6. April6. Apr Jagut, diese Konferenz servierte das Übliche auf dem Tablett. Wer da wo ist oder auch nicht, ist doch Wurst. Da kommt mehr raus wenn man die Zeit nutzt um Rubbellose zu kaufen."sehen mit großer Sorge die [...] spürbaren Steigerungen der Preise""begrüßen sie daß die Bundesregierung überlegt""bitten die Bundesregierung weitere Maßnahmen zu prüfen""braucht es stabile gesetzliche Rahmenbedingungen"Luft. Passieren wird nix. Allenfalls sowas wirkungsvolles wie die jüngste Tankstellenpreisschraubenmodifikation. 2,499 kost der Diesel jetztgrad bei mir. Nicht billig. Aber wenigstens stabil. . Oder, wie es die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen aus Sepps verlinktem Zettel nennen, es schafft "Transparenz für die Kundinnen und Kunden" und sie "begrüßen, dass die Bundesregierung gesetzgeberisch" reagiert hat.2 Stunden her, **HD** schrieb:nixDanke, das erspart mir das Tippen. Mit zwei Fingern dauert das immer ne Weile.Vor 46 Minuten, magoo schrieb:[...] weil die ohnehin gestresste Rentabilität der AKWs bei schlechter Auslastung völlig in den Keller geht.Das trifft genauso für unsere Fossilkraftwerke zu. Die Laufenden und die Geplanten.
7. April7. Apr 12 Stunden her, magoo schrieb:Die Diskrepanz hält sich in Grenzen. 2025 hat D im Schnitt zu 5,5 Cent per KWh verkauft und zu 6,9 Cent eingekauft. Letzteres ist tatsächlich billiger als Gaskraftwerke anzuwerfen.Hör doch auf deine Mär zu verbreiten, wir würden unseren Strom verschenken nur weil die Börsenpreise gelegentlich in Minus gleiten. Das betrifft letztlich alle Marktteilnehmer.Frankreich muss. Oft. Das ist bitter, weil die ohnehin gestresste Rentabilität der AKWs bei schlechter Auslastung völlig in den Keller geht.Im Winter exportieren wir Strom aus Windkraft und das oft zu hohen Preisen. Richtig. Dagegen spricht auch nichts. Im Winter gibt es auch quasi nie negative Strompreise.Ganz anders sieht es im Sommer aus. Bei PV haben wir massive Überkapazitäten. Und das Verschenken von Strom ist nur die halbe Wahrheit. Dazu kommen ja noch weitere Kosten. Zum einen würde dieser Strom teuer per EEG eingespeist. Wir bezahlen ja nicht nur das Verschenken von Strom, wir bezahlen auf diesen Strom auch noch die garantierte Vergütung.Dazu kommt noch die Entschädigung fürs Abregeln der Windkraft und der regelbaren PV Anlagen. Die Kosten sind also weit höher beim Verschenken im Sommer.Frankreich hat letztes Jahr 5,4 Milliarden Euro durch Stromexporte eingenommen. Nicht so schlecht, wenn es sich, wie in D immer behauptet wird, um Überschüsse handelt, die durch die schlechte Regelbarkeit der AKW entstehen. Hier sieht man ganz gut, was die Atomkraftgegner unter schlechter Regelbarkeit verstehen, die AKW können sich gut an die täglichen und saisonalen Schwankungen anpassen.
7. April7. Apr Vor einer Stunde, phantomas schrieb:Im Winter exportieren wir Strom aus Windkraft und das oft zu hohen Preisen. Richtig. Dagegen spricht auch nichts. Im Winter gibt es auch quasi nie negative Strompreise.Ganz anders sieht es im Sommer aus. Bei PV haben wir massive Überkapazitäten. Und das Verschenken von Strom ist nur die halbe Wahrheit. Dazu kommen ja noch weitere Kosten. Zum einen würde dieser Strom teuer per EEG eingespeist. Wir bezahlen ja nicht nur das Verschenken von Strom, wir bezahlen auf diesen Strom auch noch die garantierte Vergütung.Dazu kommt noch die Entschädigung fürs Abregeln der Windkraft und der regelbaren PV Anlagen.Die Kosten sind also weit höher beim Verschenken im Sommer.Frankreich hat letztes Jahr 5,4 Milliarden Euro durch Stromexporte eingenommen. Nicht so schlecht, wenn es sich, wie in D immer behauptet wird, um Überschüsse handelt, die durch die schlechte Regelbarkeit der AKW entstehen. Hier sieht man ganz gut, was die Atomkraftgegner unter schlechter Regelbarkeit verstehen, die AKW können sich gut an die täglichen und saisonalen Schwankungen anpassen.🥱🥱🥱😴
7. April7. Apr ndr.deEnergiewende: So viel Strom kam gestern aus erneuerbaren...Bis 2030 sollen insgesamt 80 Prozent des produzierten Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien kommen. Daten zeigen, wie der Strommix aktuell aussieht und welche Rolle der importierte Strom spiIn der Regel ist bereits jetzt mehr als die Hälfte des täglich produzierten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Am Montag waren es etwa 81,9 Prozent. Das zeigen Zahlen des Fraunhofer ISE. Aus der Windenergie kamen dabei 41,4 Prozent des Stroms und aus der Solarenergie 27,5 Prozent. Fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas lieferten insgesamt 17,7 Prozent des Stroms.
8. April8. Apr Zeit: 6.4.2026 um 23:50, schwinge schrieb: Zeit: 6.4.2026 um 22:43, magoo schrieb: [...] weil die ohnehin gestresste Rentabilität der AKWs bei schlechter Auslastung völlig in den Keller geht.Das trifft genauso für unsere Fossilkraftwerke zu. Die Laufenden und die Geplanten.Gas kann aber Residuallast und für alle Geplanten zusammen kriegst du nicht ein AKW gebaut. AKWs für Nachfolgelast sind etwa so sinnvoll wie Kreuzfahrtschiffe als Hafenfähren (Phantomstimme aus dem Hintergrund: "Man glaubt nicht wie wendig Kreuzfahrtschiffe sind ...").
8. April8. Apr 1 Stunde her, magoo schrieb:Phantomstimme aus dem Hintergrund: SMC (Small Modular Cruiseship)
8. April8. Apr 13 Stunden her, magoo schrieb:Gas kann aber Residuallast und für alle Geplanten zusammen kriegst du nicht ein AKW gebaut. AKWs für Nachfolgelast sind etwa so sinnvoll wie Kreuzfahrtschiffe als Hafenfähren (Phantomstimme aus dem Hintergrund: "Man glaubt nicht wie wendig Kreuzfahrtschiffe sind ..."). Gas ist, und wird es absehbar auch bleiben, der Preistreiber beim Strom durch das merit-to-order Prinzip. Warum man ausgerechnet auf die teuerste und bei LNG dazu umweltschãdlichste Technologie setzt, ist auch ein seltsamer Sonderweg Deutschlands. Zumal man spätestens 2045 schon wieder vom Gas weg sein will.F verstromt nur sehr geringe Mengen an Gas. Das führt zu mehr Unabhängigkeit, niedrigeren Börsenstrompreisen und geringen Emissionen und das bei gleicher Flexibilität. Die AKW haben oft größere Schwankungen über den Tag als wir beim Gas. Gas ist zudem nur teuer, zentral und in geringen Mengen bevorratbar, auch dies erhöht die Preise.Ja, die USA verstromen auch viel Gas, aber da kostet Gas auch nur ein Bruchteil unserer Preise.Wenn wir uns für Gas entscheiden, müssten wir uns zumindest auch dazu entscheiden, die eigenen Gasreserven zu nutzen. Eigentlich müssten wir uns nur auf heimisches Gas und Gas aus Norwegen beschränken. Bearbeitet (8. April8. Apr von phantomas)
8. April8. Apr 13 Stunden her, magoo schrieb:Gas kann aber Residuallast und für alle Geplanten zusammen kriegst du nicht ein AKW gebaut.Müsste man mal bei Xi anfragen, was daso n Dutzend AKW kosten sollen.Finde ich bemerkenswert, wie in Zeiten der "Klimakatastrophe" Werbung für fossile Energieträger gemacht wird. Jaja, ich weiß, H2-ready.
8. April8. Apr 1 Stunde her, phantomas schrieb:F verstromt nur sehr geringe Mengen an Gas. Das führt zu mehr Unabhängigkeit, niedrigeren Börsenstrompreisen und geringen Emissionen und das bei gleicher Flexibilität.Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Rosatom und Framatome?
9. April9. Apr 7 Stunden her, schwinge schrieb:Müsste man mal bei Xi anfragen, was daso n Dutzend AKW kosten sollen.Schnäppchen, mit Mengenrabatt das Stück zu 3 Mrd. grob geschätzt. Gaskraftwerke habe ich nicht angefragt, prinzipiell sollte das zu einem zehntel gehen. Xi schlägt aber Kohlekraftwerke vor, da könnten wir uns an die laufende Produktion anhängen ...8 Stunden her, schwinge schrieb:Jaja, ich weiß, H2-ready.Eben. Der Verdacht erhärtet sich zunehmend dass du das alles sehr gut verstanden hast.
9. April9. Apr Keines der Neubau-Gaskraftwerke muss H2-Ready sein. Es muss nur irgendwann auch auf den Betrieb mit H2 umgerüstet werden können. Was auch vernünftig ist, zur Zeit haben wir ja Strommangel und können so keinen eigenen Wasserstoff produzieren. Die vollmundig angekündigten Auslandsprojekte sind teuer angelaufen und dann eingeschlafen. Bis 2045 wird sich sicher eine effektivere Form der Stromerzeugung finden.Die nächste Ausbaustufe der Backup-Energie ist dann völlig offen. Da können sich auch alte Gaskraftwerke ohne H2- Umbaumöglichkeit für Subventionen bewerben.https://taz.de/Papier-aus-dem-Wirtschaftsministerium/!6151432/
9. April9. Apr Vor einer Stunde, phantomas schrieb: zur Zeit haben wir ja Strommangel Wir haben aktuell Strommangel ?Hier scheint die Sonne und die Windräder drehen langsam vor sich hin 🤔Und dann erst diese Deindustriealisierung ! Wir brauchen deswegen ja kaum noch Strom. Und die Wärmepumpe braucht bei diesen Temperaturen auch keinen Strom. Das E-Auto bewegt sich auch im optimalen Temperaturfenster und braucht wieder 20% weniger.Keine Ahnung von was Du redest.
9. April9. Apr Zeit: 7.4.2026 um 11:52, phantomas schrieb:Hier sieht man ganz gut, was die Atomkraftgegner unter schlechter Regelbarkeit verstehen, die AKW können sich gut an die täglichen und saisonalen Schwankungen anpassen.Das sagte ich ja. Frankreich muss einen großen Teil der Lastfolge mit seinen 56 AKW bewältigen weil deren Kapazität den Grundbedarf so weit übersteigt. 2024 hat man von den installierten 63 GW im Durchschnitt 42,6 GW gebraucht (über den Daumen sieht das bei deiner 2025 Grafik auch so aus). Das sind gerade mal 67% Auslastung, Tendenz fallend. Bitte berücksichtige das wenn du uns mal wieder mit deinem 7 Cent Gestehungskosten Märchen kommst. Aber natürlich hat mich interessiert, wie die das überhaupt machen. Bei Energy-Charts kann man den Output jedes einzelnen Meilers pro Tag und sogar Stunde der letzten Jahre nachschauen, da sieht man tatsächlich teils erstaunliche Sägezahnprofile beim wöchentlichen Output während andere Meiler auf Vollast laufen oder auch mal ganz abgeschaltet sind. Erkennbar ein Balance-Akt unter den 56 Anlagen die in Betrieb sind. Phanti hat Recht, neuere französische Meiler sind mit zusätzlichen Steuerelementen ausgestattet. In der Hauptsache weitere "graue" Steuerstäbe mit größerer Durchlässigkeit. Dazu ggflls Erhöhen oder Senken der Brorkonzentration (frag mich nicht) und zur Not schlichtes Abschalten der Generatoren und Ableitung der Wärme direkt in den Kühlkreislauf. Ältere AKW wurden im Laufe der Jahre nachgerüstet. Neuere Anlagen mit fähigem Personal können innerhalb 30 Minuten von 100% auf 20% herunter- und raufgefahren werden, maximal 2 mal am Tag (nach anderer Quelle 70 mal im Jahr, vielleicht gilt beides) und funktioniert bis die Brennstäbe zu 60% abgenutzt sind, danach eingeschränkt und ab 80% nicht mehr. Hauptnachteil neben Fragen zur Wirtschaftlichkeit soll die höhere Belastung vieler Komponenten sein. Eine EDF Studie von 2019 besagte, dass dies im Griff sei. In den letzten Jahren traten jedoch vermehrt Fälle von Spannungsrissen und Korrosion auf. Vor dem Hintergrund, dass die Renaissance der Kernkraft überwiegend auf der Laufzeitverlängerung alter Möhren besteht, sind hohe Instandhaltungskosten und temporäre Ausfälle recht wahrscheinlich. (Alles aus dem Netz gefischt, also ohne Gewähr)@schwinge Habe die Anfrage bei Xi noch mal wegen der Regelbarkeit modifiziert. Also 3 Mrd. vorläufig nur unter Vorbehalt 😉
9. April9. Apr Und auch auf Seite 589 eigentlich wenig erbaulich zu Lesendes. AKW -schon wieder?! - ach nee!Titel 😎
9. April9. Apr Nur 30 der französischen AKW sind im Lastfolgebetrieb regelbar. Das reicht auch aus. Wichtig ist ja die gesamte Produktionsmengen und die ist mit 370 Twh zwar unter dem Rekord von 430 Twh, aber in der Tendenz wieder steigend, weil die Nachfrage steigt. Die EdF rechnet mit über 500 Twh Atomstrom in 10 Jahren.Arenh gibt die Gestehungskosten mit 6,03 Cent je kWh an. Inklusive Flamanville. Die Betreiber mit knapp 8 Cent.Révolution ÉnergétiqueVoici le vrai coût de l'électricité nucléaire produite en...La Commission de régulation de l’énergie (CRE) a publié fin septembre 2025 une nouvelle estimation du coût complet de production de l’électricité
9. April9. Apr 5 Stunden her, phantomas schrieb:Arenh gibt die Gestehungskosten mit 6,03 Cent je kWh an. Inklusive Flamanville. Die Betreiber mit knapp 8 Cent.Wieder gelogen.Nach Angaben der Tageszeitung Le Figaro kritisiert der französische Rechnungshof die prognostizierte Rentabilität des Atomkraftwerks Flamanville. "Bei 2 Prozent ist das Programm nicht rentabel", so der Rechnungshof laut dem Figaro. Um eine Rendite von 4 Prozent zu erreichen, müsste der Verkaufspreis für den Atomstrom aber schon bei 12,2 Cent pro Kilowattstunde liegen. Das ist jedoch laut dem Figaro weit über dem Zielpreis von 7 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom. Dieser Preis wurde im November 2023 zwischen dem französischen Staat und der EDF für die Lieferung von Atomstrom nach 2025 festgelegt, also nach dem Auslaufen des bis dahin laufenden Arenh-Systems.IWRBauzeit 17 Jahre, Kosten 23,7 Milliarden Euro: Französisc....
9. April9. Apr 7 Stunden her, phantomas schrieb:Arenh gibt die Gestehungskosten mit 6,03 Cent je kWh an. Inklusive FlamanvilleVor einer Stunde, -martin- schrieb:Wieder gelogen.Nicht ganz. Die 6,03 Cent gelten nicht für Flamanville in der Einzelbetrachtung. In dieser Kostenschätzung für 2026 ist Flamanville im Pool der bereits abgeschriebenen Altkraftwerke untergerührt. Die Commission CRE ist vom Staat beauftragt, der EDF auf einen Lieferpreis von 7 Cent festgenagelt hat. EDF sagt "reicht nicht" und nun hat der Staat vorgerechnet "reicht doch". Erstaunlich zielgerechtes Ergebnis .Bei 75% Auslastung nennt der Rechnungshof für Flamanville sogar 13,8 Cent. Auslastung der AKW zur Zeit etwa 66% ...
9. April9. Apr Flamanville ist ein sündhaft teurer Prototyp und wenn man 2 Prozent Rendite erzielt, dann ist die EdF sicher froh. Die Auslastung steigt in den kommenden Jahren. So ist jedenfalls der Plan der französischen Regierung und der EdF. Man buhlt ja um Rechenzentren, grünen Stahl und andere Stromfresser. Frankreich: Macrons Rechenzentrums-Offensive setzt Deutsc...Frankreich will zum führenden Standort in Europa für Rechenzentren werden. Kann das Land Deutschland abhängen – und sorgt dafür ausgerechnet die Atomkraft?
9. April9. Apr ZDFInterview: Energie speichern für den Ernstfall | Terra XBatterien als Lösung bei Blackouts: Das Interview zeigt, wie Energiespeicher funktionieren, welche Flächen nötig sind und was heute realistisch ist.
9. April9. Apr 11 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:Und auch auf Seite 589 eigentlich wenig erbaulich zu Lesendes. AKW -schon wieder?! - ach nee!Ja, statt immer nur den Ball gegen die Reaktorwand zu spielen vielleicht mal ein paar Eier, die sind ja gerade im Trend, gegen die Wand:
10. April10. Apr Der GAU wird 40. Einfach mal anschauen, wenn man Kernkraftwerke so gut findet: Bearbeitet (10. April10. Apr von Kugelblitz)
10. April10. Apr Daraufhin hat sich Kohl für eine Initiative stark gemacht, dass der Westen Russland hilft, die AKW dort sicherer zu machen. Mit Erfolg.
10. April10. Apr Niemand fand den RBMK-1000 so gut. Auch nicht die, die ihn letztlich gebaut haben. Das war eher eine politische Entscheidung. Genauso wie die Verdunkelungsversuche nach dem "Puff".PS: Es ist jetzt endlich(!) möglich, eingebettete YT-Vorschaubildchen kleiner zu machen. Bearbeitet (10. April10. Apr von schwinge)
10. April10. Apr 11 Stunden her, Aakim schrieb:ZDFInterview: Energie speichern für den Ernstfall | Terra XBatterien als Lösung bei Blackouts: Das Interview zeigt, wie Energiespeicher funktionieren, welche Flächen nötig sind und was heute realistisch ist.Die Studie zeigt ganz gut, dass wir mit viel Subventionen Technologien fördern, die sich dann gegenseitig helfen sollen, aber auch unwirtschaftlicher machen.Wir subventionieren neue Gaskraftwerke, die dann, weil subventioniert, die Strompreise leicht senken. Gleichzeitig sollen Batteriespeicher helfen, weniger Gas zu Verstromen und Preise zu senken. Damit werden dann aber wiederum die Gaskraftwerke noch seltener laufen und müssen noch höher subventioniert werden.Und in einer Dunkelflaute sollen dann die teuren Gaskraftwerke die Batteriespeicher füllen. Die dann wiederum die Preisspitzen senken sollen.Also wir bauen mehr Gaskraftwerke, die dann weniger Gas verstromen sollen. Die Einsparung an Gas soll ungefähr dann so hoch sein wie etwa 10 bis 20 Prozent der Stromimporte. Oder der eingespeisten Photovoltaik. In ein paar Jahren, vielleicht...Studie zeigt, dass Batterien allein Strom-Blackouts nicht...Die Analysten von Thema gehen davon aus, dass die Systemsicherheit mit Batteriespeichern allein nicht zu gewährleisten sein wird. Allerdings kann der Zubau von Speichern den künftigen Gasverbrauch und
10. April10. Apr Zeit: 9.4.2026 um 01:55, -martin- schrieb:Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Rosatom und Framatome?Da meine Frage mal wieder ignoriert wird, beantworte ich sie halt selbst.Der französische Staatskonzern Framatome bezieht Uran von der russischen Firma Rosatom. Rosatom ist zu 100% in Staatsbesitz und jede wichtige Entscheidung dort wird von Putin höchstpersönlich getroffen. Ohne russisches Uran könnte Frankreich einen Großteil seiner AKWs nicht betreiben.Rosatom besitzt praktisch alle Uran-Minen in Kasachstan und beliefert außer Frankreich, noch 4 weitere europäische Staaten mit Brennstäben. Vor allem Frankreich schickt viele Milliarden direkt an den russischen Staat, der damit Waffen gegen die Ukraine kauft. Bei Gas und Öl haben wir uns weitgehend unabhängig gemacht von Russland. Bei Uran-Brennstäben werden wir auf Jahrzehnte abhängig bleiben.Atomstrom ist also nicht nur dreckig, sondern auch blutig!Wenn es einen Filter für französischen Atomstrom gäbe, würde ich mir den ins Haus einbauen. Da wäre mir Kohlestrom lieber.Sehr sehenswerte Doku zu diesem Thema:ZDFDoku: Russlands Atomgeschäfte - Europa in der FalleDie Doku zeigt, wie Russland über Geschäfte mit Uran und Brennstäben gezielt Einfluss auf Europa nimmt – aber Länder wie die Ukraine neue Wege gehen.
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