16. April16. Apr Wir haben ja keine Energieüberschüsse, die man in Wasserstoff umwandeln könnte. Gibt es den Länder mit Energieüberschüssen, die auf Wasserstoff setzen?
16. April16. Apr Vor 38 Minuten, phantomas schrieb:Wir haben ja keine Energieüberschüsse, die man in Wasserstoff umwandeln könnte. [...]Das halte ich für ein Gerücht. So regelmäßig wie wind- und sonnenstromerzeugende Anlagen abgeschalten und trotzdem weiterbezahlt werden. Oder wie regelmäßig Wind- und Sonnenstrom verschenkt werden muss - oder sogar dafür bezahlt wird dass irgendjemand den überflüssigen Strom irgendwie verheizt.Jeder, der mindestens eine Solarzelle betreibt oder betrieben hat, der weiß dass es Zeiten gibt wo man nicht weiß wo man den Strom hinschieben soll.Momentan verpufft das alles im Nirgendwo. Und gleichzeitig wird über 25% Wirkungsgrad bei Wasserstoff gejammert. Dabei wären selbst 10% besser als derzeit 0%. Die ganze Verschwendung kann nur stattfinden, solange sie subventioniert wird. Irgendwoher wird der ganze Wasserstoff für unsere "H2-ready"-Gaskraftwerke kommen müssen. Wir können ja nicht bis übermorgen LNG verheizen das so schmutzig wie die Kohle ist. Und auf unserer Nachbarn Kosten unsere Wackelstrompolitik fortführen oder gar weiter ausbauen.Der Australier hat die Lunte schon gerochen. Da werden teilweise geplante Solarkapazitäten zu Gunsten größerer Speicherkapazitäten wegrationalisiert. Dort scheinen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoller gestaltet zu sein als bei uns.The UK-based Revera Energy, controlled by Carlyle, has planed to build a 500 megawatt solar farm near Robertstown, near the start (or end point) of the new transmission link from NSW, Project EnergyConnect.However, in a submission to the federal government’s EPBC process, Revera says it sees no point in developing a new solar farm in South Australia at the moment, and wants instead to focus on a 500 MW, 2,000 MWh battery at the same site.https://reneweconomy.com.au/not-economically-viable-global-funds-giant-drops-plans-for-solar-farm-to-build-bigger-battery-instead/ Bearbeitet (16. April16. Apr von schwinge)
17. April17. Apr Vor 46 Minuten, schwinge schrieb:Momentan verpufft das alles im Nirgendwo. Und gleichzeitig wird über 25% Wirkungsgrad bei Wasserstoff gejammert. Dabei wären selbst 10% besser als derzeit 0%. Die ganze Verschwendung kann nur stattfinden, solange sie subventioniert wird. Irgendwoher wird der ganze Wasserstoff für unsere "H2-ready"-Gaskraftwerke kommen müssen.So ähnlich sehe ich das auch. Das Schlimme ist diese momentane Mutlosigkeit der Politik und das fehlende Vertrauen in unsere technische Kompetenz, dass Speicherproblem zu Lösen. Obwohl es massenhaft vielversprechende Ansätze gibt. Teilweise schon in der Erprobungs- b.z.w. Skalierungsphase. Eine zeitweise Überkapazität bei den Erneuerbaren, und die damit verbundenen Überschüsse, sind aber nötig, um der H2-Elektrolyse eine wirtschaftliche Chance zu geben, indem sie diese Überschüsse abschöpfen kann.Der VDI spricht beim H2-Hochlauf vom Henne-Ei Problem: Wegen geringer Produktion und noch fehlender Infrastruktur ist grüner H2 teuer, und deshalb kommt der Umbau der energieintensiven Bereiche nicht in die Puschen. Und wenn keiner H2 verbraucht, tut sich auch auf der Angebotsseite nichts. Es fehlt an zukunftsorientierten, verlässlichen politischen Weichenstellungen. Unsere Ingenieure wollen die Energiewnde! https://h2-news.de/politik/vdi-fordert-pragmatische-h2-strategie-ueberregulierung-bremst-hochlauf/Investitionen in gestrige Technologien wie Kern- oder Gaskraftwerke sind langfristig auch weggeschmissenes Geld. Überlassen wir die Energieversorgung komplett dem Markt, werden die Akteure alles tun, ihre Pfründe zu sichern. Das heißt, die Gas-Kernkraft- und Öllobby hat ein existenzielles Interesse, die Erneuerbaren zu torpedieren. Frau Reiche ist ein Beispiel.Es ist Ingenieuren gelungen, das Ozonloch zu verkleinern, den sauren Regen abzustellen, die Flüsse wieder sauberer zu machen und erneuerbaren Strom zu konkurenzfähigen Preisen herzustellen. Und jetzt soll es am Speichern scheitern? Und wenn ich an die Milliarden denke, die zur Sanierung der Wismut oder Asse versenkt werden, oder an Investitionsruinen wie Kalkar, Mühlheim-Kärlich, Gorleben oder Hamm Uentrop, relativieren sich Zukunftsinvestitionen in Speichertechnologien allemal. Man bedenke, wenn die Technik in Zukunft mal ausgereift rund läuft, werden wir nie wieder Geld für fossilen oder atomaren Brennstoff ausgeben müssen.Grüße,Joschko Bearbeitet (17. April17. Apr von Joschko)
17. April17. Apr 7 Stunden her, schwinge schrieb:Das halte ich für ein Gerücht. So regelmäßig wie wind- und sonnenstromerzeugende Anlagen abgeschalten und trotzdem weiterbezahlt werden. Oder wie regelmäßig Wind- und Sonnenstrom verschenkt werden muss - oder sogar dafür bezahlt wird dass irgendjemand den überflüssigen Strom irgendwie verheizt.Jeder, der mindestens eine Solarzelle betreibt oder betrieben hat, der weiß dass es Zeiten gibt wo man nicht weiß wo man den Strom hinschieben soll.Momentan verpufft das alles im Nirgendwo. Und gleichzeitig wird über 25% Wirkungsgrad bei Wasserstoff gejammert. Dabei wären selbst 10% besser als derzeit 0%. Die ganze Verschwendung kann nur stattfinden, solange sie subventioniert wird. Irgendwoher wird der ganze Wasserstoff für unsere "H2-ready"-Gaskraftwerke kommen müssen. Wir können ja nicht bis übermorgen LNG verheizen das so schmutzig wie die Kohle ist. Und auf unserer Nachbarn Kosten unsere Wackelstrompolitik fortführen oder gar weiter ausbauen.Der Australier hat die Lunte schon gerochen. Da werden teilweise geplante Solarkapazitäten zu Gunsten größerer Speicherkapazitäten wegrationalisiert. Dort scheinen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoller gestaltet zu sein als bei uns.https://reneweconomy.com.au/not-economically-viable-global-funds-giant-drops-plans-for-solar-farm-to-build-bigger-battery-instead/Elektrolyseure, die nur dann Wasserstoff produzieren, wenn die Strompreise negativ sind, würden die Unwirtschaftlichkeit noch drastisch erhöhen. Das war in D letztes Jahr an ca. 575 Stunden der Fall. Also im Schnitt 11 Stunden in der Woche. Selbst wenn sich die Zahl auf alle Volllaststunden der Photovoltaik erstrecken würde, würde die Anlage dann 1000 Stunden laufen. Also knapp 20 Stunden in der Woche. Selbst mit Windkraft kommt man so auf 40-50 Stunden in der Woche.Zumal unsere Stromnetze den so erzeugten Strom gar nicht zu den Elektrolyseuren transportieren können. Bislang zumindest.
17. April17. Apr 7 Stunden her, schwinge schrieb:Das halte ich für ein Gerücht. So regelmäßig wie wind- und sonnenstromerzeugende Anlagen abgeschalten und trotzdem weiterbezahlt werden. Oder wie regelmäßig Wind- und Sonnenstrom verschenkt werden muss - oder sogar dafür bezahlt wird dass irgendjemand den überflüssigen Strom irgendwie verheizt.Jeder, der mindestens eine Solarzelle betreibt oder betrieben hat, der weiß dass es Zeiten gibt wo man nicht weiß wo man den Strom hinschieben soll.Momentan verpufft das alles im Nirgendwo. Und gleichzeitig wird über 25% Wirkungsgrad bei Wasserstoff gejammert. Dabei wären selbst 10% besser als derzeit 0%. Die ganze Verschwendung kann nur stattfinden, solange sie subventioniert wird. Irgendwoher wird der ganze Wasserstoff für unsere "H2-ready"-Gaskraftwerke kommen müssen. Wir können ja nicht bis übermorgen LNG verheizen das so schmutzig wie die Kohle ist. Und auf unserer Nachbarn Kosten unsere Wackelstrompolitik fortführen oder gar weiter ausbauen.Der Australier hat die Lunte schon gerochen. Da werden teilweise geplante Solarkapazitäten zu Gunsten größerer Speicherkapazitäten wegrationalisiert. Dort scheinen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoller gestaltet zu sein als bei uns.https://reneweconomy.com.au/not-economically-viable-global-funds-giant-drops-plans-for-solar-farm-to-build-bigger-battery-instead/Meine Prognose : H2 wird, wenn überhaupt, dann aus dem Ausland importiert. Die Wasserstoffbank hat über EU Ausschreibungen Zuschläge an Spanien, Portugal, Finnland und Norwegen zur Produktion von Wasserstoff erteilt. Auch die sind subventioniert, dort hat man aber mehr Wasserkraft und ohne die geht eine Produktion rund um die Uhr nun mal nicht.Nur : ausgerechnet Strom aus dem raren Wasserstoff zu erzeugen, das wäre absolut unwirtschaftlich. Wasserstoff kann man für emississionsfreie Antriebe dort verwenden, wo das wichtig ist. In F laufen Gabelstapler mit Wasserstoff. Vielleicht auch dann LKW, Schiffe, , landwirtschaftliche Maschinen, Flugzeuge etc.Wir haben in D jetzt schon viel Biogas, das kann man ausbauen. Jetzt schon. Dazu heimisches Erdgas. Das wäre meine Lösung für Strom. Bearbeitet (17. April17. Apr von phantomas)
17. April17. Apr 6 Stunden her, Joschko schrieb:Eine zeitweise Überkapazität bei den Erneuerbaren, und die damit verbundenen Überschüsse, sind aber nötig, um der H2-Elektrolyse eine wirtschaftliche Chance zu geben, indem sie diese Überschüsse abschöpfen kann.Der VDI spricht beim H2-Hochlauf vom Henne-Ei Problem: Wegen geringer Produktion und noch fehlender Infrastruktur ist grüner H2 teuer, und deshalb kommt der Umbau der energieintensiven Bereiche nicht in die Puschen. Und wenn keiner H2 verbraucht, tut sich auch auf der Angebotsseite nichts. Es fehlt an zukunftsorientierten, verlässlichen politischen Weichenstellungen. Unsere Ingenieure wollen die Energiewnde!Ja, aber auch die koennen in die Irre laufen. Und mangelnde Foerderung kann man bei H2 wirklich nicht unterstellen. Als die Fahrzeuge noch als Alternative zu BEVs galten und auch einige verkauft wurden, gab es fuer jeweils 4 (vier!) Fahrzeuge eine Wassersofftankstelle. Die Kosten fuer eine Tankstelle beliefen sich damals auf etwa 1 000 000 Euro. Leg das mal auf die 4 Fahrzeuge um. Selbst die groessten Enthusiasten hier im Forum haben sich keines gekauft., weil sie eben sehr, sehr teuer waren und sind. Ein Sportkollege hat bei Opel in der Entwicklung dieser Fahrzeuge gearbeitet, bis die es eben aufgegeben haben. Nun forscht er bei Vissmann daran.Wasserstoff ist nicht tot, aber eben noch nicht marktfaehig. Ich bin sicher, das wird sich aendern, aber bis dahin ist niemand bereit dort Geld zu versenken. Ist ja auch wenig sinnvoll. Nur die Milchmaedchen glauben das waere, mit ausreichend Willen, auch heute schon umsetzbar.Ich erinnere mich noch, dass ich in meiner Jugend auf einer Ausstellung war, in der Waermepumen und Sterlingmotoren zur Energiegewinnung gezeigt wurden. Die Waermepumpen hatten allerdings, gegen Heute, noch eine bescheiden Effizienz. Aber nach 40 Jahren ist ihnen der Durchbruch gelungen. Dem Sterlingmotor ist das, trotz seiner nicht kleinen Schar an Fans, noch (!) nicht gelungen. Bearbeitet (17. April17. Apr von MatthiasM)
17. April17. Apr Geothermie neu und Sie funktioniert doch.Grundlastfähig umweltfreundlich aber man spricht doch lieber über Fracking.
17. April17. Apr Wenn der Wille da wäre und die Macht der Öl/Gas Lobby gebrochen…HERSTELLUNGSVERFAHREN | SPEICHERNatürlicher Wasserstoff: Weltweite Reserven deutlich größer als gedachtEin Team von US-Geologen hat erstmals systematisch berechnet, wie viel natürlicher Wasserstoff in der Erde gespeichert ist. Die im Fachjournal Science Advances veröffentlichten Ergebnisse übertreffen alle Erwartungen: Etwa 5,6 Billionen Tonnen könnten in der Erdkruste gespeichert sein und rund doppelt so viel Energie enthalten wie alle bekannten Erdgasreserven. Doch der Weg zur Nutzung ist noch weit.von Magnus Schwarz | 02.01.25H2-news.deNatürlicher Wasserstoff: Weltweite Reserven deutlich größ...Ein Team von US-Geologen hat erstmals berechnet, wie viel natürlicher Wasserstoff in der Erde gespeichert ist.
17. April17. Apr Vor 21 Minuten, Ebby Zutt schrieb:Wenn der Wille da wäre und die Macht der Öl/Gas Lobby gebrochen…Du musst den Artikel auch zu Ende lesen 🙂!– sofern sich die technischen Herausforderungen bewältigen lassen.Natuerlich laesst sich das auch mit Wille erzwingen. "Wir" sind auch auf den Mond geflogen. Nur eben nicht jeden Tag. Energieversorgung muss jeden Tag funktionieren und auch wirtschaftlich sein. Und die Oel/ Gas Lobby haette doch sogar ein Interesse an der Foerderung von Wasserstoff, da wird nichts gebrochen. Ihr Geschaeftsmodell ist doch absehbar bald zu Ende. Und technologisch sind sie doch vorne.Ach ja, zu der zeit als ich diese Ausstellung besuchte, wusste man schon, was die Oelindustrie alles in ihrem Giftschrank hatte. Autos die mit Wasser, so nannte man damals den Wasserstoff noch 😁, fahren und freie Energien die schon Tesla entdeckt hatte .... Bearbeitet (17. April17. Apr von MatthiasM)
17. April17. Apr Wir haben ja auch noch genug Potential. Natuerlich kann man von der Zukunft traeumen, ich freue mich ja auch schon drauf und hoffe noch moeglichst viel davon zu erleben. Geothermie, eine ausgereifte Technik, wurde ja schon erwaehnt. Mit zunehmende Elektrifizierung der Mobilitaet wird auch das Speicherproblem geringer. Es entsteht viel Speicher und das Laden kann man, in gewissen Grenzen, flexibel machen. Dazu muss man nur finanzielle Anreize haben. Wenn bei Stromueberschuss das Laden des Fahrzeuges sehr guenstig ist, kann man mit einem intelligenten Lademanagement, das nutzen.
17. April17. Apr Vor 30 Minuten, MatthiasM schrieb:Wenn bei Stromueberschuss das Laden des Fahrzeuges sehr guenstig ist, kann man mit einem intelligenten Lademanagement, das nutzen.Diese Zukunft gibt es heute schon. Mit flexiblen Stromtarifen (an Ostern tankte man so Strom für lau).Alle Solardachbesitzer können ebenfalls ihr Elektroauto mit eigenem Strom laden. Das ist die günstigste Option, da keine Netzentgelte anfallen. Wenn die Solaranlage natürlich nicht abgeregelt ist.
17. April17. Apr Vor einer Stunde, Ebby Zutt schrieb:Wenn der Wille da wäre und die Macht der Öl/Gas Lobby gebrochen…Ich weiß nicht ob das so ne soviel bessere Idee wäre, statt dem einen fossilen Brennstoff den nächsten fossilen Brennstoff im großen Stil zu verbrennen. Wenns billig zu fördern ist kann man ja erstmal die Wasserstofflaterne anzünden zwecks schnellerer Dekarbonisierung- aber gleichzeitig muss halt auch in oberirdische Erzeugungstechnologien investiert werden.
17. April17. Apr Vor 11 Minuten, schwinge schrieb:halt auch in oberirdische Erzeugungstechnologien investiertSehe ich auch so, saubere Zukunftsperspektive. Steht nur noch der Kampf gegen die Atomnostalgiker um die Fördergelder an. Eigentlich eine einfache Entscheidung: Anschubfinanzierung Wasserstoff gegen Dauerfinanzierung Atomdreck.
17. April17. Apr 2 Stunden her, MatthiasM schrieb:Du musst den Artikel auch zu Ende lesenAber hallo 👋 Obwohl die sehr große Zahl von 5,6 Billionen Tonnen also zu relativieren ist, markiert die Studie einen Meilenstein bei der Erforschung natürlicher Wasserstoffvorkommen. „Weißes H2″ könnte einen größeren Beitrag zur Energiewende leisten als bislang gedacht – sofern sich die technischen…
17. April17. Apr - https://www.zfk.de/energie/weisser-wasserstoff-naturpower-forschung- https://energiesysteme-zukunft.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Weisser_Wasserstoff/Deutsch/ESYS_Impuls_Geologischer_H2.pdfleopoldina/acatech/akademienunion - 04.2026. Geologischer Wasserstoff –eine unterschätzte Energiequelle? Pdf, 64 Seiten:Ende S. 28Umweltauswirkungen und RisikenEin wichtiger Faktor für die Umweltverträglichkeit von natürlichem Wasserstoff ist seine Treibhausgasbi-lanz. Wasserstoff ist selbst kein Treibhausgas, trägt aber zur globalen Erwärmung bei, indem er die Lebens-dauer von Methan in der Atmosphäre verlängert und zu einer Zunahme von bodennahem Ozon und Was-serdampf in der Stratosphäre beiträgt. Mit einem globalen Erwärmungspotenzial über hundert Jahre......weiter lesen S. 29, 30S. 36Mit Blick auf den Zeithorizont erscheint es unwahrscheinlich, dass natürlicher Wasserstoff einen Beitrag zuden Klimazielen für 2030 leisten kann, da dies die Entdeckung mehrerer großer Vorkommen in den nächstenzwei Jahren erfordern würde. Ein Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität bis 2045 in Deutschland beziehungs-weise 2050 in der EU ist prinzipiell möglich, kann aber nicht vorausgesetzt werden. Es lohnt sich, den na-türlichen Wasserstoff weiter zu erforschen: Sollte er in nennenswerten Mengen und zu erschwinglichenPreisen gefunden werden, würde das die Transformation erleichtern, aber gleichzeitig sollte diese potenzi-elle Möglichkeit nicht vom Aufbau von Produktionskapazitäten für grünen Wasserstoff ablenken.Aus globaler Sicht kann eine dezentrale Energieversorgung mit natürlichem Wasserstoff, wie sie in Malidemonstriert wurde, nicht an ein Stromnetz angeschlossene Menschen mit Energie versorgen und damiteinen Beitrag zu bezahlbarer und sauberer Energie für alle Menschen leisten – eines der Ziele für nachhal-tige Entwicklung.S. 36-44- Regulatorischer Rahmen und gesellschaftliche Akzeptanz - Regulatorische Bewertung der Klimaauswirkungen und Emissionsminderung- Staatliche Finanzierung- Öffentliche Debatte und gesellschaftliche Akzeptanz- Schlussfolgerung und Handlungsoptionen
17. April17. Apr 4 Stunden her, phantomas schrieb:Selbst wenn sich die Zahl auf alle Volllaststunden der Photovoltaik erstrecken würde, würde die Anlage dann 1000 Stunden laufen. Also knapp 20 Stunden in der Woche.Mal wieder quatsch. 1000 Volllaststunden bedeutet nicht, dass PV-Anlagen nur 1000 Stunden laufen. Sie "laufen" jeden Tag zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Natürlich selten in Volllast, aber sie sind auch nicht 7.760 Stunden pro Jahr aus.13 Stunden her, MatthiasM schrieb:Ich denke, das kommt eher ueber die Nutzfahrzeuge wieder, die einen extrem hohen Energiebedarf haben.Das Thema ist durch. Auch bei LKW setzen sich gerade rein batteriebetriebene Fahrzeuge durch. Die H2-Projekte von Mercedes, Volvo und anderen haben keine Vorteile gegenüber BEVs mehr, sind nicht alltagstauglich und werden verschwinden.Vieleicht bei Schiffen und Flugzeugen.
17. April17. Apr 3 Stunden her, phantomas schrieb:Elektrolyseure, die nur dann Wasserstoff produzieren, wenn die Strompreise negativ sind, würden die Unwirtschaftlichkeit noch drastisch erhöhenDavon hat hier keiner geredet.2 Stunden her, MatthiasM schrieb:Als die Fahrzeuge noch als Alternative zu BEVs galten und auch einige verkauft wurden, gab es fuer jeweils 4 (vier!) Fahrzeuge eine Wassersofftankstelle. Die Kosten fuer eine Tankstelle beliefen sich damals auf etwa 1 000 000 Euro.Das ist ein schönes Beispiel für das Henne-Ei-Problem.3 Stunden her, phantomas schrieb:Nur : ausgerechnet Strom aus dem raren Wasserstoff zu erzeugen, das wäre absolut unwirtschaftlichAuch davon hat keiner gesprochen.3 Stunden her, MatthiasM schrieb:Und mangelnde Foerderung kann man bei H2 wirklich nicht unterstellenDoch! Obwohl als wichtiger Energieträger der Zukunft erkannt, wurde nur tröpfchenweise in Projekte investiert, die technische Machbarkeiten demonstrierten. Jetzt geht es um einen flächendeckenden Markthochlauf! Und da geht es, wie seinerzeit bei der Kernkraft, um zig Milliarden, nicht ein paar Millionen.3 Stunden her, phantomas schrieb:und ohne die geht eine Produktion rund um die Uhr nun mal nicht.Die braucht es bei H2 ja auch gar nicht. Der lässt sich ja prima z.B. in alten Erdgasspeichern, für die Dunkelflaute aufheben.1 Stunde her, phantomas schrieb:Diese Zukunft gibt es heute schon. Mit flexiblen Stromtarifen (an Ostern tankte man so Strom für lau).Theoretisch ja, praktisch aber nicht. Unsere vernachlässigten, dummen Netze verhindern genau das. Der Gewinn bleibt bei den großen Versorgern. Der Hochlauf von Smartmetern bei uns hat ein beschämendes Tempo. Und unser Strommarkt ist eben kein funktionierender Markt.Grüße,Joschko
17. April17. Apr Und:1844224687Daniel Krenzer17. Apr. 2026 — Lesedauer 4 minDie Elektromobilität in Deutschland kommt schneller voran, als es viele noch vor wenigen Jahren erwartet hätten. Der aktuelle Mobilitätsmonitor des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) liefert dafür eine ganze Reihe belastbarer Zahlen. Dabei wird eindeutig, dass der Hochlauf längst keine theoretische Zukunftsdebatte mehr ist, sondern gelebte Realität...…Noch spannender ist allerdings der Blick auf die Infrastruktur – ein Bereich, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft als Flaschenhals gilt. Tatsächlich zeigt der Monitor ein anderes Bild: Deutschland hat sein öffentliches Ladenetz 2025 auf mehr als 200.000 Ladepunkte und mehr als neun Gigawatt installierte Leistung ausgebaut. Besonders stark gewachsen ist dabei der Schnellladebereich. Der Ausbau erfolgt zunehmend strategisch entlang von Verkehrsachsen sowie in urbanen und touristischen Regionen.Ein Detail, das in der Diskussion häufig untergehe: In 58 Prozent der Gemeinden gibt es inzwischen mindestens einen öffentlichen Ladepunkt – dort leben rund 95 Prozent der Bevölkerung…https://www.elektroauto-news.net/news/mobilitaetsmonitor-elektromobilitaet-deutschland-ladeinfrastruktur-boom
17. April17. Apr Öffentliche Ladepunkte sind gut. Die Tarife verhindern aber deren Nutzung.In meiner Gemeinde gibt es Ladesäulen, die noch nie benutzt wurden. Sie stehen in einem Neubaugebiet mit Häusern, auf denen überall ein Solardach installiert ist. Wer soll da für 60 Cent die kWh Strom tanken.Dabei ist das Bereitstellen von Infrastruktur die Aufgabe des Staates. Smartmeter, Stromnetze und Ladesäulen wären weit wichtiger gewesen als die Subventionierung von Stromüberschüssen ohne Effekt auf die CO2- Bilanz.
17. April17. Apr Vor einer Stunde, Joschko schrieb:Das ist ein schönes Beispiel für das Henne-Ei-Problem.Eher nicht! Es gab Hennen und es gab Eier, nur waren beide eben sehr teuer. Und es war, und ist es bei den Fahrzeugen auch noch, nicht absehbar, dass sich das bald aendert. Und es gab vor allem eine deutlich effizientere Technologie.Vor einer Stunde, Joschko schrieb:Die braucht es bei H2 ja auch gar nicht. Der lässt sich ja prima z.B. in alten Erdgasspeichern, für die Dunkelflaute aufheben.Ja, die und auch die meisten Leitungen sind gut fuer H2 geeignet. Selbst kleine Leckagen sind gar nicht so ein Problem wie man leicht annimmt. H2 verfluechtigt sich schnell nach oben. Bei der H2-Tanke die in Norwegen hoch gegangen ist, ist meines Wissens, ausser der Tankstelle, kaum ein Schaden entstanden. Bearbeitet (17. April17. Apr von MatthiasM)
17. April17. Apr 1 Stunde her, phantomas schrieb:Öffentliche Ladepunkte sind gut. Die Tarife verhindern aber deren Nutzung.In meiner Gemeinde gibt es Ladesäulen, die noch nie benutzt wurden. Sie stehen in einem Neubaugebiet mit Häusern, auf denen überall ein Solardach installiert ist. Wer soll da für 60 Cent die kWh Strom tanken.Dabei ist das Bereitstellen von Infrastruktur die Aufgabe des Staates. Smartmeter, Stromnetze und Ladesäulen wären weit wichtiger gewesen als die Subventionierung von Stromüberschüssen ohne Effekt auf die CO2- Bilanz.Irgendwas ist immer. Voll der Horror hier in D.Edit möchte noch ergänzen : Die ganzen Tankstellen für ölhaltige Produkte wurden auch vom Staat errichtet und subventioniert ? Wer verdient nochmal an der Bereitstellung von Strom ? Oh - die Energiekonzerne. Dann bleibt für die öffentliche Hand bestenfalls Standorte zu bestimmen / bereitzustellen und ne Ausschreibung zu machen, daß jemand die Dinger hinstellt. Immer dieses Gejammere nach dem Staat. Bearbeitet (17. April17. Apr von silvester31)
17. April17. Apr 4 Stunden her, phantomas schrieb:Dabei ist das Bereitstellen von Infrastruktur die Aufgabe des Staates. Nö.
17. April17. Apr Vor 11 Minuten, EntenDaniel schrieb:Nö.Aber Staat darf planen und Rahmen abstecken, welche gern von the Lobby of oil geflüstert wird.
17. April17. Apr Rat mal wer da schrub ? :"Wir brauchen Tempo bei Planungs- und GenehmigungsverfahrenZum anderen braucht es den entsprechenden regulatorischen Rahmen und eine attraktive Anreizregulierung: Prognosen zufolge müssen bis 2030 etwa 100 Milliarden Euro in den Netzausbau investiert werden. Das geht nur mit schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie mit besseren Finanzierungsbedingungen für Netzbetreiber und deren Investoren. Bisher brauchen Planungs- und Genehmigungsverfahren für 110-kV-Freileitungen acht bis zwölf Jahre, die von PV-Freiflächenanlagen lediglich rund zwei Jahre. Dass es auch anders geht, haben wir nach der Flutkatastrophe im Ahrtal erlebt: Damals konnten wir Mittelspannungsfreileitungen in Rekordzeit in Betrieb nehmen, von der Planung bis zur Realisierung vergingen gerade mal neun Wochen.Offenbar kann Deutschland auch anders, wenn es sein muss – und die Energiewende muss sein. Nicht nur für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit, für die Energieversorgung und -sicherheit. Sondern weil von der Energiewende unser Wohlstand und unser sozialer Frieden abhängen – und damit die Zukunft unserer Gesellschaft."
17. April17. Apr 5 Stunden her, silvester31 schrieb:Irgendwas ist immer. Voll der Horror hier in D.Edit möchte noch ergänzen : Die ganzen Tankstellen für ölhaltige Produkte wurden auch vom Staat errichtet und subventioniert ? Wer verdient nochmal an der Bereitstellung von Strom ? Oh - die Energiekonzerne. Dann bleibt für die öffentliche Hand bestenfalls Standorte zu bestimmen / bereitzustellen und ne Ausschreibung zu machen, daß jemand die Dinger hinstellt. Immer dieses Gejammere nach dem Staat.Kritische Infrastruktur ist die Aufgabe des Staates. Jeder Netzbetreiber hat ein Monopol, da gibt es keinen Wettbewerb. Warum sollte man dies gewinnorientierten Privatunternehmen überlassen ? Das sieht bei Tankstellen anders aus. Ebenso bei Stromproduzenten.
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