15. August 20251 J. Mal weg von den selbst ernannten Experten (da hat er bei internationalen Umweltschützern einen schweren Stand) zu unserer Realität: D hat Offshore Windparks ausgeschrieben - ohne Subventionen oder festen Einspeisevergütungen, Phantomstromgarantien oder Abnahmezusagen. Nachfrage : Null Und er will einem weismachen, andere Technologien, auf die andere Industriestaaten setzen, bräuchten zu hohe Subventionen... https://www.heise.de/news/Offshore-Windenergieausbau-in-Gefahr-Neue-Flaechen-finden-keine-Bieter-10525808.html Bearbeitet (15. August 20251 J. von phantomas)
15. August 20251 J. vor 20 Minuten schrieb phantomas: Mal weg von den selbst ernannten Experten (da hat er bei internationalen Umweltschützern einen schweren Stand) zu unserer Realität: D hat Offshore Windparks ausgeschrieben - ohne Subventionen oder festen Einspeisevergütungen, Phantomstromgarantien oder Abnahmezusagen. Nachfrage : Null Und er will einem weismachen, andere Technologien, auf die andere Industriestaaten setzen, bräuchten zu hohe Subventionen... https://www.heise.de/news/Offshore-Windenergieausbau-in-Gefahr-Neue-Flaechen-finden-keine-Bieter-10525808.html Was genau würde passieren, schrübe Frankreich oder England ein AKW aus, ohne Subventionen, Einspeisevergütungen, Abnahmezusagen und Verantwortung für den Ernstfall sowie das Endlager Problem zu übernehmen ? Bin gespannt, was unsere Nachbarn soviel cleverer machen.
15. August 20251 J. vor 11 Minuten schrieb silvester31: Was genau würde passieren, schrübe Frankreich oder England ein AKW aus, ohne Subventionen, Einspeisevergütungen, Abnahmezusagen und Verantwortung für den Ernstfall sowie das Endlager Problem zu übernehmen ? Bin gespannt, was unsere Nachbarn soviel cleverer machen. Bei Flamanville, dem Reaktor, bei dem Bauzeit und Kosten explodiert sind, moniert der Rechnungshof (zu Recht) dass dieser nur eine Rendite von 2-4 Prozent erwirtschaftet. Das sind zwischen 500 Millionen bis 1 Milliarde Gewinn pro Jahr. Also subventioniert werden muss da nichts.
15. August 20251 J. Sicher mal wieder die Halbwahrheit, das damit sicher alle drei Kraftwerke gemeint sind. Die faktisch schon Abgerschriebenen verdienen natuerlich Geld. Bei Inbetriebnahem hat der franzoesiche Rechnungshof die Kosten des neuen Reaktors auf 11-12 c/kWh abgeschaetzt, also das dreifache des hier schon postulierten Wertes. Und Halbwahrheiten sind nicht anderes als Luegen!
15. August 20251 J. vor 20 Minuten schrieb phantomas: Flamanville Das liest sich dann so: Der französische Rechnungshof hat nach der Inbetriebnahme des dritten Reaktors am Kernkraftwerk Flamanville einen Bericht veröffentlicht , der dem Projekt allenfalls eine „mittelmäßige Rentabilität“ bescheinigt. Aufgrund „neuer Dynamiken“ und der „Anhäufung von Risiken und Zwängen“ fordern die Kontrolleure einen sofortigen Stopp aller Kernkraft-Ausbaupläne des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dieser möchte innerhalb der kommenden Jahre zwischen sechs und 14 neuen Atomreaktoren bauen... https://www.focus.de/earth/energie/neuer-atom-boom-in-vollem-gange-frankreichs-milliarden-akw-fiasko-zeigt-wie-falsch-merz-und-weidel-liegen_id_260644887.html und …Unter den dramatisch gestiegenen Kosten leidet auch die Rentabilität des Reaktors. Selbst im wohlwollendsten Szenario der Rechnungsprüfer müsste die EDF den Strom aus Flamanville 3 für über zwölf Cent pro Kilowattstunde verkaufen, um über die 60 Jahre Laufzeit hinweg einen Profit von vier Prozent zu erwirtschaften. In den laut Bericht wahrscheinlicheren Auslastungsszenarien läge der Preis sogar bei knapp 14 Cent. Zum Vergleich: Der Industrie-Abnahmepreis für Großverbraucher in Frankreich liegt derzeit bei 4,2 Cent pro Kilowattstunde… Empfehlung an die Atomfreunde, sich mal neu einzudecken: https://www.fielmann.de
15. August 20251 J. Im Original: https://www.ccomptes.fr/fr/publications/la-filiere-epr-une-dynamique-nouvelle-des-risques-persistants grade gesehen, das ist ja schon vom Januar! Da hat unser Atompilz aber tief gegraben. Nachsatz aus dem Focusartikel: Auch im finnischen Olkiluoto explodierten die Kosten für den Bau eines EPR-Reaktors von EDF und betrugen am Ende mit rund elf Milliarden Euro fast das Vierfache der ursprünglich veranschlagten drei Milliarden Euro. Der geplante Bau eines weiteren Reaktors wurde daraufhin abgesagt. Immerhin ging der Olkiluoto 3 im Jahr 2022 ans Netz. Weil in diesem Fall keine garantierten Abnahmepreise vereinbart wurden, belasten die immensen Verluste der beteiligten Staatskonzerne EDF und Areva die Staatskasse Frankreichs, sodass sich auch ein Untersuchungsausschuss der französischen Nationalversammlung des Themas annahm. Bearbeitet (15. August 20251 J. von Ebby Zutt) Ergänzt
15. August 20251 J. Natürlich drückt ein Überangebot an Strom die Preise und damit die Rentabilität. Ich kann nicht berechnen, ob für F 58 AKW zu viel, zu wenig oder genau die richtige Menge an Strom produzieren. Dies ist Aufgabe des Rechnungshofs und vor allem von EDF. Da die EDF zweistellige Milliardengewinne schreibt, passt das anscheinend schon. Ein Industriestrompreis von 4 Cent ist natürlich sehr niedrig und in D vollständig illusorisch - alleine der CO2- Preis für Strom aus Kohle und Gas sind ja schon höher. In Finnland ist man sehr froh, dass der Reaktor Strom produziert, so kann Russland kein Geld mehr mit Stromimporten verdienen oder die Abhängigkeit als Druckmittel einsetzen. https://www.focus.de/finanzen/russland-will-finnland-den-strom-abdrehen-ein-atommeiler-rettet-sie_id_99104305.html Bearbeitet (15. August 20251 J. von phantomas)
15. August 20251 J. vor einer Stunde schrieb phantomas: Bei Flamanville, dem Reaktor, bei dem Bauzeit und Kosten explodiert sind, moniert der Rechnungshof (zu Recht) dass dieser nur eine Rendite von 2-4 Prozent erwirtschaftet. Das sind zwischen 500 Millionen bis 1 Milliarde Gewinn pro Jahr. Also subventioniert werden muss da nichts. Quellen ? Belege ? Bitte auch über das Nichtvorhandensein von Subventionen, sowie der in Eigenverantwortung finanzierten Endlagerung und Versicherung gegen den GAU. Danke. Achso ja : der 1 Milliarde pro Jahr (im Idealfall) stehen wieviele Milliarden Baukosten gegenüber ? Bearbeitet (15. August 20251 J. von silvester31)
15. August 20251 J. vor 2 Stunden schrieb silvester31: Quellen ? Belege ? Bitte auch über das Nichtvorhandensein von Subventionen, sowie der in Eigenverantwortung finanzierten Endlagerung und Versicherung gegen den GAU. Danke. Achso ja : der 1 Milliarde pro Jahr (im Idealfall) stehen wieviele Milliarden Baukosten gegenüber ? - Wie soll ich etwas nachweisen, was nicht vorhanden ist. Stell ich mir mit den Wurzeln eines naturwissenschaftlichen Gymnasiums schwierig vor. - Zwischen 2017 und 2020 sind in den 4 Jahren ca. 2 Milliarden Subventionen an die frz. Energie laut EU geflossen. Zum Vergleich : Die EEG Förderung betrug im Juni 2025 über 2,5 Milliarden. Das ist 1 Euro pro Tag und Bürger. Ich verbrauche ungefähr 2 KW am Tag, das sind 50 Cent je kWh an Subvention. - Die Baukosten fließen natürlich in die Renditeberechnung als Abschreibungen ein. https://www.techniques-ingenieur.fr/actualite/articles/epr-de-flamanville-la-rentabilite-n-est-pas-assuree-142457/
15. August 20251 J. Da stellen sich mir einige Fragen... - Was ist "die frz. Energie" ? - Sind das Gelder der EU, oder des Staates Frankreich ? Wenn nein, wieviel kommt obendrauf vom Staat Frankreich ? - Was hat die EEG Umlage damit zu tun ? - Deinen Rechenweg, um auf die 50 Cent zu kommen, kannst du mit deinen naturwissenschaftlichen Wurzeln sicher sicher hier aufdröseln. => Tip : Neben den Bürgern, die insgesamt gesehen kaum Strom verbrauchen, vergisst Du Industrie, Handel, Handwerk. - Nachzuweisen, daß es etwas nicht gibt, ist einfach. Nur eine Quelle nennen, wie Bau, Betrieb, Endlager, Versicherung usw. finanziert werden. Und von wem. Jetzt Du wieder mit deinen Ausflüchten.
15. August 20251 J. Die EU beziffert die staatlichen Hilfen für die Atomkraft in F mit 400-600 Millionen pro Jahr. Sind rund 10 Mio pro AKW, viel Geld also. Aber natürlich verglichen mit unseren Subventionen für Gaskraftwerke oder die Erneuerbaren wiederum Peanuts. Natürlich wird die EEG Umlage aus Steuergeldern und Schulden finanziert, wobei starke Schultern mehr beitragen als andere. Ist bei jeder Subvention so.
15. August 20251 J. Und jetzt noch die Antworten auf meine anderen Fragen. Dann wird's eventuell annähernd seriös.
17. August 20251 J. Norwegen, unser größter Lieferant an Öl und Gas, plant schwimmende AKW, um weg von fossilen Energieträgern zu kommen https://www.stern.de/digital/technik/norwegen-will-kernkraftwerke-auf-schwimmenden-plattformen-bauen-35975550.html
17. August 20251 J. On 8/15/2025 at 12:27 PM, silvester31 said: [...] wieviele Milliarden Baukosten [...] Was heute nicht gut ist, kann morgen schon besser werden. Ganz simpel: 80% der Regularien und Anforderungen wegstreichen. AKW "am Fließband" bauen. Zack, billig. Oder zumindest weitweniger teuer. Und vielmehr schneller. Das ist derart einfach, da muss man sich schon wundern dass da noch niemand andres drauf gekommen ist. On 8/15/2025 at 8:18 PM, silvester31 said: [...] eventuell annähernd seriös. Die starke Wechselwirkung ist die stärkste Kraft, die wir kennen. Und zwar um Größenordnungen. Folglich liegt hierin das größtmögliche Potential zur Energieerzeugung. Zumindest solange, bis jemand die Physik neu erfindet. Der Chinese scheint zu wissen, wo die Reise hingeht. Dort wird gebaut, was gebaut werden kann. Wenn hier gemauert und abgebaut wird, verbauen wir uns die Zukunft. Einige scheinen sich in der Rolle der Selbstgeißelung wohlzufühlen. Quote Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien. Auch deshalb treibt die EU das Thema voran und will, dass sich die Kapazität von Rechenzentren in Europa in den nächsten fünf bis sieben Jahren mindestens verdreifacht. Das Problem: Die für KI so wichtigen Rechenzentren fressen viel Strom und brauchen große Anschlüsse ans Stromnetz. https://www.zfk.de/energie/strom/rechenzentren-deutschlands-stromnetze-werden-zum-problem Schwinge meint, those are rookie numbers. Jedes Jahr muss eine Verdopplung her, mindestens, wenn auch nur Ansatzweise von "das Thema voran" treiben die Rede sein soll. Wäre also statt einer Verdreifachung der Kapazität in den nächsten 5-7 Jahren eine Steigerung von 32 bis 128 nötig. Währenddessen bekommt man solch traurige Nachrichten vorgespielt. Wie aus einem schlechten Film: Quote Die großen Erweiterungen von Rechenzentren in Frankfurt scheitern derzeit an der Energieversorgung. Das hat Golem.de aus informierten Branchenkreisen erfahren. [...] Das Problem ist nicht auf Deutschland beschränkt: In den USA kollidiert die steigende KI-Nachfrage mit einem fragilen Stromnetz. Goldman Sachs warnte, dies könne das Wachstum der Branche stark bremsen [...] China hat mehr Energiereserven [...] in China stehe eine ausreichende Stromversorgung für Rechenzentren nicht mehr zur Debatte. [...] Im Jahr 2024 basierte Chinas Stromversorgung hauptsächlich auf Kohle [...] mit etwa 57,77 Prozent [...]. Erneuerbare Energien, einschließlich Wasserkraft, trugen etwa 20,27 Prozent bei. Kernenergie spielte mit etwa 4,47 Prozent eine eher geringe Rolle. https://www.golem.de/news/ki-rechenzentrumsausbau-scheitert-an-energieknappheit-2508-199232.html Unser aller Elon hat Gasturbinen neben seiner Rechnerhalle aufstellen müssen. ~30 Stück an der Zahl, soviel elektrische Leistung wie ein RBMK-1000 Reaktor. OpenAI ebenso. Aus China hab ich solche Zustände noch nicht gelesen. Hinweise werden allerdings dankend angenommen. Bearbeitet (17. August 20251 J. von schwinge)
17. August 20251 J. vor 2 Stunden schrieb Hartmut51: Elon will auf den Mars, was schert ihn die Erde.🤮 Ich bin dringend dafür. Da wäre er dann nämlich einige Jahre unterwegs...😝 Bearbeitet (17. August 20251 J. von Juergen_)
17. August 20251 J. vor 30 Minuten schrieb Juergen_: Ich bin dringend dafür. Da wäre er dann nämlich einige Jahre unterwegs...😝 Sofort! Onewayticket. Damit ihm nicht langweilig wird kann er Trump, Putin und ein paar Milliadärsfreunde mitnehmen.
17. August 20251 J. Das ehemalige Kernkraftwerksgelände in Philippsburg soll zu einem der größten Batteriespeicherzentren Deutschlands werden, das täglich etwa 100.000 Haushalte mit Strom versorgen kann. EnBW plant die Installation eines 400 MW / 800 MWh Batteriesystems, um das Stromnetz in Echtzeit auszugleichen, während das Land auf erneuerbare Energiequellen umsteigt. Das System funktioniert, indem es überschüssigen Strom aus Wind- und Solarenergie speichert, wenn die Erzeugung die Nachfrage übersteigt. Während Zeiten hoher Nachfrage oder geringer erneuerbarer Erzeugung, wie an bewölkten oder windstillen Tagen, wird die gespeicherte Energie wieder ins Netz eingespeist. Dieser Ansatz ist entscheidend für das Management der Variabilität erneuerbarer Energiequellen. Zusätzlich wird das Batteriesystem mit wasserstoffbereiten Gaskraftwerken kombiniert, um während längerer Perioden mit geringer erneuerbarer Energieproduktion eine Backup-Stromversorgung bereitzustellen, wodurch die Flexibilität und Resilienz des Energiesystems erhöht wird. Strategisch günstig gelegen in der Nähe eines großen Umspannwerks und der Ultranet-Stromleitung, die Windstrom aus Norddeutschland in den industriellen Süden leitet, ist das Philippsburger Gelände eine ideale Wahl zur Unterstützung der Netzstabilität. Nach finalen Genehmigungen könnte das Batteriesystem Mitte 2027 in Betrieb gehen. Sources: EnBW Press Release on Philippsburg Battery Storage Project Energy Storage News: EnBW Proposes 400 MW/800 MWh BESS at Former Nuclear Site Smart Energy News: Battery Project at Former Nuclear Facility to Stabilise German Grid Wikipedia: Philippsburg Nuclear Power Plant
18. August 20251 J. Am 17.8.2025 um 06:49 schrieb schwinge: 80% der Regularien und Anforderungen wegstreichen. AKW "am Fließband" bauen. Zack, billig. Oder zumindest weitweniger teuer. Und vielmehr schneller. Das ist derart einfach, da muss man sich schon wundern dass da noch niemand andres drauf gekommen ist. Darauf, auf Gesetze, Vorschriften, Gesundheit und Umwelt zu scheißen sind schon viele gekommen.
18. August 20251 J. vor einer Stunde schrieb Nitsrekds: Darauf, auf Gesetze, Vorschriften, Gesundheit und Umwelt zu scheißen sind schon viele gekommen. Erstens das, und zweitens auch interessant, das schwinge sich bemüsigt fühlt für phanti zu antworten. Von dem Nichts und wenn doch, nichts Konkretes kommt. Außerdem : Je kleiner die Anlage, desto höher die Kosten für Sicherheit (baulich, Security....) im Verhältnis zum Ertrag. Und, gerade in Deutschland, findet man sicher einfacher Standorte für 100 kleine Meiler, denn für 10 große. Wo man hier doch schon kaum eine neues Stück Autobahn oder eine Sportstätte ohne jahrelange Proteste und bedenken bauen kann. Einfacher ist natürlich die Realität auszublenden und hier große Reden zu "schwingen". Sehen wir aktuell ja seit Januar, wie toll das in der Weltpolitik klappt, Dank Häuptling Donald.
18. August 20251 J. vor 7 Minuten schrieb silvester31: Und, gerade in Deutschland, findet man sicher einfacher Standorte für 100 kleine Meiler, ... Gorleben und Wackersdorf würde ich mal anfragen - die mögen es, wenn geradlinige Planungen durch ihr Leben saussen. Sind im übrigen auch Regionen mit tief verwurzelte und recht konservativen Bauern. Da hat @schwinge die Möglichkeit für Gespräche auf Augenhöhe. Am 17.8.2025 um 06:49 schrieb schwinge: Das ist derart einfach, da muss man sich schon wundern dass da noch niemand andres drauf gekommen ist. Vielleicht kommt das erst im Alter: bei "derart einfach, ... " frage ich mich sofort, wo mein Denkfehler ist. Und der ist meistens so gravierend, dass ich lieber ein Tuch des Schweigens drüber lege. Der Glaube, alle anderen seien vorher nicht in der Lage gewesen, eine einfache Idee zu erkennen, macht einen doch schon recht einsam. Das macht es so schwer, den einen wirklich richtig guten Gedanken im Leben zu erkennen und umzusetzen 🙂
18. August 20251 J. vor 27 Minuten schrieb RalphB: Gorleben und Wackersdorf würde ich mal anfragen - die mögen es, wenn geradlinige Planungen durch ihr Leben saussen. Sind im übrigen auch Regionen mit tief verwurzelte und recht konservativen Bauern. Also ich kann nur von Wackersdorf sprechen. Es gibt nichts was sich mit Geld nicht regeln lässt. Die Aufmüpfigkeit von damals hat die CSU mit soviel Finanzpflastern gemildert das Wackersdorf jetzt wieder ein braves tiefschwarzes Refugium ist. Sogar viel schlimmer als vor den WAA-Unruhen, davor war da Bergbau, Dreck und Arbeitslosigkeit und deswegen in Wackersdorf selbst eher Arbeiterkiez. Der Landrat Schuierer war einer von ganz wenigen SPD-Landräten in Bayern. Heutzutags ist wieder alles fest in CSU-Hand und der Landkreis Schwandorf liegt ganz vorne was den Anteil der AfD bei den Wahlergebnissen angeht. In Wackersdorf sanieren sie gerade den Ortskern, schuldenfrei und hochwertig. Irgendwo muß der Wohlstand ja hin. 🙂 Wahlergebnis 2025: 40% Schwarz, 27% Blau, es ist einfach nicht mehr zu verstehen.....
18. August 20251 J. Am 15.8.2025 um 10:56 schrieb silvester31: Was genau würde passieren, schrübe Frankreich oder England ein AKW aus, ohne Subventionen, Einspeisevergütungen, Abnahmezusagen und Verantwortung für den Ernstfall sowie das Endlager Problem zu übernehmen ? Bin gespannt, was unsere Nachbarn soviel cleverer machen. England: das Mutterland der energiepolitischen Vernunft... hier wurde vor einigen Jahren das größte Kohlekraftwerk des Landes auf Holzhackschnitzel umgebaut. Mit nicht wenig Aufwand. Und da Britanniens Wälder es nicht hergeben, landet täglich ein Frachtschiff im nächstgelegenen Hafen, das Hackschnitzel vom nordamerikanischen Kontinent anliefert. Die Kohle, von britischen Kumpeln gefördert, wurde über wenige Kilometer per Bahn angeliefert. Und bei den Windrädern machen die sich nicht die Mühe, sie so weit vor der Küste zu bauen, dass man sie nur bei klarer Sicht am Horizont wahrnehmen kann, nein, sie stehen beinahe direkt am Strand. Da man, um 180 Grad gedreht, Amusementcenter sieht, könnte man die Windräder glatt für das kleinere Übel halten...
18. August 20251 J. Am 15.8.2025 um 16:31 schrieb silvester31: ... - Nachzuweisen, daß es etwas nicht gibt, ist einfach. ... Es ist UNMÖGLICH nachzuweisen, dass es etwas NICHT gibt, Nur, weil man es nicht gefunden hat, kann man nicht sagen: das gibt es nicht!
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