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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Es gibt auch schlaue Industrie:

hessenschau.de
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Conti baut eigenen Windpark in Korbach: Warum Firmen auf...

Um unabhängiger von Strompreisen zu werden, baut der Reifenhersteller Continental für sein Werk in Korbach einen eigenen Windpark. Zwei Drittel des Strombedarfs sollen künftig selbst mit erneuerbaren
13 Stunden her, -martin- schrieb:

Interessante Idee.

Allerdings gefällt mir die Idee, ein fettes Kabel unter dem Atlantik nach Kanada zu ziehen, noch besser. Nicht nur, weil das dann auch ohne Musk und ohne Verschmutzung des Orbits ginge. Auf diese Weise könnte man die PV-Erntedauer pro Tag auch deutlich verlängern und die Produktion optimieren. In beide Richtungen.

Mit teuren Unterwasser-Energieröhren haben wir bis jetzt ja keine so guten Erfahrungen gemacht.

Das wäre natürlich der Tod für den Speicherausbau und löst auch nicht das Problem von Dunkelflauten.

Aber wenn ein Unternehmer sich davon ein gutes Geschäft damit erhofft und das verwirklicht, bin ich sehr neugierig und gespannt.

Bearbeitet ( von phantomas)

Auch HGÜ-Kabel sind verwundbar. Nur kosten die wesentlich mehr als die schnöden Datenkabel, die die russische Schattenflotte auch so gern durchpflügt. Für den Moment wäre das genauso ein Himmelfahrtskommando wie das erste transatlantische Datenkabel, Kostete mehrere Vermögen und hielt irgendwie zwei Wochen, und hat auch in der Zeit nie richtig funktioniert, weil die physikalischen Grundlagen noch fehlten.

Nicht, dass das nur zwei Wochen funktionieren würde. Aber tuts das lange genug, um die Baukosten rauszuholen und nen fetten Gewinn für Investoren? - Es gäbe da sicherere Investments.

Kommt dazu, dass die Physik der Länge von HGÜ-Trassen Grenzen setzt- Momentan wäre wohl eine Trasse durchs Mittelmeer nach Afrika etwa die Grenze des Machbaren. Man kommt damit nicht übern Atlantik.

Und dann die Physik: Spannungsabfall über Distanz findet auch bei HGÜ statt. Selbst wenn man nicht wie bei ner Gleichstrombahn alle paar KM nachspeisen muss. Und dann kostet auch die Technik nicht bloss 2.50 Währungseinheiten. Man kann damit einiges erreichen, aber damit die halbe Erde zu umspannen, das sind Fieberträume. Es ist dann billiger, das via Wasserstoff zu erledigen. Mit dem Zusatznutzen, dass man den auch - etwa zum Ausgleich etwa Saisonaler Schwankungen - Speichern kann.

Nur: Bevor man auf Wasserstoff setzt, wird man Batteriespeicher bauen. Die sind nämlich nochmal viel billiger.

Guter Artikel, das Projekt beobachte ich schon eine Weile und bin auf die Ausbeute gespannt.

Interessant, dass das ein Gitterturm wird. Wenn ich dran denke, dass Stahlfachwerkkonstruktionen grösseren Ausmasses Dauerbaustellen sind: Hat man die Unterhaltskosten auf dem Schirm? Oder baut man nach 30 Jahren einfach neu?

Grundsätzlich kann ich mir aber vorstellen, dass so eine Kontruktion in der Landschaft sogar weniger stört als ein massiver Stahlkonus. In der Sowjetunion gabs mal einen Ingenieur, der aus so Zweckbauten wie Strommasten sogar wahre Kunstwerke des Industriezeitalters machte. Die waren wirklich schön und faszinierend anzusehen. Und solche Konstruktionen wären heute einfacher zu berechnen und zu fertigen,

Es wird also nochmal spannend.

Edit: Der gesuchte Name war: Wladimir Grigorjewitsch Schuchow. (Gefunden dank KI Lumo)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Grigorjewitsch_Schuchow

Der gesuchte Begriff war Hyperboloidkonstruktion. Wäre Cool, wenns ein Revival solch gleichzeitig schöner und nützlicher Bauwerke gäbe. Ich würde glaub ich sogar hinfahren, wenns sowas in erreichbarer Nähe gäbe.

Bearbeitet ( von bluedog)



geile Teile.Adziogol_hyperboloid_Lighthouse_by_Vladimir_Shukhov_1911.jpg
Gaudi hat die Sagrada Familia nach ähnlichen Prinzipien konstruiert.

Ich habe mir nur vorgestellt in welcher Reihenfolge die Rotorblätter montiert werden, damit diese nicht an das Gerüst des unteren Turms stoßen.

Läuft aktuell

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/09/brandenburg-schipkau-groesste-windrad-der-welt-fertigstellung.html

sLfqvG.jpg

https://www.hansebubeforum.de/showtopic.php?threadid=36703&pagenum=8

Bearbeitet ( von Ronald)

Vor 29 Minuten, SeppCx schrieb:

Gaudi hat die Sagrada Familia nach ähnlichen Prinzipien konstruiert.

Witzig (im ursprünglichen Wortsinn, also geistreich) ist, dass Schuchow mehr als nur Türme baute. Die hielten einfach am längsten und sind deshalb photographisch dokumentiert. Er hat auch Hallendächer und sogar den ersten russischen seetüchtigen Tanker konstruiert, mit weniger als der Hälfte des sonst dafür benötigten Stahls. Man kann sich im Nachhinein fragen, ob das ausgerechnet bei einem Tanker so eine glorreiche Idee war, Material zu sparen.

Leider habe ich kein Bild dazu gefunden.

Ebenfalls in die Petrochemie weist der Schuchow-Cracking-Prozess, patentiert 1991, der wohl ähnlich dem viel bekannteren Burton-Prozess war. Irgendwie überrascht es mich nicht, dass das ein Prozess ist, für den es grosse Druckbehälter braucht.

es geht heiter immer weiter, trotz aller Fouls aus dem WiMi...

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Solarstromproduktion übertrifft bereits jetzt Vorjahreswert

Bereits Ende September hat die Solarstromproduktion in Deutschland den Vorjahreswert übertroffen. Die Solarwirtschaft nimmt das zum Anlass, für einen stärkeren Ausbau zu plädieren – und gegen die EEG-
Vor 43 Minuten, SeppCx schrieb:

heiter immer weiter,

Das sagt meine bescheidene Anlage auch, wir haben schon mehr ins Netz für die Nachbarn geliefert, als im gesamten 2025. gern weiter so

Was mir bisher noch nicht so bewusst war, ist, dass SMRs deutlich mehr Strahlungsmüll pro erzeugter kWh produzieren als große AKWs (mindestens doppelt so viel!).

Auch sonst ist dieser Beitrag sehenswert (Atom-Phantasten lassen sich aber davon sicher nicht beeindrucken, hier geht es ja um Fakten):

grafik.png

Bearbeitet ( von -martin-)

Der stabilere Wind führe dazu, dass der Rotor mehr als den doppelten Ertrag einer herkömmlichen Windturbine einfahre. Der Vorteil: Das Argument „wenn der Wind mal weht“ falle dann weg: Höhenwindräder liefern praktisch immer Strom. In der Energiewirtschaft wird dieser Strom als „grundlastfähig“ bezeichnet, der Vorwurf an die Photovoltaik und die Windkraft bislang: solchen „Grundlaststrom“ nicht liefern zu können.

https://taz.de/Stabilere-Windkraftausbeute/!6217949/

Eventuell interessante Randbemerkung, Die Cargolifter hat dazu vor der Pleite viel geforscht, denn über die Windverhältnisse zwischen 200 und 500 m Höhe gab es fast nichts.

10 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Die Cargolifter hat dazu vor der Pleite viel geforscht, denn über die Windverhältnisse zwischen 200 und 500 m Höhe gab es fast nichts.

Die Kosten des Höhenwindrads sind im Verhältnis zum erwarteten Ertrag aktuell noch überproportional höher als bei einer herkömmlichen Windrads.

Deshalb derweil in China:

212345-595126-595125_rc.jpg

https://www.golem.de/news/hoehenwindkraft-fliegende-windkraftanlage-erzeugt-strom-in-4-000-metern-hoehe-2608-212345.html

Zeit: 30.9.2026 um 19:02, -martin- schrieb:

Was mir bisher noch nicht so bewusst war, ist, dass SMRs deutlich mehr Strahlungsmüll pro erzeugter kWh produzieren als große AKWs (mindestens doppelt so viel!).

Auch sonst ist dieser Beitrag sehenswert (Atom-Phantasten lassen sich aber davon sicher nicht beeindrucken, hier geht es ja um Fakten):

grafik.png

SMR können alte Brennstäbe recyceln, der Markt dafür ist da. Es muss nur wirtschaftlich rentabel sein. Bei unseren Nachbarn entstehen ja einige SMR Typen, da wird man dann den Uranbedarf verfolgen können.

Seine Ausführungen zur Kühlung sind natürlich falsch, wie so oft bei ihm.Naturlich helfen AKW bei Dunkelflauten.

Vor 5 Minuten, phantomas schrieb:

SMR können alte Brennstäbe recyceln, der Markt dafür ist da. Es muss nur wirtschaftlich rentabel sein. Bei unseren Nachbarn Wo ? entstehen ja einige SMR Typen, da wird man dann den Uranbedarf verfolgen können. Ab wann ? So ungefähr ?

Seine Ausführungen zur Kühlung sind natürlich falsch, wie so oft bei ihm.Naturlich helfen AKW bei Dunkelflauten. Kohlekraftwerke auch.

Der Einfachheit halber dick und rot von mir.

Vor 18 Minuten, phantomas schrieb:

SMR können alte Brennstäbe recyceln

Nein, nur zu einem kleinen Teil. Nicht der Rede wert. Der Atommüll bei SMR ist größer als bei normalen AKW. Wurde alles belegt.

Sehr viele SMR-Prototypen nutzen russische/kasachische Brennstäbe. Man würde den französischen Fehler mit der Abhängigkeit von Russland wiederholen. Das wollen nur russische Propagandisten, wie Du.

Aber am Ende entscheidet die Wirtschaftlichkeit und die ist eben nicht gegeben. Sonst gäbe es ja kommerzielle SMR schon längst.

Bearbeitet ( von -martin-)

Richtig, Kohlekraftwerke auch. Nur werden diese durch die Co2-Bepreisung unrentabel.

"Wenn man aus Kohle aussteigen will, muss man die Kernkraft ausbauen"

Tschechien und Polen, die beiden Länder, die zusammen mit uns noch viel Kohle in Europa verstromen, tun dies. Wir bauen subventionierte Gaskraftwerke, die subventioniertes Gas verstromen und subventionieren dann den Strompreis, damit dieser nicht noch teurer im internationalen Vergleich wird.

mdr.de
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Mini-AKW: Tschechiens Pläne für modulare Atomreaktoren we...

Hohe Energiepreise bringen die Debatte um Kernkraft zurück. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will Mini-AKW prüfen, wenn sie sicher, wirtschaftlich und klimafreundlich sind. Auch Bayerns R

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 3 Minuten, phantomas schrieb:

viel Kohle in Europa verströmen,

🤣😂🤣

Wo bleiben die Antworten auf die restlichen Fragen ?

Vor 4 Minuten, -martin- schrieb:

Nein, nur zu einem kleinen Teil. Nicht der Rede wert. Der Atommüll bei SMR ist größer als bei normalen AKW. Wurde alles belegt.

Sehr viele SMR-Prototypen nutzen russische/kasachische Brennstäbe. Man würde den französischen Fehler mit der Abhängigkeit von Russland wiederholen. Das wollen nur russische Propagandisten, wie Du.

Aber am Ende entscheidet die Wirtschaftlichkeit und die ist eben nicht gegeben. Sonst gäbe es ja kommerzielle SMR schon längst.

Richtig, die SMR werden erst mit dem steigenden Strombedarf und der Co2-Bepreisung interessant. Rechenzentren, Wärmepumpe, e-mobilitât etc. befeuern diese Branche.

Das war vor 10 Jahren kein Thema.

Brennstäbe können überall auf der Welt gebaut werden. Auch in Russland, dort ist Uran knapp, aber Energie billig. Über die größten Uranvorkommen verfügt Cameco (Kanada).

Aus dem MDR Artikel ( so man ihn zu Ende liest):

…Nur ein Endlager, das will Temelín nicht auch noch in der Nähe haben. Fertig sein soll das erste Modular-Kraftwerk dort in rund zehn Jahren. Also zu spät für den Kohleausstieg bis 2033, kritisiert der Energieexperte Štěpán Vizi vom Zentrum für Verkehr und Energie in Prag. Es scheine, dass die modularen Kernkraftwerke teurer seien als konventionelle Reaktoren. Im Vergleich dazu würden die erneuerbaren Energien immer günstiger.

Ein funktionierendes Mini-AKW gibt es noch nirgendwo, trotzdem will Tschechien das erste auf dem europäischen Kontinent bauen...

Selten so gelacht, wie die Lobby dämliche ( Oder bestochene - notfalls mit Weißwurst) Politiker im Griff hat.

Und jetzt gibst Du auch noch die ungefragt die Antworten für den Atomquatscher. Soll er doch selbst suchen und selbst sagen, daß er Unsinn verbreitet. Gut er hat nicht die Eier dazu.... Aber man muß ihm auch nicht die Arbeit abnehmen.

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