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Xavier . Alles heile geblieben?


Frank M

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Wie ich heute erfahren habe, wurde der 76er Porsche eines Bekannten beim Sturm von einem Baum begraben.

Einmal sauber in der mitte gefaltet .

Er hatte den Wagen leider nicht in die Garage fahren können, weil die genau zu diesem Zeitpunkt umgebaut wurde.

Murphy. 

Gibt es hier auch Opfer zu beklagen?

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vor 1 Stunde, Frank Möllerfeld sagte:

Wie ich heute erfahren habe, wurde der 76er Porsche eines Bekannten beim Sturm von einem Baum begraben.

Einmal sauber in der mitte gefaltet .

Er hatte den Wagen leider nicht in die Garage fahren können, weil die genau zu diesem Zeitpunkt umgebaut wurde.

Murphy. 

Gibt es hier auch Opfer zu beklagen?

Bei uns stehen alle Bäume noch. 

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vor einer Stunde, Frank Möllerfeld sagte:

In Berlin hat es nach neuestem Stand insgesamt 20 000 Bäume umgehauen.

DIe Natur hatte ein Einsehen und Platz für einen neuen Flughafen geschaffen:D.....

Ein paar entwurzelte Bäume aber keine Schäden,keine Menschen verletzt..also alles gut gegangen.

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Jeder Baum ist schon ein Schaden. Das werden die meisten aber vermutlich erst dann kapieren, wenn es zu spät ist.

ich möchte jetzt ( obwohl nicht mehr verhinderbar, da einfach fakt) kein Horrorszenario aufbauen, aber wer die Veränderungen nicht bemerkt, der ist echt daneben.

Ich bin aber keiner, der jetzt auf der Schiene - die Menschheit ist schuld - mitschwimmt. Es ist eine große Veränderung spürbar und diese wird sich noch verstärken. Ob diese jetzt "normal" geartet ist oder durch den alles beherrschenden Menschen und seine Hinterlassenschafften oder Ergebnisse seines Tuns begründet ist, ist für mich zweitrangig. Mich interessieren mehr die Reaktionen darauf. Wie begegnet man dieser Gewalt, bzw. wie schätzt man sie ein ?

In den USA passiert außer Warnungen noch  einiges mehr. Hier in D kommen zwar Warnungen, sonst passiert jedoch nichts. Die 10 ? Tote hätte man vermeiden können, sage ich mal. Nur durch aussagekräftige Aussagen, die die Leute zu Hause halten wäre es nicht so schlimm gekommen. Es war so ungefähr vor 3 Jahren, da gab es im Norden Windgeschwindigkeiten von 140-160 km/h. Die Wetterdienste haben "nur" 120 zugegeben. Erklärung dazu: Wir waren im Jahr davor dort oben und haben mit dem Vermieter lange Gespräche geführt. Die Gegend dort hatte schon öfter Sturm mit 120 km/h, wie wir hier auch. Da ist nie viel passiert, auf jeden Fall nicht mehr als hier im Süden auch. Es standen nach jedem Sturm noch alle Bäume auf dem Grundstück und auch fast alle im Ort und drumherum. Dieser Sturm war aber anders. Er hat alle höheren Bäume auf dem Grundstück und im Ort umgeweht und noch einiges anderes. Aber jetzt zu meinen eigenen Feststellungen. Wir wohnen jetzt schon seit 99 hier auf der "Höhe". Ich schreib das so, weil es nur 365 m über NN sind. So was wie in den letzten Jahren gab es hier seit Lothar nicht. Die letzten Stürme haben uns regelmäßig das Dach abgedeckt. Der letzte im Frühjahr hat dann auch mein Auto erwischt, Kotflügel,Motorhaube und Stoßstange. Ich hab die Schnauze voll und möchte jedem der den Wandel verniedlicht am liebsten freiweg in die Fresse schlagen. Die neue USA möchte ich hier besonders ins Auge fassen. Aber auch hier, im ach so fortschrittlichen D läuft noch sehr viel schief, bzw. überhaupt nicht. Die Entscheidungsträger ( vom Volk gewählt) sind sich ihrer Verantwortung überhaupt nicht bewußt, genauso wenig wie die Bevölkerung. Ich muß doch aber zur Arbeit !!!

 Wenn Sturm, dann isses erstmal Sch.....egal, wann man zur Arbeit kommt, finde ich. Zu überleben ist wichtiger, für einen selbst und auch für die von einem abhängigen. Ich bin mittlerweile gefühlsmäßig schon zu oft von der Arbeit durch Orkanböen nach Hause gerast, um da wenigstens noch einiges zu retten oder das Haus noch bewohnbar zu erhalten.

Ich habe darauf keinen Bock mehr.

Ändert was, ihr Volksvertreter und allwissende Verleugner !!!!!

PS: Ich weiß natürlich, da gibts nichts mehr viel dran zu verändern, aber "man" (bzw. Frau M.) könnte  doch wenigstens versuchen es nicht so schlimm enden zu lassen. Aber nööööö, wir wiegen das Volk in Sicherheit, notfalls mittels der altbekannten Raute, welche sich ja schon öfter bewährt hat.

Hat die angesprochene Frau sich überhaupt schon mal mit diesem Thema befasst ? Wenn ja, dann vermutlich nur mit dem Ergebnis, es löst unser Flüchtlingsproblem auf recht elegante Art und Weise.,

Bevor ich mich jetzt noch in Rage schreibe hör ich lieber auf.

Edited by Wurzelsepp
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vor 18 Minuten, Wurzelsepp sagte:

Bevor ich mich jetzt noch in Rage schreibe hör ich lieber auf.

d'accord

ich stimme dir absolut zu

.....und überlege gerade ob ich eine Prognose starte an wie viel Tagen es diesen Winter hier schneit und wie lange das weiße Zeug wohl rumliegt.

Letzten Winter wars ein halber Meter ....lang

 

Achso, betreffs dem Sturm, da lag hier nur etwas Laub auf der Straße

Edited by Manson
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vor 16 Minuten, Manson sagte:

 Achso, betreffs dem Sturm, da lag hier nur etwas Laub auf der Straße

Dann habt ihr Glück gehabt.

Meine älteste war, war es letztes oder vorletztes Jahr dort, zum Festival.

Was glaubst du, wie wir hier auf Kohlen gesessen sind ? Ich sass hier vorm Pc und hab ihr immer geschrieben, wann sie sich wegen Gewitter in Sicherheit bringen soll.

Meinst du , das macht Spaß ?

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vor 51 Minuten, Wurzelsepp sagte:

Meinst du , das macht Spaß ?

Nö, wie gesagt, ich geb dir absolut Recht

Wir liegen hier relativ geschützt, der Wind, der von Westen kommt muss erst durch die ganze Ortschaft, die anderen Himmelsrichtungen sind durch mehr oder weniger hohe Berge geschützt. Überschwemmungen sind auch so gut wie unmöglich da abfallendes Gelände auf 2 Seiten des Grundstücks und die beiden anderen Seiten sind entweder bebaut oder nur Marginal Höher. Fluß ist weit genug weg und für Lawinen sind die Berge zu Niedrig und auch weit genug weg. Tektonisch ist das Gebiet hier auch Stabil. Gewitter entladen sich auch Größtenteils weiter oben in den Bergen.

Eigentlich kann uns nur ein Flugzeug auf den Kopf fallen ...oder der Himmel - ich zieh hier nicht weg

Edited by Manson
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vor 7 Stunden, Manson sagte:

d'accord

ich stimme dir absolut zu

.....und überlege gerade ob ich eine Prognose starte an wie viel Tagen es diesen Winter hier schneit und wie lange das weiße Zeug wohl rumliegt.

Letzten Winter wars ein halber Meter ....lang

 

Achso, betreffs dem Sturm, da lag hier nur etwas Laub auf der Straße

In größeren Städten findet man Schnee oft im Bahnhofsviertel. ;)

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vor 10 Stunden, Wurzelsepp sagte:

Ich bin aber keiner, der jetzt auf der Schiene - die Menschheit ist schuld - mitschwimmt.

Stimmt dafuer hast Du ja die Politiker:rolleyes:! Falls es Dir nicht aufgefallen ist, die Politik beschaeftigt sich durchaus mit dem Klimawandel. Die Ursachen kann man aber nicht einfach ausschalten und schon gar nicht gegen die Bevoelkerung. Die wahrscheinlichen Ursache, der Ausstoss von klimabeeiflussenden Gasen traegst Du selbst mit. Fahrst Du wenigstens ein Elektrofahrzeug, gehst die meisten Strecken zu Fuss, Fahrrad oder oeffentlichenVerkehrsmitteln, verzichtest weitgehend auf Fleischkonsum und hast ein Niedrigenergiehaus? 

Statt dessen infantile Krafthuberei! Geh doch wenigstens in die Politik, wenn Du glaubst das besser zu wissen und zu koennen!

Mit dem zynischen Einbringen der Fluechtlinge und dem billigen Politikerbashing verichtest Du uebrigens das Werk derjenigen, die bis vor kurzem eine Klimawandel voellig in Abrede gestellt haben und jetzt daran zweifeln, dass der Mensch darauf eine Einfluss hat. Wieviel Bier hattest Du den schon?

Die von Dir Gescholtene bemueht sich gerade den Praesidenten der groessten Volkswirtschaft davon zu ueberzeugen, nicht aus dem Klimaabkommen auszusteigen. Was koennte den die Politik deiner Meinung nach tun, wenn Du schon die Ursache fuer zweitrangig haellst? Stuerme verbieten? Woechentliche Katastrophenschutzuebungen? Oder einfach mal eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen beschliessen, was in einem Monat wahrscheinlich mehr Menschen das Leben rettet, als Menschen Naturkatastrophen in Deutschland im Jahr zum Opfer fallen?

Was soll den Hubschraubermutti noch alles tun? Wer bei Sturm Auto faehrt**, in die Klapse einweisen?

Zitat

Ich sass hier vorm Pc und hab ihr immer geschrieben, wann sie sich wegen Gewitter in Sicherheit bringen soll.

 

Du scheinst ja echt auf Hubschrauber zu stehen! Wie alt war denn die Kleine? Mann, war das Leben schoen, als ich noch ohne Pappis Ratschlaege* auf ein Festival gehen konnte.....aber damals gab es ja auch noch keine Gewitter! Ich wuerde sie einsperren, das ist das sicherste!

*Die hat er natuerlich auch gegeben, aber nach dem schliessen der Haustuer war es vorbei:lol:!

**das hat wohl den meisten Menschen das Leben gekostet

Noch ne Edith: Wann ich statt auf die Arbeit zu fahren zu Hause bleibe, mein Hab, Gut, Heim; Familie oder sonst was zu schuetzen, entscheide ich selbst dafuer brauch ich keinen Politiker! Was willst Du also? Betreutes Wohnen?

Edited by MatthiasM
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vor 10 Stunden, Wurzelsepp sagte:

Jeder Baum ist schon ein Schaden. Das werden die meisten aber vermutlich erst dann kapieren, wenn es zu spät ist.

ich möchte jetzt ( obwohl nicht mehr verhinderbar, da einfach fakt) kein Horrorszenario aufbauen, aber wer die Veränderungen nicht bemerkt, der ist echt daneben.

Ich bin aber keiner, der jetzt auf der Schiene - die Menschheit ist schuld - mitschwimmt. Es ist eine große Veränderung spürbar und diese wird sich noch verstärken. Ob diese jetzt "normal" geartet ist oder durch den alles beherrschenden Menschen und seine Hinterlassenschafften oder Ergebnisse seines Tuns begründet ist, ist für mich zweitrangig. Mich interessieren mehr die Reaktionen darauf. Wie begegnet man dieser Gewalt, bzw. wie schätzt man sie ein ?

In den USA passiert außer Warnungen noch  einiges mehr. Hier in D kommen zwar Warnungen, sonst passiert jedoch nichts. Die 10 ? Tote hätte man vermeiden können, sage ich mal. Nur durch aussagekräftige Aussagen, die die Leute zu Hause halten wäre es nicht so schlimm gekommen. Es war so ungefähr vor 3 Jahren, da gab es im Norden Windgeschwindigkeiten von 140-160 km/h. Die Wetterdienste haben "nur" 120 zugegeben. Erklärung dazu: Wir waren im Jahr davor dort oben und haben mit dem Vermieter lange Gespräche geführt. Die Gegend dort hatte schon öfter Sturm mit 120 km/h, wie wir hier auch. Da ist nie viel passiert, auf jeden Fall nicht mehr als hier im Süden auch. Es standen nach jedem Sturm noch alle Bäume auf dem Grundstück und auch fast alle im Ort und drumherum. Dieser Sturm war aber anders. Er hat alle höheren Bäume auf dem Grundstück und im Ort umgeweht und noch einiges anderes. Aber jetzt zu meinen eigenen Feststellungen. Wir wohnen jetzt schon seit 99 hier auf der "Höhe". Ich schreib das so, weil es nur 365 m über NN sind. So was wie in den letzten Jahren gab es hier seit Lothar nicht. Die letzten Stürme haben uns regelmäßig das Dach abgedeckt. Der letzte im Frühjahr hat dann auch mein Auto erwischt, Kotflügel,Motorhaube und Stoßstange. Ich hab die Schnauze voll und möchte jedem der den Wandel verniedlicht am liebsten freiweg in die Fresse schlagen. Die neue USA möchte ich hier besonders ins Auge fassen. Aber auch hier, im ach so fortschrittlichen D läuft noch sehr viel schief, bzw. überhaupt nicht. Die Entscheidungsträger ( vom Volk gewählt) sind sich ihrer Verantwortung überhaupt nicht bewußt, genauso wenig wie die Bevölkerung. Ich muß doch aber zur Arbeit !!!

 Wenn Sturm, dann isses erstmal Sch.....egal, wann man zur Arbeit kommt, finde ich. Zu überleben ist wichtiger, für einen selbst und auch für die von einem abhängigen. Ich bin mittlerweile gefühlsmäßig schon zu oft von der Arbeit durch Orkanböen nach Hause gerast, um da wenigstens noch einiges zu retten oder das Haus noch bewohnbar zu erhalten.

Ich habe darauf keinen Bock mehr.

Ändert was, ihr Volksvertreter und allwissende Verleugner !!!!!

 

jetzt bin ich etwas baff über Deine Sicht;   dachte bislang, das wir irgendwie auf einer Wellenlänge liegen.... war wohl 'n Irrtum.

1999 habe ich Lothar hier sehr drastisch erlebt, Haus kaputt (Versicherungsschaden > 40.000),  meine tägliche Strecke zur Arbeit tagelang wegen liegender Bäume gesperrt;  auf die Idee,  dafür Politik, Behörden oder den Wetterdienst verantwortlich zu machen wäre ich zuallerletzt gekommen.

Wenn es Dir bei jedem Sturm das Dach abdeckt - schon mal drüber nachgedacht das Euer Dach vielleicht bauartbedingt nicht in die Umgebung passt ?  

 

 

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Schreibtischtäter

In einem (aber nicht nur dem!) Punkt muss ich chrissodha zustimmen... ich bin auch baff!

Hauptsächlich allerdings darüber:
Da erkundigt sich jemand mit einer eigentlich ganz einfachen (und vielleicht auch besorgten) Anfrage, wie andere einen (glücklicherweise hierzulande) nicht alltäglichen Sturm überstanden oder evtl. Schäden davon getragen haben ... und das Ganze artet schon nach gerade mal einer Handvoll von Beiträgen aus in eine Art allgemeinpolitischer Abrechnung (oder was immer das auch sein soll :confused:).

Unfassbar!

 

Achso... Edith zu der eigentliche Frage:
Wir haben hier wieder mal Glück gehabt (wie schon zuvor bei angekündigten Unwettern).
Hier sind auch nur ein paar Blätter mehr gefallen - die wären sonst aber wohl ohnehin in einigen Wochen abgestürzt.

Edited by Schreibtischtäter
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Also mal ganz ehrlich, solche Stürme (um 110-120 km/hsind hier oben (nörd. S.-H.) echt normal, da hats pro jedes Jahr mehrere von. Und zwar ohne das da nennenswert viel drüber berichtet wird. Vor fast genau 4 Jahren hatten wir hier einen der richtig was kaputt gemacht hat, das war dann aber auch 140+ im Binnenland. Was bei Xavier anders ist, ist wohl das er schon sehr früh war und viele Bäume nocht belaubt waren. Der Politik da die direkte Schuld für zu geben halte ich für etwas gewagt. Vorwerfen kann man da eigentlich nur, das die mit dem Klimawandel hohe Abgaben begründen ohne das dieses eine direkte Besserung bringen kann. Wie auch, außer man nimmt einen Teil dieses Geldes und steckt es in alternative Technologien, aber da wird hier ja auch gleich wieder rumgejammert.

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Jetzt muss ich aber mal für Herbert in die Bresche springen. Ich war ja schon des öfteren bei seiner Familie zu Besuch und seine Kinder sind mit Sicherheit weder überbehütet noch eingesperrt!

Seine Besorgnis ist der allgegenwärtigen Panikmache geschuldet und wenn man dann noch berücksichtigt, das es auf den Höhenrücken in kleinen Dörfern erheblich wehen kann weil keine natürlichen oder gebauten Hindernisse im Weg sind, realisiert hat, das Unwetter mit Starkregen deutlich zugenommen haben und in seiner unmittelbaren Nachbarschaft im Tal eine Ortschaft letztes Jahr quasi weggespült wurde, dann kann man das schon nachvollziehen.

Zur Zeit dieses Starkregens habe ich selbst versucht ihn anzurufen um zu Fragen, ob mit ihm und seiner Familie alles in Ordnung ist, das ist wohl eigentlich natürlich wenn man jemandem nahesteht und innerhalb der Familie wohl noch mehr. (bin nicht durchgekommen weil das Telefonnetz Tot war)

Sicher soll man seine Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, aber ohne Gleichgültig zu wirken ....die Balance zu finden ist manchmal schwer!

Und das ihm anhand von schmelzenden Polkappen, Gletschern und den an Intensität und Häufigkeit zugenommenen Stürmen die Galle überkocht wenn man diverse Politiker die ganzen Fakten verneinen hört, ist meiner Meinung nach auch Nachvollziehbar.

Der Ort, die Intensität und die Worte mögen eventuell etwas unglücklich gewählt worden sein ...aber hey, wir sind doch alle Menschen ;)

Edited by Manson
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Ja,hier im Norden weht es manchmal ein wenig,manchmal auch ein wenig mehr.Soweit aber m.M. nach normales Geschehen.Was ist zu tun? Am Besten das was unserer Spezies die weltweite Ausbreitung auf dem Planeten ermöglicht hat,die Anpassung an die vorherrschenden Bedingungen.In dem Fall Dächer sturmfest,stabile Deiche und Hochwasserschutz.Ja das Klima ändert sich,hat es immer getan und wird es auch immer tun.Diese Änderung durch wie auch immer geartete "Maßnahmen" aufhalten zu wollen halte ich für Hybris.

Das man heute den Eindruck hat es passiert mehr liegt daran das man einfach besser informiert ist.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-09/hurrikane-klimawandel-irma-jos-harvey-wirbelsturm-interview-klimaforschung-statistik

 

 

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vor 21 Stunden, Manson sagte:

Und das ihm anhand von schmelzenden Polkappen, Gletschern und den an Intensität und Häufigkeit zugenommenen Stürmen die Galle überkocht wenn man diverse Politiker die ganzen Fakten verneinen hört, ist meiner Meinung nach auch Nachvollziehbar.

Der Ort, die Intensität und die Worte mögen eventuell etwas unglücklich gewählt worden sein ...aber hey, wir sind doch alle Menschen ;)

Wenn man irgendwie einen voelligen Schmarn verzaehlt, muss einem das aber auch mal einer sagen*! Und diverse Politiker? Zumindestens nicht die die in Deutschland das Sagen haben. Klimaziele, Energiewende, Flurkohlenwasserstoffe,  CO2 -Ausstoss ... alles keine Themen? Und dann gleich "in die Fresse schlagen"? Ich denke er hatte einfach ein paar Bier zuviel ...kann ja mal vorkommen. Dann aber besser nicht mehr an die Tastatur;)!

Ach ja, ich lebe in der Wetterau, in einer Senke, aber nicht im Tal. Keine Schaeden zu verzeichnen!

 

*Als Freund waere das eigentlich Deine Aufgabe gewesen und kein "d'accord" drunterhaemmern.

Edited by MatthiasM
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Manche schreiben hier zuviel und unbedacht. Auch wenn einer manchmal seine guten Seiten hat,  ist irgendwann der Punkt gekommen,  das jemand benennt,  was anbiedernd opportunistischen Stuss ist,  und das gefällt mir. 

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vor 11 Minuten, MatthiasM sagte:

 

Ach ja, ich lebe in der Wetterau, in einer Senke, aber nicht im Tal. Keine Schaeden zu verzeichnen!

in die Wetterau will noch nicht mal ein Sturm hin ................  :D

  • Haha 1
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vor einer Stunde, MatthiasM sagte:

*Als Freund waere das eigentlich Deine Aufgabe gewesen und kein "d'accord" drunterhaemmern.

war hauptsächlich für Herbert's letzten Satz gemeint ;)

deswegen hab ich den auch für ihn zitiert ;)

Edited by Manson
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Ich sehe das als Norddeutscher auch eher entspannt, solange der Blanke Hans nicht nervös wird, muß man sich hier keine größeren Sorgen machen. Beim Biohof in der Nachbarschaft hat's eine Weide zerlegt und zwei Scheiben eingedrückt, der Baum war aber auch schon ziemlich morsch. Sonst sind mir keine weiteren Flurschäden aufgefallen, nur haufenweise GRÜNE Blätter auf den Straßen, das sieht man nicht so oft.

Zum Dachschaden:

Wohne knapp nördlich Bremerhaven, mein Haus ist 1935 gebaut, seit 1961 in Familienbesitz, zumindest in der Zeit hat es nie Sturm- o.a. Schäden am Dach gegeben und ich vermute mal, davor auch nicht. Ist ein solide gebautes Walmdach, Hohlpfanne in Kalkmörtel gesetzt, Firsthauben mit VIEL Mörtel aufgesetzt, da kann nichts wegfliegen. Alle 20 Jahre muß man mal hoch, Firsthauben auf Risse kontrollieren, ein paar herausgeplatze Fugen verschmieren, das war's aber auch schon.

@Wurzelsepp

Es tut mir Leid, daß Du öfter Probleme mit Deinem Dach hast und meines ist natürlich mit modernem Leichtbau nicht zu vergleichen, aber wenn regelmäßig Sturmschäden auftreten, würde auch ich Konstruktionsmängel oder gar Pfusch unterstellen. Hast Du das schon mal von einem (guten) Bausachverständigen prüfen lassen? Vielleicht lässt sich ja was verbessern, wäre sicher auch im Interesse Deiner Versicherung.

 

Daß sich das Klima erwärmt ist eindeutig, aber welche  Wetterereignisse dadurch verstärkt wurden / werden, wird sich im Einzelfall nie nachweisen lassen. Was mir aber ganz deutlich auffällt, wenn mal was ist, wird es in allen Medien rund um die Uhr ausgeschlachtet, immer mit dem Stichwort Klimawandel, wenn nicht gar -katastrophe. Allein durch diese Übertreibung entsteht schon der Eindruck, heute wäre alles schlimmer. Früher gab es ein paar Photos in der Tagespresse und wenn es schlimm war, aber auch nur dann, 30 Sekunden in der Tagesschau, mehr nicht.

Überschwemmungen durch Starkregen dagegen sehe ich zum erheblichen Teil menschengemacht. Flußbegradigungen, selbst kleinste Bäche werden in Betonröhren gezwängt, kombiniert mit ständig fortschreitender Flächenversiegelung und ungenügender Pflege vorhandener Entwässerungsgräben. Mitunter ist die Ursache auch reine Dummheit, kombiniert mit Profitgier. Wenn z.B. das vortrefflich regenspeichernde Wäldchen oberhalb eines Ortes durch einen  piekfeinen Gewerbe'park' ersetzt wurde. Und jetzt kommt bestimmt wieder, 'heute gibt es viel öfter Überschwemmungen, also doch Klima'... Auf jeden Fall sind heute deutlich mehr Flächen versiegelt und leider allzuoft bar jeden Sachverstandes.

Edited by Oldieopa
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@Oldieopa Herbert's Behausung dürfte eine der ältesten des Ortes sein und ich glaube das Haus ist auch deutlich Älter als deines ;) Wenn den zunehmend auftretenden Stürmen noch nicht durch eine Modifizierung des Daches begegnet wurde, dann ist das doch ein deutliches Indiz dafür das es sowas Früher eben nicht gab ;)

Die von dir angeführten Überschwemmungen als Menschgemacht zu benennen macht Sinn im Hinblick auf die jährliche Schneeschmelze. Ich kann mich hier in unserer Region daran erinnern, das in der Innenstadt von Kronach regelmässig im Frühjahr das Wasser stand und auch Ortschaften außerhalb standen entlang der Flüsse unter Wasser. Da wurden Dämme errichtet um die Einwohner zu schützen und dafür bekamen die weiter Flußabwärts dann umso mehr ab ...nur findet diese Schneeschmelze in Ermangelung des weißen Grundstoffs hier im Frankenwald seit Jahren nur noch eingeschränkt statt.

Überschwemmungen durch Starkregen hingegen entstehen weil die Wassermengen eines (früher als normal betrachteten) Monats jetzt zunehmend geballt innerhalb weniger Stunden fallen und die Erde die Wassermassen einfach nicht aufsaugen kann. und das ganze auch noch extrem örtlich begrenzt. Wenn sich da ganze über Jahrtausende gewachsene Täler binnen Minuten mit Wasser füllen und Bäche zu reißenden Strömen werden, dann hat das nichts mit errichteten Gewerbeparks zu Tun ;)

Ich beobachte hier in meiner Region das es die mehrere Wochen andauernden mäßigen Landregen einfach nicht mehr gibt, genausowenig wie Monatelange Schneewälle an den Straßenrändern ...und das ist ein Fakt den ich mir von niemandem wegdiskutieren lasse!

Klar gabs schon immer Klimaänderungen auf dem Planeten (ansonsten müsste man den Wikingern auch eine gehörige Portion Ironie bei der Benennung ihrer Siedlungsgebiete unterstellen - Grönland=Grünland, das war nicht immer komplett von Eis bedeckt) aber die Geschwindigkeit in der diese Änderung in den letzten Jahren voranschreitet sollte durchaus (unabhängig von der Panikmache durch die Medien (da herrscht mittlerweile ja auch schon Schneechaos wenn eine Flocke vom Himmel fällt, was hätten die blos gemacht als es noch richtige Winter gab?) Anlass zur Sorge geben.

Und jetzt mach ich mich auf nach Aurich, hoffentlich ohne Begegnung mit dem Blanken Hans, schönen Sonntag!

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Am 13.10.2017 at 21:48 , **HD** sagte:

in die Wetterau will noch nicht mal ein Sturm hin ................  :D

Der wird von den Leuten mit FB Kennzeichen ausgebremst und tobt dann mit 70 km/h über die Bundesstraße... :P

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  • 2 weeks later...

Ich war am 12.10. mit einem Bekannten und seinem XM 2,5Break mit Bootstrailer unterwegs nach Rerik an der Ostsee, um dort

auf seinem Segelboot zu übernachten und es am nächsten Tag (Krantermin)aus dem Wasser zu holen und nach Hause zu

trailern.

Es wurde ein grosses Erlebnis :

Kurz nach Abfahrt erwischte uns auf der B 216 in der Göhrde (grosses Waldgebiet) der Sturm.

Bäume bewegten sich wie Grasshalme und stürzten um - da der Wind genau von hinten kam glücklicherweise

parallel zu Strasse.

Wir beschlossen, in Dannenberg eine Kaffeepause einzulegen, wurden aber 2 km davor durch querliegende Bäume aufgehalten -

die Feuerwehr war aber schon da und sägte die Durchfahrt frei.

Das Café in Danneberg war geöffnet, aber dunkel - Stromausfall. Kuchen gab es trotzdem, dazu aber Saft statt Kaffee.

die Weiterfahrt wurde wiederum  mehrfach durch querliegender Bäume unterbrochen, zuletzt kurz vor der Autobahnauffahrt bei

Karstädt. Dort war ein Baum auf die Fahrerkabine eines LKW gestürzt - Fahrer tot.

Weiterfahrt auf der Autobahn ohne Probleme, Ankunft mit 3h Verspätung bereits bei Dunkelheit.

Übernachtung im Boot bei ordentlich Wind mit entsprechenden Geräuschen - liess am nächsten morgen

aber nach sodass Auskranen problemlos möglich war - nach Ersatz eines defekten Reifens am Trailer.

Rückfahrt dann mit  Boot auf Trailer im Schlepp (unter voller Ausnutzung der 2to Anhängelast ) -

der Wind war abgeflaut sodass die Fuhre ohne besondere Gefahr nach Hause kam ( bis auf einen Idioten

im Twingo, der uns im Überholverbot 2km vor Ziel trotz durchgezogener Linie überholen musste, als wir

uns auf der Linksabbiegerspur befanden ... ).

Fazit : Bei einem Sturm dieser Stärke ist es in der Nähe von Bäumen verdammt gefährlich und es wäre

intelligenter, das Abflauen des Windes in sicherer Position abzuwarten - was wir nächstes Mal garantiert

tun werden.

 

mfg Klaus

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