14. Juni 20251 J. vor 49 Minuten schrieb Ebby Zutt: Da stellst du glatt die falschen Fragen und verknüpfst Dinge, die mit dem, was ich schrieb nix zu tun hat. Wie jetzt seit fast 500 Seiten.... Viele Ausflüchte, aber keine Antworten.
14. Juni 20251 J. vor 52 Minuten schrieb SeppCx: Andersrum wird ein Schuh draus: Wir sparen uns die sinnfreien Diskussionen um Atomkraftwerke bis wir erstmal ein Endlager haben. Weil das brauchen wir leider sowieso. Und wenn die Rechnung dafür auf dem Tisch liegt dann wird vielen die Lust am Atom erstmal vergangen sein. Mal was anderes, Israel wirft ja gerade Bomben auf die Atomanlagen im Iran. Wie passt das in die Erzählung von der dauerhaft sicheren Atomenergie? Wenn man ein Land oder die Bevölkerung auslöschen will, muss man kein AKW zerstören, siehe Ukraine. Dort wird die gesamte Infrastruktur zerstört, aber (noch) nicht die AKW. Mit den Brennstäben unserer Leichtwasserreaktoren kann man kein Material für Atomsprengkoepfe herstellen. Von daher sind moderne zivile Reaktoren sicher kein geeignetes Ziel von Angriffen, die ein Atomwaffenprogramm zerstören sollen.
14. Juni 20251 J. vor 35 Minuten schrieb phantomas: Wenn man ein Land oder die Bevölkerung auslöschen will, muss man kein AKW zerstören, siehe Ukraine. Dort wird die gesamte Infrastruktur zerstört, aber (noch) nicht die AKW. Mit den Brennstäben unserer Leichtwasserreaktoren kann man kein Material für Atomsprengkoepfe herstellen. Von daher sind moderne zivile Reaktoren sicher kein geeignetes Ziel von Angriffen, die ein Atomwaffenprogramm zerstören sollen. Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich ☝️
14. Juni 20251 J. vor 4 Stunden schrieb Ebby Zutt: Schon vor über einem Jahrzehnt ergab die sogenannte KiKK-Studie im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz: Im Fünf-Kilometer-Nahbereich um Kernkraftwerke sei das Krebs-Risiko bei Kindern unter 5 Jahren signifikant erhöht. Die Erkrankungsrate für Leukämie zum Beispiel sei im Untersuchungszeitraum 1980 bis 2003 in etwa doppelt so hoch gewesen, als es statistisch zu erwarten gewesen wäre. Zur Erklärung: Radioaktive Strahlung kann die Zellteilung im Körper stören. Dabei können wichtige Enzyme funktionsunfähig oder ganze Zellbausteine zerstört werden. Auch das Erbgut kann geschädigt werden - und das auch schon "in utero", also bei Föten innerhalb der Gebärmutter. ganz ganz wichtig in zeile 4 das wort "kann" - muss aber nicht sein. auch bezieht sich diesen aussage auf radioaktive strahlung, nicht eplizit auf atommeiler. ferner finden sich deratige leukämiecluster auch in regionen, in denen gar nichts atomares stattfindet. so mal zum einstieg: https://de.wikipedia.org/wiki/Leukämiecluster_Elbmarsch https://www.aerzteblatt.de/archiv/kernkraft-studie-haeufung-der-leukaemiefaelle-ist-entweder-zufaellig-oder-hat-andere-ursachen-2e8b689b-3ba7-4e1e-887b-425a92313045 nicht dass hier jetzt jemand glaubt, es bestehe tatsächlich ein nachgewiesener zusammenhang.
14. Juni 20251 J. vor 31 Minuten schrieb phantomas: sind moderne zivile Reaktoren sicher ein geeignetes Ziel von Angriffen, Um die Zivilbevölkerung zu vernichten. Hast du gedient, kennst die taktischen Überlegungen auf Brigade- ( oder höher)ebene? Siehe dazu auch Vietnamkrieg, Irakkrieg, Georgien, Afghanistan … ‚Ansonsten, wie immer biegst du ab. Atomwaffenfähiges Material wäre in Kalkar* erbrütet worden, wenn er denn jemals… *nach heutigem Wert eine Schnäppchenruine für nur 7,6 Mrd €
14. Juni 20251 J. vor 3 Minuten schrieb frommbold: nicht dass hier jetzt jemand glaubt, es bestehe tatsächlich ein nachgewiesener zusammenhang. Das ist wie mit dem Glyphosat, jahrzehntelang alles halb so schlimm, dann erste Zweifelchen und nun, dies Institut hat eine Studie dazu ( leider nicht öffentlich einzusehen): https://collegiumramazzini.org/news hier was deutsches: https://taz.de/Neue-Tierversuche/!6093991/ ES ist doch ein Witz, wenn man etwas so gefährliches wie Atomkraft betreibt und die Bürger erst den Schaden nachweisen müssen. Aber zurück zum Atömchen: …Der Uranabbau verursacht erhöhte Uran- und Radiumbelastung in Gewässern und Sedimenten. Radioaktiver Staub und Radongas gefährden Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Anwohnerinnen und Anwohner von Uranminen. Die Diskussion um das Risiko beim Betrieb von Atomkraftwerken betrifft zum einen die Vermeidung von Unfällen. Daneben wird kontrovers diskutiert, welche Gefährdung von einer Atomanlage im Normalbetrieb ausgeht. Diese Diskussion hat durch die 2007 vorgestellte Kinderkrebsstudie neue Nahrung erhalten. Die Studie sieht einen starken Hinweis auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Wohnen in der Nähe von Kernkraftwerken und dem Risiko von unter fünf Jahre alten Kindern, an Krebs und Leukämie zu erkranken, jedoch sieht dies die Studie nicht als bewiesen an. Ausführliche Informationen sowohl zu der Studie als auch zu der weiteren Beurteilung der Studie durch ein Expertengremium finden sich beim Bundesamt für Strahlenschutz. Zum Aspekt der Unfallvermeidung sei auf die ausführlich in den Medien diskutierten Störfälle in verschiedenen Atomkraftwerken (Forsmark, Brunsbüttel) in den vergangen Jahren verwiesen... https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/kernenergie-reaktorsicherheit Aber gut, ein starker Zusammenhang gilt natürlich nicht für die Atomlobby.
14. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: Aber gut, ein starker Zusammenhang gilt natürlich nicht für die Atomlobby. der gilt auch für andere nicht! ein starker statistischer zusammenhang bestätigt grundsätzlich die hypothese einer kausalität (bei fehlendem zusammenhang reicht´s nicht mal dafür). eine bestätgte hypothese lässt weiterhin nur eine vemutung einer kausalität zu. statistisch beweisen lassen sich somit bestenfalls nicht existente kausalitäten. aus all den studien und untersuchten clustern eine persönlich passende theorie rauszusuchen, alternative, ebenso plausible erklärungsansätze auszublenden ist nicht objektiv. eine subjektive auswahl ist natürlich legitim, um damit sein weltbild zu untermauern. kommuniziert wird´s dann zu sog. geschwurbel.
14. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb frommbold: hypothese einer kausalität vor einer Stunde schrieb frommbold: eine vemutung einer kausalität vor einer Stunde schrieb frommbold: objektiv vor einer Stunde schrieb frommbold: sein weltbild zu untermauern Geht es um Menschenleben? Oder abgehobene Zahlenwerke? Ist man ( ich meine Jetzt mit vereinten Kräften - zum Wohl der Menschen) diesen starken Hinweisen gefolgt? Und was soll das mit dem Weltbild? Willst du dich als alleinobjektivunterhalter etablieren?
14. Juni 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt: Geht es um Menschenleben? Oder abgehobene Zahlenwerke? Ist man ( ich meine Jetzt mit vereinten Kräften - zum Wohl der Menschen) diesen starken Hinweisen gefolgt? es sind eben grade keine "starken" hinweise, aktueller status sind bisher immer noch indizien, gegen die allerdings auch andere indizien sprechen. in meinem persönlichen umfeld sind zwei menschen kurz nach der 2. corona-impfung gestorben, bundes- oder weltweit noch viel mehr. für was soll denn das nun ein indiz sein? p.s. wenn dir (die von dir selbst eingebrachten) zahlenwerke zu abgehoben sind, lass sie doch einfach weg! dann bleibt dir allerdings nicht mal mehr ein mögliches indiz. literatur zum wochenende: euroclus-studies Bearbeitet (14. Juni 20251 J. von frommbold)
14. Juni 20251 J. Etwas ot, Literatur zum Wochenende: https://wiki.cockos.com/wiki/index.php/Deutsche_Reaper_Dokumentation & https://catcar.info/citroen/?lang=en&l=c3Q9PTQwfHxzdHM9PXsiMTAiOiJNb2RlbCIsIjIwIjoiWGFudGlhIElpIiwiNDAiOiJCb2R5OiA1IERPT1IgU0FMT09OIFwvIEVuZ2luZTogMy4wIGkgVjYgMjR2IDE5NCJ9fHxjb2RlPT0xQzJYfHxib2R5PT1CMERBNXx8ZW5naW5lPT1CMEYzSA%3D%3D ( damit ich zum Xantiatreffen die Karre fahrbar habe)
15. Juni 20251 J. Mal sehen, wer das dann wieder versuchen wird zu relativieren: https://www.geo.de/wissen/radioaktive-abfaelle--suche-nach-tausenden-atommuell-faessern-im-atlantik-beginnt-35809538.html Atommüll in den Ozean zu werfen scheint aus heutiger Sicht absurd. Doch genau das geschah zwischen den 1950er und den 1980er Jahren im großen Umfang. Mindestens 200.000 Fässer werden alleine im Nordostatlantik vermutet. Ein Team europäischer Forscherinnen und Forscher macht sich nun auf die Suche nach den Fässern und fährt in das Gebiet, in dem wohl die Hälfte der Abfälle landete…
16. Juni 20251 J. https://www.inside-digital.de/news/sonnensteuer-fuer-pv-anlagen-soll-kommen-alle-besitzer-sollen-zahlen Zitat Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Neue Anlagen erhalten zudem in Phasen mit negativen Strompreisen keine Vergütung mehr. Jetzt sollen Besitzer von PV-Anlagen insgesamt zur Kasse gebeten werden, wenn es nach Plänen der Bundesnetzagentur geht. Zitat Ein Diskussionspapier der Bundesnetzagentur erörtert mögliche, künftige Veränderungen für die neue Fassung der Netzgeltverordnung. Viele dieser Varianten würden auch Besitzer von Bestandsanlagen finanziell stark belasten, indem sie eine Form von Sonnensteuer für PV-Anlagen einführen. Eine aktuelle Petition, vorangetrieben von den Betreibern der beiden YouTube-Channel „gewaltig nachhaltig“ sowie „Andreas Schmitz (Der Akku Doktor)“ stemmen sich gegen mehrere der vorgeschlagenen Modelle. Ihre Einschätzung: Sie sind weder sozial verträglich noch dienen sie dem Stromnetz. Zitat Eine Veränderung der Netzentgeltsystematik ist notwendig Es ist keine Frage, dass wir das Stromnetz weiter ausbauen müssen, um mit den Entwicklungen Schritt halten zu können. Die Anzahl an Wärmepumpen und E-Autos steigt auch zukünftig in Deutschland an. Da jeder Ausbau ein teures Unterfangen ist, versäumte man in den vergangenen Jahren, die Kapazität stark voranzutreiben. Auch die Verteilung von Kapazitäten ist nicht immer netzdienlich erfolgt. So sind in einigen Regionen viele Erzeugungsanlagen entstanden, die regelmäßig abregelt werden müssen, da das Netz den Strom nicht mehr fassen kann. In anderen Gebieten hingegen fehlt der Strom, den man über weite Teile des Netzes dorthin bringen muss. Zitat Die erste Anpassung der Netzentgelte, die in diesem Jahr erfolgte, sollte hier bereits für einen gerechteren Ausgleich sorgen. Doch klar ist: Wenn wir das Netz weiterhin voranbringen möchten, wird das nicht genügen. Darum ist es sinnvoll und richtig, dass die Bundesnetzagentur ein Verfahren zur „Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom“ (AgNes) eröffnet hat. Während das Diskussionspapier sich jedoch größtenteils an Verbände und Unternehmen richtet, wird eine Personengruppe schnell übersehen. Nämlich all die privaten Haushalte, die die Energiewende mit ihren Anlagen in den kommenden Jahren bereits vorangetrieben haben. 4 von 6 der diskutierten Modelle könnten sich als schädlicher für das Stromnetz erweisen, als sie ihm dienen. Insbesondere für PV-Besitzer mit Bestandsanlagen. Zitat 4 von 6 Modellen schaden Netz und Menschen eher Das erste Modell sieht eine Zahlung eines entsprechenden Netzentgelts vor, das nicht nur für den Bezug, sondern auch die Einspeisung von Strom anfallen würde. Im besten Fall läge dieser Betrag bei 0,89 Cent pro Kilowattstunde (kWh), im schlimmsten hingegen bei 3,3 Cent pro Kilowattstunde. Und das, obwohl die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nun bereits auf 7,94 Cent gesunken ist. Damit würden also PV-Besitzer beinahe die Hälfte der Einspeisevergütung verlieren, die sie für ihre Anlage noch erhalten können. Schlimmer noch: Denn sämtliche Anlagen, die bereits unter den Ausschluss einer Einspeisevergütung in negativen Strompreisphasen fallen, würden sogar ein Minus erwirtschaften in hunderten Stunden des Jahres. Die Kombination aus diesen Regelungen würde also nicht nur jene abstrafen, die versuchen, die Energiewende im kleinen Maßstab zu realisieren. Sie würde auch den zukünftigen Ausbau von PV-Anlagen stark ausbremsen. Ein Rattenschwanz, der sich auf lange Sicht kaum als netzdienlich erweisen kann. Die zweite Variante sähe eine Abrechnung nach Leistungsspitzen vor, die man monatlich oder vierteljährlich berechnen würde. Auf Basis dieser höchsten Leistungsspitze möchte man dann eine Gebühr entrichten. Auch diese Variante wäre wenig zukunftsträchtig – ebenso wie Variante drei, die einen pauschalen Grundpreis für alle einführen würde. Dieser Grundpreis würde sich nicht daran orientieren, wer das Netz in welchem Maßstab benutzt, wodurch die Last ungerecht verteilt würde. Zitat Auch Bestandsanlagen sollten zur Kasse gebeten werden Das vierte Modell erwägt einen sogenannten Baukostenzuschuss. Dabei würden alle Personen, die eine Erzeugungsanlage errichten, eine einmalige Gebühr zahlen, die dem Netzausbau zugutekommen würde. Theoretisch wäre diese Option zwar realisierbar, es sprechen jedoch ein paar Fakten dagegen, sie als bevorzugte Variante umzusetzen. Zum einen würde der Kauf einer PV-Anlage dadurch verteuert, was in Kombination mit den schlechteren Einspeisebedingungen die Anlage weniger rentabel erscheinen lässt. Ebenso würden alle Anlagen, die die Gebühr einmal errichtet haben, danach nicht mehr aktiv zum weiteren Ausbau beitragen. Zitat Außerdem würde sie Bestandsanlagen, die das Netz bereits kontinuierlich nutzen, außen vorlassen. Als jemand, der erst kürzlich die eigene PV-Anlage in Betrieb genommen hat, habe ich für mich intensiv darüber nachgedacht, ob eine zusätzliche Gebühr für Bestandsanlagen angemessen erscheint. Für mich lautet die Antwort auf diese Frage „ja“, aus zwei Gründen heraus. Zum einen werde ich das Netz sowohl für den Strom, den ich einspeise, als auch beziehe, weiterhin nutzen. Vor allem steht jedoch für mich im Vordergrund, dass ich möchte, dass das Netz so ausgebaut werden kann, dass auch noch Menschen nach mir zu einer PV-Anlage greifen können, um ihre Stromkosten zu reduzieren. Darum ist es für mich grundsätzlich angemessen, wenn auch Bestandsanlagen ihren Teil dazu beitragen. Die Verteilung sollte jedoch sozial gerecht und netzdienlich erfolgen, weshalb ich mich der Einschätzung anschließe: Am sinnvollsten wäre eine Kombination aus Modell 5 und Modell 6 der Bundesnetzagentur. Zitat Kapazitätspreis und dynamische Netzentgelte statt Sonnensteuer Anstatt eine allgemeine Abgabe einzuführen, die pauschal alle tragen müssen oder die sich auf alle Kilowattstunden verteilt, sollten wir die Netzdienlichkeit der neuen Maßnahmen jetzt in den Fokus stellen. So können wir sicherstellen, dass unser Stromnetz sich langfristig in die gewünschte Richtung entwickelt. Verpassen wir diesen Moment und eine der anderen Lösungen setzt sich durch, haben wir meiner Meinung nach lediglich ein Problem mit einem anderen getauscht, um der Sache einen neuen Farbanstrich zu liefern. Einen langfristigen Nutzen hätte niemand davon. Anders sieht es hingegen mit einer Kombination der letzten Vorschläge aus. Das fünfte Modell des Diskussionspapiers sieht einen sogenannten Kapazitätspreis vor. Hier würde also überprüft, in welchem Ausmaß der eigene Verbrauch sowie die eigene Einspeisung das Stromnetz belasten. Das würde weder den Ausbau von PV-Anlagen ausbremsen noch jene sozial benachteiligen, die das Netz in geringem Umfang nutzen. Würden sich dynamische Netzentgelte aus dem sechsten Modell passend hinzugesellen und den Bezug und die Einspeisung dann vergünstigen, wenn es für das Stromnetz am günstigen ausfällt, könnte das eine starke Synergie für die Stromverwendung bilden. Schon heute achte ich darauf, dass meine Wärmepumpe in den Stunden durchläuft, in denen ich den meisten Sonnenstrom zur Verfügung habe. So werden geringere Mengen in das Netz eingespeist und ich kann einen guten Anteil meines Stroms selbst verbrauchen. Zitat Ebenso könnte eine Anpassung der Dynamisierung der Netzentgelte an den regionalen Bedarf den Zubau von Erzeugungsanlagen dort begünstigen, wo man sie tatsächlich im Stromnetz benötigt. Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesnetzagentur den Gegenwind gegen die anderen Vorschläge realisiert und sich verstärkt auf die netzdienlichen Aspekte fokussiert. So könnte man das Stromnetz in den kommenden Jahren belastbar und sozial verträglich ausbauen. Auch du kannst im Übrigen deinen Beitrag dazu leisten, indem du die bei WeAct gestartete Petition „Finger weg von der Photovoltaik!“ unterstützt.
16. Juni 20251 J. Kleineinspeiser zahlen Netzentgelte. Klingt wieder mal so richtig absurd. Die leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität, diesen geldwerten Vorteil für die Gemeinschaft lassen wir einfach untern Tisch fallen und bitten lieber zur Kasse. Statt Klimageld gibts eine neue Abgabe samt zugehörigem Verwaltungsoverhead. Nur damit die Netzbetreiberkonzerne weiter eine sichere und ruhige Kugel schieben und das Netzentgelt der Kleineinspeiser quasi direkt an die Aktionäre durchleiten können. Wieder ein Sieg der Lobbykratie auf Kosten der Umwelt. Frage an die KI: "Netzbetreiber Deutschland Gewinne" Zitat Die Gewinne der deutschen Netzbetreiber sind in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere bei den großen Energiekonzernen wie Eon und RWE, die auch als Netzbetreiber tätig sind. Eon hat beispielsweise im ersten Quartal 2025 eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses (EBITDA) um fast ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro verzeichnet, berichtet N-TV. Im Jahr 2024 erzielte Eon bereinigt einen Gewinn von 2,9 Milliarden Euro, so die Süddeutsche Zeitung. Diese Gewinne sind zum Teil auf Investitionen in die Stromnetze zurückzuführen, aber auch auf gestiegene Energiekosten, so Statista.
16. Juni 20251 J. Die Netzentgelte werden weiter steigen, da die Stromnetze in privater Hand (meist internationale Investoren) sind und jede Investition darin eine staatlich garantierte Rendite abwirft. Deshalb investieren die großen Konzerne sehr gerne in das Stromnetz und haben auch überhaupt nichts gegen teure Erdkabel etc. Zudem sind in den Netzentgelten die hohen Kosten für den Phantomstrom, für Redispatch und für die Ersatzkraftwerke drin. Natürlich sollten die Kosten auf die Verursacher abgewälzt werden und nicht auf die Industrie z.b. Die Steuerbefreiung der Erträge aus PV-Anlagen und für chinesische Module sowie die Erhöhung der Vergütung für die Volleinspeisung war ein Steuergeschenk an Wohlhabende durch Habeck und mus muss als erstes gestrichen werden. Danach muss man schauen, wie man die Strompreise schnell senken kann. Das Stromspitzengesetz war nur ein Anfang zurück zu einer marktgerechten und effektiveren Energiepolitik.
17. Juni 20251 J. Hallo, von gestern Abend auf focus.de : https://www.focus.de/earth/experten/die-atom-aera-fiel-aus-doch-jetzt-erleben-wir-eine-andere-energie-revolution_c84abad5-6f6f-486f-a214-164aa15b9b4f.html Zitat Experte Tim Meyer Die Atom-Ära fiel aus, doch jetzt erleben wir eine andere Energie-Revolution Der weltweite Energiesektor steckt gerade in der größten Revolution, seit es Strom gibt, schreibt Manager und Experte Tim Meyer. Eigentlich sollte die Atomenergie diese neue Ära einläuten – doch dann kam in den 2000ern etwas Unerwartetes dazwischen. Zitat „Am Anfang war das Feuer“. In anderen Worten: Holz war die erste Energiequelle, die sich der Mensch systematisch zur Nutzung erschlossen hat. Als gesichert gilt diese Verwendung von Biomasse für Wärme, Licht und Schutz vor Raubtieren seit rund einer Million Jahren. Erst viel später kam die Wasserkraft als weitere, frei in der Natur verfügbare Energiequelle dazu. Erst diente sie dem Betrieb von Schöpfrädern und damit zur Bewässerung von Feldern, später als Antrieb für alle möglichen Arbeitsmaschinen. Historiker vermuten, dass die Geschichte der Wasserkraft bereits vor etwa 5000 Jahren in China begann und vor etwa 3500 Jahren in Europa. Wobei die damaligen Mengen der Biomasse- und Wasserkraftnutzung winzig waren im heutigen Vergleich: Rund um Christi Geburt lebten einige Hundert Millionen Menschen auf der Erde – ohne im globalen Maßstab nennenswerten Energieverbrauch. Zitat Die erste Energierevolution: Kohle überflügelt Biomasse Bis zum Jahr 1800 wuchs die Weltbevölkerung auf etwa eine Milliarde Menschen. Wärme, Licht und Kraft wurden unverändert über Biomasse und Wasserkraft gedeckt sowie über Nutztiere. Doch die erste Energierevolution näherte sich. Im historischen Vergleich zu späteren Umbrüchen schlich sie sich auf vergleichsweise leisen Sohlen an. Bereits im Zuge der Vorindustrialisierung wurden immer größere Energiemengen und Leistungen benötigt. Kohle statt Holz war die Lösung. Sie war in großen Mengen verfügbar, hat eine hohe Energiedichte und lässt sich gut transportieren. Mit der immer weiter um sich greifenden Industrialisierung nahm die Kohleförderung und -verbrennung ab etwa 1850 immer schneller zu. Im Ergebnis hatte sich der weltweite Energieverbrauch bis zum Jahr 1900 mehr als verdoppelt. Zitat Der Löwenanteil dieses gewachsenen Energiehungers wurde mit der Verbrennung von Kohle gestillt. Ihr Marktanteil lag bereits bei über 45 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. Zwar sind auch die absoluten Mengen klassisch genutzter Biomasse und Wasserkraft bis 1900 weiter gewachsen. Sie machten dennoch nur noch knapp über 50 Prozent der weltweiten Energieversorgung aus. Die erste Energierevolution war entschieden, die Kohle blieb als Gewinnerin auf dem Platz. Davon kündete auch der Gestank aus den Fabrikschloten, der sich in den Straßen der Städte zunehmend festsetzte. Es dauerte ungefähr 40 Jahre, bis sich auf diesem Weg der weltweite Energieverbrauch erneut verdoppelt hatte. Die Kohle blieb in dieser Zeit mit stabil über 50 Prozent Anteil der wichtigste Energieträger. Doch die nächste Energierevolution warf ihre Schatten bereits voraus. Stammten im Jahr 1900 nur etwas über 1 Prozent des Weltenergieverbrauchs aus der Verbrennung von Öl, waren es 1940 bereits 11 Prozent. Auch die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfundene Stromerzeugung aus Wasserkraft und die Verbrennung von Gas wuchsen, aber noch auf vernachlässigbarem Niveau. Zitat Die zweite und dritte Energierevolution: Öl und Gas überflügeln Kohle Nach dem Zweiten Weltkrieg polterte die zweite Energierevolution dann regelrecht durch die Tür – das Ölzeitalter hatte begonnen. Bereits in den 1950er-Jahren verdrängte das Öl die Biomasse von ihrem bisherigen zweiten Platz und klaute auch der Kohle Marktanteile. Um das Jahr 1965 stand Öl mit 34 Prozent Anteil am weltweiten Energieverbrauch schon auf Platz 1 vor der Kohle. Gleichzeitig hatte auch die nächste Verdopplung des Weltenergieverbrauchs stattgefunden. Bereits 12 Prozent dieses Verbrauchs wurden zudem über die Verbrennung von Erdgas gedeckt. Dominierte Erdöl den Mobilitätssektor, bahnte sich mit der Nutzung von Erdgas bereits die dritte Energierevolution in der Wärmeversorgung und in der Industrie ihren Weg. Gasheizung und Gasherd statt Kohle, aber auch Gaslampen in der öffentlichen Beleuchtung steigerten den Komfort und die Leistungsfähigkeit der Energieversorgung deutlich. Und auch in großen Industrieprozessen wie etwa der Synthese von Ammoniak für den massenhaften Einsatz von Dünger oder als leistungsfähigerer Ersatz von Kohle wurde Gas schnell unabkömmlich. So kam es, dass seit dem Jahr 1967 Öl und Gas zusammen über 50 Prozent des Energiebedarfs der Menschheit decken. Zitat Die ausgefallene vierte Energierevolution: Atomenergie hebt nicht ab Es überrascht nicht, dass die vierte Energierevolution zu diesem Zeitpunkt längst ausgerufen war. Denn der immer schneller wachsende Energiehunger der Menschheit rief nach der nächsten, noch gewaltigeren technischen Antwort. Und so begann Anfang der 1960er-Jahre die zivile Nutzung der Atomkraft. Wobei diese nur ganz zu verstehen ist, wenn man sie gleichzeitig als militärtechnische Grundlage des atomaren Wettrüstens begreift. Denn nur wer über eine eigene Atomindustrie verfügt, hat Zugang zu dem benötigten Know-how und zu waffenfähigem Material zum Bau eigener Atombomben. Zitat „Too cheap to meter“, also zu billig, um sie überhaupt zu messen und abzurechnen, werde die Atomkraft eines Tages werden, hatte der Vorsitzende der US-amerikanischen Atomenergiekommission Lewis Strauss im Jahr 1954 vollmundig angekündigt. Doch anders als ihre revolutionären Vorgänger vermochte es die Atomenergie nicht, wirklich nennenswert ins weltweite Energiegeschehen einzugreifen. Als sich 1984 zum nächsten Mal der weltweite Energieverbrauch verdoppelt hatte – diesmal nach nur noch 19 Jahren –, lag der Anteil der Atomenergie erst bei 4 Prozent. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam er nie über 6 Prozent hinaus. Die Atomenergie konnte ihr Versprechen geringer Kosten und Betriebsrisiken schlicht nicht einlösen. Darüber hinaus war ein weiteres Wachstum für militärische Zwecke nicht mehr erforderlich. Alle Nuklearmächte sahen sich mit ausreichend industrieller Basis für Atomtechnologie und -materialien versorgt. Mehr Atomkraftwerke brauchte es für militärische Zwecke nicht, erst recht nicht nach dem Beginn von Glasnost und Perestroika. Ohne staatliche Unterstützung können aber in keinem Land die hohen Kosten und Risiken neuer Atomkraftwerke im Strommarkt erlöst werden. Daher fand die geplante atomare Energierevolution am Ende nicht statt. Ergebnis: Seit den 2000er-Jahren fällt nicht nur der Anteil, sondern auch der absolute Beitrag der Atomenergie zur weltweiten Energieversorgung, das heißt die reale weltweite Atomstromproduktion. Ihr Marktanteil ist heute wieder unter 4 Prozent gerutscht. Zitat Die längst begonnene vierte Energierevolution: Wind und Sonne überflügeln alles Eine vierte Energierevolution findet dennoch gerade statt. Aber die dafür verwendeten Nuklearreaktionen sind sichere 150 Millionen Kilometer entfernt und laufen in der Sonne ab. Ihrer Dynamik schadet das nicht: Der Hochlauf der Nutzung erneuerbarer Energien seit den 2000er-Jahren wächst in einer Geschwindigkeit, die noch keine Energierevolution zuvor geschafft hat. Etwa 6 Prozent des Weltenergiebedarfs stammten im Jahr 2023 bereits aus diesen Quellen. In absoluten Zahlen entspricht das etwa 10.000 Terawattstunden. Wohlmeinend gerechnet hat Öl für diese Marke drei Jahrzehnte länger benötigt. Lag der Marktanteil von Öl und Gas im Jahr 2000 noch bei 55 Prozent, ist er im Jahr 2022 erstmalig seit den 1960er-Jahren wieder unter 50 Prozent gefallen. Zitat Und eine weitere gute Nachricht spielt dieser vierten, nunmehr endlich sauberen Energierevolution in die Karten: Die letzte Verdopplung des bis dato unstillbaren Energiehungers der Menschheit war erst im Jahr 2021 erreicht. Zeitkonstante: 37 Jahre. Hohe Dynamik bei der sauberen Energiebereitstellung aus Wind und Sonne und bald sogar sinkende Verbräuche bilden eine perfekte Welle. Kam das Kohlezeitalter noch auf leisen Sohlen daher und polterte das Öl- und Gaszeitalter bereits deutlich forscher durch die Tür, werden die erneuerbaren Energien die Nutzung fossiler Energien in den nächsten wenigen Jahrzehnten wie ein Tsunami überrollen. Das klingt jetzt zu euphorisch? Die Zahlen sagen genau das. Und zwar sogar anhand der in diesem Abschnitt verwendeten Zahlen der Energieverbräuche und Anteile der Primärenergieträger. Doch Primärenergie ist das falsche Maß, um die Bedeutung eines Energieträgers zu bewerten. Denn bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas gehen über 70 Prozent der eingesetzten Primärenergie als Abwärme verloren. Bei der direkten Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne, bei ihrer Nutzung in Motoren, Wärmepumpen und Industrieprozessen etc. fallen viel geringere Verluste an. Zitat Jede Kilowattstunde Wind- und Solarstrom verdrängt auf diese Weise etwa 3 Kilowattstunden Erdöl oder Erdgas. Blickt man statt auf Primär- auf die Nutzenergie, also das, was wir in Maschinen aus der eingesetzten Primärenergie machen, ist die Entwicklung der erneuerbaren Energien nochmals um einen Faktor 3 beeindruckender. Hätten Sie gedacht, dass die Menschheit schon in wenigen Jahren mehr Nutzenergie aus Wind und Sonne zieht als aus der gesamten Erdölförderung? Zitat Das Neue: erstmalig wird nicht nur überflügelt, sondern verdrängt Historisch ist die Entwicklung der erneuerbaren Energien aber nicht nur aufgrund ihres atemberaubenden Tempos. Die vierte Energierevolution ist die erste, die tatsächlich andere Energieträger aus dem Markt drängt. Kamen bisher neue Energieträger immer nur hinzu und haben ihren Vorgängern lediglich relative Anteile am wachsenden Energieverbrauch streitig gemacht, verdrängen Wind- und Solarstrom Kohle, Öl und Gas auch in absoluten Mengen. Die internationale Energieagentur IEA sagt „Peak Oil“, also den historischen Höchststand der weltweiten Nutzung von Erdöl, für das Jahr 2024 oder 2025 vorher. In vielen Ländern sinkt auch die Kohleverstromung bereits massiv. Im Heimatland der Kohleverstromung, UK, wurde im September 2024 das letzte Kohlekraftwerk abgestellt. Das erste hatte Thomas Edison im Jahr 1882 in London in Betrieb genommen. Weltweit treiben vor allem China und Indien noch die Gesamtnachfrage nach Kohle. Doch auch das wird am Ende Geschichte sein. Denn dieses Wachstum geht auf den gigantischen Energiehunger dieser Volkswirtschaften und Entscheidungen zum Bau neuer Kohlekraftwerke vor vielen Jahren zurück. Noch schneller wächst auch hier der Ausbau erneuerbarer Energien. Auch in China beginnen Wind und Sonne bereits die Kohleverstromung zu verdrängen. Zitat Aus historischer Perspektive und über Jahrzehnte hinweg betrachtet, sind Umbrüche auch in der weltweiten Energieversorgung also etwas ganz Normales. Und wie zuvor ist auch die aktuelle vierte Energierevolution eine industrielle Revolution. Sie ist zwar entscheidend für die Vermeidung einer harten Klimakatastrophe, aber das macht sie nicht zur politischen Revolution. Erneuerbare Energien verdrängen Kohle, Öl und Gas durch niedrigere Kosten und höhere Leistungsfähigkeit, so wie frühere Energieträger ihre Vorgänger verdrängt haben. So erklärt sich auch die Reihenfolge des Umbruchs in den einzelnen Sektoren: Gestartet im Energiesektor verdrängen Sonne und Wind erst die Kohleverstromung – die älteste mengenmäßig relevante „moderne“ Energiequelle. Doch zusammen mit Batteriespeichern klauen erneuerbare Energien bereits heute auch der Gasverstromung erste Marktanteile. Zitat Über die „große Elektrifizierung“ hat zudem die Verdrängung der Gasnutzung für Wärme sowie der Ölnutzung für Mobilität begonnen. Diese Entwicklungen sind so absehbar, dass weltweit Regierungen regelrecht aufgeschreckt sind und mit groß angelegten staatlichen Programmen massiv in den Aufbau von Technologie, Fertigung und Marktanteilen für ihre Länder und Unternehmen investieren. Bitter, aber wahr: Der Klimawandel allein hätte ein solches Maß an Aktivität nie hervorrufen können. Aber was ist es dann? „It’s the efficiency, stupid!“ Quelle: focus.de
17. Juni 20251 J. Ja, die Effizienz ist der treibende Faktor. In den Ländern innerhalb und in der Nähe der Wendekreise wird die Photovoltaik eine große Rolle bei der steigenden Elektrifizierung der Länder spielen. So werden diese beim Erntefaktor in Richtung AKW und Wasserkraftwerke voran kommen. Bei uns muss man verstärkt auf Effizienz achten, z.b. bei der Windkraft
17. Juni 20251 J. Und mal wieder eine selbstgebastelte Grafik, mit ohne jeglichen Zusammenhang, woher/wohin der Sonnenwind sie weht. Und was lernen wir daraus?: südlich von Spanien gibet et keine PV. Ach und Speicher =übel, der Erntefaktor sinkt; wirklich gut erklärt, wie das zustande kommt 😂
17. Juni 20251 J. Natürlich sinkt bei weiterem Einsatz von Ressourcen der Erntefaktor. Je geringer die Anzahl der Volllaststunden pro Jahr, desto größer ist der Bedarf an Ressourcen für die Erzeugung und Speicherung. Je mehr Volllaststunden, desto effektiver sind wetterabhängige Energiequellen.
17. Juni 20251 J. vor 3 Stunden schrieb phantomas: Natürlich Hast du vergessen, wo die hübsche Grafik her ist. Du solltest an dieser Quizsendung mit dem Titel Frag mich nochmal in 5 Minuten teilnehmen
17. Juni 20251 J. vor 24 Minuten schrieb Ebby Zutt: Hast du vergessen, wo die hübsche Grafik her ist. Du solltest an dieser Quizsendung mit dem Titel Frag mich nochmal in 5 Minuten teilnehmen Dass Du immer noch die Nerven hast, diesem Trollo mit Fakten den Wind aus den Segeln zu nehmen, finde ich beeindruckend!!!🤗
18. Juni 20251 J. vor 8 Stunden schrieb Hartmut51: Nerven Och, das ist gar nicht so schlimm. Ich habe da viel trainiert… Zumal mir das Thema der regenerativen schon lange am Herzen liegt. 1986 stritt ich schon mit der Denkmalpflege über Solarthermie auf Dächern in den Dörfern. Da ging es um den Erhalt der Dachlandschaften 😤. Beim Hausbau 95 kam dann die erste PV der Stadt direkt mit aufs Dach, der Kaninkehrer begrüßte die erste Brennwerttherme und Isoflock, so dick… Da brauchte es Nerven.
18. Juni 20251 J. Zitat Die brasilianische Regierung treibt die Nutzung fossiler Energieträger massiv voran: Am Dienstag startete die nationale Öl- und Gasagentur ANP eine Versteigerung von 172 neuen Explorationsgebieten. Die zum Angebot stehenden Förderflächen umfassen rund 145.000 Quadratkilometer – eine Fläche größer als die von Belgien, den Niederlanden und Luxemburg zusammen. Zitat Die Umwelt-NGO Arayara hatte versucht, das mit Klagen zu verhindern. Ohne Erfolg: Am Dienstag gingen 34 Öllizenzblöcke an Bieter, dafür flossen umgerechnet rund 178 Millionen Euro. Neben Brasiliens halbstaatlichem Ölkonzern Petrobras bekamen die US-Firmen Chevron und ExxonMobil sowie der chinesische Ölriese CNPC Zuschläge. Zitat Mit Hochdruck bereitet sich Brasilien derweil darauf vor, Gastgeber der nächsten Weltklimakonferenz COP30 zu sein. Diese soll im November in der Amazonas-Metropole Belém stattfinden. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will deshalb international als ökologischer Musterschüler wahrgenommen werden – ist aber trotzdem für neue Ölbohrungen. Diese seien notwendig, um die Energiewende im Land zu finanzieren. https://taz.de/Brasiliens-fossiler-Boom/!6091627/
19. Juni 20251 J. Neues zu den Ursachen des Spanien-Blackouts: Zitat ..... Am Dienstag hat Aagesen nun den Untersuchungsbericht der spanischen Regierung vorgestellt. Schuld waren demnach der teilstaatliche Netzbetreiber REE und private Betreiber von Energieerzeugungsanlagen. REE legte am Mittwoch einen Gegenbericht vor, in dem es die Verantwortung von sich weist. Der Übertragungsnetzbetreiber habe schlecht geplant und am Tag vor dem Ausfall nicht die Blindleistungskapazität vorgesehen, die eine absehbare Überspannung hätte regeln können, heißt es. Blindleistung ist ein technischer Begriff, der für die Stabilität des Stromnetzes wichtig ist. Sie baut gewissermaßen die Wechselspannung auf, mit der Strom durch die Leitungen transportiert wird. „Dass man möglichen Überspannungen vorbeugen muss, ist Alltag“, sagt Albert Moser von der RWTH Aachen. „Das Ungewöhnliche ist, dass nicht genügend Blindleistungspotenziale verfügbar waren, diese zu verhindern.“ .... https://www.sueddeutsche.de/wissen/stromausfall-spanien-ursachen-analyse-li.3270997
19. Juni 20251 J. Hier wird der Ausfall genauer geschildert. https://www.pv-magazine.de/2025/06/18/spanischer-netzbetreiber-ree-ursache-fuer-stromausfall-war-photovoltaik-anlage-in-badajoz/ Die Anlage ist sicher riesig im Vergleich zu deutschen PV Anlagen, die Region Extremadura ist ja sehr gering besiedelt und bietet gute Bedingungen für Photovoltaik. Heute fällt übrigens der Strompreis bei uns mittags weit unter Null Cent, also wer kann, sollte den Stromverbrauch auf heute Mittag verlagern.
19. Juni 20251 J. Aus dem Artikel, wie zu erwarten: Die Präsidentin des Unternehmens, Beatriz Corredor, wies die Verantwortung von REE für den Vorfall zurück. 😂 und wenn ich das zu Ende lese, sicher sind sie sich doch nicht wirklich sicher Bearbeitet (19. Juni 20251 J. von Ebby Zutt)
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