13. Juli13. Jul Vor 39 Minuten, RalphB schrieb:Für mich machen Schulden nur dann Sinn,Schulden hätten damals Sinn gemacht als das Geld für umsonst zu haben war. 2014 - 2021. Aber da gab es die Ritter der konservativen Tafelrunde aka die schwarze Nullen die den heiligen Gral der Schuldenbremse vergötterten. Wider alle Vernunft. Schäuble, Altmaier usw... Wo wären wir heute hätte man damals massiv in Bildung, Infrastruktur, Verteidigung und Energiewende investiert statt die legendäre schwäbische Hausfrau als Regierungsvorbild anzupreisen. Und ,FunFact, die Leute haben tatsächlich Sehnsucht nach Mutti. 😭
13. Juli13. Jul 1 Stunde her, RalphB schrieb:Ich sehe nur ein Problem bei Deinem Gedanken: Das immer nur Kohle rausgehauen wird und sich niemand einen Kopp macht, wo vielleicht auch mal eingespart werden kann. Wenn ich mir die Ineffizienz der meisten Behörden anschaue, den Krankenstand dort, die Steuer-Ungerechtigkeiten, Projekte wie Mütterrente und Co, die seit Jahren fehlende Reform der Krankenkassen überhaupt des Gesundheitswesen. Bevor immer Geld rausgehauen wird, sollte man mal die Probleme ordentlich angehen. Und nicht nur die letzten in der Kette als Schuldige finden.Alleine was die Kredite an Zinsen kosten; dieses Geld fehlt schlicht und einfach (30 Milliarden, mit Kommunen und Ländern 45 Milliarden). Für mich machen Schulden nur dann Sinn, wenn Geld in die Zukunft investiert wird. Und nicht, um den bestehenden Haushalt zu tragen.Wo ich absolut mit Dir einer Meinung bin: das Sparen bei denen, die sowieso wenig oder nichts haben, ist eine Sauerei. Und die Diskussion darum dient wohl auch eher dazu, zu verschleiern, dass ab einem bestimmten Einkommen die faktische Steuer deutlich absinkt. Daher wäre ich auch für eine klare Steuer mit eindeutigen Steuersätzen. Und nichts wird abgeschrieben und gegengerechnet.Die oberen 50 Prozent zahlen 95 Prozent der Einkommensteuer, da ist nicht viel mehr zu holen. Man kann sicher ein paar Steuersparmodelle für Topfverdiener eindämmen, aber das rettet den Staatshaushalt nicht.Woran man sparen kann, sind Subventionen, Bürokratie und Verwaltung Natürlich hilft ein Sozialstaat den Bedürftigen unter seinen Bürgern, dies ist seine Aufgabe. Dies muss natürlich genau geprüft und kontrolliert werden. Die Mutterrente kürzen, ebenso die Dauer des Elterngeldes oder der Mitversicherung von Kindern in der Krankenkasse sind Signale zur Reduzierung der Geburtenquote bei Leuten mit Beruf und Einkommen und sollten tunlichst unterlassen werden. Ein Beamter in BaWü bekommt fast 1000 Euro im Monat mehr Gehalt bei der Geburt des 3. Kindes, dann sollte bei den Leistungsträgern der Gesellschaft nicht auch noch das Kinder kriegen bestraft werden. Bearbeitet (13. Juli13. Jul von phantomas)
13. Juli13. Jul 2 Stunden her, RalphB schrieb:Ich sehe nur ein Problem bei Deinem Gedanken: Das immer nur Kohle rausgehauen wird und sich niemand einen Kopp macht, wo vielleicht auch mal eingespart werden kann. Wenn ich mir die Ineffizienz der meisten Behörden anschaue, den Krankenstand dort, die Steuer-Ungerechtigkeiten, Projekte wie Mütterrente und Co, die seit Jahren fehlende Reform der Krankenkassen überhaupt des Gesundheitswesen. Bevor immer Geld rausgehauen wird, sollte man mal die Probleme ordentlich angehen. Und nicht nur die letzten in der Kette als Schuldige finden.Alleine was die Kredite an Zinsen kosten; dieses Geld fehlt schlicht und einfach (30 Milliarden, mit Kommunen und Ländern 45 Milliarden). Für mich machen Schulden nur dann Sinn, wenn Geld in die Zukunft investiert wird. Und nicht, um den bestehenden Haushalt zu tragen.Wo ich absolut mit Dir einer Meinung bin: das Sparen bei denen, die sowieso wenig oder nichts haben, ist eine Sauerei. Und die Diskussion darum dient wohl auch eher dazu, zu verschleiern, dass ab einem bestimmten Einkommen die faktische Steuer deutlich absinkt. Daher wäre ich auch für eine klare Steuer mit eindeutigen Steuersätzen. Und nichts wird abgeschrieben und gegengerechnet.Natürlich. Das schrieb ich ja sogar explizit. Nicht einfach Geld raushauen, aber eben bei ca 0 % Kosten (fed / ezb Leitzins bis vor einiger Zeit) für einen Kredit/Schulden statt dessen dann lieber bei den Ärmsten sparen, fördert keine Volkswirtschaft.Und es ging mir ausschließlich um die Zukunft. Aber das ist eben schon seit Jahrzehnten falsch gelaufen. Das heißt, die Folgen der nicht geförderten Zukunft von gestern tragen wir heute.Das Beispiel, dass z.b. die Baubranche boomt, wenn Kredite günstig sind, und deswegen dann mehr Leute Arbeit haben, die dann selbst wieder Geld ausgeben und investieren können, muss ich Dir als Geschäftsmann sicher nicht näher bringen.Genauso siehts mit Staatsausgaben aus. Die Mütterrentenreform, die vom bayrischen Ministerpräsidenten publikumswirksam gepusht wurde, ist und war übrigens ein ganz schlechtes Beispiel für sinnvolle Ausgaben.Natürlich müssen Strukturen auch immens verbessert werden, aber man braucht auch Geld, um alten Kram auszumisten.Ich sags mal wie früher schon mal frei nach Jürgen Becker bzgl. "Wirtschaft" : Der meiste Umsatz (und Gewinn) wird gemacht, wenn alle mittrinken (und bezahlen können). Bearbeitet (13. Juli13. Jul von Nitsrekds)
13. Juli13. Jul Vor einer Stunde, SeppCx schrieb:Schulden hätten damals Sinn gemacht als das Geld für umsonst zu haben war. 2014 - 2021. Aber da gab es die Ritter der konservativen Tafelrunde aka die schwarze Nullen die den heiligen Gral der Schuldenbremse vergötterten. Wider alle Vernunft. Schäuble, Altmaier usw... Wo wären wir heute hätte man damals massiv in Bildung, Infrastruktur, Verteidigung und Energiewende investiert statt die legendäre schwäbische Hausfrau als Regierungsvorbild anzupreisen. Und ,FunFact, die Leute haben tatsächlich Sehnsucht nach Mutti. 😭Interessant. Dabei haben ausgerechnet die Grünen jeden Anstieg des Wehretats scharf kritisiert. Und unter Rot-Grün sank der Anteil des Wehretats auf den niedersten Stand.Man hätte in der Zeit natürlich das Stromnetz verstaatlichen sollen und die Behörden durch Digitalisierung verschlanken können. Und man hätte einen Aktienfonds für die Rente bilden müssen.
13. Juli13. Jul 1 Stunde her, SeppCx schrieb:Schulden hätten damals Sinn gemacht als das Geld für umsonst zu haben war. 2014 - 2021. Aber da gab es die Ritter der konservativen Tafelrunde aka die schwarze Nullen die den heiligen Gral der Schuldenbremse vergötterten. Wider alle Vernunft. Schäuble, Altmaier usw... Wo wären wir heute hätte man damals massiv in Bildung, Infrastruktur, Verteidigung und Energiewende investiert statt die legendäre schwäbische Hausfrau als Regierungsvorbild anzupreisen. Und ,FunFact, die Leute haben tatsächlich Sehnsucht nach Mutti. 😭Ganz genau so wars gemeint und eigentlich auch geschriebrn. Natürlich zukunftsausgerichtet.
13. Juli13. Jul https://edition.cnn.com/2026/07/13/climate/trump-new-coal-plants-could-cost-billions…It would cost more than $10 billion to construct a 1.6 gigawatt coal plant outfitted with carbon capture, like the proposed one in West Virginia, according to an independent analysis prepared for the Wyoming Energy Authority this year. Similarly, it would cost more than $8 billion to build a plant the size of the 1.25 gigawatt Alaska project.It’s more than double the cost of building a natural gas plant with carbon capture, and more than four times the cost to establishnew solar, according to the Wyoming analysis (this analysis did not factor federal tax credits into building costs). Only erecting a new nuclear power plant is more expensive…Ums mit Obelix zu sagen: die spinnen die alten Männer in US.Aber sieh an, der letzte Satz meines Zitats 👍Also ziehen wir mal den Konsens, Kohle weg, Atomkraft weg, Solar/ Wind & Wasserkraft ( mit Speichern) hinstellen
13. Juli13. Jul 1 Stunde her, Nitsrekds schrieb:Natürlich. Das schrieb ich ja sogar explizit.Ich sehe mich auch nicht im Widerspruch zu Dir. Vielleicht etwas andere Gewichtung.
13. Juli13. Jul Vor 3 Minuten, RalphB schrieb:Ich sehe mich auch nicht im Widerspruch zu Dir. Vielleicht etwas andere Gewichtung.Oki. Dann ist Deine Interpretation meiner Ausführungen bei mir anders angekommen.
13. Juli13. Jul 3 Stunden her, SeppCx schrieb:Schulden hätten damals Sinn gemacht als das Geld für umsonst zu haben war. 2014 - 2021.Das setzt aber voraus, dass die Schulden wieder "weg" sind bis der Zinssatz steigt. Die Vergangenheit zeigt aber, dass die Schulden nicht zurückgezahlt werden. Da kannst du gerne bergeweise Geld geschenkt nehmen. Ein Großteil davon verpufft sinnlos in der Luft. W wie weg. Und zehn oder zwanzig Jahre später wenn refinanziert werden muss, dann gibts nen lustigen Zinssatz wenn man Pech hat.Wenn man sich die Haushaltsplanung bis 2030 anguckt, dann kann einem ohnehin schummerig werden. Anstatt die Sozialsysteme den nötigen (und schmerzlichen) Reformen zu unterziehen muss dieses Pyramidenschema immer teurer subventioniert werden. Dieses Geld ist großteils "weg".Anders sähe es aus bei sinnvollen Investitionen in die Zukunft. Infrastruktur. Bildung. Familie. Energie.10 Stunden her, magoo schrieb:Heißt das eigentlich, dass "deren (nicht-)Demokratie" "unserer Demokratie" überlegen ist?Ja.Unter gewissen Gesichtspunkten.Das hat mit der Staatsform aber nur untergeordnet zu tun. Bearbeitet (13. Juli13. Jul von schwinge)
13. Juli13. Jul Vor 21 Minuten, schwinge schrieb:Sozialsysteme ... PyramidenschemaDas Umlagesystem ist kein Pyramidenschema. Schieflagen bei der Umlage sind was anderes als ein Schneeballsystem. Nur damit schon mal die Begrifflichkeiten bei der Diskussion stimmen und nicht in die Irre leiten ...
13. Juli13. Jul Vor 39 Minuten, schwinge schrieb:Ja.Unter gewissen Gesichtspunkten.Das hat mit der Staatsform aber nur untergeordnet zu tun.Sagen wir erst mal: Volkswirtschaftliche Gesichtspunkte.Ist das kein Problem, wenn man egal was es kostet in alles investiert (Sonne, Wind, Kohle, Uran, Thorium) und am Ende einfach brach liegen lässt, was nicht gebraucht wird? Oder rächt sich das ökonomisch? Kommen nach den Neubau Geisterstädten die Geisterkraftwerke? Sind sie im Vorteil oder ist der westlich liberale Markt im Vorteil, der Risiken stets mit einpreist (oder es zumindest glaubt)?
14. Juli14. Jul Hier mal kompetent Luft-Wasser und Luft-Luft-Wärmepumpen verglichen, auch unter der Berücksichtiung der Kondenswasserproblematik.:Grüße,Joschko Bearbeitet (14. Juli14. Jul von Joschko)
14. Juli14. Jul 4 Stunden her, schwinge schrieb:Das setzt aber voraus, dass die Schulden wieder "weg" sind bis der Zinssatz steigt.Nee, der Zinssatz wird in der Regel für die Kreditlaufzeit festgelegt. Mein Hauskredit kostet mich auch heute nur 1% Zinsen, 2017 verlängert nicht unüblich. Da wurden ja schon negative Zinsen erhoben. Für neue Schulden gelten natürlich wieder neue Bedingungen.Gruß,Joschko Bearbeitet (14. Juli14. Jul von Joschko)
14. Juli14. Jul 7 Stunden her, magoo schrieb:Sagen wir erst mal: Volkswirtschaftliche Gesichtspunkte.Ist das kein Problem, wenn man egal was es kostet in alles investiert (Sonne, Wind, Kohle, Uran, Thorium) und am Ende einfach brach liegen lässt, was nicht gebraucht wird? Oder rächt sich das ökonomisch? Kommen nach den Neubau Geisterstädten die Geisterkraftwerke?Sind sie im Vorteil oder ist der westlich liberale Markt im Vorteil, der Risiken stets mit einpreist (oder es zumindest glaubt)?Einfach alle Subventionen streichen, der Staat betreibt das Stromnetz und für die Stromversorgung stellt man Regeln auf. Den Rest regelt der Markt an der Börse. Oder wie in F nimmt der Staat am Markt teil und streicht dann auch die Gewinne ein. In Argentinien regiert der libertäre Milei und dann hält sich der Staat weitgehend heraus. Dort wird jetzt ein privat finanziertes AKW gebaut. Laut den Energiewende Experten ja ein Ding der Unmöglichkeit.Kronen ZeitungPrivat finanziert: Argentinien baut neues AKWArgentinien baut seine Kapazitäten im Bereich der Kernenergie aus. Am Mittwoch ist der Bau eines neuen Reaktors in der Nähe der Hauptstadt Buenos ...
14. Juli14. Jul 9 Stunden her, schwinge schrieb:Das setzt aber voraus, dass die Schulden wieder "weg" sind bis der Zinssatz steigt. Die Vergangenheit zeigt aber, dass die Schulden nicht zurückgezahlt werden.Die Vergangenheit zeigt aber auch das es anscheinend immer nötig sein wird dieses auf Wachstum basierende System mit Schulden am Leben zu erhalten. Und die Vergangenheit hat auch gezeigt das es fast nie möglich war sich für umsonst zu verschulden. Diese geschichtlich einmalige Gelegenheit, quasi ein Elfmeter aufs leere Tor, wurde grandios versemmelt. Aber was solls, wir leben eben in einer Zeit in der man sogar mathematisch eindeutige Fakten einer persönlichen Lebenseinstellung unterordnet.
14. Juli14. Jul Frankreich, Belgien und Spanien größte AbnehmerHauptabnehmer waren laut Kpler Frankreich mit 3,74 Millionen Tonnen, Belgien mit 2,7 Millionen Tonnen und Spanien mit 2,5 Millionen Tonnen. Weitere Ladungen gingen in die Niederlande und nach Portugal. Wichtigste Anlandeterminals waren Zeebrügge, Dünkirchen und Montoir.https://www.berliner-zeitung.de/article/vor-importverbot-eu-kauft-rekordmenge-lng-aus-russischer-arktis-10192301uran für Frankreich aus Russland Bearbeitet (14. Juli14. Jul von bulleryan)
14. Juli14. Jul 1 Stunde her, SeppCx schrieb:Die Vergangenheit zeigt aber auch das es anscheinend immer nötig sein wird dieses auf Wachstum basierende System mit Schulden am Leben zu erhalten. Und die Vergangenheit hat auch gezeigt das es fast nie möglich war sich für umsonst zu verschulden. Diese geschichtlich einmalige Gelegenheit, quasi ein Elfmeter aufs leere Tor, wurde grandios versemmelt. Aber was solls, wir leben eben in einer Zeit in der man sogar mathematisch eindeutige Fakten einer persönlichen Lebenseinstellung unterordnet.Ganz genau. Das ist wirklich tragisch zinsfreie Kredite nicht zu nutzen zu Gunsten der proklamierten Schuldenbremse. Blutenreiner Populismus der elitären Liga wie Lindner u.a.
14. Juli14. Jul 7 Stunden her, Joschko schrieb:Nee, der Zinssatz wird in der Regel für die Kreditlaufzeit festgelegt.Ganz genau. Und danach? Wird refinanziert, zu dem dann aktuellen Zinssatz.Für jeden geliehenen Euro muss "bis in alle Ewigkeit" Zins gezahlt werden.In der vergangenen Niedrigzinsphase sind sicherlich auch einige "Altlasten" (vorübergehend) günstig refinanziert worden. Die ist also nicht ohne Vorteile verstrichen.Leider weiß ich nicht, wo man sowas nachgucken könnte - wenn man da überhaupt öffentlich an solche Informationen drankommt.11 Stunden her, magoo schrieb:Sagen wir erst mal: Volkswirtschaftliche Gesichtspunkte.Ist das kein Problem, wenn man egal was es kostet in alles investiert (Sonne, Wind, Kohle, Uran, Thorium) und am Ende einfach brach liegen lässt, was nicht gebraucht wird? Oder rächt sich das ökonomisch? Kommen nach den Neubau Geisterstädten die Geisterkraftwerke?Sind sie im Vorteil oder ist der westlich liberale Markt im Vorteil, der Risiken stets mit einpreist (oder es zumindest glaubt)?Das lustige ist ja, dass "hier bei uns" gerne solange zugesehen wird, bis die Blase von alleine platzt. Und der Steuerzahlende trägt im Zweifel das Risiko ("too big to fail").In China läuft das anders. Brauchst dir nurmal angucken, wie die Immobilienblase gehandelt wurde. Da hat der Staat selbst die Nadel in den Ballon gepikst. Absichtlich.
14. Juli14. Jul 4 Stunden her, phantomas schrieb:In Argentinien regiert der libertäre Milei und dann hält sich der Staat weitgehend heraus. Dort wird jetzt ein privat finanziertes AKW gebaut. Laut den Energiewende Experten ja ein Ding der Unmöglichkeit.Quark. Der Staat ist mit 40% einer der "privaten" Investoren und beim Reaktor handelt es sich um einen argentinischen Typen der mit Steuergeldern entwickelt wurde. Steuererleichterungen und deregulierte Genehmigungsverfahren gibt es obendrauf und selbstverständlich haftet Argentinien im Schadensfall wie international üblich.Das "privat" ist nüscht wie libertär-ideologisches Framing, man könnte auch kackdreist gelogen sagen. Spatenstich steht übrigens noch aus, melde dich doch dann noch mal. Ist ja eher selten, dass angekündigte Reaktoren wirklich gebaut werden ...
14. Juli14. Jul Vor 52 Minuten, schwinge schrieb:Leider weiß ich nicht, wo man sowas nachgucken könnte - wenn man da überhaupt öffentlich an solche Informationen drankommt.Noch muss der Staat dir sowas auf Nachfrage sagen, aber vieleicht nicht mehr lange:DeutschlandfunkNach Maut- und Masken-Affäre: Regierung will Akteneinsich...Das Informationsfreiheitsgesetz ermöglichte die Aufdeckung von Maskendeals. Nun drohen bei Behörden-Auskünften durch eine IFG-Reform massive Hürden.Das gehört aber wohl eher ins "Zeitgeschehen".Gruß,Joschko
14. Juli14. Jul 16 Stunden her, phantomas schrieb:Die oberen 50 Prozent zahlen 95 Prozent der Einkommensteuer, da ist nicht viel mehr zu holenDie Einkommenssteuer ist aber im Vergleich eine nicht sehr hohe Summe….https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Steuereinnahmen/_inhalt.html
14. Juli14. Jul 1 Stunde her, schwinge schrieb:Das lustige ist ja, dass "hier bei uns" gerne solange zugesehen wird, bis die Blase von alleine platzt. Und der Steuerzahlende trägt im Zweifel das Risiko ("too big to fail").In China läuft das anders. Brauchst dir nurmal angucken, wie die Immobilienblase gehandelt wurde. Da hat der Staat selbst die Nadel in den Ballon gepikst. Absichtlich.Tja, deine Superchinesen. Die haben ihre systemischen (Staats-)Banken mit Liquiditätszufluss gerettet und die privaten Käufer, Baufirmen und Investoren im Regen stehen lassen (Verluste 80 - 95%). Wo liegt jetzt der Unterschied? Ach ja, die machen das absichtlich.Die Chinesen hatten übrigens einen Vertrag mit Argentinien für ein schlüsselfertiges AKW. Ist im üblichen Rahmen der Atomkraft-Renaissance aber auch nicht gebaut worden. Topic.
14. Juli14. Jul 6 Stunden her, phantomas schrieb:Einfach alle Subventionen streichenUnd wer bezahlt dann die (End-)Lagerung des Atommülls?
14. Juli14. Jul Vor 16 Minuten, -martin- schrieb:Und wer bezahlt dann die (End-)Lagerung des Atommülls?Wie bislang : die Betreiber
14. Juli14. Jul Vor 19 Minuten, phantomas schrieb:Wie bislang : die BetreiberLeider wieder gelogen. Dürfen wir jetzt Pinocchio zu Dir sagen?Die Endlagerung wird Gesamtkosten zwischen 140 und 170 Milliarden Euro bis zum Jahr 2100 verschlingen. Dem gegenüber steht das aktuelle Vermögen des KENFO-Fonds, das durch erfolgreiche Kapitalmarktinvestitionen auf rund 25,6 Milliarden Euro angewachsen ist. Die entstehende Deckungslücke von weit über 100 Milliarden Euro muss komplett aus dem Steuerzahler-Budget bezahlt werden.Für die gesamte atomare Entsorgung rechnet die Bundesregierung bis 2100 mit rund 170 Milliarden Euro, wobei jedes zusätzliche Jahr der Endlagersuche die Rechnung erhöhen dürfte. Teilweise kommt das Geld von den Kraftwerksbetreibern – 24 Milliarden Euro an Rücklagen haben sie dem Bund hinterlassen. Der Rest muss aus Steuermitteln bezahlt werden.https://www.zeit.de/wissen/2024-08/atommuell-endlager-suche-steffi-lemke-faq
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