26. September 202526. Sep 3 hours ago, Ebby Zutt said: Nochmal zu Hamm, damit das endlich in deinem Hirn ankommt: Sowie ich in 2 Minuten Google herausfinden konnte, ein Projekt aus den 60ern. Ein Prototyp, ein Einzelstück. Sowas als Beleg für die Unwirtschaftlichkeit von Kernkraft heranzuführen eine fragwürdige Taktik.
26. September 202526. Sep vor 5 Minuten schrieb schwinge: Sowas als Beleg für die Unwirtschaftlichkeit von Kernkraft heranzuführen eine fragwürdige Taktik. War nicht meine Idee. Was man allerdings sehr schön sehen kann: Die Protagonisten versprechen dir das Blaue vom Himmel und ab morgen gibt’s Hosentaschenfusionskraftwerke ( oder Glyphosat ist völlig unschädlich/ Rauchen macht nix und der Klimawandel ist ganz unbeeinflusst von menschlichem Handeln/…). Dann werden technisch unbedarfte Politiker Lobbyisten, Zack gibts Geld Hurra Und hinterher ist’s keiner gewesen. Die 6 Phasen der Planung: - Begeisterung - Verwirrung - Ernüchterung - Suche nach den Schuldigen - Bestrafung der Unbeteiligten - Beförderung der Ahnungslosen
26. September 202526. Sep vor einer Stunde schrieb schwinge: Sowie ich in 2 Minuten Google herausfinden konnte, ein Projekt aus den 60ern. Ein Prototyp, ein Einzelstück. Sowas als Beleg für die Unwirtschaftlichkeit von Kernkraft heranzuführen eine fragwürdige Taktik. Man muss das im damaligen Zeitgeist sehen. Deutschland war weltweit in der Kernenergie führend und man verkaufte die hier entwickelte Technik noch weltweit. So wollte man eben in Hamm eine neue Innovation voranbringen. Dort landete man in einer technischen Sackgasse, Isar2 dagegen war jahrelang das weltweit stärkste AKW mit den meisten Betriebsstunden pro Jahr Die Reaktoren in Okiluoto und Flamanville gehen noch auf Entwicklungen von Siemens Areva zurück.
26. September 202526. Sep vor 14 Minuten schrieb phantomas: Die Reaktoren in Okiluoto und Flamanville gehen noch auf Entwicklungen von Siemens Areva zurück. Was eine Horrorvorstellung, daß solche Oldtimer noch in Betrieb sind.
26. September 202526. Sep vor 1 Stunde schrieb schwinge: Sowie ich in 2 Minuten Google herausfinden konnte, ein Projekt aus den 60ern. Ein Prototyp, ein Einzelstück. Sowas als Beleg für die Unwirtschaftlichkeit von Kernkraft heranzuführen eine fragwürdige Taktik. Einverstanden! Aber heute gibt es andere Entwicklungsprojekte, selbst die von dir so bewunderten Chinesen setzen darauf. Aber warum wird da so ein Gewese um Kosten gemacht? "Heul, der Strom ist so teuer! Wer soll den die Rotorblaetter entsorgen? Die wollen doch alle nur Gewinne machen! ..." Auch die eindeutigen Irrwege der Kernenergie muss man natuerlich in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einbeziehen. Ich finde es auch befremdlich wenn man schulterzuckend so tut als waere es eine ganz normale Pleite, bei der der Allgemeinheit Milliardenkosten bleiben, waeren man gleichzeitig ueber die Kosten der Energiewende jammert, die wenigstens absehbar sind.
26. September 202526. Sep vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Einverstanden! Aber heute gibt es andere Entwicklungsprojekte, selbst die von dir so bewunderten Chinesen setzen darauf. Aber warum wird da so ein Gewese um Kosten gemacht? "Heul, der Strom ist so teuer! Wer soll den die Rotorblaetter entsorgen? Die wollen doch alle nur Gewinne machen! ..." Auch die eindeutigen Irrwege der Kernenergie muss man natuerlich in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einbeziehen. Ich finde es auch befremdlich wenn man schulterzuckend so tut als waere es eine ganz normale Pleite, bei der der Allgemeinheit Milliardenkosten bleiben, waeren man gleichzeitig ueber die Kosten der Energiewende jammert, die wenigstens absehbar sind. Natürlich muss man die Kosten für Forschung, Entwicklung und auch für technologische Sackgassen miteinbeziehen. Bei der Atomkraft, aber auch bei den Erneuerbaren. Wie gesagt, dieser Rückbau kostet etwa so viel wie 2 Wochen EEG Förderung im Sommer. Und beim Rückbau werden Arbeitsplätze geschaffen, bei der EEG Förderung so gut wie nicht und die Solardachbesitzer müssen ihre Einnahmen aus dieser Förderung noch nicht mal versteuern. Solche Berechnungen werden natürlich weltweit angestellt und deshalb sind wir auch exklusiv auf einen Alleingang unterwegs.
26. September 202526. Sep vor 8 Minuten schrieb phantomas: Natürlich muss man die Kosten für Forschung, Entwicklung und auch für technologische Sackgassen miteinbeziehen. Bei der Atomkraft, aber auch bei den Erneuerbaren. Wie gesagt, dieser Rückbau kostet etwa so viel wie 2 Wochen EEG Förderung im Sommer. Und beim Rückbau werden Arbeitsplätze geschaffen, bei der EEG Förderung so gut wie nicht und die Solardachbesitzer müssen ihre Einnahmen aus dieser Förderung noch nicht mal versteuern. Solche Berechnungen werden natürlich weltweit angestellt und deshalb sind wir auch exklusiv auf einen Alleingang unterwegs. Was meinst du denn bitte genau ? Gib doch einfach ein paar Zahlen und Quellen an, dann kann man diskutieren. Und bitte nicht den Hinweis das man das mit 2 Minuten gugelsuche selbst finden kann. Ansonsten bleiben deine Einlassungen ideologisches Gebrabbel ohne Relevanz.
26. September 202526. Sep Die EEG Förderung kostete letztes Jahr 18,5 Milliarden Euro, das sind rund 50 Millionen pro Tag, im Sommer mehr, im Winter weniger. https://table.media/climate/news/eeg-kosten-hoeher-als-geplant-aber-niedriger-als-befuerchtet Der Rückbau von Hamm Uentroo wird auf 753 Millionen geschätzt, vielleicht auch mehr. Soweit die Dimension der Fehlinvestitionen in den von Bund und Land initiierten Forschungsreaktor https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100929390/insolvenz-bei-betreiber-von-kernkraftwerk-thtr-300-in-hamm-uentrop.html Wir könnten also ohne das EEG Gesetz 20 oder mehr solcher AKW im Jahr zurück bauen. Momentan haben wir glaube ich nur noch 10 davon, die Mehrzahl davon für medizinische Bereiche.
26. September 202526. Sep vor 6 Minuten schrieb phantomas: Die EEG Förderung kostete letztes Jahr 18,5 Milliarden Euro, das sind rund 50 Millionen pro Tag, im Sommer mehr, im Winter weniger. Und für was wurde dieses Geld überwiegend verwendet?
26. September 202526. Sep vor 13 Minuten schrieb phantomas: Wir könnten also ohne das EEG Gesetz 20 oder mehr solcher AKW im Jahr zurück bauen. Momentan haben wir glaube ich nur noch 10 davon, die Mehrzahl davon für medizinische Bereiche. Gut möglich. Allerdings wären dann die Erneuerbaren bei NULL. Ist es das, was du willst ?
26. September 202526. Sep vor 10 Minuten schrieb silvester31: Gut möglich. Allerdings wären dann die Erneuerbaren bei NULL. Ist es das, was du willst ? Frau Reiche will das EEG doch beenden. Glaubst Du, dann kauft niemand mehr eine PV Anlage? Ich denke nicht. Durch das EEG wurden nur marktfremde Überkapazitäten geschaffen. Die werden nun langsam abgebaut.
26. September 202526. Sep vor 21 Minuten schrieb SeppCx: Und für was wurde dieses Geld überwiegend verwendet? Zu 75-80 Prozent für PV und Windanlagen.
27. September 202527. Sep vor 9 Stunden schrieb phantomas: Wie gesagt, dieser Rückbau kostet etwa so viel wie 2 Wochen EEG Förderung im Sommer. Ähm.. jetzt werden hier Rückbaukosten von Atomruinen gegen Zukunftsinvestitionen gerechnet. Ansonsten bleibts tags wärmer als draußen. Überkapazitäten bei den billigen Erneuerbaren sind im Moment, bis zu negativen Strompreisen, marktwirtschaftlich wünschenswert. So entsteheht merkantiler Druck, den Speichermarkt auszubauen. Was wir gerade erleben. Dagegen auf eine Stromerzeugung zu setzen, die etwa die 5 bis 10-fachen Kosten pro Kw/h verursacht, und das auch noch mit nicht absehbaren Folgekosten, finde ich dumm. So empfinden wohl auch unsere KKW-Betreiber. Die wollen auch schon lange nicht mehr: RWE: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-rwe-chef-haelt-deutsches-atom-comeback-fuer-sehr-unrealistisch-01/100088192.htm Die KI zu Vattenfall, EnBW und PreussenElektra: "Vattenfall sieht für die Kernkraft in Deutschland keine Zukunft, da das Unternehmen seine Strategie auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erreichung der Fossilfreiheit ausgerichtet hat. Deutschland hat im April 2023 den Atomausstieg vollzogen, weshalb Vattenfall sich nun auf den sicheren und effizienten Rückbau der Anlagen konzentriert und stattdessen in erneuerbare Energien wie Windkraft investiert. Die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland sieht Vattenfall in einer fossilfreien Wirtschaft mit einem Fokus auf erneuerbare Energien und Sektorkopplung, nicht in der Kernkraft." "Die Zukunft der Kernkraft ist für die EnBW keine Option mehr. Nach dem deutschen Atomausstieg hat die EnBW den Rückbau ihrer Kernkraftwerke begonnen und setzt stattdessen konsequent auf erneuerbare Energien und Gaskraftwerke als Brückentechnologie zu Wasserstoff. Das Unternehmen investiert massiv in erneuerbare Energien wie Offshore-Windparks und plant, bis 2035 klimaneutral zu werden" "PreussenElektra wird keine Kernkraftwerke mehr betreiben; stattdessen konzentriert sich das Unternehmen mit Hochdruck auf den vollständigen und zügigen Rückbau der Anlagen, da ein Wiederbetrieb aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen sei. Die Zukunft an den Standorten der ehemaligen Kernkraftwerke wird in Energiespeichern und anderen neuen Technologien wie Kernfusion gesehen, da das Unternehmen den Partner für die Energiewende darstellen möchte" Wenn unsere Atomwirtschaft schon nicht will, wer soll die Dinger denn finanzieren, bauen und betreiben? Es sei denn wieder mit mehrstelligen Milliardensubventionen in vergangene Dinosauriertechnologie. Gruß, Joschko Bearbeitet (27. September 202527. Sep von Joschko)
27. September 202527. Sep 5 hours ago, silvester31 said: Gut möglich. Allerdings wären dann die Erneuerbaren bei NULL. Ist es das, was du willst ? Jetzt wirds langsam interessant. "Was willst du"? Die Frage nach der Ideologie? "Gut" oder "Böse"? Mit genügend installierter verlässlicher Nukularleistung, was selbst mit heutig verfügbarer Technologie problemfrei möglich wäre, benötigte man keinen bzw kaum erneuerbaren Wackelstrom. Oder Stromquellen mit "fluktuierender volatiler Einspeisecharakteristik" wie sie jemand auch liebevoll bezeichnete. Atome zum Fissionieren und Fusionieren wären jedenfalls weitaus mehr als notwendig vorhanden. Keine Batteriespeicher, keine zusätzlichen Pumpspeicher, zigtausendekilometer Kupferleitungen Über- und unterland. Keine Wälder abholzen. .... Die Welt braucht Strom. Und zwar ohne Ende. Nicht wegen Elektroautos. Nicht nur wenn die Sonne scheint oder gerade gütigerweise der Wind weht. Warum werden neben AI-Datacentern Gasturbinen aufgestapelt, wenn sie nicht gleich neben einem AKW errichtet werden? Auf welchen AI-Datacentern glänzt das Dach schwarz voller Solarpanels? Auf keinem, weil man damit allenfalls die Beleuchtung betreiben könnte. Quote XAI Colossus 2’s is targeting ~1 Gigawatt as soon as possible. This is hugely important as it is the AI Data Center with the most compute. [...] This could be 1-2 years ahead of OpenAI, Meta and Google. The energy to power the chips is where the AI race is being decided. The speed of energy installation and the speed of chip installation and the ability to make millions of chips communicate is the XAI advantage. https://nextbigfuture.substack.com/p/xai-colossus-2-data-center-gigawatt Aktuell ist das Ziel soschnell wie irgendmöglich von 1GW->10GW->100GW->1TW zu kommen. xAi hat angeblich "overseas" ein komplettes Kraftwerk gekauft, das verschifft werden und als Stromquelle dienen soll. Googeln dürft ihr das selber, die Info dürfte aber aber valide sein. Ein Kraftwerk ist aber letztlich nur ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein. Nix. Wenn Tausend nötig werden. Das sind aktuell aufregende Zeiten, genauso wie wenn man "zum Schnupfen" Klopapier kaufen wollte. Bearbeitet (27. September 202527. Sep von schwinge)
27. September 202527. Sep vor 9 Stunden schrieb phantomas: Zu 75-80 Prozent für PV und Windanlagen. Und was genau wird damit bezahlt? Die erzeugte Energie vielleicht? Um das abzukürzen, der Vergleich von EEG-Kosten mit denen man verwertbare Energie bezahlt mit wirtschaftlich nutzlosen AKW-Entsorgungskosten ist komplett unsinnig. Bearbeitet (27. September 202527. Sep von SeppCx)
27. September 202527. Sep vor 7 Stunden schrieb schwinge: Keine Batteriespeicher, keine zusätzlichen Pumpspeicher, zigtausendekilometer Kupferleitungen Über- und unterland. Keine Wälder abholzen. .... Und dafür endlos lange strahlender Müll und ein nicht versicherbares Betriebsrisiko, die Diskussion ist doch schon komplett ausgekaut. Die liebe Industrie schafft es doch noch nicht einmal sich um den alten Dreck zu kümmern. Es kommt drauf an wie man sich die Zukunft mit AI so vorstellt, du siehst da blitzende und ertragreiche Denkmaschinenfabriken und eine glückliche Gesellschaft, ich seh da eher viele kleine dreckige Nuklearruinen und ein paar wenige stinkreiche Technokraten. vor 7 Stunden schrieb schwinge: Das sind aktuell aufregende Zeiten, Ja, das ist so, Und vor allem, so scheint mir, immer schneller werdende Zeiten. Man sollte aufpassen nicht vorschnell auf jeden manipulativen Hype hereinzufallen. Aufregung ist nicht gut für die Gesundheit, ich bin eher bei der Grußwunschformel aus den Scheibenweltromanen: "Mögest du in langweiligen Zeiten leben" Bearbeitet (27. September 202527. Sep von SeppCx)
27. September 202527. Sep vor 7 Stunden schrieb Joschko: Ähm.. jetzt werden hier Rückbaukosten von Atomruinen gegen Zukunftsinvestitionen gerechnet. Ansonsten bleibts tags wärmer als draußen. Überkapazitäten bei den billigen Erneuerbaren sind im Moment, bis zu negativen Strompreisen, marktwirtschaftlich wünschenswert. So entsteheht merkantiler Druck, den Speichermarkt auszubauen. Was wir gerade erleben. Dagegen auf eine Stromerzeugung zu setzen, die etwa die 5 bis 10-fachen Kosten pro Kw/h verursacht, und das auch noch mit nicht absehbaren Folgekosten, finde ich dumm. So empfinden wohl auch unsere KKW-Betreiber. Die wollen auch schon lange nicht mehr: RWE: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-rwe-chef-haelt-deutsches-atom-comeback-fuer-sehr-unrealistisch-01/100088192.htm Die KI zu Vattenfall, EnBW und PreussenElektra: "Vattenfall sieht für die Kernkraft in Deutschland keine Zukunft, da das Unternehmen seine Strategie auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erreichung der Fossilfreiheit ausgerichtet hat. Deutschland hat im April 2023 den Atomausstieg vollzogen, weshalb Vattenfall sich nun auf den sicheren und effizienten Rückbau der Anlagen konzentriert und stattdessen in erneuerbare Energien wie Windkraft investiert. Die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland sieht Vattenfall in einer fossilfreien Wirtschaft mit einem Fokus auf erneuerbare Energien und Sektorkopplung, nicht in der Kernkraft." "Die Zukunft der Kernkraft ist für die EnBW keine Option mehr. Nach dem deutschen Atomausstieg hat die EnBW den Rückbau ihrer Kernkraftwerke begonnen und setzt stattdessen konsequent auf erneuerbare Energien und Gaskraftwerke als Brückentechnologie zu Wasserstoff. Das Unternehmen investiert massiv in erneuerbare Energien wie Offshore-Windparks und plant, bis 2035 klimaneutral zu werden" "PreussenElektra wird keine Kernkraftwerke mehr betreiben; stattdessen konzentriert sich das Unternehmen mit Hochdruck auf den vollständigen und zügigen Rückbau der Anlagen, da ein Wiederbetrieb aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen sei. Die Zukunft an den Standorten der ehemaligen Kernkraftwerke wird in Energiespeichern und anderen neuen Technologien wie Kernfusion gesehen, da das Unternehmen den Partner für die Energiewende darstellen möchte" Wenn unsere Atomwirtschaft schon nicht will, wer soll die Dinger denn finanzieren, bauen und betreiben? Es sei denn wieder mit mehrstelligen Milliardensubventionen in vergangene Dinosauriertechnologie. Gruß, Joschko In D will keiner der Stromkonzerne ein AKW betreiben, weil man für Erneuerbare und Leitungsnetze Traumrenditen staatlich garantiert bekommt, und zukünftig auch für Gaskraftwerke. Warum sollte man dann AKW bauen? Um die Strompreise zu senken und sich den eigenen Gewinn zu versauen? Außerhalb von D betreibt Vattenfall natürlich Atomkraftwerke und baut auch neue AKW https://group.vattenfall.com/de/unser-geschaft/unsere-energiequellen/kernenergie Die EnBW und Preußen Elektra steigen aus Atomkraft aus und bauen dafür fossile Gaskraftwerke mit staatlicher Subventionierung. Ein klarer Rückschritt in Sachen Dekarbonisierung. Staatlich angeordnet
27. September 202527. Sep vor 37 Minuten schrieb phantomas: Ein klarer Rückschritt in Sachen Dekarbonisierung. Staatlich angeordnet In der neuen Interpretation von Fr. Weise hat du vermutlich recht. Vernünftig geplant war anders und das Ziel ist eine Abkehr so schnell und so weit wie möglich von jeglicher Karbonisierung. Solange das nicht erreicht ist darfst du gerne weiter die dissonante Fanfare von der bösen Energiewende tröten. vor 40 Minuten schrieb phantomas: In D will keiner der Stromkonzerne ein AKW betreiben, weil man für Erneuerbare und Leitungsnetze Traumrenditen staatlich garantiert bekommt, und zukünftig auch für Gaskraftwerke. Ersteres ist richtig. Zweiteres ist falsch. Kein Stromkonzern will ein AKW betreiben wenn er die Risiken und Folgekosten selber tragen muß. Die sind doch nicht blöd. 🙂
27. September 202527. Sep vor 47 Minuten schrieb SeppCx: In der neuen Interpretation von Fr. Weise hat du vermutlich recht. Vernünftig geplant war anders und das Ziel ist eine Abkehr so schnell und so weit wie möglich von jeglicher Karbonisierung. Solange das nicht erreicht ist darfst du gerne weiter die dissonante Fanfare von der bösen Energiewende tröten. Ersteres ist richtig. Zweiteres ist falsch. Kein Stromkonzern will ein AKW betreiben wenn er die Risiken und Folgekosten selber tragen muß. Die sind doch nicht blöd. 🙂 Das ist keine neue Interpretation von Frau Weise, das selbe hatte schon Herr Habeck vor. Nur in mehreren Schritten. Gaskraftwerke statt Dekarbonisierung Wie geschrieben, Vattenfall betreibt und baut AKW. Und auch in Schweden werden die Betreiber die Kosten für ein Endlager zahlen, wie in D auch. Es gilt das Verursacherprinzip. Folgen wie der Klimawandel durch unsere Energiepolitik sind nicht versicherbar. Obwohl dieser - wenn die Wissenschaft Recht hat - direkt durch CO2 verursacht sind. Darin liegt der Vorteil der Kernkraft. Neben den Kosten.
27. September 202527. Sep vor 1 Stunde schrieb phantomas: Warum sollte man dann AKW bauen? Um die Strompreise zu senken ... ? Sicher nicht. Das die Gestehungskosten für Atomstrom zu den höchsten überhaupt gehören wurde hier schon öfter erläutert. Ich senke meine Stromkosten übrigens mit einer Balkonsolaranlage. Staatlich gefördert. Ohne Großkonzerne. Amortisationszeit 2 bis 4 Jahre. Hier der Versuch einer faktenbasierten Einordnung der Kernkraft für die Zukunft: https://www.youtube.com/watch?v=bt94qMF9nWM Grüße, Joschko Bearbeitet (27. September 202527. Sep von Joschko)
27. September 202527. Sep vor 29 Minuten schrieb phantomas: ...werden die Betreiber die Kosten für ein Endlager zahlen, wie in D auch. Ne, nachdem die Gewinne abgeschöpft sind wird die Endlagerung an eine ausgegliederte Gesellschaft übertragen, die dann in den Konkurs geht. Wurde uns doch gerade beim Rückbau von Hamm vorgemacht. Gruß, Joschko
27. September 202527. Sep vor 4 Minuten schrieb Joschko: Ne, nachdem die Gewinne abgeschöpft sind wird die Endlagerung an eine ausgegliederte Gesellschaft übertragen, die dann in den Konkurs geht. Wurde uns doch gerade beim Rückbau von Hamm vorgemacht. Gruß, Joschko Phanti hat in dem Punkt doch Recht. Wenn man den Stromkonsumenten als Verursacher sieht, steht dieser in seiner Funktion als Steuerzahler für die Endlagerkosten ein. Doppelt und dreifach.
28. September 202528. Sep vor 20 Stunden schrieb Joschko: Ne, nachdem die Gewinne abgeschöpft sind wird die Endlagerung an eine ausgegliederte Gesellschaft übertragen, die dann in den Konkurs geht. Wurde uns doch gerade beim Rückbau von Hamm vorgemacht. Gruß, Joschko Das AKW lief ja nur 3 Jahre und nur so lange konnten Rücklagen gebildet werden. Das war ein Forschungsreaktor und Forschung ist die Quelle unserer Wirtschaft. Normalerweise laufen AKW 50 Jahre und mehr, dann wird der Rückbau finanziell kein Problem. Regt ihr Euch als Gegner der Atomkraft jetzt wirklich auf, wenn ein AKW abgeschaltet wird?
28. September 202528. Sep vor 20 Stunden schrieb silvester31: Phanti hat in dem Punkt doch Recht. Wenn man den Stromkonsumenten als Verursacher sieht, steht dieser in seiner Funktion als Steuerzahler für die Endlagerkosten ein. Doppelt und dreifach. Die Betreiber haben die Finanzierung des Endlagers doch mit der Politik geregelt. Wenn die Politik unter Rot-Grün damals das Verbot der Wiederaufbereitung von Brennstäben durchgesetzt hat, muss man sich nicht wundern, wenn die Betreiber im Gegenzug darauf bestehen, dass dann die Politik für das Endlager Verantwortung übernehmen muss. Du kannst gerne also diese Parteien für die von ihnen gewünschte Situation verantwortlich machen.
28. September 202528. Sep Am 27.9.2025 um 11:51 schrieb phantomas: Das ist keine neue Interpretation von Frau Weise, das selbe hatte schon Herr Habeck vor. Nur in mehreren Schritten. Gaskraftwerke statt Dekarbonisierung Nein. Habeck wollte 20 GW Gaskraftwerke haben um die Schwankungen durch Sonne und Wind auszugleichen (anders wird es auch nicht gehen) und inzwischen reden wir über mehr als 100GW als Grundlastkraftwerke. Das ist ein großer Unterschied.
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