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"Energiewende" und was sie bedeutet

Hervorgehobene Antworten

Vor 7 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

Und diesen obigen Ergüssen zu folgen ist leichter, als beim Spacetourer die O-Ringe am Heizungswärmetauscher in Position zu bringen 😤

Die Heizung funktioniert aber nachher auch 😄.

3 Stunden her, phantomas schrieb:

Batteriespeicher zuhause verschieben oft nur die Bedarfsspitzen. Oftmals gehen sie mit überdimensionierten PV-Anlagen einher, was wiederum ein Problem ist.

Nein, denn das Verschieben der Bedarfsspitzen ist ja der Sinn dabei. Das entlastet das Netz.

1 Stunde her, silvester31 schrieb:

Und genau dieses Schweigen, diese Unfähigkeit, treibt die Wähler an die Ränder und darüber hinaus.

Das Abmurksen der PV- und Windindustrie treibt die Wähler sicher nicht zu AfD. Und die "Linke" würde ich jetzt nicht als Rand bezeichnen, allenfalls als links.

Die sonstige Unfähigkeit treibt die Wähler aber schon zur AfD, das glaube ich auch.

1 Stunde her, phantomas schrieb:

Ich würde an Frau Reiches Stelle die EEG Vergütung so belassen, jedoch eine Steuer auf die Erträge einführen, die zur Finanzierung der Systemkosten dient. Auch auf bestehende Projekte.

Du würdest also bestehende Verträge misachten?

Erträge sind bei allen Anlagen, die über den privaten Bereich hinausgehen, steuerpflichtig. Da solltest Du Dich besser informieren.

1 Stunde her, Ebby Zutt schrieb:

Strompreise, ich höre immer zu teuer.

Und, wie ist das in Korrelation zu der Einkommensentwicklung?

Das Argument zählt nicht. Frag mal den Rächer der Enterbten :-)

Vor 50 Minuten, phantomas schrieb:

Graichen hat sich doch neulich für Atomkraft ausgesprochen.

Nein, hat er nicht.

Heute morgen habe ich an einem Webinar zum Thema Reiches EE-Pläne teilgenommen. Die PV-Industrie reagiert sehr schnell. Die Devise heißt Eigenverbrauchsanteil erhöhen mit allen technischen Mitteln. Durch den Wegfall der Einspeisevergütung ab 2027 werden E-Autos, Wärmepumpen und Klimaanlagen mehr und mehr zum NoBrainer.

HEMS heißt das Zauberwort, das in Verbindung mit dynamischen Strompreisen und V2G in naher Zukunft das Geschehen bestimmen wird.

Vermutlich wird auch Reiche die Energiewende nicht stoppen können, allenfalls verlangsamen.

Die DUH hat inzwischen Vollstreckung des Klimaurteils von 2021 beantragt. Es wird eng für die ewig Gestrigen:

Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Neue Klimaklagen gegen die Bundesregierung: Deutsche Umwe...

• DUH reicht Vollstreckungsantrag zu rechtskräftigem Klima-Urteil ein und klagt zusätzlich gegen das Klimaschutzprogramm 2026 • Klimaschutzprogramm 2026 reicht weder aus, um das gesetzliche Klimaziel

Zeit: 11.5.2026 um 09:28, phantomas schrieb:

Auf Gaskraftwerke, was sollte sie alternativ schon machen?

Das Problem ist ja, dass wir mit Gas als alleiniger Quelle für grundlastfähige Kraftwerke zwei Konsequenzen akzeptieren :

  • Völlige Abhängigkeit vom Ausland. Daher sollten wir den Verbrauch nicht wie geplant erhöhen, sondern reduzieren. Mit sinkendem Gasverbrauch steigen aber natürlich die Vertriebskosten pro kWh ....

  • Zementierung der hohen, nicht konkurrenzfähigen Preise beim Strom. LNG Gas ist um ein vielfaches teurer und dreckiger als leitungsgebundenes Gas und bestimmt dann noch mehr den Strompreis an der Börse.

Wie kommt es eigentlich, dass Frankreich der größte Abnehmer von russischem Gas in Europa ist? Zusammen mit dem Uranimport aus Russland/Kasachstan ist Frankreich ist wohl ziemlich abhängig vom "Ausland". Blöd.

Importe von russischem LNG erreichen Höchststand – Frankreich ist größter Abnehmer

...

Insbesondere Frankreich „importierte im ersten Quartal 2026 mehr russisches LNG als jedes andere europäische Land“ und erreichte dabei nach Einschätzung der Denkfabrik im Januar einen neuen Höchststand.

DIE WELT
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Flüssiggas: Importe von russischem LNG erreichen Höchstst...

Die EU will eigentlich weg von russischem Gas – doch die Realität sieht anders aus. Die Einfuhren haben seit Beginn des Ukraine-Kriegs einen Höchststand erreicht. Russland bleibt der zweitgrößte LNG-L
Vor einer Stunde, -martin- schrieb:

Wie kommt es eigentlich, dass Frankreich der größte Abnehmer von russischem Gas in Europa ist?

Was das russische Flüssiggas angeht haben wir wohl entsprechende Kapazitäten in den Terminals um das Zeug vom Schiff zu holen um dann einen nicht unerheblichen Teil davon an unsere Nachbarn (I, CH, B, D) zu verteilen. So zumindest liest es sich bei TF1.

Ja, Frankreich importiert LNG Gas und leitet es dann teilweise nach D weiter. Das muss unterbunden werden. So wäscht sich D das Gewissen rein, weil offiziell das Erdgas aus F kommt .

Bei Gas und Öl importieren wir über Umwege weiter russische Energie.

1 Stunde her, -martin- schrieb:

Nein, denn das Verschieben der Bedarfsspitzen ist ja der Sinn dabei. Das entlastet das Netz.

Wenn die Sonne scheint, dann fallen alle Betreiber einer PV Anlage als Abnehmer aus. Weil sie ihren eigenen Strom verbrauchen. Dies erhöht erstmal die Anforderungen an den Netzbetreiber, den Überschuss an PV-Strom loszuwerden.

Erst einmal muss also Strom "entsorgt"werden. Nach Sonnenuntergang kann es dann sein, dass der Bedarf an Strom aus Windkraft und fossilen Kraftwerken durch die Speicher erstmal sinkt. Da aber zwei Drittel des Bedarfs durch die Industrie bedingt ist, bleibt diese Nachfrage dennoch bestehen.

Ideal wäre eine Dimensionierung, die nur den Eigenbedarf abdeckt. Wir exportieren ja etwa 40-50 Prozent des erzeugten PV -Stroms an Spitzentagen zu Negativpreisen.

2 Stunden her, -martin- schrieb:

Nein, hat er nicht.

Zitat Graichen :

"Da sollten wir dann auch pragmatisch sein und den alten Kampf Erneuerbare gegen Atomkraft beerdigen: Hauptsache, gemeinsam decken sie schnell über 80 Prozent des europäischen Strombedarfs. Mit dieser Unabhängigkeitsstrategie können wir den EU-Gasbedarf rasch so weit reduzieren, dass wir für den Rest mit norwegischem Gas auskommen."

Immerhin gibt er damit zu, dass sein Chef damals gelogen hat.

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Gasspeicher: Iran-Krieg treibt Gaspreise in die Höhe

Patrick Graichen koordinierte nach dem Ende russischer Gaslieferungen 2022 die deutschen LNG-Notkäufe. Nun warnt er vor Parallelen zum Iran-Krieg, sieht aber auch Unterschiede.
Vor 15 Minuten, phantomas schrieb:

.... kann es dann sein, ...

... wäre ...

Kann sein. Muss aber nicht. Vielleicht, möglicherweise, unter Umständen...

Nachts ist es übrigens dunkler, als draußen.

Deine Beiträge ohne jedes Fundament sind völlig nutzlos.

1 Stunde her, phantomas schrieb:

"Da sollten wir dann auch pragmatisch sein und den alten Kampf Erneuerbare gegen Atomkraft beerdigen: Hauptsache, gemeinsam decken sie schnell über 80 Prozent des europäischen Strombedarfs. Mit dieser Unabhängigkeitsstrategie können wir den EU-Gasbedarf rasch so weit reduzieren, dass wir für den Rest mit norwegischem Gas auskommen."

Pragmatisch wird das schon sein. Ist auch kein Fehler die Atom-Lobby gegen die Gas-Lobby in Stellung zu bringen. Da werden so einige mit sich selber ringen müssen.

Nur traurig, dass der Atomdreck bei "strategischen" Überlegungen prompt wieder unter den Tisch fällt. Auch schade dass dann noch mehr Subventionsgold an den Zukunftsverlierer Atomkraft verplempert wird.

Bearbeitet ( von magoo)
Grammatzik

2 Stunden her, phantomas schrieb:

Bei Gas und Öl importieren wir über Umwege weiter russische Energie.

Ein Bruchteil früherer Tage und auf Umwegen. Es sei auch noch mal daran erinnert, dass Russland die Gaslieferungen per Pipeline selber beendet hat. Gut, dass bei uns damals Pragmatiker an der Regierung waren die schnell und richtig reagiert haben.

Vor 11 Minuten, magoo schrieb:

Ein Bruchteil früherer Tage und auf Umwegen. Es sei auch noch mal daran erinnert, dass Russland die Gaslieferungen per Pipeline selber beendet hat. Gut, dass bei uns damals Pragmatiker an der Regierung waren die schnell und richtig reagiert haben.

Wenn man Russland wirklich daran hindern will, Öl und Gas zu exportieren, muss man die dazu nötige Infrastruktur zerstören. Das macht die Ukraine, zumindest versucht sie das.

Wir haben während des Angriffkrieges AKW abgeschaltet und verstromen seitdem mehr Gas. Das war die schnelle Reaktion darauf, ob das richtig war, daran kann gezweifelt werden. Belgien hat gleichzeitig das Gegenteil gemacht.

Vor 5 Minuten, phantomas schrieb:

Wir haben während des Angriffkrieges AKW abgeschaltet und verstromen seitdem mehr Gas. Das war die schnelle Reaktion darauf, ob das richtig war, daran kann gezweifelt werden. Belgien hat gleichzeitig das Gegenteil gemacht.

Wir haben eben nicht einer "schnellen Reaktion" wegen des Angriffkrieges AKW abgeschaltet sondern aufgrund des Beschlusses einer schwarz-gelben Regierung 2011. Diskutiert wurde in der Situation über eine mögliche Laufzeitverlängerung um ein paar Monate. Das war alles.

Belgien ist mit seiner neuen Atompolitik am Arsch, sitzt auf sieben Schrottmeilern und hat sich für schlappe 15 Milliarden die Müllverantwortung für die nächsten Jahrtausende aufbrummen lassen. Der französische (!) Exbetreiber zieht entlastet von dannen und kümmert sich nun fröhlich um erneuerbare Energien. Da hat Belgien übrigens tolle Projekte, die sind ja nicht durch die Bank atomblöd.

Vor 24 Minuten, phantomas schrieb:

, Belgien hat gleichzeitig das Gegenteil gemacht.

Ob das richtig war, daran kann gezweifelt werden.

3 Stunden her, phantomas schrieb:

Ach Sonneborn, endlich die Klientel gefunden die für ordentlich Traffic auf dem Facebook account sorgt? Das ist so erbärmlich plump.

Warum sollten wir für Öl mehr bezahlen als den Marktpreis? Die USA haben das Sekundär-Embargo ausgesetzt damit das Schattenflotten-Öl offiziell in Dollar abgerechnet wird. So dass die Ölmenge am Dollarmarkt zunimmt und der Preis wieder sinkt der durch den trumpschen Israel-Iran Krieg gestiegen ist. Idiotie im Kreis, aber doch nicht unsere Blödheit.

Es fahren auch keine russischen Tanker nach Amerika, laden um und dann kommt das Öl teurer zu uns. Der Weltmarktpreis schlägt unmittelbar überall zu, hier genau wie in den USA, die sich dabei (auch) ins eigene Knie schießt.

3 Stunden her, magoo schrieb:

Ach Sonneborn, endlich die Klientel gefunden die für ordentlich Traffic auf dem Facebook account sorgt? Das ist so erbärmlich plump.

Warum sollten wir für Öl mehr bezahlen als den Marktpreis? Die USA haben das Sekundär-Embargo ausgesetzt damit das Schattenflotten-Öl offiziell in Dollar abgerechnet wird. So dass die Ölmenge am Dollarmarkt zunimmt und der Preis wieder sinkt der durch den trumpschen Israel-Iran Krieg gestiegen ist. Idiotie im Kreis, aber doch nicht unsere Blödheit.

Es fahren auch keine russischen Tanker nach Amerika, laden um und dann kommt das Öl teurer zu uns. Der Weltmarktpreis schlägt unmittelbar überall zu, hier genau wie in den USA, die sich dabei (auch) ins eigene Knie schießt.

Die USA verkauft zum Weltmarktpreis richtig. Russland verkauft mit deutlichem Abschlag. Diese Spanne nutzen viele Länder aus. Nicht nur die USA.

finanzmarktwelt.de
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Russland zieht an Notbremse für Ölpreis-Rabatte

Russland muss Öl mit hohen Rabatten auf dem Weltmarkt anbieten. Der Iran-Krieg könnte Abhilfe schaffen. Ein Überblick.

Wer Russland schaden will, muss die Infrastruktur zerstören und Sanktionen durchsetzen, die es Russland weltweit erschweren, Öl zu verkaufen.

4 Stunden her, magoo schrieb:

Wir haben eben nicht einer "schnellen Reaktion" wegen des Angriffkrieges AKW abgeschaltet sondern aufgrund des Beschlusses einer schwarz-gelben Regierung 2011. Diskutiert wurde in der Situation über eine mögliche Laufzeitverlängerung um ein paar Monate. Das war alles.

Belgien ist mit seiner neuen Atompolitik am Arsch, sitzt auf sieben Schrottmeilern und hat sich für schlappe 15 Milliarden die Müllverantwortung für die nächsten Jahrtausende aufbrummen lassen. Der französische (!) Exbetreiber zieht entlastet von dannen und kümmert sich nun fröhlich um erneuerbare Energien. Da hat Belgien übrigens tolle Projekte, die sind ja nicht durch die Bank atomblöd.

Belgien hat mit D und F zwei große Nachbarn, die eine völlig unterschiedliche Energiepolitik in Sachen Dekarbonisierung, Unabhängigkeit und Bezahlbarkeit haben..

Belgien war zuerst auf unserem Kurs und hat sich nun für eine fortschrittliche Klimapolitik und die Abkehr von Abhängigkeiten entschieden. Der Rückbau der stillgelegten AKW wurde gestoppt, da wurde aus unserem Fehler gelernt.

Dass unsere Nachbarn eine unideologische langfristige Energiepolitik verfolgen, ist unser Gewinn. So können wir per Stromimporten davon profitieren.

dw.com
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Belgien macht Atomausstieg rückgängig

Das belgische Parlament hat sich für eine Kehrtwende in der Atompolitik entschieden: Alte Meiler sollen länger laufen, neue Reaktoren gebaut werden. Auf diesem Weg möchte das Land auch die Klimaziele

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 31 Minuten, phantomas schrieb:

Die USA verkauft zum Weltmarktpreis richtig. Russland verkauft mit deutlichem Abschlag. Diese Spanne nutzen viele Länder aus. Nicht nur die USA.

Hast du überhaupt mitgekriegt, dass es um die US Sanktionen gegen russischen Ölhandel geht, die vorübergehend ausgesetzt sind?

Vor 39 Minuten, phantomas schrieb:

Wer Russland schaden will, muss die Infrastruktur zerstören und Sanktionen durchsetzen, die es Russland weltweit erschweren, Öl zu verkaufen.

Wer will denn Russland schaden? Das können die wirklich am besten selbst. Ziel der Sanktionen war und ist es, den russischen Krieg zu beenden oder zumindest zu erschweren. Mit einem friedlichen Russland wäre Handel doch kein Problem wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Trump will billige fossile Energie. Das schadet auch oder vor allem Russland. Mit dem Krieg gegen den Iran hat er kurzfristig das Gegenteil erreicht, aber so etwas beruhigt sich auch wieder.

Wir in Europa verteuern fossile Energie ja selbst. Mit einer CO2 Steuer, teuren LNG Importen, merit to Order Strombörsen, ideologischen Verboten etc. Da brauchen wir Trump nicht dazu, der lacht sich darüber ins Fäustchen und verkauft Energie zu Hochstpreisen nach Europa.

Natürlich war der Handel mit Russland ein Problem. Man hat sich bei der Energie abhängig von Russland gemacht und so ihre Aufrüstung finanziert. Davor hat Trump gewarnt.

Jetzt sind wir zwar unabhängig von russischem Gas, aber weiter abhängig von Gaslieferungen aus dem Ausland. Und von den Erneuerbaren aus China. Wir bräuchten aber mehr Resilienz und Effizienz.

Kam gerade gestern im Fernsehen : SEFE, ehemals Gazprom Germania und in deutschem Staatsbesitz, schließt 2023 Lieferverträge über russisches LNG ab. Geliefert wird über Belgien und Frankreich.

https://www.tagesschau.de/investigativ/russland-lng-100.html

3 Stunden her, phantomas schrieb:

https://www.tagesschau.de/investigativ/russland-lng-100.html

Hieraus einen Satz für die Lacher zitiert:

... ein Jahr zuvor hatte Russland Deutschlands Abhängigkeit vom Erdgas als Waffe eingesetzt, Gasspeicher und Pipelines leerlaufen lassen.

Die Verstaatlichung von Gazprom Germania (muss man eigentlich heute noch erklären warum es in der Situation lebenswichtig war, die Kontrolle über die Gasversorgung zu übernehmen?) war ein komplexes Unterfangen, zum Konzern gehörte auch eine Niederlassung in Singapur (u.a.). Die Lieferverträge mit Indien waren kein "Narrativ" sondern real. Russland hatte nach der Verstaatlichung die SEFE (ehemals Gazprom Germania) sanktioniert und auch dort nicht mehr geliefert. SEFE hat die Lieferungen an Indien mit Verweis auf höhere Gewalt eingestellt. Daraufhin hat der indische Partner vor dem Internationale Schiedsgerichthof London auf Zahlung 1,8 Milliarden Dollar Entschädigung geltend gemacht. Das Gezeter damals ging um die Frage, ob der deutsche Steuerzahler etwa dafür aufkommen müsste.

Explizit kein Vorgang, der erst 2026 investigativ aufgeklärt werden musste, hier das Handelsblatt von 2023 als Beispiel:

Deutsche Staatsfirma soll 1,8 Milliarden Dollar zahlen

4 Stunden her, phantomas schrieb:

.

Jetzt sind wir zwar unabhängig von russischem Gas, aber weiter abhängig von Gaslieferungen aus dem Ausland. Und von den Erneuerbaren aus China. Wir bräuchten aber mehr Resilienz und Effizienz.

Oha ! Danke für die Neuigkeiten !

Jetzt hat China auch noch ein Monopol auf Sonne und Wind. Da brauchen wir uns ja keine Gedanken mehr machen. Ist eh alles zu spät.

Und bei dem ganzen Biogas, das über den Atlantik weht....

Witzig, haha…

Den anderen Artikel aus Tagesschau zitiert er nicht. Könnte ja was positives, oh! Das geht aber nicht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/heizungsbauer-gesetz-100.html

Eigentlich bietet Heizungsbauer Michael Mundle aus Sindelfingen in Baden-Württemberg sowohl Öl- und Gasheizungen als auch Wärmepumpen an. Doch die Kunden wollen die fossilen Heizsysteme längst nicht mehr, erklärt er: Die Kunden kauften zu 90 Prozent Wärmepumpen. Die haben sich in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit und Unterhaltungskosten durchgesetzt - und das hätten auch seine Kunden verstanden…

12 Stunden her, phantomas schrieb:

Belgien war zuerst auf unserem Kurs ...

... und macht nun den Fehler den wir vermieden haben:

12 Stunden her, phantomas schrieb:

Der Rückbau der stillgelegten AKW wurde gestoppt.

Die belgischen Pannenmeiler liefen doch schon die letzten 10 Jahre nicht mehr rund. Da gab es Jahre mit kaum 50% Leistung aufgrund technischer Probleme. Überspitzt formuliert könnte man sagen, dass Strom aus Wind und Sonne besser vorhersagbar ist als Strom aus belgischen AKW.

Es existiert bisher offensichtlich nur eine Absichtserklärung, die Reaktoren zu übernehmen. Verträge sollen erst Ende des Jahres nach sorgfältiger Überprüfung der Substanz geschlossen werden. So ist der EX-Betreiber der Anlagen wohl doch nicht aus dem Schneider. Schaunmermal ...

4 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Eigentlich bietet Heizungsbauer Michael Mundle aus Sindelfingen in Baden-Württemberg sowohl Öl- und Gasheizungen als auch Wärmepumpen an. Doch die Kunden wollen die fossilen Heizsysteme längst nicht mehr, erklärt er: Die Kunden kauften zu 90 Prozent Wärmepumpen. Die haben sich in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit und Unterhaltungskosten durchgesetzt - und das hätten auch seine Kunden verstanden…

Na, hoffentlich bleibt das so. Da neue Heizungsgesetz scheint ja ein ganz grosser Wurf zu sein:

Normenkontrollrat zerpflückt schwarz-rotes Heizungsgesetz

»In weiten Teilen kaum verständlich«: Der Normenkontrollrat reagiert mit heftiger Kritik auf den Gesetzentwurf zum Einbau von Heizungen. Er sei »schwach und praxisfern« und für Wohnungseigentümer kaum umsetzbar.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/heizungsgesetz-normenkontrollrat-nennt-kabinettsbeschluss-schwach-und-praxisfern-a-bd105ed5-235a-4af2-b1a5-c05cd71f0de0

19 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Witzig, haha…

Den anderen Artikel aus Tagesschau zitiert er nicht. Könnte ja was positives, oh! Das geht aber nicht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/heizungsbauer-gesetz-100.html

Eigentlich bietet Heizungsbauer Michael Mundle aus Sindelfingen in Baden-Württemberg sowohl Öl- und Gasheizungen als auch Wärmepumpen an. Doch die Kunden wollen die fossilen Heizsysteme längst nicht mehr, erklärt er: Die Kunden kauften zu 90 Prozent Wärmepumpen. Die haben sich in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit und Unterhaltungskosten durchgesetzt - und das hätten auch seine Kunden verstanden…

Richtig, der Kunde kauft, was sich rechnet.

Ob ohne Subventionen für Wärmepumpen und Strom und höher Besteuerung für Öl und Gas die Wahl auch so wäre, weiss ich nicht. Durch die Zuschüsse sind angeblich die Gewinnspannen bei Wärmepumpen fürstlich.

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