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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Jetzt sind die Erneuerbaren auch scheixxe, weil die Technik z.T. aus "dem Ausland" kommt. Welche Ingenieure planen das ? Welche hochqualifizierten Arbeitskräfte bauen das ? Wo werden deren Steuern abgeführt ? Wo kommt deren Kaufkraft an ?

Dein Auto kommt woher ? Dein Handy/PC/Laptop, auf dem deine Ergüsse getippt werden, stammt woher ?

Erstmal an die eigene Nase fassen !

Wo die Steuern abgeführt werden? Zumindest bei der Photovoltaik nicht in Deutschland. Dazu kostet uns die EEG Umlage mittlerweile rund 250€ pro Kopf. 

Bei den Windparks geht das Geld an die Betreiber, das sind oft internationale Finanzinvestoren. 

Die Handwerker, die jetzt PV Anlagen installieren, fehlen in anderen Bereichen, z.b. im Wohnungsbau.

vor 5 Stunden schrieb phantomas:

Wo die Steuern abgeführt werden? Zumindest bei der Photovoltaik nicht in Deutschland. Dazu kostet uns die EEG Umlage mittlerweile rund 250€ pro Kopf. 

Bei den Windparks geht das Geld an die Betreiber, das sind oft internationale Finanzinvestoren. 

Die Handwerker, die jetzt PV Anlagen installieren, fehlen in anderen Bereichen, z.b. im Wohnungsbau.

Lesen, verstehen, adäquat antworten.

Aber doch nicht deinen Quatsch hier !

vor 2 Stunden schrieb silvester31:

Lesen, verstehen, adäquat antworten.

Aber doch nicht deinen Quatsch hier !

Die Erneuerbaren haben doch gerade den Vorteil, dass sie im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken wenig personalintensiv sind. Der Nachteil ist ja der hohe Materialeinsatz. 

Wie kann dann die Wertschöpfung durch die Arbeit dort besser sein als bei personalintensiveren Alternativen?

 

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Die Erneuerbaren haben doch gerade den Vorteil, dass sie im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken wenig personalintensiv sind. Der Nachteil ist ja der hohe Materialeinsatz. 

Wie kann dann die Wertschöpfung durch die Arbeit dort besser sein als bei personalintensiveren Alternativen?

weil "arbeit" zunehmend durch automatisierung, sprich materialeinsatz ersetzt wird.

beispielunternehmen:  10.000 mitarbeiter, wertschöpfung durch arbeit sei 100.000 € im durchschnitt pro kopf, wertschöpfung ges. dann 1.000.000.000 €.

preise, mengen u.a. bleibt alles gleich. nur 3.000 mitarbeiter werden durch elons optimus ersetzt. für deren wartung werden zusätzlich lediglich 20 neue mitarbeiter eingestellt (da die elektronischen viecher das meiste an sich selbst reparieren und warten können).

der personaleinsatz beträgt jetzt nur noch 7.020 mitarbeiter. diese erzielen weiterhin eine wertschöpfung von 1.000.000.000 € oder aber pro kopf im jetzt durchschnitt knapp 140.000 €.

wenn man nun nicht nur 3.000 mitarbeiter sondern 9.999 durch "material" substituiert, steigt die wertschöpfung des letzen eingesetzten menschen sogar auf 1.000.000.000 €. dem prinzip folgend generiert ein finanzinvestor allein nicht nur ebensoviel wertschöfung wie 10.000 einheiten personal - er braucht den verbleibenden überschuss noch nicht einmal zu teilen. egal ob produktion, logistik, wohnraum, - der finanzinvestor sahnt stets am meisten ab.

so läufts nun mal in der neuen digitalen welt. in ein, zwei jahrzehnten sprechen wir dann auch nicht mehr über die probleme des brennstabverbleibs sondern über die der umwelt- und sozialverträglichen fachkräfteentsorgung.

 

Geringe Personalkosten bedeuten aber nicht geringe Produktionskosten. Dann müsste man ja nicht die Erneuerbaren so hoch subventionieren. 

Eine wetterabhängige Stromproduktion an die Nachfrage anzupassen oder umgekehrt ist nun einmal extrem teuer. Und hohe Kosten schmälern nun mal die Wertschöpfung. 

Es lebe der Atomfriedhof:

…Minister Carsten Schneider (SPD) beziffert das Gesamtvolumen seines Haushalts mit 2,7 Milliarden Euro, das sind gerade mal 287 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
Von dieser Summe schlagen die Zwischenlagerung von Atommüll und die Suche nach einem Endlager mit insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro zu Buche – die radioaktiven Abfälle bleiben also auch finanziell eine Ewigkeitslast. Dagegen sind für den Natur- und Umweltschutz nur etwa 400 Millionen Euro vorgesehen.

Das Endlagerprojekt in Gorleben verschlingt auch nach seinem Scheitern viel Geld. Die Kosten für die Verfüllung des früheren Erkundungsbergwerks und den Abriss der oberirdischen Anlagen steigen laut Entwurf von 20 Millionen Euro im Jahr 2024 auf nun 33 Millionen.

Im Vergleich zu den Kosten für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel nehmen sich die Ausgaben für Gorleben allerdings fast bescheiden aus. In das frühere Salzbergwerk Asse II wurden zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen versenkt.

Weil die Grube instabil ist und mit Wasser vollzulaufen droht, sollen die Behälter nach Möglichkeit geborgen und an die Oberfläche geholt werden. Für die Arbeiten will Schneiders Ministerium in diesem Jahr rund 206 Millionen Euro ausgeben.

Einen weiteren großen Posten bildet die Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle. Sie verschlingt im aktuellen Haushaltsjahr 535 Millionen Euro. Der Atomkraftexperte Dirk Seifert verweist in seinem Blog „umweltFAIRaendern“ darauf, dass weitere Milliardenbeträge für den Umgang mit den radioaktiven Hinterlassenschaften in die Etats anderer Ministerien eingestellt sind.

Das Forschungsministerium ist für sämtliche Nuklearanlagen und Abfälle aus der staatlichen Atomforschung vergangener Jahrzehnte verantwortlich. Das Finanzministerium ist aufgrund der Einigungsverträge für den Rückbau und die Atommülllagerung des ehemaligen AKW Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Erst vor wenigen Tagen, so Seifert, habe es hier neue Hiobsbotschaften über die explodierenden Kosten gegeben, die inzwischen auf 10 Milliarden Euro oder mehr veranschlagt würden.

und weils so schön ist, unformatiert die PoEnte:

Ein Teil der Kosten für die Atommülllagerung wird durch den Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo) gegen­finanziert. CDU, SPD, FDP und Grüne hatten diesen Fonds 2017 als Stiftung etabliert. Die großen Energiekonzerne und AKW-Betreiber zahlten damals einmalig 24 Milliarden Euro ein und waren damit auf einen Schlag von aller weiteren finanziellen Haftung für den Atommüll befreit.

https://taz.de/Budget-des-Umweltministeriums/!6102402/

Komisch, dass die Blöd darüber nicht berichtet, wo die doch sonst so…
Aber über das EEG lässt sich auch besser schwadronieren.
Merke: Du hast dich vom Stromnetz komplett abgekoppelt und zahlst trotzdem für den Atommüll.

Worin setzt genau Deine Kritik an?

In Asse lagern auch medizinische Abfälle und andere industrielle radioaktiv kontaminierte Abfälle, rund ein Drittel der Gesamtmenge - der Bedarf für ein Lager war also ohnehin da.

Dass wir Steuerzahler und die Energiekonzerne durch den Atomausstieg die Vorteile der Atomkraft nicht mehr nutzen und dennoch die Kosten für diese Technologie tragen müssen, das war damals Konsens der regierenden Parteien. Zuletzt bei der Ampel.

Dies hat die Bild vielfach kritisiert.  Möchtest Du noch mehr Kritik an Rot- Grün, Merkel oder der Ampel durch Bild?

Bei den finanziellen Belastungen kommen ja noch die weitaus höheren Kosten durch die hohen Emissionen der fossilen Kraftwerke und den Klimawandel hinzu. Kraftwerke, die wir weiterhin betreiben müssen und wir finanzieren mit dem subventionierten Neubau an Gaskraftwerken sogar nochmals die fossile Energiesparte. 

 

Bearbeitet ( von phantomas)

vor 11 Minuten schrieb phantomas:

 

Worin setzt genau Deine Kritik an?

In Asse lagern auch medizinische Abfälle und andere industrielle radioaktiv kontaminierte Abfälle, rund ein Drittel der Gesamtmenge - der Bedarf für ein Lager war also ohnehin da.

 

Das steht doch auch im Artikel.
Da steht allerdings auch, dass sich die Atomkonzerne durch den Ablasshandel freigekauft haben ( hast du sicher nicht gesehen).

 

vor 13 Minuten schrieb phantomas:

Bild

🤮

vor 13 Minuten schrieb phantomas:

Dass wir Steuerzahler und die Energiekonzerne

Streiche und. Alle Steuerzahler ohne EVU sind gefordert, die Ewigkeitskosten des Atommülls zu tragen.
Also die Ururururururur…Enkelinnen bezahlen Bewachung, ggf ( siehe Asse) die Fehler der unfehlbaren Atomlobby und alle weiteren Kosten ( wie lange sind die Castoren/ Zwischenlager doch gleich zertifiziert?)

Ich zieh da mal denDLF zu Rate:

Leer wiegen sie rund ein Viertel mehr als ein Airbus A320 und bestehen aus 44 Zentimeter Gusseisen mit Kugelgraphit. Dazu kommen zwei massive Deckel samt Metalldichtungen und Kühlrippen für die Nachwärmeabfuhr: die Castoren, die den Atommüll bis zum Endlager sicher einschließen sollen, erläutert Maik Stuke von der BGZ, der Bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung: „Die ersten Castor-Behälter sind so Mitte der 90er beladen worden, Anfang/Mitte der 90er, und da gab es ja noch am fernen Horizont ein Endlager. Das war Gorleben, und darauf hatte man sich eigentlich damals noch mit dem gesamten Genehmigungsapparat drauf festgelegt.“ …

(Haste mal ausgerechnet, wieviel CO2 bei der Produktion eines! Castoren entsteht??)

…Forschungsprogramme sollen zeigen, ob ein Castor auch nach 100 Jahren sicher ist. Ein zentrales Thema: das Verhalten der Hüllrohre, in denen die Brennstofftabletten stecken. Während der Zeit im Reaktor korrodieren diese etwas mehr als bleistiftdicken Rohre aus Zirkoniumlegierungen durch Spaltprodukte wie Radiochlor. Offen ist, wie diese Korrosion im Castor fortschreitet und die Hüllrohre brüchig werden lässt. Schließlich müssen die Brennelemente irgendwann in Lagerbehälter gepackt werden. Maik Stuke: „Das muss man natürlich zeigen, dass diese Brennstabhüllrohre auch dann noch halten, wenn man jetzt von Daten wie 2080 ausgeht.“…
 

(ja und dann, alles umpacken, neue Castoren herstellen?
Die Kosten & Belastungen für den Planeten kannst Du noch gar nicht berechnen)

Es hilft alles nix, Atomkraft war und ist und wird es immer sein: ein Holzweg.
(außer du brauchst angereichertes Uran oder  Plutonium, für Bomben, auch ein Holzweg*)

* wobei Holzweg eigentlich eine Frechheit ist, nimm Bongosi und der Weg hält solange wie ein Castor - mindestens

Bislang hat der von den Energieversorgern finanzierte Fonds 3,6 Milliarden an den Staat überwiesen, das ist jetzt durchaus schon mehr als gar nichts.

https://www.kenfo.de/kapitalanlagen/portfolio

Aber im Vergleich zur Energiewende und den Kosten der fossilen Energien sind das natürlich sehr geringe Beträge, das stimmt.

Alleine die neuen Gaskraftwerke sollen ja mit rund 25 Milliarden subventioniert werden. Dazu kommt der Wegfall der Gasspeicherumlage, das kostet 3 Milliarden pro Jahr.

 

vor 30 Minuten schrieb phantomas:

 

Bislang hat der von den Energieversorgern finanzierte Fonds 3,6 Milliarden an den Staat überwiesen, das ist jetzt durchaus schon mehr als gar nichts.

 

 

Ach, das ist doch der Sinn an der Sache.
( seit 2019 werden da Mittel aus Gewinnen bereitgestellt, das wären dann ~ 600 Milliönchen/Jahr).
Also Investieren und die Gewinne für die Müllverwahrung nutzen.

image.png.672c8646f835ef45c7962928224ba87d.png

Und da wurde nichts an den Staat überwiesen, sondern die Gelder wurden nachvollziehbar zweckbestimmt eingesetzt.

https://www.kenfo.de/fileadmin/user_upload/dokumente/kenfo-vertrag-finanzierung-kernenergieausstieg.pdf

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/energiewende-in-daenemark-ein-vorbild-fuer-deutschland-dlf-kultur-15dafa19-100.html

Zitat

Laut dem Klimaschutz-Index treibt kein Staat weltweit die Energiewende so gut voran wie Dänemark. Es setzt Maßstäbe mit einem Anteil von mehr als 75 Prozent erneuerbarer Energien im Strommix und innovativen Projekten. (Erstsendung am 27.8.2024)

 

Am 24.7.2025 um 16:23 schrieb Auto nom:

Dänemark prüft den Einstieg in die Atomkraft, um weg vom Gas zu kommen. Die Verstromung von Gas, insbesondere LNG Gas, ist die teuerste Form der Stromerzeugung.

https://www.fr.de/wirtschaft/weltmeister-daenemark-schwenkt-auf-atomkraft-um-windkraft-93733173.html

Und bei uns "Während Europa auf Innovation, Energiespeicher und Erneuerbare setzt, zündet die Wirtschaftsministerin den Turbo für fossile Kraftwerke."

Die Möglichkeit zum Umstieg auf Wasserstoff wurde bei den 40 geplanten Kraftwerken gestrichen.

https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/24/neue-gaskraftwerke-vollgas-in-die-vergangenheit/

 

 

Bearbeitet ( von phantomas)

Ja, da fließen über 600 Millionen an Subventionen hinein für eine Technologie, für die es keine Nachfrage gibt. Die Ampel hat 12 Milliarden an Steuergeld in die Wasserstoffinfrastruktur versenkt, nur um festzustellen, dass es keine Nachfrage für Wasserstoffanwendungen gibt.

https://hans-josef-fell.de/2024/02/21/wasserstoff-als-energietraeger-erfolglos/

 

 

Am 20.7.2025 um 12:41 schrieb phantomas:

... das sind oft internationale Finanzinvestoren...

Selbst die sind mir immer noch lieber als Bullshit-Investoren und Fake-News-Investoren! 😜

vor 18 Stunden schrieb phantomas:

keine Nachfrage für Wasserstoffanwendungen

Im Landkreis Rostock fahren schon über 50 Wasserstoffbusse. Infrastruktur haben die auch, inklusive Erzeugung und Tankstellen. So weit so grün im blauen Land ...

vor 19 Stunden schrieb phantomas:

Ja, da fließen über 600 Millionen an Subventionen hinein für eine Technologie, für die es keine Nachfrage gibt. Die Ampel hat 12 Milliarden an Steuergeld in die Wasserstoffinfrastruktur versenkt, nur um festzustellen, dass es keine Nachfrage für Wasserstoffanwendungen gibt.

https://hans-josef-fell.de/2024/02/21/wasserstoff-als-energietraeger-erfolglos/

 

 

Ich weiss, du rechnest nicht damit das jemand deine Links durchliest. Ich habs aber getan und ich finde in dem Beitrag keinen Beleg für die Behauptung das die Ampel 12 Milliarden in die Wasserstoffinfrastruktur versenkt hat.
Wie kommst du denn auf diese Zahl? 
 

vor 1 Stunde schrieb SeppCx:

Wie kommst du denn auf diese Zahl?

Guck mal auf seinen Alias.

Im Ernst, wenn wir die Suventionen für AKW seit Beginn derer Ära auf heutigen Wert umrechnen, sind die in die Wasserstofftechnologie Peanuts. Nachdem ich ihm am Mittwoch Kenfo eröffnete, war immerhin 2 Tage Ruhe. Gut, dann H2:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wasserstoff-darum-kaufen-immer-mehr-verkehrsbetriebe-h2-busse-01/100099060.html

…Die latente Sorge vor einem Knallgasaustritt hat den Auftraggeber nicht davon abgehalten, seine Flotte zu vergrößern. Vielmehr hat der ÖPNV-Anbieter Regionalverkehr Köln (RVK) nun 130 wasserstoffbetriebene Busse im Depot – ein Rekord in Deutschland.

Wasserstoff soll dabei helfen, das Unternehmen bis 2030 emissionsfrei zu machen. Der RVK ist einer der Vorreiter der Branche, die auf den klimafreundlichen Antrieb setzen – denn er bietet einen entscheidenden Vorteil...
<Paywall>


https://www.hessenschau.de/panorama/oepnv-frankfurt-setzt-neue-wasserstoffbusse-ein-v1,kurz-662.html
…Frankfurt

Erstmals gehen in der Stadt 18 Meter lange Wasserstoff-Gelenkbusse in den Betrieb. 

Veröffentlicht am 24.07.25 um 15:02 Uhr

Die neun Busse sollen zwischen Westbahnhof und Ostbahnhof eingesetzt werden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Wasserstoffbusse ohne Gelenke fahren in Frankfurt seit 2022…

nur mal kleine schnelle Beispiele. 

vor 2 Stunden schrieb SeppCx:

Ich weiss, du rechnest nicht damit das jemand deine Links durchliest. Ich habs aber getan und ich finde in dem Beitrag keinen Beleg für die Behauptung das die Ampel 12 Milliarden in die Wasserstoffinfrastruktur versenkt hat.
Wie kommst du denn auf diese Zahl? 
 

https://www.deutschlandfunk.de/schon-zwoelf-milliarden-euro-an-subventionen-fuer-wasserstofffoerderung-fuer-ueber-30-firmen-104.html

Es gibt eine Nachfrage nach Subventionen, es gibt keine nach Wasserstoff, wenn eigenes Geld investiert werden muss.

Und AKWs gäbe es schon gar nicht, wenn nicht der Steuerzahler für alles geradestehen müsste! 🙈

vor 21 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Guck mal auf seinen Alias.

Im Ernst, wenn wir die Suventionen für AKW seit Beginn derer Ära auf heutigen Wert umrechnen, sind die in die Wasserstofftechnologie Peanuts. Nachdem ich ihm am Mittwoch Kenfo eröffnete, war immerhin 2 Tage Ruhe. Gut, dann H2:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wasserstoff-darum-kaufen-immer-mehr-verkehrsbetriebe-h2-busse-01/100099060.html

…Die latente Sorge vor einem Knallgasaustritt hat den Auftraggeber nicht davon abgehalten, seine Flotte zu vergrößern. Vielmehr hat der ÖPNV-Anbieter Regionalverkehr Köln (RVK) nun 130 wasserstoffbetriebene Busse im Depot – ein Rekord in Deutschland.

Wasserstoff soll dabei helfen, das Unternehmen bis 2030 emissionsfrei zu machen. Der RVK ist einer der Vorreiter der Branche, die auf den klimafreundlichen Antrieb setzen – denn er bietet einen entscheidenden Vorteil...
<Paywall>


https://www.hessenschau.de/panorama/oepnv-frankfurt-setzt-neue-wasserstoffbusse-ein-v1,kurz-662.html
…Frankfurt

Erstmals gehen in der Stadt 18 Meter lange Wasserstoff-Gelenkbusse in den Betrieb. 

Veröffentlicht am 24.07.25 um 15:02 Uhr

Die neun Busse sollen zwischen Westbahnhof und Ostbahnhof eingesetzt werden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Wasserstoffbusse ohne Gelenke fahren in Frankfurt seit 2022…

nur mal kleine schnelle Beispiele. 

Die Antriebe für solche Busse werden bei mir um die Ecke entwickelt und gebaut. Gehörte früher zu Mercedes, dann haben die es aufgegeben ( man sah ständig die Wasserstoffautos und Busse am Abschlepphaken) und an Ballard Power verkauft. So sieht deren Aktienkurs aus.

20241001-ein-mahnendes-beispiel-so-schue

Wenn man Geld vernichten will, investiert man in D in Wasserstoff.

Da wir eh ein Stromdefizit haben und auf Stromimporte angewiesen sind, weiss ich nicht, wer in D Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen will.

vor 42 Minuten schrieb Hartmut51:

Und AKWs gäbe es schon gar nicht, wenn nicht der Steuerzahler für alles geradestehen müsste! 🙈

Wie hoch sind die Subventionen für Gas, Kohle, Wasserstoff und die Erneuerbaren in D, wie hoch sind die Subventionen für 58 AKW in F?

Wie teuer ist der Klimawandel und die Bekämpfung der durch ihn verursachten Folgen?

Wir Deutschen sollten nicht immer denken, alle anderen sind dümmer als wir und können nicht rechnen.

Bearbeitet ( von phantomas)

vor 25 Minuten schrieb phantomas:

https://www.deutschlandfunk.de/schon-zwoelf-milliarden-euro-an-subventionen-fuer-wasserstofffoerderung-fuer-ueber-30-firmen-104.html

Es gibt eine Nachfrage nach Subventionen, es gibt keine nach Wasserstoff, wenn eigenes Geld investiert werden muss.

Aha. Geht doch. Also 12 Milliarden Förderungen bezahlt in 2021 bis 2023.
Und jetzt als Fleissaufgabe: Wieviel von dieser Förderung wurde von der letzten Merkel-Regierung beschlossen ? 
Kleiner Tip: ChatGpt fragen: Wie hoch war die Förderung für Wasserstofftechnologien in Deutschland unter den Merkel-Regierungen?

Dann kommt als Antwort: 
Kurzfassung: 

📊 Zusammenfassung – Gesamtförderung unter Merkel (2006–2021)

ZeitraumMaßnahme / ProgrammBundesmittel (ca.)

2006–2016  NIP I700 Mio. €

2016–2026  NIP II (anteilig bis 2021)150–200 Mio. €

2020–2021  Nationale Wasserstoffstrategie (NWS)      9 Mrd. € (geplant)

2020–2021  IPCEI-Projekte (Hy2Tech / Hy2Use)ca. 2,1 Mrd. € (Zusage)

2020–2021 BMBF PtX & H2-Forschung        >700 Mio. €

2020–2021 Reallabore der Energiewende    >100 Mio. €

2021           H2Global-Vorbereitung             350 Mio. € (Ansatz)

Wie du siehst wurde der allergrößte Teil der Förderung unter der letzten Merkel-Regierung beschlossen.

Warum versuchst du dann das der Ampel in die Schuhe zu schieben ?
 
Übrigens, das meiste was in der Ampel im Verkehrssektor gefördert wurde an Abzockerunternehmen fiel in die Verantwortung der technologieoffenen FDP.   
 

 

Bearbeitet ( von SeppCx)

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