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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

5 Stunden her, phantomas schrieb:

Die 28 Grad werden vor dem Kraftwerk gemessen. Wenn also diese Temperaturen fischmordend sind, dann kann das AKW nix dafür.

Im Artikel steht ja auch :

"Bislang macht dies lediglich 0,3 Prozent der Produktion aus. Experten schätzen, dass die Ausfälle infolge von Hitzewellen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, bis 2035 auf 1,4 Prozent der Gesamtproduktion steigen könnten."

Wie gesagt, wir sprechen hier von 1-2 Twh pro Jahr. Und die EdF investiert viel Geld in weitere Wasserschutzmassnahmen, technisch ist eine Rückführung von erhitztem Kühlwasser ja nicht nötig.

Im Vergleich : 2022 hat F nur 49 Twh aus Wasserkraft erzeugt. 2024 waren es 75 Twh. Das zeigt, dass das eigentliche Problem die Wasserkraftwerke waren, nicht die AKW. Dort sind die Auswirkungen um ein Vielfaches größer.

Übrigens erzeugen auch Solaranlagen und Windräder bei Hitze weniger Strom.

Richtig. Und wenn man ein Umweltgewissen hätte, würde man die Reaktoren schon ab 23 - 25° runterfahren. Das wäre dann aber mittlerweile (Klimawandel) wirtschaftlich nur schwierig darstellbar und die Ausfallzeiten würden rapide ansteigen. Insofern ist dein ganzer Beitrag wiesder nur ein Schuß ins (eigene) Knie.

Und um den Fischen das Ersticken zu ersparen, kann man ja mit im AKW erzeugten Strom elektrofischen.

"Sarkasmus-Modus ein":

Ist doch nur logisch das Wasser der Flüsse gut vorzuheizen, bevor es in die schon gut aufgeheizten Weltmeere entlassen wird.

"Sarkasmus-Modus aus"

Was haben wir ein Glück, dass wir auf einem Wasserplaneten leben, wegen Wärmespeicherfähigkeit und so... ;-)

Vor 47 Minuten, Kronberger schrieb:

In der Schweiz gelten 25 Grad als regelungstemperatur

Das ist in den meisten Ländern so. In Frankreich wurde dieser Grenzwert aber vor einigen Jahren auf 28 Grad erhöht, weil sonst die Lichter ausgegangen wären.

grafik.png

2 Stunden her, -martin- schrieb:

Das würde bedeuten, dass die Flüsse nach den AKWs wärmer sind als 28 Grad?

Das wäre noch mehr fischmordend.

Ich hab nachgeschaut. Das Gewässer darf nach der Einleitung maximal 28 Grad warm sein.

Es gibt 5 AKW in F mit einem offenen Wasserkreislauf, die dürfen das Wasser im Sommer nicht mehr als 1,25 Grad aufheizen.

Tricastin, Blayais, Saint-Alban und 2 Reaktoren in Bugey.

Die restlichen AKW haben fast keinen oder keinen Einfluss auf die Flusstemperaturen. Wie die letzten AKW in D auch.

In D wurden bzw. werden stets Steinkohlekraftwerke zuerst abgeschaltet.

No image preview

Hitze beeinflusst Energieversorgung: Erste Kraftwerke dro...

Für die Energieversorger sind Hitzewellen eine große Herausforderung. Nicht nur Uniper fürchtet um seinen Kohlenachschub. Erste Kraftwerke haben ihre Leistung nun gedrosselt.

Wir können nur hoffen, dass die AKW unserer Nachbarn problemfrei laufen, wenn es Hitzewellen gibt. Wir Importieren ja momentan abends die Maximalmengen an Strom aus dem Ausland.

Vor 31 Minuten, silvester31 schrieb:

Insofern ist dein ganzer Beitrag wiesder nur ein Schuß ins (eigene) Knie.

Sowieso! Putzig wie er die Verluste klein rechnet. Wenn die gleiche Menge Strom in Deutschland "verschenkt" wird, steht der Untergang schon vor der Tuer. Das die 28 °C sich nicht am Naturschutz, sondern an der Betriebsfaehigkeiten orientieren und nur deshalb die Abschaltungen moderat sind, wir natuerlich ignoriert.

Vor 54 Minuten, phantomas schrieb:

Ich hab nachgeschaut. Das Gewässer darf nach der Einleitung maximal 28 Grad warm sein.

Du schaust also erst nach, nachdem Du irgendwas gepostet hast? Die Ahnung hatte ich schon des Öfteren.

Vor 54 Minuten, phantomas schrieb:

Wir können nur hoffen, dass die AKW unserer Nachbarn problemfrei laufen, wenn es Hitzewellen gibt.

Wir können nur hoffen, dass die Franzosen so schnell EE ausbauen, wie wir in den letzten 3 Jahren.

Eine PV-Anlage verliert übrigens pro Kelvin Wärme 0,25% ihrer Leistung. Das bedeutet bei uns zuhause gerade ganz konkret (die Wärmepumpe kühlt unter Volllast und die Autos sind leider alle schon voll):

Screenshot 2026-06-24 152407 Kopie.png

Vor einer Stunde, MatthiasM schrieb:

Sowieso! Putzig wie er die Verluste klein rechnet. Wenn die gleiche Menge Strom in Deutschland "verschenkt" wird, steht der Untergang schon vor der Tuer. Das die 28 °C sich nicht am Naturschutz, sondern an der Betriebsfaehigkeiten orientieren und nur deshalb die Abschaltungen moderat sind, wir natuerlich ignoriert.

Währenddessen im umweltbewussten Deutschland:

"In der vergangenen Woche schränkte die Behörde bereits den Betrieb des Uniper-Kraftwerks in Wilhelmshaven ein, da die Temperatur des Kühlwassers 30 Grad nicht überschreiten darf.'

F schützt das Klima und somit die Umwelt weitaus besser als wir. CO2 pro Kopf einfach mal vergleichen.

D verschenkt übrigens viel größere Mengen an Strom als F aus Umweltschutzgründen reduziert. Das wäre auch nicht weiter schlimm, wenn es nicht der Steuerzahler bezahlen müsste. In F reduziert das Abschalten nur die Gewinne minimal.

"Frankreich reduziert aus Umweltschutzgründen" - Ich glaube, besser wird's heute nicht mehr 😂

Bald hast Du mich soweit, wenn ich das nächste Mal in Sichtweite von Cattenom bin, nen Abstecher mache und den Werksleiter von oben bis unten Abknutsche für seine aufoperungsvollen, tollen Taten für Europa.

Vor 30 Minuten, phantomas schrieb:

"In der vergangenen Woche schränkte die Behörde bereits den Betrieb des Uniper-Kraftwerks in Wilhelmshaven ein, da die Temperatur des Kühlwassers 30 Grad nicht überschreiten darf.'

Das Kühlwasser hat dort 30 Grad, nicht der Fluss.

Mann!

7 Stunden her, phantomas schrieb:

Im Vergleich : 2022 hat F nur 49 Twh aus Wasserkraft erzeugt. 2024 waren es 75 Twh. Das zeigt, dass das eigentliche Problem die Wasserkraftwerke waren, nicht die AKW. Dort sind die Auswirkungen um ein Vielfaches größer.

Ach so. Die restliche Welt glaubt immer noch, das Frankreich 2022 massive Probleme mit seinen Atomkraftwerken hatte -80 TWh und dazu ein weiteres Minus bei Wasserkraft -20 TWh. (Zahlen laut Energie-Charts)

Was davon ein Vielfaches vom anderen ist muss natürlich jeder selbst ausrechnen.

Vor 7 Minuten, magoo schrieb:

Ach so. Die restliche Welt glaubt immer noch, das Frankreich 2022 massive Probleme mit seinen Atomkraftwerken hatte -80 TWh und dazu ein weiteres Minus bei Wasserkraft -20 TWh. (Zahlen laut Energie-Charts)

Was davon ein Vielfaches vom anderen ist muss natürlich jeder selbst ausrechnen.

Die 80 Twh waren halbwegs voraussehbar, die 25 Twh aus Wasserkraft nicht. Es geht ja um die Planung. Außerdem musste F wegen der Dürre in Italien auch dort mit Strom aushelfen., trotz eigenen Problemen.

Vor 27 Minuten, -martin- schrieb:

Das Kühlwasser hat dort 30 Grad, nicht der Fluss.

Mann!

Dann nehmen wir mein Bundesland, das grüne Baden-Württemberg, im Sommer 2019:

"Im grün regierten Baden-Württemberg ist man dagegen weniger vorsichtig, wenn es um den Schutz der Gewässer geht. Hier hat das Umweltministerium jetzt Ausnahmen genehmigt, die es Kraftwerken erlauben, auch Wasser mit einer höheren Temperatur als 28 Grad zurück in die Flüsse zu pumpen. Das wird wohl ab diesem Wochenende der Fall sein."

Frankreich kann sich das Abschalten leisten. Wir nicht. Seit 2019 hat sich der Strommangel in BaWü noch verschlimmert.

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 1 Minute, phantomas schrieb:

Dann nehmen wir mein Bundesland, das grüne Baden-Württemberg, im Sommer 2019:

"Im grün regierten Baden-Württemberg ist man dagegen weniger vorsichtig, wenn es um den Schutz der Gewässer geht. Hier hat das Umweltministerium jetzt Ausnahmen genehmigt, die es Kraftwerken erlauben, auch Wasser mit einer höheren Temperatur als 28 Grad zurück in die Flüsse zu pumpen. Das wird wohl ab diesem Wochenende der Fall sein."

Auch da geht es um die Kühlwassertemperatur. Die 25 Grad-Grenze für Flüsse und Bäche gilt in BaWü nach wie vor.

Du merkst ja gar nichts mehr!

Vor 55 Minuten, phantomas schrieb:

Die 80 Twh waren halbwegs voraussehbar, die 25 Twh aus Wasserkraft nicht.

Das sehe ich auch so, bei einem Vintage Atompark sollten Ausfälle keine Überraschung sein. Aber dass 20 ein Vielfaches von 80 ist, dafür musst du noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten.

Vor 52 Minuten, phantomas schrieb:

Dann nehmen wir mein Bundesland, das grüne Baden-Württemberg, im Sommer 2019:

"Im grün regierten Baden-Württemberg ist man dagegen weniger vorsichtig, wenn es um den Schutz der Gewässer geht. Hier hat das Umweltministerium jetzt Ausnahmen genehmigt, die es Kraftwerken erlauben, auch Wasser mit einer höheren Temperatur als 28 Grad zurück in die Flüsse zu pumpen. Das wird wohl ab diesem Wochenende der Fall sein."

Frankreich kann sich das Abschalten leisten. Wir nicht. Seit 2019 hat sich der Strommangel in BaWü noch verschlimmert.

Wann lernst Du endlich mit Zahlen umzugehen ? Zuordnung, Relation und absolute Werte wären da nur ein paar Stichworte.

Theoretisch kann man auch 100° warmes Wasser in den Neckar pumpen. Solange es nur so wenig ist, daß sich der Fluss nicht über 25° erwärmt.

Vor 59 Minuten, phantomas schrieb:

Die 80 Twh waren halbwegs voraussehbar, die 25 Twh aus Wasserkraft nicht. Es geht ja um die Planung. Außerdem musste F wegen der Dürre in Italien auch dort mit Strom aushelfen., trotz eigenen Problemen.

Woher weißt Du, wer damals was voraussehen konnte und was nicht ?

Und 80 ist weniger dramatisch, als 25 ? Du findest echt für ALLES eine Ausrede, blöd nur, daß es so durchschaubar ist.

Die Raten fürs Auto kennst Du, für die kaputte Waschmaschine musst Du Dein Konto überziehen. So ungefähr lief das.

Ich vermute, die Franzosen können Reparaturen besser planen als das Wetter. Die Reparaturen wären COVID bedingt verzögert und sollten in 2022 nachgeholt werden. Ende 2021 kamen noch ein paar weitere Mangel dazu.

Aber ohne die Dürre wäre Frankreich weiter Stromexporteur gewesen.

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 46 Minuten, silvester31 schrieb:

Woher weißt Du, wer damals was voraussehen konnte und was nicht

Glaskugel im abgedunkelten Zimmer, Tarottkarten zum Verifizieren und ein Abakus ohne Kugeln zum Nachrechnen. Passt

Neues von der AKW Front:

grafik.png

Da das aber vorhersehbar war, ist es ja nicht so schlimm :-)

Das zeigt nur, wie wichtig konventionelle Stromerzeugung ist. Die abendliche Lastspitze kann durch Solar nicht bedient werden, da "vergessen" wurde im Zuge des Solarausbaus gleichzeitig auch nur ansatzweise genügend Speicherkapazitäten zuzubauen.

Plus, wenn es denn unbedingt sein müsste könnte man die Reaktoren auch bei jeder Hitze auf 100% laufenlassen. Solange, bis man sich die Fische dahinter fertiggekocht aus dem Fluss angeln kann oder der Fluss ausgetrocknet ist.
Um nachts Solarstrom zu erzeugen, müsste man dagegen eine zweite Sonne aufgehen lassen, was nach meinem Verständnis als unmöglich angesehen werden muss.

Bearbeitet ( von schwinge)

Vor 20 Minuten, -martin- schrieb:

Da das aber vorhersehbar war, ist es ja nicht so schlimm :-)

Man könnte den auslaufenden Tankrabatt weiterführen und in einen Atomstromrabatt umwandeln.

Vor 1 Minute, schwinge schrieb:

Das zeigt nur, wie wichtig konventionelle Stromerzeugung ist. Die abendliche Lastspitze kann durch Solar nicht bedient werden, da "vergessen" wurde im Zuge des Solarausbaus gleichzeitig auch nur ansatzweise genügend Speicherkapazitäten zuzubauen.

Gänsefüsschenlogik? Die Speicher sind erst seit kürzlich rentabel, da wurde nichts vergessen. Was vergessen bzw. blockiert und verweigert worden ist ist der Netzausbau und die flächendeckende Versorgung mit Smartmeter. Wäre das letztere passiert könnte sich jeder Haushalt einen dynamischen Tarif nehmen, einen Kleinbatteriespeicher aufstellen und das wärs mit der abendlichen Lastspitze, zumindest im Privaten.

Warm heute, was bin ich froh das die Klimaanlage(n) mit Sonnenstrom zumindest ein günstiges behagliches Innenleben ermöglichen.

Bearbeitet ( von SeppCx)

Dazu passend hat nun das Fraunhofer ISE eine Sudie veröffentlicht:

Dabei blendet die Studie die kritischen Phasen für so ein Energiesystem nicht aus und greift direkt die Debatte um Dunkelflauten und Versorgungssicherheit auf. Die Autoren zeigen sich davon überzeugt, dass Dunkelflauten durch ein „kombiniertes System aus Netzverbund, Speichern, flexibler Nachfrage und ergänzenden gesicherten Erzeugungskapazitäten zuverlässig überbrückt“ werden können.

Ganz ohne Reserven kommt das System dabei natürlich nicht aus. Das Fraunhofer ISE veranschlagt für 2045 rund 400 Gigawattstunden Kurzfristspeicher aus stationären und mobilen Batterien sowie Pumpspeichern. Hinzu kommen 120 Gigawatt Back-up-Kapazitäten für Strommangelphasen. Dann sollen Speicher entladen, Strom importiert und Wasserstoffturbinen oder Gaskraftwerke mit klimaneutralen Gasen einspringen.

„Über alle Stunden des Jahres kann die Deckung der Nachfrage zuverlässig sichergestellt werden“, so die Autoren.

Umbau teuer, aber günstiger als Unterlassen

Auch die Kosten spart die Studie nicht aus. Die Mehraufwände des Umbaus gegenüber einem Fortschreiben des heutigen Systems liegen laut Fraunhofer ISE im Mittel bei rund 54 Milliarden Euro pro Jahr. Kumuliert wären das 1,3 Billionen Euro über 25 Jahre. Die CO₂-Vermeidungskosten beziffert die Studie auf knapp 210 Euro je Tonne.

Dem stellt das Fraunhofer ISE Klimafolgekosten von 300 bis 880 Euro je Tonne CO₂ gegenüber. Aus Sicht der Autoren spricht das dafür, dass der Umbau zwar teuer ist, die Schäden eines fossil geprägten Systems langfristig aber noch höher ausfallen würden. Gleichzeitig könnte Deutschland seine Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen laut Studie um etwa 80 Prozent senken.

Die bisherigen politischen Maßnahmen, die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen, hält die Studie für unzureichend. Was jetzt kurzfristig passieren müsste, um wieder auf Kurs zu kommen, beschreibt die Studie recht konkret: mehr Ausbau bei Erneuerbaren, mehr Netze, mehr digitale Steuerung, mehr Speicher und der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Hinzu kommen steuerbare Back-up-Kapazitäten und ein Regulierungsrahmen, der flexible Nachfrage, Smart Meter und bidirektionales Laden nicht ausbremst.

heise online
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Intersolar 2026: Klimaneutralität technisch machbar, poli...

Eine Studie zur Intersolar 2026 skizziert den Umbau des Energiesystems hin zu Wind, PV, Speicher und Wasserstoff. Sie mahnt zudem den politischen Rückstand an.

Alle Möglichkeiten für eine klimaneutrale Zukunft sind da, man muss jetzt nur machen.

Lt. BILD hat unser Kanzler einen Brief zur Wiederinbetriebnahme von 3 AKws bekommen. Ehemalige Leiter erklären ihm die problemlose Lösung!🤮

Läuft!

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