vor 20 Stunden20 h Vor 53 Minuten, Ebby Zutt schrieb:Mamataxi und zwar jede Plage einzeln, da kann man schön der Nachbarin den Platz an der Bushaltestelle vor der Nase - oh, da kommt ja doch ein Bus.., egal, der Ranzen muss aus dem Kofferraum, der Bus kann die Minute ja mal warten… so?!In dem Fall oben geht es um Berufsschüler. Überfüllte Berufsschulparkplätze sind kein modernes Phänomen. Bei der Berufsschule, wo ich war, war der Parkplatz für die Schüler damals so überfüllt, daß einige am Straßenrand parken mußten. Das lag daran, daß spätestens ab dem 2.Lehrjahr so gut wie alle Schüler mit dem Auto zur Schule fuhren.
vor 18 Stunden18 h * www.bild.de/politik/e-auto-forscher-ruetteln-an-klimabilanz-markus-soeder-fordert-wende-von-eu-"Söder fordert von EU „echte“ Auto-WendeBis 2040 könnten europaweit rund 726.000 Jobs in Autoindustrie wegfallenDiese Studie ist politischer Sprengstoff! BILD am SONNTAG berichtete vorab über neue Erkenntnisse zur Klimabilanz von E-Autos, die Spitzenwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) am Dienstag vorstellen wollen. Hauptkritikpunkt der Top-Wissenschaftler: E-Autos sind nicht CO2‑frei und damit auch nicht klimaneutral! Die EU-Klimastrategie sei deshalb grundlegend fehlgesteuert."* www.welt.de/video/studie-der-tu-muenchen-e-autos-sind-der-ineffizienteste-weg-co-einzusparen„Man zeigt: E-Autos sind nicht klimaneutral, wie die EU immer postuliert“, sagt (die Flachzange) und WELT-Chefreporter Wissenschaft Axel Bojanowski über eine neue Studie der TU München. Deshalb brauche es auf dem Weg zum klimaneutralen Verkehr mehr Technologieoffenheit."___https://volksverpetzer.de/faktencheck/tum-studie-verbrenner-aus/"Das Schema wiederholt sich unzählige Male und mit der TUM-Studie erneut: Ein extra erstelltes Papier wird vorab exklusiv an ein Boulevardblatt gegeben. Das Blatt destilliert eine Zahl heraus, reißt sie aus dem Kontext und stellt sie als „Lüge“ der Gegenseite dar – was selbst gelogen ist. Politiker, die die Schlagzeile brauchen, zitieren sie noch am selben Tag als „Beleg der Wissenschaft“. Rechtsextreme Medien und die AfD übernehmen das Framing wortgleich. Und wenn die Studie zwei Tage später öffentlich wird und das Gegenteil sagt, ist die Schlagzeile längst in Millionen Köpfen."www.cleanthinking.de/tum-whitepaper-kritik-lienkamp"Elektroauto-Whitepaper in der Kritik: Fahrzeugtechnik-Professor Lienkamp widerspricht Uni-Präsident HofmannDrei Tage lang wurde über das TUM-Whitepaper zur Ökobilanz von Elektroautos gestritten, ohne dass sich die Fahrzeugtechniker der Universität zu Wort gemeldet hätten. Jetzt tut es einer, und zwar deutlich: Wie der SPIEGEL berichtet, kritisiert Prof. Markus Lienkamp, Leiter des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München, das Papier seiner drei Kollegen in Methodik und Zustandekommen - und die politische Deutung, die TUM-Präsident Thomas Hofmann daraus gezogen hatte, gleich mit.Die Vorgeschichte in Kürze: Die Bild am Sonntag machte aus dem damals noch unveröffentlichten Whitepaper die Schlagzeile „Die Auto-Lüge der EU". Nach der Veröffentlichung am Dienstag zeigte sich: Politiker wie Markus Söder und Journalisten wie Axel Bojanowski hatten Schlüsse gezogen, die im Volltext nicht stehen."www.cleanthinking.de/tum-whitepaper-auto-lebenszyklus"TUM-Whitepaper: E-Auto bleibt der größte Hebel für weniger CO₂Seit Sonntag kursiert eine Deutung eines erst heute veröffentlichten Whitepapers der TU München, das die Aussagen der Top-Wissenschaftler bewusst falsch interpretiert. Die Forschenden fordern im Kern, was die EU im Automobilpaket bereits angelegt hat: Anreize entlang des Lebenszyklus, etwa für grünen Stahl - unabhängig von der Antriebsart."www.zeit.de/wirtschaft/e-autos-elektrombilitaet-markus-soeder-studie-verbrenner-autos"Wenn ihr euch komplett abschaffen wollt, baut halt weiter VerbrennerMan muss sich manchmal ernsthaft fragen, in welcher Welt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder eigentlich lebt. Ist sein Blick auf die Wirklichkeit rückwärtsgewandt oder zu sehr getrübt durch die städtischen Abgase, die ihn in seiner Münchner Residenz umgeben? »Einmal mehr wird klar«, ließ Söder jetzt wissen, dass es »dringend das echte Aus vom Verbrenner-Aus« in der EU brauche. »Das belegt jetzt auch die Wissenschaft.« Der Ministerpräsident bezieht sich auf eine Studie der Technischen Universität München (PDF), die an diesem Dienstag vorgestellt wurde und über die zuvor die Bild-Zeitung in der ihr typischen Brachialität berichtet hat: »Die Auto-Lüge der EU«." www.spiegel.de/mobilitaet/auto/tu-muenchen-streit-ueber-elektroauto-studie-an-muenchner-eliteuni ( Paywall**)"Eigener Experte widerspricht: Streit über Elektroautostudie an Münchner EliteuniE-Autos seien nicht so klimafreundlich wie angenommen, stellt der Präsident der TU München fest – und verlangt eine andere EU-Klimapolitik. Ein führender Fahrzeugtechnik-Experte der Uni widerspricht mit deutlichen Worten." »Alter Wein in nicht besonders attraktiven Schläuchen«Zuvor hatte ihr Papier bereits für Wirbel gesorgt, seit die »Bild am Sonntag« darüber als »die Auto-Lüge der EU« berichtete . Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) berief sich auf »die beste Uni Europas«, indem er folgerte: »Es braucht dringend das echte Aus vom Verbrenner-Aus der EU. Das belegt jetzt auch die Wissenschaft.« Die beteiligten Forscher wollten auf der Pressekonferenz keine politischen Fragen kommentieren."--EU-Skandal aufgedeckt: Zu-Fuß-Gehen schadet dem Klima mehr als gedacht – Experten fordern Verbot von Laufschuhen!Bislang gilt das Gehen auf dem Papier als klimaneutral – obwohl bei der Verdauung von Lebensmitteln, beim erhöhten Ausatmen unter Belastung und beim gelegentlichen Furzen durch Erschütterung erhebliche Mengen Treibhausgase anfallen. Eine neue Meta-Studie der Fakultät für Schuh-Logistik kritisiert diese Sichtweise scharf. Sie schlägt vor, den kompletten Lebenszyklus des Fußgängers zur CO₂-Berechnung heranzuziehen: Von der emissionsintensiven Herstellung der Laufschuhe über die weltweite Weizen-Lieferkette für die Extra-Kalorien bis hin zum Ladestrom für die Fitness-Uhr. Wer nur den Fußabdruck im Sand misst, misst am Klimaschutz vorbei!--*Bild+Welt-Artikel lediglich zur Dokumentation um was es geht. Wer nicht drauf klicken will lasse es einfach sein und spare sich irgendwelche Bemerkungen.**Wer mit PWR lesen möchte: www.spiegel.de/tu-muenchen-streit-ueber-elektroauto-studie-an-muenchner-eliteuni. Wer nicht, klicke es einfach nicht an. Bei solch wichtgen Artikeln sollte sich der Spiegel die Paywall sparen. Bei solch armseligen Trash-Clickbait-Artikeln, übernommen von "BILD": spiegel.de/das-arme-baeckerlein-und-der-knickerige-boese-kunde klappts ja auch ohne Paywall... Bearbeitet (vor 18 Stunden18 h von 15cv)
vor 17 Stunden17 h 12 Stunden her, phantomas schrieb:In Nizza ist der ÖPNV für Kinder bis 12, für Senioren und für Arbeiter im Krankenhaus kostenlos.Eine solche Lösung finde ich gut. Besser jedenfalls als bei uns. In vielen Landkreisen in BaWü erhalten ausgerechnet die Leute in der Verwaltung ein kostenloses D-Ticket. Die sind weder bedürftig noch nutzen Sie es zur Fahrt zur Arbeit.In Hessen haben die Bediensteten des Landes auch das LandesTicket. Damit können alle Busse und Bahnen bis auf IC und ICE genutzt werden. Würde ich auch nutzen. Leider brauche ich mit Bus und Bahn 1,5 Stunden pro Strecke zur Arbeit. Mit dem Auto sind es 40 Minuten pro Strecke. Die Zeit kann ich meiner Familie nicht klauen. Also nehme ich das Auto.Viele GrüßeFred
vor 15 Stunden15 h Vor einer Stunde, Kugelblitz schrieb:LeiderLiegen Arbeit und Wohnen in der Regel weit auseinander. Das ist ein strukturelles, ein grundsätzliches Problem. Die Verantwortlichen und die Abhängigenzeigen sich gleich störrisch, trotten und schleichen auf Straßen und ergeben sich ihrem Schicksal.Mir scheint die Abhängigen haben in diesem Fall eher die freie Wahl, etwas zu ändern.Was versäumt wer in einer Familie in gut 20 Minuten Zeitdifferenz? Selbst in einer Ehe ohne Kinder ist die Abwesenheit ein kostbares Gut, um sich danach konstruktiv auszutauschen über just dieselbe. Bloße Anwesenheit dämmert vor sich hin, leistet nichts.Außerdem ist 40 Minuten mal zwei Autofahren auf der immergleichen Strecke ein Art Stumpfsinn, der weh tut, was nicht verdrängt werden sollte. Ich meine, wo bleibt da der Gang raus und das Abschalten?Früheres Ankommen ist eine Sinnestäuschung.**Das gilt nicht für die Hinfahrt - früheres Aufstehen, macht niemanden etwas vor und gehört in die Welt der Tatsachen. Bearbeitet (vor 15 Stunden15 h von Steinkult)
vor 14 Stunden14 h 2 Stunden her, Kugelblitz schrieb:In Hessen haben die Bediensteten des Landes auch das LandesTicket. Damit können alle Busse und Bahnen bis auf IC und ICE genutzt werden. Würde ich auch nutzen. Leider brauche ich mit Bus und Bahn 1,5 Stunden pro Strecke zur Arbeit. Mit dem Auto sind es 40 Minuten pro Strecke. Die Zeit kann ich meiner Familie nicht klauen. Also nehme ich das Auto.Viele GrüßeFredRichtig. Erst den ÖPNV und die Bahn verbessern, dann kann man Senioren, Kindern und Geringverdienern ein kostenloses oder verbilligtes Ticket finanzieren. Nizza macht es vor.
vor 14 Stunden14 h Vor einer Stunde, Steinkult schrieb:ist die Abwesenheit ein kostbares Gut, um sich danach konstruktiv auszutauschen(soll heißen: Ja)
vor 14 Stunden14 h Vor 28 Minuten, phantomas schrieb:Erst den ÖPNV und die Bahn verbessern, dann kann man Senioren, Kindern und Geringverdienern ein kostenloses oder verbilligtes Ticket finanzieren.Hat was sozialistisches, gefällt mir. Beim Finanzieren passt leider dein "dann kann man" nicht so recht. Beides muss man finanzieren und das können muss woanders her kommen. Höhere Steuern auf Benzin, Straßenmaut für alle. Ach ja: Und Parkgebühren! Ginge ...
vor 10 Stunden10 h 3 Stunden her, magoo schrieb:Hat was sozialistisches, gefällt mir. Beim Finanzieren passt leider dein "dann kann man" nicht so recht. Beides muss man finanzieren und das können muss woanders her kommen. Höhere Steuern auf Benzin, Straßenmaut für alle. Ach ja: Und Parkgebühren! Ginge ... Das geht auch ohne Steuererhöhung. Steiererhohungen wären in der Tat sozialistisch.Weniger Staat an anderer Stelle heißt das Zauberwort. Und dadurch mehr Wirtschaftswachstum. Die Schweiz ist auch kein sozialistischer Staat, gibt aber viel mehr für Bus und Bahn aus. Bei einer Staatsquote von 30 Prozent. Z.b. weg mit der Bezuschussung der Deutschlandtickets für die eigenen Leute, die weder darauf angewiesen noch bedürftig sind. Und natürlich eine radikale Reduzierung bei Verwaltung und Bürokratie.Ein funktionierender attraktiver ÖPNV und eine pünktliche attraktive Bahn sind auch Standortvorteile für die Wirtschaft. Bearbeitet (vor 8 Stunden8 h von phantomas)
vor 7 Stunden7 h 8 Stunden her, Steinkult schrieb:Mir scheint die Abhängigen haben in diesem Fall eher die freie Wahl, etwas zu ändern.Insgesamt bin ich mit deinem Beitrag einverstanden und werfe mal folgendes ins Rennen:Bei den Abhängigen, in meinen langen Jahren mit den Arbeitssuchenden war genau dies ein großes Hindernis. Da will die Partnerin nicht weg aus dem Dorf, der Fußball- / Schützen- / …Verein, das sind dann soziale Anker welche nicht aufgegeben werden wollen. Dann auch noch eine bezahlbare Wohnung finden. Soviel Energie dorthin zu wenden, das ist schon eine Hürde.
vor 6 Stunden6 h 4 Stunden her, phantomas schrieb:Die Schweiz ist auch kein sozialistischer Staat, gibt aber viel mehr für Bus und Bahn aus.Gut so! Wenn wir das auch nur Ansatzweise machen kommen immer gleich die Schreihälse der Automobil-Lobby um die Ecke und brüllen "Deindustrialsierung"! Da müssen wir ran, das geht so nicht weiter ...
vor 6 Stunden6 h Wenn ein kommunaler Arbeitgeber seinen Angestellten und Bediensteten ein Deutschlandticket zur Verfügung stellt, das nicht oder nur wenig genutzt wird, dann ist das Geld keineswegs zum Fenster herausgeworfen. Es befindet sich nur in einem anderen öffentlichen Topf, ohne daß irgendwo die Kosten nennenswert gestiegen wären. Es wird doch ohnehin leidenschaftlich gestritten, wer von Bund, Ländern und Kommunen nun wie viel der Subventionen des D-Tickets tragen soll. Am Ende ist das alles nur ein Spiel "linke Tasche, rechte Tasche" - und belastet letztlich den Steuerzahler gleichermaßen.Was anderes ist, wenn ein privates Unternehmen seinem Personal Nahverkehrstickets subventioniert. Das entlastet unterm Strich den Steuerzahler geringfügig - natürlich nur, solange BDI und Konsorten nicht just wegen dieser Subvention jammern und wiederum weniger Gewerbesteuern zahlen müssen oder sonst irgendwelche Lohnnebenkosten gesenkt bekommen. Von der Steuer absetzen können werden sie derartige Leistungen ohnehin.Es bleibt aber eine Menge Goodwill und Anschubhilfe für potentielle Umsteiger auf den ÖPNV, und alleine das ist ein schon positiver Effekt. Natürlich paßt das Angebot für viele nicht. Aber diejenigen, für die Bahn & Bus eine gute, brauchbare Alternative darstellen, werden viel eher abgeholt, als wenn sich jeder sein Ticket einzeln kaufen müßte.Luxemburg ist auch nicht gerade ein sozialistisches Land, hat aber trotzdem kostenlosen ÖPNV für alle eingeführt. Habe mal einen sehr interessanten Vortrag zu dem Thema vom seinerzeit für das Projekt verantwortlichen Minister gehört. Er hat dargelegt, wie am Anfang zwar die Kosten hoch sind, weil vor allem das Angebot kräftig ausgebaut wurde und gleichzeitig Straßen- und Parkplatzkapazitäten zu Radwegen umgebaut oder für größere Haltestellen gebraucht wurden. Es handelt sich aber um ein Gesamtkonzept, bei dem ausgerechnet wurde, daß die luxemburgische Gesellschaft auf lange Sicht davon profitieren wird, weil weniger Geld für die versteckten Nebenkosten des Individualverkehrs ausgegeben wird.
vor 5 Stunden5 h Vollkommen abgefahrene Idee:Wie wäre es, wenn man ein deutschlandweites Ticket für 9€ im Monat einführt? 😅
vor 4 Stunden4 h Vor 7 Minuten, PuckX2 schrieb:Vollkommen abgefahrene Idee:Wie wäre es, wenn man ein deutschlandweites Ticket für 9€ im Monat einführt? 😅Sehr surreal. Da würde man ja auf einen Schlag eine Familie mit 2 oder mehr Kindern um einen 3stelligen € Betrag im Monat entlasten.
vor 4 Stunden4 h 14 Stunden her, 15cv schrieb:Diese Studie ist politischer Sprengstoff! BILD am SONNTAG berichtete vorab über neue Erkenntnisse zur Klimabilanz von E-Autos, die Spitzenwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) am Dienstag vorstellen wollen. Hauptkritikpunkt der Top-Wissenschaftler: E-Autos sind nicht CO2‑frei und damit auch nicht klimaneutral! Die EU-Klimastrategie sei deshalb grundlegend fehlgesteuert."Zwei Dine beschaeftigen mich dazu. Erstens, wie haben es die Chinesen geschaft, jemanden bei "Bild" zu plazieren und zweitens, sind die Deutschen wirklich so bloede, wie die Rechtspopulisten behaupten? Die "lachen sich doch immer kaputt" ueber den deutschen "Sonderweg"Das war doch schon vor mehr als 10 Jahren klar, das ein Elektrofahrzeug nicht CO2 neutral sein kann, bis nicht auch die gesamte Industrie auf erneuerbar umgestellt ist. Die Produktion eines Verbrenners erzeugt auch CO2, dazu muss man kein Professor sein um zu verstehen, dass der Unterschied erst mal nur graduell ist, aber in einer sehr relevanten Groessenordnung. Aber wenn wir was machen, dann ja nur perfekt, sonnst kann man es ja gleich lassen 🙄.Die ganze Welt setzt, fuer jeden sichtbar, auf Erneuerbare und Elektromobilitaet. Und es ist auch offensichtlich, dass die deutsche Autoindustrie da hinten dran ist. Wer ist so bescheuert zu glauben, man koennte das mit einer Kehrtwende aendern?
vor 3 Stunden3 h Vor 26 Minuten, MatthiasM schrieb:Wer ist so bescheuert zu glauben, man koennte das mit einer Kehrtwende aendern?Söder.
vor 3 Stunden3 h Vor 14 Minuten, silvester31 schrieb:Söder.Ja, der glaubt offensichtlich, dass wenn man hinten ist, man nur die Richtung wechseln muss um wieder vorne zu sein.Das klappt aber eigentlich nur richtig wenn die anderen auch die Richtung wechseln. Danach seht es aber nur bei den USA so aus. Aber die wechseln die Richtung auch wieder, schneller als wir "Wurst" sagen koennen.
vor 3 Stunden3 h Vor 47 Minuten, MatthiasM schrieb:... sind die Deutschen wirklich so bloede, wie die Rechtspopulisten behaupten ...Ja, aber längst (noch) nicht alle Deutschen. Deswegen arbeiten die Populisten ja so penetrant an der weiteren Verblödung. Mögen sie kläglich scheitern.
vor 3 Stunden3 h Vor 35 Minuten, silvester31 schrieb:Söder.Gibt es eine Meinung, die der noch nicht hatte? Ich glaube ja, der dreht jeden Tag sein Meinungsglücksrad und schaut wo der Zeiger hängenbleibt ...
vor 3 Stunden3 h Vor 43 Minuten, PuckX2 schrieb:Vollkommen abgefahrene Idee:Wie wäre es, wenn man ein deutschlandweites Ticket für 9€ im Monat einführt? 😅Der Bund beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten für das Deutschlandticket. So stellte er 2023, 2024 und 2025 jeweils 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Diesen Betrag wird der Bund nun auch langfristig bis 2030 leisten.https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/deutschlandticket-2134074Das Deutschlandticket, mit dem mehr als 14 Millionen Menschen im Land Busse und Bahnen des Nahverkehrs sowie die 2. Klasse der Regionalzüge nutzen, ist bis Ende 2029 erst einmal gesichert. https://www.adac.de/news/deutschlandticket-2027/1,5 Mrd/ 14 Mill = 107 €/ Person ~ 10 €/ Monat vom Bund, 10 €/ Monat vom LandDer Bund muss seinen derzeitigen Anteil von 10 € auf 64 € / Person erhöhen, also statt 1,5 Mrd. halt 10 Mrd./ Jahr zahlen.
vor 2 Stunden2 h 3 Stunden her, Kirunavaara schrieb:Wenn ein kommunaler Arbeitgeber seinen Angestellten und Bediensteten ein Deutschlandticket zur Verfügung stellt, das nicht oder nur wenig genutzt wird, dann ist das Geld keineswegs zum Fenster herausgeworfen. Es befindet sich nur in einem anderen öffentlichen Topf, ohne daß irgendwo die Kosten nennenswert gestiegen wären. Es wird doch ohnehin leidenschaftlich gestritten, wer von Bund, Ländern und Kommunen nun wie viel der Subventionen des D-Tickets tragen soll. Am Ende ist das alles nur ein Spiel "linke Tasche, rechte Tasche" - und belastet letztlich den Steuerzahler gleichermaßen.Was anderes ist, wenn ein privates Unternehmen seinem Personal Nahverkehrstickets subventioniert. Das entlastet unterm Strich den Steuerzahler geringfügig - natürlich nur, solange BDI und Konsorten nicht just wegen dieser Subvention jammern und wiederum weniger Gewerbesteuern zahlen müssen oder sonst irgendwelche Lohnnebenkosten gesenkt bekommen. Von der Steuer absetzen können werden sie derartige Leistungen ohnehin.Es bleibt aber eine Menge Goodwill und Anschubhilfe für potentielle Umsteiger auf den ÖPNV, und alleine das ist ein schon positiver Effekt. Natürlich paßt das Angebot für viele nicht. Aber diejenigen, für die Bahn & Bus eine gute, brauchbare Alternative darstellen, werden viel eher abgeholt, als wenn sich jeder sein Ticket einzeln kaufen müßte.Luxemburg ist auch nicht gerade ein sozialistisches Land, hat aber trotzdem kostenlosen ÖPNV für alle eingeführt. Habe mal einen sehr interessanten Vortrag zu dem Thema vom seinerzeit für das Projekt verantwortlichen Minister gehört. Er hat dargelegt, wie am Anfang zwar die Kosten hoch sind, weil vor allem das Angebot kräftig ausgebaut wurde und gleichzeitig Straßen- und Parkplatzkapazitäten zu Radwegen umgebaut oder für größere Haltestellen gebraucht wurden. Es handelt sich aber um ein Gesamtkonzept, bei dem ausgerechnet wurde, daß die luxemburgische Gesellschaft auf lange Sicht davon profitieren wird, weil weniger Geld für die versteckten Nebenkosten des Individualverkehrs ausgegeben wird.Wenn ein Landkreis das Sozialticker aus Geldmangel streicht, weiterhin aber das D-Ticket für Mitarbeiter subventioniert, dann setzt man Prioritäten und man spielt keineswegs nur linke Tasche - rechte Tasche. Private Unternehmen können natürlich ihre Mitarbeiter so hoch entlohnen wie sie wollen und ihnen Zusatzleistungen zahlen oder nicht. Das ist ganz alleine ihre Entscheidung.Neben Luxemburg hat auch Estland m.W. einen kostenlosen ÖPNV. Es geht, wenn man will
vor 2 Stunden2 h https://de.wikipedia.org/wiki/9-Euro-Ticket#Anlass_und_EntstehungDie Fahrkarte war Teil eines Entlastungspakets, das durch das Kabinett Scholzaufgrund der wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine gestiegenen Energiekosten beschlossen wurde.[6][7] Die Idee entstand am frühen Morgen des 24. März 2022 gegen 5 Uhr, im Verlauf einer – zu diesem Zeitpunkt bereits seit acht Stunden andauernden – Nachtsitzung des Koalitionsausschusses. Bundesverkehrsminister Volker Wissing von der FDP schlug dabei ursprünglich ein 90 Tage gültiges Ticket für 90 Euro vor, das jedoch nicht als ausreichende Entlastung angesehen wurde.[8] Wissing wollte damit die Grünen zufriedenzustellen.[9] Das Angebot sollte darüber hinaus auch einen Anreiz für Kraftfahrer darstellen, angesichts hoher Preise für Diesel und Benzin auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.[10] Die Maßnahme sollte zugleich klimafreundlich und sozial sein.[11]
vor 2 Stunden2 h 6 Stunden her, phantomas schrieb:Ein funktionierender attraktiver ÖPNV und eine pünktliche attraktive Bahn sind auch Standortvorteile für die Wirtschaft.Ich versteige mich mal zur gewagten Annahme, dass bei der Bahn eine Verbesserung der Pünktlichkeit nicht einmal sehr viel kosten müsste. Es bräuchte andere politische Rahmenbedingungen; andere Vorgaben. Und zugegebenermassen dann 30 Jahre Geduld, bis das voll durchschlüge.Wenn schon mit der Schweiz argumentiert wird: Die Bahn kriegt da nicht einfach Geld für die Kompletterneuerung abgewirtschafteter und vernachlässigter Strecken. Was immer die Bahn selber finanzieren kann, und dazu gehört immer und bedingungslos der Streckenunterhalt, das muss sie an Kosten selber tragen. Es geht nicht, der Bahn quasi franko neue Strecken hinzustellen und damit dann auch noch monate- oder Jahrelange Bahnersatzverkehre auf Hauptstrecken zu provozieren, während die Bahn in aller Welt mit dem Geld investiert, das eben in Deutschland nicht in den Streckenunterhalt fliesst, weil man weiss, dass der Staat von Gesetzes wegen einspringen muss, wenn man die Strecke nur lange genug verkommen lässt.Stösst in den selben Trichter wie mein letzter Beitrag zur Bahn hier. Kein Wunder, kümmert es die DB nicht, was billige Fahrwerke in Kombination mit hohen Achslasten und hohen Geschwindigkeit anrichten, wenn am Ende der Staat den neuen Oberbau zahlt.In CH läufts anders: Da müssen Bahnen versuchen, so gut wie nur möglich zu wirtschaften. Defizite übernimmt der Staat, aber in der Regel mit entsprechender Schelte und zu für die Bahn nicht kalkulierbaren Bedingungen, da das immer politische Debatten bedeutet. Man hat einen Infrastrukturfonds für Ausbauprojekte, aber auch da regiert die Politik.Es gibt jeweils mehrjährige Rahmenkredite für die sog. Privatbahnen, also alles, was nicht SBB ist. Daraus werden, auf Gesuch hin, neue Züge und anderes bezuschusst.Folge: Wer sich nicht selbst erhalten kann, wirtschaftlich, der ist der Politik ausgeliefert. Ist ein mehrjähriger Rahmenkredit des Bundes erschöpft, muss neues Fahrzeugmaterial oder die neue Sicherungsanlage bis zur nächsten Gelegenheit warten, oder die betreffende Bahn muss bei den Kantonen oder den Gemeinden die Klinken putzen gehen, sprich betteln.Dafür tut man politisch viel dafür, die Bahn solange zu bevorzugen, bis die Spiesse mit dem Strassenverkehr etwa gleich lang sind. Etwa, indem Strassen nur restriktiv ausgebaut werden, oder indem die Strasse zu Gunsten der Bahn verteuert wird. So fliessen etwa Mittel aus der LSVA (LKW-Maut in CH, und zwar für jeden LKW-Kilometer, mit nur wenigen und bürokratischen Ausnahmen) an die Bahn.So kommt es, das schweizer Bahnen quasi gar nicht im Ausland investieren. Sollen die auch nicht, bis auf einige politisch gewollte Ausnahmen, die vor allem der guten Nachbarschaft und der internationalen Einbindung dienen.Öffentlicher Verkehr, und eben nicht nur der Nahverkehr, ist in CH staatlich finanziert zu einem grossen Anteil, und die Bahnen wissen, dass es zu unangenehmen Fragen mit ggf. Privilegienverlust führen würde, wenn sie damit im Ausland zocken. Also versucht man so solide wie möglich zu wirtschaften und ist dem Volk und damit der Kundschaft mindestens so sehr verbunden, wie umgekehrt.Grossprojekte wie Stuttgart 21 könnte man in CH nicht machen. Wenn das Volk nicht will, gehts nicht.So ist der Luzerner Durchgangsbahnhof, weil unterirdisch und teuer, seit vielen Dekaden ein Traum.Einen grossen Flughafen ohne Bahnanbindung? Will man nicht in CH. Auch wenns den Staat Geld kost.Pendlerpauschale? sind max um die 3000 pro Jahr. Ein Bruchteil dessen, was ein Auto kostet. Allein die Strassenverkehrssteuern liegen in den meisten Kantonen bei 500.-+. Dann braucht man einen Parkplatz, den es kaum noch gratis gibt, und muss das Auto kaufen und unterhalten...ÖV? - Kein Problem. Voll Abzugsfähig, denn teurer als ein GA wird das nicht. Etwa der Gegenwert eines Monatslohns.Der Fernverkehr ist voll vertaktet, mit Fahrzeiten von je knapp einer Stunde von einem Knoten zum nächsten,so dass immer Anschluss gegeben ist. Regionalverkehr bestellen Kantone und Gemeinden. Auch da bleibt nichts zum Zocken übrig, weil sonst der Verwaltungsrat der Bahn jedem Gemeindeammann (=Bürgermeister in einem kleinen Dorf) erklären muss, warum das wichtig wäre. Und warum die Gemeinde refinanzieren soll, was die Bahn verzockt hätte.All das kostet den Steuerzahler Milliarden. - Im eigenen Land und zum Wohl der eigenen Bevölkerung. Und viel von dem Geld wurde in teure Ausbauprojekte gesteckt, manchmal nur, um ein oder zwei Minuten Fahrzeit herauszuholen, damit das mit dem Taktfahrplan aufgeht. Der Staat hat das mit Freuden gezahlt. Anders als den Autobahnausbau, der an sich auch kein Problem sein sollte, da Mautfinanziert. Aber eben laut und Klimaschädlich. - So kann oder vielmehr will man in D aber nicht, wegen der Autolobby.Eher umgekehrt: Man macht ein riesen Bohei ums Verbrenner-Aus. In CH hat das keinen interessiert. Strassenfahrzeuge sind Importware. Man kauft, was man braucht und kann nur kaufen, was es zu kaufen gibt. Wenns keine Verbrenner mehr gibt ab 2035, muss man dann halt elektrisch. LKW fahren jetzt schon bevorzugt elektrisch. Wo also soll da der Schaden für die Wirtschaft sein? LKW werden weiter rollen, die Bahn sowieso. PKW - fahren auch. Bis 2035 auch Lieferwagen, denn zurück in die 1950er, wo der Handwerker den Ami-Kombi fuhr, der Ladekapazität wegen, will keiner. Das wollen auch Autohersteller nicht. Und wenn aus D kein bezahlbarer Bulli Kommt, dann eben aus China. Sieht man jetzt in CH immer öfter, denn den IDBuzz können sich Gewerbebetriebe in der Regel nicht leisten, und er deckt auch nicht ihren Bedarf. Zu teuer, zu wenig Reichweite, zu kurz, zu niedrig, etc.Die Post hat vor >20j auf Elektro umgestellt. - nota bene nachdem alle Postfracht von der Schiene und den Postbussen auf die Strasse, in Wechselcontainer und Sprinter verlagert worden war. Keine Glanzleistung also.
vor 2 Stunden2 h 12 Stunden her, Steinkult schrieb:Liegen Arbeit und Wohnen in der Regel weit auseinander. Das ist ein strukturelles, ein grundsätzliches Problem. Die Verantwortlichen und die Abhängigenzeigen sich gleich störrisch, trotten und schleichen auf Straßen und ergeben sich ihrem Schicksal.Mir scheint die Abhängigen haben in diesem Fall eher die freie Wahl, etwas zu ändern.Was versäumt wer in einer Familie in gut 20 Minuten Zeitdifferenz? Selbst in einer Ehe ohne Kinder ist die Abwesenheit ein kostbares Gut, um sich danach konstruktiv auszutauschen über just dieselbe. Bloße Anwesenheit dämmert vor sich hin, leistet nichts.Außerdem ist 40 Minuten mal zwei Autofahren auf der immergleichen Strecke ein Art Stumpfsinn, der weh tut, was nicht verdrängt werden sollte. Ich meine, wo bleibt da der Gang raus und das Abschalten?Früheres Ankommen ist eine Sinnestäuschung.**Das gilt nicht für die Hinfahrt - früheres Aufstehen, macht niemanden etwas vor und gehört in die Welt der Tatsachen.Kopfrechnen muss du wohl ein bisschen üben. Bei 80 Minuten (1 Stunde 20 Minuten) pro Tag für den Weg zur Arbeit und zurück gegenüber 180 Minuten (3 Stunden ) für den gleichen Weg mit Bahn und Bus spare ich mit dem Auto 100 Minuten (1 Stunde 40 Minuten) pro Tag. Mit der Zeit kann man schon gut etwas anfangen. Dank Segnungen wie Home Office sind es meistens so nur 2 - 3 Tage, die man außer Haus unterwegs ist. Nehmen wir mal 2,5 Tage im Schnitt an, dann sind das 250 Minuten (4 Stunden 10 Minuten) pro Woche. Die Stumpfsinnigkeit des Pendelns ist mit dem richtigen Fahrzeug nicht ganz so schlimm. Wenn man Fahrgemeinschaften macht, hat man sogar mehr oder weniger gute Gesprächspartner. Wohn- und Arbeitsstätte sind schon weiter zusammengerückt, mehr war mangels passendem Job nicht drin. Trotzdem wünsche ich mir einen ÖPNV, der Zeit spart...
vor 36 Minuten36 Min. 19 Stunden her, EntenDaniel schrieb:In dem Fall oben geht es um Berufsschüler.Überfüllte Berufsschulparkplätze sind kein modernes Phänomen. Bei der Berufsschule, wo ich war, war der Parkplatz für die Schüler damals so überfüllt, daß einige am Straßenrand parken mußten. Das lag daran, daß spätestens ab dem 2.Lehrjahr so gut wie alle Schüler mit dem Auto zur Schule fuhren.Zu meiner Lehrzeit, fuhr ich anfänglich vom Neusser Hbf mit der S-Bahn oder Regionalbahn zur Berufsschule, die sich in Mönchengladbach befand. Später gab es auch Fahrgemeinschaften, wenn ein Lehrling aus den anderen Handwerksbetrieben einen Führerschein samt Auto besaß, zumal das mit der Pünktlichkeit der Bahn, je nach Wetterlage auch immer so eine Sache war. Mit Erhalt des Führerscheins und des ersten Autos, fuhr ich dann auch mit dem Auto zur Berufsschule, und den Prüfungen der Handwerkskammer, die sich ebenfalls in MG befindet.Der Parkplatz der Berufsschule war ein mit Schlaglöcher versehener Schotterplatz, parken hatte da was von 'auf eigener Gefahr'. Dafür Geld zu verlangen, wäre schon dreist gewesen..Dumm und dämlich haben sich in der Zeit der 'Baguette-Wagen', die nahegelegene Pommes Bude und der MC-Donalds verdient.Ich bin vor ca. 3Jahren nochmal hingefahren, Schule existiert noch, hat sich aber alles verändert. Hab kaum was wiedererkannt.
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