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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Damals Lobbyismus, heute Populismus

Und immer diese Widersprüche in sich, erst das Märchen der kochenden Flüsse ( er macht das mal eben lächerlich - was es für die Fische(r)/ Biodiversität nicht ist- ). Dann , nachdem ihm klar wird, er wurde erwischt, ist das Abschalten gar nicht schlimm, F verdient schließlich Unmengen am Export nach D.

Der BDEW formuliert dazu:


Der Stromaustausch über Ländergrenzen hinweg hat im europäischen Verbundsystem nicht nur ein wichtige Rolle, um Ungleichgewichte bei Erzeugung und Verbrauch auszugleichen und damit das europäische Stromnetz zu stabilisieren, sondern hat eine zunehmende Bedeutung für die Stärkung des europäischen Strombinnenmarktes. Die Marktkopplung der europäischen Preiszonen sorgt dafür, dass die günstigsten Erzeugungsoptionen bei optimaler Auslastung der Grenzkuppelstellen zum Zug kommen und senken somit insgesamt die Gesamtkosten der Stromerzeugung in Europa.

Merke, nur Deutschland-oder regionalzentrierte Kleingeister können den europäischen Grundgedanken nicht nachvollziehen: Ein Wirtschaftsraum, enge Zusammenarbeit und gemeinsame Zukunft.

Der BDEW ist übrigens klar, was H2 betrifft (schließlich geht’s in diesem Faden um die Energiewende, nix Rolle rückwärts):

Wasserstoffmonitor: Überblick zum Aufkommen, Infrastruktu...

Ein snapshot daraus:

image.png

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)
Ergänzt

6 Stunden her, 15cv schrieb:

Diese phantastische Phrase:
"Nehmen wir einfach die Rot-Gruene Bundesregierung, die den Atomausstieg beschlossen hat. Hier die Auskunft 2002 :
"Subventionen für die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie gab es nicht"
Auf Seite 16 -
https://dserver.bundestag.de/btd/14/080/1408084.pdf#page=202"
ist ein Klassiker, findet sich so oder etwas abgeändert öfter im Netz. Jeder anständige Atomi* hat diese Phrase immer griffbereit, um sie dann an geeigneter Stelle als Beweis rauszuhauen das Atomkraft billig ist. 
So wie es eben unser braver Atomi-Parteisoldat hier auch getan hat.
Der Grund für diese Formulierung war seinerzeit aber nur ein politischer Taschenspielertrick. Juristisch die "Wahrheit" aber die Gesamtkosten (Forschung, Bau, Entsorgung) wie oben erwähnt, sollten situationsbedingt seinerzeit nicht erwähnt werden. 
Nähere Gründe und Kritik dazu finden sich im Netz.
- Taschenpielertrick, noch ein phantastisches Beispiel: "Bei den AKW in F kann man als groben Richtwert nehmen, dass jedes AKW im Schnitt 1 Million Euro Gewinn pro Tag macht " 😉

*51027277wi.jpg https://www.tech-for-future.de/

Dann vervollständige doch bitte Deine Verschwörungstheorie und erkläre, warum Rot-Grün diese Aussage getroffen hat?

Wie hoch waren die Subventionen wirklich? Warum hat das Rot-Grün nicht angegeben?Oder wie hoch sind die Subventionen beispielsweise in Frankreich, dort gibt es ja noch viel mehr Atomkraft. Wie hoch ist dort der Strompreis.

Wie viele Industrieländer sind so clever wie wir und Greenpeace und verzichten auf Kernenergie?

1 Stunde her, Ebby Zutt schrieb:

Und immer diese Widersprüche in sich, erst das Märchen der kochenden Flüsse ( er macht das mal eben lächerlich - was es für die Fische(r)/ Biodiversität nicht ist- ). Dann , nachdem ihm klar wird, er wurde erwischt, ist das Abschalten gar nicht schlimm, F verdient schließlich Unmengen am Export nach D.

https://www.youtube.com/watch?v=7IfsjYVWNaM

Zum Thema Abschalten der Atomkraftwerke:

Hat nicht die Regierung mit CDU/CSU 11 Atomkraftwerke abgeschaltet?

Warum regt man sich dann über die 3 unter der Ampelregierung auf?

Vor einer Stunde, NenadP schrieb:

Zum Thema Abschalten der Atomkraftwerke:

Hat nicht die Regierung mit CDU/CSU 11 Atomkraftwerke abgeschaltet?

Warum regt man sich dann über die 3 unter der Ampelregierung auf?

Das hatten wir doch vor ein paar hundert Seiten schon. Der Atomausstieg wurde unter Angela Merkel beschlossen, Punkt. Das weiß auch unser Atomkasper hier. Aber Lüge, Populismus und Verunglimpfungen sind seine Kernkompetenz.

3 Stunden her, NenadP schrieb:

Zum Thema Abschalten der Atomkraftwerke:

Hat nicht die Regierung mit CDU/CSU 11 Atomkraftwerke abgeschaltet?

Warum regt man sich dann über die 3 unter der Ampelregierung auf?

Weil man es will. Populist eben.

1 Stunde her, silvester31 schrieb:

Das hatten wir doch vor ein paar hundert Seiten schon. Der Atomausstieg wurde unter Angela Merkel beschlossen, Punkt. Das weiß auch unser Atomkasper hier. Aber Lüge, Populismus und Verunglimpfungen sind seine Kernkompetenz.

Richtig 👍🏻

Immerhin bleibt er konsequent bei seiner Linie. Wohin auch immer die ihn führt.

Hat irgendjemand das mit dem Hochlauf der Wasserstofftechnologie gelesen?

( nur um mal wieder von dem leidigen Jammergen weg zu kommen).

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

Wasserstoff wird sehr sicher kommen. Nur halt nicht in den nächsten 2 oder 5 Jahren. Aber würden man ein Rennen zwischen dem Bau eines AKW und in etwa gleich leistungsfähiger Wasserstofferzeugung aus Erneuerbaren starten, wäre das zeitlich gesehen wahrscheinlich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nur, daß bei Wasserstoff keine strahlenden Abfälle, mit allen damit verbundenen Risiken für dutzende Generationen, erzeugt werden.

Alleine schon die Stahlindustrie, mindestens in Europa, ist auf Wasserstoff angewiesen. Oder sie machen dicht.

Die Stahlindustrie im Saarland wird ja (teilweise) auf Wasserstoff umgestellt. Dieser kommt aus Frankreich per Pipeline. Nur in F ist eine Produktion von grünem Wasserstoff rund um die Uhr möglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mosahyc

Die Wasserstoffprojekte im Saarland sind alle am Sterben oder bereits beerdigt. Weil die EU sauberen Strom zur Produktion von Wasserstoff vorschreibt. Den gibt es hier in D nicht, zumindest nicht rund um die Uhr. F unterbietet die CO2 Grenzwerte spielend.

Natürlich ist das Ganze eine extrem hoch subventionierte Angelegenheit. Allein Bund und Saarland investieren in Dillingen mehrere Milliarden an Zuschüssen.

Link setzen, ohne zu lesen?!:

mosaHYc (Akronym aus Moselle-Saar-Hydrogen-Conversion)[1] ist ein geplantes Wasserstoffnetz zwischen Frankreich (Grand Est) und Deutschland (Saarland). Die Inbetriebnahme soll im Jahr 2027 erfolgen (Stand: 2024).[2]

Richtig, das ist das einzig verbliebene Projekt, deren Umsetzung vorankommt.

ingenieur.de - Jobbörse und Nachrichtenportal für Ingenieure
No image preview

Alle Großprojekte auf Eis: Darum scheitert der Wasserstof...

Im Saarland wurden alle Wasserstoff-Großprojekte gestoppt. Was ist schiefgelaufen, und was bedeutet das für die riesige Stahlindustrie an der Saar?

Baubeginn ist im August

H2-news.de
No image preview

mosaHYc: Bauvertrag für Wasserstoffpipeline an deutsch-fr...

Im Rahmen von mosaHYc hat die Creos Deutschland GmbH einen Bauvertrag zur Wasserstoffleitung zwischen Leidingen und Dillingen unterzeichnet.
Vor 25 Minuten, phantomas schrieb:

Die Stahlindustrie im Saarland wird ja (teilweise) auf Wasserstoff umgestellt. Dieser kommt aus Frankreich per Pipeline. Nur in F ist eine Produktion von grünem Wasserstoff rund um die Uhr möglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mosahyc

Die Wasserstoffprojekte im Saarland sind alle am Sterben oder bereits beerdigt. Weil die EU sauberen Strom zur Produktion von Wasserstoff vorschreibt. Den gibt es hier in D nicht, zumindest nicht rund um die Uhr. F unterbietet die CO2 Grenzwerte spielend.

Natürlich ist das Ganze eine extrem hoch subventionierte Angelegenheit. Allein Bund und Saarland investieren in Dillingen mehrere Milliarden an Zuschüssen.

Du implizierst, daß es in D unmöglich ist grünen Wasserstoff zu produzieren. Das ist Mumpitz !

Im Saarland macht es (aktuell) keinen Sinn eine weitere, große Wasserstoffproduktion aufzubauen, da die in Frankreich nur einen Katzensprung entfernt ist. Dort ist eine große Chemie Plattform und hier dann die Dillinger Hütte und Saarstahl. Zudem sind die Wege für die Pipeline überschaubar.

Das hat einfach was mit der geographischen Lage und der Infrastruktur zu tun. Zufällig liegt in dem Gebiet die Grenze zwischen D und F. Ist für die europäische Idee und Zusammenarbeit relativ egal.

Deine Demagogie geht mir mächtig auf den Sack ! Zum x-ten Mal die Frage : Wann haust du endlich ab ins gelobte Land ? Und wenn nicht, warum nicht ? Doch alles nicht so schlecht in D ?

Ein paar Leistungsträger müssen ja im Land verbleiben, anderenfalls können die finanziellen Folgen von Missmanagement nicht refinanziert werden.

Eine exponierte Meinung zu haben ist noch keine Leistungstraegerschaft.

1 Stunde her, silvester31 schrieb:

Du implizierst, daß es in D unmöglich ist grünen Wasserstoff zu produzieren. Das ist Mumpitz !

Im Saarland macht es (aktuell) keinen Sinn eine weitere, große Wasserstoffproduktion aufzubauen, da die in Frankreich nur einen Katzensprung entfernt ist. Dort ist eine große Chemie Plattform und hier dann die Dillinger Hütte und Saarstahl. Zudem sind die Wege für die Pipeline überschaubar.

Das hat einfach was mit der geographischen Lage und der Infrastruktur zu tun. Zufällig liegt in dem Gebiet die Grenze zwischen D und F. Ist für die europäische Idee und Zusammenarbeit relativ egal.

Deine Demagogie geht mir mächtig auf den Sack ! Zum x-ten Mal die Frage : Wann haust du endlich ab ins gelobte Land ? Und wenn nicht, warum nicht ? Doch alles nicht so schlecht in D ?

Natürlich wäre Wasserstoff aus dem Saarland oder dem Industriestandort Mannheim Ludwigshafen noch näher als Frankreich.

Man darf aber laut EU nur Grünen Wasserstoff mit Strom aus dem Netz herstellen, wenn die Emissionen dabei unter 65 Gramm pro kWh sind. Das ist in F immer gegeben. So kann die Wasserstoffproduktion rund um die Uhr laufen.

In D ist das unmöglich.

Ich hatte einen Kollegen, von Beruf Diplombauer und Sozialpädagoge, dessen liebste Sprüche fielen mir grade wieder ein, nur den hier:

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen.

Denn, schon 2023 hätte man es gewusst haben können.

( Vorsicht Schnappatmer, im Text wird Minister Habeck genannt):

https://www.dena.de/infocenter/wasserstoff-landkarte/

https://www.youtube.com/watch?v=lyN0qXdU2ns

Hohe Energiepreise sorgen für Nachfrage bei Solaranlagen

Die Nachfrage nach Solaranlagen steigt derzeit deutlich. Hohe Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit vom Energiemarkt sorgen dafür, dass immer mehr Hausbesitzer in Photovoltaik investieren. Besonders gefragt sind Komplettlösungen mit Solarmodulen, Wechselrichter und Batteriespeicher. Für den Elektriker Lars Hartlage ist es bereits die rund 50. Anlage in diesem Jahr – so viele wie sonst in einem ganzen Jahr.

Energiekrise treibt den Solarboom

Die Auftragslage hat sich nach Angaben von Hartlage mit den gestiegenen Energiepreisen und dem Konflikt zwischen Israel und Iran deutlich verschärft. Seine kleine Solarfirma in Osnabrück arbeitet am Limit, auch andere Handwerksbetriebe sind über Monate ausgebucht und häufig sechs Tage pro Woche im Einsatz. Den Nachfrageanstieg bestätigen auch große Anbieter wie E.ON und Enpal. Während E.ON von einer stark gestiegenen Nachfrage nach Solarlösungen berichtet, verzeichnen auch Händler für Photovoltaik-Komponenten deutlich mehr Beratungsanfragen als noch vor wenigen Monaten. Viele Hausbesitzer wollen ihre Stromkosten senken und planen zusätzlich Investitionen in Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Elektroauto.

Warum viele Hausbesitzer jetzt handeln

Neben den hohen Strom- und Energiepreisen spielt auch die politische Diskussion über die Einspeisevergütung eine Rolle. Sollte die Förderung für neue Solaranlagen künftig entfallen, könnten Betreiber für eingespeisten Strom weniger oder gar keine Vergütung mehr erhalten. Für viele Interessierte entsteht dadurch zusätzlicher Zeitdruck. Gleichzeitig stehen Handwerksbetriebe vor der Herausforderung, die hohe Nachfrage trotz voller Auftragsbücher, Wetterbedingungen und steigender Arbeitsbelastung zuverlässig zu bewältigen.

22 Stunden her, phantomas schrieb:

In D ist das unmöglich.

Was in D unmöglich ist, sind wegen Überhitzung heruntergefahrene AKWs, wie in F mal wieder. Und jetzt haben Sie ja schon den Temperaturgrenzwert bei Flüssen auf fischmordende 28 Grad erhöht.

ntv.de
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Frankreich: Atomkraftwerk Golfech wegen Hitzewelle herunt...

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren.

14 Stunden her, -martin- schrieb:

Was in D unmöglich ist, sind wegen Überhitzung heruntergefahrene AKWs, wie in F mal wieder. Und jetzt haben Sie ja schon den Temperaturgrenzwert bei Flüssen auf fischmordende 28 Grad erhöht.

ntv.de
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Frankreich: Atomkraftwerk Golfech wegen Hitzewelle herunt...

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren.

Die 28 Grad werden vor dem Kraftwerk gemessen. Wenn also diese Temperaturen fischmordend sind, dann kann das AKW nix dafür.

Im Artikel steht ja auch :

"Bislang macht dies lediglich 0,3 Prozent der Produktion aus. Experten schätzen, dass die Ausfälle infolge von Hitzewellen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, bis 2035 auf 1,4 Prozent der Gesamtproduktion steigen könnten."

Wie gesagt, wir sprechen hier von 1-2 Twh pro Jahr. Und die EdF investiert viel Geld in weitere Wasserschutzmassnahmen, technisch ist eine Rückführung von erhitztem Kühlwasser ja nicht nötig.

Im Vergleich : 2022 hat F nur 49 Twh aus Wasserkraft erzeugt. 2024 waren es 75 Twh. Das zeigt, dass das eigentliche Problem die Wasserkraftwerke waren, nicht die AKW. Dort sind die Auswirkungen um ein Vielfaches größer.

Übrigens erzeugen auch Solaranlagen und Windräder bei Hitze weniger Strom.

2 Stunden her, phantomas schrieb:

Die 28 Grad werden vor dem Kraftwerk gemessen. Wenn also diese Temperaturen fischmordend sind, dann kann das AKW nix dafür.

Das würde bedeuten, dass die Flüsse nach den AKWs wärmer sind als 28 Grad?

Das wäre noch mehr fischmordend.

2 Stunden her, -martin- schrieb:

Das würde bedeuten, dass die Flüsse nach den AKWs wärmer sind als 28 Grad?

Nein, nein, die funktionieren doch als Klimaanlagen und kühlen die Flüsse.

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