10. September 202510. Sep 31 minutes ago, Joschko said: [...] den Atomstrom wohl zum teuersten überhaupt [...] Zum Zweitteuersten. Aber das verdient ja auch eine gewisse Anerkennung. Wenn du wissen willst was am teuersten überhaupt ist, dann lass dir mal die von unseren Politikierenden wissentlich (behaupte ich) schöngerechneten tatsächlich zu erwartenden Kosten der Energiewende ausrechnen. Und auch die Kosten, wenn nicht energiegewendet wird. Das hat die Zukunftstechnologie verstanden und setzt auch auf die zuverlässige und emissionsarme Energie aus dem Atom. Dass der Deutsche lieber Braunkohle verheizt, kann einem da nur eine Augenbraue verwundert aufzucken lassen. Die zwei aktuellsten mir bekannten Nachrichten hierzu: Quote The datacenter industry's unquenchable thirst for nuclear energy has seen French bit barn operator Data4 sign a 12 year supply deal with EDF. The arrangement will see Data4's network of server farms across France tap into a 40MW slice of EDF's atomic-powered grid from next year, making it the first datacenter operator in the country to sign a Nuclear Production Allocation Contract (CAPN). Data4n operates facilities across a number of campuses in France, Italy, Spain, Poland, Germany, and Greece, and is understood to have at least 1.5 GW of infrastructure in play. https://www.theregister.com/2025/09/08/data4_edf_nuclear_deal/ Quote Microsoft has officially joined the World Nuclear Association (WNA), making it the first global technology company of its scale to do so. [...] "When one of the world's most innovative technology companies recognizes nuclear energy as essential to its carbon-negative future, it sends a powerful signal to markets, policymakers, and industry leaders worldwide. This partnership will accelerate nuclear deployment at the scale needed to meet both climate goals and the growth in energy demand from data centers." [...] https://www.techradar.com/pro/microsoft-joins-world-nuclear-association-as-it-doubles-down-on-small-modular-reactors-and-fusion-energy Bearbeitet (10. September 202510. Sep von schwinge)
11. September 202511. Sep vor einer Stunde schrieb schwinge: Das hat die Zukunftstechnologie verstanden Als Vertreter der "Zukunftstechnologie" führst du hier Microsoft an, die uns Windows 10 als letztes ultimatives Windows verkauft haben, und mit Windows 11 jetzt Millionen von guten Rechnern zu Elektroschrott machen. Und wenn sich eine Französische Serverfarm für eine Zusammenarbeit mit der EDF entscheidet heißt das garnichts. Es geht auch anders: https://www.datacenter-insider.de/durchgerechnet-photovoltaik-fuer-rechenzentren-a-9654039f70152d3531ce7e961f7a4daa/ Und wo der strahlende Rest am Ende bleibt, und was das uns und unsere Enkel kostet, kannst du uns auch nicht beantworten. Gruß, Joschko Bearbeitet (11. September 202511. Sep von Joschko)
11. September 202511. Sep vor einer Stunde schrieb Joschko: Bestürzendes Video zur Asse. Man überlegt tatsächlich den Mist notfalls doch in dem Loch zu lassen, und die teils hochgiftigen plutoniumhaltigen Abwässer ins Grundwasser durchsickern zu lassen. Das würde ja sehr lange dauern, bis das wieder an die Oberfläche käme. Alles so unberechenbare Kollateralschäden der Kernwirtschaft, die den Atomstrom wohl am Ende zum teuersten überhaupt machen. Die Kosten der Rückholung des Mülls, sofern überhaupt möglich, wird auf bis zu 7 Mrd. geschätzt. Das ist natürlich sehr unsicher, zumal die Rückholung erst 2033 beginnen soll, und schon jetzt eine Verschiebung im Raum steht. Ob der ganze Bumms bis dahin komplett abgesoffen ist kann keiner sagen. Und man könnte auf die Idee kommen, das genau darauf spekuliert wird. Ich erinnere mich noch heute an eine Chemievorlesung an der FH Köln von Prof. Thiemann mitte der 90er. Der hatte vorher an der Kernforschungsanlage in Jülich gearbeitet. Er ließ uns die Menge von Kristallwasser ausrechnen, die bei Wärme aus Steinsalz austritt. Im Ergebniss schwimmen die Fässer in agressiver heißer Salzlake, der kaum ein Material auf dauer gewachsen ist. Und das ohne Wassereintritt von außen. Er lehnte schon damals eine Endlagerung in Salzstöcken vehement ab. Gruß, Joschko Schwach und mittelradioaktiven Müll wie er aus AKWs, Medizin und Industrie entsteht, ist nicht das große Problem. Große Mengen davon werden in den nächsten Jahren weiter anfallen, da braucht es natürlich eine geeignetes Lagerstätte. Riesigen Aufwand muss dafür nicht betrieben werden. Die Dauer der Gefährdung ist da doch überschaubar. https://www.kernenergie.ch/de/faq-detail-821.html Um die hochradioaktiven Abfälle, die schon entstanden sind, muss sich die Politik kümmern. Eine Kopf-in-den-Sand-Politik wie die Ampel sie bei dem Thema betrieb, um die Atomkraft als Problem erscheinen zu lassen, kann nicht weiter betrieben werden. Wenn wir auf diesem Gebiet Vorreiter gewesen wären, hätte man da wenigstens Vorbild für andere sein können. Letztes Jahr hat die ach so teure Atomkraft eine Rekordmenge an Strom erzeugt. Obwohl wir 2024 erstmals aus der CO2-freien Kernkraft ausgestiegen sind und in der Ukraine das größte AKW Europas still steht. https://blackout-news.de/aktuelles/rekordjahr-fuer-die-kernenergie-globale-stromerzeugung-erreicht-neuen-hoechstwert/
11. September 202511. Sep 45 minutes ago, Joschko said: [...] wenn sich eine Französische Serverfarm für eine Zusammenarbeit mit der EDF entscheidet heißt das garnichts. Es geht auch anders: https://www.datacenter-insider.de/durchgerechnet-photovoltaik-fuer-rechenzentren-a-9654039f70152d3531ce7e961f7a4daa/ Wo ist da was anders? Du hast eine realistische Betrachtung unser aller solaren Zukunft verlinkt. Autarkiegrade mit Solar+Speicher zwischen 26 und 36%. Und man erkennt sehr schön an der Grafik, dass der Speicher einen üblen Kostenfaktor darstellt. Selbst wenn die Batterie nur 6 Stunden abdecken kann steigen Investitionsbedarf und Stromgestehungskosten sehr deutlich. Im tiefsten Winter ists fast dreimalsolang dunkel und Computerchips schlafen nicht. Wenn du auf 50% oder mehr Autarkiegrad kommen willst, kannst du eben noch schnell die marktfertige Entwicklung der Kernfusion finanzieren um Geld zu sparen. Wer(!) soll denn den fehlen Strom liefern, bitte? Ohne Braunkohle. Ohne Gas. Wir wollen schließlich "klimaneutral" werden. Ganz genau. Bearbeitet (11. September 202511. Sep von schwinge)
11. September 202511. Sep Der RWE Chef fordert 10 bis 15 Milliarden im Jahr für einen Industriestrompreis. Wenn man dann die EEG Förderung dazu nimmt, plus Senkung der Netzentgelte, plus Kosten für Phantomstrom, plus Subventionierung der Gasspeicher und LNG Terminals sowie der neuen Kraftwerke - dann summiert sich das auf weit über 50 Milliarden pro Jahr. Oder über 700 Euro pro Bürger. Rund 3000 Euro an Subventionen die eine vierköpfige Familie leisten müsste. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/rwe-chef-markus-krebber-plaediert-fuer-industriestrompreis-accg-110656991.html
11. September 202511. Sep vor 36 Minuten schrieb schwinge: Wer(!) soll denn den fehlen Strom liefern, bitte? In Form von Kernkraft anscheinend nicht die Deutschen Stromanbieter. https://www.telepolis.de/features/Warum-deutsche-Stromkonzerne-nicht-zur-Atomkraft-zurueckwollen-10102032.html Und vom "Autarkiegrad" habe ich nicht gesprochen. Gruß, Joschko
11. September 202511. Sep vor 56 Minuten schrieb schwinge: Wenn du auf 50% oder mehr Autarkiegrad kommen willst, kannst du eben noch schnell die marktfertige Entwicklung der Kernfusion finanzieren um Geld zu sparen Aber da glaubst jetzt doch selbst nicht dran?
11. September 202511. Sep Und derweil sitzen in Berlin immer noch 10000 im Dunkeln. Jetzt stellen wir uns mal vor,, ein paar durchgeknallte Putinisten basteln sich Drohen und greifen die Umspannwerke französischer AKW an. Weil im Leitstand grade Geburtstag gefeiert wird ( die Kiste läuft ja wie immer…) dröhnt Edits No rien…. durch die Hallen, während der Reaktor süffisant grinsend ein Loch in den Boden brennt und die Quallen in der Kühlung verdampft. Hach wie schick, Paris (v)erstrahlt. Dezentralisierung! Wie oft soll ich’s denn noch schreiben Bearbeitet (11. September 202511. Sep von Ebby Zutt)
11. September 202511. Sep vor 4 Stunden schrieb phantomas: https://blackout-news.de/aktuelles/rekordjahr-fuer-die-kernenergie-globale-stromerzeugung-erreicht-neuen-hoechstwert/ Blackout-News. 🤣 Ist das der Postillion für Kernenergiefans und Preppernachwuchs ? Zitat Ratgeber zur Blackout Vorbereitung Blackout in absehbarer Zeit wahrscheinlich – Deutschland besonders hart betroffen Vor allem durch die geplanten Kraftwerksabschaltungen in Deutschland, rechnet Saurugg fest damit, dass es einen europaweite Blackout in absehbarer Zeit geben wird. Insbesondere Ende 2022 wenn die letzten deutschen Atomkraftwerke vom Netz gehen wird es besonders kritisch. Durch den fehlenden Leitungsausbau und dem systemlosen Ausbau der erneuerbaren Energien werden absehbar physikalische Grenzen überschritten, die nicht beherrschbar sind. Saurugg sieht das größte Blackout-Risiko in Deutschland. Er sieht viele Hinweise dafür, dass der Wiederanlauf in Deutschland deutlich länger dauern wird und die zu erwartenden Schäden besonders hoch ausfallen werden.. Weitere Tipps, wie Sie sich effektiv auf einen Blackout vorbereiten können finden Sie in unseren Ratgebern. Folgende Ratgeber stehen auf unserer Website bereits online. Mobile Stromerzeuger Generator Zubehör für sicheren Betrieb Wasservorrat Lebensmittelvorrat Kochen ohne Strom Licht ohne Strom Heizen ohne Strom Information und Kommunikation ohne Strom medizinische Vorsorge und erste Hilfe Sicherheit bei einem Blackout Einkaufen und Bezahlen
11. September 202511. Sep vor 3 Minuten schrieb SeppCx: Vor allem durch die geplanten Kraftwerksabschaltungen in Deutschland, rechnet Saurugg fest damit, dass es einen europaweite Blackout in absehbarer Zeit geben wird. Insbesondere Ende 2022 wenn die letzten deutschen Atomkraftwerke vom Netz gehen wird es besonders kritisch. Durch den fehlenden Leitungsausbau und dem systemlosen Ausbau der erneuerbaren Energien werden absehbar physikalische Grenzen überschritten, die nicht beherrschbar sind. Ja wie geil, ein Zeuge Jehovas der Atomlobby. Der doomsday ist mal wieder verschoben.
11. September 202511. Sep vor 2 Stunden schrieb SeppCx: Blackout-News. 🤣 Ist das der Postillion für Kernenergiefans und Preppernachwuchs ? Die Nachricht bleibt dennoch richtig. Wir sind ja auf Importstrom aus AKW angewiesen, daher eine gute Nachricht für uns. vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt: Und derweil sitzen in Berlin immer noch 10000 im Dunkeln. Jetzt stellen wir uns mal vor,, ein paar durchgeknallte Putinisten basteln sich Drohen und greifen die Umspannwerke französischer AKW an. Weil im Leitstand grade Geburtstag gefeiert wird ( die Kiste läuft ja wie immer…) dröhnt Edits No rien…. durch die Hallen, während der Reaktor süffisant grinsend ein Loch in den Boden brennt und die Quallen in der Kühlung verdampft. Hach wie schick, Paris (v)erstrahlt. Dezentralisierung! Wie oft soll ich’s denn noch schreiben Dann stell dir vor, Putin übernimmt unsere Gasspeicher und beliefert uns nahezu ausschließlich mit Gas und Kohle als Ersatz für die Kernkraft - genau dies ist geschehen. Mit all den Auswirkungen auf uns und Europa. Putins Krieg gegen Infrastruktur kann man ja in der Ukraine sehen. Da wird alles, was Strom erzeugt, angegriffen. Die AKW sind weiter in Betrieb. Laut Ex-Minister Habeck sind sie sicher. Bearbeitet (11. September 202511. Sep von phantomas)
11. September 202511. Sep vor 5 Stunden schrieb Joschko: In Form von Kernkraft anscheinend nicht die Deutschen Stromanbieter. https://www.telepolis.de/features/Warum-deutsche-Stromkonzerne-nicht-zur-Atomkraft-zurueckwollen-10102032.html Und vom "Autarkiegrad" habe ich nicht gesprochen. Gruß, Joschko Die deutsche Energiebranche investiert nur noch dort, wo sie staatliche Subventionen und Garantien erhält. Bei Ausschreibungen ohne Subventionen und Garantien beteiligt sich niemand mehr. AKW werden in D in Zukunft, wenn überhaupt, von High Tech Firmen gebaut. Oder eben nicht, dann wandert die Branche ins Ausland.
11. September 202511. Sep vor 36 Minuten schrieb phantomas: Die deutsche Energiebranche investiert nur noch dort Wärst du bitte so freundlich, ein paar Seiten zurück zu blättern, bis dahin, wo ich das Wallstreet Journal ( oder war es Finanzen.net oder so) ausführlich zitierte, warum private equity* mittlerweile fast ausschließlich in regenerative Energieerzeugung investiert?! Es kann doch nicht sein, dass der graue Star deine Sehfähigkeit schon so zerstört hat. Also nochmal aus anderer Quelle. *ganz speziell xtra für deinereiner: Achtung, Achtung ( Uwaga, Uwaga/ take care for this…) Man lese den letzten Halbsatz solange, bis er wirklich verstanden und im Eprom gespeichert wurde. und wenn man dann die Investitionen ins nukleare Desaster betrachtet, das ist doch lächerlich, wie sich die Atomlobby aufplustert, zumal da ( wie auch bei den Gaskraftwerken) hauptsächlich Absichtserklärungen noch keine Investitionen sind. https://www.cfainstitute.org/insights/articles/private-equity-investors-renewable-electricity haste verstanden, ohne Ausflüchte?
11. September 202511. Sep vor 51 Minuten schrieb phantomas: AKW werden in D in Zukunft, wenn überhaupt, von High Tech Firmen gebaut. Abwarten wo noch AKW gebaut werden. Vor allem in einigermassen demokratischen Staaten eher wenig bis keine. Ankündigung und Durchführung sind zwei unterschiedliche Sachen. vor 54 Minuten schrieb phantomas: Oder eben nicht, dann wandert die Branche ins Ausland. und auch da ist zwischen Ankündung und Durchführung viel heiße Luft. vor einer Stunde schrieb phantomas: Die Nachricht bleibt dennoch richtig. Wir sind ja auf Importstrom aus AKW angewiesen, daher eine gute Nachricht für uns. Was hat dieser Satz mit deiner Witzquelle zu tun? Es geht darum das du Quellen angibst bei denen man im Zweifel ist ob ernst gemeint oder Satire. Hast du schon dein Diesel-Notstrom-Aggregat im Keller oder sparst du noch auf ein Mini-Akw zur Blackoutüberbrückung ?
11. September 202511. Sep vor 30 Minuten schrieb Ebby Zutt: haste verstanden, ohne Ausflüchte? https://de.wikipedia.org/wiki/Backfire-Effekt https://de.wikipedia.org/wiki/Beurteilungsfehler Bearbeitet (11. September 202511. Sep von MatthiasM)
11. September 202511. Sep 8 hours ago, Joschko said: Aber da glaubst jetzt doch selbst nicht dran? Ich glaube an (oder besser: hoffe auf) den technologischen Fortschritt. 5 hours ago, SeppCx said: Blackout-News. 🤣 Ist das der Postillion für Kernenergiefans und Preppernachwuchs ? Naja, guckst du dir die stark steigende Zahl der Regeleingriffe und die Entwicklung der Strompreisschwankungen an, dann sollte deutlich werden dass die aktuelle Entwicklung gegen Richtung der Grenzen der Fähigkeiten der Stromnetze geht. Das heißt auch, dass Störungen ("Putin", "linker Terror", "aus Versehen passiert") weitaus gravierendere Folgen haben können.
11. September 202511. Sep vor 13 Minuten schrieb schwinge: Ich glaube an (oder besser: hoffe auf) den technologischen Fortschritt. Naja, guckst du dir die stark steigende Zahl der Regeleingriffe und die Entwicklung der Strompreisschwankungen an, dann sollte deutlich werden dass die aktuelle Entwicklung gegen Richtung der Grenzen der Fähigkeiten der Stromnetze geht. Das heißt auch, dass Störungen ("Putin", "linker Terror", "aus Versehen passiert") weitaus gravierendere Folgen haben können. Ich hoffe das der bereits existierende technologische Fortschritt endlich zügig in den Stromnetzen Einzug hält. Aber allein mir fehlt der Glaube ....
11. September 202511. Sep vor 48 Minuten schrieb schwinge: weitaus gravierendere Folgen haben können. Dezentralisierung vor 31 Minuten schrieb SeppCx: der bereits existierende technologische Fortschritt Zur Dezentralisierung beiträgt. issichdochganz einfach: Keine Stromautobahn, keine Angriffsfläche. Selbst Auweh in Bananental hat ein eigenes Kraftwerk. SMA macht’s vor, Solar auf allen Dächern & Speicher in ausreichender Dimension, Beteiligung an Windkraftanlagen bei Kassel. Es geht schon was: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/unabhaengige-energiedoerfer-was-wir-von-den-selbstversorgern-lernen-koennen Großbardorf zeigt, was entstehen kann, wenn sich die Menschen vor Ort für ihre Gemeinde einsetzen. Was es dafür brauchte, waren einige wenige Menschen, die ihre Vorstellung mit Ausdauer und Mut umgesetzt haben. Besonders an Letzterem – am Mut – fehlt es aber oft, sagt Michael Sterner, Professor für Energiespeicher und Energiesysteme an der Technischen Hochschule Regensburg. Denkbar seien solche autarken Energiedörfer nämlich in vielen weiteren Gemeinden mit wenigen Einwohner*innen und Industrie wie in Großbardorf. "Die Vision der energieautarken Dörfer wurde immer von Menschen betrieben, die daran glauben, aber die keine Pflicht dazu hatten." Michael Sterner, Ostbayrische Technische Hochschule Regensburg In größeren Städten ist es schwieriger, so der Professor. Ihr Energiehunger sei in der Regel so hoch, dass sie nicht autark seien könnten und ihnen bliebe oft nur, Energie zu sparen. In ländlichen Regionen könnten Großstädten allerdings die umliegenden Dörfer helfen – wie das Beispiel in Großbardorf zeigt. Konkret geht es um den Energieüberschuss, den solche Gemeinden erzeugen können. Michael Sterner bezieht sich auf eine Berechnung der Nürnberger Stadtwerke. Die habe gezeigt, dass sich die Stadt Nürnberg inklusive ihrer Industrie über die Dörfer im Umland selbst versorgen könnte. "Auf dem Land ist die Bevölkerungsdichte einfach nicht so hoch, deswegen kann man hier besser die Windkraftpotenziale erschließen, aber auch die Fotovoltaik", sagt er. Das bedeutet: Die Gemeinden helfen den großen Städten mit der Energie aus, die sie gewinnen, aber selbst nicht verbrauchen, weil es einfach zu viel ist. Hier greift wieder das Prinzip einer regionalen Kreislaufwirtschaft...
11. September 202511. Sep vor 12 Minuten schrieb Ebby Zutt: Dezentralisierung Ja genau. Wie oft sollst du das noch sagen? So lange wie nötig natürlich. Also vermutlich ziemlich lange ... Danke für deine Ausdauer und die vielen konkreten Informationen mit Quellenangaben.
11. September 202511. Sep Unterdessen erlangen die Argumente der AKW Fanbois neue Höhepunkte (Achtung fake): Bearbeitet (12. September 202512. Sep von -martin-)
11. September 202511. Sep vor einer Stunde schrieb magoo: Ja genau. Wie oft sollst du das noch sagen? So lange wie nötig natürlich. Also vermutlich ziemlich lange ... Danke für deine Ausdauer und die vielen konkreten Informationen mit Quellenangaben. Ist mit Dezentralisierung eine Stromproduktion gemeint, die dort stattfindet, wo kein Strom gebraucht wird? Bei Windkraft werden die Anlagen dort hingestellt, wo der Wind weht und niemand wohnt. also außerhalb der Ballungszentren, bevorzugt OffShore, an der Küste und in dünn besiedelten Regionen z.b. in Ostdeutschland. Wasserkraft dort, wo vorhanden. Die wetterabhängigen Erneuerbaren benötigen leistungsstarke Stromtrassen und zentrale Knotenpunkte. Die Speicher ebenso. Gaskraftwerke können natürlich dort gebaut werden, wo auch Abnehmer in der Nähe sind.
11. September 202511. Sep Man muss die Energie die erzeugt wird eben auch speichern. Unsere Stadt hat bislang 1 Windrad. Jetzt plant man 1-2 weitere. Schon beschweren sich die rechtsradikalen Wähler / Anwohner. Das sind für mich Idioten. Die Nachbarstadt , viel kleiner als wir, hat 4 Windräder die sich immer drehen. Winter wie Sommer. Die Nachbarstadt ist so klein die hat nichtmals Stadtteile. Aber mit den Windrädern hat sie Einnahmen.
11. September 202511. Sep vor 2 Stunden schrieb -martin-: kein fake Meine Güte vor 2 Stunden schrieb phantomas: Ist mit Dezentralisierung eine Stromproduktion gemeint, die dort stattfindet Syntax error line 1 to 3
11. September 202511. Sep vor 2 Stunden schrieb -martin-: Unterdessen erlangen die Argumente der AKW Fanbois neue Höhepunkte (kein fake): Die Rechnung geht wahrscheinlich sogar auf, wenn man zugrunde legt, daß die Erde eine Scheibe ist.
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