22. September 202522. Sep vor 32 Minuten schrieb phantomas: Wieder steht mal die Aussage einer Akteurin bei der Kernfusion gegen die eines Vertreters der Gas- und Energiekonzerne. Der VDE als Vertreter der Gas- und Energiekonzerne? Mal wieder eine steile These. Aber die Aussagen sind gar nicht so gegensätzlich. Aus dem von dir verlinkten Golem Artikel: "Schätzungen zufolge sollen Fusionsreaktoren spätestems in 20 Jahren wirtschaftlich betrieben werden können", also 2045. Und der VDE: "Kernfusion – kein Beitrag zum Klimaschutz bis 2045 zu erwarten". Grüße, Joschko
22. September 202522. Sep Da war das Spiel SimCity im Jahre 1998 mit ihrer Schätzung gar nicht mal so weit weg. In dem Spiel konnte man Fusionskraftwerke ab 2050 bauen.😉
22. September 202522. Sep A man of culture. Viele Dinge, die in Spielen oder Filmen/Büchern zu finden sind, scheinen im Rückblick erstaunlich zutreffend zu sein. So auch der erst vor wenigen Tagen auf meiner Watchlist gelandete Film "Colossus: The Forbin Project (1970)" der sich mit dem Thema AI beschäftigt und als Einfluß für u.a. "Wargames" und "Terminator" gesehen wird.
22. September 202522. Sep vor 26 Minuten schrieb schwinge: A man of culture. Viele Dinge, die in Spielen oder Filmen/Büchern zu finden sind, scheinen im Rückblick erstaunlich zutreffend zu sein. So auch der erst vor wenigen Tagen auf meiner Watchlist gelandete Film "Colossus: The Forbin Project (1970)" der sich mit dem Thema AI beschäftigt und als Einfluß für u.a. "Wargames" und "Terminator" gesehen wird. Genau, und deswegen heißt das Schachprogramm Colossus von Martin Bryant auch so.
22. September 202522. Sep Aus der SZ: https://www.sueddeutsche.de/politik/atomkraft-nuclear-industry-status-wiedergeburt-li.3315982
22. September 202522. Sep Der Begriff Comeback ist ja schon irreführend - und der erste Satz gelogen. Letztes Jahr erreichte die durch Kernkraft produzierte Strommenge einen Höchststand, ein Jahr nach unserem Atomausstieg.....
22. September 202522. Sep Das Problem bei der Kernfusion ist, dass sie erst "in 30 Jahren" (wahlweise "in 20 Jahren" oder "in 10 Jahren") wirtschaftlich nutzbar ist. Das heisst es nämlich schon seit 1975 (sic).
22. September 202522. Sep Das ist garkein Problem. Sobald sie nutzbar ist, haben "wir" das Gewinnerlos gezogen. Daher muss man einen leistbaren Anteil in Anstrengungen in diese Richtung investieren. So wie der Amerikaner, der als erster "die Bombe" hatte. Nur, dass diesmal "wir alle" (hoffentlich) davon profitieren. 5 hours ago, SeppCx said: Aus der SZ: https://www.sueddeutsche.de/politik/atomkraft-nuclear-industry-status-wiedergeburt-li.3315982 Was können wir bei diesem Artikel erwarten? Die Laudata des Schriftstellenden verrät es schon. Quote Für die SZ begleitete er seit 2001 [...] den Siegeszug erneuerbarer Energien und den Untergang ganzer Atommülllager. https://www.sueddeutsche.de/autoren/michael-bauchmueller-1.1143342 Weiter, aus deinem verlinkten Artikel: Quote Die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache [...] Nach Jahren des steilen Anstiegs in den Siebziger- und Achtzigerjahren stagniert die Produktion seit mehr als 20 Jahren. Anzeichen einer Wiedergeburt jedenfalls lassen sich nicht erkennen. Dazu meine ich (und ich habe mit jedem meiner Punkte recht Recht sofern sie sich nicht wirkungsvoll widerlegen lassen): Die Nacktheit konfrontiert den Betrachtenden mit der unverblümten Tatsächlichkeit. Zur Einordnung benötigt man neben der Nacktheit aber dennoch immer Kontext. Nicht im Sinne von Ausreden, sondern zur Erklärung wie die Welt funktioniert, für den der nicht alle Faktoren im Blick haben könnte. Zur grundsätzlichen Einordnung: Ein AKW befindet sich an den Grenzen der technologischen Möglichkeiten. Ähnlich wie die Raumfahrt, beispielsweise die Apollo-Missionen zum Mond oder die Venera-Sonden zur Venus. Im angesprochenen Zeitrahmen entstanden jeden Monat eine handvoll neue Regularien. Ähnlich wie es kürzlich jeden Monat neue Regeln zu den Corona-Soforthilfen gab. Niemand weiß, wo oben und unten ist. Ab den 70ern kannten die Zinsen nur eine Richtung: Steil nach oben. Ein AKW ist ein finanzintensives Projekt und wird idR zu großen Teilen finanziert. Wenn allerlei neuerfundene Regularien während der Planungs- und Bauphase nicht kalkulierbare zusätzliche Kosten und Zeitverzögerungen verursachen, findet sich kaum ein Investor, denn die Rendite ist nichtmal ansatzweise kalkulierbar. Irgendwann kamen diese AKW-Protestierenden um die Ecke, da wollte man sich auch nicht unbeliebt machen wenn man sich nicht wenigstens gleichzeitig dumm und dämlich verdienen konnte. Kohle, Gas, Öl liessen sich auch wunderbar verbrennen um Strom zu erzeugen. Und niemand protestierte wirklich, bis vor Kurzem. So ließ sich viel angenehmer Geld verdienen. Besonders fragwürdig, fast schon lächerlich, Argentinien als Beispiel für die Unwirtschaftlichkeit der Entwicklung eines Reaktordesigns heranzuziehen. Vom Anfang des Artikels bis zum bitteren Ende: Quote Zumindest die Leute um Argentiniens Präsident Javier Milei haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. „Die Zukunft gehört der Kernenergie“ [...] Der Schlüssel dazu soll in einem neuen Reaktordesign namens „ACR-300“ liegen. Dereinst soll sich dieser kleine Reaktor mit 300 Megawatt Leistung einfach in Serie bauen lassen. Ein Patent gibt es schon - nur keinen Prototyp. Auch geforscht wurde an solchen kleinen modularen Reaktoren schon in Argentinien, über ein Jahrzehnt lang. Dann allerdings stoppte die Regierung von Präsident Milei das Programm. Es hatte sich als unwirtschaftlich erwiesen. Argentinien. Wie viel Strom benötigt dieses Land? Wieviel nukleare Erzeugungskapazität ist dort installiert? Wieviel Sinn macht es, eigene Reaktoren zu entwickeln vs fertig entwickelte Technologien einzukaufen? Wie hoch ist das Potential für alternative CO2-arme zuverlässige Stromquellen wie Wasserkraft? Wie ist/war es um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Haushalt dieses Landes bestellt? Und warum denkt man bei Milei an Kettensäge? Fragen über Fragen, die dem Schreibenden allesamt nicht ins Bild passen dürften. Und daher bei dessen Auführungen nicht angsprochen wurden. Bearbeitet (22. September 202522. Sep von schwinge)
23. September 202523. Sep vor 5 Stunden schrieb schwinge: der Amerikaner Also es gibt nur einen? Nun ja, die europäischen Invasoren haben ja kaum welche übrig gelassen. vor 5 Stunden schrieb schwinge: "wir alle" Wie jetzt, also von uns ( wer Issen das?) gibt’s mehr. Oder Trump allein zu Haus 🤔 So hat der BT das 2019 gesehen: https://www.bundestag.de/resource/blob/710950/9e646e9903ac230c92b90192afde2646/WD-8-144-19-pdf-data.pdf Dann sind wir doch mal gespannt, ob dieses internationale Projekt (ITER) tatsächlich im Dezember das erste Plasma erzeugt. Die Max Plank Gesellschaft schreibt zum aktuellen Stand besseres als wir alle hier: https://www.mpg.de/kernfusion.html Sowas kann doch der begnadete Schrauber mal nebenbei in der Garage zusammen braten. Völlig klar, einmal gezündet und alle Probleme gelöst. Notfalls macht das der Chinese …
23. September 202523. Sep vor 9 Stunden schrieb schwinge: Das ist garkein Problem. Sobald sie nutzbar ist, haben "wir" das Gewinnerlos gezogen. Genau. Wie Volker Pispers sagte: In der Lotterie kann jeder gewinnen. Aber es gewinnt nicht jeder.
25. September 202525. Sep Betreiber des Atomkraftwerks Hamm-Uentrop ist insolvent. Das ehemalige Atomkraftwerk Hamm-Uentrop, der Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR-300), ist seit 1989 stillgelegt und befindet sich seit 1997 im "sicheren Einschluss" zur Abklingphase.Der Abriss der Anlage soll ab 2030 beginnen und über zehn Jahre dauern. Der Betreiber des Kraftwerks, die Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG), wurde im August 2024 insolvent, nachdem ein Gerichtsurteil die Kosten für den Rückbau nicht auf Bund und Land verlagert hatte.
25. September 202525. Sep Wer sowieso Nix zu tun hat: https://extremwetterkongress.org/ läuft grade live
25. September 202525. Sep www.wa.de/nordrhein-westfalen/streit-um-die-abbruch-kosten-betreiber-von-kernkraftwerk-insolvent
25. September 202525. Sep vor 3 Stunden schrieb 15cv: www.wa.de/nordrhein-westfalen/streit-um-die-abbruch-kosten-betreiber-von-kernkraftwerk-insolvent Wenn ich das richtig sehe, ist das AKW mit einem Staatszuschuss in Milliardenhöhe errichtet worden, wurde bis 1989 von der RWE betrieben, die Gewinne abgeschöpft, nach der Stilllegung an eine, 2004 gegründete, "Betreibergesellschaft" übertragen worden und diese "Betreibergesellschaft" ist jetzt, 5 Jahre vor Beginn der Abrissarbeiten, der vermutlich auch Milliarden kostet, plötzlich insolvent. 🤔🤔🤔 Sehe ich das so richtig? Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren. und von den Störfällen, der Verstrahlung und den Leukämie Fällen die man geschickt aus den Statistiken entfernt, wurde noch gar nicht gesprochen. So sieht die Rechnung für günstigen Atomstrom aus. Er ist ein Märchen. Kernenergie ist immer von Großindustrie und Politik gewünscht, auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Bearbeitet (25. September 202525. Sep von Karl Hunsche)
25. September 202525. Sep Nein, ist so nicht richtig. Die AKW Betreiber bilden während der Betriebsdauer Rücklagen für den Rückbau des Kraftwerks. Weil der Reaktor nur 3 Jahre in Betrieb war, wurden sicher nicht genug Rücklagen dafür gebildet und daher ist der Betreiber insolvent. Wenn ein AKW die übliche Betriebsdauer erreicht, werden sicher genug Rücklagen gebildet worden sein.
25. September 202525. Sep vor 3 Minuten schrieb phantomas: Wenn ...., werden ... worden sein. Wie immer fundierte, belegbare Aussagen.
25. September 202525. Sep Der Betreiber ist doch insolvent, also waren die gebildeten Rücklagen dafür offensichtlich nicht ausreichend.
25. September 202525. Sep vor 11 Minuten schrieb phantomas: Der Betreiber ist doch insolvent, also waren die gebildeten Rücklagen dafür offensichtlich nicht ausreichend. Du musst nicht das Offensichtliche erklären ! Aber vielleicht wer für die geschickte Abwälzung des Risikos nun aufkommt. Wie sieht's denn bei den anderen AKWs aus ? Wieviel Rücklagen wurde gebildet ? Wieviel staatliche Zuschüsse gab es für Bau und Betrieb ? Welche Risiken während des Betriebs wurden staatlich abgesichert ? Wie teuer ist der Rückbau ? Wie teuer ist die Endlagerung ? Wie teuer sind die Castor Transporte ? Einfach eine kleine Excel Tabelle aus glaubwürdiger Quelle würde schon reichen. Bearbeitet (25. September 202525. Sep von silvester31)
25. September 202525. Sep vor 2 Stunden schrieb phantomas: Der Betreiber ist doch insolvent, also waren die gebildeten Rücklagen dafür offensichtlich nicht ausreichend. Ach Hase, wobei so einfach ist, nur mal schnell in Wikipedia nachzulesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300 Dann könntest du eventuell nachvollziehen, wieviel Steuergeld da verschwendet wurde & in Zukunft noch wird. Denn sehr schön ist hier zu sehen, wie die privatwirtschaftliche Pleite der Atomlobby auf die Allgemeinheit abgewälzt wird. Wie kommt man auf das schmale Brett einer GmbH ( gehste mit biste hin) - wir erinnern uns an DM-Zeiten - mit 50000 DM Haftungskapital ein AKW bauen/ betreiben zu lassen?!
26. September 202526. Sep vor 7 Stunden schrieb Ebby Zutt: Ach Hase, wobei so einfach ist, nur mal schnell in Wikipedia nachzulesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300 Dann könntest du eventuell nachvollziehen, wieviel Steuergeld da verschwendet wurde & in Zukunft noch wird. Denn sehr schön ist hier zu sehen, wie die privatwirtschaftliche Pleite der Atomlobby auf die Allgemeinheit abgewälzt wird. Wie kommt man auf das schmale Brett einer GmbH ( gehste mit biste hin) - wir erinnern uns an DM-Zeiten - mit 50000 DM Haftungskapital ein AKW bauen/ betreiben zu lassen?! Das ist bei jeder Insolvenz so. Wenn ein Unternehmen seine Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Staat, Kirche oder ändern Gläubigern nicht mehr erfüllen kann, dann hat der Gläubiger das Nachsehen. Kein Unternehmen verfügt über so viel Startkapital, dass es alle Verpflichtungen in der Zukunft bezahlen kann.
26. September 202526. Sep vor 9 Stunden schrieb silvester31: Du musst nicht das Offensichtliche erklären ! Aber vielleicht wer für die geschickte Abwälzung des Risikos nun aufkommt. Wie sieht's denn bei den anderen AKWs aus ? Wieviel Rücklagen wurde gebildet ? Wieviel staatliche Zuschüsse gab es für Bau und Betrieb ? Welche Risiken während des Betriebs wurden staatlich abgesichert ? Wie teuer ist der Rückbau ? Wie teuer ist die Endlagerung ? Wie teuer sind die Castor Transporte ? Einfach eine kleine Excel Tabelle aus glaubwürdiger Quelle würde schon reichen. Darüber kann sich doch jeder selbst informieren. Ist doch alles kein Staatsgeheimnis. Du vermengst Rückbau mit Endlagerung und Castor-Transporten, das sind ganz unterschiedliche Vorgänge. Für die Endlagerung, die evtl. mal in 50 Jahren beginnt, kann natürlich niemand Kosten kalkulieren, das ist auch nicht die Aufgabe der Betreiber. Die Betreiber haben dafür rund 25 Milliarden in einen Fonds einbezahlt. Kann man alles nachschauen. Wenn man denn möchte. Die Subventionierung der Atomkraft ist im Vergleich zur Subventionierung der Energiewende nur marginal. D hat sogar die Forschung daran reduziert, dabei waren wir früher weltweit führend in diesem Bereich.
26. September 202526. Sep Am 22.9.2025 um 21:46 schrieb fgee: Das Problem bei der Kernfusion ist, dass sie erst "in 30 Jahren" (wahlweise "in 20 Jahren" oder "in 10 Jahren") wirtschaftlich nutzbar ist. Das heisst es nämlich schon seit 1975 (sic). Da gibt es den alten Physikerspruch: "Kernfusion wird die Energiequelle der Zukunft sein und zwar für viele viele Jahre 😂"
26. September 202526. Sep vor 2 Stunden schrieb phantomas: Darüber kann sich doch jeder selbst informieren. Ist doch alles kein Staatsgeheimnis. Du vermengst Rückbau mit Endlagerung und Castor-Transporten, das sind ganz unterschiedliche Vorgänge. Für die Endlagerung, die evtl. mal in 50 Jahren beginnt, kann natürlich niemand Kosten kalkulieren, das ist auch nicht die Aufgabe der Betreiber. Die Betreiber haben dafür rund 25 Milliarden in einen Fonds einbezahlt. Kann man alles nachschauen. Wenn man denn möchte. Die Subventionierung der Atomkraft ist im Vergleich zur Subventionierung der Energiewende nur marginal. D hat sogar die Forschung daran reduziert, dabei waren wir früher weltweit führend in diesem Bereich. Arme Wurst. Klar sind das alles unterschiedliche Vorgänge des gleichen Betriebs. Und die werden alle mit den gleichen Steuergeldern bezahlt. Hättest Du einen A.... in der Hose, würdest Du das zugeben. So bringst Du immerwieder unbelegte, steile Thesen.
26. September 202526. Sep vor 35 Minuten schrieb maggi77: Da gibt es den alten Physikerspruch: "Kernfusion wird die Energiequelle der Zukunft sein und zwar für viele viele Jahre 😂" ENI, ein Gas- und Mineralölkonzern, schließt Verträge über die Lieferung von Strom aus der Kernfusion. Durch KI wird sowohl die Entwicklung beschleunigt als auch der Bedarf an grundlastfähiger Energie stark erhöht. Das hat man nur in D noch nicht in den Planungen berücksichtigt. https://t3n.de/news/erste-vertraege-fuer-fusionsenergie-oel-und-gaskonzern-in-den-usa-nimmt-strom-von-commonwealth-fusion-ab-1709087/ Bearbeitet (26. September 202526. Sep von phantomas)
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