hansehardy63

C6-Treffen 2018 Hamburg

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arconell
vor einer Stunde schrieb AStrunk:

wahrscheinlich gibts da wieder Stress mit Copyright oder Persönlichkeitsrechten.....

Nööö, einfach mal ein bisschen Geduld :-)

Robert

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id_ds

Lieber Hartmut, liebe in Hamburg dabei gewesene C6-Fahrerinnen und -Fahrer,

es war wieder ein tolles Treffen und hat von Anfang bis Ende nur Freude bereitet, Der Auftakt in der Elphi, die Ausfahrt durchs Alte Land, die leckeren Abendessen an wunderbaren Orten, die vielen anderen schönen Programmpunkte bis hin zur abschließenden Airbus-Führung heute - es waren traumhafte Tage mit euch.

@ Hartmut: Danke, Danke, Danke!

Herzliche Grüße

Wolfgang

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zurigo

Auch wir sind gestern Abend wieder wohlbehalten zuhause angekommen. Haben noch einen Übernachtungsstop in Göttingen einlegen müssen, weil es viele Staus ab Hannover gab. Und Göttingen ist eine Reise wert. Mittelalter meets 19. Jahrhundert.

Hier mein kleiner Bericht für die Daheimgebliebenen, falls es jemanden interessiert:

Das längste C6 Treffen aller Zeiten ist also nun Geschichte. Und es hat sich gezeigt, dass es einfach sinnvoller ist, wenn man sich nicht nur ein oder eineinhalb Tage trifft. Es waren rund 10 Autos (mit kleinen Ab- und Zugängen) beteiligt, einige davon mit nur einem Fahrgast. Und wenn man mit jedem mal ausgiebig reden wollte, musste man sich beeilen, in den fast 4 Tagen (Freitag Abend bis Montag Mittag) die Gelegenheit dazu zu bekommen oder sich diese zu beschaffen. Ich habe kaum mit der Lippischen Ananas geredet, kaum mit Arconell und Begleiterin, kaum mit Bernhold, sehr wenig mit Holger, kaum mit dem Westerwälder (habe Nickname gerade vergessen).

Wenn ich mir vorstelle, dass wir in den Jahren davor mit bis zu 30 Personen unterwegs waren, dann muss man sich die Frage stellen, was man davon eigentlich hat. Insofern war die kleine Gruppe in Hamburg eine gute Sache.

Ich habe mich erstmals etwas ausführlicher mit unserem Gastgeber Hansehardy unterhalten können - einmal bis 2 Uhr nachts. Das war toll. Zumal er uns auch seine Familie persönlich vorstellte, die bei einigen Events dabei war. Vor allem der ältere Sohn war ein interessanter Gesprächspartner, weil er gerade im Studium steckt. Da gab es einiges zu bequatschen. Und den kleinen, witzigen Geschichten Hansehardys zu lauschen war eine spannende Sache. Er war ja vor seiner Zeit als Manager jahrelange als Kurierfahrer unterwegs. Zu drollig waren die Geschichten.

Das Programm an den 4 Tagen sah so aus (aus der Erinnerung):

- Freitag Abend: Essen in der Elbphilharmonie mit nachfolgender Durchschreitung des beeindruckenden Bauwerkes. Da hat sich Hamburg wirklich ein kulturelles Denkmal gesetzt. Konzertbuchungen bis Mitte nächsten Jahres nicht möglich. Der Andrang ist gewaltig. Mir gefällt der Bau gut.

- Samstag Morgen: Besuch von Glückstadt an der nördlichen Elbe (und sein radiales Straßensystem aus vergangener Zeit), Mittagessen mit Fischbrötchen und Kuchen. Am Nachittag: Fahrt durch die friesische Pampa bis Hamburg (die m.E. mit knapp 3 Stunden etwas lang geraten war). Dann Besuch des Gewürzmuseums in der Speicherstadt. Leider konnten meine Frau und ich nicht daran teilnehmen, weil wir in der Endphase im Hamburger Gewühl aus der Kolonne ausscheren mussten und verzweifelt (!) nach einer Toilette im Stadtgebiet suchen mussten. Jede Blase hat nur eine bestimmte Füllmenge. Die anschließende kleine Hafenrundfahrt haben wir daher ebenfalls verpasst (nicht schlimm, weil wir schon öfter in Hamburg so etwas mitgemacht haben). Am Samstag Abend ging es dann auf den 3-Mast-Rah-Segler Rickmers, der an den Landungsbrücken fest liegt und als Gastronomiebetrieb mit Flair gilt. Dort saßen wir mit ca. 12 Leuten in der Kapitäns Loge und speisten bis fast Mitternacht. Allein das Interieur der leicht geneigten Kapitänsmesse war eindrucksvoll - und Hansehardy ein souveräner Gastgeber. Kosten für das Menu: ca. 70 Euro inkl. Getränken (quasi no limits). - Danach ging es mit den wackersten C6-ern noch kurz ins Hotel Hafen Hamburg, wo man in der topmodernen Turmkneipe noch ein bisschen weite Welt-(Sicht) schnuppern wollte. Aber die meist jungen Gäste dort mussten die laute Musik alleine - unter sich - genießen. Wir Alten zogen uns in die Lederfauteuils der ruhigen Hotellobby auf ein Bier zurück. Um 2 h war dann endlich Schluss, und man suchte dringend Schlaf. Im Hotel Hafen Hamburg ist allerdings die ganze Nacht ziemlich Lärm, weil dort Musicalbesucher tags und nachts laut quatschend oder brüllend durch den halligen Innenhof rangieren. An erquickenden Schlaf ist für 240 Euro pro Nacht kaum zu denken. Und eine Klimaanlage gab es für das kleine Sümmchen auch nicht, so dass man die Fenster wenigstens hätte schließen können. Aber so ist Hamburg nun mal.

- Sonntag: gemeinsames Frühstück in der Speicherstadt (unweit der Elphy), in einer Rösterei. Großer Andrang - und nur eine einzige Kasse. Die Speicherstadt ist anscheinend eine echte Attraktion geworden. - Dann in C6 Kolonne auf die südelbische Seite der Innenstadt, da, wo die großen Musicalhäuser direkt am Wasser stehen. Aufstellung - illegal auf einem Firmenparkplatz - zum Gruppenbild mit Madame "und" Dame Elphi kolossal im Hintergrund. Leider waren nur 6 C6-en anwesend. Aber ich hoffe, die Photos (ich habe keine eigenen für mich gemacht) geben etwas her. Zumindest das Sujet C6 plus Konzerthaus war eindrucksvoll und ziemlich sinnig: zwei Stilikonen auf einen Blick! Und die Sonne schien auch brav. - Am Nachmittag auf Anraten von Buckingham Blue wieder in die Speicherstadt zum Miniatur Wunderland Museum, in dem tausende kleiner Märklinbahnen durch Landschaften der ganzen Welt fuhren. Das war durchaus interessant. Vor allem der Modell-Blick in die sich öffnende Elbphilharmonie (auf Knopfdruck) hatte es mir angetan. Denn dabei wurde die Lage des Konzertsaales im Innern des Würfels sichtbar. Für 13 Euro Eintritt eine brauchbare Information. Und auch die restlichen Landschaften von Schweiz über Frankreich bis Italien usw. hatten was Posierliches. Und immer diese vorbeirauschenden Eisenbahnloks mit Waggons. Auch Autos fahren dort auf den Landschaften herum - mit unsichtbaren Kontakten unterm Holz. Ein Blick in die Programmierzentrale des Ganzen war auch möglich. Da sitzen rund 5 junge Kerle vor Monitoren und timen die Abläufe auf den einzelnen Geländemodellen. - Nach einem kleinen Kaffee direkt am Sandtorkai, in der Herbstsonne, machte sich der harte Kern auf zum Rathaus, in dessen Nähe das Speiselokal "Cafe de Paris" auf solvente Kundschaft wartet. Die edle Kneipe entführt einen optisch in die Jugendstilzeit. Tolle, bemalte Deckenfliesen in eingelassenen Rundungen und zahllose altmodische Rundglasleuchten in der Decke bildeten ein durchaus französisches Ambiente. Wir aßen dort ganz vornehm (als Vor- oder Hauptspeise) Schnecken in Knoblauchkräuterbutter, Fisch, Steak und natürlich Rinder-Tartar, der am Tisch kunstfertig angerührt wurde, Allons enfants! Man war's zufrieden. Nur ID-DS wird dieses Essen in zweifelhafter Erinnerung behalten. Der hippe und schöne Kellner hatte seinen Hauptgang ganz einfach vergessen. Und während sich die anderen schon den Mund abwischten, saß er immer noch ohne Hauptspeise da. Er konnte einem leid tun. Gottseidank hatte er zuvor ein paar schmale Schnecken durch die Zähne schieben können. So ganz französisch war dann seine Stimmung nicht mehr. Aber er hat es mit Fassung getragen - als Weltbürger und Frankreichexperte. Ein insgesamt witziger Abend, bei dem man über Jobs bei Airbus oder Suppliern, Essen, Frankreich und sogar Filme redete. Um knapp vor Mitternacht löste sich die Runde auf.

- Montag: wieder ging es - diesmal einzeln und auf eigene Gefahr - auf die südelbische Seite von Hamburg zum Flugzeughersteller AIRBUS, der in Finkenwerder ein gigantisches Werk unterhält. Bernhold (ist das der korrekte Spitzname?) kam in letzter Minute zur Sicherheitsüberprüfung am Haupttor, nachdem Hansehardy ihn mit Engelsgeduld am Handy durch den Hamburger Hafen lotste. "Mach' keine Fisematenten", sorgte sich Hansehardy,  "und gib ordentlich Gas. Wir sitzen hier auf Kohlen!". Er kam 3 Minuten vor Toreschluss an. Wir standen immerhin schon seit 90 Minuten vor Ort herum. - Die über 2 Stunden dauernde Führung auf Englisch (irgendwie unsinnig für Deutsche, nur weil ein paar Nicht-Deutsche dabei waren) war für mich persönlich ziemlich ermüdend, zumal das Denglisch von Führer Becker schwer zu verstehen war. Er - und damit auch ich - konnte nicht so recht zwischen Thirty und Thirty, Eighty und Eighty unterscheiden, da er Zahlen immer auf der ersten Silbe betonte (und die Endung quasi verschluckte). Man wusste nie so recht, ob er Eighty oder Eighteen (mit Betonung auf der 2. Silbe) meinte. Am Ende flimmerte es in meinem Kopf. Die hunderten von technischen Zahlen und Kostenschätzungen blockierten meinen Denkfluss, da ich nie wusste, ob etwas 18 Meter oder 80 Meter lang war. AIRBUS sollte sich mit seinen Mitarbeitern in punkto Kommunikation vielleicht doch etwas mehr bemühen. Eintritt war hoch genug (über 20 Euro). Ein solches Weltunternehmen hat doch Besseres verdient. Und wir Besucher irgendwie auch. - Nach dem AIRBUS Rundgang war der Hunger wieder groß und man beriet, ob man noch in die Werkskantinen gehen sollte. An dieser Stelle klinkten meine Frau und ich uns aus der gutgelaunten Gruppe aus, weil die weite Heimreise in das Saarland anstand. Die herzliche Verabschiedung zeugte von der guten und entspannten Stimmung der knapp 4 Tage. 

Fazit: Es war ein schönes Erlebnis, das Hansehardy uns da beschert hat. Seine Geduld, sein Witz, seine Ausdauer und seine Pünktlichkeit machten diese Unternehmung zu einem Genuss. Ihm sei hierfür Dank - von mir und meiner Frau. Super Sache.

Ganz am Rande hörte ich von HuberoFN einen Satz, der mich aufhorchen ließ: "In meiner Gegend kenne ich auch ein paar Sachen, die man sich ansehen könnte". Na, wenn das keine Ansage ist. Auf nach Hannover.

zurigo

 

 

Edited by zurigo
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HuberoFN

Donnerwetter. Das ist eine sehr facettenreiche Beschreibung für alle daheim geblieben.

Sehr schön... der Text spiegelt auch meinen Eindruck wieder.

Eine kleine aber feine Reisegruppe.

 

In diesem Sinne.... ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

 

Wie machen wir das mit Fotos?

Ein paar hier rein und der Rest per Dropbox?

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arconell

Ein ganz schönes Bericht! Danke Zurigo!

Mein Google Fotoalbum dieses Treffens unter diesem Link:

https://photos.app.goo.gl/AwqDA3TrdGYaSm7ZA

@Zurigo: Die Bilder von den Damen und Elphi die du gemacht hast werde ich heute Nacht auf WeTransfer hochladen und an dich zuschicken, einige davon sind schon im Fotoalbum.

Gruss, Robert

Ps: Ich kapiere noch immer nicht wie man hier im Forum Fotos hochladen kann....

Edited by arconell
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C5gaser

Eine sehr schöne Zusammenfassung, danke @zurigo.

@arconell , Robert. Vielen Dank für die Bilder. Als Nicht Teilnehmer wünsche ich mir ein paar Ortsangaben zu den Bildern um bei Gelegenheit diese Orte einmal anzufahren. Ist das möglich?

@hansehardy63 die Fahrt Alter Elbtunnel wurde ausgelassen.Passt der C6 hier nicht durch?

Seit Ihr über die Köhlbrandbrücke gefahren? Nein? Schade denn die wird in den nächsten Jahren abgerissen. Nicht gewußt?

 

C5gaser

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hansehardy63

Hi C5gaser,

wir sind zu dritt über die Köhlbrandbrücke gefahren. Der alte Elbtunnel wäre ein Felgenkiller, der sowieso am Wochenende für Pkw geschlossen ist. Wenn Du mir Deine Emailadresse per PN schickst, dann kann ich Dir eine Präsi senden.

VG, Hartmut

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