8. September 20258. Sep vor 5 Minuten schrieb Joschko: Petition Ist mittlerweile geschlossen & in der Prüfung. Aber, die Kommentare dazu -also teilweise 🤮
8. September 20258. Sep vor 36 Minuten schrieb Ebby Zutt: Vor einigen Seiten schrieb er noch, Solar und Wind Ausbau sei wichtig ( oder so ähnlich), es fehle allerdings noch an Speichern. Und siehe, es ist ihm jetzt auch nicht recht, dass der Ausbau drastisch Fahrt aufnimmt. Wenn sich dann noch das bidirektionale Laden etabliert, dann hat aber zackig der Besitzer einen 35 - 70 Kw Speicher vor der Tür. ( soweit mir bekannt kann der e-c4 das?!) Interessant. knapp 6000, wenn ich das richtig lese? ich hab für 2025 bis jetzt: Auf dem Dach 4,9 Kw/peak. Müsste deine da noch mehr bringen? Meine Ausrichtung ist Süd/südost bei 43 grad. Dachneigung ( die -also Neigung- hatte mir der Ingenieur vom ISET empfohlen), Aleomodule &SMA tripower. Nein, natürlich soll jeder PV Betreiber Zuhause einen Speicher besitzen, insbesondere wenn ein Elektroauto daraus geladen werden kann. Nur auf den Bedarf an neuen Gaskraftwerken hat das keinen Einfluss.
8. September 20258. Sep Am 5.9.2025 um 22:25 schrieb Hartmut51: Warum nicht? Niemand muss nachts mit 11kW laden, würde 22kW Anschluss Leistung erforderlich machen. Bei 2x 5,5 kW sieht es dann schon entspannter aus. Mir ginge es aber gerade um die 11kW und für 22kW braucht man die Erlaubnis vom Netzbetreiber.
8. September 20258. Sep vor 4 Stunden schrieb phantomas: Nein, natürlich soll jeder PV Betreiber Zuhause einen Speicher besitzen, insbesondere wenn ein Elektroauto daraus geladen werden kann. Nur auf den Bedarf an neuen Gaskraftwerken hat das keinen Einfluss. Hier geht es nicht um kleine Hausspeicher. Die sind nur das Sahnehäubchen. Das sind Anträge im dreistelligen Gigawattbereich für Großspeicher. Und das hätte erheblichen Einfluss auf den Bedarf an neuen Gaskraftwerken. Zitat Im Moment liegen bei den deutschen Netzbetreibern Anschlussbegehren für Großbatterien mit einer Gesamtleistung von etwa 500 Gigawatt vor Und die sind alle privat finanziert und basieren rein auf dem Modell "Strom einspeichern wenn billig, Strom verkaufen wenn teuer". Das rechnet sich nämlich jetzt schon, für alle, auch die Stromkunden, und zwar mit sinkenden Batteriepreisen jeden Tag mehr. Jetzt müssten wir nur Netze haben die diese Speicher einbinden können. Haben wir leider nicht. Und kriegen wir leider wohl auch nicht so schnell. Bearbeitet (8. September 20258. Sep von SeppCx)
8. September 20258. Sep vor 1 Stunde schrieb ajkon1: Mir ginge es aber gerade um die 11kW und für 22kW braucht man die Erlaubnis vom Netzbetreiber. Sind aber rat gesägt, die 22er. Unser 3phas. Stromnetz gibt es weltweit nicht so häufig, aber 22kW einphasig ist schon ne Nummer!
8. September 20258. Sep vor 3 Stunden schrieb SeppCx: Hier geht es nicht um kleine Hausspeicher. Die sind nur das Sahnehäubchen. Das sind Anträge im dreistelligen Gigawattbereich für Großspeicher. Und das hätte erheblichen Einfluss auf den Bedarf an neuen Gaskraftwerken. Und die sind alle privat finanziert und basieren rein auf dem Modell "Strom einspeichern wenn billig, Strom verkaufen wenn teuer". Das rechnet sich nämlich jetzt schon, für alle, auch die Stromkunden, und zwar mit sinkenden Batteriepreisen jeden Tag mehr. Jetzt müssten wir nur Netze haben die diese Speicher einbinden können. Haben wir leider nicht. Und kriegen wir leider wohl auch nicht so schnell. Natürlich sind privat finanzierte Großspeicher sinnvoll, weil sie den Überschuss bei wetterabhängiger Stromproduktion puffern können Bei einer Dunkelflaute bringen sie aber nichts oder fast nichts. 500 GW reichen eine Nacht im Winter. Wenn mehr Rechenzentren, Wärmepumpen und Elektroautos in Betrieb sind, eher noch weniger. Aber höchstwahrscheinlich sind die Soeicher zu Beginn einer Dunkelflaute eh nicht geladen. Wir bräuchten mehr grundlastfähige CO2-arme Stromproduktion aus Wasserkraft, Atomkraft oder Biogas.
8. September 20258. Sep vor 17 Minuten schrieb phantomas: Bei einer Dunkelflaute bringen sie aber nichts oder fast nichts. 500 GW reichen eine Nacht im Winter. Deswegen ist das ja auch der ANFANG ! Oder meinst Du, es werden die 500 GW errichtet und dann nie wieder was ? vor 19 Minuten schrieb phantomas: Aber höchstwahrscheinlich sind die Soeicher zu Beginn einer Dunkelflaute eh nicht geladen. Was bringt dich zu dieser Annahme ? vor 20 Minuten schrieb phantomas: aus Wasserkraft, Atomkraft oder Biogas. Kannst Du getrost weglassen. Zu teuer, zu unsicher, zu gefährlich. Wenn Du es noch tausend Mal wiederholst, wird die Atomkraft objektiv nicht attraktiver. Biogas kann nur ein kleiner Baustein sein und für Wasserkraft fehlt in Deutschland die Topographie und und die Geographie. Leider.
8. September 20258. Sep Deswegen ja FrackingGas aus den USA, Weil Atomkraft nur im Ausland günstig ist oder von privaten Investoren gebaut wird, Biogas nicht gewünscht ist und Wasserkraft nicht vorhanden ist. Auf die 500 GWh Großspeicher bin ich gespannt, dieses Jahr stehen wir bei 0,8 GWh....und jeder zusätzliche Speicher mindert natürlich die Rendite. Woher soll ein Speicher gefüllt sein im Winter bei Dunkelflaute? Von Wind und PV sicher nicht.
8. September 20258. Sep 32 minutes ago, silvester31 said: [...] der ANFANG ! Natürlich brauchen wir vielmehr Batteriespeicher um die Wackelstromerzeugung auszugleichen. Schon alleine, um die Strompreisschwankungen abzumildern (aber nicht zu sehr, sonst lohnt sich der Speicher nicht). Das ändert nichts an der Tatsache, dass diese für 4 Stunden Dampf liefern können, dann ists dunkel. Es werden Differenzen zwischen Stromerzeugung/Bedarf ausgeglichen. Kurzfristig. Weil in die Dinger passt leider nicht viel rein, egal wieviele man davon hinstellt. Einen Stromgenerator kannst du durch eine Batterie nicht ersetzen. Wenns nun also den ganzen Taglang dunkel und windstill ist, muss eine andere Art der Energieerzeugung angekurbelt werden. So einfach ist das. Und das wird auch noch übermorgen so sein. Solange, bis eine leistungsfähigere Möglichkeit der Stromspeicherung erfunden worden ist. Und das sehe ich nichtmal am Horizont schimmern. 10 minutes ago, phantomas said: [...] Biogas nicht gewünscht [...] Wünschen kann man sich das schon. Nur: zur Erzeugung der zu vergasenden Biomasse muss der Planet jährlich neu vergiftet werden. Und: soviel Energie kommt dabei nicht rum. Müsste mal jemand ausrechnen, wieviel Strom man per Biogas erzeugen könnte wenn wir alle zu Salatessern werden würden. Bearbeitet (8. September 20258. Sep von schwinge)
8. September 20258. Sep vor 7 Minuten schrieb phantomas: Woher soll ein Speicher gefüllt sein im Winter bei Dunkelflaute? Von Wind und PV sicher nicht. Während der bösen, bösen Dunkelflaute wird der Speicher geleert mit der vooorheeeer gespeicherten Energie (deswegen Speicher !). Weil vooor der Dunkelflaute muss man ja nichts entnehmen. Die dreijährigen unter uns haben es jetzt verstanden, alle anderen sowieso, nur Phantimausi wieder nicht.
8. September 20258. Sep Du glaubst also, Frau Reiche ist noch keine 3 Jahre alt? Eine Dunkelflaute entsteht im Winter, da liefert die Photovoltaik nie Strom, der nennenswert gespeichert werden kann. Bei Windkraft haben wir nicht genug Überkapazitäten, um Speicher in riesigen Mengen zu füllen. Und der Ausbau stockt, sobald die Subventionen nicht fließen. https://www.heise.de/news/Offshore-Windenergieausbau-in-Gefahr-Neue-Flaechen-finden-keine-Bieter-10525808.html
9. September 20259. Sep vor 4 Stunden schrieb phantomas: Wir bräuchten mehr grundlastfähige CO2-arme Stromproduktion aus Wasserkraft, Atomkraft oder Biogas. Es geht eben nicht um "Grundlast", sondern um Kraftwerke, die an wenigen Tagen / Wochen im Jahr die Dunkelflauten überbrücken. Solche Kraftwerke sind über den Strompreis nicht vernünftig zu finanzieren, da sie die meiste Zeit still stehen. Es müsste eine Vergütung für die Vorhaltungskosten von kurzfristig abrufbaren Kapazitäten geben. Und das technologieoffen. Kernkraft ist dafür denkbar ungeeignet, das will auch keiner der großen Energieversorger wieder haben. Wasserkraft könnte eine größere Rolle spielen, auch Biogas. Die Besitzer von Batteriespeichern würden sich bezahlen lassen, das die Dinger vollgeladen rumstehen. Das macht auch zur Zeit nicht wirklich Sinn, die sollen erstmal die Netze unterstützen. Und bevor die Republik für neue Kabel umgegraben wird sollte doch in jeden Zählerschrank ein Smartmeter. Aktuell wissen die Betreiber meist nicht, was in ihren Verteilnetzen los ist. Jetzt lese ich hier von Ladeleistungen von 22 KW pro Haushalt. Das würde skaliert so manchen Straßenzug regelmäßig mal dunkel legen. Perspektivisch soll ja die Reservekapazität von Gaskraftwerken kommen, die mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Da fehlt es noch am echten Willen, das voranzutreiben. In Zukunft wird der Strompreis von sehr günstigen erneuerbaren Energien und sehr teuren Reservekapazitäten bestimmt sein. Die technische Herausforderung besteht ja nur darin, die Erneuerbaren für späteren Bedarf einzutüten. Da gibt es unzählige Ideen und Projekte. Man muss das nur wollen. Grüße, Joschko Bearbeitet (9. September 20259. Sep von Joschko)
9. September 20259. Sep Da lese ich erst diese rückwärtsgewandten Beiträge & anschließend finde ich auf CNN:
9. September 20259. Sep vor 5 Stunden schrieb Joschko: Es geht eben nicht um "Grundlast", sondern um Kraftwerke, die an wenigen Tagen / Wochen im Jahr die Dunkelflauten überbrücken. Solche Kraftwerke sind über den Strompreis nicht vernünftig zu finanzieren, da sie die meiste Zeit still stehen. Es müsste eine Vergütung für die Vorhaltungskosten von kurzfristig abrufbaren Kapazitäten geben. Und das technologieoffen. Kernkraft ist dafür denkbar ungeeignet, das will auch keiner der großen Energieversorger wieder haben. Wasserkraft könnte eine größere Rolle spielen, auch Biogas. Die Besitzer von Batteriespeichern würden sich bezahlen lassen, das die Dinger vollgeladen rumstehen. Das macht auch zur Zeit nicht wirklich Sinn, die sollen erstmal die Netze unterstützen. Und bevor die Republik für neue Kabel umgegraben wird sollte doch in jeden Zählerschrank ein Smartmeter. Aktuell wissen die Betreiber meist nicht, was in ihren Verteilnetzen los ist. Jetzt lese ich hier von Ladeleistungen von 22 KW pro Haushalt. Das würde skaliert so manchen Straßenzug regelmäßig mal dunkel legen. Perspektivisch soll ja die Reservekapazität von Gaskraftwerken kommen, die mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Da fehlt es noch am echten Willen, das voranzutreiben. In Zukunft wird der Strompreis von sehr günstigen erneuerbaren Energien und sehr teuren Reservekapazitäten bestimmt sein. Die technische Herausforderung besteht ja nur darin, die Erneuerbaren für späteren Bedarf einzutüten. Da gibt es unzählige Ideen und Projekte. Man muss das nur wollen. Grüße, Joschko So geht es auch, ist halt nur teurer und/oder umweltschädlicher als die von mir genannten Alternativen Da die KI ein Stromfresser ist und wir grundlastfähige Kraftwerke vermehrt benötigen, wird das der Weg sein. AKW, Wasserkraft und Biogas eignen sich gut dafür und sind auch steuerbar. FrackingGas (umweltschädlich und teuer)und PV (nicht steuerbar) natürlich nicht. Dennoch setzen wir als einziges Land in Nordeuropas darauf. Der Bau von Großspeichern in den Mengen, wie sie benötigt werden, muss ja an netzdienlichen Standorten erfolgen. Das ist entweder utopisch oder utopisch teuer. Ob wir jetzt 70 Gaskraftwerke, wie der grüne Chef von der Bundesnetzagentur vorschlägt, oder etwas weniger brauchen, wie Frau Reiche und Herr Habeck meinen, darüber kann man streiten. Dann laufen eben alte Kohlekraftwerke weiter.ist auch nicht schädlicher als Frackinggas. Bearbeitet (9. September 20259. Sep von phantomas)
9. September 20259. Sep vor 7 Stunden schrieb Joschko: Es geht eben nicht um "Grundlast", sondern um Kraftwerke, die an wenigen Tagen / Wochen im Jahr die Dunkelflauten überbrücken. Solche Kraftwerke sind über den Strompreis nicht vernünftig zu finanzieren, da sie die meiste Zeit still stehen. Es müsste eine Vergütung für die Vorhaltungskosten von kurzfristig abrufbaren Kapazitäten geben. Und das technologieoffen. Kernkraft ist dafür denkbar ungeeignet, das will auch keiner der großen Energieversorger wieder haben. Wasserkraft könnte eine größere Rolle spielen, auch Biogas. Die Besitzer von Batteriespeichern würden sich bezahlen lassen, das die Dinger vollgeladen rumstehen. Das macht auch zur Zeit nicht wirklich Sinn, die sollen erstmal die Netze unterstützen. Und bevor die Republik für neue Kabel umgegraben wird sollte doch in jeden Zählerschrank ein Smartmeter. Aktuell wissen die Betreiber meist nicht, was in ihren Verteilnetzen los ist. Jetzt lese ich hier von Ladeleistungen von 22 KW pro Haushalt. Das würde skaliert so manchen Straßenzug regelmäßig mal dunkel legen. Perspektivisch soll ja die Reservekapazität von Gaskraftwerken kommen, die mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Da fehlt es noch am echten Willen, das voranzutreiben. In Zukunft wird der Strompreis von sehr günstigen erneuerbaren Energien und sehr teuren Reservekapazitäten bestimmt sein. Die technische Herausforderung besteht ja nur darin, die Erneuerbaren für späteren Bedarf einzutüten. Da gibt es unzählige Ideen und Projekte. Man muss das nur wollen. Grüße, Joschko Wer schreibt was von 22 kW Ladeleistung pro Haushalt?
9. September 20259. Sep Da ist er wieder, der Gedanke, ständig und überall müsse extra billig Strom verfügbar sein. Ladeleistung kann man doch steuern (sogenannte banale Vorrangschaltung hatten wir sogar in der Tischlerei, um nicht in die Spitzenlastmessfalle zu tappen) in der Hochhaussiedlung wird bestimmt nicht jeder Haushalt 22KW benötigen - bzw. nicht jedes E-Auto gleichzeitig… Grade gelesen, dank Atomkraft haben unsere freundlichen Nachbarn…: Hintergrund der aktuellen Regierungskrise in Frankreich ist die hohe Staatsverschuldung. Premierminister François Bayrou reagierte darauf mit einem Sparhaushalt, den er am Montag mit einer Vertrauensabstimmung in der Nationalversammlung durchsetzen wollte. Bayrous Sparplan sah Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vor, mit denen der Haushalt 2026 um 44 Milliarden Euro entlastet werden sollte. Heute liegt das Defizit im Staatshaushalt bei 5,8 Prozent – dem höchsten Wert in der Europäischen Union. Bayrou will es auf 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) drücken. Selbst dies wäre allerdings noch weit mehr als die im Maastrichter Vertrag für die Euroländer erlaubte jährliche Neuverschuldung von 3,0 Prozent. Auch die gesamte Staatsverschuldungsquote Frankreichs ist mit 113 Prozent des BIP weit von der Euro-Wunschmarke von 60 Prozent entfernt und nähert sich dem extrem hohen italienischen Niveau... https://taz.de/Regierungskrise-in-Frankreich/!6109152/
9. September 20259. Sep vor 12 Minuten schrieb ajkon1: Wer schreibt was von 22 kW Ladeleistung pro Haushalt? Wenn das Energieunternehmen oder der Netzbetreiber nicht ganz doof ist, verlangt es sicherlich Verzichtserklaerungen aus der Nachbarschaft, sofern er nicht so hohe Querschnitte verlegt hat, dass alles unproblematisch ist. 11kW sind ja auch mehr als ausreichend fuer den groessten Teil der Fahrzeuge. Damit bekommt man in 8h zwischen 400 und 500km Reichweite rein. Mehr als fast alle Fahrzeuge aufnehmen koennen. Eine 50kWh-Batterie ist in weniger als 5h voll. Die Durchschnittlichen 40 km sind in weniger als 1h geladen, da ist eine Haushaltssteckdose schon ueberdimensioniert 🙂. Bearbeitet (9. September 20259. Sep von MatthiasM)
9. September 20259. Sep Erstmal was prinzipielles, @phantomas, bitte definiere mal die Begriffe Dunkelflaute und Grundlast, und zwar in meßbaren Größenordnungen, damit wir überhaupt eine vernünftige Diskussionsbasis haben. vor 58 Minuten schrieb phantomas: So geht es auch, ist halt nur teurer und/oder umweltschädlicher als die von mir genannten Alternativen Mumpitz. Unsinn. Bullshit 🙂 vor einer Stunde schrieb phantomas: Der Bau von Großspeichern in den Mengen, wie sie benötigt werden, muss ja an netzdienlichen Standorten erfolgen. Das ist entweder utopisch oder utopisch teuer. Warum denn teuer? Warum stehen dann die Antragsteller für Großspeicher Schlange? Was bitte soll ein netzdienlicher Standort sein? Einen Speicher kannst du praktisch überall aufstellen, der braucht kein Kühlwasser, macht keinen Abfall im Betrieb und grün gestrichen fügt er sich nahtlos ins Landschaftsbild. Das große Problem im Moment ist das die Netze endlich dafür ausgelegt werden müssen. Überraschung: Das erfordert Digitalisierung und Leitungen. Natürlich kostet das. Das mögen die privatwirtschaftlich arbeitenden Netzbetreibermanager nicht, das nagt am Augenblicksgewinn. Und auch in Zukunft ist es für Netzbetreiber wenig erstrebenswert vom Geschäftsmodell der Gewinne durch Netzbenutzung abzurücken. Dezentrale Systeme erfordern andere Geschäftsmodelle. vor einer Stunde schrieb phantomas: Ob wir jetzt 70 Gaskraftwerke, wie der grüne Chef von der Bundesnetzagentur vorschlägt, oder etwas weniger brauchen, wie Frau Reiche und Herr Habeck meinen, darüber kann man streiten. Dann laufen eben alte Kohlekraftwerke weiter.ist auch nicht schädlicher als Frackinggas. Der grüne Chef von der Bundesnetzagentur schlägt überhaupt nicht vor Gaskraftwerke zu bauen. Im Bericht , den du vermutlich meinst, steht drin das wir eine entsprechende Deckungslücke haben wenn die Energiewende nicht planmässig ausgebaut wird. Die eigentlich logische Folgerung wäre sich darum zu kümmern das die Energiewende im Zeitplan bleibt. Zitat Die Analysen zeigen, was passieren könnte, wenn die gesetzlichen Ziele nicht wie geplant erreicht werden und insbesondere neue Stromverbraucher weniger flexibel auf Strompreise reagieren. Solche Verzögerungen würden den Bedarf an steuerbaren Kapazitäten insgesamt erhöhen, auf bis zu 36 Gigawatt Gaskraftwerke bis 2035. https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/09/20250903-bundesnetzagentur-legt-bericht-zur-versorgungssicherheit-strom-vor.html Logische Konsequenz: Statt viele teuere unrentable Gaskraftwerke lieber ganz viele rentable Großspeicher und sowenig Fossilkraft wie irgend möglich. Dazu brauchts Netzausbau und Digitalisierung. Und dazu brauchts anscheinend kräftige Arschtritte für die Netzbetreiber und die zuständigen Politiker. Nette Appelle haben die letzten Jahrzehnte genau gar nichts gebracht.
9. September 20259. Sep vor 14 Minuten schrieb SeppCx: Erstmal was prinzipielles, @phantomas, bitte definiere mal die Begriffe Dunkelflaute und Grundlast, und zwar in meßbaren Größenordnungen, damit wir überhaupt eine vernünftige Diskussionsbasis haben. Haha, das koenntest Du auch verlangen das andere framende Schlagwort "Wackelstrom" zu definieren. Bei mir wackelt kein Strom. Und der letzte "Wackler" von dem ich gehoert habe, ist nicht durch eine Mangel sondern durch ungnuegende Reglung entstanden. Da wird nur vor 16 Minuten schrieb SeppCx: Mumpitz. Unsinn. Bullshit 🙂 kommen. Eine "vernuenftige Diskussionsbasis" erfordert auch, dass man auf die Argumente der anderen eingeht und nicht nur Karussell spielt.
9. September 20259. Sep Grundlast ist der niedrigste Punkt der schwarzen Linie (Stromlast). Das ist der Strombedarf, der in D immer befriedigt werden muss https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&interval=month Das sind so ca. 35 Gwh, Tendenz steigend, wenn wir die Deindustrialisierung unseres Landes noch stoppen können. Dunkelflaute wird bei Wikipedia beschrieben https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkelflaute Da alle 2 Jahre eine Dunkelflaute von bis zu 14 Tagen herrscht, müssen wir für einen solchen Zeitraum Gas, Batteriespeicher oder Kohle vorhalten. Sieht man auch dieses Jahr : Weniger Wind bedeutet mehr Kohle und mehr Erdgas. Mehr CO2. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/09/PD25_326_43312.html#:~:text=Die in Kohlekraftwerken erzeugte Strommenge,Energieträger in der inländischen Stromerzeugung. Zum Vergleich : F hat einen Vorrat an Brennstäben, der für 3 Jahre reicht. Dagegen sind unsere Gasspeicher momentan recht leer. Aber wir haben ja noch Kohlekraftwerke. Batteriespeicher kann man überall bauen. Aber wenn sie netzdienlich sein sollen, baut man die an den Netzknoten z.b. nahe der AKW. Momentan decken unsere gesamten Speicher nicht mal 1 Stunde den Strombedarf von D.
9. September 20259. Sep vor 2 Stunden schrieb ajkon1: Wer schreibt was von 22 kW Ladeleistung pro Haushalt? Hartmut51 hat die Zahl mal ins Spiel gebracht, als es um den Betrieb von 2 Wallboxen gleichzeitig ging. Ich wollte damit nur illustrieren, was bei wachsender E-Mobilität auf die Verteilnetze zu kommt. Grüße, Joschko
9. September 20259. Sep vor 2 Stunden schrieb MatthiasM: Wenn das Energieunternehmen oder der Netzbetreiber nicht ganz doof ist, verlangt es sicherlich Verzichtserklaerungen aus der Nachbarschaft, sofern er nicht so hohe Querschnitte verlegt hat, dass alles unproblematisch ist. 11kW sind ja auch mehr als ausreichend fuer den groessten Teil der Fahrzeuge. Damit bekommt man in 8h zwischen 400 und 500km Reichweite rein. Mehr als fast alle Fahrzeuge aufnehmen koennen. Eine 50kWh-Batterie ist in weniger als 5h voll. Die Durchschnittlichen 40 km sind in weniger als 1h geladen, da ist eine Haushaltssteckdose schon ueberdimensioniert 🙂. Sollen die Ziele bei der E-Mobilität erreicht werden braucht es mehr als Verzichtserklärungen von Nachbarn. In jedem Haushalt sollte ein Smartmeter hängen, das bidirektionalen Einsatz der Solarspeicher wie des Fahrzeugakkus ermöglicht. Die Netzbetreiber müssten dann bei Lastspitzen eingreifen können. Wir würden unser Lademanagement dem Echtzeit-Strompreis anpassen und könnten netzdienlich Geld verdienen. Unsere vollen Akkus würden dann in Mangelsituationen einspeisen. Dafür müssten neue Modelle zur Einspeisevergütung und variabele Strompreise her. Leider sind wir davon noch weit weg und der Rollout von Smartmetern geht auch nicht voran. Gruß, Joschko Bearbeitet (9. September 20259. Sep von Joschko)
9. September 20259. Sep vor 11 Minuten schrieb Joschko: Sollen die Ziele bei der E-Mobilität erreicht werden braucht es mehr als Verzichtserklärungen von Nachbarn. Das habe ich auch nicht behauptet! Natuerlich muss noch einiges getan werden, aber wann war das mal nicht der Fall 🙂. Stillstand ist der Tod! vor 13 Minuten schrieb Joschko: Leider sind wir davon noch weit weg und der Rollout von Smartmetern geht nicht voran. Wir haben schon eines, obwohl wir es noch nicht brauchen. Aber ich denke es gibt keinen Anlass zur Panik, der Ausbau zieht mit dem Bedarf mit. Das ist auch sehr sinnvoll, weil eben die Entwicklungen ja alle noch im Fluss sind. Noch weniger als Verzoegerungen koennen wir uns Investitionsruinen leisten. Bei den Fahrzeugakkkus haengt es aber sicher nicht am Zaehler oder dem Rundsteuerempfaenger, die bekommt man, wenn man Bedarf anmeldet, sicher recht schnell. Sonst laufen ja die Zaheler rueckwaerts ... und wer will das schon 🙂? Die Fahrzeughersteller genehmigen das bisher nur in geringem Umfang. Und es fehlt dazu auch noch eine attraktive Preisgestalltung. Sonst stellt ohnehin ja niemand sein "heiligs Blechle" zur Verfuegung. Wer weiss, vielleicht schadet es ja ....
9. September 20259. Sep vor einer Stunde schrieb phantomas: wenn wir die Deindustrialisierung unseres Landes noch stoppen können. Warum sollten wir? In den nächsten 10 Jahren gehen ~ 30 (dreißig!) % der Erwerbstätigen in Rente, der Nachschub reicht bei weitem nicht aus, diese Lücke zu füllen. Bedenken wir, welche Grundlast an Service & Pflege die Seniorentruppe brauchen wird ( ich hoffe allerdings…), da können Industriepotentiale ruhig abgebaut werden. ( Gerade das Automobilsektor hat eh zu viele Produktionskapazitäten aufgebaut). Aber schön, dass du immerhin wohl verstanden hast, dass die EDF mit den AKW einen unerfreulich hohen Anteil am Staatsdefizit hat. Was mich wirklich erstaunt, die die marginale Zukunftsfähigkeit vieler konservativer Menschen. Liest du Wackelstrom & Grundlast, weißte B‘scheid: The German Angst. Und, es ist soo schön, die Blödzeitungsdramaqueen zu geben. Das ist doch lächerlich. Der Planet wird schon husten, wenn nicht die Quallen in den AKW baden, sondern das Meer persönlich gucken kommt, die Niederländer in den Mittelgebirgen siedeln… Denn AKW sind immer noch alles andere als klimaneutral. ( wackelstrom hatte ich die Tage, der Stecker für die Nebelscheinwerfer - im Kotflügel- war dermaßen korrodiert, da gabs eine Lightshow ) Bearbeitet (9. September 20259. Sep von Ebby Zutt) Ergänzt
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