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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

https://edition.cnn.com/2026/06/12/climate/cold-blob-atlantic-amoc-ocean-circulation

In the North Atlantic Ocean, south of Greenland and Iceland, a large patch of water is doing something very strange. While the rest of the ocean heats up, it’s been getting colder. A new study says it has the answer to this mystery — and it’s an ominous sign the world is hurtling toward one of the most alarming climate tipping points.

The swath of ocean — dubbed the “cold blob” or “warming hole” — has cooled by nearly 1 degree Celsius (1.8 Fahrenheit) since 1900.

Scientists have long debated whether this anomaly is driven by heat loss from the ocean surface due to changes to winds and clouds, or whether it’s a signal of the weakening of a critical system of ocean currents, which transports heat. The new research concludes it’s the latter, and the finding points to a worrying future...

Besonders problematisch ist dabei die doppelte Belastung für Unternehmen: Steigende Temperaturen senken die Produktivität, während gleichzeitig die Energiekosten steigen. Investitionen gehen zurück und lähmen so das zukünftige Wachstum.

„Teile von Europa ächzen bereits unter der ersten Hitzewelle – und der Sommer kommt erst noch“, sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Extreme Hitze ist längst kein kurzfristiges Wetterphänomen mehr, sondern ein struktureller wirtschaftlicher Schock. Ab Temperaturen über 30 Grad schmilzt die Produktivität und Energiekosten steigen – das lähmt industrielle Volkswirtschaften wie Deutschland. Der größte Schaden entsteht aber nicht heute, sondern morgen, denn sinkende Renditeerwartungen bremsen Investitionen – und damit die zukünftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland muss deshalb anfangen, mit Hitze zu planen.“…

https://www.allianz-trade.de/presse/pressemitteilungen/extreme-hitze-kostet-deutschland-milliarden-und-laehmt-wirtschaftswachstum.html

Mal was ausm Spiegel, Kritik an der Regierung mit Schwerpunkt auf Energie und Wirtschaftspolitik:

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Meinung: Bereitschaft zu Veränderung? Merz verhindert, wa...

Im Bundestag forderte der Bundeskanzler zuletzt Veränderungs- und Opferbereitschaft, Innovation und einen Kurswechsel. Seine Regierung aber betreibt auf zentralen Zukunftsfeldern das exakte Gegenteil.
ndr.de
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Neuer Batteriespeicher könnte 500.000 Haushalte für zwei...

Nördlich von Husum entsteht ein weiterer großer Batteriespeicher. Hauptaufgabe: Schwankungen von Wind- und Sonnenergie ausgleichen. Die Kapazität übertrifft die Projekte in Schuby und Bollingstedt.

Der Betreiber Kyon Energy ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden französischen Konzerns TotalEnergies. Dessen Hauptgeschäft sind bisher fossile Energien. Kyon Energy verfügt nach eigenen Angaben bundesweit über 1.500 MW an genehmigten und baureifen Projekten. Weitere Batteriespeicher mit 7.000 MW Batteriespeichern sind in der Planung. Das Unternehmen sieht sich damit als einer der Marktführer in Deutschland.

Zeit: 13.6.2026 um 08:14, Auto nom schrieb:

Wenn schon wenig Baulärm so stört sich bestimmt der eine oder andere an einem zu lauten Furz.

Vor 27 Minuten, ajkon1 schrieb:

Wenn schon wenig Baulärm so stört sich bestimmt der eine oder andere an einem zu lauten Furz.

Und die Schlagschatten, wenn sich die Bagger drehen 😎

Apropos Windkraft, Hessenschau meldet:

…Die Rotorblätter der Windkraftanlagen im Osten Kassels sind von weitem am Horizont zu sehen. Die Windräder der Städtischen Werke im Söhrewald oder im Kaufunger Stiftswald haben im vergangenen Jahr so viel Energie geliefert, dass damit theoretisch rund ein Drittel des Stromverbrauchs in Kassel gedeckt werden konnte. Das haben die Stadtwerke jetzt mitgeteilt.

Die umliegenden Kommunen wie Niestetal, Söhrewald, Helsa (alle Kassel) oder Hessisch-Lichtenau (Werra-Meißner) hätten durch die Windparks insgesamt bereits rund elf Millionen Euro Gewerbesteuer eingenommen. In ganz Nordhessen sind laut Umweltministerium derzeit 372 Windkraftanlagen in Betrieb…

Oh, da gibt’s sogar Gewerbesteuer für die Gemeinden, böse Windkraft 😇

Wallstreet-online meldet:

…Die Methanemissionen aus stillgelegten und verwaisten Öl- und Gasbohrlöchern in Nordamerika wurden jahrzehntelang drastisch unterschätzt. Wissenschaftliche Untersuchungen der McGill University belegen, dass die realen Emissionen in Kanada um das Siebenfache über den offiziellen Angaben liegen, während sie in den USA die staatlichen Annahmen um rund 20 % übertreffen. Da Methan über einen Zeitraum von zwanzig Jahren eine etwa 80-mal stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid entfaltet, hat der Verschluss dieser Leckagen höchste Priorität. Über den überparteilichen US-Infrastrukturfonds IIJA fließen Milliarden an staatlichen Fördergeldern in die Sanierung verwaister Bohrlöcher…

Ach, da schau her, der Steuerzahlende sitzt wieder auf der Ruderbank der Galeere.

Wer wollte, dass in D wieder Gas gefördert wird 🤔

Und wenn wir dann unser Gas verwenden und weniger Gas von Amerika importieren, dann wird dort der Methan Ausstoß ansteigen?

Wir sind ja mit Abstand die größten Gaskonsumenten in Europa.

Das Methan in den US of A steigt sowieso auf. Wenn wir jetzt auch noch Löcher in die Erde bohren, steigt daraus zusätzliches Methan auf. Aber das weißt Du. Hauptsache wieder was getippt....

Bearbeitet ( von silvester31)

Vor 30 Minuten, silvester31 schrieb:

Das Methan in den USA of A steigt sowieso auf. Wenn wir jetzt auch noch Löcher in die Erde bohren [...]

Achso.
In den USA werden keine zusätzlichen Löcher gebohrt, um die Nachfrage für den Export zu decken?
Und LNG ist ohnehin umweltfreundlicher als "normales" Pipelinegas?

Vor 14 Minuten, schwinge schrieb:

Achso.
In den USA werden keine zusätzlichen Löcher gebohrt, um die Nachfrage für den Export zu decken?
Und LNG ist ohnehin umweltfreundlicher als "normales" Pipelinegas?

Habe ich das behauptet ?

Und was ist Pipelinegas ? Sowas wie Strom aus der Steckdose ?

Bearbeitet ( von silvester31)

Ich weiß nicht, wie "Das Methan in den US of A steigt sowieso auf." anders zu deuten sein soll.

Pipelinegas ist Pipelinegas.
Normales Pipelinegas ist normales Pipelinegas. Und nicht liquizifiertes und regasifiziertes Gas mit einem CO2-Fußabdruck wie Braunkohle.
Da kann dann auch Strom aus der Steckdose draus werden. Zum Beispiel wenn kein Wind nicht weht, oder keine Sonne nicht scheint.

)

2 Stunden her, phantomas schrieb:

Und wenn wir dann unser Gas verwenden ...

... isses in Nullkommanix weg. Aber vielleicht genug für eine Marktlücke und Nische in der Gasversorgung: Edles deutsches Premiumgas für patriotische Grills und Feuerzeuge.

Hallo, jemand zu Hause ( Biff klopft auf den Schädel von… - Zurück in die Zukunft II)

Es ging in dem Artikelausschnitt um:

4 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Die Methanemissionen aus stillgelegten und verwaisten Öl- und Gasbohrlöchern in Nordamerika wurden jahrzehntelang drastisch unterschätzt.

Achtung Achtung! Erst lesen, dann schreiben.

Sollte irgendjemand jetzt auf die Idee kommen, neue Förderanlagen bauen zu wollen, dann hat das erst in ( grob) 50 Jahren diesen Effekt. Meine Güte isses denn so schwer?

3 Stunden her, magoo schrieb:

... isses in Nullkommanix weg. Aber vielleicht genug für eine Marktlücke und Nische in der Gasversorgung: Edles deutsches Premiumgas für patriotische Grills und Feuerzeuge.

und gegrillt wird nur mit Schlips ..............

Flüsterwitz 1944: Göring kommt auf der Jagd an ein Forsthaus, wo die Förstersfrau ein Nazifähnchen über der Pfanne schwingt. Er: Gute Frau, welch lobenswerter Einsatz für unsere Bewegung, aber warum machen Sie das über der Pfanne?

Sie: ich habe gehofft, denn unter der Fahne sind schon einige richtig fett geworden.

7 Stunden her, magoo schrieb:

... isses in Nullkommanix weg. Aber vielleicht genug für eine Marktlücke und Nische in der Gasversorgung: Edles deutsches Premiumgas für patriotische Grills und Feuerzeuge.

Naja, sagen wir so. Alles, was dreckiges, teures und ineffizientes LNG Gas aus fernen Ländern bzw. Russland ersetzt, ist willkommen. Kann natürlich auch Kohle sein, aber warum nicht die eigenen Reserven an Gas nutzen.

Statt einer Energiewende also zurück zum Fokus auf Umweltschutz und Unabhängigkeit.

"20 Milliarden Kubikmeter Gas könnte Deutschland jedes Jahr durch sogenanntes Fracking fördern, erklärt der Geophysiker – und das über Jahrzehnte hinweg."

"Statt 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas, die in Deutschland gefördert werden, müssen in Übersee 25 Milliarden Kubikmeter gefördert werden, denn fünf Milliarden Kubikmeter gehen energetisch für den Transport verloren.

Hinzu komme ein weiterer Faktor: Methanlecks. Deren Überwachung dürfte in Deutschland deutlich strenger ausfallen als in vielen Förderländern. Auch dadurch könnte laut Kümpel rund acht Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden."

  1. es ist nicht sogenanntes, sondern reales Fracking.

    Mit dem Einsatz von Chemikalien, hohem Flächenbedarf, teurer Überwachung von Anlagen / Grundwasser, Bewachung der Anlagen, aufwändigen Erschließen möglicher Quellen, Bürgerprotesten/ Einsprüchen/ Klagen Betroffener Nachbarn, etc. Könnte das ab 2059 eventuell was werden.

  2. Umweltschutz und Unabhängigkeit erreicht Europa am ehesten durch eine Energiewende - also weg von den Fosilen und damit weg von den Abhängigkeiten von Öl/ Gas und Rosatom.

Vor einer Stunde, phantomas schrieb:

"20 Milliarden Kubikmeter Gas könnte Deutschland jedes Jahr durch sogenanntes Fracking fördern, erklärt der Geophysiker – und das über Jahrzehnte hinweg."

Ja mei, der Geoklümper ). Die vermuteten 800 Milliarden Kubikmeter reichen theoretisch für eine autarke Versorgung (80 Mia Verbrauch) von 10 Jahren oder halt bei 1/4 Versorgung (20 Mia, die anderen 3/4 werden nach wie vor importiert) für 40 Jahre. Das sind dann deine "Jahrzehnte". Klassischer Fall von kurzfristigem Raubbau. Würde natürlich trotzdem gemacht wenn es sich lohnen würde (Lobbies, BILD und Leute die vorrechnen dass jede Frackingverweigerung +1% für die AfD bedeutet). Aber vermutlich in Deutschland viel zu teuer ...

5 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:
  1. es ist nicht sogenanntes, sondern reales Fracking.

    Mit dem Einsatz von Chemikalien, hohem Flächenbedarf, teurer Überwachung von Anlagen / Grundwasser, Bewachung der Anlagen, aufwändigen Erschließen möglicher Quellen, Bürgerprotesten/ Einsprüchen/ Klagen Betroffener Nachbarn, etc. Könnte das ab 2059 eventuell was werden.

  2. Umweltschutz und Unabhängigkeit erreicht Europa am ehesten durch eine Energiewende - also weg von den Fosilen und damit weg von den Abhängigkeiten von Öl/ Gas und Rosatom.

Ja, da sind wir sind wir auf gutem Weg. Fast ein Fünftel unserer Energie ist dekarbonisiert. Dank Milliarden an Subventionen und Deindustrialisierung. Vielleicht sind auf diesem Weg noch weitere 5-10 Prozent drin.

4 Stunden her, magoo schrieb:

Ja mei, der Geoklümper ). Die vermuteten 800 Milliarden Kubikmeter reichen theoretisch für eine autarke Versorgung (80 Mia Verbrauch) von 10 Jahren oder halt bei 1/4 Versorgung (20 Mia, die anderen 3/4 werden nach wie vor importiert) für 40 Jahre. Das sind dann deine "Jahrzehnte". Klassischer Fall von kurzfristigem Raubbau. Würde natürlich trotzdem gemacht wenn es sich lohnen würde (Lobbies, BILD und Leute die vorrechnen dass jede Frackingverweigerung +1% für die AfD bedeutet). Aber vermutlich in Deutschland viel zu teuer ...

Heimisches Fracking dient nur dem Ersatz von LNG Importen aus USA, Russland, Argentinien, Katar etc Dazu moderner Einsatz von Kohle, Atomkraft und Erdgas aus Norwegen. Das könnte uns unabhängig machen und langfristig die Industrie stützen bei geringeren Emissionen.

Natürlich muss dies schnell geschehen, noch weitere Jahre mit Deindustrialisierung, hohen Energiepreisen und Rekordverschuldung kann sich D nicht leisten.

Momentan sind die Gasspeicher hierzulande kaum gefüllt und wir verstromen Rekordmengen an Gas, wir werden enorme Mengen an teurem dreckigen Gas importieren müssen und gleichzeitig die Strompreise nach oben treiben.

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