3. März 20251 J. vor 10 Minuten schrieb phantomas: Immerhin stieg die Stromproduktion letztes Jahr deutlich. Jupp. Zu welchem Preis ? dem neuen EPR-Reaktor in Flamanville in der Normandie, verstärken die Zweifel daran. Das AKW mit rund 1600 Megawatt Leistung war im Dezember ans Netz gegangen. Extreme Bauzeit- und Kostenüberschreitungen hatten Skeptiker:innen schon lange Munition gegen den Slogan von der „Atom-Renaissance“ gegeben. Statt geplanter fünf Jahre dauerte es 17 Jahre bis zur Fertigstellung, und aus ursprünglich veranschlagten 3,3 Milliarden Euro wurden, so die offizielle Angabe, 13,2 Milliarden. Ein neuer Bericht des französischen Rechnungshofes beziffert die Flamanville-Kosten nun noch deutlich höher. Sie betragen danach sogar 23,7 Milliarden Euro. Der Rechnungshof hat dabei Finanzierungskosten, Verteuerungen durch die Inflation in den letzten Jahren und die Aufwendungen für die in diesem Jahr geplante Abschaltung des neuen AKW einkalkuliert. Diese ist notwendig, da der Deckel des Reaktordruckbehälters gemäß einer Forderung der Behörde für nukleare Sicherheit bereits wieder ausgetauscht werden muss. Rechnungshof kritisiert hohe Kosten der Atomkraft Der Rechnungshof kritisierte, dass der Flamanville-EPR angesichts der staatlichen Vorgaben zum Strompreis kaum rentabel zu betreiben sein wird. Um eine Rendite von vier Prozent zu erreichen, müsse der Verkaufspreis für den Atomstrom bei 12,2 Cent pro Kilowattstunde liegen, bei sieben Prozent sogar bei 17,6 Cent. Das liegt weit über dem Zielpreis von sieben Cent pro Kilowattstunde für Nuklearstrom, der 2023 zwischen der französischen Regierung und dem inzwischen wieder voll verstaatlichten Stromkonzern EDF, der die AKW im Land betreibt, festgelegt wurde. Auch Strom aus erneuerbaren Energien ist billiger.
3. März 20251 J. vor 10 Minuten schrieb Frank M: Aha, na dann erzähl mal. Steht doch im Artikel drin. Man hat vier AKW zwischen 2019 und 2022 abgeschaltet. Die Reduzierung des Wasserverbrauchs betrug in der Energiewirtschaft 2 Mrd. Kubikmeter Wasser. 2022 war aber auch das Jahr, in dem die hohen Strompreise zu einer starken Stromeinsparung in der Industrie geführt hat. Also rund 10 Prozent des Rückgangs waren konjunkturell bedingt. Industrie hat Energieverbrauch 2022 stark gedrosselt | tagesschau.de Insgesamt verbrauchte die Energiewirtschaft 6,6 Mrd. Kubikmeter Wasser. Die überwiegende Menge davon durch Gas- und Kohlekraftwerke. Kohlekraftwerke: Wasserverschmutzung & Verbrauch Das Silizium der chinesischen Solarpanels wird übrigens durch die Energie von Kohlekraftwerken erzeugt.
3. März 20251 J. vor 1 Minute schrieb phantomas: Das Silizium der chinesischen Solarpanels wird übrigens durch die Energie von Kohlekraftwerken erzeugt. Das ist doch prima. Die Kohlekraftwerke machen sich durch Eigenleistung selbst überflüssig. Vorbildlich. 😉
3. März 20251 J. vor 25 Minuten schrieb Frank M: Jupp. Zu welchem Preis ? dem neuen EPR-Reaktor in Flamanville in der Normandie, verstärken die Zweifel daran. Das AKW mit rund 1600 Megawatt Leistung war im Dezember ans Netz gegangen. Extreme Bauzeit- und Kostenüberschreitungen hatten Skeptiker:innen schon lange Munition gegen den Slogan von der „Atom-Renaissance“ gegeben. Statt geplanter fünf Jahre dauerte es 17 Jahre bis zur Fertigstellung, und aus ursprünglich veranschlagten 3,3 Milliarden Euro wurden, so die offizielle Angabe, 13,2 Milliarden. Ein neuer Bericht des französischen Rechnungshofes beziffert die Flamanville-Kosten nun noch deutlich höher. Sie betragen danach sogar 23,7 Milliarden Euro. Der Rechnungshof hat dabei Finanzierungskosten, Verteuerungen durch die Inflation in den letzten Jahren und die Aufwendungen für die in diesem Jahr geplante Abschaltung des neuen AKW einkalkuliert. Diese ist notwendig, da der Deckel des Reaktordruckbehälters gemäß einer Forderung der Behörde für nukleare Sicherheit bereits wieder ausgetauscht werden muss. Rechnungshof kritisiert hohe Kosten der Atomkraft Der Rechnungshof kritisierte, dass der Flamanville-EPR angesichts der staatlichen Vorgaben zum Strompreis kaum rentabel zu betreiben sein wird. Um eine Rendite von vier Prozent zu erreichen, müsse der Verkaufspreis für den Atomstrom bei 12,2 Cent pro Kilowattstunde liegen, bei sieben Prozent sogar bei 17,6 Cent. Das liegt weit über dem Zielpreis von sieben Cent pro Kilowattstunde für Nuklearstrom, der 2023 zwischen der französischen Regierung und dem inzwischen wieder voll verstaatlichten Stromkonzern EDF, der die AKW im Land betreibt, festgelegt wurde. Auch Strom aus erneuerbaren Energien ist billiger. Naja, eine vierprozentige Rendite von den 23 Milliarden wären immerhin noch 1 Milliarde Gewinn pro Jahr für den Steuerzahler. So schlimm wäre das also nicht. In D erzielt das kein Kraftwerk. Aber der Rechnungshof hat durchaus Recht. Die Franzosen müssen auf jeden Fall rechnen, wieviele AKW sie neu bauen sollen. Es ist ja kostenseitig nicht unerheblich, ob man 50, 60 oder mehr AKW betreibt. Mit Strom aus erneuerbaren Energien meint man in F sicher die Wasserkraftwerke, die sind in der Tat sehr günstig und flexibel zu betreiben. Bearbeitet (3. März 20251 J. von phantomas)
3. März 20251 J. vor 3 Minuten schrieb SeppCx: Das ist doch prima. Die Kohlekraftwerke machen sich durch Eigenleistung selbst überflüssig. Vorbildlich. 😉 Und ich dachte schon, er hole mal wieder mit dem Grundlasthammer aus. Vielleicht ist dann doch ein Fünkchen* Erkenntnis eingesickert?! * nicht Funkenmarie, die ist mit einer ganz anderen Energieform unterwegs.
3. März 20251 J. vor 14 Minuten schrieb phantomas: Also rund 10 Prozent des Rückgangs waren konjunkturell bedingt. Und da 90% ja nur der geringste Teil ist, kann man den einfach unter den Tisch fallen lassen 👍 Blöd, wenn man bei der FDP rechnen gelernt hat.
3. März 20251 J. @phantomas Ich schwimme ja auch gerne mal gegen den Strom. Aber Atomkraft ist tatsächlich nicht mehr die Lösung. Macht überhaupt keinen Sinn. Baukosten, Betriebskosten, Endlagerkosten. Und alles müssen wir wiederum mit unseren Steuern bezahlen. Und nur damit auf der Stromrechnung ein niedriger Preis steht ? Ist doch selbstbeschiss. Mich stören die hohen Spritkosten auch nicht. Tanke immer für 30.-€ 😉
3. März 20251 J. vor 12 Minuten schrieb Frank M: @phantomas Ich schwimme ja auch gerne mal gegen den Strom. Aber Atomkraft ist tatsächlich nicht mehr die Lösung. Macht überhaupt keinen Sinn. Baukosten, Betriebskosten, Endlagerkosten. Und alles müssen wir wiederum mit unseren Steuern bezahlen. Und nur damit auf der Stromrechnung ein niedriger Preis steht ? Ist doch selbstbeschiss. Mich stören die hohen Spritkosten auch nicht. Tanke immer für 30.-€ 😉 AKW sind nur ein Teil beim Strommix. Wir hier in D sollten ebenfalls stark auf Windkraft, Biogas und günstige Speicher setzen. Das Problem mit hohen Baukosten und Betriebskosten trifft vor allem auf die geplanten Gaskraftwerke zu. Davon sollten wir möglichst wegkommen.
3. März 20251 J. vor 17 Minuten schrieb silvester31: Und da 90% ja nur der geringste Teil ist, kann man den einfach unter den Tisch fallen lassen 👍 Blöd, wenn man bei der FDP rechnen gelernt hat. Na, wenn der Rückgang des Wasserverbrauchs 17 Prozent betrug, davon wohl 10 Prozent konjunkturbedingt, dann kommt wohl auch bei der SPD raus, dass dies mehr als die Hälfte ist.
3. März 20251 J. vor 52 Minuten schrieb Ebby Zutt: Er ist der Schrecken, der die Nacht durchflattert. ( und den VDI verwechselt er wohl mit dem Verband der Influenzer) Nur mal zum Vergleich was sonst auf dem Planeten läuft: ( WallstreetOnline) Das kannst du doch die Idee neue AKW hinzustellen nur noch in die Tonne treten. China ist doch auch für Photovoltaik gut geeignet.
3. März 20251 J. vor 7 Stunden schrieb Ebby Zutt: Und wo hast du da deinen Sohn dabei? Gibt auch Fahrradwohnwagen für 2 leute. Ich finde sowas cool.
3. März 20251 J. vor 40 Minuten schrieb phantomas: China ist doch auch für Photovoltaik gut geeignet Ach Göttin behüte dich. …Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Deutschland beträgt etwa 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter im Jahr… ( überall, wo drüber geschrieben wird nachlesbar). Wenns dann mit den Speichern besser wird ( Preise seit März 2023 um ~1/3 gefallen) dann kannst du dir ein AKW ans Bein nageln. Selbst noch weiter nördlich bringt die Sonne noch genug Energie auf den Planeten. Natürlich haben die südlicheren Staaten eine höhere Ausbeute. Und? Für eine durchschnittsfamilie reichen also bei (Energie-Experten): Wirkungsgrad PV-Module steigt: In den letzten 10 Jahren ist der durchschnittliche Solarzellen Wirkungsgrad von knapp über 15 % auf über 20 % gestiegen. Höchstwerte des Fraunhofer Instituts liegen aktuell bei 25 % Wirkungsgradfür ein Glas-Glas-Modul mit Perowskit-Zellen… 20% Ausbeute 20 m2 PV auf dem Dach.
3. März 20251 J. nein nein nein Alles was bei PV und Windkraft unter 110% des möglichen Maximums liegt, muss sofort durch Atomkraft ersetzt werden. Das wird Fritze mit seinem Berater Phantastimusk per Dekret beschließen.
5. März 20251 J. Schon gesehen, was die Schweizer so treiben?: https://www.pyronet.ch/ …Wir bieten moderne Pyrolyseheizungen an, mit welchen klimapositiv Wärme erzeugt und hochwertige Pflanzenkohle hergestellt werden kann. Damit wird es erstmals möglich, beim Heizen CO2 langfristig zu binden statt zu emittieren… Quasi die Kernfusion des kleinen Mannes, obwohl - die Pyrolyseheizung läuft ja schon.
6. März 20251 J. vor 11 Stunden schrieb Ebby Zutt: Schon gesehen, was die Schweizer so treiben?: https://www.pyronet.ch/ …Wir bieten moderne Pyrolyseheizungen an, mit welchen klimapositiv Wärme erzeugt und hochwertige Pflanzenkohle hergestellt werden kann. Damit wird es erstmals möglich, beim Heizen CO2 langfristig zu binden statt zu emittieren… Quasi die Kernfusion des kleinen Mannes, obwohl - die Pyrolyseheizung läuft ja schon. 30-50 kW Heizleistung, das dürfte etwas für Mehrfamilienhäuser sein...
10. März 20251 J. Die menschgemachte #Klimakrise wird fast nicht mehr geleugnet, zu stark wiegen die längst für alle sichtbaren Belege. Dennoch möchten die alten Kreise der #Fossil-Lobby weiter Gewinne zulasten unseres Lebensraums und unserer Zukunft machen. Sie gehen, und das ist leider wörtlich zu verstehen, über Leichen, um das Sterben ihrer toxischen Branche möglichst lange hinaus zu zögern. Dazu finden sie reichlich nützliche #Idioten. Einige davon müssen sie aktiv bezahlen, aber die meisten machen freiwillig mit. Die Erzählung: Es würde eine ideologische Panik verbreitet und das alles nur, weil eine finanzstarke Elite von Superreichen zugunsten ihrer Profite die #Solar- und #Wind-Energie durchdrücken wolle. Diese Erzählung ist in mehrfacher Hinsicht absurd. Einerseits enthält sie das üblichen Elite-Bashing, das mitunter auch antisemitische Codes enthält, und es trifft tatsächlich auf die Leute zu, die sie verbreiten. Die Fossil-Lobby praktiziert seit Jahrzehnten genau das, was sie mit Hilfe von (teils gekauften) “Journalisten” wie z.B. von den #Springer-Brigaden wie #Welt und #Bild, rechtsextremer Parteien sowie vieler Opfer von Desinformationen systematisch verbreitet.
10. März 20251 J. https://www.theguardian.com/environment/2025/mar/06/isds-fear-of-billion-dollar-lawsuits-stops-countries-phasing-out-fossil-fuels-aoe Zitat Why fear of billion-dollar lawsuits stops countries phasing out fossil fuels Zitat Companies can sue governments for closing oilfields and mines – and the risk of huge damages is already stopping countries from passing green laws, ministers say https://www.theguardian.com/global-development/2025/mar/07/private-investors-ability-to-sue-governments-is-a-form-of-legal-terrorism-ending-this-system-is-imperative-aoe Zitat Allowing foreign firms to sue governments for lost profits is legal terrorism – it must end
10. März 20251 J. Ungerechte Klimapolitik: Wer zahlt den Preis? Zitat MAITHINK X vom 9. März 2025 Klimaschutz kostet Geld, und diesen Preis zahlen momentan vor allem die Falschen: Haushalte mit weniger Einkommen, die kaum Treibhausgase verursachen. https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/maithink-x-klimapolitik-100.html
12. März 20251 J. Uupsi. Unfall an Europas größtem Kernreaktor in Finnland Helsinki · Finnland meldet einen Unfall an einem seiner Kernkraftwerke. Aus dem Kernreaktor Olkiluoto 3 (OL3) an der südwestlichen Küste sind demnach etwa einhundert Kubikmeter radioaktive Kühlflüssigkeit ausgetreten. https://rp-online.de/panorama/ausland/finnland-olkiluoto-ol3-unfall-an-europas-groesstem-kernreaktor-radioaktive-fluessigkeit-ausgetreten_aid-125060859
12. März 20251 J. https://www.adac.de/news/verkehr-indien-tankverbot-verbrenner/ Indiens Hauptstadt Delhi ergreift drastische Maßnahmen gegen den allgegenwärtigen Smog. Schon bald erhalten alte Verbrenner-Pkw an Tankstellen keinen Sprit mehr. Macht das Beispiel Schule? Tankverbot für über 15 Jahre alte Verbrenner-Pkw Regelung gilt ab 31. März Auch Mumbai plant Einschränkungen
12. März 20251 J. vor 26 Minuten schrieb ajkon1: https://www.adac.de/news/verkehr-indien-tankverbot-verbrenner/ Indiens Hauptstadt Delhi ergreift drastische Maßnahmen gegen den allgegenwärtigen Smog. Schon bald erhalten alte Verbrenner-Pkw an Tankstellen keinen Sprit mehr. Macht das Beispiel Schule? Tankverbot für über 15 Jahre alte Verbrenner-Pkw Regelung gilt ab 31. März Auch Mumbai plant Einschränkungen Ich weiß ja nicht, wie hoch der Anteil des Individualverkehrs ist und da wiederum der Anteil der alten Autos. Aber da dürfte einiges zum erliegen kommen.
12. März 20251 J. In Indien boomt doch der Markt für Elektroroller, da wird sich vielleicht schnell einiges verbessert haben.
12. März 20251 J. vor 3 Stunden schrieb ajkon1: https://www.adac.de/news/verkehr-indien-tankverbot-verbrenner/ Indiens Hauptstadt Delhi ergreift drastische Maßnahmen gegen den allgegenwärtigen Smog. Schon bald erhalten alte Verbrenner-Pkw an Tankstellen keinen Sprit mehr. Macht das Beispiel Schule? Tankverbot für über 15 Jahre alte Verbrenner-Pkw Regelung gilt ab 31. März Auch Mumbai plant Einschränkungen Wenn schon, dann radikal: Zitat Noch weiter will die westindische Metropole Mumbai gehen. Dort gibt es Pläne, Benzin- und Dieselautos ganz aus der Stadt zu verbannen. Ein Expertengremium soll dazu im April einen Bericht vorlegen.
17. März 20251 J. Zitat Klimapolitik und Arbeiterklasse„Das Klima schützen darf kein teurer Lifestyle sein“ Arbeiter:innen wählen weltweit eher rechts statt grün. Karen Bell, Sozial- und Umweltgerechtigkeitsforscherin, erklärt warum, und was zu tun wäre. Bell: Grüne Politik wird dominiert von den Interessen der Ober- und Mittelschicht. Die Lösungen, die grüne Parteien anbieten, sind oft Lösungen für Menschen, die sich keine Sorgen um Geld machen müssen. Bio-Lebensmittel, E-Autos, Wärmepumpen – das sind Luxusprodukte, deren Kauf heute leider mit Klimaschutz gleichgesetzt wird. Wenn man aber Klimaschutz zu einem teuren Lifestyle macht, den sich die Arbeiterschicht nicht leisten kann, ist es für mich nicht überraschend, dass grüne Parteien sie nicht überzeugen. https://taz.de/Klimapolitik-und-Arbeiterklasse/!6072490/ Bearbeitet (17. März 20251 J. von MatthiasM)
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