11. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb phantomas: Wer heute Mittag sein Auto, Fahrrad oder Smartphone laden kann, sollte das tun. Oder die Waschmaschine laufen lassen. Der Strompreis an der Börse liegt um 14 Uhr bei -23 Cent. https://www.energy-charts.info/charts/price_spot_market/chart.htm?l=de&c=DE Was soll der Quatsch?? Welcher Endverbraucher bezahlt denn den kWh-Preis der Börse???
11. Mai 20251 J. vor 53 Minuten schrieb Juergen_: Was soll der Quatsch?? Welcher Endverbraucher bezahlt denn den kWh-Preis der Börse??? Na, Du sollst die deutschen Stromproduzenten retten! Aber sieh es ihm nach, dass versteht er einfach nicht, dass Waren manchmal unverkaeuflich sind und sie kostenintensiv "entsorgt" werden muessen.
11. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Juergen_: Das sind ja nette rhetorische Fragen an unser hiesiges Phantom. Nur gehen sie halt komplett ins Leere, weil er ja seit Jahren bewusst GEGEN die Energiewende agitiert und polemisiert. Naja. Die Antwort war wohl prinzipiell ehrlich, wenn auch zu keinem Punkt wirklich konkret, sondern umschiffend, wie üblich.
11. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Juergen_: Das sind ja nette rhetorische Fragen an unser hiesiges Phantom. Nur gehen sie halt komplett ins Leere, weil er ja seit Jahren bewusst GEGEN die Energiewende agitiert und polemisiert. Naja. Die Antwort war wohl prinzipiell ehrlich, wenn auch zu keinem Punkt wirklich konkret, sondern umschiffend, wie üblich.
11. Mai 20251 J. vor 13 Stunden schrieb Karl Hunsche: Du findest es sinnvoller 15 Automarken zu haben von denen 6 stellantis und 9 andere alle Umsatzeinbrüche haben ? Oder 15 Käsesorten aus unterschiedlichen Ländern? das aus wettbewerb, befeuert durch fortschrittsdenken hervorgehenden materiellen und immateriellen Güterangebot darf man nicht nur auf die konsumentenseite beziehen. die selbe dynamik bestimmt ebenso die entwicklung der nachfrage der zur produktion erforderlichen arbeit. damit steht jedem die möglichkeit offen, güter und arbeit und einkommen frei wählen zu können. wie ich das finde? was die gestaltungsangebote angeht, ist das für mich hier einer der schönsten spielplätze überhaupt. mal gewinnt der eine, mal der andere. oft sind es auch immer die gleichen. das ist schließlich sinn des spiels. vor 14 Stunden schrieb Karl Hunsche: und wenn das MHD abgelaufen ist kloppen wir das zeugs in die Tonne? mir missfällt (nicht nur bei dir, sondern generell) die verwendung des wortes "wir". von mir aus klopp in du die tonne, was und soviel du willst.
11. Mai 20251 J. vor 6 Stunden schrieb Juergen_: Das sind ja nette rhetorische Fragen an unser hiesiges Phantom. Nur gehen sie halt komplett ins Leere, weil er ja seit Jahren bewusst GEGEN die Energiewende agitiert und polemisiert. Richtig, ich bin gegen den Ausstieg aus heimischer Kernenergie und dem deshalb nötigen Einstieg in langfristige Abhängigkeiten von Gas und Kohle aus Russland (Nordstream 1+2 und Steinkohle) und anderen Staaten und dem daraus verursachten Klimaschaden. Und ich bin gegen die Subventionierung zur Schaffung von Überkapazitäten bei Photovoltaik und Windenergie. Durch die Energiewende ist unser Strom sehr teuer und soll jetzt wiederum durch Subventionen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden. Beides zahlen wir bzw. die kommenden Generationen. Bearbeitet (11. Mai 20251 J. von phantomas)
11. Mai 20251 J. vor 5 Stunden schrieb MatthiasM: Na, Du sollst die deutschen Stromproduzenten retten! Aber sieh es ihm nach, dass versteht er einfach nicht, dass Waren manchmal unverkaeuflich sind und sie kostenintensiv "entsorgt" werden muessen. Nein, damit bewahren wir unserem Staat und somit uns vor weiteren Milliarden durch die EEG Umlage und die Entschädigung für Phantomstrom. Darüber hinaus ist der Strom zu diesen Zeiten besonders CO2 - arm. Den Energiekonzernen tut das nicht sonderlich weh. Sie foerdern dies aber auch, weil sie ja selbst Erneuerbare betreiben. https://www.stromgedacht.de/supergruen Bearbeitet (11. Mai 20251 J. von phantomas)
11. Mai 20251 J. vor 6 Stunden schrieb Juergen_: Was soll der Quatsch?? Welcher Endverbraucher bezahlt denn den kWh-Preis der Börse??? Geht das nicht wenn du einen variabelen Sromtarif hast?
11. Mai 20251 J. vor 44 Minuten schrieb phantomas: Richtig, ich bin gegen den Ausstieg aus heimischer Kernenergie .... Das liegt wahrscheinlich daran, dass deine Erkenntnisse in dem Bereich aus, unter einem gewissen Bias, angelesener Internetkram ist. vor 40 Minuten schrieb phantomas: Nein, damit bewahren wir unserem Staat und somit uns vor weiteren Milliarden durch die EEG Umlage und die Entschädigung für Phantomstrom. Du bist, mWn, immer noch eine Antwort schuldig, welche Geldmenge tatsaechlich in den negativen Strompreis geflossen ist*. Meine Kenntisse in Sachen Wirtschaft sind zwar nicht aussergewoehnlich hoch, aber ich weiss, dass man mit der Vermeidung von Millionenbetraegen keine Milliardenbetrage einsparen kann. Stelle doch mal die Einnahmen der Erneuerbaren Energien, mit den Ausgaben des negativen Strompreises dar. Damit man weiss worum es ueberhaupt geht. So viel wie Du schon darueber geklagt hast sollte das doch ein Kinderspiel fuer dich sein. Oder musst Du wieder ausweichen?
11. Mai 20251 J. Ja, eine gute Frage, die mich auch interessiert. Kennt jemand die Steuereinnahmen aus den Erneuerbaren? Die Einnahmen aus Erneuerbaren bei Solardächern sind dank der Vorgängerregierung steuerfrei, jedrnfalls die aus subventionierter Photovoltaik. Die Offshore Windparks sind weitgehend in internationaler Hand, einiges gehört z.b. KKR und anderen Finanzriesen. Die EEG Umlage kostete den Steuerzahler letztes Jahr gut 18,5 Milliarden, die Entschädigungen für Phantomstrom sind auch Milliardenbeträge. https://table.media/climate/news/eeg-kosten-hoeher-als-geplant-aber-niedriger-als-befuerchtet/
11. Mai 20251 J. Habe ich mir schon gedacht, dass es wieder keine Konkrete Antwort gibt was wir jetzt fuer den Phatomasstrom angeblich bezahlen. So macht er wohl in 10 Jahren noch aus einer Muecke einen Elefanten .....
11. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb phantomas: Richtig, ich bin gegen den Ausstieg aus heimischer Kernenergie ... Da bist du jetzt schon ein paar Jahre zu spät. Zum Glück. Züge, die abgefahren sind...
11. Mai 20251 J. vor 11 Minuten schrieb MatthiasM: Habe ich mir schon gedacht, dass es wieder keine Konkrete Antwort gibt was wir jetzt fuer den Phatomasstrom angeblich bezahlen. So macht er wohl in 10 Jahren noch aus einer Muecke einen Elefanten ..... Auch hier kannst Du noch 10 Jahre weiterschreiben mit ohne Erfolg.
11. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb ajkon1: Geht das nicht wenn du einen variabelen Sromtarif hast? Zumindest bei Tibber wird man tatsächlich bezahlt, wenn der Stunden-Durchschnittspreis negativ ist. Andere Dynamische Stromtarife werden das ähnlich machen, bei EON ist das anscheinend auch so
11. Mai 20251 J. vor 8 Stunden schrieb Juergen_: Das sind ja nette rhetorische Fragen an unser hiesiges Phantom. Nur gehen sie halt komplett ins Leere, weil er ja seit Jahren bewusst GEGEN die Energiewende agitiert und polemisiert. Nein, das tut er nicht. Er ist für regenerative Energien, wenn dann die Voraussetzungen ( irgendwann in ferner Zukunft) gegeben sind. Solange möchte er eben die Atomkraft ausbauen, bis wir keine Erneuerbaren mehr brauchen. Finde den Fehler.
11. Mai 20251 J. vor 3 Stunden schrieb frommbold: das aus wettbewerb, befeuert durch fortschrittsdenken hervorgehenden materiellen und immateriellen Güterangebot darf man nicht nur auf die konsumentenseite beziehen. die selbe dynamik bestimmt ebenso die entwicklung der nachfrage der zur produktion erforderlichen arbeit. damit steht jedem die möglichkeit offen, güter und arbeit und einkommen frei wählen zu können. wie ich das finde? was die gestaltungsangebote angeht, ist das für mich hier einer der schönsten spielplätze überhaupt. mal gewinnt der eine, mal der andere. oft sind es auch immer die gleichen. das ist schließlich sinn des spiels. mir missfällt (nicht nur bei dir, sondern generell) die verwendung des wortes "wir". von mir aus klopp in du die tonne, was und soviel du willst. Die Supermärkte in jeder deutschen Stadt kloppen in jede deutsche tonne dieser stadt was über mhd ist. Alle Supermärkte. Egal ob kaufland, rewe, aldi, penny lidl oder whatever. in jeder deutschen Stadt. Rechne das mal zusammen auf alle Städte in Deutschland. dann weisst du was wir tagtäglich wegschmeißen damit der Kunde 30 Käsesorten und 30 Pizza Sorten und 20 Milchsorten und und und (Gemüse gar nicht eingerechnet) vorfindet.
11. Mai 20251 J. vor 3 Stunden schrieb phantomas: Richtig, ich bin gegen den Ausstieg aus heimischer Kernenergie und dem deshalb nötigen Einstieg in langfristige Abhängigkeiten von Gas und Kohle aus Russland (Nordstream 1+2 und Steinkohle) und anderen Staaten und dem daraus verursachten Klimaschaden. Und ich bin gegen die Subventionierung zur Schaffung von Überkapazitäten bei Photovoltaik und Windenergie. Durch die Energiewende ist unser Strom sehr teuer und soll jetzt wiederum durch Subventionen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden. Beides zahlen wir bzw. die kommenden Generationen. Kernenergie. Nicht dein ernst oder ? Weisst du was eine Kilowattstunde Kernenergie kostet die NICHT durch alle Bürger querfinanziert ist ????
11. Mai 20251 J. vor 12 Minuten schrieb Karl Hunsche: Alle Supermärkte Um dem Geschwurbel mal ein Ende zu bereiten: Details zur Wahrheit: https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html da steht auch: im Handel fallen 7% der Abfälle an. Tja, wie schriebst du so schön aus dem Bauch raus? Tonne kloppen.
11. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche: Kernenergie. Nicht dein ernst oder ? Weisst du was eine Kilowattstunde Kernenergie kostet die NICHT durch alle Bürger querfinanziert ist ???? Wir kaufen momentan sehr viel davon von unseren Nachbarn ein, weil sie günstiger ist als unsere Kraftwerke. In der Schweiz kalkuliert man mit 4-5 Cent pro kWh incl. aller Kosten. Beim sehr teuren EPR2 in Flamanville wird erst ab 7 Cent Geld verdient. Beides weit günstiger als alleine die CO2 Abgabe für Kohlestrom.
11. Mai 20251 J. vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt: Nein, das tut er nicht. Er ist für regenerative Energien, wenn dann die Voraussetzungen ( irgendwann in ferner Zukunft) gegeben sind. Solange möchte er eben die Atomkraft ausbauen, bis wir keine Erneuerbaren mehr brauchen. Finde den Fehler. Kernenergie und Off-Shore Windräder plus Speicher für Grundlast, Biomasse, Speicher und restliche Erneuerbare für Spitzenlast. Kohle und Gas nur als BackUp. Weg mit dem EEG, dafür Rückkauf und Verstaatlichung der ohnehin monopolistisch agierenden Stromnetze. So würden auch viele gutbezahlte HighTech Arbeitsplätze entstehen
11. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt: Um dem Geschwurbel mal ein Ende zu bereiten: Details zur Wahrheit: https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html da steht auch: im Handel fallen 7% der Abfälle an. Tja, wie schriebst du so schön aus dem Bauch raus? Tonne kloppen. Und wie haben die diese Statistik ermittelt ohne vor ort gewesen zu sein ? Ich habe 11 Jahre vor Ort zugesehen wieviel an Lebensmitteln von den Tafeln abgeholt wurde (ein Bruchteil) und wieviel in den Tonnen landete. ich habe AUCH gesehen wieviel Lebensmittel abgeschrieben wurden. Und wieviel nicht erfasst in der tonne landete. Und wenn das 1 supermarkt von 9 in einer stadt ist, von EINER Kette, was kommt bei allen anderen ketten und allen anderen Filialen in derselben stadt und summarum in ALLEN Städten Deutschlands zusammen ? Wieviel gemüse/Obst landet denn täglich im müll ? Wieviel tiefkühl und mopro ? Ich habe mur da 11 Jahre lang einen Eindruck vermittelt.
11. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb phantomas: Wir kaufen momentan sehr viel davon von unseren Nachbarn ein, weil sie günstiger ist als unsere Kraftwerke. In der Schweiz kalkuliert man mit 4-5 Cent pro kWh incl. aller Kosten. Beim sehr teuren EPR2 in Flamanville wird erst ab 7 Cent Geld verdient. Beides weit günstiger als alleine die CO2 Abgabe für Kohlestrom. Und wieviel Geld bezahlen die Bürger für Endlagerung, entsorgung und Abtransport und Rückbau der Kraftwerke ? schon mal überlegt das man die Kosten für die verstrahlung, endlager und Entsorgung und den Rückbau der stillgelegten Kraftwerke den man immer klammheimlich auf den Bürger umlagert (von den kosten für die krebskrank verstrahlten leukämie Opfer nicht zu sprechen) eigentlich auf die kWh draufschlagen müsste ? denn die Allgemeinheit trägt alle diese Kosten stillschweigend. in Hamm stand mal ein Hochtemperatur Reaktor der SPD Landesregierung. Vorzeigeobjekt. vom Steuerzahler finanziert. Das vorführmodell ging dann ans netz. Um als vorführmodell für den export zu dienen. Fürs ausland. Nach diversen störfällen (leukämie in der Umgebung, wurde vertuscht) wurde das dingen dann abgeschaltet ohne jemals Energie betrieben zu haben. Dann hat der Steuerzahler noch den ganzen Abbau über Jahre finanziert. wieviel hat denn nun die kWh gekostet die der HTR produziert hat, mit allen kosten zusammen gerechnet?! Also Abbau, Krankenhaus Kosten der Leukämie kranken, Entsorgung und jahrelanger Rückbau der Gebäude ? https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300 wieviel kostet denn eine kWh Strom aus dem HTR in Hamm. wenn mn sie kosten der verstrahlung und des jahrelangrn Rückbaues einrechnet? im betrieb war es nur 423 tage. Vorplanungen gab es ab 1962. Eingeweiht wurde das Kraftwerk vom damaligen Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber am 13. September 1983 und zum ersten Mal mit einer sich selbst erhaltenden Kettenreaktion in Betrieb genommen. Bereits während der Inbetriebnahmephase traten so viele Probleme auf, dass die Stadtwerke Bremen ihren Anteil am THTR-300 zum symbolischen Preis von 1 DM an den HKG-Hauptgesellschafter Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) abgaben, um dem Haftungsrisiko zu entgehen.[16] Kurz danach gab es weitere, allerdings vergebliche Versuche von Minderheitsgesellschaftern (u. a. Stadtwerke Bielefeld und Wuppertal), ihre Anteile abzugeben oder an VEW zu übertragen.[16] Die Teilgenehmigung der atomrechtlichenGenehmigungsbehörde zum regulären Betrieb wurde erst am 9. April 1985 erteilt. Von 1985 bis zur Stilllegung 1989 verzeichnete der THTR-300 nur 16.410 Betriebsstunden mit einer abgegebenen elektrischen Energie von 2.756.000 MWh (Brutto: 2.881.000 MWh). Das entspricht 423 Volllasttagen. Die für einen ökonomischen Betrieb erforderliche Arbeitsverfügbarkeit von mindestens 70 % wurde in keinem Betriebsjahr erreicht (1988: 41 %[17]). Für die im THTR erzeugte Elektrizität gab es eine Abnahmegarantie zu einem an der Steinkohleverstromung orientierten Preis, der damals um etwa 40 % über dem Abnahmepreis für Leichtwasserreaktoren lag; das ist als zusätzliche Subventionierung des THTR zu interpretieren. Die mehr als 120 bekannten meldepflichtigen Ereignisse bei nur 423 Tagen Volllastbetrieb wurden vielfach als Beweis für die Unausgereiftheit der Kugelhaufentechnologie gewertet.[19] Der Ausfall der sicherheitsrelevanten Feuchtefühler am 7. September 1985 wurde der damals gültigen zweithöchsten Meldekategorie B zugeordnet. Der THTR-300 galt ursprünglich aufgrund des Funktionsprinzips, bei dem keine Kernschmelzeauftreten kann, als wesentlich unfallsicherer als andere Reaktortypen. Allerdings wurde bereits 1984 vom Institut für nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Jülich gezeigt, dass ein Kühlmittelverlust im THTR-300 zu sehr hohen Temperaturen führt (2300 °C), was auch ohne Kernschmelze eine massive Radioaktivitätsfreisetzung zur Folge hat.[6] Als nachteilig erwies sich dabei auch der Spannbetonbehälter, da Beton sich beim Erhitzen unter Wasserdampffreisetzung zersetzt und der entstehende Wasserdampf mit dem heißen Graphit chemisch reagiert. Ein lange Zeit vertraulich gehaltenes Gutachten für die NRW-Landesregierung von 1988 bescheinigte dem THTR-300 bei Wassereinbruchstörfällen durch Dampferzeugerrohrbrüche sogar das Risiko von nuklearem Durchgehen, bis hin zu ähnlichen Szenarien wie der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.[20] Diese Ähnlichkeit zum Tschernobyl-Kernreaktor wird verursacht durch die Verwendung von Graphit als Moderator in beiden Reaktortypen. Befürworter der Kugelhaufentechnologie konnten dieses Gutachten im Zuge der Untersuchungen der AVR-Expertengruppe nicht widerlegen. Auch gab es Probleme bei der Betriebssicherheit. Unter anderem traten durch die Abschaltstäbe, die von oben in den Kugelhaufen hineingedrückt wurden, wesentlich häufiger als vorausberechnet Bruchschäden an den Brennelementen auf. Insgesamt wurden 25.000 beschädigte Brennelemente gefunden, was etwa das tausendfache der Erwartungen für einen 40-jährigen Betrieb war. 1988 musste der Reaktor jeweils nach sechs Wochen Betrieb für mindestens eine Woche abgeschaltet und kaltgefahren werden, um defekte Brennelemente aus dem Sammelbehälter zu entfernen. Die hohe Bruchrate war vermutlich eine Folge der in Helium ungünstigen Reibungseigenschaften,[21][22] die für den THTR-300 nicht hinreichend untersucht worden waren. Die Reibung der Absorberstäbe konnte zwar durch Einspeisung von Ammoniak vermindert werden, was allerdings zu einer unzulässig hohen Korrosionsrate an metallischen Komponenten führte. Der entstandene Kugelbruch drohte die Reaktorkühlung durch die Verstopfung von Kühlgasbohrungen im Bodenreflektor zu verschlechtern; für eventuelle zukünftige Anlagen wurde daher eine Auslegung vorgeschlagen, die weniger zu Verstopfungen neigen sollte.[23] Am 23. November 1985 fuhren 7 Abschaltstäbe beim Versuch einer Reaktorabschaltung nicht vollständig ein, sondern verklemmten sich im Kugelhaufen, da die Ammoniakeinspeisung fehlte. Die Isolation des Betons war stellenweise unzureichend, so dass er zu heiß wurde; eine Reparatur war nicht möglich und der schadhafte Bereich musste regelmäßig inspiziert werden, was jedes Mal eine Abschaltung des Reaktors erforderlich machte.[24] Wegen der bereits genannten Reibungsprobleme und möglicherweise auch des Kugelbruchs flossen die Kugeln nicht so wie erwartet, sondern im Zentrum um einen Faktor 5 bis 10 schneller als am Rand. Das führte dazu, dass der Reaktor im unteren Zentrum um mindestens 150 °C zu heiß wurde.[25] Vermutlich durch überheiße Gassträhnen wurden im Jahr 1988 36 Haltebolzen der Heißgasleitung so beschädigt, dass sie brachen;[26] auch einzelne Graphitdübel im keramischen Reaktorbereich versagten. Eine Reparatur der Bolzen- und Dübelschäden war nicht möglich. Eine Kugelentnahme war nur bei verringerter Leistung möglich und konnte daher nur sonntags vorgenommen werden. Außerdem war die Herstellung der Kugelbrennelemente nicht garantiert und deren Wiederaufbereitung nicht möglich. Daher wurden die mittlerweile aufgegebenen[27]Hochtemperaturreaktoren in Südafrika ohne Wiederaufarbeitung geplant; dieser Nachteil sollte durch einen im Vergleich zu leichtwassermoderierten Reaktoren etwas höheren Abbrand und damit einer besseren Ausnutzung des vorhandenen Kernbrennstoffs teilweise kompensiert werden. Emission radioaktiver Aerosole am 4. Mai 1986 unmittelbar nach dem Tschernobyl-Unfall Ein meldepflichtiges Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität am 4. Mai 1986[28][29][30] ereignete sich, kurz nachdem radioaktive Niederschläge herrührend vom Tschernobyl-Unfall über Hamm niedergegangen waren. Die Emissionen aus dem THTR fielen zunächst nicht auf. Allerdings hat ein anonymer Informant aus der Belegschaft des THTR-300 Aufsichtsbehörden und Umweltverbände über eine verheimlichte radioaktive Emission am 4. Mai 1986 informiert.[28] Der Betreiber stritt in einem Eilbrief vom 12. Mai 1986 an alle NRW-Landtagsabgeordneten jede Unregelmäßigkeit ab.[31] Erst als 233Pa in unüblich hoher Konzentration in der Kaminabluft des THTR-300 detektiert wurde[32][18], welches nicht aus Tschernobyl, sondern nur aus dem Thorium von zerbrochenen Brennelementen des THTR-300 stammen konnte, wurde nach und nach klar, dass es aus dem THTR-300 signifikante radioaktive Emissionen in die Umgebung gegeben haben musste. Nach internen Untersuchungen der HKG entfielen mehr als 40 % der auf den THTR zurückzuführenden freigesetzten Aktivität auf 233Pa. Am 30. Mai 1986 behauptete das Öko-Institut, dass etwa 75 % der Aktivität in der Nähe des THTR auf diesen selbst zurückzuführen seien. Etwas später zeigte Dietrich Grönemeyerhohe Freisetzungen aus dem THTR bei den Behörden an.[33][34] Am 3. Juni 1986 wurde der THTR durch eine atomrechtliche Weisung der Düsseldorfer Aufsichtsbehörde bis zur Aufklärung stillgelegt. Die Weisung war erforderlich, weil die THTR-Betreiber nicht freiwillig auf eine Wiederinbetriebnahme verzichten wollten. Am selben Tag erklärten die Betreiber schließlich, Ursache der Freisetzung von Radioaktivität sei eine Fehlsteuerung in der Beschickungsanlage des Reaktors gewesen, wiesen aber die Behauptungen des Öko-Instituts zurück.[35][36][37] Bis dahin hatten die Betreiber behauptet, es habe sich um eine zulässige, nicht meldepflichtige Radioaktivitätsableitung gehandelt, also um eine Emission auf einem dafür vorgesehenen Weg und unterhalb von Grenzwerten. Emissionen auf nicht dafür vorgesehenen Wegen oder oberhalb von Grenzwerten sind demgegenüber meldepflichtige Freisetzungen. Die NRW-Landesregierung vertrat damals die Auffassung, es handle sich schon wegen des Emissionsweges um eine meldepflichtige Freisetzung, die nicht pflichtgemäß gemeldet worden sei.[38] Die Stilllegungsverfügung wurde am 13. Juni 1986 mit Auflagen aufgehoben. Von THTR-Kritikern wurde vermutet, dass die HKG die radioaktive Emission in der Hoffnung verheimlicht hatte, sie könne wegen der Radioaktivität aus Tschernobyl nicht nachgewiesen werden; Motiv für ein Verheimlichen könnte gewesen sein, dass der Vorfall auf einige Schwachstellen bei Kugelhaufenreaktoren hinweist, nämlich radioaktiven Staub, Kugelbruch und ein fehlendes Volldruckcontainment. Dieser Vorfall (insbesondere die Versuche, ihn zu verheimlichen) und die daraus resultierende intensive Berichterstattung in den Medien verschlechterten das bis dahin positive Bild von Kugelhaufenreaktoren in der deutschen Öffentlichkeit erheblich. Der Physiker Lothar Hahn äußerte in einem Gutachten zur Sicherheit des THTR-300 im Juni 1986 vor dem Hintergrund dieses Vorfalls: Bereits heute lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass die Technologie des Kugelhaufenreaktors gescheitert ist.[39] WAS kostet das denn nun pro kWh den Steuerzahler ? was sagen wir den ganzen Durch die Störfälle verstorben angehörigen der Väter und Mütter dieser „preisgünstigen“ Technologie, wenn man die vielen summen die auf den Steuerzahler umgelegt wurden rausrechnet ?! Bearbeitet (11. Mai 20251 J. von Karl Hunsche)
12. Mai 20251 J. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Betrugsmasche-Staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-Solar-Firma,solaranlagen144.html Zitat Siegfried Volkmer aus Hildesheim kaufte eine Solaranlage im Wert von über 18.000 Euro. Bezahlen sollte er im Voraus. Bekommen hat er sie nicht. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Zitat Auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt online vor Geschäften mit der Firma "Seitz Energie". Demnach gab es gehäuft Meldungen von Haustürgeschäften, bei denen die Kunden, ähnlich wie bei den Volkmers, überrumpelt wurden. Auch beschwerten sich viele Kunden über bezahlte Anlagen, die nicht geliefert wurden. Zitat Mittlerweile haben Renate und Siegfried Volkmer ihre Solaranlage auf dem Dach. Eine Firma aus der Umgebung baute sie ihnen kostenlos. Das Solarunternehmen sah durch "Seitz Energie" den Ruf der Solarbranche angekratzt und begründete die Aktion mit einer "Wiedergutmachung".
12. Mai 20251 J. vor 13 Stunden schrieb MatthiasM: Habe ich mir schon gedacht, dass es wieder keine Konkrete Antwort gibt was wir jetzt fuer den Phatomasstrom angeblich bezahlen. So macht er wohl in 10 Jahren noch aus einer Muecke einen Elefanten ..... 2022 waren es 4 Milliarden, 2023 waren es 3 Milliarden. Bezahlt vom Stromkunden. https://www.spiegel.de/wirtschaft/netzausbau-engpaesse-im-stromnetz-kosteten-2023-knapp-3-1-milliarden-euro-a-fee2a9d8-6351-4387-9c34-68414d2e76a4
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