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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Aus Joschkos verlinkten Artikel:

"Woran es hakt, hat der VDI-Zukunftsdialog unter Leitung von Prof. Michael Sterner in einem knapp einjährigen Prozess mit Fachleuten aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft analysiert. Das Ergebnis: Der Hochlauf scheitert nicht an der Technik, sondern an einem zu hohen Risiko für Erzeuger auf der einen und Anwender auf der anderen Seite.

  • H2-Erzeuger investieren nicht ohne gesicherte Abnahme.

  • Potenzielle H2-Anwender stellen ohne gesichertes Wasserstoffangebot nicht um.

Das Papier spricht von einem „Mengenrisiko“ und einem „Erlösrisiko„, die sich gegenseitig blockieren. Ein klassisches Henne-Ei-Problem, das sich durch alle drei Wertschöpfungsstufen zieht: Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung. Eine begleitende Umfrage unter 316 Fachleuten bestätigt das. Die größten Hemmnisse sind demnach nicht technischer, sondern politisch-administrativer Natur: fehlende langfristige Rahmenbedingungen und zu langsame Genehmigungsverfahren."

Ist das nicht der 'Klassiker', wenn es um Neuentwicklungen geht und irgendwie wieder typisch 'deutsch'? 😉

Die Probleme sind also nicht technischer Natur. Grüner Wasserstoff kann hier produziert werden.

Da schwadroniert einer über die Studie, der sich über Werbung & Datenhandel finanziert. ( also nicht Ingenieur.de) Mein Adblocker hat ihn deutlich gestört 😂

Allerdings kann man die Studie direkt lesen/ steht zum Download zur Verfügung.

PwC
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Das Ende der europäischen Stahlwirtschaft… oder einfach n...

PwC-Kostenanalyse zeigt: Die Hochofenroute wird unwirtschaftlich. Wo grüner Stahl künftig entsteht und wie Deutschland seine Industrie neu positioniert.

Da zitier ich mal genüsslich:

Die günstigsten Standorte für CO₂-armen Primärstahl liegen außerhalb Europas. So haben beispielsweise die Golfstaaten und Indien einen strukturellen Vorteil bei grünem Stahl. Denn die Wettbewerber können Wasserstoff, den sie für die Direktreduktion verwenden, um aus Eisenerz Eisen herzustellen, mit Solarstrom deutlich günstiger produzieren...

Ach!

Frage: Das Wasser für den grünen Wasserstoff entnehmen wir wo? Rhein? Könnte knapp werden, das bisschen was da noch 'rinnsalt' brauchen wir für die neu zu errichteten AKWs. 😎

Achso, eben in den Nachrichten:

Bilger will die Fahrrinnen im Rhein vertiefen... Also nix Klimawandel oder Ursachenbekämpfung. Lösungsorientiert an den Auswirkungen rumwerkeln.

I love it!

Bearbeitet ( von PuckX2)

Vor 22 Minuten, PuckX2 schrieb:

Bilger will die Fahrrinnen im Rhein vertiefen...

und damit den Grundwasserspiegel absenken und die gerade teuer renaturierten Rheinauen trockenlegen. Konservative Wirtschaftskompetenz: Einfach mal machen, Hauptsache dieses Quartal ist positiv, nachdenken kommt später bis nie.

Vor 21 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

Die günstigsten Standorte für CO₂-armen Primärstahl liegen außerhalb Europas. So haben beispielsweise die Golfstaaten und Indien einen strukturellen Vorteil bei grünem Stahl. Denn die Wettbewerber können Wasserstoff, den sie für die Direktreduktion verwenden, um aus Eisenerz Eisen herzustellen, mit Solarstrom deutlich günstiger produzieren...

Deshalb streben wir ja eine strategische Partnerschaft mit Australien an.

https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/partner-projekte/australien

Das wir in der Technologie und dem Anlagenbau, wo wir gut aufgestellt sind, auch in Zukunft eine führende Rolle spielen, sollte uns schon die Anschubförderung wert sein.

Aus Ebby´s PWC-Artikel:

„Die Verlagerung der energieintensiven Grundstoffproduktion ins Ausland ist keine Deindustrialisierung, wenn an ihre Stelle eine Wertschöpfung tritt, die auf Wissen, Spezialisierung und Systemkompetenz basiert.“

Gruß,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

Das Projekt in Schwäbisch Gmünd ist direkt in meiner Nähe :

Wenn man da fragt, wann dort denn eigentlich der Betrieb aufgenommen werden soll, hört man seit einigen Monaten : Bald. Angeblich wartet man da ab, ob man nochmal ein paar Millionen Steuergelder dafür bekommt, bevor man es leise aufgibt.

https://www.remszeitung.de/lokales/ostalbkreis/schwaebisch-gmuend/lhyfes-millionen-wagnis-wird-schwaebisch-gmuends-wasserstoff-zukunft-realitaet-WGN7IIO2FVB57PN4WCUSMJGCXU.html

Vor 29 Minuten, Joschko schrieb:

Deshalb streben wir ja eine strategische Partnerschaft mit Australien an.

https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/partner-projekte/australien

Das wir in der Technologie und dem Anlagenbau, wo wir gut aufgestellt sind, auch in Zukunft eine führende Rolle spielen, sollte uns schon die Anschubförderung wert sein.

Aus Ebby´s PWC-Artikel:

„Die Verlagerung der energieintensiven Grundstoffproduktion ins Ausland ist keine Deindustrialisierung, wenn an ihre Stelle eine Wertschöpfung tritt, die auf Wissen, Spezialisierung und Systemkompetenz basiert.“

Gruß,

Joschko

Fördergeld dafür, dass Wasserstoff vom andern Ende der Welt per Schiff nach D transportiert werden könnte. Das ist kaum noch zu toppen.

Das einzig verbliebene Projekt für grünen Stahl plant mit Wasserstoff vom Nachbarn Frankreich. Dort kann grüner Wasserstoff rund um die Uhr produziert werden. Wer bestellt dann Wasserstoff aus Australien?

Beim H2-Leistungsnetz befürchtet man die Vernichtung eines mittleren zweistelligen Milliardenbetrags. Der Wasserstoff aus F kommt übrigens per eigener Pipeline ins Saarland. Alles andere wäre zu teuer

https://ieefa.org/articles/deutschlands-wasserstoff-kurs-birgt-ein-risiko-von-dutzenden-milliarden-euro-fur

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 4 Minuten, phantomas schrieb:

. Das ist kaum noch zu toppen.

Dein neuer Lieblingssatz ?

Vor 5 Minuten, phantomas schrieb:

. Der Wasserstoff aus F kommt übrigens per eigener Pipeline ins Saarland.

Richtig. Und rein von den geographischen Gegebenheiten ist dort nichts anders, als in D. Gleiche Sonneneinstrahlung, alles. Ist nämlich nur ein paar km hinter der Grenze. Der Standort wurde gewählt, weil es auf beiden Seiten der Grenze Großabnehmer gibt. Und eigentlich hat es nichts mit D oder F zu tun. Der Standort ist einfach günstig. Egal auf welcher Seite der Grenze.

Nein, nur in F kann man Grünen Wasserstoff rund um die Uhr produzieren. Und nur dann kann man wettbewerbsfähig sein.

2 Stunden her, PuckX2 schrieb:

1Frage: Das Wasser für den grünen Wasserstoff entnehmen wir wo? Rhein? Könnte knapp werden, das bisschen was da noch 'rinnsalt' brauchen wir für die neu zu errichteten AKWs. 😎

2Bilger will die Fahrrinnen im Rhein vertiefen... Also nix Klimawandel oder Ursachenbekämpfung.

1 Ist in unseren Breitengraden kein Problem, man braucht erstaunlich wenig Wasser zur Wasserstoffherstellung.  Bleibt sogar noch Restrheinwasser  für die Atomis zum Spielen über ;-)
Wo es diesbezüglich allerdings wirklich Probleme gibt:  Genau in den Ländern wo dann irgendwann die riesigen Solarparks nebst den Gerätschaften zur Wasserstoffproduktion stehen sollen. Da hats ja naturgemäss viel Sonne und es ist furztrocken.
Braucht also auch einiges an Investitition und technischem Aufwand für zb Meerwasserentsalzung, Tiefenwassergewinnung, Wasserpipelines oder anderen Möglichkeiten...

2 Ploß ist auch ganz geil auf Fahrrinnenvertiefung. Rein theoretisch geht das, aber nur kurz: Schmalere tiefere Fahrrinne statt orig breiteres aber flacheres Flußbett .
 Dumm1:  Fliessgeschwindigkeit schneller, Fliesswiderstand geringer - Wasser schneller weg.  Dumm2: Nix Ursachenbekämpfung. Fazit: Saudumme Idee ;-)
www.cleanthinking.de/niedrigwasser-im-rhein-fahrrinnenvertiefung

Vor 30 Minuten, phantomas schrieb:

Nein, nur in F kann man Grünen Wasserstoff rund um die Uhr produzieren. Und nur dann kann man wettbewerbsfähig sein.

Das kannst Du sicher naturwissenschaftlich fundiert begründen.

Das wäre ja ein weltweiter, sensationeller Vorteil für F. Werden die bald Verhältnisse wie in Katar oder Saudi Arabien haben ?

Vor 21 Minuten, 15cv schrieb:

2 Ploß ist auch ganz geil auf Fahrrinnenvertiefung. Rein theoretisch geht das, aber nur kurz: Schmalere tiefere Fahrrinne statt orig breiteres aber flacheres Flußbett .
 Dumm1:  Fliessgeschwindigkeit schneller, Fliesswiderstand geringer- Wasser schneller weg.  Dumm2: Nix Ursachenbekämpfung. Fazit: Saudumme Idee ;-)

Das ist das Problem bei Rechtspopulisten, sie denken immer nur so weit, bis ihnen das Ergebnis gefaellt. ihr naechstes Problem ist der Nationalismus. Frankreich ist kein Gegner sondern ein Partner, mit dem wir uns ergaenzen (sollten ?). Die duemmlichen Aufrechnungen verkennen die Lage auf dem Weltmarkt.

Warum Wasserstoffproduktion nur sinnvoll sein soll wenn sie kontinuierlich ist (Atomkraft hurra!), hat wahrscheinlich auch ideologische Gruende. Gas laesst sich ganz gut speichern.

Wasserstoff ist sicherlich eine Zukunftstechnologie, aber man kann sie nicht erzwingen. Elektromobilitaet ist auch nicht neu und hat lange ein, wohlwollend gesagt, Nischendasein gefristet. Jetzt da es die Notwendikeit und die Technologien gibt, ist sie auf dem Siegeszug. Gut das Deutschland genug investiert um den Anschluss an H2-Tech nicht zu verpassen, aber den Durchbruch kann ich noch nicht erkennen. Werden LOHCs oder Hochdruck oder beides "gewinnen"? Welche Anwendungen werden sich bewaehren? Wie wird es verteilt (unser Gasnetz soll dafuer durchaus geeignet sein, da Stadtgas zu einem hohen Anteil aus H2 bestand) . Aber rumnoelen und alles besser wissen ist sicherlich einfacher... und Kernkometenz von Populisten.

Vor 16 Minuten, silvester31 schrieb:

Das kannst Du sicher naturwissenschaftlich fundiert begründen.

Das wäre ja ein weltweiter, sensationeller Vorteil für F. Werden die bald Verhältnisse wie in Katar oder Saudi Arabien haben ?

Natürlich kann auch in anderen Ländern mit sauberem Strom H2 rund um die Uhr produziert werden.

Die Vorraussetzung nach RED III :

"Alternativ kann auch die Emissionsbelastung von Netzstrom als Kriterium herangezogen werden. Wenn diese unter 65 Gramm pro Kilowattstunde fällt, gilt der mit diesem Netzstrom erzeugte Wasserstoff ebenfalls als grün."

In F hat der Strom ca. 25 Gramm CO2 je kWh, in D über 300 Gramm CO2 je kWh.

Daher kann nirgends in D, aber überall in F grüner Wasserstoff rund um die Uhr produziert werden.

https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/wasserstoff/eu-kommission-klassifiziert-gruenen-wasserstoff

Wenn man sich hier durch die Projekte klickt, dann frag ich mich schon, warum es unsere Atomis immer lieber nicht sehen wollen

( Achtung, die meisten dieser Projekte sind privat/ firmenfinanziert)

Enapter

Projekte - Enapter

und das ist nur ein kleiner Player auf der großen Wiese.

Ah, und das hier könnte zur Wassergewinnung helfen:

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alles wissen: Regenfänger: Wasser aus der Luft - hier ans...

Unter Wassermangel leiden wegen der Klimakrise immer mehr Landschaften. Was lässt sich gegen diese Dürren tun? Auf Gran Canaria und Teneriffa testen Forscher ein Gegenmittel: Wolkenfänger. Netze fange
Vor 14 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

....warum es unsere Atomis immer lieber nicht sehen wollen

Es gibt mehrere 😲? Ich dachte, alle tanzen nur um einen! Ja, okay, der Micha... Aber der doch nur halbherzig.

Ich habe auch noch eine lustige Graphik zum "verschenkten" Strom gefunden:

import-export-balance-to-electricity-pri

Ich lese daraus: Fankreich "verschenkt" seinen Strom weit mehr als es davon profitiert und bezahlt auch mehr fuer den Import als es aus dem Export erwirtschaftet. Hm! Hier wird ja nicht selten das Gegenteil suggeriert!

(Die Statistk ist wohl aus den "Energie Charts" generiert, die Laberrababer so gerne verlinkt)

Vor 16 Minuten, MatthiasM schrieb:

Die Statistk ist

Aber sowas von… 2023 zählt doch bestimmt nicht 🤔

Vor 35 Minuten, MatthiasM schrieb:

Es gibt mehrere

Es wollte manchmal und auch ein Berliverkaufswilliger, wen hab ich vergessen?

4 Stunden her, SeppCx schrieb:

und damit den Grundwasserspiegel absenken und die gerade teuer renaturierten Rheinauen trockenlegen. Konservative Wirtschaftskompetenz: Einfach mal machen, Hauptsache dieses Quartal ist positiv, nachdenken kommt später bis nie.

Fließt dann endlich schneller ab:

Nur von Fahrrinnenvertiefungen hält Buttschardt nichts – damit fließe durch die stark kanalisierten Wasserstraßen nur noch mehr Wasser schneller ins Meer ab.

https://taz.de/Krisentreffen-zum-Niedrigwasser/!6202282/

Bearbeitet ( von Auto nom)

4 Stunden her, phantomas schrieb:

Wer bestellt dann Wasserstoff aus Australien?

Die, die bisher schon einen Großteil ihrer Kokskohle von dort bekommen, also Deutschland.

Bearbeitet ( von Joschko)

Vor 14 Minuten, Joschko schrieb:

Die, die bisher schon einen Großteil ihrer Kokskohle von dort bekommen, also Deutschland.

Wenn alle H2 wollen (mal angenommen) warum sollte es dann ausgerechnet D kaufen? Wir zahlen dann die höchsten Transport-Kosten und hätten sofort wieder einen Kostennachteil. Nach Japan oder China ist der Weg viel kürzer und so auch gleich günstiger.

Vor 23 Minuten, phantomas schrieb:

Wenn alle H2 wollen (mal angenommen) warum sollte es dann ausgerechnet D kaufen? Wir zahlen dann die höchsten Transport-Kosten und hätten sofort wieder einen Kostennachteil. Nach Japan oder China ist der Weg viel kürzer und so auch gleich günstiger.

Lese doch einfach mal den von mir verlinkten Artikel! Die Transportkosten werden keine 10% ausmachen. Die günstigen Produktionsbedingungen machen das mehr als wett. Und als privilegierter Partner bekommen wir natürlich bessere Bedingungen als andere. So hat schon das Gas-Röhren-Geschäft mit der UDSSR funktioniert.

Gruß,

Joschko

Bearbeitet ( von Joschko)

5 Stunden her, Joschko schrieb:

Lese doch einfach mal

Lesen allein hülfe ihm nicht, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen ist nicht jedem gegeben. Wenn’s noch nichtmal vom Rosatomberennstabimport zum Endlager reicht…

Auf positiv germanische positive Beispiele scheinen bei ihm eine Wahrnehmungsblockade auszulösen.

SALCOS®
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Unser Programm SALCOS®

Mit dem Programm SALCOS® wollen wir bis 2030 nachhaltig und klimaneutral Stahl produzieren. Wie die grüne Zukunft des Stahls aussieht, lesen Sie hier.

Wasserstoff wird mittels Elektrolyse erzeugt. Bei dieser chemischen Reaktion wird Wasser durch Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Hierbei setzen wir ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien ein. Als ein wichtiger Baustein von SALCOS® errichten wir aktuell eine 100 MW-Elektrolyseanlage auf dem Werksgelände in Salzgitter...

t-online
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"Die Erzählung ist Fakenews": SPD-Politikerin greift Kath...

Wirtschaftsministerin Reiche dämpft Hoffnungen auf bald sinkende Strompreise. Das löst nicht nur in der Wirtschaft Unmut aus.

Anfällige Stromproduktion, oder besser

Wackelstrom von Atom ( wer hätte das gedacht)

tagesschau.de
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Ungarn schaltet Licht an Wahrzeichen wegen Energiekrise ab

Ungewohnter Anblick für Einheimische und Touristen - oder besser gesagt ein Nicht-Anblick: Weil Ungarn Strom sparen muss, werden Wahrzeichen nachts nicht mehr angestrahlt. Wegen der Hitzewelle mangelt

aber das Beste kommt im Artikel:

…Ungarn zählt zu den Ländern Europas, bei denen die Hitzewelle zu erheblichen Lücken in der Stromproduktion geführt hat. Davon betroffen sind vor allem Länder, die auf Atomkraft setzen.

Ungarische Unternehmen versuchen, ihren Energieverbrauch zu senken, vor allem in den abendlichen Spitzenzeiten. Nach Angaben Magyars vom Montagabend verbraucht Ungarn derzeit mehr als 500 Megawatt weniger als es dies unter normalen Umständen an einem Sommertag tun würde...

Da sieht man, Verschwendung der Ressource Energie ist weit verbreitet.

18 Stunden her, PuckX2 schrieb:

Bilger will die Fahrrinnen im Rhein vertiefen... Also nix Klimawandel oder Ursachenbekämpfung. Lösungsorientiert an den Auswirkungen rumwerkeln.

I love it!

Hab die Meldung auch gehört.

Ich dachte mir dabei, dass es wohl besser wäre, in die Bahn zu investieren, sind doch viele der per Schiff auf dem Rhein transportierten Güter massengüter, und liegen an sich Schienen und Güterumschlagplätze schon da. Man müsste halt vielleicht für passendes Rollmaterial sorgen und ein paar Flaschenhälse beseitigen.

So gross, wie bei der Schifffahrt dürften die Preisschwankungen bei der Bahn kaum werden, und Ganzzüge sind günstige Bahnfracht.

Gestern in der SRF-Tagesschau: Normal koste der Transport einer Tonne auf dem Rhein 20.-Fr. Momentan seien es 200.- oder mehr. - Ich denke, da kann die Bahn mithalten. Kann aber sein, dass man - so unglaublich das klingen mag - noch am Tempo arbeiten muss. Die Abfertigung von Güterzügen am Zoll kann schon mal tage dauern. Solche Standzeiten sind Luxus. Den leistet man sich nur selten im Transportgeschäft.

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