12. November 202512. Nov 1 hour ago, phantomas said: Der Bauer kalkuliert seine Produktionskosten sowieso in die Marktpreise ein. Hier scheint ein kleines Mißverständnis zu existieren. Die Preise macht der Markt, nicht der Bauer. Wenn der Bauer die Preise machen würde, würde der auch gerne 5 Mark für den Liter Diesel bezahlen. Oder 50. Scheißegal, könnte er ja in die "Marktpreise einkalkulieren". Kann er aber nicht. Aus dem gleichen Grund wird Deutschland in den letzten Jahren Turbo-Deindustrialisiert. Dort regiert auch zunehmend der Preis, denn das "Können" ist mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal mehr. So wie wenn du nen Remote-Freelancejob machen würdest. Kleine modulare Kernreaktoren verkaufen. Würden gehen wie Butter, Gasturbinen als Alternative sind ja auf Jahre ratzeputz leerverkauft. Nur: der Inder ist billiger. Mehr kriegst du dann auch nicht. Zahlt keine GEZ. Keine Co2-Steuer. Keinen Atomausstieg. Keine Wasserspülung. Keinen aufgeblasenen Sozialstaat. Keine Fachkräfteeinwanderung... 1 hour ago, Joschko said: Das 2,5-fache wovon? Und eine Quelle wäre interessant. Konventionelle Tonne Weizen = 1 Dieselmenge. Bio Tonne Weizen = 2,5 fache Dieselmenge. Faktor kann auch mal zwei oder drei sein. Die Quelle bin ich. Wenn du selber nachgucken willst, kannst du googeln, wieviel Weizen pro ha auf konventionell bewirtschafteten Flächen erzeugt wird. Wieviel auf Bio-Flächen. Dann gibts noch weitere beeinflussende Faktoren, die gleichen sich aber ziemlich aus. Konventionell nimmt mehr Chemie (Dünger, Pflanzenschutz), was "Diesel" verbraucht", Bio rührt dafür mehr im Boden rum. Bearbeitet (12. November 202512. Nov von schwinge)
12. November 202512. Nov vor 3 Stunden schrieb schwinge: Konventionelle Tonne Weizen = 1 Dieselmenge. Bio Tonne Weizen = 2,5 fache Dieselmenge. Naja, ich wollte eigentlich wissen, um wieviel Liter Diesel es pro Tonne Weizen geht. Als interssierten Laien. Eine kurze Google-Recherche hat ergeben, das der Dieseleinsatz in erster Linie von der Beschaffenheit des Bodens abhängt, und dann von der gewählten Saatmethode und der Kultur. Hier die Stichwörter Direktsaat und Permakultur. So pauschal kann man das "2,5-fache" nicht stehen lassen. Eine Quelle berichtet von "40 % mehr", bei berücksichtigter geringerer Flächeneffizienz von 25-50%. Für mich steht das Bio-Siegel nicht an erster Stelle, da kommt auch viel Scheiß aus China und sonst wo her (Honig, Dosentomaten-/Mark...). Was die da wirklich auf dem Acker treiben ist fraglich. Transparente Regionalität geht vor. Leider wurde mein lokaler Milch- und Eierautomat letztens wegen Personalmangel dauerhaft geschlossen. Da konnte ich die Hühner vor ihrem Hühnermobil im Gras picken und die Kühe auf der Weide grasen sehen. Man kann zum Glück immer noch Fleisch nach Vorbestellung kaufen, bei dem garantiert wird, dass die Tiere den Hof niemals verlassen haben. Außerdem beziehe ich Speiseöl von einer lokalen Ölmühle und Honig aus dem Botanischen Garten der Uni Bonn. Das Aroma ist unbeschreiblich! Obst und Gemüse kommt vom Bauernladen, der allerdings das meiste zukauft. Der kennt aber jedes Produkt, und weiß, wo es herkommt. Kräuter und Tomaten kommen aus dem eigenen Garten. Wichtig und preiswert ist es dann auch saisonal zu kochen. Lauch und Kohl sind derzeit angesagt! Gruß, Joschko Bearbeitet (12. November 202512. Nov von Joschko)
12. November 202512. Nov Kampf gegen die Erderhitzung: Danke, China! | taz.de https://share.google/xnpsLwN7iZhoCuwzE Die Volksrepublik lässt den Kampf gegen Erderhitzung gewinnbarer erscheinen als je zuvor. Das versetzt fossile Staaten und Unternehmen in Panik. Als die Internationale Energie-Agentur IEA 2021 berechnete, wie die Welt bis 2050 klimaneutral werden könnte, kam heraus, dass Wind- und Solarkraft weltweit bis 2030 auf eine Kapazität von 1.020 Gigawatt jährlich ausgebaut werden müssten. China war schon 2024 bei jährlichen 360 Gigawatt, der Großteil davon aus Solaranlagen. Eine weitere Verdreifachung scheint problemlos machbar: Der Ausbau der chinesischen Solarkraft hat sich schon von 2022 bis 2024 verdreifacht. Dieses Tempo lässt die Weltklimakonferenzen wie jene, die am 10. November im brasilianischen Belém beginnt, immer nebensächlicher wirken. Das Tempo des Klimaschutzes überholt das der Verhandlungen. Der chinesische Erneuerbaren-Turbo versetzt fossile Unternehmen und Staaten wie die Vereinigten Staaten von Amerika in Panik – und befeuert so die fossile Gegenoffensive. Erstmals verlieren die Fossilen nicht mehr nur den Kampf um Strategien, Pläne und Zukunftsvorstellungen, sondern um die Gegenwart.
12. November 202512. Nov vor 5 Stunden schrieb schwinge: Hier scheint ein kleines Mißverständnis zu existieren. Die Preise macht der Markt, nicht der Bauer. Wenn der Bauer die Preise machen würde, würde der auch gerne 5 Mark für den Liter Diesel bezahlen. Oder 50. Scheißegal, könnte er ja in die "Marktpreise einkalkulieren". Kann er aber nicht. Aus dem gleichen Grund wird Deutschland in den letzten Jahren Turbo-Deindustrialisiert. Dort regiert auch zunehmend der Preis, denn das "Können" ist mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal mehr. So wie wenn du nen Remote-Freelancejob machen würdest. Kleine modulare Kernreaktoren verkaufen. Würden gehen wie Butter, Gasturbinen als Alternative sind ja auf Jahre ratzeputz leerverkauft. Nur: der Inder ist billiger. Mehr kriegst du dann auch nicht. Zahlt keine GEZ. Keine Co2-Steuer. Keinen Atomausstieg. Keine Wasserspülung. Keinen aufgeblasenen Sozialstaat. Keine Fachkräfteeinwanderung... Konventionelle Tonne Weizen = 1 Dieselmenge. Bio Tonne Weizen = 2,5 fache Dieselmenge. Faktor kann auch mal zwei oder drei sein. Die Quelle bin ich. Wenn du selber nachgucken willst, kannst du googeln, wieviel Weizen pro ha auf konventionell bewirtschafteten Flächen erzeugt wird. Wieviel auf Bio-Flächen. Dann gibts noch weitere beeinflussende Faktoren, die gleichen sich aber ziemlich aus. Konventionell nimmt mehr Chemie (Dünger, Pflanzenschutz), was "Diesel" verbraucht", Bio rührt dafür mehr im Boden rum. Warum leiden wir unter Deindustrialisierung? Weil wir zu teuer sind und vieles nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können. Das liegt neben der Bürokratie und den hohen Lohnkosten eben auch an den hohen Energiepreisen. Agrarpreise kann man nur sehr bedingt mit der Industrie vergleichen. Bei Milch kann man nicht auf die Konkurrenz im Ausland ausweichen, ich jedenfalls habe noch keine Milch aus dem Ausland im Supermarkt gesehen. Und kein Bauer kann seine Produkte auf Dauer unter den Erzeugungskosten abgeben. Er ist quasi gezwungen, höhere Energiepreise an den Verbraucher weiter zu geben. So haben sich die Milchpreise in den letzten Jahren entwickelt: Bearbeitet (12. November 202512. Nov von phantomas)
12. November 202512. Nov vor 6 Minuten schrieb phantomas: Bei Milch kann man nicht auf die Konkurrenz im Ausland ausweichen, ich jedenfalls habe noch keine Milch aus dem Ausland im Supermarkt gesehen. Wenn Du gesteigerten Wert auf Milch aus dem gelobten Land (F) legst, kann ich im Cora oder SuperU Mal kucken, ob ich was regionales aus Cattenom finde. Porto geht dann zu deinen Lasten.
12. November 202512. Nov vor 13 Minuten schrieb silvester31: Wenn Du gesteigerten Wert auf Milch aus dem gelobten Land (F) legst, kann ich im Cora oder SuperU Mal kucken, ob ich was regionales aus Cattenom finde. Porto geht dann zu deinen Lasten. Wenn ich gute Milch will, nehme ich Bergbauernmilch. Oder Milch direkt vom Erzeuger, die hat mehr Fett. Französische Milch ist eines der wenigen Lebensmittel aus F, welches qualitativ nicht hochwertiger ist als hierzulande. Französische Butter dagegen schon. Kaufe ich auch gern ab und zu.
12. November 202512. Nov vor 2 Stunden schrieb Joschko: Lauch und Kohl Rote Beete, geht den ganzen Winter über ( Knolle und Blätter verwerten wir) wächst auch auf schlechtem Boden vor 53 Minuten schrieb ajkon1: Weltklimakonferenzen Wenn ich da lese 50000 Delegierte, was da an Energie verballert wird, da frag ich mich beim Lesen des Artikels schon, wie der Planer voran kommen soll. vor 25 Minuten schrieb phantomas: Warum leiden wir unter Deindustrialisierung? Ich nicht. Willst du schmutzige Werke vor der Haustür? Grade mal 70 Jahre ist es her, dass im Ruhrpott die Schimmel auf der Weide schmutzig grau waren. Wenn ich vor 30 Jahren in die Kasseler Senke ( von der A7) runterfuhr, hing da regelmäßig eine schmutzige Dunstglocke über der Stadt. Das soll wieder so? Wenn ich vor 15 Jahren bei Fankfurt/Oder über die Grenze fuhr, was für ein Smog. Den willst du zurück? Und die (ich fasse es mal so) Lebensmittelindustrie ( denn viel Land wird mittlerweile von Monsanto etc. Bewirtschaftet) bekommt die Preise von den 4 großen Handelsketten diktiert. Dein Mich Beispiel hinkt, zumal Ohr Bezugsgrößen, aus der Grafik könnte ich lesen: 145$/ Barrel?! https://www.agrarheute.com/markt/milch/butterpreise-fallen-milchpreise-fuer-landwirte-stuerzen-ab-637300 …Die Verbraucher reißen dem Handel die Butter zu den reduzierten Preisen regelrecht aus den Händen. Der Verband der Milcherzeuger Bayerns (VMB) berichtet von einer sehr lebhaften Nachfrage. Der Preisanreiz sei offensichtlich groß. Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bestellt bei den Molkereien deutlich größere Mengen als im Vorjahr. Das ist allerdings auch nötig, denn das Milchaufkommen liegt aktuell ebenfalls weit über der Vorjahreslinie. Der zu dieser Jahreszeit übliche Rückgang der Milchanlieferung blieb in der ersten Oktoberhälfte aus. Der VMB beobachtete, dass die Aufnahmefähigkeit des Marktes für das hohe Rohmilchaufkommen nicht immer ausreichte. Rohstoffwert der Milch bricht um 17 Prozent ein Das Kieler ife-Institut meldet bereits seit Monaten einen rückläufigen Rohstoffwert der Milch, denn die Erlöse der Molkereien für Butter und Magermilchpulver gehen deutlich zurück. Während das ife den Rohstoffwert für September 2025 mit 44,5 Cent/kg Milch mit 4 Prozent Fett ab Hof berechnete, waren das zwölf Monate zuvor noch 53,7 Cent/kg. Das entspricht einem Rückgang um 17 Prozent innerhalb von einem Jahr... Achtung, spoilerfrage: 1 Kg Milch ergibt wieviele Liter im Supermarktregal?
12. November 202512. Nov vor 25 Minuten schrieb phantomas: Bergbauernmilch Ja klasse, das ist wie beim Erdbeerjoghurt, das Meiste darin sind Karotten, Farbstoffe und Aroma, denn wieviel Bergbauern gibts überhaupt, die Mich erzeugen? Sowas kommt da bestimmt nicht vor: https://hydrosol.de/anwendungen/milch/?hsa_acc=4111857221&hsa_cam=521620335&hsa_grp=1315018316496642&hsa_ad=&hsa_src=s&hsa_tgt=kwd-2333988308672775:loc-72&hsa_kw=hydrosol.de&hsa_mt=b&hsa_net=adwords&hsa_ver=3&msclkid=46b59417dea519c3cd39fd03ebf409ec&utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=[GNRX] Hydrosol - DACH [WT]&utm_term=hydrosol.de&utm_content=Milch - Suchthemen Mahlzeit!
12. November 202512. Nov Die frische Bergbauernmilch, die ich ab und zu kaufe, ist von Netto. Die empfinde ich als besser wie andere Produkte. Hat auch mehr Fettgehalt wie die meisten. Ein befreundeter Bauer empfiehlt immer bayrische Milch vom Allgäu oder den Alpen. Das wäre die einzige Milch, die für ihn besser schmeckt als seine eigene. Aber deutsche Milch ist eigentlich immer gut.
12. November 202512. Nov vor 30 Minuten schrieb phantomas: Bergbauernmilch ist eine ungeschützte Werbebezeichnung ohne festgelegte und kontrollierte Anforderungen. Es ist bestimmt besser Biomilch zu kaufen. Zitat Bergbauernmilch Milch und Milchprodukte aus Bergregionen werden zunehmend nachgefragt. Der Begriff „Bergbauernmilch“ selbst ist v.a. durch die Verwendung von einer Molkerei populär, aber nicht geschützt. Die EU hat sich 2014 für den Begriff „Bergerzeugnis“ als schützenswerte Qualitätsangabe entschieden. Bayern, Österreich und Südtirol wollen dafür noch ein eigenes Logo entwickeln. https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/ernaehrung/heumilch-weidemilch-bergbauernmilch
12. November 202512. Nov vor 9 Stunden schrieb SeppCx: Es war einmal... Eicher Prototyp Traktor, betrieben mit nachwachsenden Rohstoffen. Sollte eigentlich immer noch machbar sein. Ist die Frage ob man Lebensmittel verfeuern sollte. Wie Micha schon anmerkte, kann man damit einerseits nur einen recht kleinen Bedarf decken, zudem stellt sich die Frage ob man dafuer nicht auch Steuern bezahlen muesste. Wie schon angemerkt wurde, waren die Kraftstoffsteueren ja mal im wesentlichen zur Finanzierung des Strassennetzes gedacht, bis ein paar Schlaue dieses als Hebel fuer Umwelt und Wirtschaftsfoerderung entdeckt haben. Statt wirksame Gesetze durchzusetzen, ist man den Ausfluechten der Automobilindustrie gefolgt, die dann die laschen Gesetze noch gedehnt haben. So konnte man dann auch immer wieder "bessere" Autos verkaufen. Wenn man aber aus der Kaftstoffsteuer wirklich eine Umweltsteuer machen will, dann muss man aber auch konsequent sein und Flugbenzin und Schiffsdiesel genau so besteuern ..... und eigentlich auch fossile Energietraeger zum Heizen. Denn dem CO2 ist es eigentlich egal ob es in einem Automotor, Duesentriebwerk oder Heizkessel erzeugt wird. BTW: In Deutschland wird etwa 5 mal so viel Flugbenzin, wie Agrardiesel verbraucht (wenn ich mich nicht verrechnet habe).
12. November 202512. Nov Manche Wirtschaftszweige sind eben nach einigen Jahrhunderten je nach Standort und der spezifischen Variante (in dem Fall konventionell) nicht mehr lukrativ und/oder dem Zeitgeist entsprechend. Etwas plakativ: Hersteller von analogen Filmen, Dampfloks oder von Pferdewagen o.ä. mussten das auch erfahren. Edit: die Anreize durch die damals indirekte Subvention durch garantierte Marktpreise für Butter und Milch hat jedenfalls zu einer Überproduktion in den 70ern und 80ern geführt. Das hat zu den sog. Butterbergen und Milchseen geführt. Das wurde dann durch direkte Zahlungen an die Landwirte geändert, da das wirklich zu absurden (und reichen) Ausmaßen führte. Subventionen sind einer Volkswirtschaft mit "Angebot und Nachfrage" nicht zuträglich u zum Teil eine Art "Insolvenzverschleppung". Das Problem hierbei ist natürlich die Globalisierung, aber EU weit sollte das hinzukriegen sein. Bearbeitet (12. November 202512. Nov von Nitsrekds)
12. November 202512. Nov vor 10 Minuten schrieb MatthiasM: Ist die Frage ob man Lebensmittel verfeuern sollte. Wie Micha schon anmerkte, kann man damit einerseits nur einen recht kleinen Bedarf decken, zudem stellt sich die Frage ob man dafuer nicht auch Steuern bezahlen muesste. Wie schon angemerkt wurde, waren die Kraftstoffsteueren ja mal im wesentlichen zur Finanzierung des Strassennetzes gedacht, bis ein paar Schlaue dieses als Hebel fuer Umwelt und Wirtschaftsfoerderung entdeckt haben. Statt wirksame Gesetze durchzusetzen, ist man den Ausfluechten der Automobilindustrie gefolgt, die dann die laschen Gesetze noch gedehnt haben. So konnte man dann auch immer wieder "bessere" Autos verkaufen. Wenn man aber aus der Kaftstoffsteuer wirklich eine Umweltsteuer machen will, dann muss man aber auch konsequent sein und Flugbenzin und Schiffsdiesel genau so besteuern ..... und eigentlich auch fossile Energietraeger zum Heizen. Denn dem CO2 ist es eigentlich egal ob es in einem Automotor, Duesentriebwerk oder Heizkessel erzeugt wird. BTW: In Deutschland wird etwa 5 mal so viel Flugbenzin, wie Agrardiesel verbraucht (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Früher sind die Pferde und Ochsen auch mit Nahrungsmitteln betrieben worden. Kreislaufwirtschaft nennt sich das. Heutzutage dopen wir den Kreislauf mit alter gespeicherter Energie. Aus Gründen. Doping hilft aber nur auf kurze Sicht, leider sind die Erfolge zu verlockend, die menschliche Lebenserwartung zu kurz und die Entwicklung zu schnell um die Folgen im gesellschaftlichen Langzeitgedächtnis zu verankern.
12. November 202512. Nov und mal wieder weg vom Acker: Der Spiegel meldet heute: Zitat Bund stellt Milliardenbetrag für Einstieg bei Netzbetreiber Tennet bereit Mit knapp 7,5 Milliarden Euro will sich die Bundesregierung an der deutschen Tochtergesellschaft des Übertragungsnetzbetreibers Tennet beteiligen. Ziel ist es, die Stromversorgung langfristig zu sichern...... https://www.spiegel.de/wirtschaft/bund-stellt-milliardenbetrag-fuer-einstieg-bei-netzbetreiber-tennet-bereit-a-fbcc77a8-4d0a-46b0-91cc-cb27734e98ae Ich bin auf die Details gespannt, Habeck wollte 2024 46% für 9,5 Mrd. kaufen, der Gebrauchtwagenverkäufer im Finanzministerium hat ihm das damals verweigert. Mal schauen wieviel es 2025 für die 7,5 Mrd. gibt. Bearbeitet (12. November 202512. Nov von SeppCx)
12. November 202512. Nov vor 39 Minuten schrieb SeppCx: Früher sind die Pferde und Ochsen auch mit Nahrungsmitteln betrieben worden. Kreislaufwirtschaft nennt sich das. Das ist sicher richtig, aber "frueher" sind Kinder auch zu Fuss in die Schule gegangen und Schiffe segelten. Bleibt die Frage, warum soll es nun der Agraroekonom raus reissen? Mir ist der konservative Haufen ja auch nicht ans Herz gewachsen, aber ein wenig Fairness darf es schon sein. Ach ja, die effizienten Chinesen wieder: https://www.spiegel.de/panorama/china-neue-autobahnbruecke-stuerzt-nach-erdrutsch-ein-a-8d4878a7-dde6-4a42-9248-3a71164afa68 Bearbeitet (12. November 202512. Nov von MatthiasM)
12. November 202512. Nov vor 27 Minuten schrieb SeppCx: ist eine ungeschützte Werbebezeichnung ohne festgelegte und kontrollierte Anforderungen. Es ist bestimmt besser Biomilch zu kaufen. https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/ernaehrung/heumilch-weidemilch-bergbauernmilch Weiss ich, die schmeckt aber gut. Bio Milch auch.
12. November 202512. Nov vor 15 Stunden schrieb phantomas: Photovoltaik hat unter 1000 Volllaststunden pro Jahr in D . Davon gab es an 457 Stunden im letzten Jahr negative Strompreise, Tendenz steigend. Das ist Unfug und das weißt Du auch. Erstens lief die PV in den durch sie ausgelösten* Stunden negativer Strompreise nicht durchgehend auf Volllast, zweitens wurde ein nicht unerheblicher Anteil der Stunden negativer Strompreise durch Windkraft ausgelöst, während die Sonne nur wenig schien. Es betrifft daher eher so um die 15% der jährlichen Einspeiseleistung (also 150 Volllaststunden) einer PV-Anlage**. Und wenn jetzt, wie es sich andeutet, die Batteriespeicher richtig Fahrt aufnehmen, wird sich das sogar eher wieder reduzieren. *Eigentlich ausgelöst durch das geltende Preisbildungssystem, das aber in der Form nicht alternativlos ist. **Schwierig, konkrete Quellen zu finden, ich habe im Hinterkopf, mal was in der Richtung gelesen zu haben. Jetzt gerade konnte ich nur zurückrechnen aus diesen Zahlen unter Annahme von 1000 Volllaststunden: https://www.photovoltaikforum.com/core/article/202-die-auswirkungen-des-vergütungs-nicht-anspruchs-bei-negativen-strompreisen-praxi/ Bearbeitet (12. November 202512. Nov von NonesensE)
12. November 202512. Nov 1 hour ago, MatthiasM said: Ach ja, die effizienten Chinesen wieder: https://www.spiegel.de/panorama/china-neue-autobahnbruecke-stuerzt-nach-erdrutsch-ein-a-8d4878a7-dde6-4a42-9248-3a71164afa68 Das passiert hier ja auch nicht anders. Vor Jahren hatte es die Autobahn von Dresden nach Prag erwischt, auf der tschechischen Seite. Ich glaub der Abschnitt war noch nichtmal eröffnet worden. Und im Norden unseres Landes hattense ja mal durch den Sumpf gebaut, das lief auch nicht so... 5 hours ago, Joschko said: Naja, ich wollte eigentlich wissen, um wieviel Liter Diesel es pro Tonne Weizen geht. Als interssierten Laien. Eine kurze Google-Recherche hat ergeben, das der Dieseleinsatz in erster Linie von der Beschaffenheit des Bodens abhängt, und dann von der gewählten Saatmethode und der Kultur. Eben. Da gibts eine ganz schöne Spannbreite. Ähnlich wie bei der Frage, wieviel Strom denn ein Windpark oder ein Solarpark übermorgen produzieren werden wird. Für meinen Betrieb verbrauchte ich 85 Liter pro Hektar im Schnitt pro Jahr. Auf die Tonne Weizen gerechnet sind wir dann bei 10 Liter. Also, wenn man dann alles rechnet, irgendwo ein Schnapsglas fürs Kilo Mehl. Hier gibts ne Tabelle, wieviel einzelne Arbeitsgänge "verbrauchen": https://oekl.at/wp-content/uploads/gems/KLRW2012Kraftstoffverbrauch.pdf Da sieht man dann, dass einmal mit der Spritze fahren sehr viel "günstiger" ist als drei oder viermal striegeln. Bearbeitet (12. November 202512. Nov von schwinge)
12. November 202512. Nov vor 14 Minuten schrieb schwinge: Das passiert hier ja auch nicht anders. Vor Jahren hatte es die Autobahn von Dresden nach Prag erwischt, auf der tschechischen Seite. Ich glaub der Abschnitt war noch nichtmal eröffnet worden. Und im Norden unseres Landes hattense ja mal durch den Sumpf gebaut, das lief auch nicht so... Oh, deine Chinesen darf man aber auch nicht kritisieren . Natuerlich werden ueberall auf der Welt Baufehler begangen, aber bei so einem exponierten Projekt und direkt nach der Fertigstellung .... Die Krauseautobahn wurde ja auch, ohne Planfeststellungsverfahren , ziemlich ueber das Knie gebrochen. Fast schon chinesisch 😜. Manchmal ist ein laengerer Planungsvorlauf durchaus von Vorteil, selbst wenn dieser durch Umwelteinsprueche erforderlich wird. Ueber die A17 (?) weiss ich nichts, hast Du da einen Link oder ein paar Stichworte die die Suche erleichtern?
12. November 202512. Nov 2 hours ago, MatthiasM said: Ueber die A17 (?) weiss ich nichts, hast Du da einen Link [...] -> https://deutsch.radio.cz/autobahn-nach-dresden-laut-geologen-sollte-d8-nicht-eroeffnet-werden-8207518
12. November 202512. Nov vor 8 Stunden schrieb phantomas: Ein befreundeter Bauer empfiehlt immer bayrische Milch vom Allgäu oder den Alpen. Das wäre die einzige Milch, die für ihn besser schmeckt als seine eigene. Owohl für mich Belgien oder Frankreich deutlich näher sind, als die Bayrische Alp: Dieses Geschmacksempfinden teile ich. Zum Glück lässt sich die Milch dank EU-Kennzeichnung bis zur Molkerei zurückverfolgen. Und Molkereien wie Andechser oder Bergdesgardener Land geben auf ihren Webseiten auch Informationen zu den Vertragshöfen. Dagegen spricht Tuffi / Campina ("Landliebe") z. B. abstrakt von "ausgesuchten Bauernhöfen". Mir kommt spontan der Gedanke, die Höfe werden nach dem Preis augesucht. Die Konzerne Arla, Danone oder Nestle´ kommen mir auch nicht in den Einkaufswagen. Auch wegen deren massiven Ankauf landwirtschaftlicher Flächen, und der damit verbundenen Zerstörung der regionalen bäuerlichen Landwirtschaft. Mein persönlicher Geschmackssieger beim Joghurt ist dagegen eindeutig die Molkerei Söbbeke, hier aus Westfalen. Gruß, Joschko Bearbeitet (12. November 202512. Nov von Joschko)
12. November 202512. Nov vor 21 Stunden schrieb Nitsrekds: Huuuuu, heißes Pflaster/Thema hier im Forum... 🚜 die können ja gerne wieder nach berlin rollen mit ihren stinkedieseln.
12. November 202512. Nov vor 7 Stunden schrieb Nitsrekds: Manche Wirtschaftszweige sind eben nach einigen Jahrhunderten je nach Standort und der spezifischen Variante (in dem Fall konventionell) nicht mehr lukrativ und/oder dem Zeitgeist entsprechend. Etwas plakativ: Hersteller von analogen Filmen, Dampfloks oder von Pferdewagen o.ä. mussten das auch erfahren. Edit: die Anreize durch die damals indirekte Subvention durch garantierte Marktpreise für Butter und Milch hat jedenfalls zu einer Überproduktion in den 70ern und 80ern geführt. Das hat zu den sog. Butterbergen und Milchseen geführt. Das wurde dann durch direkte Zahlungen an die Landwirte geändert, da das wirklich zu absurden (und reichen) Ausmaßen führte. Subventionen sind einer Volkswirtschaft mit "Angebot und Nachfrage" nicht zuträglich u zum Teil eine Art "Insolvenzverschleppung". Das Problem hierbei ist natürlich die Globalisierung, aber EU weit sollte das hinzukriegen sein. Hersteller von Verbrennerautos haben deswegen ja schon vor einigen Jahren versucht ihre Schrottkarren brandneu durch Abschaltvorrichtungen wieder anpreisen zu können an den unbedarften Kunden als „Sauber“ zu labeln. und wo sind die ganzen deutschen Autohersteller heute ?? abgestürzt. Rückrufe. Prozesse verloren. Leider sind die damaligen Manager schon so vergreist das sie vor gericht jederzeit aus krankheitsgründen freigelassen würden, wie Erich Honecker.
12. November 202512. Nov vor 25 Minuten schrieb Karl Hunsche: Leider sind die damaligen Manager schon so vergreist das sie vor gericht jederzeit aus krankheitsgründen freigelassen würden, wie Erich Honecker. was hat der Honecker für Autos verkauft?
12. November 202512. Nov https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-11/erneuerbare-energie-ausbau-weltweit-internationale-energieagentur-warnung-abhaengigkeiten-rohstoffe-energiebereich Die Internationale Energieagentur sieht vor allem bei der Solarenergie ein klares Wachstum. Zugleich warnt die Organisation vor Abhängigkeiten im Energiebereich. Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet weltweit weiter voran. Das teilte die Internationale Energieagentur (IEA) mit. "Das Tempo variiert, aber erneuerbare Energien wachsen in allen Szenarien schneller als jede andere wichtige Energiequelle, angeführt von der Solarenergie", hieß es in einer Mitteilung der IEA zu ihrem diesjährigen Weltenergiebericht. Die Organisation beleuchtet in ihrem Bericht drei verschiedene Szenarien, darunter auch eins, das von einem weiter steigenden Verbrauch von fossilen Brennstoffen bis 2050 ausgeht. In diesem Szenario wird die Entwicklung gemäß den derzeit von den Regierungen verfolgten Energiestrategien prognostiziert. Ein weiteres Szenario berücksichtigt beabsichtigte Strategiewechsel wie die Kehrtwende in der US-Energiepolitik unter Donald Trump. Es rechnet damit, dass die USA im Jahr 2035 über 30 Prozent weniger erneuerbare Energien verfügen werden als im letztjährigen Ausblick prognostiziert. Allerdings wird darin davon ausgegangen, dass erneuerbare Energien auf globaler Ebene ihre rasante Expansion fortsetzen. Das dritte Szenario bildet einen konservativen Kurs ab, der lediglich die bereits geltenden Vorgaben der Regierungen fortschreibt. Rachel Cleetus von der Organisation Union of Concerned Scientists sagt dazu: "Dies spiegelt nicht die Realität weltweit wider, sondern ist politisch motiviert." Denn die aktuelle US-Regierung versuche, "die Klimapolitik weltweit zu untergraben".
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