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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

vor 57 Minuten schrieb phantomas:

Früher zahlte man als Pumpspeicherbetreiber ja die EEG Umlage beim Einspeichern

Und vor allem zahlen sie nach 10 Jahren das volle Netzentgeld, der deutlich höhere Posten. Ab 2029 soll das auch für Batteriegroßspeicher fällig werden.

Gruß,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

Am 16.9.2025 um 12:56 schrieb Joschko:

Nochmal: Die Einspeisung soll abgeschaltet werden. Der Eigenbedarf des Anlagenbtreibers ist davon ausdrücklich ausgenommen. Ein Privatvertrag kann keine gültige Verordnung aushebeln. Hier mal aus der Sicht eines Anlagenherstellers und technische Lösungen:

https://cubeconcepts.de/abregelung-bei-pv-eigenversorgung/

Grüße,

Joschko

Genau aus diesem Grund habe ich ja die 10er PV-Insellösung für BEV und Wärmepumpe gewählt.
Ca 200 km/Tag und das Warmwasser kommt in der Regel vom Dach, im Winter sieht es anders aus aber 4.000 l Heizöl / Jahr und  15 l Diesel / Tag sind ja auch ein Wort und niemand kann mir dazwischen fahren.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/stavenhagen-mischfuttermittelwerk-bekommt-strom-vom-solarzaun,ndrinfo-3828.html

Zitat

Stavenhagen: Mischfuttermittelwerk bekommt Strom vom Solarzaun

Zitat

Mit dem Solarstrom werden Gebläse in den Silos betrieben. Durch den besonderen Aufbau wird besonders viel Licht genutzt.

 

Öffentliches Ladenetz

Fast jede zweite Kommune ohne E-Auto-Ladepunkte
 

Zitat

 

Stand: 19.09.2025 08:25 Uhr

Zahlreiche Kommunen hierzulande haben keine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für E-Autos. Besonders schlecht sind Kommunen in ländlichen Regionen ausgestattet.

Knapp 45 Prozent der Kommunen in Deutschland verfügen nicht über eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch hervor. Demnach hätten 4.923 der insgesamt 10.978 Kommunen in Deutschland keine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

"Dass es in beinahe jeder zweiten Kommune im Land keine Lademöglichkeit für ein E-Auto gibt, ist ein peinliches Versagen der Verkehrswende", sagte Bartsch der "Rheinischen Post". Damit Menschen auf E-Mobilität umsteigen, müsse neben Preis und Reichweite des Fahrzeugs auch die landesweite Infrastruktur "top" sein. "Wenn in den Bundesländern bis zu Dreiviertel der Kommunen ohne Ladepunkt sind, wird der ländliche Raum erneut inakzeptabel benachteiligt", betonte der Linken-Politiker.

Rheinland-Pfalz hat schlechteste Ladeinfrastruktur

Bei größeren Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern ist die Versorgung deutlich besser als bei kleineren: Dort sei nahezu jede Kommune (98 Prozent) "mit mindestens einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ausgestattet", so das Verkehrsministerium.

In Berlin, Hamburg und Bremen sowie das Saarland und Nordrhein-Westfalen gibt es etwa eine flächendeckende Ausstattung (je 100 Prozent). Am schlechtesten aufgestellt zeigt sich Rheinland-Pfalz: Nur gut jede vierte Kommune (26,5 Prozent) verfügt dort über öffentliche Ladeinfrastruktur.

Aus der Antwort des Ministeriums geht zudem hervor, dass der Bund seit Beginn der staatlichen Förderung bis Ende Juli rund 9,5 Milliarden Euro für die Förderung von E-Autos ausgegeben hat. Trotzdem gehe es "der deutschen Autoindustrie so schlecht wie nie", sagte Bartsch. "Eine Ursache ist die vernachlässigte Infrastruktur für E-Mobilität."

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/ladeinfrastruktur-elektroautos-100.html

Was war genau gefragt?

Bei uns haben immer mehr konventionelle Tankstellen Schnellladesäulen. Zählen die unter "die Kommune hat eine Ladesäule"?

Wir sind die einzige Kreisstadt Deutschlands ohne Bahnanschluss, aber Ladesäulen hats. Bei McDoof, bei Baumärkten & den Standorten der Verwaltung; mindestens 10, davon mind. 5 mit mehr als 50 Kw. (Kernstadt mit ~5000 Einwohner)

vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt:

Wir sind die einzige Kreisstadt Deutschlands ohne Bahnanschluss, aber Ladesäulen hats. 

Gibt halt kaum noch Dieselloks, da brauchste auch keinen Bahnanschluss ...........

Zitat

 

Kaiserslautern

Akkuzug für Bahnverkehr in der Pfalz vorgestellt

Aktualisiert am 20.09.2025, 16:04 Uhr

Akkuzüge sollen künftig in der Pfalz fahren

Sie laden ihre Akkus an sogenannten Oberleitungsinseln auf und können und auf nicht elektrifizierten Abschnitten mit dem Akku unterwegs sein: die neuen Triebwagen für das Pfalznetz.

Bis sie in Betrieb gehen, dauert es noch ein wenig. Nach und nach sollen die neuen Triebwagen bisher eingesetzte Dieselzüge ersetzen - dafür braucht es aber auch noch neue Infrastruktur.

Kaiserslautern - Das Pilotprojekt mit Akkuzügen in der West- und Südpfalz ist ein weiteres Stück vorangekommen. In Kaiserslautern wurde ein Akku-Triebwagen des Typs, der vom kommenden Jahr an in der Region unterwegs sein soll, vorgestellt, wie die DB Regio AG und der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd gemeinsam mitteilten.

Vorgesehen ist demnach ab dem Frühjahr 2026 zunächst ein Probebetrieb der neuen Züge des Herstellers Stadler rund um Kaiserslautern und Landau. Von Mitte des kommenden Jahres an sollen die Akkuzüge im 240 Kilometer langen Pfalznetz planmäßige Fahrten auf den Regionallinien zwischen Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Landau und Karlsruhe übernehmen, später auch auf Linien Richtung Saarland. Sie werden dort Dieselzüge ersetzen.

Triebwagen laden auf elektrifizierten Abschnitten Akku auf

Die neuen zweiteiligen Triebwagen sind rund 55 Meter lang, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde und bieten 172 Sitzplätze - mehr als die bisherigen Züge. Das Besondere: Die neuen Triebwagen werden auf elektrifizierten Abschnitten der Strecken mit Strom fahren und ihre Akkus laden, die sie auf nicht elektrifizierten Passagen im Batteriebetrieb nutzen.

Für das Laden sind sogenannte Oberleitungsinselanlagen an mehreren Stellen nötig. Einige davon müssen erst noch entstehen, bis Ende 2029 sollen alle bereitstehen. Der Aufbau der Inseln wird nun Taktgeber für den schrittweisen Übergang zum Betrieb mit Akkuzügen sein

Nach früheren Angaben des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd sollen künftig gegenüber dem heutigen Betrieb mit Dieseltriebwagen jährlich rund sechs Millionen Liter Dieselkraftstoff gespart werden. Insgesamt sollen einmal 44 Akku-Oberleitungs-Hybridfahrzeuge im Pfalznetz unterwegs sein.

 

© Deutsche Presse-Agentur

 

 

vor 2 Stunden schrieb silvester31:

Akkuzüge sollen künftig in der Pfalz fahren

Mit Batterieelektrischen Zügen bin ich bis Ende der 80er zur Schule im Westerwald gefahren:

https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_ETA_150

Auf einer Strecke, die für den ÖPNV schon lange Tod ist, aber wenigstens für den Güterverkehr offen bleiben soll:

https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/74095-holzbachtalbahn-altenkirchen---selters-gerettet

Das Konzept Rad-Schiene ist nunmal das energieeffizienteste praxistaugliche Mittel, um Lasten von A nach B zu bringen. Und Ferdinand Porsches erster PKW war batterieelektrisch. Mit revolutionären Nabenmotoren. Im Jahr 1900:

https://newsroom.porsche.com/de/produkte/taycan/historie-18533.html

Solche Konzepte wurden wegen unendlich scheinenden billigen fossilen Energiereserven aufgegeben, und Verbrennern mit Wirkungsgraden von weit unter 40% und ineffizienten Rad-Straßensystemen der Vorzug gegeben.

Da wir ja längst wissen wie es geht müssten wir nur noch handeln.

Gruß,

Joschko

 

 

 

Bearbeitet ( von Joschko)

3 hours ago, silvester31 said:

[...] Oberleitungsinselanlagen [...]

Quote

Vorteile und Herausforderungen

[...]

Laut Zeitungsberichten beschädigen im Kieler Hauptbahnhof immer wieder Akkuzüge die Oberleitung am Bahnhof, was zu Reparaturarbeiten und Zugausfällen führt. Als Ursachen werden menschliches Versagen der Triebfahrzeugführer genannt. Denn deren Aufgabe ist es, den Stromabnehmer nach dem Laden des Akkuzugs zu senken, sonst drohen die gefürchteten Oberleitungsschäden. Rund 500 Mal am Tag muss der Stromabnehmer im Akku-Netz gesenkt werden. Doch manchmal – auch bedingt durch andere Stressfaktoren – wird dies einfach vergessen.[32]

https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsinselanlage  

So wird das nix, wenn derartig simple Vorgänge im dritten Jahrtausend nach Christi Geburt nicht computerisiert stattgefunden werden können.

On 9/17/2025 at 3:42 PM, phantomas said:

[...] Pumpspeicherbetreiber [...]

Aktuell wird in der EU eine Initiative vorangetrieben, die Pumpspeicherkapazität auszubauen. Wir brauchen Speicher für den Wackelstrom. Dringend. Mehr als dringend.

Quote

To unlock the full potential of pumped hydro storage and support the almost 35 GW pipeline of projects across Europe, the Paris Pledge calls for urgent regulatory support at both EU and national level to meet the continent’s long-duration energy storage needs.

https://www.ess-news.com/2025/09/10/new-alliance-aims-to-unlock-35-gw-of-pumped-hydro-storage-across-europe/

Der Europäer muss um seine Energiewende betteln wie im Mittelalter. Heute oder gestern versammelten sich ein paar Händevoll "Fridays for future"-Spezialisten in Dresden (und vermutlich auch anderswo), um gegen Gas und für eine sozialverträgliche Energiewende zu demonstrieren. Traurig, aber wahr. Leider haben die auch alle keine Ahnung von dem was sie fordern.
Der Chinese hat fast 60 GW Pumpspeicherkapazität installiert, allein 2024 fast 8 GW zugebaut, zum Ende dieses Jahrzehnts sollen insgesamt 130 GW an Pumpspeicherleistung bereitstehen. Über 200 GW sollen in Bau und Planung sein.
https://www.reuters.com/sustainability/climate-energy/china-track-exceed-2030-pumped-storage-hydro-target-by-8-industry-body-says-2025-06-24/

Der Chinese führt den aktuellsten seiner Fünf-Jahres-Pläne mit Bestimmtheit aus, nimmt mal eben 170 Mrd in die Hand und baggert los, einen Damm zu bauen der 300 TWh jährlich produzieren soll. Dort sind schon deutlich über 1200 TWh an Wasserkraft am Laufen. Wenn ich mich zu dieser späten Stunde nicht verrechnet haben sollte wäre das ungefähr ein Zehntel der weltweit installierten Kapazität an Atomkraft. Oder fast die Hälfte der aktuell europaweit installierten Wasserkraftkapazität. Ein Projekt. Welten. Hier dagegen geht nix voran, da wurden schon fast alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die einzige Richtung neben Rückwärts lautet Stagnation. :wacko:
https://www.reuters.com/sustainability/climate-energy/china-embarks-worlds-largest-hydropower-dam-capital-markets-cheer-2025-07-21/
https://www.hydropower.org/region-profiles/europe

Bearbeitet ( von schwinge)

Im Gegensatz zu China muss hier ein gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden, bevor etwas passiert. Das ist nicht leicht, zumal die Wissenschaftsfeindlichkeit auf dem Vormarsch ist.

Ich bin allerdings froh, nicht in China geboren zu sein.

Gruß,

Joschko

 

Bearbeitet ( von Joschko)

vor 5 Stunden schrieb schwinge:

Der Chinese

Ist eine einmann Firma namens Xi. Er bestimmt, dass du deine Äcker völlig freiwillig im Sinne des großen Ziels kostenlos für ein neues Pumpspeicherwerk zur Verfügung stellst und dich als fröhlicher Arbeiter in die Schaufelbrigade einreihst, um das Becken auszuheben.
Währenddessen wir dein Haus abgerissen und alles was darin ist entsorgt, um Platz zu schaffen für das nötige Umspannwerk.

Währenddessen kämpft ein kleiner uneinsichtiger, dem Eigennutz statt dem Gemeinwohl verpflichteter germanischer  Bauer durch 3 Instanzen und über 5 Jahre gegen ein
( zur Auswahl): Windrad in 3 KM Entfernung, einen Strommast an seinem Ackerrand, die Verlegung der Südlinkkabel … ( hier Alternativen einsetzen).

So ein minimaler Unterschied in den politischen Systemen…

vor 3 Stunden schrieb Joschko:

Ich bin allerdings froh, nicht in China geboren zu sein.

Als Tibeter oder Uigure wäre noch schlimmer.
Das wird immer gern übersehen, wieviele Völker in diesem Staatsgebiet leben.

vor 6 Stunden schrieb schwinge:

Heute oder gestern versammelten sich ein paar Händevoll "Fridays for future"-Spezialisten in Dresden

Da hab ich mal nachgeguckt, du darfst nicht alles glauben, was die afdapp schreibt:

https://www.saechsische.de/lokales/dresden/fridays-for-future-in-dresden-hunderte-demonstrieren-in-der-innenstadt-ENJPCAEC6RBD7NC2UEQFSYE4LM.html

Laut der Organisatoren von „Fridays for Future“ kamen mehr als 1000 Menschen zusammen. Die Dresdner Polizei sprach von etwa 800 Teilnehmern...

3 hours ago, Ebby Zutt said:

[...] etwa 800 [...]

Ganz genau.

3 hours ago, Ebby Zutt said:

[...] Xi. Er bestimmt, dass du deine Äcker völlig freiwillig im Sinne des großen Ziels kostenlos für ein neues Pumpspeicherwerk zur Verfügung stellst und dich als fröhlicher Arbeiter in die Schaufelbrigade einreihst, um das Becken auszuheben. [...]

Diese Darstellung mag vor vielleicht hundert Jahren zutreffend gewesen sein.
Der chinesische Landwirt muss aber immer noch mit der Tatsache zurechtkommen, dass ihm anders als in Europa das Land auf dem er wirtschaftet nicht gehört. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die zu erwartende Kompensation.

vor einer Stunde schrieb schwinge:

Diese Darstellung mag vor vielleicht hundert Jahren zutreffend gewesen sein.

Der Schweizer Bauer wußte es schon 2012:


In der Vergangenheit haben die Spannungen zwischen Landwirten und lokalen Regierungen stark zugenommen, da sich mit der zunehmenden Urbanisierung und Schaffung von städtischem Wohnraum die Konflikte ums Land verschärften. Mittlerweile wohnen mehr Chinesen in der Stadt als auf dem Land. 

Die bisherigen gesetzlichen Entschädigungsregelungen bei staatlich angeordneten Enteignungen orientieren sich laut Chinadaily am
gegenwärtigen Nutzwert der Fläche und nicht am höheren Wert des zukünftigen Baugrundstückes. Dies habe den Widerstand der Bauern gegen die Enteignungen gefördert, da sich diese „über den Tisch gezogen“ fühlten. 

Mit der Gesetzesnovelle wolle man zukünftig die bäuerlichen Landbesitzer stärker an der Wertsteigerung beteiligen und Konflikte entschärfen...
https://www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/international/konflikte-bei-enteignungen-chinesische-bauern-sollen-hoehere-entschaedigung-erhalten/

vor einer Stunde schrieb schwinge:

dass ihm anders als in Europa das Land auf dem er wirtschaftet nicht gehört

Wie jetzt? Bist du noch im vorigen Jahrhundert?

Quote

China

Land in China is state-owned or collectively owned. Enterprises, farmers, and householders lease land from the state using long-term leases of 20 to 70 years.[13] Foreign investors are not allowed to buy or own land in China.

https://en.wikipedia.org/wiki/Land_tenure

vor 45 Minuten schrieb phantomas:

 ...ersten kommerziellen Fusionsreaktoren sollen 2035 ans Netz gehen.

50082418ad.jpg

1 hour ago, phantomas said:
Quote

[...] 70 Prozent der privaten Fusionsunternehmen rechnen damit, dass erste Kraftwerke bis 2035 ans Netz gehen. [...]

Was braucht es konkret?

Vor allem zwei Dinge: bessere Gesetze und mehr Kapital. Auf der regulatorischen Seite ist es richtig, dass die Bundesregierung Fusionsenergie außerhalb des Atomgesetzes regeln will. Denn Fusion unterscheidet sich grundlegend von klassischer Atomkraft – sie erzeugt keine langlebigen Abfälle und birgt kein Risiko schwerer Unfälle.

[...]

Gleichzeitig hinken Deutschland und die EU bei den Investitionen hinterher: Weltweit sind über acht Milliarden Dollar in private Fusionsunternehmen geflossen, weniger als vier Prozent davon in die EU. [...]

2035? Mit viel Optimismus gewürzt. Und "wir" gucken ohnehin in die Röhre, es fehlt an den dazu erforderlichen Anstrengungen. Da braucht man sich nur ITER anzugucken, in der Geschwindigkeit haben wir in frühestens 100 Jahren die Fusionstechnologie entwickelt.

Quote

Satellite images reveal the construction of a huge Chinese laser fusion complex, [...]

Comparisons with the US National Ignition Facility (NIF) in California are inevitable. The NIF, which cost 3.5 billion dollars, reached a historic milestone in 2022 by producing more energy from a fusion reaction than the energy injected by lasers, reaching the famous “scientific equilibrium threshold”. However, according to estimates by Decker Eveleth, a researcher at CNA Corp, the Chinese complex’s experimental bay would be around 50% larger than that of the NIF, suggesting an even greater ambition.

Quote

[...] The scale of the Mianyang facility, the largest of its kind in the world, bears witness to significant investment and a desire to be at the forefront of fusion research.

https://evidencenetwork.ca/while-flying-over-china-the-united-states-discovered-that-they-were-designing-a-giant-fusion-laser/

Bearbeitet ( von schwinge)

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Die ersten kommerziellen Fusionsreaktoren sollen 2035 ans Netz gehen.

Fragt man die Leute, die sich damit wirklich auskennen, bekommt man ganz andere Antworten. Und sogar technische Details:

https://www.vde.com/resource/blob/2360148/bbedf467761ea8ceff8f7d295043914b/vde-hintergrund-kernfusion-vde-etg-v1-final-241121-data.pdf

Und statt @schwinges Begriff "Wackelstrom" wird ein wunderschöner technischer Terminus verwand: "fluktuierende volatile Einspeisecharakteristik"😄.

Grüße,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

vor einer Stunde schrieb Joschko:

Fragt man die Leute, die sich damit wirklich auskennen

Blättern wir mal grade zurück, wo es drum ging, wo private Equity investiert, da bleibt für das tote Atompferd nicht mal Geld für den Abdecker.
Und auch bei der Kernfusion hatten die Entwickler schon mal von 2020 gesprochen.
 

vor 3 Stunden schrieb phantomas:

Die ersten kommerziellen Fusionsreaktoren sollen 2035 ans Netz gehen.

https://t3n.de/news/fusionsreaktor-deutschland-nahe-dran-1699226/

Ich nehme an, daß das Unternehmen mit dem Namen Marvel längst Fusionsenergie nutzt. Neben anderen phantastischen Technologien.

 

vor 3 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Und auch bei der Kernfusion hatten die Entwickler schon mal von 2020 gesprochen.

Und seit gefühlt 40 Jahren stehen wir kurz vor dem Durchbruch...

Niemand weiß, wie so ein Fusionsreaktor denn mal aussehen soll. Es geht ja nicht darum, eine bestehende technische Lösung zur Anwendungsreife zu bringen, sondern sie überhaupt erstmal zu finden.

Was bis jetzt realisiert wurde sind milliardenschwere Experimente.

Grüße,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

Wieder steht mal die Aussage einer Akteurin bei der Kernfusion gegen die eines Vertreters der Gas- und Energiekonzerne. Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen.

Jedenfalls brauchen die großen IT-Riesen in Zukunft sehr viel Strom rund um die Uhr und wollen diesen keinesfalls aus fossilen Quellen beziehen. Und dank AI kann man sicher auch die Entwicklung neuer Technologien beschleunigen. Wenn wir hier in D dabei sein wollen, müssen wir die Forschung und Umsetzung in die Marktreife voranbringen. 

In den USA hofft man schon auf Anfang der nächsten Dekade

https://www.golem.de/news/lieferung-ab-den-2030er-jahren-google-kauft-fusionsenergie-2506-197609.html

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