20. März 20188 J. Viele Stunden Arbeit waren nötig, um die alte A Bord Plat wieder in einen optisch ansprechenden und vor allem in einen nicht weiter vergehenden Zustand zu versetzen. Es ist eine 55er Felge mit einem Reifen von Juli 59.... Ich würde sagen Tüv fähig Hier mal wieder die Konservierung der bei dieser Felge hohlen Felgenhörner. Diese sind sehr rostanfällig und zudem recht dünn. Gefühlsmäßig wiegen diese alten Felgen auch 1/3 weniger als normale 400er. Diesesmal habe ich wieder ein kleines Loch, jeweils ins innere Felgenhorn gebohrt. Allerdings diesmal so groß, dass eine Spitze einer Plastikspritze saugend hinein ging. Die Version mit dem Blechkännchen war mehr Sauerei und mengenmäßig schlecht abschätzbar. So habe ich pro Horn 15ml flüssiges Mike Sanders ins Horn gesprizt. Natürlich habe ich die Felge vorher mit dem großen Brenner vorsichtig erwärmt. Mit Inhalt habe ich diese geschwenkt und dann wiederum mit der Spritze ca 8ml wieder abgesaugt. So verblieb ein kleiner, flüssiger Rest. Probehalber habe ich einmal alles abgesaugt..... es kamen ca 10ml raus, d.h. es sind 5ml verblieben, welche die Innenwand benetzen. Danach habe ich die Löcher verschlossen und unter Temperatur nochmal geschwenkt, dass auch die Schweißstelle benetzt wird. Zustand vorher: Zustand nachher: Es kam übrigens beim Absaugen einiges an feinem Rost mit heraus. Dieses Bild zeigt nur einen Bruchteil davon Bearbeitet (20. März 20188 J. von Tim-Neil)
21. März 20188 J. Geil. Sieht richtig klasse aus, würde ich mir so auch an die Wohnzimmerwand hängen Gruß Jole
21. März 20188 J. On 20.3.2018 at 6:38 PM, Tim-Neil said: Viele Stunden Arbeit waren nötig, um die alte A Bord Plat wieder in einen optisch ansprechenden und vor allem in einen nicht weiter vergehenden Zustand zu versetzen. Es ist eine 55er Felge mit einem Reifen von Juli 59.... Ich würde sagen Tüv fähig Da lachen wir doch drüber. Mein Prüfer würde die schöne Arbeit würdigen und sich, ebenso wie ich, über den Zustand dieser Pilote wundern. Das diese die Zeiten so überdauert haben, grenzt an ein Wunder.
21. März 20188 J. Dazu eine Restaurationsfrage, die am Rande zum Felgenthread passt: In meinem Fundus habe ich eine 400er- Felge, deren Ring sich in ausgezeichnetem Zustand befindet, deren Teller jedoch stark verzogen ist, sodass die Felge mit einem Seitenschlag von etwa 4cm! eiert und somit nicht einmal mehr fürs Reserverad taugt. Im Normalfall ist das bei den Felgen ja umgekehrt: Teller OK, Ring unrettbar von Rost befallen und perforiert. So eine habe ich auch. Da bei den 400er- Felgen Teller und Ring bloß vernietet (und nicht verschweißt) sind, plane ich, den guten Ring der einen Felge mit dem guten Teller der anderen Felge zu kombinieren und neu zu vernieten. Hat das schon jemand einmal so gemacht? Vor allem stellt sich die Frage, ob die Bohrungen übereinstimmen werden oder ob man sich damals Daumen x Pi am Naturmaß orientiert und nach freiem Gutdünken gebohrt hat. lg ...hannes
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