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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Das ist doch prima, wenn die Strompreise steigen, da lohnt sich das Balkonkraftwerk noch schneller und vielleicht kommt dann auch Auweh mal auf den Trichter, die Dächer (Z.B. im Werk Bananental) mit Solar zu bestücken.

Und immer das Gejammer der Deindustiralisierug - natürlich nur wegen der Energiekosten & der Bürokrautie. Und was ist mit den Löhnen? Warum arbeiten Menschen in so einem Werk 3 Schichten, statt im Handwerk?

Die Glaskugel sagt, schon zu Zeiten der Weberaufstände; der Dampfmaschine; der Traktoren; der Einführung des Fließbandes immer war das Geschrei groß, wieviele Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Mit Einführung der PC in den Büros - die gleichförmige Jammerei. Immer so weiter, Hauptsache jammern, wobei gleichzeitig die Bevölkerung schrumpft und überaltert. Da kann doch Industrie locker wo anders stattfinden.

Edit: einen Windpark zu genehmigen und alle Bedenken auszuräumen, bis das Teil mal Stom erzeugt, dauert wie lange?

Wer glaubt, ein paar Frackingtürme wären schneller zu realisieren, wo ein ein Salamander leicht,sich die spitzdackelmaus heimisch fühlt, der gemeine Anwohner will keine Risse im Gebäude… usw. Es ist vermutlich schwierig, sich mit solch Forderung - das müsse jetzt aber schnell gehen- noch lächerlich zu machen.

Nur, damit mal sichtbar ist, wie vergleichsweise anmutig ein Windrad daher kommt:

image.jpeg

Eine Probebohrung ohne viel Gedöns, da kriegen wir eine Vorstellung, wie das dann ausufert.

Z. B. so:

image.jpeg

Sowas mitten in Dortmund/ Göppingen oder Hamburg?

(Foto1 aus einem Weltartikel; 2. aus Wiki)

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

Vor einer Stunde, Ebby Zutt schrieb:

image.jpeg

Sowas mitten in Dortmund/ Göppingen oder Hamburg?

(Foto1 aus einem Weltartikel; 2. aus Wiki)

Na ja, in Dortmund gibt es doch jetzt schon Viertel die nicht besser aussehen. Das würde das Stadtbild wunderbar bereichern...

Vor 50 Minuten, bx-basis schrieb:

Na ja, in Dortmund gibt es doch jetzt schon Viertel die nicht besser aussehen. Das würde das Stadtbild wunderbar bereichern...

Unsinn

Die gabs vielleicht mal ein bisschen ähnlich, gibts aber schon lange nicht mehr. Es geht ja um "dazu lernen" und verändern. Das ist schon teilweise passiert und die USA ist da eben eher z.Zt. rückwärtsgewandt. Also genau umgekehrt.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

22 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Hallo, jemand zu Hause ( Biff klopft auf den Schädel von… - Zurück in die Zukunft II)

Es ging in dem Artikelausschnitt um:

Achtung Achtung! Erst lesen, dann schreiben.

Sollte irgendjemand jetzt auf die Idee kommen, neue Förderanlagen bauen zu wollen, dann hat das erst in ( grob) 50 Jahren diesen Effekt. Meine Güte isses denn so schwer?

@schwinge

Zur Erinnerung

Deindustriealisierung in Ostdeutschland?:

tagesschau.de
No image preview

Offshore-Netzanbindung: Milliardenauftrag bleibt in Deuts...

Jahrelang steckten die deutschen Werften in der Krise, nun weckt ein Milliardenauftrag Hoffnungen. Neptun Smulders und Siemens Energy bauen eine Offshore-Plattform, um Windstrom an Land zu bringen. Bi

Bis zu 500 Jobs könnten entstehen.

5 Stunden her, phantomas schrieb:

Heimisches Fracking ... bei geringeren Emissionen.

.... schnell ....

😂😂😂

5 Stunden her, phantomas schrieb:

.... moderner Einsatz von Kohle, Atomkraft und Erdgas .....

.....schnell .....

😂😂😂

Du bist schon süß in deiner Naivität. Es ist zu befürchten, daß Du den Mumpitz ernst meinst, den Du hier absonderst. Vielleicht solltest Du beim Thema Energie nochmal die (Grund-) Schulbank drücken.

1 Stunde her, silvester31 schrieb:

😂😂😂

😂😂😂

Du bist schon süß in deiner Naivität. Es ist zu befürchten, daß Du den Mumpitz ernst meinst, den Du hier absonderst. Vielleicht solltest Du beim Thema Energie nochmal die (Grund-) Schulbank drücken.

Was davon hast Du nicht verstanden? Mit unserer rückständigen Energiepolitik sind wir Spitzenreiter in Europa bei Abhängigkeit und Strompreis und bei den Emissionen sind wir vor Polen Vorletzter in Europa. Beim Smartmeter Rollout sind wir auch weit hinten. Vor 25 Jahren waren wir führend weltweit bei Kernkraft, bei der Technologie für Erneuerbare und in vielen anderen Bereichen.

Ja, vielleicht können wir bei der Kernfusion wieder eine Spitzenposition einnehmen. Das wird aber noch dauern.

Vor 26 Minuten, phantomas schrieb:

Was davon hast Du nicht verstanden? Mit unserer rückständigen Energiepolitik sind wir Spitzenreiter in Europa bei Abhängigkeit und Strompreis und bei den Emissionen sind wir vor Polen Vorletzter in Europa. Beim Smartmeter Rollout sind wir auch weit hinten. Vor 25 Jahren waren wir führend weltweit bei Kernkraft, bei der Technologie für Erneuerbare und in vielen anderen Bereichen.

Ja, vielleicht können wir bei der Kernfusion wieder eine Spitzenposition einnehmen. Das wird aber noch dauern.

Okay. Grundschule war zu optimistisch.

Du machst das gleiche wie immer und kommst von schnell umsetzbarem Fracking und schnell umsetzbarer Atomkraft, auf Kernfusion, was, wenn überhaupt jemals wirtschaftlich und technisch serienreif, mindestens 50 Jahre in der Zukunft liegt.

Insofern bist Du konsequent.

Aber Klimakrise und Energiewende ist jetzt ! Nicht in 10 Jahren, nicht in 20 Jahren und erst Recht nicht in 50 Jahren.

2 Stunden her, silvester31 schrieb:

Klimakrise und Energiewende ist jetzt !

Ahja. Deswegen verbrennen wir wir bergeweise LNG?
Jaja. Ich weiß. Putin ist schuld.
Aber was ist mit der Klimakrise? Jetzt?

2 Stunden her, phantomas schrieb:

vielleicht können wir bei der Kernfusion wieder eine Spitzenposition einnehmen. Das wird aber noch dauern.

Das halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Zu wenige Experten. Zu wenig Investition. Projekte wie ITER werden nicht mit der nötigen Geschwindigkeit vorangetrieben. Dabei ist seit Jahrzehnten bekannt, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung nutzen können.
Als J.F. Kennedy ankündigte auf dem Mond landen zu wollen, hat das recht exakt 8 Jahre gedauert bis das umgesetzt war.
Das Manhattan Project hat gut drei Jahre gebraucht, bis der Japaner das Ergebnis bewundern durfte.
Die Kernfusionstechnologie können wir uns in 25 Jahren beim Chinesen einkaufen.

Zeit: 14.6.2026 um 10:48, Auto nom schrieb:
ndr.de
No image preview

Neuer Batteriespeicher könnte 500.000 Haushalte für zwei...

Nördlich von Husum entsteht ein weiterer großer Batteriespeicher. Hauptaufgabe: Schwankungen von Wind- und Sonnenergie ausgleichen. Die Kapazität übertrifft die Projekte in Schuby und Bollingstedt.

Ein 2h Speicher mit 146 MW Leistung. Eigentlich lächerlich. Aber immerhin.

Währenddessen:

A solar-hydrogen-storage integrated project in Rudong, Jiangsu Province, has been completed. This is the largest offshore #PV demonstration project of its kind integrating solar, hydrogen, and energy storage in #China. The project has a PV capacity of 400,000 kW and includes a newly built 220 kilovolt onshore booster station, a hydrogen production station with a capacity of 1,500 standard cubic meters per hour, and an electrochemical energy storage station.

https://x.com/CE_ChinaEconomy/status/2064897344924180768

Da wird Wasserstoff hergestellt. Wieviel Batteriespeicherkapazität ("electrochemical energy storage") dort installiert ist, konnte ich nicht ausgraben.

Auch der Australier ist auf den Trichter der hybriden Anlagen gekommen:

Renewable Energy Partners (REP) this week officially launched the website for the proposed Bogunda Energy Hub, nearly two years after unveiling early-stage plans to develop up to 5 gigawatts of wind south-east of Hughenden.

Those plans have now morphed into a hybrid renewables hub combining up to 850 megawatts (MW) of wind, 500 MW of solar and a 500 megawatt (MW), four-hour battery next to the huge CopperString transmission project that will connect Queensland’s North West Minerals Province to the main grid.

https://reneweconomy.com.au/plans-for-australias-biggest-wind-farm-scaled-back-with-solar-and-big-battery-added-to-create-huge-hybrid/

Durch die Kombination von Wind+Solar+Speicher wird aus dem Projekt ein halbwegs berechenbarer Stromlieferant für das Netz statt einer unberechenbarer Überraschungskiste.
Auch hierzulande könnten sinnvolle Konzepte realisiert werden. Könnten.

7 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Deindustriealisierung in Ostdeutschland?:

Bis zu 500 Jobs könnten entstehen.

Wen willst du veralbern (sorry)?

Industrie im freien Fall: Sachsen verliert 23.000 Beschäftigte – und das Schlimmste kommt erst noch

https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/de/industrie-im-freien-fall-sachsen-verliert-23-000-beschaeftigte-und-das-schlimmste-kommt-erst-noch/

Gesamtmetall rechnet mit Verlust von bis zu 150.000 Jobs Die Branche steckt in der Krise. Und trotz Rüstungsaufträgen sehen die Arbeitgeber in der Metallindustrie keine Besserung. Im Gegenteil: Für 2026 prognostizieren sie einen massiven Arbeitsplatzabbau.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gesamtmetall-rechnet-mit-verlust-von-bis-zu-150-000-jobs-a-61197f8b-55c8-46ee-8468-c80db6f510e1

124.000 Jobs verloren: Historischer Stellen-Kahlschlag erschüttert Industrie
124.000 Jobs sind 2025 bereits verloren – die deutsche Industrie steckt im historischen Abschwung. Experten warnen vor einer neuen Entlassungswelle, Insolvenzen und Produktionsverlagerungen ins Ausland.

https://industriemagazin.at/industrie/deutsche-industrie-124000-jobs-historischer-stellenkahlschlag-2025/

10 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Das ist doch prima, wenn die Strompreise steigen, da lohnt sich das Balkonkraftwerk noch schneller und vielleicht kommt dann auch Auweh mal auf den Trichter, die Dächer (Z.B. im Werk Bananental) mit Solar zu bestücken.

Und immer das Gejammer der Deindustiralisierug - natürlich nur wegen der Energiekosten & der Bürokrautie.

Niemand interessiert sich für dein Balkonkraftwerk nicht.

Solar auf den Dächern wird VW nicht retten können. Der Zug ist abgefahren.
In Giga Berlin sind aktuell über 8 MWp installiert.

Die Industrie ist der Grundstein unseres "Reichtums". Wenn es verspielt ist, ist es verspielt. Man muss sich überlegen wie man weiterverfahren will, und zwar zügig.
Hier gehts zwar um uns, zu dem Thema möchte ich aber beispielsweise einen Filmschnipsel zum Theme MAGA einwerfen: The Real Cost of Chinese Parts (YT)
Da sieht man wunderbar, wie die Zölle genau das tun, was sie sollen: die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie sicherstellen.

11 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Warum arbeiten Menschen in so einem Werk 3 Schichten, statt im Handwerk?

Weil es für bequeme Arbeit gute Kohlen gibt. Darum.
Ich bin auch eher fürs Handwerk. Halt ein rauer Bursche. Aber hier gehts um unser Heimatland und dessen Zukunftsperspektive.

11 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Immer so weiter, Hauptsache jammern, wobei gleichzeitig die Bevölkerung schrumpft und überaltert. Da kann doch Industrie locker wo anders stattfinden.

Das Schrumpfen und Überaltern wird doch versucht, durch den millionenfachen Import von Fachkräften entgegenzutreten.
Industrie kann nur woanders stattfinden, solange das bezahlt werden kann.
Die Kasse ist leer.
So einfach ist das.

Bearbeitet ( von schwinge)

Eijeijeijei. Eigentlich zu allen deinen Standpunkten. Da lohnt es schon garnicht mehr auf einzelnes einzugehen.

Was sich lohnt oder nicht, erkennt man oft erst wenn es zu spät ist.

5 Stunden her, schwinge schrieb:

millionenfachen Import von Fachkräften

Was hab ich da verpasst? Deutschland erfreut sich zunehmender Unbeliebtheit bei migrationsbereiten Menschen. Letztes Jahr haben mehr Migranten Deutschland wieder verlassen, als gekommen sind.

5 Stunden her, schwinge schrieb:

Aber hier gehts um unser Heimatland

Das ist so ein Punkt, der mir eher unverständlich ist. Ich hol mal aus:

12 Jahre war ich Soldat der BW und ( wie im Kriegsfaden geschrieben) wäre ich auch im Fortgeschrittenen Alter noch bereit, gegen einen Agressor die Waffe in die Hand zu nehmen. Nichtsdestotrotz ist meine Heimat dieser Planet und nicht ein kleiner Fleck auf dem Globus.

5 Stunden her, schwinge schrieb:

Weil es für bequeme Arbeit gute Kohlen gibt

Schon klar, die Kröte hast du gefrühstückt. Ja, es gibt einen Umbruch - mal wieder und das ist nicht ungewöhnlich. Als ich anno 93 in den Ausbildungswerkstätten des Arbeitgeberverbands ( Kassel) als Ausbilder anfing, war bei vielen Jugendlichen die Idee, ins VW ( Mercedes Achswerk) zu wollen; quasi lebenslänglich. Denen hab ich damals schon gesagt, so wie eure Väter - 40 Jahre oder länger in einem Betrieb, das wird es in Zukunft kaum noch geben.

2014 waren 22% der Arbeitnehmenden in D in der Industrie; heute sind es noch 19%. Was machen nur all die Anderen? Und wieso ist Deuschland noch nicht bankrott? ( Vorsicht Kröte).

Scheint eher ein Märchen zu sein, die Deindustriealisierung:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/industriebeschaeftigte-deutschland-bertelsmann-stiftung-industrie

…Grund für den Rückgang der Beschäftigtenzahl sind laut den Wissenschaftlern aber nicht Entlassungen, sondern das Zögern der Industrie, frei werdende Stellen wieder zu besetzen. Demnach hatten sich bis 2019 Neueinstellungen sowie beendete Beschäftigungsverhältnisse parallel entwickelt. Doch seit 2019 öffne sich eine Lücke, schreiben die Experten. Die Zahl der Neueinstellungen sinke deutlich stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse.

6 Stunden her, schwinge schrieb:

Niemand interessiert sich für dein Balkonkraftwerk nicht.

Wieso verkaufen die sich dann so gut, dass selbst Aldus & Lüdl im Geschäft sind 🤔

Ich darf jetzt erst mal das Rudel bewegen, bevor es heiß wird.

Zeit: 18.6.2026 um 02:21, schwinge schrieb:

Was sich lohnt oder nicht, erkennt man oft erst wenn es zu spät ist.

Jaaaaa... Ich glaube, das könnte stimmen in diesem Fall

Ein kleiner Vorgeschmack auf das prognostizierte Ansteigen des Strombedarfs bei gleichzeitiger Verteuerung und Reduzierung der Produktion der Kraftwerke.

Donnerstag Abend stieg der Strompreis über 50 Cent, bei maximalen Importmengen.

https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101304302/hitze-laesst-strompreise-auf-ueber-500-euro-ansteigen.html?fbclid=IwY2xjawSjNx9leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR7Xc08GDllKpJ7YUvzak-DEyg_QeW5SwRxKIwNeh-AI6h4Jggm1YNDFEV_67Q_aem_GSgFI22ZCWqZeNOxgrhDbQ

Zeit: 18.6.2026 um 00:29, schwinge schrieb:

... die deutsche Industrie steckt im historischen Abschwung. Experten warnen vor einer neuen Entlassungswelle, Insolvenzen und Produktionsverlagerungen ins Ausland.

https://industriemagazin.at/industrie/deutsche-industrie-124000-jobs-historischer-stellenkahlschlag-2025/

Seit dem Vorkrisenjahr 2019 – also vor Beginn der Corona-Pandemie – ist die Zahl der Arbeitsplätze in der Industrie um rund 266.000 gesunken, was einem Minus von knapp fünf Prozent entspricht. In der Automobilbranche fiel der Rückgang mit 13 Prozent beziehungsweise 111.000 ...

Die Zahlen sollen ja vom statistischen Bundesamt stammen. Da nachgeschaut sind es im Mittelwert 101.000 "verlorene" Arbeitsplätze von 2019-2025 (-12,2%). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 97,5 Milliarden Euro (+ 22,3%), Lohn und Gehaltskosten fielen um 0,5 Mia (-0,9%). Da sich letztere auf weniger Plätze verteilen, profitieren auch die verbliebenen Arbeitnehmer vom Plus. Nüchtern betrachtet ist das eine Steigerung der Effizienz. Immer wieder pervers, wenn das als industrieller Niedergang verkauft wird.

Und woher kommt der Umsatz unserer Lieblingsindustrie? 32% Inland, 21% EU, 47% sonstiges Ausland.

Also Vorsicht mit:

Zeit: 18.6.2026 um 00:29, schwinge schrieb:

Da sieht man wunderbar, wie die Zölle genau das tun, was sie sollen: die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie sicherstellen.

Da fehlt eine Komponente. Zölle schützen die heimische Industrie nur auf dem heimischen Markt. Kann man kurzfristig mal machen. Können die anderen aber auch ...

Vor einer Stunde, magoo schrieb:

Da fehlt eine Komponente

Auch die, des wie. Nämlich welche Arbeitnehmer haben die Industrie verlassen.

Da fällt dann auf, Babyboomer gehen in Rente, Zeitverträge werden nicht verlängert und Abfindungen scheinen auch attraktiv zu sein.

Auch das relativiert den Abbau der Industrie.

Eigentlich müsste unsere Wirtschaft boomen. Rekordinvestitionen in Infrastruktur und Rüstung, Kaufprämien bei Autos und Wärmepumpen, Sonderabschreibungen, hohe Transferleistungen für Konsumausgaben etc.

Die Wirtschaft aber stagniert bestenfalls, zahlreiche Branchen wandern ab, neue entstehen woanders. Die Steuereinnahmen gehen zurück, die sozialen Kassen implodieren. Ohne die sinnlose Aufblâhung des öffentlichen Dienstes wären die Beschâftigtenzahlen schon längst alarmierend gering. Die Industrie investiert im Ausland und zieht seit Beginn der Ampelregierung sogar Geld hier ab.

Industrie investiert stärker im Ausland – Kostendruck err...

DIHK-Sonderauswertung 2026 zu Auslandsinvestitionen macht Schwächen am heimischen Standort deutlich.

Der Bürger hat das längst bemerkt, er fordert Reformen. Bzw. die Rücknahme der Fehlentscheidungen der Vergangenheit. Und er ist nicht bereit, länger für das Ausbleiben der Rückkehr zu einer Standortpolitik die Geldschatulle zu öffnen. Auffallend viele verlassen ja auch das Land.

Natürlich wird der jetzige marode Zustand nicht ewig währen. Das ist schon finanziell nicht möglich.

Woher hast du diese ganze Miesmacherei? Hast du dir das selbst ausgedacht? Ich hab mal 2 Aussagen überprüft:

Vor 21 Minuten, phantomas schrieb:

Ohne die sinnlose Aufblâhung des öffentlichen Dienstes wären die Beschâftigtenzahlen schon längst alarmierend gering.

Bei den Skandinaviern sind 25-30% aller Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst beschäftigt, im OECD durchschnitt sind es 18,4%. Deutschland kommt ganz hinten in der Liste mit gerade einmal 11%, dahinter kommen nur noch Südkorea und Japan. Deine gefühlten Blähungen müssen woanders herkommen ...

Vor 32 Minuten, phantomas schrieb:

Die Steuereinnahmen gehen zurück

Ja, die Biersteuer ging leicht zurück. Du musst wirklich mehr trinken! Insgesamt aber 2025 plus 42 Milliarden. Gewerbesteuer trotz jahrzehntelanger Deindustrialisierung auch im Plus.

Ist der Michel gegen Fakten resistent,

wird er meistens renitent.

Schreibt viel Unfug Tag und Nacht,

wünscht sich, dass es endlich kracht.

Nur weil bei uns die Post, die Stromnetze, die Bahn und weitere Teile nicht in öffentlicher Hand sind ( die würden ja Gewinne für den Staat machen) bedeutet das ja nicht, dass wir keine aufgeblähte Verwaltung haben. Wir haben Staatsdiener bei Verteidigung, Bahn und Post reduziert. Gleichzeitig haben wir massiv die Verwaltung und die Bürokratie ausgeweitet. Mittlerweile sind wir bei 5,5 Millionen Beschäftigten, vielfach verbeamtet mit enormem Pensionanspruch in Zukunft. Verwaltung ist immer ein unproduktiver Kostenfaktor und muss strikt auf Effizienz getrimmt werden. Es gibt unzählige Beispiele für völlig absurde Privilegien im Staatsdienst.

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Diese Jahr brechen die Steuereinnahmen ein, hauptsächlich konjunkturell bedingt. Das hat mit dem Iran-Krieg wenig zu tun, sonst würde man nicht auch in Zukunft mit geringeren Einnahmen rechnen.

DIE WELT
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Steuerschätzung: Steuereinnahmen brechen um 17,8 Milliard...

Der deutsche Staat muss angesichts schwächerer Konjunkturaussichten in den kommenden Jahren mit weniger Steuereinnahmen rechnen. Finanzminister Klingbeil präsentiert ernüchternde Zahlen. Wirtschaftsve
Vor 6 Minuten, phantomas schrieb:

Nur weil bei uns die Post, die Stromnetze, die Bahn und weitere Teile nicht ffentlicher Hand sind ( die würden ja Gewinne für den Staat machen)

20 Sekunden Aufwand um schnell zu googeln und dich einer weiteren Lüge zu überführen :

Die Deutsche Bahn AG (DB) gehört zu 100 Prozent der Bundesrepublik Deutschland. Der Bund wird dabei durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und das Bundesministerium der Finanzen vertreten. [1, 2, 3, 4]

Obwohl das Unternehmen 1994 als Aktiengesellschaft (AG) organisiert wurde, gibt es keine privaten Aktionäre. Alle Aktien verbleiben vollständig im Eigentum des Staates. Weitere Informationen zur Beteiligungspolitik können auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums nachgelesen werden. [1, 2, 3, 4]

Man muss eben alternative Fakten nur oft genug massiv wiederholen, dann werden sie nicht nur in den USA von ignoranten MAGA Trump fanboys geglaubt sondern auch hier vom deutschen Michel.

Hier ist z.T. auch der Name Programm und der Empfänger der Lügen wird gewollt, starrsinnig u/o leichtgläubig zum Sender. Und zwar in jeder Art und Weise. Auch und intensiv hier im Forum.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

1 Stunde her, phantomas schrieb:

Nur weil bei uns die Post, die Stromnetze, die Bahn und weitere Teile nicht in öffentlicher Hand sind

Wenn du Post, Bahn und Stromnetz auch verstaatlichen willst, dann können wir zwei Sozialisten doch zusammenhalten. Venceremos! 😁

Ja, Postler und Bahnleute sind entfallen. Zuwachs bei Bildung (Kitas!), Polizei und - ja klar - Soziales. Da graust es den Neoliberalen der an anderer Stelle natürlich mehr Bildung und Sicherheit fordert. Das soziale ist ihm dabei so egal wie die Umwelt und ähnliche "woke" Dinge. Deshalb darf man ihm das nicht überlassen. Hugh!

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