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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

1 Stunde her, ID19B1967 schrieb:

Im Artikel heißt es zum Stromverbrauch in Baden-Württemberg:

"Für den Südwesten sieht die Lage nun etwas anders aus: „Baden-Württemberg ist traditionell ein Stromimportland“, betont die grüne Umweltministerin Thekla Walker. Rund 15 bis 20 Prozent des benötigten Stroms bezog das Land wegen der starken Industrie auch zu Atomkraftzeiten aus dem Ausland.
2023 und 2024 brach die Nettostromerzeugung in Baden-Württemberg durch die Schließung der AKWs aber stark ein.

Im Jahr 2023 (die Zahlen für 2024 liegen noch nicht vor), als Neckarwestheim II als letztes Kernkraftwerk im Südwesten nur noch drei Monate lief, verdoppelte sich die Importmenge von 14 auf 29 TWh. 44 Prozent des Stroms wurden dadurch im Ausland erworben."

Interessant, dass die grüne Umweltministerin
Ende März 2025 behauptet, dass angeblich noch keine Zahlen für 2024 vorlagen.

Die hätte die grüne Umweltministerin aber problemlos bei der Bundesnetzagentur abrufen können, da sie monatlich an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Der angesprochene Artikel wurde im März 2025 veröffentlich.

Heute, am 8. Mai 2026,
also 14 Monte nach Veröffentlichung des obigen Artikels, sieht es noch genauso aus:

Noch immer verschweigt die von den Grünen beherrschte Landesregierung die offiziellen Zahlen für 2024 und 2025.

Ich habe gerade eben mit dem Pressesprecher des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg telefoniert,
der mir das bestätigt hat und es sich angeblich nicht erklären konnte, warum das so ist.

Übrigens: In Dunkelflauten erhöht sich der Importanteil in Baden-Württemberg sogar auf
80 bis 90 %.

Er hat mir versprochen, der Sache auf den Grund zu gehen und sich innerhalb von einer Woche wieder bei mir schriftlich zu melden. Ich bin gespannt, ob er das wirklich macht.

M.E. ist es ganz offensichtlich, dass hier "unangenehme" Zahlen und Wahrheiten bewußt von der von den Grünen beherrschten Landesregierung zurückgehalten wurden, – insbesondere unter dem Hintergrund, dass vor kurzem Landtagswahlen in Baden-Württemberg stattfanden.

Darüber hinaus ist es vollkommen unlogisch, dass es angeblich keine neueren Zahlen geben soll, denn schließlich kann eine Landesregierung keine politischen Entscheidungen Treffen, wenn die Daten 2 1/2 Jahre alt sind.


Bearbeitet ( von ID19B1967)

2 Stunden her, schwinge schrieb:

Mir ists zwar auch etwas "linksgrün" hier, auf eine Art tuts mir aber gut etwas von der positiven Grundeinstellung "der Anderen" mitzulesen bzw teilweise aufzusaugen.

). Und schön formuliert ist es auch.

2 Stunden her, schwinge schrieb:

Man muss nicht lange suchen, um unterschiedliche Meinungen oder Ergebnisse zu finden

Falsche Ergebnisse lassen sich nach Recherche oft schnell erkennen. Der verlinkte Artikel stellt aber recht gut dar, wie sich unterschiedliche Meinungen zu den gleichen Grunddaten formulieren lassen. Etwa "nur 2 - 4 % Atomstrom im deutschen Netz" gegen "2 französische Atomkraftwerke laufen nur für Deutschland".

Den gesamten Import kurzerhand Baden-Württemberg zuzuordnen ist jedenfalls unseriös. Da könnte man ebenso gut die schlechte Performance von Mercedes, VW und der deutschen Bahn auf die Qualität eine einzelnen Beraters zurückführen.

So geht's doch nicht ... )

So sieht das relativ kleine Rechenzentrum aus. Wenn die Industrie solche Gebäude bereits nicht mehr errichten soll, dann brauchen wir über den Standort Deutschland nicht mehr zu reden.

In F entsteht gerade ein Rechenzentren mit ungefähr zehnfacher Rechenleistung.

Windräder sind dagegen natürlich völlig ok, ist klar.

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Unternehmerverband bedauert das Aus für Rechenzentrum in...

Vor 40 Minuten, phantomas schrieb:

So sieht das relativ kleine Rechenzentrum aus. Wenn die Industrie solche Gebäude bereits nicht mehr errichten soll, dann brauchen wir über den Standort Deutschland nicht mehr zu reden.

In F entsteht gerade ein Rechenzentren mit ungefähr zehnfacher Rechenleistung.

Keine Ahnung warum Du Dich an der Absage dieses Projets in Groß-Gerau so aufgeilst.
Es sind viele andere Rechenzentren in D in Planung und Bau. Auch ähnlich groß wie von Nvidia bei Paris(Baubeginn zweites Halbjahr 2026).
Und  Vantage Data Centers hat inzw. Alternativlösungen für das abgesagte Zentrum in Groß-Gerau. Tlw auch im Großraum Frankfurt.

Bearbeitet ( von 15cv)

Vor 39 Minuten, magoo schrieb:

Falsche Ergebnisse lassen sich nach Recherche oft schnell erkennen. Der verlinkte Artikel stellt aber recht gut dar, wie sich unterschiedliche Meinungen zu den gleichen Grunddaten formulieren lassen. Etwa "nur 2 - 4 % Atomstrom im deutschen Netz" gegen "2 französische Atomkraftwerke laufen nur für Deutschland".

Den gesamten Import kurzerhand Baden-Württemberg zuzuordnen ist jedenfalls unseriös. Da könnte man ebenso gut die schlechte Performance von Mercedes, VW und der deutschen Bahn auf die Qualität eine einzelnen Beraters zurückführen.

So geht's doch nicht ... )


Die Zahlen für Baden-Württemberg sind valide, auch wenn viele das nicht wahr haben wollen.

Sie stehen für die völlig Absurdität der vermeintlichen "Energiewende" und die mutwillige Vernichtung von Miiliardenberägen an Steuergeldern und Vermögen der Bürger, nur um einen ideologischen Schein zu wahren.

Ob die Aussage "2 bis 4 % Atomstrom im deutschen Netz" seriös ist, weiß ich nicht. Ich bezweifel das angesichts der validen Zahlen aus Baden-Württemberg. Zudem importiert das Saarland vermutlich ebenfalls viel Atomstrom aus Frankreich.

Tatsache ist, dass in der woken Welt gelogen wird, dass sich die Balken biegen und versucht wird, die Realität zu verschleiern, nur um den ideologischen Schein zu wahren, "Greenwashing" zu betrieben, aber in Wirklichkeit nichts anderes als De-Industralisierung zu betrieben sowie dabei unzählige Milliarden an Steuergeldern in bestimmte Kanäle zu lenken, die uns woanders (Bildung, Forschung und Entwichlung, Infrastuktur, Wohnungsbau und Sozialsysteme) fehlen.

Ein gutes Beispiel für die staatliche Verschleiungstaktik ist die Aussage der Deutschen Bahn:
"Wir fahren mit 100 % Ökostrom im Fernverkehr"

(Der Staat ist 100%iger Eigentümer der Deutschen Bahn)

Das ist glatt gelogen, da der Fahrstrom immer konstant aus Grundlastkraftwerken kommen muss, die
16,7 Hz Wechselstrom zum Antrieb der Fahrmotren ins Bahnnetz liefern (nicht 50 Hz wie im öffentlichen Stromnetz).

Für Bahnstrom scheiden deshalb alle Windkraft und PV-Anlagen aus, weil diese permanent schwanken und nur 50 Hz liefern können, anstatt 16,7 Hz.


Eigene Anlagen will die Bahn in diesem Bereich auch nicht bauen, – nicht mal neue Wasserkraftwerke, die ja 16,7 Hz liefern könnten.

Dazu ein Auszug aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau mit dem Titel:"Die grüne Mär der Bahn":

"Wie wäre es, eigene Solar- und Windkraftanlagen zu betreiben, um sich komplett mit selbstgemachtem Strom zu versorgen?

„Energieproduktion gehört nicht zu unserem Kerngeschäft. Deswegen fließen unsere begrenzten Investitionsmittel auch nicht in den Bau neuer Windräder oder Wasserkraftwerke, sondern in die Verbesserung unserer Mobilitäts- und Logistikangebote“, sagt dazu ein Bahnsprecher."

Somit kommen aus technichen Gründen also auch langfristig nur max. 10 bis 15% des Bahnstroms aus Wasserkraftwerken, ca. 5% aus Atomkraftwerken, aber
über 80 % aus Kohle- und Gaskraftwerken, wie z.B. aus dem Kohlekraftwerk "Datteln 4", dem nach Angaben des Bereibers "größtem Bahnstomwerk der Welt", siehe obiger Artikel.

Also anstatt "100 % Ökostrom" nur max. "10 bis 15% Ökostrom" aus Wasserkraft, – aber überhaupt nichts aus Windkraft und PV-Anlagen, obwohl die Bahn bei ihrer werblichen Aussage "100 % Ökostrom im Fernreiseverkehr" oft sogar Bilder von Windenergieanlagen gezeigt hat.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor 4 Minuten, ID19B1967 schrieb:

Ob die Aussage "2 bis 4 % Atomstrom im deutschen Netz" seriös ist, weiß ich nicht. Ich bezweifel das angesichts der validen Zahlen aus Baden-Württemberg.

Herkunft und Rechenweg der 2 bis 4 % sind belegt. Jetzt sag doch mal wo deine "36.4%" herkommen.

Vor 7 Minuten, magoo schrieb:

Herkunft und Rechenweg der 2 bis 4 % sind belegt.

Wo sind Quelle und Rechenweg belegt?

Der im Artikel genannte Professor manipuliert z.B. die Zahlen, indem er den Atomstomanteil in Frankreich mit 70% angibt.

Das ist aber die Quote für das gesamte Land, aber nicht für die Regionen, aus der der Strom nach Deutschland geliefert wird.

In Paris, also im Landesinnern, beträgt sie definitiv bereits 80%.

An der Grenze zu Deutschland dagegen mindestens 90%. Allein an der Mosel (Grenzfluss zu Deutschland) gibt es 4 riesige Atomkraftwerke mit zusammen 5.200 MW Nettoleistung, die nicht nur Strom nach Baden-Württemberg, sondern auch ins Saarland liefern, aber nur ein kleines Flusskraftwerk weiter südlich am Rhein, das lediglich max. 180 MW Leistung hat, falls der Fluss sehr viel Wasser führt. Dazwischen gibt es keine Kraftwerke in Gerenznähe.

Und in der Nähe von Waldshut gibt es am gegenüberliegenden Rheinufer in der Schweiz auch noch 4 Atomkraftwerke mit insgesamt 2.770 KW Nettoleistung. Die lässt der Professor außen vor.

Ebenso die 7 Atomkraftwerke in Belgien und 6 in Tschechien, die durch ihre Grenznähe Strom nach Deutschland liefern können.



Meine Zahl von 37,3 % Atomstromanteil in Baden-Württemberg ergab sich aus den neusten verfügbaren Zahlen der Bundesnetzagentur.

Danach wurden 2025 in Baden-Württemberg 33,8 TWh Strom im Jahr erzeugt, aber 29,5 TWh importiert. Zusammen ergibt das 63,3 TWh Stromverbrauch bzw. eine Importquote von
46,6 % Importquote. Davon geschätzte 80 % Atomstrom ergeben 37,3 % Atomstomanteil am Gesamtverbrauch in Baden-Württemberg.

Dabei sind 80 % Atomstromanteil an den Importen sogar sehr "konservativ" geschätzt.

Aus den weiter oben genannten Gründen (8 große Atomkraftwerke in unmmitelbarer Grenznähe mit insgesamt ca. 8.000 TW Leistung, aber nur ein Mini-Flusskraftwerk mit 0 bis 180 MW Leistung) kann man in der Realität eher von nahezu 100 % Atomstomanteil ausgehen.

Das wären dann mindestens 45 % bis 46 % Atomstomanteil in Baden-Württemberg für 2025 bzw.
mehr als 28,5 bis 29,1 TWh Atomstrom in 2025 allein für Baden-Württemberg.

Den der Gesamtstromverbrauch im deutschen Stromnetz betrug 2025 laut Bundesnetzagentur/Destatis 433 TWh.

Allein der in Baden-Württemberg importierte Atomstrom würde also schon 6,6 bis 6,7% am gesamten Stromverbrauch im deutschen Stromnetz 2025 betragen.

Fehlen noch weitere Bundesländer, die Atomstrom aus Nachbarländern beziehen.

Das steht alles im krassen Gegensatz zu der Behauptung von Dir, dass nur
2 bis 4 % des Stromverbrauchs in Deutschland durch Atomstrom gedeckt werden.

Quelle

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor einer Stunde, 15cv schrieb:

Tlw auch im Großraum Frankfurt

Und genau davon habe ich mir erlaubt, zu berichten; und er zieht dann um nach GG . Da sind wir wieder beim Üblichen. Und wieviele Windräder durch Öl/Gaslobbyarbeit ausgebremst wurden?

Vor 52 Minuten, ID19B1967 schrieb:

Tatsache ist

Wieso so bunt, Fett und rechthaberisch?

Du hast also telefoniert, aha. Und? Das geht auch anders:

FragDenStaat
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FragDenStaat – Portal für Informationsfreiheit

Fragen Sie Dokumente und Akten von mehr als 40.000 Behörden kostenlos an. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gibt Ihnen Zugang zu staatlichen Informationen.

Bzw, wenns dich so wurmt, dann auf auf, politische Mitarbeit ist angesagt ( seinerzeit, wie es Joschka Fischer formulierte: der lange Marsch durch die Instanzen -vom Buchhändler über den turnschuhminister zum Außenminister.)

https://www.kiwi-verlag.de/buch/joschka-fischer-wer-sind-wir-9783462015850

Vor 33 Minuten, ID19B1967 schrieb:

Wo sind Quelle und Rechenweg belegt?

Anteil des Atomstroms in den Importen in Relation gesetzt zum Gesamtmarkt. Für verschiedenste Zeiträume von verschiedenster Seite schon häufig berechnet, daher die Spanne 2 - 4 % je nach Zeitpunkt der Betrachtung.

Transparent und nachvollziehbar. Hier habe ich es z.B. (eine oder zwei Seiten zurück) mal für 2026 gerechnet:

Seriös kann man damit allenfalls einen statistischen Anteil Atomstrom im deutschen Netz errechnen: Physische Exporte bisher 6,8TWh in 2026, beim französischen Mix mit 70% Atom also rund 4,8 TWh Atomstrom was einem Anteil von 2,9% in unserem Mix ergibt.

Jetzt Sie.

Vor 23 Minuten, magoo schrieb:

Anteil des Atomstroms in den Importen in Relation gesetzt zum Gesamtmarkt. Für verschiedenste Zeiträume von verschiedenster Seite schon häufig berechnet, daher die Spanne 2 - 4 % je nach Zeitpunkt der Betrachtung.

Transparent und nachvollziehbar. Hier habe ich es z.B. (eine oder zwei Seiten zurück) mal für 2026 gerechnet:

Jetzt Sie.

Habe ich oben bereits gemacht und inzwischen auch noch vervollständigt.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor 27 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

Du hast also telefoniert, aha. Und? Das geht auch anders:

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Fragen Sie Dokumente und Akten von mehr als 40.000 Behörden kostenlos an. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gibt Ihnen Zugang zu staatlichen Informationen.

😂

Dann wartet man monatelang auf Antwort oder muss sich diese sogar einklagen.

Na, dann man doppelt woke und mit rot unterlegte Grüße aus Berlin. Tu mir den Schwachsinn hier heute nicht weiter an. Das ist ja schon so schräg, dass glaubt einem doch kein Schwein mehr. Gehe jetzt mal kurz ein bischen deindustrialisieren - hoffe, ich muss mich dabei nicht zu viel bewegen.

Vor 19 Minuten, ID19B1967 schrieb:

😂

Dann wartet man monatelang auf Antwort oder muss sich diese sogar einklagen.

Faule Ausrede. Und der 2. Teil ( aktivzuwerden, kommt da jetzt: keienzeitlustundbringtsowiesonix?)

Aber mal was zur Auflockerung; die kreativen Hessen:

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Gießener Bier trifft Stinkefisch: Octobräu braut Bier mit...

2 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Wo sind Quelle und Rechenweg belegt?

Der im Artikel genannte Professor manipuliert z.B. die Zahlen, indem er den Atomstomanteil in Frankreich mit 70% angibt.

Das ist aber die Quote für das gesamte Land, aber nicht für die Regionen, aus der der Strom nach Deutschland geliefert wird.

In Paris, also im Landesinnern, beträgt sie definitiv bereits 80%.

An der Grenze zu Deutschland dagegen mindestens 90%. Allein an der Mosel (Grenzfluss zu Deutschland) gibt es 4 riesige Atomkraftwerke mit zusammen 5.200 MW Nettoleistung, die nicht nur Strom nach Baden-Württemberg, sondern auch ins Saarland liefern, aber nur ein kleines Flusskraftwerk weiter südlich am Rhein, das lediglich max. 180 MW Leistung hat, falls der Fluss sehr viel Wasser führt. Dazwischen gibt es keine Kraftwerke in Gerenznähe.

Und in der Nähe von Waldshut gibt es am gegenüberliegenden Rheinufer in der Schweiz auch noch 4 Atomkraftwerke mit insgesamt 2.770 KW Nettoleistung. Die lässt der Professor außen vor.

Ebenso die 7 Atomkraftwerke in Belgien und 6 in Tschechien, die durch ihre Grenznähe Strom nach Deutschland liefern können.

Deutschland hat letztes Jahr 433 Twh Strom verbraucht. Importiert wurden 76 Twh. Also knapp 18 Prozent des Verbrauchs.

Ich würde sehr stark bezweifeln, dass die großen Lieferanten Schweden, Frankreich, Belgien und Niederlande insgesamt nur maximal 17 Twh an Atomstrom exportierten.

Aber man kann dem Strom nun mal nicht die Herkunft ansehen. Jedenfalls hat F 2022, als AKW repariert werden mussten, keinen Strom nach D exportiert und nach der Reparatur große Mengen davon. Das würde logischerweise darauf hindeuten, dass die Exporte der Länder mit AKW hauptsächlich von deren Strommenge abhängig sind. Das beweist ja D ebenso im negativen Sinne

2 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Allein an der Mosel (Grenzfluss zu Deutschland) gibt es 4 riesige Atomkraftwerke mit zusammen 5.200 MW Nettoleistung, die nicht nur Strom nach Baden-Württemberg, sondern auch ins Saarland liefern

Nun ja, das berühmt-berüchtigt modernisiert werdende Cattenom, hatten wir vorletzte Seite auch schon:

In Cattenom läuft gerade nur einer der alten Reaktoren, zwei sind abgeschaltet wegen der euphorisch "Modernisierung" genannte Revision (einer davon sollte eigentlich ab Anfang Mai wieder laufen). Was mit der vierten Kiste ist hab ich nicht nachgesehen, irgendwas halt.

Der Strom fließt aber ohnehin nicht von da nach Baden-Württemberg sondern ins französische Verbundnetz. Exporte daraus laufen mit einiger Wahrscheinlichkeit über das Amprion Netz und landen im Saarland wo sie im nächsten Verbundnetz aufgehen.

Da laufen derzeit maximal 1.300 MW. Trotzdem hört man nichts von Stromausfall in Grand-Est oder gar Baden-Württemberg. Das muss an diesem geheimnisvollen "Verbundnetz" liegen wo sich mysteriöserweise Ströme jeglicher Herkunft vermischen.

2 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Und in der Nähe von Waldshut gibt es am gegenüberliegenden Rheinufer in der Schweiz auch noch 4 Atomkraftwerke ...

Bei den zuverlässigen Schweizern laufen derzeit 3 der 4 Reaktoren und liefern damit ca 20% des Schweizer Bedarfs (Die machen sich auch sorgen um Strahlungsmüll und Risiken, haben aber das mit der "Grundlast" wenigstens richtig verstanden). 2026 hat Deutschland mehr in die Schweiz exportiert als importiert.

2 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Ebenso die 7 Atomkraftwerke in Belgien

Ein spezieller Fall über den wir uns hier mal unterhalten könnten. Von den häufig als "Schrottreaktoren" bezeichneten Meilern läuft kein einziger, einige sind schon weitgehend zurückgebaut. Hierzu sollten Sie unbedingt ihre Datenbank auffrischen.

2 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

6 in Tschechien

Schau ich mir mal an. Bin ja immer neugierig.

Und woher kommen nun die "36,4%"?

Vor 23 Minuten, phantomas schrieb:

Deutschland hat letztes Jahr 433 Twh Strom verbraucht. Importiert wurden 76 Twh. Also knapp 18 Prozent des Verbrauchs.

Ich würde sehr stark bezweifeln, dass die großen Lieferanten Schweden, Frankreich, Belgien und Niederlande insgesamt nur maximal 17 Twh an Atomstrom exportierten.

Aber man kann dem Strom nun mal nicht die Herkunft ansehen. Jedenfalls hat F 2022, als AKW repariert werden mussten, keinen Strom nach D exportiert und nach der Reparatur große Mengen davon. Das würde logischerweise darauf hindeuten, dass die Exporte der Länder mit AKW hauptsächlich von deren Strommenge abhängig sind. Das beweist ja D ebenso im negativen Sinne

Die Importe von nur 76 TWh sind vermutlich stark manipuliert und zu niedrig angesetzt, weil sie nicht schlüssig sind.

Denn
allein Baden-Württemberg hat nach offiziellen Zahlen der Bundesnetzagentur im Jahr 2025 29,5 TWh Strom importiert (Importquote dort 46,6 %!), siehe meinen Beitrag dazu oben.

Abgesehen davon ist die übliche Angabe der "Netto-Importquote" eine absoluter Manipulation in From einer Nebelkerze und diabolischer "Milchmädchenrechnung".

Sie berechnet sich "Importe abzüglich Exporte".

Was nützt jedoch ein Export, bei dem keine Einnahmen generiert werden, sondern man dem Ausland noch viel Geld zahlen muss, damit sie unseren überflüssigen Strom, für den wir keine Verwendung haben und der deshalb eigentlich niemals produziert werden dürfte, vernichten.

Das ist oft in Norddeutschland der Fall. Wenn ordentlich Wind weht, wird der Strom aus den Windparks und PV-Anlagen dann nach Dänemark oder in die Niederlande entsorgt, wofür die Stromkunden auch noch viel Geld bezahlen müssen.

Somit kann man immer nur den tatsächlichen Inlandsverbrauch insgesamt im deutschen Stromnetz mit den tatsächlichen Importen aus dem Ausland vergleichen.

Diese tatsächlichen Importe sind nötig, um damit überhaupt genug Strom da ist (siehe Baden-Württemberg) und damit unser Stromnetz nicht zusammenbricht, wenn wenig Wind weht oder nicht die Sonne scheint (wie nachts und überwiegend in den Wintermonaten).

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor 30 Minuten, magoo schrieb:

Und woher kommen nun die "36,4%"?

Hatte ich oben alles dargelegt. Einfach mal das Browserfenster aktualisieren.

Im übrigen ist es völlig egal, was gerade in Cattenon oder sonstwo geschieht (Belgien will z.B. aktuell nicht mehr aus der Atomenergie aussteigen, vermutlich weil sich mit Exportstrom nach Deutschland veil Geld verdienen lässt)

Man kann doch nur Jahresstatistiken miteinander vergleichen.

Die von den Grünen beherrschte Landesregierung im Baden-Württemberg präsentiert der Bevölkerung ja sogar noch Zahlen aus einer Zeit, wo dort noch eigene Kraftwerke liefen.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor 34 Minuten, phantomas schrieb:

Deutschland hat letztes Jahr 433 Twh Strom verbraucht. Importiert wurden 76 Twh. Also knapp 18 Prozent des Verbrauchs.

So macht das der geschickte Populist, die Zahlen sind belastbar, nur nicht vollständig. Muss Deutschland also 18% seines Bedarfs zukaufen? Und ist das nicht alles Atomstrom? Fakt ist, dass im europäischen Verbund halt jeder Teilnehmer zwangsläufig am Energiemix des Nachbarn teilnimmt.

Physikalisch hat Deutschland 2025 73 TWh importiert und 55 TWh exportiert. Saldo 18 TWh Import, also etwa 4 Prozent des Verbrauchs.

In 2026 wurde übrigens bisher mehr exportiert als importiert.

Vor 14 Minuten, ID19B1967 schrieb:

Hatte ich oben alles dargelegt.

Ja, das "überschneidet" sich dank Editier-Funktion minütlich immer mehr. Aber Gott, wenn's Ihnen nicht peinlich ist ...

Vor 27 Minuten, magoo schrieb:

So macht das der geschickte Populist, die Zahlen sind belastbar, nur nicht vollständig. Muss Deutschland also 18% seines Bedarfs zukaufen? Und ist das nicht alles Atomstrom? Fakt ist, dass im europäischen Verbund halt jeder Teilnehmer zwangsläufig am Energiemix des Nachbarn teilnimmt.

Physikalisch hat Deutschland 2025 73 TWh importiert und 55 TWh exportiert. Saldo 18 TWh Import, also etwa 4 Prozent des Verbrauchs.

In 2026 wurde übrigens bisher mehr exportiert als importiert.

Da wir eine wetterabhängige Stromproduktion haben, müssen wir bei Sonnenschein die Überproduktion exportieren. Richtig. An Ostern hat das 130 Millionen gekostet, am 1. Mai noch mehr.

Diese Exporte haben aber mit den Importen nichts zu tun. Wir benötigen beides.

Vor 27 Minuten, magoo schrieb:

So macht das der geschickte Populist, die Zahlen sind belastbar, nur nicht vollständig. Muss Deutschland also 18% seines Bedarfs zukaufen? Und ist das nicht alles Atomstrom? Fakt ist, dass im europäischen Verbund halt jeder Teilnehmer zwangsläufig am Energiemix des Nachbarn teilnimmt.

Physikalisch hat Deutschland 2025 73 TWh importiert und 55 TWh exportiert. Saldo 18 TWh Import, also etwa 4 Prozent des Verbrauchs.

In 2026 wurde übrigens bisher mehr exportiert als importiert.

Nein, der Populist zählt ins Ausland zur Entsorgung geschickter, völlig überflüssiger Wind- oder PV-Strom, für den der Kunde dann bis zu 1,– € pro KWh für die Entsorgung zahlen muss, als "Stromexport" und zieht diesen dann von den Importen ab, die absolut notwendig sind, damit es bei uns nicht zum Blackout kommt und hat dann ein "Saldo" von 4 %. 🤣 🤣 🤣

Das ist genau die Datenmanipulation in Form einer diabolischen Milchmädchenrechnung, die ich oben beschrieben hatte. 😂

Auch hier zeigt sich wieder die völlige Absurdität der angeblichen "Energiewende".

Bei uns baut man für teures Geld (Mega-Subventionen, die der Steuerzahler bezahlen muss) Windenergie- und PV-Anlagen, die dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint soviel Strom produzieren, der dann teuer im Ausland entsorgt werden muss. Und wenn Wind- und Sonne fehlen, dann müssen wir nochmal für teures Geld Strom im Ausland kaufen, ohne den unser Stromnetz zusammenbrechen würden.

Im Ausland lacht man sich sich Fäustchen:


Wir bauen Überkapazitäten an Wind- und Solarenergie auf, um die Nachbarländer nicht nur kostenlos mit Strom zu versorgen, sondern denen noch viel Geld zu zahlen, damit sie unseren Strom abnehmen. Und andersherum bekommen die Nachbarländer ein Vielfaches ihres normalen Inlandsstrompreises, wenn sie uns bei Flaute und Dunkelheit Strom aus ihren Atom- sowie Kohle- und Gaskraftwerken liefern, damit unser Stromnetz nicht zusammenbricht.

Deutschland als melkende Kuh, an der sich die Nachbarländer permanent dumm und dämlich verdienen, nur weil die Deutschen – als Einzige auf der Welt – das Hirngespennst einer angeblichen "Energiewende" verfolgen. 😂 😂 😂 😂 😂

Bearbeitet ( von ID19B1967)

1 Stunde her, ID19B1967 schrieb:

... um die Nachbarländer nicht nur kostenlos mit Strom zu versorgen, sondern denen noch viel Geld zu zahlen, damit sie unseren Strom abnehmen.

Fakt ist , dass 2025 für ca. 3 Milliarden Euro 54 TWh exportiert wurden und 76 TWh für 5,3 Milliarden importiert. (Handelsströme, physikalisch 55 TWh / 73 TWh).

Das heißt verkauft für 5,6 Cent/KW, eingekauft für 7,0 Cent. Das zieht sich halt noch hin bis unsere Südlinks mal in Betrieb sind und unser Süden vom eigenen günstigen Strom profitiert. Wird aber schneller fertig als ein neues AKW im Kernkraftwunderland.

1 Stunde her, ID19B1967 schrieb:

weil die Deutschen – als Einzige auf der Welt – das Hirngespennst einer angeblichen "Energiewende" verfolgen

Nö. Das läuft weltweit quasi von alleine und wird ja gerade deshalb von den Profiteuren der alten Drecksenergien so massiv eingebremst. Die Atomindustrie läuft doch schon auf dem Zahnfleisch, der fallen ja nicht nur in Belgien nach und nach die faulen Zähne aus.

1 Stunde her, ID19B1967 schrieb:

... als melkende Kuh ...

Wenn des Bauers Kräfte welken

muss die Kuh sich selber melken.

2 Stunden her, phantomas schrieb:

Da wir eine wetterabhängige Stromproduktion haben, müssen wir bei Sonnenschein die Überproduktion exportieren. Richtig. An Ostern hat das 130 Millionen gekostet, am 1. Mai noch mehr.

Zauberwort : Speicher!

Derzeit massiv blockiert durch Überregulierung ( verkürzt) .

Wenn Frau Reiche wollen würde, könnte man das Problem lösen. Die will aber bekanntlich Gas.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum man immer noch so verbissen an den fossilen Energieträger hängt.

Wir sehen doch aktuell eindrucksvoll wozu das führt.

Achtung Satiere !

IMG_8727.jpeg

Bearbeitet ( von Frank M)

Vor 12 Minuten, Frank M schrieb:

IMG_8727.jpeg

Und nachts und in den 5 Herbst- und Wintermonaten stehen alle Räder still …

Oder kommen dann Deine Speicher zum Einsatz, die den Überfluss-Strom aus dem Sommer für die 5 Monate und den dann in dieser Zeit 40 % größeren Stromverbrauch gespeichert haben?

Bearbeitet ( von ID19B1967)

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