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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

20 Stunden her, phantomas schrieb:

Die Taz hat nicht verstanden, worum es geht. Natürlich kann man den fehlenden PV Strom ersetzen, es gibt ja jede Nacht eine Sonnenfinsternis.

Du offenbarst selbst bei einfachsten Sätzen Dein Unvermögen, Zusammenhänge zu verstehen.

Das Problem 2015 war nicht das Verschwinden des Sonnenlichts, sondern das ungewöhnlich schnelle Wiedererscheinen desselben. Es mussten in kürzester Zeit 4GW untergebracht werden. So etwas gab es vorher noch nie, seit es PV-Anlagen gibt.

Du scheinst Dein niedriges Diskussionsniveau immer noch weiter unterbieten zu wollen. Hat geklappt.

11 Stunden her, schwinge schrieb:

8wapoAn.jpeg

Zu dem speziellen (sehr coolen) Design eines Waschbeckens würde eigentlich ein viel älterer Ausdruck, aus der Zeit vor den Sanitärinstallateuren, besser passen. Ich sage das nicht aus Besserwisserei, sondern weil Sprache mein Lieblingsspielzeug ist. Im Dialekt mancherorts noch heute gebräuchlich, ist der Begriff sonst am aussterben; für mich ein weiterer Anreiz, darauf hinzuweisen.

Sowas wär dann mal wieder wortwörtlich ein Schüttstein.

Ursprünglich ist damit ein meist aus Granit oder Schiefer gehauener Trog gemeint, der in der einfachsten Variante einen durch die Hauswand gehenden Ausguss hatte. Fand man bis vor ungefähr 150 Jahren in jeder Küche. Kann man natürlich auch fein polieren. Dann passts auch heute noch in ein Badezimmer. Badezimmer gabs ja lange nicht. Das machte man extern, oder in der Waschküche. Was man hingegen in jedem ordentlich ausgestatteten Schlafzimmer hatte, war ein Waschtisch. Sowas wie der Unterbau auf dem Foto. Kommode in passender Höhe und Tiefe. Darauf Wasserkrug und Waschschüssel, in der Luxusvariante auch ein Wasserbehälter mit Hahn dran. Die Waschschüssel im Unterschied zum Schüttstein tragbar und ohne Abfluss. Man entleerte durchs offene Fenster oder in den nächsten Schüttstein.

Bearbeitet ( von bluedog)

Zappelstrom vs. müllfreier Stom, der auch noch das Haus kühlt -_-

grafik.png

grafik.png

(Die Temperaturanzeige ist zur Zeit defekt.)

Die AFD Oma hat sich radikalisiert und das nicht zu wenig.

1 Stunde her, -martin- schrieb:

Du offenbarst selbst bei einfachsten Sätzen Dein Unvermögen, Zusammenhänge zu verstehen.

Das Problem 2015 war nicht das Verschwinden des Sonnenlichts, sondern das ungewöhnlich schnelle Wiedererscheinen desselben. Es mussten in kürzester Zeit 4GW untergebracht werden. So etwas gab es vorher noch nie, seit es PV-Anlagen gibt.

Du scheinst Dein niedriges Diskussionsniveau immer noch weiter unterbieten zu wollen. Hat geklappt.

Das Abregeln ist eine klassische Redispatchmassnahme, das passiert ständig. Es hat doch 2015 auch geklappt.

Was willst Du damit behaupten? Dass das Stromnetz nicht solche Schwankungen verkraften kann? Jeden Abend um 22 Uhr sinkt die Einspeisung der Windparks um rund 3 GW. Es gab sicher auch schon größere Schwankungen. Gestern Abend haben Pumpspeicher phasenweise so viel Strom geliefert wie PV und Windkraft, dazu (träge) fossile Kraftwerke und Importe. Wie eigentlich jeden Abend momentan. Nur eben früher als sonst, da war die Last noch höher.

https://www.golem.de/news/frequenzschwankungen-abends-geraet-europas-stromnetz-aus-dem-takt-2603-207047.html

Vor 34 Minuten, -martin- schrieb:

Zappelstrom vs. müllfreier Stom, der auch noch das Haus kühlt -_-

grafik.png

grafik.png

(Die Temperaturanzeige ist zur Zeit defekt.)

Zappelstrom ? F exportiert auch momentan rund um die Uhr Strom. Dorthin, wo zu wenig Strom durch Windrader und Wasserkraft erzeugt werden.

Das AKW in Rumänien hat übrigens keinen Kühlturm, darüber sollte man dort mal nachdenken. Rumänien bezieht gerade Strom vom AKW in Bulgarien, welches auf voller Last läuft, Ungarn fährt das AKW auch wieder hoch.

Vor einer Stunde, phantomas schrieb:

Das Abregeln ist eine klassische Redispatchmassnahme, das passiert ständig. Es hat doch 2015 auch geklappt.

Was willst Du damit behaupten? Dass das Stromnetz nicht solche Schwankungen verkraften kann? Jeden Abend um 22 Uhr sinkt die Einspeisung der Windparks um rund 3 GW. Es gab sicher auch schon größere Schwankungen. Gestern Abend haben Pumpspeicher phasenweise so viel Strom geliefert wie PV und Windkraft, dazu (träge) fossile Kraftwerke und Importe. Wie eigentlich jeden Abend momentan. Nur eben früher als sonst, da war die Last noch höher.

https://www.golem.de/news/frequenzschwankungen-abends-geraet-europas-stromnetz-aus-dem-takt-2603-207047.html

Martin hat es doch in recht einfacher Sprache erklärt. Ich werde es nicht nochmal tun....

Und Du bist immernoch zu dämlich es zu verstehen ! Du schießt dich mit jedem Beitrag weiter ins Abseits.

Hier mal ne Übelsicht zu dem Märchen, dass grauenhaft viel Strom ständig nach D importiert wird und das ach so teuer für ihn ist:

image.png

Man ( also er) beachte den Satz:

im 1. Halbjahr eine in Etwa ausgeglichene Bilanz.

Mehr passte nicht auf den Screenshot, im Angang des Textes steht allerdings auch eine ( von ihm) gern negierte Wahrheit:

Deutschland ist Drehscheibe für den physikalischen Stromaustausch in Europa. Mit elf benachbarten Staaten tauscht Deutschland unmittelbar Strom aus.

3 Stunden her, phantomas schrieb:

Was willst Du damit behaupten? Dass das Stromnetz nicht solche Schwankungen verkraften kann? Jeden Abend um 22 Uhr sinkt die Einspeisung der Windparks um rund 3 GW.

Es geht nicht um den Sonnenuntergang jeden Abend, sondern um das Gegenteil! Das schnelle Wiedererscheinen der Sonne nach einer Sonnenfinsternis.

5 Stunden her, -martin- schrieb:

Das Problem 2015 war nicht das Verschwinden des Sonnenlichts, sondern das ungewöhnlich schnelle Wiedererscheinen desselben. Es mussten in kürzester Zeit 4GW untergebracht werden. So etwas gab es vorher noch nie, seit es PV-Anlagen gibt.

Hervorhebung in Martins Zitat ist von mir.

2 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Hier mal ne Übelsicht zu dem Märchen, dass grauenhaft viel Strom ständig nach D importiert wird und das ach so teuer für ihn ist:

Das interssiert ihn doch alles gar nicht, das wird einfach ausgeblendet. Ich hatte hier letztens eine Graphik verlinkt (https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/117057-energiewende-und-was-sie-bedeutet/?page=654#findComment-2109153) nach der Frankreich viel oefter Strom verschenkt als das es welchen geschenkt bekommt und das auch der Einkauf fuer sie teurer als der Gewinn des Verkaufes ist. Troztzdem heult er das "wir verschenken Strom" Lied. "Fakten sind belanglos, man muss nur den Muell oft genug wiederholen" (DT et al)

Bearbeitet ( von MatthiasM)

5 Stunden her, -martin- schrieb:

Zappelstrom vs. müllfreier Stom, der auch noch das Haus kühlt -_-

grafik.png

grafik.png

(Die Temperaturanzeige ist zur Zeit defekt.)

Gerade die Meldung in der Tagesschau mitbekommen, wo drüber berichtet wird, dass jetzt in einer 3500-Seelen-Gemeinde ab Mitternacht alle Strassenlaternen aus bleiben.

Ich frage mich, wo da der Nachrichtenwert bleibt. Ich hab bis vor etwas mehr als einem Monat in Appenzell Innerrhoden gewohnt. Da weit ab des Dorfes, an einem Berghang mit gefühlt 5 Häusern. Strassenlaternen gibts da gar nicht. Dann bin ich umgezogen, und wohnte quasi einen Urlaub lang in Appenzell Ausserrhoden. Mitten in einem gar nicht so kleinen Kaff Namens Hundwil. Da gibt es schonmal grundsätzlich nur etwa jede dritte Strassenlaterne, die es anderswo gäbe. Und da klappt man standardmässig um acht die Bürgersteige hoch, wie man so schön sagt. Ab 2300h oder so sind da auch die existierenden Strassenlaternen aus. An der Hauptstrasse durchs Dorf gibts Bewegungsmelder, die bei Verkehr Abschnittweise die nächsten 200m oder so wieder an machen. Auch ohne Stromknappheit. Es muss ja der Ruf eines Steuerparadieses irgendwo her kommen. - Von den Reichen lernt man sparen.

Also nochmal: Was war nochmal das besondere daran, Strassenlaternen aus zu machen? Hat denn nicht jedes Fahrzeug nachts sowieso Licht zu haben, und ist doch der Himmel oft wolkenlos. Ok, bei Neumond wirds unter umständen dunkel für Fussgänger. Aber der Sternenhimmel, ich sags euch, der ist ein Erlebnis.

Was macht man jetzt mit so ner Meldung? 🤷‍♀️

Vor 11 Minuten, 15cv schrieb:

Was macht man jetzt mit so ner Meldung? 🤷‍♀️

Ignorieren.

Also dann noch ein AKW als Backup.

Vor 5 Minuten, silvester31 schrieb:

Ignorieren.

Ich bin mir zwar nicht sicher ob es um die Antwort auf dei Abschaltung geht oder die Abschaltung selbst, aber ich finde beide nicht so relevant. Ein fossiles Kraftwerk haette auch abgeschaltet werden muessen, die sind oft auch von der Kuehlung eines Flusses abhaengig, ich paddele woechntlich daran vorbei. Die wortreichen Erguesse eines Wohlstandszoeglings, der aus der Not eine Tugend machen kann, weil er glaubt diese Not auch schon erfahren zu haben, ziehe ich mir ohnehin nur meist bis zum zweiten Satz rein ...

Solar muss ueberings kaum abgeschaltet werden, es bedarf nur ein "wenig" mehr Speicher.

Vor 12 Minuten, MatthiasM schrieb:

Solar muss ueberings kaum abgeschaltet werden

Es ist so lustig in dem Zusammenhang, dass er den schleppenden Rollout der Smartmeter beklagt und dann behauptet, die Anlagen würden abgeregelt - wo’s doch gar nicht möglich ist ( ich hab nochmal im Zählerschrank geguckt, ob da heimlich ein Smartmeter eingezogen ist, aber: Nö.

Mal geschaut aus welchen Ländern Rumänien jetzt Strom herbekommt.
Aus Ungarn wegen angeblich wieder hochgefahrenem Paks stimmt nicht. Über 20% Leistung geht aktuell nichts, wird für Eigenbedarf gebraucht. Dauert also noch etwas, Magyar will bauen, 150.000 Kubikmeter Geröll werden benötigt, wer was übrig hat...
Liefern tut Griechenland- und auch die Ukraine: dixigroup.org/en/for-the-fourth-consecutive-week-ukraine-remains-a-net-exporter-of-electricity-sales
Und Bulgarien. Deren antikes Akw Kosloduj ( 4 von 6 Blöcken schon länger stillgelegt),  läuft aktuell stabil auch wegen Speicherbecken , man bangt aber trotzdem von wegen weiter sinkendem Wasserspiegel.
Interessant aber was Bulgarien speichertechnisch macht:
bnrnews.bg/de/bulgarien-zahlt-zu-den-weltweit-fuhrenden-landern-im-bereich-batteriespeicher
"Bulgarien zählt zu den weltweit führenden Ländern im Bereich Batteriespeicher"
- bnrnews.bg/de/bulgarien-kauft-tagsuber-billigen-strom-aus-rumanien-und-verkauft-ihn-nachts
"Bulgarien kauft tagsüber billigen Strom aus Rumänien und verkauft ihn nachts"
- www.t-online.de/energie/rumaenien-schaltet-akw-ab-und-wird-von-batterien-aus-bulgarien-gerettet
"-  Der dritte wichtige Grund, weshalb das sonst eher unbeachtete osteuropäische Land gerade zum Exportmeister wird, ist die Kombination von Solar und Batterien. Die Solarkraft ist nach Atomenergie und Kohle die drittwichtigste Stromquelle in Bulgarien – das ist in Europa mittlerweile nicht ungewöhnlich. Ungarn erzeugt noch mehr Strom aus der Sonnenkraft als Bulgarien, das hat das Land aber nicht vor der jetzigen Stromkrise bewahrt. Was die Bulgaren einzigartig macht, sind stattdessen die Batterien. Einigen Experten zufolge sind sie sogar Batterie-Weltmeister.
-  Laut der Denkfabrik Ember Energy hat Bulgarien allein 2025 so viele Batteriespeicher installiert, dass sie 77 Prozent ihres tagsüber erzeugten Stroms in den Abend verschieben können. Nur Chile hat dieser Analyse zufolge eine ähnliche Erfolgsstory vorzuweisen, gefolgt an Platz drei von Australien. Dabei hatte Bulgarien noch 2023 fast gar keine Batteriespeicher installiert – der Markt hat sich also sehr dynamisch entwickelt.
-  Damit gelingt Bulgarien das, woran Ungarn und Rumänien – aber auch Deutschland – aktuell noch scheitern: Auch in den Abendstunden nennenswerte Mengen an Strom aus der Sonnenenergie zu verbrauchen. Weiter noch: Wenn die Sonne im Osten Europas untergeht, exportieren die Bulgaren einen Teil ihres gespeicherten Stroms sogar nach Rumänien, um die Nachbarn vor dem Blackout zu schützen. Dabei verdienen sie natürlich auch Geld mit dem ursprünglich sehr günstig hergestellten Solarstrom.
-  Die Bulgaren selbst werden bisher dadurch vor hohen Strompreisen geschützt. Während in Rumänien und Ungarn die Strompreise an der Börse am Donnerstag bei durchschnittlich 160 Euro/Megawattstunde liegen, zahlen die Bulgaren nur 138 Euro/MWh. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 147 Euro/MWh."

Bearbeitet ( von 15cv)

4 Stunden her, MatthiasM schrieb:

Das interssiert ihn doch alles gar nicht, das wird einfach ausgeblendet. Ich hatte hier letztens eine Graphik verlinkt (https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/117057-energiewende-und-was-sie-bedeutet/?page=654#findComment-2109153) nach der Frankreich viel oefter Strom verschenkt als das es welchen geschenkt bekommt und das auch der Einkauf fuer sie teurer als der Gewinn des Verkaufes ist. Troztzdem heult er das "wir verschenken Strom" Lied. "Fakten sind belanglos, man muss nur den Muell oft genug wiederholen" (DT et al)

D hat letztes Jahr 2,3 Milliarden für den Stromsaldo mit dem Ausland bezahlt.

F hat im gleichen Zeitraum 5,5 Milliarden verdient.

Das ist logisch. Weil wir wetterabhängig Strom produzieren. Und in F überwiegend nachfrageorientiert Strom produziert.

Vor einer Stunde, 15cv schrieb:

Mal geschaut aus welchen Ländern Rumänien jetzt Strom herbekommt.
Aus Ungarn wegen angeblich wieder hochgefahrenem Paks stimmt nicht. Über 20% Leistung geht aktuell nichts, wird für Eigenbedarf gebraucht. Dauert also noch etwas, Magyar will bauen, 150.000 Kubikmeter Geröll werden benötigt, wer was übrig hat...
Liefern tut Griechenland- und auch die Ukraine: dixigroup.org/en/for-the-fourth-consecutive-week-ukraine-remains-a-net-exporter-of-electricity-sales
Und Bulgarien. Deren antikes Akw Kosloduj ( 4 von 6 Blöcken schon länger stillgelegt),  läuft aktuell stabil auch wegen Speicherbecken , man bangt aber trotzdem von wegen weiter sinkendem Wasserspiegel.
Interessant aber was Bulgarien speichertechnisch macht:
bnrnews.bg/de/bulgarien-zahlt-zu-den-weltweit-fuhrenden-landern-im-bereich-batteriespeicher
"Bulgarien zählt zu den weltweit führenden Ländern im Bereich Batteriespeicher"
- bnrnews.bg/de/bulgarien-kauft-tagsuber-billigen-strom-aus-rumanien-und-verkauft-ihn-nachts
"Bulgarien kauft tagsüber billigen Strom aus Rumänien und verkauft ihn nachts"
- www.t-online.de/energie/rumaenien-schaltet-akw-ab-und-wird-von-batterien-aus-bulgarien-gerettet
"-  Der dritte wichtige Grund, weshalb das sonst eher unbeachtete osteuropäische Land gerade zum Exportmeister wird, ist die Kombination von Solar und Batterien. Die Solarkraft ist nach Atomenergie und Kohle die drittwichtigste Stromquelle in Bulgarien – das ist in Europa mittlerweile nicht ungewöhnlich. Ungarn erzeugt noch mehr Strom aus der Sonnenkraft als Bulgarien, das hat das Land aber nicht vor der jetzigen Stromkrise bewahrt. Was die Bulgaren einzigartig macht, sind stattdessen die Batterien. Einigen Experten zufolge sind sie sogar Batterie-Weltmeister.
-  Laut der Denkfabrik Ember Energy hat Bulgarien allein 2025 so viele Batteriespeicher installiert, dass sie 77 Prozent ihres tagsüber erzeugten Stroms in den Abend verschieben können. Nur Chile hat dieser Analyse zufolge eine ähnliche Erfolgsstory vorzuweisen, gefolgt an Platz drei von Australien. Dabei hatte Bulgarien noch 2023 fast gar keine Batteriespeicher installiert – der Markt hat sich also sehr dynamisch entwickelt.
-  Damit gelingt Bulgarien das, woran Ungarn und Rumänien – aber auch Deutschland – aktuell noch scheitern: Auch in den Abendstunden nennenswerte Mengen an Strom aus der Sonnenenergie zu verbrauchen. Weiter noch: Wenn die Sonne im Osten Europas untergeht, exportieren die Bulgaren einen Teil ihres gespeicherten Stroms sogar nach Rumänien, um die Nachbarn vor dem Blackout zu schützen. Dabei verdienen sie natürlich auch Geld mit dem ursprünglich sehr günstig hergestellten Solarstrom.
-  Die Bulgaren selbst werden bisher dadurch vor hohen Strompreisen geschützt. Während in Rumänien und Ungarn die Strompreise an der Börse am Donnerstag bei durchschnittlich 160 Euro/Megawattstunde liegen, zahlen die Bulgaren nur 138 Euro/MWh. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 147 Euro/MWh."

Alle Länder, die ein Stromdefizit haben, leiden momentan unter hohen Preisen. Wir leiden momentan mehrfach. Geringe Leistung der Wasser- und Windkraftwerke sowie der Kraftwerke, die keine moderne Kühlung besitzen.

Am stabilsten laufen moderne Kraftwerke. Photovoltaik wird durch hohe Temperaturen auch gedrosselt.

2 Stunden her, phantomas schrieb:

F exportiert auch momentan rund um die Uhr Strom.

Ach? Sagtest du nicht die drosseln Mittags und lassen sich dann unseren Sonnenstrom schenken?

Vor 39 Minuten, phantomas schrieb:

F hat im gleichen Zeitraum 5,5 Milliarden verdient.

Macht schlappe 6 Cent/KWh. Bist du sicher? Das ist ja unter den Amortisationskosten für den Betrieb der Altmeiler. Du sagst doch immer die kaufen billig ein und verkaufen teuer?

Jawattnu ...

2 Stunden her, 15cv schrieb:

Was die Bulgaren einzigartig macht, sind stattdessen die Batterien.

Respekt. Und wie schnell das geht wenn man sich mal entschieden hat. In drei Jahren von fast Null auf "Batterie-Weltmeister" (Von ferne hört man ob des Tempos die Atomler schluchzen). )

Aber wir sind ja auch nicht blöde und haben mit dem naheliegenden angefangen: Großbatteriespeicher dorthin bauen wo die Netzanbindung vorhanden ist - stillgelegte AKWs.

Grundremmingen, Philippsburg, Grohnde, Brokdorf, Würgassen, Isar ... Speicher im Bau oder geplant. Läuft.

11 Stunden her, phantomas schrieb:

Was willst Du damit behaupten? Dass das Stromnetz nicht solche Schwankungen verkraften kann?

Lies einfach alles nochmal durch. Vielleicht kapierst du es dann. Wenn nicht, nochmal durchlesen. Wenn immer noch nicht, nochmal durchlesen. Wenn immer noch nicht.....

11 Stunden her, phantomas schrieb:

Das AKW in Rumänien hat übrigens keinen Kühlturm, darüber sollte man dort mal nachdenken.

Denken die Franzosen auch über ihre per Fluss gekühlten AKWs nach?

An der Rhône

  • Bugey (4 Reaktoren) – Häufig von Temperaturlimits der Rhône betroffen.

  • Saint-Alban (2 Reaktoren) – Muss bei Hitzewellen regelmäßig die Leistung anpassen.

  • Cruas (4 Reaktoren) – Nutzt Kühltürme, speist aber warmes Wasser zurück.

  • Tricastin (4 Reaktoren) – Liegt am Canal de Donzère-Mondragon (Rhône-Seitenkanal).

An der Loire

  • Belleville (2 Reaktoren) – Nutzt Rückkühlung über Kühltürme direkt an der Loire.

  • Chinon (4 Reaktoren) – Eines der älteren, stark vom Loire-Pegel abhängigen Werke.

  • Dampierre (4 Reaktoren) – Liegt zentral an der Loire und ist auf Mindestpegel angewiesen.

  • Saint-Laurent (2 Reaktoren) – Befindet sich ebenfalls im von Sommerdürren bedrohten Loire-Tal.

An der Garonne

  • Golfech (2 Reaktoren) – Gilt als besonders kritisch; die Garonne heizt sich im Sommer extrem schnell auf, was oft zu sofortigen Abschaltungen führt.

An der Maas (Meuse) & Mosel (Moselle)

  • Chooz (2 Reaktoren) – Liegt direkt an der Grenze zu Belgien; Abschaltungen erfolgen hier oft wegen völkerrechtlicher Verträge zum Mindestwasserstand der Maas.

  • Cattenom (4 Reaktoren) – Liegt nahe der deutschen Grenze an der Mosel und muss bei Niedrigwasser der Mosel die Leistung drosseln.

An der Seine & im Norden

  • Nogent (2 Reaktoren) – Liegt an der Seine, östlich von Paris.

  • Civaux (2 Reaktoren) – Liegt am Fluss Vienne (Nebenfluss der Loire)

Was vergessen?

6 Stunden her, phantomas schrieb:

Photovoltaik wird durch hohe Temperaturen auch gedrosselt.

Hey, du bist offensichtlich kein Bulgare, dein Speicherplatz ist begrenzt. Denn, dass dies marginal ist, hatte ich explizit dir vor ein paar Seiten -und das aus eigener Erfahrung ( oder haste ne PV aufm Dach) berichtet und erklärt.

( Genau das Gleiche mit dem Abregeln der PV, hieb ich dir gestern um die Öhren. Und, nicht gelesen oder nicht verstanden?)

Gütige Göttin der Einsicht, hilf!

Edit: Im Winter, bei coolen Temperaturen bringt die nominal 5Kw Anlage sogar 5,4 an Leistung. Ja da guck 😱

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

4 Stunden her, -martin- schrieb:

Lies einfach alles nochmal durch. Vielleicht kapierst du es dann. Wenn nicht, nochmal durchlesen. Wenn immer noch nicht, nochmal durchlesen. Wenn immer noch nicht.....

Denken die Franzosen auch über ihre per Fluss gekühlten AKWs nach?

An der Rhône

  • Bugey (4 Reaktoren) – Häufig von Temperaturlimits der Rhône betroffen.

  • Saint-Alban (2 Reaktoren) – Muss bei Hitzewellen regelmäßig die Leistung anpassen.

  • Cruas (4 Reaktoren) – Nutzt Kühltürme, speist aber warmes Wasser zurück.

  • Tricastin (4 Reaktoren) – Liegt am Canal de Donzère-Mondragon (Rhône-Seitenkanal).

An der Loire

  • Belleville (2 Reaktoren) – Nutzt Rückkühlung über Kühltürme direkt an der Loire.

  • Chinon (4 Reaktoren) – Eines der älteren, stark vom Loire-Pegel abhängigen Werke.

  • Dampierre (4 Reaktoren) – Liegt zentral an der Loire und ist auf Mindestpegel angewiesen.

  • Saint-Laurent (2 Reaktoren) – Befindet sich ebenfalls im von Sommerdürren bedrohten Loire-Tal.

An der Garonne

  • Golfech (2 Reaktoren) – Gilt als besonders kritisch; die Garonne heizt sich im Sommer extrem schnell auf, was oft zu sofortigen Abschaltungen führt.

An der Maas (Meuse) & Mosel (Moselle)

  • Chooz (2 Reaktoren) – Liegt direkt an der Grenze zu Belgien; Abschaltungen erfolgen hier oft wegen völkerrechtlicher Verträge zum Mindestwasserstand der Maas.

  • Cattenom (4 Reaktoren) – Liegt nahe der deutschen Grenze an der Mosel und muss bei Niedrigwasser der Mosel die Leistung drosseln.

An der Seine & im Norden

  • Nogent (2 Reaktoren) – Liegt an der Seine, östlich von Paris.

  • Civaux (2 Reaktoren) – Liegt am Fluss Vienne (Nebenfluss der Loire)

Was vergessen?

Auch ein Gaskraftwerk wurde abgeschaltet.

Einige der französischen AKW werden zum Schutz der Gewässer gedrosselt bzw. abgeschaltet. Dennoch exportiert F rund um die Uhr Strom, auch zu uns. Wo also siehst du das Problem?

In BaWü ist man z.b. auf Stromimporte angewiesen. Da wird nur die Hälfte des Stroms selbst produziert. Kraftwerke werden hier auch bei zu hohen Wassertemperaturen nicht gedrosselt.

Übrigens sind unsere Kohlekraftwerke auch auf Kühlwasser angewiesen. Und Kohle wird dazu üblicherweise per Schiff transportiert. Öl auch. Beides nicht gut bei Niedrigwasser.

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