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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

33 minutes ago, magoo said:

[...] Es gibt zwar schon Selbstversorger mit hoher Eigenquote, manche glaubhaft über 90% im Durchschnitt. Aber selbst die brauchen für eine 100% Versorgung eine weitere Quelle. 

Mit wetterabhängigen Energiequellen + Speicher allein kann man nie auskommen. Weder als Selbstversorger, noch als Nation. Es sei denn, man erfindet eine sinnvolle Speichermöglichkeit um die (erforderlichen) Überkapazitäten der wetterabhängigen Stromerzeugungsquellen sinnvoll + langfristig (Wochen/Monate) zu speichern.

Ich lese regelmäßig Renew Economy. Heute morgen gabs:

Quote

Over the past 30 days, batteries are now on average delivering higher peak morning supply than gas. Gas is still twice as large as batteries in the evening but it’s losing share.

As it loses share its role as a price setter will also diminish. [...]

https://reneweconomy.com.au/graph-of-the-day-batteries-overtake-gas-in-morning-peaks-in-australias-most-advanced-renewable-grid/

Ich empfehle, ab und an mal auf dieses Portal reinzugucken. Denn "Down under" ist man offensichtlich schon weiter mit der Energiewende als hier in Europa (nicht nur der Chinese ist uns also voraus). Das ist wie ein Blick ins bunte Zukunfts-Kaleidoskop. Und dazu noch komplett Atomkraftfrei, für die Atomkraftzweifler hier. :)

Christina Christiansen via FB:

Deutschland hat sich entschieden, aus der Atomkraft auszusteigen. Dieser Ausstieg wurde jahrelang als moralische und politische Konsequenz aus den Risiken der Technologie verkauft. Eine Entscheidung, die angeblich auch ein Signal an die Welt sein sollte.

Und gleichzeitig steht im niedersächsischen Lingen eine Fabrik, in der künftig möglicherweise Brennstäbe für russische Reaktoren produziert werden sollen.
Während Russland Krieg gegen die Ukraine führt.
Wenn man diesen Satz langsam liest, merkt man, wie absurd das ist.
Deutschland sagt: Atomkraft ist zu gefährlich für uns.
Aber Atomkraft ist offenbar nicht zu gefährlich für den Export.
Deutschland sagt: Russland ist ein Aggressor.
Aber russische Atomtechnologie scheint plötzlich kein Problem mehr zu sein, wenn sie wirtschaftlich verwertbar ist.

Und genau hier beginnt diese Geschichte politisch wirklich interessant zu werden.
Denn der französische Atomkonzern Framatome plant gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Rosatom eine Kooperation, um Brennstäbe für sogenannte VVER-Reaktoren herzustellen – die vor allem in Osteuropa stehen.
Diese Brennstäbe könnten künftig in Deutschland produziert werden.
Für Reaktoren, deren Technologie aus Russland kommt.

Rosatom ist nicht irgendein Unternehmen. Rosatom ist ein staatlicher russischer Konzern. Ein Teil der russischen Machtarchitektur. Während russische Banken sanktioniert werden, während russisches Gas politisch geächtet wird, während Europa versucht, sich aus der Energieabhängigkeit von Russland zu lösen, bleibt ausgerechnet der Atomsektor weitgehend unangetastet.

Warum?
Weil Russland dort eine Machtposition hat, die sich nicht einfach ersetzen lässt.
Viele europäische Atomkraftwerke sind technisch so gebaut, dass sie russische Brennstäbe brauchen. Das ist ein geopolitisches System, das über Jahrzehnte entstanden ist.
Und genau hier kommt Lingen ins Spiel.
Die Fabrik könnte ein Teil der europäischen Lösung sein – zumindest auf dem Papier. Europa könnte anfangen, selbst Brennstoff für diese Reaktoren herzustellen und sich damit aus der Abhängigkeit von Russland zu lösen.
Das ist die offizielle Erzählung.

Die inoffizielle Realität ist komplizierter.
Denn um diese Brennstäbe überhaupt herstellen zu können, braucht man die Technologie für russische Reaktortypen. Und diese Technologie kommt – Überraschung – aus Russland.
Also entsteht ein Modell, das politisch ungefähr so sauber ist wie ein Öltanker nach einer Explosion.
Europa will sich von Russland lösen.
Aber arbeitet gleichzeitig mit Russland, um sich von Russland zu lösen.
Wenn das nicht nach politischer Ironie klingt, dann weiß ich auch nicht.

Noch spannender wird es, wenn man sich anschaut, wie die Bundesregierung auf Fragen dazu reagiert.
Die Linksfraktion im Bundestag hat eine Kleine Anfrage gestellt. Eine völlig normale parlamentarische Kontrolle. Wer redet mit wem? Welche Kontakte gibt es? Welche Lobbyversuche laufen? Welche Gespräche wurden geführt?
Die Antwort der Bundesregierung lässt sich in zwei Worten zusammenfassen:
Keine Angaben.
Man könnte fast glauben, das Ganze sei eine politische Variante von „Wir sehen nichts, wir hören nichts, wir sagen nichts.“
Formal ist das alles korrekt. Politisch wirkt es wie ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie man parlamentarische Kontrolle möglichst elegant ausweicht.
Denn wenn Gespräche unterhalb der Leitungsebene nicht erfasst werden, wenn Lobbykontakte nicht systematisch dokumentiert werden und wenn internationale Gespräche als vertraulich gelten, dann entsteht ein Raum, in dem politische Entscheidungen fallen können, ohne dass die Öffentlichkeit wirklich nachvollziehen kann, wie sie zustande gekommen sind.
Und genau in diesem Raum bewegt sich diese Geschichte.

Während Deutschland öffentlich über Sanktionen gegen Russland spricht, während Politiker über Werte und Prinzipien reden, während die Bundesregierung betont, wie wichtig die Unterstützung der Ukraine ist, wird gleichzeitig geprüft, ob eine Kooperation möglich ist, bei der russische Atomtechnologie eine Rolle spielt.

Es ist ein perfektes Beispiel für das, was viele Menschen inzwischen als politische Doppelmoral empfinden.
Die moralische Sprache der Politik ist laut.
Die wirtschaftliche Realität ist leise.
Und meistens gewinnt die Realität.
Die Brennelementfabrik in Lingen steht deshalb für etwas Größeres als ein einzelnes Industrieprojekt. Sie steht für die Frage, wie ernst Europa seine eigenen Prinzipien eigentlich nimmt.

Wenn Russland ein geopolitischer Gegner ist, wenn Sanktionen notwendig sind, wenn wirtschaftliche Verflechtungen reduziert werden sollen, dann kann man schwer erklären, warum ausgerechnet im sensibelsten Energiesektor plötzlich eine Kooperation möglich erscheint.
Und genau deshalb lohnt es sich, bei dieser Geschichte genauer hinzuschauen.

#Doppelmoral
#Russland
#Atompolitik
#TransparenzJetzt
#PolitikDeutschland

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/neue-regeln-fuer-die-energiewende-ellhoeft-macht-sich-unabhaengig,windparkellhoeft-102.html

Zitat

Ursprünglich sollten in Deutschland erneuerbare Energien verstärkt ausgebaut werden. Mittlerweile aber steuert die Bundesregierung um. Ein Dorf in Schleswig Holstein geht auch deshalb eigene Wege: Ellhöft macht sich unabhängig von politischen Entscheidungen.

Zitat

In Ellhöft, einem kleinen Dorf im Kreis Nordfriesland an der dänischen Grenze, setzt man seit Jahren erfolgreich auf Wind- und Solarenergie. Das Motto: Energie von Sonne und Wind für ein schönes Dorf hoch im Norden. Reinhard Christiansen leitet in dem Ort einen Wind- und Solarpark, der seit 1995 Strom produziert und mit dem mehrere Tausend Haushalte versorgt werden können.

Zitat

Der Bürgerwind- und Solarpark wird genossenschaftlich betrieben. Insgesamt wurden in den umliegenden Gemeinden eigenständig 45 Windmühlen errichtet, acht kommen noch dazu, wie Christiansen berichtet. Das Besondere dabei ist, dass sich viele Bürger finanziell beteiligen.

Zitat

Windpark-Betreiber Christiansen hält ebenfalls nichts von diesen Plänen: "Wir sind von diesen irren Beschlüssen, die da gefasst werden, mit den jetzigen Projekten nicht betroffen. Wir haben ja fast keine Abschaltung." Vor drei Jahren sei das noch anders gewesen, da seien laufend Windkraftanlagen abgeschaltet worden. Das passiere jetzt aber kaum noch.

Zitat

Insgesamt kann Christiansen nicht verstehen, warum die Wirtschaftsministerin künftig stärker auf Gas zur Stromerzeugung zurückgreifen will. Aus seiner Sicht sei das nicht nötig, sondern im Gegenteil: "Alles ein Wahnsinn. Wir haben die Erneuerbaren, können alle Energie durch sie erzeugen."

Zitat

Im Frühjahr soll das eigene Umspannwerk fertig sein. Damit wollen sie sich unabhängig machen von möglichen Entscheidungen aus Berlin.

Ich denke, diesem Beispiel werden viele folgen. Sich unabhängig machen, von den irren Entscheidungen der schwarzen Nullen.

vor einer Stunde schrieb schwinge:

Denn "Down under" ist man offensichtlich schon weiter mit der Energiewende als hier in Europa ...

Quark. Das bisschen Süd-Australien ist nicht repräsentativ. "Down Under" ist dick und fett Kohleland ...

Ich rede nicht nur von Südaustralien, sonst hätte ich das spezifiziert. Es schadet nicht, sich zu bilden.

Quote

Australia is now the third-largest market worldwide for large-scale battery energy storage by capacity [...]
Australia is also the first nation to surpass 1 GWh of utility battery capacity per million people, launching it into a league of its own, far ahead of China and the United States, each with less than 400 MWh per 1 million people.

https://www.pv-magazine.com/2025/10/21/australia-becomes-worlds-third-largest-utility-battery-market/

Im Vergleich D 270 MWh/1 mio Einwohner. Diese Zahl beinhaltet allerdings auch kleine Speicher, nicht nur BESS. Das war die Zahl, die ich schneller ausgraben konnte. Das bedeutet, in Australien ist man uns irgendwo um den Faktor 5 voraus beim Ausbau der Batteriespeichersysteme.

Bearbeitet ( von schwinge)

Bei der Kernenergie ist Russland vom Ausland abhängig und deshalb kooperativ. Im restlichen Energiesektor ist es umgekehrt. Russland benötigt Uran, weil sie selbst nur relativ geringe Vorkommen haben. Wenn Brennstäbe in Lingen statt in Russland produziert werden, kann ich daran nichts Schlechtes finden.

Russland hat sich von Beteiligungen an Uranminen im Ausland trennen müssen und Länder wie Finnland oder Schweden beziehen keine Brennstäbe mehr aus Russland. 

Zum Vergleich : Russland liefert LNG im Wert von knapp 8 Milliarden Euro an die EU, dazu kommt noch leitungsgebundenes Gas. Und verdient rund 100 Milliarden aus Ölverkäufen.

Die Geschäfte mit Brennstäben belaufen sich auf 455 Millionen Euro pro Jahr.

https://www.technik-einkauf.de/rohstoffe-kritische-rohstoffe/diese-unternehmen-produzieren-das-meiste-uran/1624020

vor 36 Minuten schrieb phantomas:

Russland benötigt Uran, weil sie selbst nur relativ geringe Vorkommen haben. 

Länder wie Finnland oder Schweden beziehen keine Brennstäbe mehr aus Russland. 

 

Merkst Du noch, wenn Du dir selbst widersprichst ?

vor 38 Minuten schrieb phantomas:

. Wenn Brennstäbe in Lingen statt in Russland produziert werden, kann ich daran nichts Schlechtes finden.

 

Vor 25 Jahren hätte ich das so unterschrieben. Du hast aber schon gemerkt, daß sich die politische Lage leicht verändert hat ?

 

Wo ist eigentlich deine Hausaufgabe für heute ? Drückste dich wieder !? Deine Versetzung ist stark gefährdet.

vor 3 Stunden schrieb phantomas:

Wir müssen uns im Klaren sein, dass eine effektive Energieinfrastruktur

Dezentral sein sollte, gerade im Hinblick auf das, was wir aktuell im Kriegsverlauf aller Konflikte erleben. Kraftwerke & andere große Infrastruktur ist ein begehrtes, leichtes Ziel und mit großen Drohnenschwärmem kommt immer eine ins Ziel ( oder warum brenne am Golf die Ölanlagen?).
Da wären smr natürlich hilfreich, eine Verseuchung größerer Gebiete mit kleinem Aufwand zu verwirklichen. Konventionelle AKW sowieso, sehen wir im Umkreis von Tschernobyl & Fukushima.
image.png.d2e5e96f3b790756bde582f7b6263d48.png
Nur Cäsium, Plutonium & was da sonst noch emitiert wird ist nicht berücksichtigt.

 

vor 2 Stunden schrieb phantomas:

das sollen die Betreiber selbst entscheiden

Nö, oder möchtest du ein schickes Braunkohlekraftwerk vor der Tür?

vor 3 Minuten schrieb silvester31:

daß sich die politische Lage leicht verändert hat ?

Da sind die Franzosen sehr hilfreich, liefern aus der Aufbereitung angereichertes Uran nach Russland zur Herstellung von (offiziell) Brennstäben, allerdings kamen davon nur 20% zurück*. Mit dem Rest kann Putin eine schicke Bombe nach Göppingen feuern.
* in Wiki nachzulesen

vor 1 Stunde schrieb schwinge:

Ich rede nicht nur von Südaustralien, sonst hätte ich das spezifiziert. Es schadet nicht, sich zu bilden.

Schwätzer :). Dein Beispiel bezog sich explizit auf Südaustralien. Und du hast "Energiewende" gesagt, das bedeutet viel mehr als nur Batteriekapazität pro Kopf (letzteres lobe ich gern). Warte nur bis Phanti kommt und dir vorrechnet wie dreckig der Energiemix der australischen Atomverweigerer ist 😉 

vor einer Stunde schrieb silvester31:

Merkst Du noch, wenn Du dir selbst widersprichst ?

 

Russland bezieht Uran aus Kasachstan und macht Brennstäbe daraus. Wie beziehen Uran aus Kanada etc. und machen Brennstäbe daraus.

Früher hat Russland Uran aus der DDR bezogen und Brennstäbe daraus gemacht.

Worin siehst Du jetzt genau meinen Widerspruch?

vor 15 Minuten schrieb phantomas:

 

Worin siehst Du jetzt genau meinen Widerspruch?

Laut deiner Aussage bezieht Skandinavien keine Brennstäbe / Uran mehr aus Russland. Also hat Russland dadurch mehr Kapazitäten für eigene Anlagen. Im gleichen Atemzug sagst Du, daß genau das Gegenteil der Fall sei.

Und um abzulenken bringst Du jetzt auch noch Kanada ins Spiel.

 

P.S.: Wie sieht's denn mit deiner Hausaufgabe für heute aus ? Gleich ertönt der Gong zum Feierabend.

Russland bezieht so viel Uran weltweit, wie sie zu Brennstäben aufbereiten wollen. Es besteht ja kein Mangel an Uran. Sie sind aber abhängig davon, dass sie auch Uran bekommen. 

Allgemein bestehen aber auf diesem Gebiet sehr wenig Abhängigkeiten. Es gibt viele Länder weltweit, die Uran abbauen und Brennstäbe produzieren. Die Ukraine bezieht Brennstäbe von Westinghouse (gehört zu Cameco). 

vor 2 Stunden schrieb phantomas:

Bei der Kernenergie ist Russland vom Ausland abhängig 

vor 4 Minuten schrieb phantomas:

 

Allgemein bestehen aber auf diesem Gebiet sehr wenig Abhängigkeiten. 

 

Pfinde den Pfehler.

 

Was machen eigentlich die Hausaufgaben ?

vor 17 Minuten schrieb silvester31:

Hausaufgaben ?

Niemals, totalverweigerer, wenn er‘s nicht auf Anhieb findet, gibt’s keine Antworten ( oder eine zusammengedrechselte der HeimKI*) - siehe auch die Frage, wieviele Stellen die Atomkraftbetreiber zwischen 2000& 2010 abgebaut haben.
*kleineIntellenz 🤔

Und Russelande mit die Uran:

  1. …Uranabbau und Produktion: Rosatom betreibt einige der grössten Uranminen weltweit, sowohl in Russland als auch in anderen Ländern wie Kasachstan. Durch Tochtergesellschaften wie JSC Atomredmetzoloto (ARMZ) kontrolliert Rosatom einen erheblichen Teil der globalen Uranproduktion...
  2. 😂
    ( Rosatom ist übrigens - so wie edf- ein Staatskonzern. Das heißt, das Uran, welches Rosatom aus Kasachstans nach ach/ USA/… exportiert spült Devisen in Putins Kriegskasse.)
    Noch ein kleiner Gedanke - weil man könnte die Dinge ja mal zu Ende denken:
    Wenn der Bedarf an Uran steigt, dann fällt der Preis?
    Und der Müll wird weniger?

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

Et hätt fast immer jot jejange..... Und wenns diesmal wieder gutgeht dann kann doch wirklich keiner mehr gegen ganz viele süße niedliche SödersMiniReaktoren sein.... 

Zitat

Experte über Atom-Gefahr im Iran-Krieg:
„Es besteht ein erhebliches Risiko“

Im Iran-Krieg sind bereits Atomanlagen beschädigt worden. Der Analyst Mycle Schneider sagt: Das Risiko für einen GAU im Nahen Osten ist da.

https://taz.de/Experte-ueber-Atom-Gefahr-im-Iran-Krieg/!6161116/

Bearbeitet ( von SeppCx)

vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt:

Niemals, totalverweigerer, wenn er‘s nicht auf Anhieb findet, gibt’s keine Antworten ( oder eine zusammengedrechselte der HeimKI*) - siehe auch die Frage, wieviele Stellen die Atomkraftbetreiber zwischen 2000& 2010 abgebaut haben.
*kleineIntellenz 🤔

Und Russelande mit die Uran:

  1. …Uranabbau und Produktion: Rosatom betreibt einige der grössten Uranminen weltweit, sowohl in Russland als auch in anderen Ländern wie Kasachstan. Durch Tochtergesellschaften wie JSC Atomredmetzoloto (ARMZ) kontrolliert Rosatom einen erheblichen Teil der globalen Uranproduktion...
  2. 😂
    ( Rosatom ist übrigens - so wie edf- ein Staatskonzern. Das heißt, das Uran, welches Rosatom aus Kasachstans nach ach/ USA/… exportiert spült Devisen in Putins Kriegskasse.)
    Noch ein kleiner Gedanke - weil man könnte die Dinge ja mal zu Ende denken:
    Wenn der Bedarf an Uran steigt, dann fällt der Preis?
    Und der Müll wird weniger?

In Kasachstan wurden die russischen Beteiligungen an Urqnminem an China verkauft

https://www.dw.com/de/warum-rosatom-beteiligungen-in-kasachstan-an-china-verkauft/a-71315898

Wie gesagt, die Russen sind bei Uran nicht die bestimmende Macht.

 

vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt:

Niemals, totalverweigerer, wenn er‘s nicht auf Anhieb findet, gibt’s keine Antworten ( oder eine zusammengedrechselte der HeimKI*) - siehe auch die Frage, wieviele Stellen die Atomkraftbetreiber zwischen 2000& 2010 abgebaut haben.
*kleineIntellenz 🤔

Und Russelande mit die Uran:

  1. …Uranabbau und Produktion: Rosatom betreibt einige der grössten Uranminen weltweit, sowohl in Russland als auch in anderen Ländern wie Kasachstan. Durch Tochtergesellschaften wie JSC Atomredmetzoloto (ARMZ) kontrolliert Rosatom einen erheblichen Teil der globalen Uranproduktion...
  2. 😂
    ( Rosatom ist übrigens - so wie edf- ein Staatskonzern. Das heißt, das Uran, welches Rosatom aus Kasachstans nach ach/ USA/… exportiert spült Devisen in Putins Kriegskasse.)
    Noch ein kleiner Gedanke - weil man könnte die Dinge ja mal zu Ende denken:
    Wenn der Bedarf an Uran steigt, dann fällt der Preis?
    Und der Müll wird weniger?

Wenn der Bedarf an Uran steigt, dürfte auch der Uranpreis steigen. Auf was willst Du hinaus? 

 

Zitat

Um tatsächlich kostengünstiger als herkömmliche AKW zu sein, müssten, je nach Konzept, "hunderte bis tausende" Reaktoren des gleichen Designs gebaut werden. Derzeit gebe es jedoch gerade 400 AKW auf der Welt.

Zitat

Zusammen mit Kollegen am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat Wimmers errechnet: Eine Kilowattstunde Strom aus den technisch einfacheren Mini-AKWs würde je nach Konzept 18 bis 50 Cent kosten. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Windstrom kostete zuletzt fünf bis zehn Cent.

Zitat

Wie viel ein kleines modulares Atomkraftwerk am Ende kosten wird, ist bislang völlig unklar. Zum einen gibt es viele verschiedene Konzepte, zum anderen außerhalb Chinas noch kein fertiggestelltes Kraftwerk. Festhalten lässt sich aber zumindest: Etliche Projekte wurden eingestellt, weil die Kosten explodierten.

Zitat

Christian Reiter, Professor für angewandte Kerntechnologie an der Technischen Universität München, sieht in solchen stadtnahen Kleinkraftwerken eine große Chance: Mit ihrer Abwärme könne man Wohngebiete heizen, und auch bis zu 900 Grad heiße Prozesswärme für Industrieanlagen nutzen. Im Idealfall ließen sich nebenbei auch Radioisotope für medizinische Anwendungen herstellen.

Wohngebiete auf dem Mond?

https://www.tagesschau.de/wissen/weltraum/atomreaktoren-mond-100.html

 

Quote

Eine Kilowattstunde Strom aus den technisch einfacheren Mini-AKWs würde je nach Konzept 18 bis 50 Cent kosten. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Windstrom kostete zuletzt fünf bis zehn Cent.

Das sind jeweils nur die Kosten für das Kraftwerk, richtig?

18 ct/kWh für nen SMR wäre schon arg grenzwertig. Wenns mehr kostet kann man sich das Zusammenbauen besser gleich sparen. Selbst wenn man Geld zum Verbrennen hat - und das haben wir nicht.
Da sollten wir uns doch lieber die chinesiche AKW-Technologie einkaufen. Die soll nachdem was man lesen kann ~6,5 ct/kWh kosten. Ich rede von den "großen Dingern". Tschernobyl- und Fukushima-Größe. Die chinesiche AKW-Technologie ist also bewiesen zukunftsfähig. Während bei "uns" allein die Konstruktionskosten in nicht zu rechtzufertigende Dimensionen explodieren, bleiben diese beim Chinesen konstant (ganz leicht sinkende Tendenz, dazu extra für euch einen verkrebsten LinkedIn Kommentar zu einer hoffentlich bekannten Grafik gefunden und verlinkt).
In wenigen Jahren wird erstmal unsere CO2-Bilanz abgerechnet. Und wenn bis dahin kein Wunder passiert, was ich für unwahrscheinlich halte, wird man danach die strahlende chinesiche Zukunft auch für Europa einkaufen.

Bearbeitet ( von schwinge)

vor 47 Minuten schrieb schwinge:

Die chinesiche AKW-Technologie ist also bewiesen zukunftsfähig.

In China betrug der Anteil an AKW-Strom am Strommix im Jahr 2024 ganze 4,7%, Tendenz fallend.

https://taz.de/Neuer-Rekordwert-bei-Kernenergie/!6111432/

Zitat

China hat im vergangenen Jahr laut der Nationalen Energiebehörde 543 Gigawatt an neuen Stromerzeugungskapazitäten installiert:

  • 315 GW Solar
  • 119 GW Wind
  • 95 GW Kohle
  • 12 GW Wasserkraft
  • 1,7 GW Atomenergie

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinas-Energiewende-hat-ueberraschende-Widersprueche-id30455124.html

 

Taiwan hat übrigens letztes Jahr sein letztes AKW abgeschaltet.

 

Bearbeitet ( von -martin-)

vor 3 Stunden schrieb -martin-:

Taiwan hat übrigens letztes Jahr sein letztes AKW abgeschaltet.

Um Gottes Willen, da werden gleich heute die Chips* teurer  und die Insel deindustrialisiert over night.
* nicht Kartoffel 

vor 4 Stunden schrieb schwinge:

chinesiche AKW-Technologie

Kleinprovokation 😂 oder ahnungslos?
 

 

Für Taiwan hat Trump mit der Eskalation im Iran erreicht, dass diese wie wir in Zukunft auf LNG aus den USA setzen. Das ist zigmal so teuer wie in den USA selbst und so haben die USA einen sicheren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Produktion in Taiwan oder bei uns.

https://www.reuters.com/business/energy/taiwan-will-see-us-natural-gas-imports-increase-june-2026-03-10/

Energiepolitik sollte immer langfristig angelegt sein. Unsere Politik hin zu der Abhängigkeit erst von Russland, nun zu den USA und Stromimporten rächt sich in jeder Krise. Momentan steuern LNG-Tanker um in Richtung Asien.

https://www.focus.de/finanzen/hoechstbietende-gewinnt-lng-tanker-steuern-lieber-asien-an_995740ff-7a77-4033-af6f-64cb89cc3385.html

 

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