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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

vor 9 Stunden schrieb Karl Hunsche:

Und wieviel Geld bezahlen die Bürger für Endlagerung, entsorgung und Abtransport und Rückbau der Kraftwerke ?
schon mal überlegt das man die Kosten für die verstrahlung, endlager und Entsorgung und den Rückbau der stillgelegten Kraftwerke den man immer klammheimlich auf den Bürger umlagert (von den kosten für die krebskrank verstrahlten leukämie Opfer nicht zu sprechen) eigentlich auf die kWh draufschlagen müsste ?

denn die Allgemeinheit trägt alle diese Kosten stillschweigend.

in Hamm stand mal ein Hochtemperatur Reaktor der SPD Landesregierung. Vorzeigeobjekt.

vom Steuerzahler finanziert. Das vorführmodell ging dann ans netz. Um als vorführmodell für den export zu dienen. Fürs ausland. Nach diversen störfällen (leukämie in der Umgebung, wurde vertuscht) wurde das dingen dann abgeschaltet ohne jemals Energie betrieben zu haben. Dann hat der Steuerzahler noch den ganzen Abbau über Jahre finanziert. 
wieviel hat denn nun die kWh gekostet die der HTR produziert hat, mit allen kosten zusammen gerechnet?! Also Abbau, Krankenhaus Kosten der Leukämie kranken, Entsorgung und jahrelanger Rückbau der Gebäude ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

 

wieviel kostet denn eine kWh Strom aus dem HTR in Hamm.

wenn mn sie kosten der verstrahlung und des jahrelangrn Rückbaues einrechnet?
im betrieb war es nur 423 tage.

Vorplanungen gab es ab 1962.

Eingeweiht wurde das Kraftwerk vom damaligen Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber am 13. September 1983 und zum ersten Mal mit einer sich selbst erhaltenden Kettenreaktion in Betrieb genommen. Bereits während der Inbetriebnahmephase traten so viele Probleme auf, dass die Stadtwerke Bremen ihren Anteil am THTR-300 zum symbolischen Preis von 1 DM an den HKG-Hauptgesellschafter Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) abgaben, um dem Haftungsrisiko zu entgehen.[16] Kurz danach gab es weitere, allerdings vergebliche Versuche von Minderheitsgesellschaftern (u. a. Stadtwerke Bielefeld und Wuppertal), ihre Anteile abzugeben oder an VEW zu übertragen.[16] Die Teilgenehmigung der atomrechtlichenGenehmigungsbehörde zum regulären Betrieb wurde erst am 9. April 1985 erteilt. 
Von 1985 bis zur Stilllegung 1989 verzeichnete der THTR-300 nur 16.410 Betriebsstunden mit einer abgegebenen elektrischen Energie von 2.756.000 MWh (Brutto: 2.881.000 MWh). Das entspricht 423 Volllasttagen. Die für einen ökonomischen Betrieb erforderliche Arbeitsverfügbarkeit von mindestens 70 % wurde in keinem Betriebsjahr erreicht (1988: 41 %[17]). Für die im THTR erzeugte Elektrizität gab es eine Abnahmegarantie zu einem an der Steinkohleverstromung orientierten Preis, der damals um etwa 40 % über dem Abnahmepreis für Leichtwasserreaktoren lag; das ist als zusätzliche Subventionierung des THTR zu interpretieren.

Die mehr als 120 bekannten meldepflichtigen Ereignisse bei nur 423 Tagen Volllastbetrieb wurden vielfach als Beweis für die Unausgereiftheit der Kugelhaufentechnologie gewertet.[19] Der Ausfall der sicherheitsrelevanten Feuchtefühler am 7. September 1985 wurde der damals gültigen zweithöchsten Meldekategorie B zugeordnet. Der THTR-300 galt ursprünglich aufgrund des Funktionsprinzips, bei dem keine Kernschmelzeauftreten kann, als wesentlich unfallsicherer als andere Reaktortypen. Allerdings wurde bereits 1984 vom Institut für nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Jülich gezeigt, dass ein Kühlmittelverlust im THTR-300 zu sehr hohen Temperaturen führt (2300 °C), was auch ohne Kernschmelze eine massive Radioaktivitätsfreisetzung zur Folge hat.[6] Als nachteilig erwies sich dabei auch der Spannbetonbehälter, da Beton sich beim Erhitzen unter Wasserdampffreisetzung zersetzt und der entstehende Wasserdampf mit dem heißen Graphit chemisch reagiert. Ein lange Zeit vertraulich gehaltenes Gutachten für die NRW-Landesregierung von 1988 bescheinigte dem THTR-300 bei Wassereinbruchstörfällen durch Dampferzeugerrohrbrüche sogar das Risiko von nuklearem Durchgehen, bis hin zu ähnlichen Szenarien wie der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.[20] Diese Ähnlichkeit zum Tschernobyl-Kernreaktor wird verursacht durch die Verwendung von Graphit als Moderator in beiden Reaktortypen. Befürworter der Kugelhaufentechnologie konnten dieses Gutachten im Zuge der Untersuchungen der AVR-Expertengruppe nicht widerlegen.

Auch gab es Probleme bei der Betriebssicherheit. Unter anderem traten durch die Abschaltstäbe, die von oben in den Kugelhaufen hineingedrückt wurden, wesentlich häufiger als vorausberechnet Bruchschäden an den Brennelementen auf. Insgesamt wurden 25.000 beschädigte Brennelemente gefunden, was etwa das tausendfache der Erwartungen für einen 40-jährigen Betrieb war. 1988 musste der Reaktor jeweils nach sechs Wochen Betrieb für mindestens eine Woche abgeschaltet und kaltgefahren werden, um defekte Brennelemente aus dem Sammelbehälter zu entfernen. Die hohe Bruchrate war vermutlich eine Folge der in Helium ungünstigen Reibungseigenschaften,[21][22] die für den THTR-300 nicht hinreichend untersucht worden waren. Die Reibung der Absorberstäbe konnte zwar durch Einspeisung von Ammoniak vermindert werden, was allerdings zu einer unzulässig hohen Korrosionsrate an metallischen Komponenten führte. Der entstandene Kugelbruch drohte die Reaktorkühlung durch die Verstopfung von Kühlgasbohrungen im Bodenreflektor zu verschlechtern; für eventuelle zukünftige Anlagen wurde daher eine Auslegung vorgeschlagen, die weniger zu Verstopfungen neigen sollte.[23]

Am 23. November 1985 fuhren 7 Abschaltstäbe beim Versuch einer Reaktorabschaltung nicht vollständig ein, sondern verklemmten sich im Kugelhaufen, da die Ammoniakeinspeisung fehlte. Die Isolation des Betons war stellenweise unzureichend, so dass er zu heiß wurde; eine Reparatur war nicht möglich und der schadhafte Bereich musste regelmäßig inspiziert werden, was jedes Mal eine Abschaltung des Reaktors erforderlich machte.[24] Wegen der bereits genannten Reibungsprobleme und möglicherweise auch des Kugelbruchs flossen die Kugeln nicht so wie erwartet, sondern im Zentrum um einen Faktor 5 bis 10 schneller als am Rand. Das führte dazu, dass der Reaktor im unteren Zentrum um mindestens 150 °C zu heiß wurde.[25]

Vermutlich durch überheiße Gassträhnen wurden im Jahr 1988 36 Haltebolzen der Heißgasleitung so beschädigt, dass sie brachen;[26] auch einzelne Graphitdübel im keramischen Reaktorbereich versagten. Eine Reparatur der Bolzen- und Dübelschäden war nicht möglich. Eine Kugelentnahme war nur bei verringerter Leistung möglich und konnte daher nur sonntags vorgenommen werden. Außerdem war die Herstellung der Kugelbrennelemente nicht garantiert und deren Wiederaufbereitung nicht möglich. Daher wurden die mittlerweile aufgegebenen[27]Hochtemperaturreaktoren in Südafrika ohne Wiederaufarbeitung geplant; dieser Nachteil sollte durch einen im Vergleich zu leichtwassermoderierten Reaktoren etwas höheren Abbrand und damit einer besseren Ausnutzung des vorhandenen Kernbrennstoffs teilweise kompensiert werden.

Emission radioaktiver Aerosole am 4. Mai 1986 unmittelbar nach dem Tschernobyl-Unfall

Ein meldepflichtiges Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität am 4. Mai 1986[28][29][30] ereignete sich, kurz nachdem radioaktive Niederschläge herrührend vom Tschernobyl-Unfall über Hamm niedergegangen waren. Die Emissionen aus dem THTR fielen zunächst nicht auf. Allerdings hat ein anonymer Informant aus der Belegschaft des THTR-300 Aufsichtsbehörden und Umweltverbände über eine verheimlichte radioaktive Emission am 4. Mai 1986 informiert.[28] Der Betreiber stritt in einem Eilbrief vom 12. Mai 1986 an alle NRW-Landtagsabgeordneten jede Unregelmäßigkeit ab.[31] Erst als 233Pa in unüblich hoher Konzentration in der Kaminabluft des THTR-300 detektiert wurde[32][18], welches nicht aus Tschernobyl, sondern nur aus dem Thorium von zerbrochenen Brennelementen des THTR-300 stammen konnte, wurde nach und nach klar, dass es aus dem THTR-300 signifikante radioaktive Emissionen in die Umgebung gegeben haben musste. Nach internen Untersuchungen der HKG entfielen mehr als 40 % der auf den THTR zurückzuführenden freigesetzten Aktivität auf 233Pa. Am 30. Mai 1986 behauptete das Öko-Institut, dass etwa 75 % der Aktivität in der Nähe des THTR auf diesen selbst zurückzuführen seien. Etwas später zeigte Dietrich Grönemeyerhohe Freisetzungen aus dem THTR bei den Behörden an.[33][34] Am 3. Juni 1986 wurde der THTR durch eine atomrechtliche Weisung der Düsseldorfer Aufsichtsbehörde bis zur Aufklärung stillgelegt. Die Weisung war erforderlich, weil die THTR-Betreiber nicht freiwillig auf eine Wiederinbetriebnahme verzichten wollten. Am selben Tag erklärten die Betreiber schließlich, Ursache der Freisetzung von Radioaktivität sei eine Fehlsteuerung in der Beschickungsanlage des Reaktors gewesen, wiesen aber die Behauptungen des Öko-Instituts zurück.[35][36][37] Bis dahin hatten die Betreiber behauptet, es habe sich um eine zulässige, nicht meldepflichtige Radioaktivitätsableitung gehandelt, also um eine Emission auf einem dafür vorgesehenen Weg und unterhalb von Grenzwerten. Emissionen auf nicht dafür vorgesehenen Wegen oder oberhalb von Grenzwerten sind demgegenüber meldepflichtige Freisetzungen. Die NRW-Landesregierung vertrat damals die Auffassung, es handle sich schon wegen des Emissionsweges um eine meldepflichtige Freisetzung, die nicht pflichtgemäß gemeldet worden sei.[38] Die Stilllegungsverfügung wurde am 13. Juni 1986 mit Auflagen aufgehoben.

Von THTR-Kritikern wurde vermutet, dass die HKG die radioaktive Emission in der Hoffnung verheimlicht hatte, sie könne wegen der Radioaktivität aus Tschernobyl nicht nachgewiesen werden; Motiv für ein Verheimlichen könnte gewesen sein, dass der Vorfall auf einige Schwachstellen bei Kugelhaufenreaktoren hinweist, nämlich radioaktiven Staub, Kugelbruch und ein fehlendes Volldruckcontainment. Dieser Vorfall (insbesondere die Versuche, ihn zu verheimlichen) und die daraus resultierende intensive Berichterstattung in den Medien verschlechterten das bis dahin positive Bild von Kugelhaufenreaktoren in der deutschen Öffentlichkeit erheblich. Der Physiker Lothar Hahn äußerte in einem Gutachten zur Sicherheit des THTR-300 im Juni 1986 vor dem Hintergrund dieses Vorfalls: Bereits heute lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass die Technologie des Kugelhaufenreaktors gescheitert ist.[39]



WAS kostet das denn nun pro kWh den Steuerzahler ?

was sagen wir den ganzen Durch die Störfälle verstorben angehörigen der Väter und Mütter dieser „preisgünstigen“ Technologie, wenn man die vielen summen die auf den Steuerzahler umgelegt wurden rausrechnet ?!


 

Das AKW Goesgen in der Schweiz gibt die Gestehungskosten pro kWh mit 4 Rappen an, incl. Rückbau und Entsorgung.

Wie hoch sind die Kosten durch den Klimawandel bei fossilen Kraftwerken? 

 

vor 15 Minuten schrieb phantomas:

2022 waren es 4 Milliarden, 2023 waren es 3 Milliarden. Bezahlt vom Stromkunden

 

Das sind nicht die Kosten fuer den "negativen Strompreis", Einstein! Das weisst Du wahrscheinlich auch, aber mit dem Neidfaktor argumentiert es sich halt schoener. Aber im Artikel steht auch wieviel der der abgeregelte (!) Strom nun wirklich ausmacht: 4%. Das laesst sich aber nicht durch KKWs aendern, sondern durch ein besseres Netz. 

Geplante Reform der Bundesnetzagentur 

Solaranlagenbesitzer sollen künftig mehr Netzkosten tragen

Je höher der Stromverbrauch, desto mehr Netzentgelte zahlt man. Nun prüft die Bundesnetzagentur, auch Einspeiser an den steigenden Kosten zu beteiligen. Das würde Besitzer von Solaranlagen treffen – und andere entlasten.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/strompreis-solaranlagenbesitzer-sollen-kuenftig-mehr-netzkosten-tragen-a-99658eff-2273-4850-b507-81fac5f95201

vor 10 Stunden schrieb MatthiasM:

Das sind nicht die Kosten fuer den "negativen Strompreis", Einstein! Das weisst Du wahrscheinlich auch, aber mit dem Neidfaktor argumentiert es sich halt schoener. Aber im Artikel steht auch wieviel der der abgeregelte (!) Strom nun wirklich ausmacht: 4%. Das laesst sich aber nicht durch KKWs aendern, sondern durch ein besseres Netz. 

Ein Überangebot an Strom lässt sich nur durch Abschalten regeln. Erst die Kraftwerke, dann die regelbaren Windräder und OV Anlagen ohne Einspeisegarantie.

Ich finde 4 Milliarden pro Jahr viel, such deshalb steigen ja die Netzentgelte so stark. 

Je mehr Erneuerbare installiert sind, desto teurer werden die Kosten für die Anpassung an die Nachfrage.

vor 34 Minuten schrieb phantomas:

Ein Überangebot an Strom lässt sich nur durch Abschalten regeln.

Dann hoere doch bitte auf, staendig von den schwachsinnigen "negativen Preisen" zu faseln, die Du nicht naeher spezifizieren kannst.

vor 36 Minuten schrieb phantomas:

Ich finde 4 Milliarden pro Jahr viel, such deshalb steigen ja die Netzentgelte so stark. 

4% Ueberangebot kann die Preise ja kaum um wesentlich mehr als das erhoehen. "Viel" faehrt man ueberings auf dem Wagen!

Am 11.5.2025 um 17:55 schrieb phantomas:

Und ich bin gegen die Subventionierung ... blablabla

Und ich bin gegen die Subventionierung von Endlagern. Meinen Müll zuhause muss ich auch auf meine Kosten entsorgen.

 

Zitat

Atommüllmenge steigt an

Französisches Atom-Endlager in Lothringen wird immer teurer

Eines der großen Probleme der Atomkraftnutzung ist die Lagerung der Überbleibsel. In Frankreich ist ein Endlager nahe der deutschen Grenze geplant. Die Hälfte des dafür vorgesehenen Atommülls ist bereits produziert. Aber die geschätzten Kosten für das Lager explodieren jetzt schon.

Das im ostfranzösischen Lothringen geplante Endlager für radioaktiven Atommüll wird einem Bericht zufolge deutlich teurer als geplant. Die Kosten könnten von ursprünglich eingeplanten 25 Milliarden Euro auf bis zu 37,5 Milliarden Euro steigen, teilte die französische Atommüll-Behörde in Paris mit.

https://www.n-tv.de/panorama/Franzoesisches-Atom-Endlager-in-Lothringen-wird-immer-teurer-article25762494.html

 

Am 11.5.2025 um 20:36 schrieb Ebby Zutt:

Nein, das tut er nicht. Er ist für regenerative Energien, wenn dann die Voraussetzungen ( irgendwann in ferner Zukunft) gegeben sind.
Solange möchte er eben die Atomkraft ausbauen, bis wir keine Erneuerbaren mehr brauchen.

Finde den Fehler.

Ich habe natürlich nicht jeden Quatsch von ihm gelesen.

Man muss sich ja auch selber ein klein wenig schützen, gell? 😜

vor 4 Minuten schrieb Juergen_:

jeden Quatsch von ihm gelesen.

Allerdings hat mich solcher davon

vor 20 Stunden schrieb phantomas:

Französischer Atommüll ist ja auch unser Müll und wird auch von uns bezahlt.

zu derartiger Heiterkeit getrieben, dass ich Mühe hatte, den Überlauf der Tränendrüsen zu verhindern

Wallstreet-online:

…Eon profitierte in allen drei Kerngeschäftsfeldern von einer verbesserten operativen Entwicklung. Besonders das Geschäft mit Stromnetzen, zusammengefasst im Segment Energy Networks, trieb das Ergebnis nach oben. Dort wuchs das bereinigte EBITDA auf 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von rund sechzehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt stieg der Außenumsatz im ersten Quartal um 11 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro…

…Das Unternehmen profitiere zunehmend von höheren Investitionen in moderne Netzinfrastruktur. Diese seien notwendig, um die Energiewende zu stemmen und den steigenden Anschlussbedarf durch Wärmepumpen, Ladepunkte und neue Erzeugungsanlagen zu decken. 
Tatsächlich erhöhte Eon seine Investitionen in den ersten drei Monaten um 200 Millionen Euro auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro. Der Großteil floss in die Digitalisierung und Modernisierung der Verteilnetze sowie in neue Netzanschlüsse. Für das Gesamtjahr plant der Konzern mit einem Investitionsvolumen von 8,6 Milliarden Euro – eine neue Rekordmarke…

Ohne Atom 😀

Richtig, die Stromkonzerne sind weg vom ursprünglichen Geschäft und verdienen jetzt nicht mehr mit der Stromproduktion und dem Verkauf von Strom ihr Geld.

Sie investieren jetzt nur noch in Projekte, bei denen der Steuerzahler die Rendite garantiert. Netzinfrastruktur und staatlich subventionierte Reservekraftwerke sowie Erneuerbare mit staatlich garantierter Rendite.

In anderen Ländern gehören dem Staat oder einem Staatsunternehmen das Stromnetz und dort betragen die Netzentgelte nur einen Bruchteil der deutschen Preise.

 

vor 8 Minuten schrieb phantomas:

die Rendite

Bekommen die Aktionäre.
Und wer halbwegs geradeaus laufen kann ist an seinem ( oder einem überregionalen) Stromversorger beteiligt.
Die KBG (Homberg) schüttet regelmäßig 6,5% (+/-) an die GenossenschafterInnen aus. Soviel krieg ich auf keiner Bank.
und auch der ( allseits beliebte) kleine mann* kann mittels Sparplan 
https://www.onvista.de/aktien/sparplan/EON-Aktie-DE000ENAG999

zu ~15€/ Monat tröpfchenweise Investieren und teilhaben.
er kann sogar auf der Hauptversammlung die Stimme erheben und abstimmen, wohin die Firma sich entwickelt.
Und beim Staatskonzern?!
Dann hast du da einen Trumpel sitzen, oder einen Chrupalla und alles ist dann tralala?! Sehr schön bei edf zu sehen, wie Steuerzahlers da gerupft werden, aber Hauptsache es sieht für den kleinen ( siehe oben) schön billig aus.
Ist wie beim Schlemmerfilet von Frosta, wenig Filet, viel Chemie - äh Schlemmer.

*kleine mann kann man auch klein schreiben.

Inwiefern wird der Steuerzahler bei EDF gerupft?

Die EDF ist staatlich und verschuldet. Wer bezahlt hier wohl die Zinsen?

Aber die EDF-Kunden werden nicht nur über die Steuern gerupft, sondern auch direkt:

Wir brauchen mit unserer Wärmepumpe, 2 E-Autos und der PV-Anlage mindestens einen 36 kVA-Anschluss am Haus (tatsächlich haben wir 50 kVA, aber das gibt es in Frankreich gar nicht). In Frankreich würden wir dafür pro Monat EUR 44,66 bezahlen. Nur als Grundgebühr. Für beispielsweise 6.000 kWh pro Jahr bezahlt man bei der EWS in Deutschland für reinen Ökostrom EUR 2.290,90 pro Jahr. In Frankreich würde die selbe Menge Strom pro Jahr EUR 1.901,25 kosten. Für diese Differenz habe ich aber keine Steuerschulden für die Entsorgung des Atommülls an der Backe.

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Und ich möchte noch mal die Spanier mit ihrem Stromausfall beleuchten; jetzt gibetet offizielles:

Stand: 14.05.2025 18:13 Uhr

Nach dem großflächigen Stromausfall in Spanien und Portugal vor zwei Wochen gibt es erste Erkenntnisse zur Ursache. Eine Störung in einem Umspannwerk im südspanischen Granada soll den Blackout ausgelöst haben.

Eine plötzliche Störung in einem Umspannwerk in Granada hat den landesweiten Blackout am 28. April ausgelöst. Das teilte Spaniens Energieministerin Sara Aagesen mit. Kurz darauf habe es weitere Störungen in Badajoz und Sevilla gegeben. Diese drei Vorfälle - deren Ursache noch nicht geklärt sei - hätten Netzabschaltungen zur Folge gehabt. Zeitweise waren fast ganz Spanien und Teile Portugals ohne Strom.

Einen Cyberangriff auf den Netzbetreiber REE, ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sowie unzureichende Netzkapazität schließen die Ermittler laut Aagesen als Ursache aus.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-stromausfall-102.html
 

wir beachten ( war wohl nix mit schuldigem Ökostrom): 

ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sowie unzureichende Netzkapazität schließen die Ermittler laut Aagesen als Ursache aus.

vor 21 Stunden schrieb -martin-:

Die EDF ist staatlich und verschuldet. Wer bezahlt hier wohl die Zinsen?

Aber die EDF-Kunden werden nicht nur über die Steuern gerupft, sondern auch direkt:

Wir brauchen mit unserer Wärmepumpe, 2 E-Autos und der PV-Anlage mindestens einen 36 kVA-Anschluss am Haus (tatsächlich haben wir 50 kVA, aber das gibt es in Frankreich gar nicht). In Frankreich würden wir dafür pro Monat EUR 44,66 bezahlen. Nur als Grundgebühr. Für beispielsweise 6.000 kWh pro Jahr bezahlt man bei der EWS in Deutschland für reinen Ökostrom EUR 2.290,90 pro Jahr. In Frankreich würde die selbe Menge Strom pro Jahr EUR 1.901,25 kosten. Für diese Differenz habe ich aber keine Steuerschulden für die Entsorgung des Atommülls an der Backe.

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Die Schuldzinsen der EdF bezahlt die EdF, und dann bleibt immer noch ein hoher Gewinn übrig.

Ist doch z.b. bei der ENBW, die dem Land Ba-wü gehört, auch nicht anders 

https://simplywall.st/de/stocks/de/utilities/etr-ebk/enbw-energie-baden-wurttemberg-shares/news/enbw-energie-baden-wuerttemberg-etrebk-hat-keinen-mangel-an

Bei den Tarifen vergleichst Du Basistarif der EdF mit einem günstigen Anbieter hier.

Such dir den passenden Tarif heraus, der Strom ist in F immer günstiger und sauberer als hierzulande.

Such Dir den passenden Tarif aus 

https://particulier.edf.fr/content/dam/2-Actifs/Documents/Offres/Grille_prix_Tarif_Bleu.pdf

Das Atommüll Endlager zahlt in D der Staat, in F der Staatskonzern EdF.

 

Übrigens, Dänemark erwägt nun auch den Atomeinstieg

https://www.fr.de/wirtschaft/windkraft-weltmeister-daenemark-schwenkt-auf-atomkraft-um-93733173.html

Bearbeitet ( von phantomas)

vor 2 Stunden schrieb phantomas:

Bei den Tarifen vergleichst Du Basistarif der EdF mit einem günstigen Anbieter hier.

Such dir den passenden Tarif heraus, der Strom ist in F immer günstiger und sauberer als hierzulande.

Such Dir den passenden Tarif aus 

https://particulier.edf.fr/content/dam/2-Actifs/Documents/Offres/Grille_prix_Tarif_Bleu.pdf

In Deinem Link zur EDF stehen genau die Preise, die ich oben genannt habe.

EDF ist der Staat, daher bezahlt alles, was EDF zahlt, der Steuerzahler.

Die von mir genannte und von uns genutzte EWS ist alles, außer günstig. Nimm einen dieser Billigannbieter und es wird billiger als in Frankreich (z.B. EUR 1.621,32 statt EUR 1.901,25 bei der EDF für 6.000 kWh):

 

image.png.541ff51ccd4a7dc978c401f4364aa336.png

 

 

Atomstrom ist halt teuer 🙂

 

vor 2 Stunden schrieb phantomas:

ENBW, die dem Land Ba-wü gehört

Nun Du Herr der unbedarften Mythen, da rücken wir es mal eben zurecht:

Stellen Sie sich vor: Ein Energieriese mit über 26.000 Mitarbeitern, der jährlich mehr als 32 Milliarden Euro umsetzt und dabei eine Schlüsselrolle in der deutschen Energiewende spielt. Die Rede ist von EnBW, dem drittgrößten Energieunternehmen Deutschlands. Doch wer steht hinter diesem Giganten der Energiebranche?

Die EnBW Eigentümerstruktur ist so einzigartig wie das Unternehmen selbst. Das Land Baden-Württemberg und der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) halten je 46,75% der Anteile. Der Rest befindet sich im Streubesitz. Diese Konstellation macht EnBW zu einem Paradebeispiel für öffentlich-private Partnerschaft im Energiesektor...
…Die OEW vertritt die Interessen von neun Landkreisen in Oberschwaben. Der Landkreis Ravensburg hält mit 21,821% den größten Anteil, gefolgt vom Alb-Donau-Kreis mit 20,989%. Neben EnBW besitzt die OEW Beteiligungen an weiteren Unternehmen wie Erdgas Südwest und NetCom BW.

Durch ihre starke Beteiligung hat die OEW erheblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik von EnBW. Sie setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung und regionale Entwicklung ein. Die enge Verbindung zu kommunalen Stadtwerken EnBW stärkt die lokale Verankerung des Konzerns.

Das erwirtschaftete Ergebnis fließt durch die Eigentümerstruktur hauptsächlich an die OEW-Verbandslandschaft zurück. So profitieren die beteiligten Landkreise direkt vom Erfolg des Energieunternehmens. Die OEW engagiert sich zudem für Kunst und Kultur in der Region…

https://www.uamr.de/wem-gehoert-enbw/

Und was EnBW erwirtschaftet ist glasklar, im Gegensatz zur gelenkten Verschleierung der französischen Regierung:

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 Und, was du gern übersiehst, es läuft nicht rund bei edf:

PARIS (dpa-AFX) - Der geplante Bau sechs neuer Atomkraftwerke in Frankreich verzögert sich. Eine Inbetriebnahme eines ersten der neuen Reaktoren werde für 2038 angestrebt, während bisher mit 2035 geplant wurde, teilte der Élysée-Palast nach Beratungen des Rats für Nuklearpolitik (CPN) unter Leitung von Präsident Emmanuel Macron mit. Der wieder verstaatlichte Stromkonzern EDF (EDF (Electricité de France)) sei zu einer verstärkten Termin- und Kostenkontrolle angewiesen worden.

Zur Finanzierung der Baukosten der sechs neuen Reaktoren, die EDF zuletzt mit 67,4 Milliarden Euro veranschlagt hatte, wird ein zinsgünstiges Staatsdarlehen angestrebt, das mindestens die Hälfte der Baukosten abdecken soll. Die Finanzierung soll an einen staatlich garantierten Verkaufspreis für Strom aus den neuen Reaktoren gekoppelt werden.

Endgültige Investitionsentscheidung nächstes Jahr

vor einer Stunde schrieb -martin-:

In Deinem Link zur EDF stehen genau die Preise, die ich oben genannt habe.

EDF ist der Staat, daher bezahlt alles, was EDF zahlt, der Steuerzahler.

Die von mir genannte und von uns genutzte EWS ist alles, außer günstig. Nimm einen dieser Billigannbieter und es wird billiger als in Frankreich (z.B. EUR 1.621,32 statt EUR 1.901,25 bei der EDF für 6.000 kWh):

 

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Atomstrom ist halt teuer 🙂

 

Ist der Strom in F jetzt günstig, weil vom Staat subventioniert oder eigentlich doch teuer und dennoch ist F der größte Stromexporteur Europas?

Im Tarif Bleu beträgt der Preis an 340 Tagen zwischen 12 und 18 Cent.

Welcher deutsche Stromanbieter bietet diesen Preis?

Die ENBW hat über 30 Milliarden langfristige Verbindlichkeiten, die EdF rund 60 Milliarden. Welches Staatsunternehmen ist nun höher verschuldet im Bezug zur Größe?

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Die ENBW hat über 30 Milliarden langfristige Verbindlichkeiten, die EdF rund 60 Milliarden. Welches Staatsunternehmen ist nun höher verschuldet im Bezug zur Größe?

Die EnBW ist kein! Staatsunternehmen. Begründung:
1. siehe und verstehe weiter oben.
2. kann jeder Bürger die Aktien kaufen. - Versuch das mal bei edf?!

nächster Punkt ist der Verschuldungsgrad in Bezug zu den vorhandenen Werten, da sitzt der französische Staat auf veralteten Atommeilern und jeder Menge strahlendem Müll.
EnBW dagegen genießt moderne innovative & umweltfreundliche Anlagen, die entsprechend Rendite abwerfen.
kannstjamalgucken:

https://www.consorsbank.de/web/Wertpapier/Aktie/EnBw_Energie_Bw-DE0005220008/Analysen/Kennzahlen

vor 2 Stunden schrieb phantomas:

Ist der Strom in F jetzt günstig, weil vom Staat subventioniert oder eigentlich doch teuer und dennoch ist F der größte Stromexporteur Europas?

Der Strom in Frankreich ist teuer, obwohl er vom Steuerzahler subventioniert wird. Eine lose-lose-Situation.

Bearbeitet ( von -martin-)

vor einer Stunde schrieb -martin-:

Der Strom in Frankreich ist teuer, obwohl er vom Steuerzahler subventioniert wird. Eine lose-lose-Situation.

Und warum sind wir dann so dumm und kaufen diesen teuren Strom auch noch in großen Mengen? Weil er evtl. doch günstiger (weil) sauberer ist?

Strompreise-Europa-Karte-2024.webp

 

Du Rosinenpicker, die Hälfte der Rechnung in F unter den Tisch gekehrt:

Verbraucher-Strompreise in Frankreich und in Deutschland 2024

…In Frankreich liegt der reine Arbeitspreis im regulierten blauen Tarif von EDF seit dem Februar 2024 bei 25,16 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dazu kommt noch – anders als in Deutschland - eine von der Anschlussleistung abhängige, jährliche Grundgebühr. Für ein kleines Appartement mit einer Anschlussleistung von 6 kVA sind derzeit 151,20 Euro an fixer Jahresgebühr zusätzlich zum Verbrauch zu zahlen, für ein Einfamilienhaus mit 24 kVA (ca. 22 kW) sind 381,12 Euro, bei 36 kVA Anschlussleistung sind dann schon 537,84 Euro fällig.

Legt man einen Jahres-Stromverbrauch von 4.000 kWh und eine Anschlussleistung von 24 kVA in einem Einfamilienhaus (EFH) zu Grunde, dann beträgt die Jahresrechnung 4.000 kWh x 0,2511 = 1.004,40 Euro + 381,12 Euro fixe Jahresgebühr = 1.385,52 Euro Jahres-Stromrechnung in Frankreich. In Deutschland sind bei Strom-Neuabschlüssen laut Check 24 und Verivox die Jahreskosten für einen Verbrauch von 4.000 kWh derzeit bei unter oder um 1.000 Euro…

Unklar ist allerdings, was passiert, wenn der französische Strompreis am Markt unter den Preis für den französischen Atomstrom, d.h. der Marke von 7 Cent/kWh, fällt. Aktuell wird beispielsweise der Jahresfuture (Grundlast) zur Lieferung im Jahr 2026 für den französischen Strommarkt mit nur 6 Cent/kWh (Stand: 23.02.2024) gehandelt. Warum sollte sich ein Industrieunternehmen im Rahmen eines langfristigen Atomstrom-Liefervertrages an EDF binden (zum Preis von 7 Cent/kWh), wenn die Preise am französischen Markt deutlich darunter liegen. 

Nicht auszuschließen ist, dass der französische Staat beim Unterschreiten unter die Marke von 7 Cent/kWh Atomstrompreis eingreift und die Differenz zum Marktpreis übernimmt bzw. subventionieren könnte. Das wäre ein klassisches CFD (Contract for Difference) Finanzierungsmodell und zwar nicht wie im Fall des im Bau befindlichen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C für neue Atomkraftwerke, sondern in diesem Fall ein Subventionsmodell durch die Hintertür für die alternde, bestehende französische Atomflotte.
https://www.iwr.de/news/strompreis-schockwelle-in-frankreich-dritte-grosse-preiserhoehung-fuer-verbraucher-in-einem-jahr-news38580

Subventionen? In F? Unglaublich, ganz was Neues und ein CFD für Hinkley Point - Donnerwetter!

vor 28 Minuten schrieb Ebby Zutt:

…In Frankreich liegt der reine Arbeitspreis im regulierten blauen Tarif von EDF seit dem Februar 2024 bei 25,16 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dazu kommt noch – anders als in Deutschland - eine von der Anschlussleistung abhängige, jährliche Grundgebühr. Für ein kleines Appartement mit einer Anschlussleistung von 6 kVA sind derzeit 151,20 Euro an fixer Jahresgebühr zusätzlich zum Verbrauch zu zahlen, für ein Einfamilienhaus mit 24 kVA (ca. 22 kW) sind 381,12 Euro, bei 36 kVA Anschlussleistung sind dann schon 537,84 Euro fällig.

Ein 24kVA-Anschluß für ein EFH in F? Glaube nicht daß es davon viele gibt. Ich habe einen 9kVA-Anschluß, sogar dreiphasig was auch schon eher ungewöhnlich ist. Die allermeisten Häuser haben hier nur eine Phase und oft auch nur 6kVA.

Bezahlt habe ich für den Zeitraum 08/23-08/24 (also vor der Preissenkung im Februar) knapp 1800€ für 6700kWh Verbrauch. Hätte ich mich um einen anderen Tarif/Anbieter bemüht (über Vergleichsportale wie Check24), dann wäre das sicher noch billiger gewesen - aber dafür war ich in D schon zu bequem...

vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Du Rosinenpicker, die Hälfte der Rechnung in F unter den Tisch gekehrt:

Verbraucher-Strompreise in Frankreich und in Deutschland 2024

…In Frankreich liegt der reine Arbeitspreis im regulierten blauen Tarif von EDF seit dem Februar 2024 bei 25,16 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dazu kommt noch – anders als in Deutschland - eine von der Anschlussleistung abhängige, jährliche Grundgebühr. Für ein kleines Appartement mit einer Anschlussleistung von 6 kVA sind derzeit 151,20 Euro an fixer Jahresgebühr zusätzlich zum Verbrauch zu zahlen, für ein Einfamilienhaus mit 24 kVA (ca. 22 kW) sind 381,12 Euro, bei 36 kVA Anschlussleistung sind dann schon 537,84 Euro fällig.

Legt man einen Jahres-Stromverbrauch von 4.000 kWh und eine Anschlussleistung von 24 kVA in einem Einfamilienhaus (EFH) zu Grunde, dann beträgt die Jahresrechnung 4.000 kWh x 0,2511 = 1.004,40 Euro + 381,12 Euro fixe Jahresgebühr = 1.385,52 Euro Jahres-Stromrechnung in Frankreich. In Deutschland sind bei Strom-Neuabschlüssen laut Check 24 und Verivox die Jahreskosten für einen Verbrauch von 4.000 kWh derzeit bei unter oder um 1.000 Euro…

Unklar ist allerdings, was passiert, wenn der französische Strompreis am Markt unter den Preis für den französischen Atomstrom, d.h. der Marke von 7 Cent/kWh, fällt. Aktuell wird beispielsweise der Jahresfuture (Grundlast) zur Lieferung im Jahr 2026 für den französischen Strommarkt mit nur 6 Cent/kWh (Stand: 23.02.2024) gehandelt. Warum sollte sich ein Industrieunternehmen im Rahmen eines langfristigen Atomstrom-Liefervertrages an EDF binden (zum Preis von 7 Cent/kWh), wenn die Preise am französischen Markt deutlich darunter liegen. 

Nicht auszuschließen ist, dass der französische Staat beim Unterschreiten unter die Marke von 7 Cent/kWh Atomstrompreis eingreift und die Differenz zum Marktpreis übernimmt bzw. subventionieren könnte. Das wäre ein klassisches CFD (Contract for Difference) Finanzierungsmodell und zwar nicht wie im Fall des im Bau befindlichen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C für neue Atomkraftwerke, sondern in diesem Fall ein Subventionsmodell durch die Hintertür für die alternde, bestehende französische Atomflotte.
https://www.iwr.de/news/strompreis-schockwelle-in-frankreich-dritte-grosse-preiserhoehung-fuer-verbraucher-in-einem-jahr-news38580

Subventionen? In F? Unglaublich, ganz was Neues und ein CFD für Hinkley Point - Donnerwetter!

In F betrug der Börsenstrompreis 5,8 Cent letztes Jahr und die EdF hat 11 Milliarden Gewinn gemacht. Natürlich auch weil man viel Strom nach D und Italien exportieren konnte. 

https://www.energy-charts.info/charts/price_average_map/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2024

Ob Frankreich zusätzliche AKW bauen muss oder bei den 57 AKW bleiben soll, das müssen sie schon selbst kalkulieren, das weiss ich nicht. 

Jedrnfalls ist der Preis für Strom aus fossilen Energieträgern alleine schon durch die CO2 Bepreisung teurer als Atomstrom. Deshalb sind ja GB, F, Spanien und andere Länder schon aus der Kohleverstromung ausgestiegen und reduzieren die Gasverstromung. Wir halten an beidem fest.

Bearbeitet ( von phantomas)

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