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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Mein Keller deratet nix, der Tripower mein: och Nö, darauf hab ich keinen Bock. Und der Speicher steht daneben und schnurrt wohlig vor voller Ladung.

Meine Glaskugel: behauptet: solange wir mehr erzeugen & die Amortisationszeit stimmt, passt alles.

Da ich ja wg. Insellösung aktuell an zu viel Strom leide, habe ich heute Morgen mal wieder nen erfolgreichen Selbstversuch gemacht, die WP auf Kühlfunktion gestellt und das 15 grad Wasser in die Heizkörper gegeben. Siehe da es wurde nicht mehr wärmer im Haus. Ziel erreicht!😊

Der Wechselrichter ist auf dem Dachboden. Die Wechselrichter meines anderen Bekannten drosseln auch die Leistung. https://www.invertercooling.com/blogs/news/pv-fur-einsteiger-das-temperaturverhalten-eines-wechselrichters?srsltid=AfmBOopP5mf96N9Spoi-E8r5zs1bTKSb6OoApWvqWt0t7HA2D5icyF2H&oc=DE

Jedenfalls ist der Leistungsverlust bei Hitze insgesamt deutlich höher als bei anderen Stromquellen. Davon liest man erstaunlicherweise nichts, von den typischen Windflauten bei Hitzen liest man auch nicht viel. Welt und Handelsblatt sind da die Ausnahme.

Eigentlich sollte es ja logisch sein, dass wetterabhängige Stromproduzenten bei der Leistung vom Wetter abhängig sind.

Am Mittwoch um 20 Uhr lieferten die Solarpaneele nur 4,6 GW und der Strompreis an der Börse betrug 80 Cent. Ausgeholfen haben uns da die angeblich doch überhitzten französischen AKW, wir haben rund 18 GW von unseren Nachbarn importiert, das mögliche technische Maximum.

Im maroden F betrug der Preis an der Börse knapp ein Drittel unseres Preises.

Bearbeitet ( von phantomas)

Wenn bei den aktuellen Sonnenstunden parallel auch noch Wind wäre, müßte man wegen Überschuss eh abschalten. Also wozu ne Meldung ?

Und wenn zuviel da ist, weil aktuell noch (!) nicht speicherbar, dann sind ein paar % Verlust komplett egal. Beim AKW hingegen ist Verlust in der Leistung auch Verlust im Geldbeutel.

Vor 13 Minuten, Hartmut51 schrieb:

Da ich ja wg. Insellösung aktuell an zu viel Strom leide, habe ich heute Morgen mal wieder nen erfolgreichen Selbstversuch gemacht, die WP auf Kühlfunktion gestellt und das 15 grad Wasser in die Heizkörper gegeben. Siehe da es wurde nicht mehr wärmer im Haus. Ziel erreicht!😊

bei unserer WP sind es min. 18 Grad, die Fußböden soll man nicht weiter runterkühlen.

Ab davon ist das mal wieder eine lächerliche Diskussion, denn die Verluste der PV sind viel weniger interessant als:

tagesschau.de
No image preview

Hessen: Stromausfälle in Hessen: Mehrere Kreise während D...

In gleich drei hessischen Kreisen ist in der Nacht der Strom ausgefallen. Mittlerweile sind die betroffenen Orte größtenteils wieder am Netz. Rüsselsheim spricht von einer "außergewöhnlichen Kettenrea

Das war nicht bei uns, aber die Notstromversorgung (Dank PV) wäre dann angesprungen.

Jeder der eine Wärmepumpenheizung einbaut, muss neben der Heizung auch an die Klimatisierung denken.
Die Deutschen sind da wie häufig dem globalen Trend hinterher.
Die Alten und Kranken sind die Leidtragenden.
Zum Kühlen bei extremen Temperaturen gibts nix besseres als Luft-Luft.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Wärmepumpenheizung die für Heizung/Warmwasser das Wasser erwärmen kann, zusätzliche Kühlgeräte im Gebäude versorgen könnte.

So hat sich der Stromverbrauch meines Kühlschranks in den letzten Tagen entwickelt:

large.Khlschrank.jpg.3f61d8ab61dc9adcfe9

Durch die höhere Abwärme erhöht sich natürlich die Raumtemperatur, dadurch erhöht sich der Stromverbrauch und die Abwärme.

Bearbeitet ( von Auto nom)

20 Stunden her, schwinge schrieb:

Zum Kühlen bei extremen Temperaturen

Kann es helfen, feuchte Tücher auf der Sonnenseite in die Fenster zu hängen, der erfahrene Treffenteilnehmende ( ohne Stromanschluss) weiß, wie das Bier kalt wird.

Ich weiß nicht, wo du mit deinem Beitrag hinwillst.

Ich kenne niemandennicht, der zB sein Fahrzeug mit feuchten Tüchern auf der Sonnenseite klimatisiert. Das erledigt eine Luft-Luft-Wärmepumpe.
Bei extremen Temperaturen gibts kein Bier. Erst Abends. Für die Arbeit tagsüber wickel ich mir meine Trinkflaschen in nasse Handtücher in einem Stoffbeutel. Bei direkter Sonneneinstrahlung zusätzlich ein Stück Lammfell darübergelegt. "Kalt" wird da aber nix, u kalt darf man aber auch nicht trinken. Das Zeug wird gut warm, aber nicht 40 oder 50 Grad warm.

Na, dann präzisiere ich dir das doch gerne:

Bevor ein Installateur kommt, die ganze Klima installiert ( sofern er/sie überhaupt Termine frei hat), dacht ich Omas Hausmittel könne ein wenig helfen.

Ich zitiere mal aus einer Werbung für Kühlgerätschaft:

Schon die alten Griechen, Römer und Ägypter nutzten Verdunstungskühlung, indem sie einfach nasse Matten vor Fenster- und Zeltöffnungen aufhängten. Die heiße Luft, die durch die Matten geblasen wurde, hielt dann die Innentemperatur auf einem angenehmen Niveau. Diese Matten waren eine frühe Version unserer modernen Kühlkissen…

Das Problem bei uns im Rheinland ist die hohe Luftfeuchte bei Hitzewellen. Erst Die macht es unerträglich. Und diese Woche lag der Taupunkt zeitweise deutlich unter 20°C. Verfahren mit Verdunstungskälte verschlimmern dieses. Ebenso das Kühlen mit Luft / Wasser-Wärmepumpen: Während Luft / Luft-Geräte das Kondensat nach draußen ableiten und die Bude aktiv entfeuchten bleibt die Luftfeuchte bei Luft-Wasser-Technik in der Regel drinnen und kondensiert an den kühlsten Flächen. Schimmel Ahoi!

Grüße,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

Zeit: 18.6.2026 um 02:21, schwinge schrieb:

Was sich lohnt oder nicht, erkennt man oft erst wenn es zu spät ist.

Silvester 31, schiesst nie zu spät, sondern immer zu früh.

Zeit: 18.6.2026 um 01:39, silvester31 schrieb:

Eijeijeijei. Eigentlich zu allen deinen Standpunkten. Da lohnt es schon garnicht mehr auf einzelnes einzugehen.

Tust du nie, stattdessen singst du.

! (machen sie so im Spanischen, erhöht die Hellhörigkeit) Silvester hat gesungen, also gestanden und das weder zu früh, noch zu spät, sondern andauernd... (im Spanischen setzen sie wieder ein Ausrufezeichen).

Habe ich eigentlich schon jemals darüber gesprochen, wie er sich heldenhaft der Armut hier anpasst und seit Jahrzehnten brav auf irgendsoeinem Gerät im Dunkeln mit Verve und Intus vergeblich versucht die Fingergrundstellung fürs achtfingertastige und zweidäumige Schreiben aufzulegen - wobei letztere mein geringeres Problem sind? Ich werde umsteigen, egal, was all die Armen von mir denken mögen. Ich habe meiner Tochter gestern einen Apfellaptop gekauft. Die Tasten leuchten, ich werde mich nicht länger sinnlos quälen!

Wo war er? Ach ja, auf Stippvisite bei forumbekannten Leuchten. Keiner merkt's, noch (geht's noch? , pourquai pas - er kehrte wieder ein in seine klammheimliche Fragezeichenphase. Den Punkt habe ich jetzt (dieses Wort wird in politischen Diskussionen aufgeblasen)...

PS: Dieses scheinbar abrupte und sinnlose, aber sinnstiftende Ende schuf ich zu Ehren des Spätwerks von Luis Buñuel aus dessen Filmen wir in den 70-ern ob ihrer Enden torkelten, nüchtern und perplex wie sonstwas, und nebenbei um Silverster und Anhänger zu erschrecken in ihrer Unbedarftheit.

Bearbeitet ( von Steinkult)

9 Stunden her, Joschko schrieb:

die hohe Luftfeuchte

Wuppertal, die 80er, da schimmelte schon das Brot nach einem Tag im Brotkasten.

Zum Glück gibt es heute entsprechende Lüfungsanlagen. Ich verstehe ein Gebäude immer als gesamte Einheit, der Einbau einer WP zieht zwangsläufig andere Maßnahmen nach sich.

3 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Wuppertal, die 80er, da schimmelte schon das Brot nach einem Tag im Brotkasten.

Zum Glück gibt es heute entsprechende Lüfungsanlagen. Ich verstehe ein Gebäude immer als gesamte Einheit, der Einbau einer WP zieht zwangsläufig andere Maßnahmen nach sich.

Ja, Wuppertal (unsere Nachbarstadt) hats im Tal tatsächlich schwer. Das Tal ist nicht nur durch Hügel/Berge "eingekesselt“ sondern auch damals schon durch eine beidseitige, hohe, dichte und massive Bebauung entlang der (und ihrer Verdunstung) Wupper. Die Gebäude heizen sich mit der Zeit natürlich immens auf und parallel zur Wupper läuft auch direkt die B7. Diese ist im Stadtbereich (im Grunde sinds ja 3 Städte aneinander) immer voll. Es sind auch so sehr viele Menschen im Tal unterwegs und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.

Generell ist die dichte Bebauung in Städten ein Problem. Die Straßen und Häuser strahlen lange Wärme aus und es zirkuliert auch hier bei uns auch heute noch nicht richtig Luft. Wir kriegen die Hitze nicht aus der Hütte, obwohl unser Wohnhaus auf einer leichten Anhöhe steht aber eben zentral.

Mit Verdunstungskühle mit nassen Tüchern habe ich leider auch keine guten Erfahrungen gemacht. Es fühlt sich mit Ventilator auf der Haut kühler an, aber die Temperatur sinkt nicht real.

Und die dann extreme Kondensation kriegst Du nicht aus der Hütte. Wir sind umgestiegen auf Kühlakkus und Ventilatoren. Das fühlt sich besser an als nix, ist aber eigentlich keine Hilfe.

Natürlich wäre eine entsprechende Entlüftung hilfreich. Aber in alten Mehrfamilienhäusern gibts das nicht.

Die alten Häuser bleiben anfänglich zwar länger kühl, aber jetzt auch länger warm.

Unser Seniorhund ist eh schon gesundheitlich angeschlagen, für ihn waren die letzten Tage echt die Hölle.

Wir wollten "antizyklisch" 😆 eigentlich im Winter eine neue mobile Splitanlage kaufen, die alte ist letztes Jahr kaputt gegangen, habens aber verpennt. Jetzt haben wir die Ka... äh Sauna am dampfen. Ganz schön dumm.

6 Stunden her, Nitsrekds schrieb:

Unser Seniorhund

Unsre sind auch ordentlich am Pumpen & schlafen viel, der Dicke liegt aktuell in der Dusche und wartet gern in der Tür, bis wir mit kaltem Wasser die Fliesen gekühlt haben.

https://www.oz-online.de/artikel/1666880/Erneuerbare-decken-58-Prozent-des-Stromverbrauchs-Rekord

Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt und damit so viel wie noch nie in einem ersten Halbjahr.

Die Quote liegt fast drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im gesamten Jahr 2025 hatte der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch 55,8 Prozent betragen.

Vor 23 Minuten, Auto nom schrieb:

Auweia. Wir in D erzeugen in Wirklichkeit weniger CO2 armen Strom als noch vor wenigen Jahren. Auch weil durch die Deindustrialisierung der Strombedarf gesunken ist. Aber auch, weil die Preise für die Industrie stark gestiegen sind. Die prozentualen Zahlen bringen da gar nichts. Zudem erzeugt ja die Produktion, die ins Ausland verlagert wurde, dort Emissionen.

  • CO2-arme Erzeugung 1. Halbjahr 2026 : 138 Twh

  • CO2-arme Erzeugung 1.Halbjahr 2019 : 155 Twh

  • Durchschnittlicher Börsenstrompreis 1. HJ 2026 : 10 Cent

  • Durchschnittlicher Börsenstrompreis 1.HJ 2019 : 4 Cent

Quelle : Energy-Charts

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor einer Stunde, phantomas schrieb:

Zudem erzeugt ja die Produktion, die ins Ausland verlagert wurde, dort Emissionen.

Aber das verpestet ja denen ihre Umwelt, und nicht unsere. lol

Deshalb baut ein chinesischer Konzern unter dem Dach von Stellantis in Polen Autos. Dann bleibt die deutsche Luft rein, schließlich weht der Wind meist in die andere Richtung.

Vor 56 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

Deshalb baut ein chinesischer Konzern unter dem Dach von Stellantis in Polen Autos. Dann bleibt die deutsche Luft rein, schließlich weht der Wind meist in die andere Richtung.

Die Luft nicht. Aber die Ökobilanz.

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast

Vor 27 Minuten, silvester31 schrieb:

Die Luft nicht

(Heimlich 😎): ichwolltnureinbißchenprovozieren

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