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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

vor 6 Stunden schrieb phantomas:

Müsste es nicht besser heißen AKW sind, ähnlich wie die fossile Konkurrenz, ebenfalls nicht versicherbar

AKW waren noch nie versichert.
Deren Schadensrisiko trugen ( und tragen ) immer die Steuerzahler des betreffenden Staates - oder die sogenannte internationale Gemeinschaft
( schon älter, aber als Beispiel passt es):

https://www.deutschlandfunk.de/geberkonferenz-spenden-fuer-die-reaktorruine-tschernobyl-100.html

…Mehr als 40 Länder haben dazu beigetragen – vor allem die G7-Staaten und die Europäische Union, aber auch Aserbaidschan, Estland, Portugal. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten sind bislang die größten Spender. Auf Platz drei liegt bislang die Europäische Wiederaufbaubank EBRD, die die Finanzierung des Projekts koordiniert.

Bis September 2014 sind 1,2 Milliarden Euro auf den Konten der EBRD eingegangen. Die EBRD hat Ende vergangenen Jahres, als klar wurde, dass das Geld im Januar oder Februar diesen Jahres ausgehen könnte, noch einmal 350 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Und jetzt fehlen noch die 615 Millionen Euro, die heute möglichst komplett hereinkommen sollen...

 

Oft nicht nur monetär sondern auch mit dem Leben durch verstrahlung

vor 10 Stunden schrieb phantomas:

 

Müsste es nicht besser heißen

Ein Beitrag nach dem Motto : "Ich klammere mich an den letzten Strohhalm meiner Argumentationskette"

vor 10 Stunden schrieb phantomas:

 

Müsste es nicht besser heißen

Ein Beitrag nach dem Motto : "Ich klammere mich an den letzten Strohhalm meiner Argumentationskette"

vor 24 Minuten schrieb silvester31:

Ein Beitrag nach dem Motto : "Ich klammere mich an den letzten Strohhalm meiner Argumentationskette"

Wie ich @Hartmut51 schon antwortete,
wer ein Leben lang fest von dieser oder jener Wunderwaffe überzeugt ist, wird kaum von seinem Standpunkt weichen, denn dann war ja alles umsonst.
( Oder mit Konstantin W: dann stehst du ganz verdattert vor der Dunkelheit in dir…)
 

vor 4 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Wie ich @Hartmut51 schon antwortete,
wer ein Leben lang fest von dieser oder jener Wunderwaffe überzeugt ist, wird kaum von seinem Standpunkt weichen, denn dann war ja alles umsonst.
( Oder mit Konstantin W: dann stehst du ganz verdattert vor der Dunkelheit in dir…)
 

Richtig, wir hoffen seit 30 Jahren vergebens auf Erfolge durch die Energiewende.

Wenn wir eigenen Atomstrom durch Importe von Atomstrom der Nachbarn ersetzen, dann zeigt das in meinen Augen nur das Scheitern einer Energiepolitik, die die eigentlichen Ziele längst aus den Augen verloren hat.

vor 1 Stunde schrieb phantomas:

Richtig, wir hoffen seit 30 Jahren vergebens

Auf die Erklärung der Atomindustrie, wo denn der Abfall hin soll. Die verweist dann auf die Politik ( also die steuerzahlenden Bürger), lacht über mitgenommene Subventionen ( zwar auch schon nicht mehr neu…:
https://www.topagrar.com/energie/news/atomkraft-hat-volkswirtschaft-milliarden-gekostet-12352064.html

 

Das FÖS hat die seit 1955 erfassbaren Förderungen und staatlichen Ausgaben zusammengetragen. 287 Mrd. € machen in diesem Zeitraum allein direkte und indirekte staatliche Förderungen aus – wie etwa Finanzhilfen, Forschungsausgaben oder Steuervergünstigungen, aber auch Vorteile für Atomkonzerne durch den Emissionshandel oder eigene Rückstellungen. Weitere 9 Mrd. € entfallen auf sonstige staatliche Kosten, etwa für Polizeieinsätze bei Castor-Transporten oder für von der Bundesrepublik übernommene Atom-Folgekosten als staatlicher Nachfolger der DDR.

„Ein Großteil dieser Kosten war im Strompreis nie enthalten, weshalb Atomenergie fälschlicherweise als kostengünstige Stromquelle galt“, sagt Sönke Tangermann. Für eine Gesamtbilanz der gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atomstrom werden in der Studie neben den Belastungen für den Staatshaushalt auch der Verkaufspreis des Stroms sowie externe Kosten ermittelt, die die Atomkonzerne jahrzehntelang auf die Gesellschaft abwälzen konnten, wie etwa das Risiko von Störfällen.

Allein zwischen 2007 und 2019 – der Zeitspanne mit der besten Quellenlage – summieren sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atomstrom laut FÖS auf bis zu 533 Mrd. €. Hochgerechnet auf den gesamten Zeitraum seit 1955 gehen die Forscher auch bei konservativen Annahmen davon aus, dass die Summe der gesamtgesellschaftlichen Kosten die Billionengrenze deutlich überschreitet...)

und hat sich an den erwirtschafteten - also vom Steuerzahler verdeckt finanzierten - Gewinnen erfreut.

Wir erinnern uns mal grade, wie lange die AKW gebraucht haben, um überhaupt halbwegs sicher laufen zu können
(Atomspaltung Otto Hahn ~ 1943)…

Alles Quatsch mit dem Uran

vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt:

Auf die Erklärung der Atomindustrie, wo denn der Abfall hin soll. Die verweist dann auf die Politik ( also die steuerzahlenden Bürger), lacht über mitgenommene Subventionen ( zwar auch schon nicht mehr neu…:
https://www.topagrar.com/energie/news/atomkraft-hat-volkswirtschaft-milliarden-gekostet-12352064.html

 

Das FÖS hat die seit 1955 erfassbaren Förderungen und staatlichen Ausgaben zusammengetragen. 287 Mrd. € machen in diesem Zeitraum allein direkte und indirekte staatliche Förderungen aus – wie etwa Finanzhilfen, Forschungsausgaben oder Steuervergünstigungen, aber auch Vorteile für Atomkonzerne durch den Emissionshandel oder eigene Rückstellungen. Weitere 9 Mrd. € entfallen auf sonstige staatliche Kosten, etwa für Polizeieinsätze bei Castor-Transporten oder für von der Bundesrepublik übernommene Atom-Folgekosten als staatlicher Nachfolger der DDR.

„Ein Großteil dieser Kosten war im Strompreis nie enthalten, weshalb Atomenergie fälschlicherweise als kostengünstige Stromquelle galt“, sagt Sönke Tangermann. Für eine Gesamtbilanz der gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atomstrom werden in der Studie neben den Belastungen für den Staatshaushalt auch der Verkaufspreis des Stroms sowie externe Kosten ermittelt, die die Atomkonzerne jahrzehntelang auf die Gesellschaft abwälzen konnten, wie etwa das Risiko von Störfällen.

Allein zwischen 2007 und 2019 – der Zeitspanne mit der besten Quellenlage – summieren sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atomstrom laut FÖS auf bis zu 533 Mrd. €. Hochgerechnet auf den gesamten Zeitraum seit 1955 gehen die Forscher auch bei konservativen Annahmen davon aus, dass die Summe der gesamtgesellschaftlichen Kosten die Billionengrenze deutlich überschreitet...)

und hat sich an den erwirtschafteten - also vom Steuerzahler verdeckt finanzierten - Gewinnen erfreut.

Wir erinnern uns mal grade, wie lange die AKW gebraucht haben, um überhaupt halbwegs sicher laufen zu können
(Atomspaltung Otto Hahn ~ 1943)…

Alles Quatsch mit dem Uran

Na, dann sparen wir ja seit 2 Jahren extrem viel Geld und in Zukunft haben wir Strom ohne Subventionen und dazu noch viel günstiger als das dumme Ausland. 

vor einer Stunde schrieb -martin-:

denn diese Versicherungsgemeinschaft haftet gerade mal für 2,5 Mrd

Das ist noch nicht mal Haftungskapital, das ist ein Placebopillchen für die Bürger:
boa, ey, Zweieinhalb Milliarden, soviel Geld! Dafür müsste ich ( also jetzt mal so ein etwas besseres Jahreseinkommen) 50000 Jahre arbeiten. Das muss doch reichen 🤔

wieviel gleich nochmal hat die BRD für den Sarkophag in Tschernobyl ausgegeben ( incl. Der Gelder welche über die EU & UN gelaufen sind? 

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)
Ergänzt um ein paar Milliarden

Na, da war ja Fukushima, mit 80-220 Milliaren Euro noch ein Schnaeppchen. Da wuerden ja die 2,5 Milliarden Doller gerade mal fuers Blinkerglas beim automobilen Toptalschaden reichen.

 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

vor 5 Stunden schrieb -martin-:

Doch, denn diese Versicherungsgemeinschaft haftet gerade mal für 2,5 Mrd. Euro. Der GAU in Tschernobyl hat rund 700 Mrd. Euro gekostet.

 

 

Ein Reaktorunglück wie dort ist technisch nicht möglich, da in D nur Leichtwasserreaktoren betrieben wurden 

vor 3 Stunden schrieb MatthiasM:

Na, da war ja Fukushima, mit 80-220 Milliaren Euro noch ein Schnaeppchen. Da wuerden ja die 2,5 Milliarden Doller gerade mal fuers Blinkerglas beim automobilen Toptalschaden reichen.

 

Ein Unglück wie in Japan war in D nicht möglich.

Gas günstig – Strom teuer: Warum ist der Spark Gap in Deutschland so groß und was bedeutet das für Wärmepumpen, E-Autos und die Industrie? In diesem Video erkläre ich die Hintergründe, internationale Vergleiche und welche politischen Entscheidungen die Preisstrukturen beeinflussen.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/probleme-beim-rueckbau-des-atomkraftwerkes-lubmin,nordmagazin-2694.html

Zitat

Stillgelegt wurde es 1990. Fünf Jahre später begann der Rückbau. Ein Ende ist nicht in Sicht - und die Kosten laufen aus dem Ruder.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/kernkraftwerk-lubmin-16-jahre-stromerzeugung-50-jahre-rueckbau,kernkraftwerk-100.html

Zitat

Kernkraftwerk Lubmin: 16 Jahre Stromerzeugung - 50 Jahre Rückbau

Zitat

Radioaktive Belastungen sorgen für Verzögerungen beim Rückbau des Kernkraftwerks Lubmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Kosten werden auf bis zu elf Milliarden Euro geschätzt.

 

Ich wohne in Bonn, also unweit der AKW-Investitionsruinen Kalkar und Mühlheim-Kärlich.

In Mühlheim-Kärlich, durch Weisung des Ministerpräsidenten Helmuth Kohl, trotz ausstehenden Gutachten, für gerade mal 30 Monate im Betrieb, sind Kosten von von knapp 5 Mrd.€ entstanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Mülheim-Kärlich

Die anhängigen Prozesse haben wegen der monströsen Geldsummmen sogar für eine Änderung der Gebührenordnung für Anwälte gesorgt:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2007/02/rs20070213_1bvr091005.html

Und wo der strahlende Müll am Ende bleiben soll, und was das kostet, weiss bis heute keiner.

In Kalkar wurden nach KI knapp 10 Mrd. Euro in den Sand gesetzt. Glücklicherweise wurden dort noch keine radioaktiven Brennelemente eingesetzt, so das das AKW jetzt als Freizeitpark dient.

Und jetzt reden hier Leute von günstigem Atomstrom? 

Ich stelle mir gerade vor, diese Summen wären damals in regenerative Energien geflossen. Da wären wir jetzt deulich weiter!

Gruß,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

Damals gab es keine Erneuerbaren, der Strom, der in Kalkar nicht erzeugt wurde, wurde so durch fossile Kraftwerke ersetzt. 

Kalkar ist ein Zeichen für den Niedergang einer Industrie-Region. Und der SPD, der Partei von Willy Brandt und Helmut Schmidt, die damals noch etwas von Volkswirtschaft verstand.

 

Die Bundesnetzagentur schätzt den Bedarf bin an regelbarer Kraftwerkskapazität auf 22 bis 35 Gwh bis 2035. Noch mehr als die Wirtschaftsministerin bislang geplant hat.

Das wären dann 45 bis 70 neue Gaskraftwerke. 

Solche ⅚ Gaskraftwerke, die nur zeitweise Strom erzeugen, arbeiten sehr unwirtschaftlich und erzeugen teuren Strom aus Frackinggas. 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/strom-bundesnetzagentur-empfiehlt-backup-von-12-5-bis-25-6-gigawatt-a-1d22729e-1ddf-42b6-ad0e-e259577f7ead

Bearbeitet ( von phantomas)

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Damals gab es keine Erneuerbaren, der Strom, der in Kalkar nicht erzeugt wurde, wurde so durch fossile Kraftwerke ersetzt. 

Kalkar ist ein Zeichen für den Niedergang einer Industrie-Region. Und der SPD, der Partei von Willy Brandt und Helmut Schmidt, die damals noch etwas von Volkswirtschaft verstand.

 

Na vorsichtig. In nrw hat die SPD den Hochtemperatur Reaktor Hamm vorangetrieben. Der hatte nur Pannen. Und hat den Steuerzahler nur Geld gekostet und die Gegend verstrahlt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Kalkar ist ein Zeichen für den Niedergang einer Industrie-Region

Stimmt, die Tonindustrie ging zu nehmend den Bach runter, während der Stern* der Solarenergie gerade aufging:

Nun kam es auch zu ersten größeren kommerziellen Aktivitäten in den USA, wodurch die USA 1983 einen Anteil am Weltmarkt der Photovoltaik von zirka 21 Prozent erzielten. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es im Photovoltaik-Markt vorwiegend Lösungen für Inselanlagen und Planungen für photovoltaische Großanlagen. 1982 wurde in Kalifornien die erste 1-MW-Anlage in Betrieb genommen, 1985 erreichte ein Solarpark im Gebiet des Carrizo Plain National Monument 5,2 MW.
( Wiki)
 

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Und der SPD

Schade, dass Herr Habeck da noch in der Pubertät steckte, sonst wäre er natürlich verantwortlich.

Dein Niveau nimmt rapide ab.

Dafür nimmt die Energiewende trotz steinzeitteaditioneller Widerstände Fahrt auf:

…Im Vanillin-Ansatz sieht Clemens Liedel eine deutlich nachhaltigere Alternative. Denn die Substanz lässt sich aus einem der häufigsten Stoffe überhaupt herstellen – aus Lignin, einer Hauptkomponente von Holz. Jahr für Jahr produziert die Natur viele Milliarden Tonnen davon. Aber wie kann ein organisches Molekül als Material für einen Stromspeicher dienen? Schließlich denkt man bei Batterien eher an Metalle wie Blei, Cadmium oder eben Lithium. „Was man braucht, sind ganz allgemein Substanzen, die Elektronen abgeben und danach wieder aufnehmen können“, erklärt Liedel. „Das können Metalle sein, die dann zu Metall-Ionen werden, aber auch organische Substanzen.“

Statt schwermetallhaltiger Stoffe setzen die Forscher also auf Vanillin an der Kathode, dem Pluspol von Lithiumbatterien. Doch das spröde Pulver muss noch optimiert werden. „Normalerweise vermengt man die Substanz mit einem Bindemittel zu einer kompakten Masse und macht diese durch Zusatz von Kohlenstoff leitfähig“, erklärt Liedel. Nach etlichen Versuchen mit verschiedenen Stoffen sind die Forscher nun ein ganzes Stück weiter und kommen ganz ohne Bindemittel mit einem reinen Vanillin-Kohlenstoff-Gemisch aus...

https://potsdam-sciencepark.de/de/batterien-aus-vanillin/
 

*kleines Solares Wortspielchen

vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche:

Na vorsichtig. In nrw hat die SPD den Hochtemperatur Reaktor Hamm vorangetrieben. Der hatte nur Pannen. Und hat den Steuerzahler nur Geld gekostet und die Gegend verstrahlt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

Die SPD unter Brandt und Schmidt musste noch die Folgen der Ölkrise zu Beginn der 70er Jahre meistern und hat erkannt, dass wir nicht abhängig von fossilen Energieträgern aus dem Ausland sein sollten. 

Gerhard Schröder hat dann mit den Grünen die Rolle rückwärts in die fossile Kraftwerkszeit vollzogen und mit Putin Freundschaft geschlossen 

vor 3 Stunden schrieb phantomas:

Damals gab es keine Erneuerbaren, der Strom, der in Kalkar nicht erzeugt wurde, wurde so durch fossile Kraftwerke ersetzt. 

Kalkar ist ein Zeichen für den Niedergang einer Industrie-Region. Und der SPD, der Partei von Willy Brandt und Helmut Schmidt, die damals noch etwas von Volkswirtschaft verstand.

 

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