29. Juni 20188 J. Hallo in das Forum, ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen gepflegten C6 als Zweit-Wagen für das Sommerhalbjahr zuzulegen. Aufgrund des Angebotes käme wahrscheinlich am ehesten ein 2,7 Diesel in Frage. Habe daher aufmerksam die Beiträge zum C6 hier im Forum gelesen und natürlich auch die zu den Problemen/Motorschäden der V6-Diesel. Würde den Wagen hin und wieder für meinen Arbeitsweg (10 km einfache Strecke) und am Wochenende fahren wollen. Viele Meinungen gehen ja in die Richtung, den C6 auf keinen Fall im Kurzstreckenbetrieb zu fahren. Gibt es dennoch C6-Fahrer hier im Forum, die den Wagen schon länger wie von mir vorgesehen fahren und deren Wagen/Motor keine Probleme bekommen hat? Danke für Eure Meinungen und Gruß Michael Bearbeitet (29. Juni 20188 J. von monty66) Formatierung
29. Juni 20188 J. 10 km würde ich nicht als extreme Kurzstrecke ansehen. Eher die 2 - 3 km zum Discounter /KiGa / Bäcker. Nach 10 km ist ja alles warmgefahren. Und wenn Du am WE auch mal 50 oder 100 km am Stück fährst sollte es keine "Kurzstreckenproblematik" geben. Allerdings ist bei der zu erwartenden Jahreslaufleistung ein Diesel wohl relativ unsinnig.
29. Juni 20188 J. Da man nicht genau weiß, wann die Nacheinspritzung läuft und man auch nicht genau weiß, wie der Vorbesitzer gefahren ist, ist das schon ein bisschen russisch Roulette. Kann gutgehen, muss aber nicht.
29. Juni 20188 J. Was soll da schon pssieren? Die AGR-Ventile werden etwas schneller verrußen und dem leidigen Thema Ölverdünnung kann man mit Verkürzung der Wechselintervalle entgegen wirken. Viel Glück bei der Suche nach einem geeigneten Objekt und viel Spaß mit der Diva. Gruß Otto
29. Juni 20188 J. Der 2.7 ist da eher nicht so auffällig wie der 3.0 HDi Bearbeitet (29. Juni 20188 J. von Thomas Hirtes)
29. Juni 20188 J. vor einer Stunde schrieb silvester31: 10 km würde ich nicht als extreme Kurzstrecke ansehen. Eher die 2 - 3 km zum Discounter /KiGa / Bäcker. Nach 10 km ist ja alles warmgefahren. Und wenn Du am WE auch mal 50 oder 100 km am Stück fährst sollte es keine "Kurzstreckenproblematik" geben. Allerdings ist bei der zu erwartenden Jahreslaufleistung ein Diesel wohl relativ unsinnig. Wenn es keine vernünftigen Benzimotoren gab/gibt, erklärt das vielleicht meine Entscheidung. Ich (zum Beispiel) fahre nicht Diesel, weil das Sinn machen soll, sondern weil das ein kraftvoller Antrieb ist.
29. Juni 20188 J. vor 28 Minuten schrieb Dieseltourer: Wenn es keine vernünftigen Benzimotoren gab/gibt, erklärt das vielleicht meine Entscheidung. Ich (zum Beispiel) fahre nicht Diesel, weil das Sinn machen soll, sondern weil das ein kraftvoller Antrieb ist. Das versteht keiner besser als ich ! Der Bums des Turbodiesel, bei gleichzeitig moderatem Verbrauch macht schon Laune. Wenn es einem das dann Wert ist, daß die Wartungskosten und der Unterhalt teurer sind, bei rel. geringer Jahresfahrleistung, geht das schon in Ordnung. Wirtschaftlich (was ja immer das Hauptargument für den Diesel ist/war) ist's dann halt nicht wirklich. Spaß darf ja aber auch gerne was kosten
29. Juni 20188 J. 1 hour ago, ottomitc6 said: Was soll da schon pssieren? Die AGR-Ventile werden etwas schneller verrußen und dem leidigen Thema Ölverdünnung kann man mit Verkürzung der Wechselintervalle entgegen wirken. Viel Glück bei der Suche nach einem geeigneten Objekt und viel Spaß mit der Diva. Gruß Otto Das kann ich voll und ganz unterschreiben. Mein Hauptproblem war die schiere Größe des Trumm, das deshalb kaum in alte oder Standardgaragen passt. Außerdem saugt es in kurzer Zeit die Batterie leer -> Batteriejogger (Stromanschluss in Garage!) ist Pflicht Viele Grüße Carsten
29. Juni 20188 J. vor 35 Minuten schrieb Carsten D: . Außerdem saugt es in kurzer Zeit die Batterie leer -> Batteriejogger (Stromanschluss in Garage!) ist Pflicht Mein Ex 2.7 HDi (Saison 03-10)hat anfangs problemlos 4 Monate ohne Erhaltungslader überwintert. Die Dinger sind trotzdem sinnvoll.
29. Juni 20188 J. Kommt auch auf die Batterie an. Manche halten ohne nachladen ein halbes Jahr, was aber schon die Grenze ist wenn nicht abgeklemmt und andere eventuell schon vorgeschädigt oder älter, wenn der Wagen etwas mehr als normal zieht sind auch schon nach 8 Wochen komplett über den Jordan.
29. Juni 20188 J. vor 5 Stunden schrieb silvester31: 10 km würde ich nicht als extreme Kurzstrecke ansehen. Bei einem heutigen Diesel ist das absolute Kurzstrecke. Wann soll der denn regenerieren ? vor 5 Stunden schrieb silvester31: Allerdings ist bei der zu erwartenden Jahreslaufleistung ein Diesel wohl relativ unsinnig. Nicht nur, was die Jahreslaufleistung angeht, möchte ich dieses komplett unterschreiben.
29. Juni 20188 J. vor 1 Stunde schrieb Wurzelsepp: Bei einem heutigen Diesel ist das absolute Kurzstrecke. Wann soll der denn regenerieren ? Das macht der auch bei Tempo 50 und vor der roten Ampel. Dafür ist das Eolys drin. Kein Problem damit.
29. Juni 20188 J. vor einer Stunde schrieb Dieseltourer: Das macht der auch bei Tempo 50 und vor der roten Ampel. Dafür ist das Eolys drin. Kein Problem damit. Und der endet dann auch, wie einige hier im Forum, mit nem Pleuel das etwas Frischluft schuppert ? Mann, man muss es doch nicht unbedingt herausfordern ? Ich hab arbeitsbedingt jeden Werktag 2 x 6 km zu fahren. Logisch kommt da manchmal noch etwas hinzu, aber alleine diese kurzen Strecken haben mich davon abgehalten einen Diesel zu kaufen. Ein Diesel ist nix, für das herumschippern zwischen Deich und Brandung ! Wann erreicht diese alte Weisheit endlich das Logistikzentrum mancher ? Sorry für meine direkte Ansprache, aber da können noch 100000 Intschinöre dran rummurksen. Davon wird der Diesel aber, vor allem unter heutigen Umweltschutzpunkten nicht langlebiger. Die Zeiten sind vorbei. Heute muss man froh sein, wenn der gesamte Ansaugbereich einigermaßen sauber bleibt und die Kiste wenigstens auf durchschnittlichen bis langen Strecken ohne Probleme eine gewisse Zeit funktioniert. Der Dreck, der nicht direkt in die Umwelt gelangt, sondern erst noch mal versuchsweise dem Motor zugeführt werden soll und dort auch sein Unwesen treibt ist doch genau das Problem.
29. Juni 20188 J. vor 8 Stunden schrieb Thomas Hirtes: Der 2.7 ist da eher nicht so auffällig wie der 3.0 HDi Quelle?
29. Juni 20188 J. Quelle? Meiner zum Beispiel. Der steht schon lange über dieser bescheuerten Panikmache.
30. Juni 20188 J. vor 9 Stunden schrieb Dieseltourer: Meiner zum Beispiel. Der steht schon lange über dieser bescheuerten Panikmache. Möge Dir dieses Glück noch lange erhalten bleiben! - Das galt jedoch bis zum Schadenseintritt für ausnahmslos jeden der havarierten Motoren. Bearbeitet (30. Juni 20188 J. von kr_c5f)
30. Juni 20188 J. Läuft irgendwie immer nach dem gleichen Schema: ein Themenstarter interessiert sich für den C6, dann kommt bei bestimmten Nutzern ein reflexartiges Reagieren, jeder muß dann seine Themen positionieren (generelle Bedenken, MOS-Zusatz, usw.). Das erzeugt bei mir Langeweile gäääähhhnnn. Hat jemand mal den Blick auf den Themenstarter gerichtet? Hat der sich wieder gemeldet - nein! Mal ehrlich, wo liegt denn zu Zeit bei den Preisen das Risiko beim C6? Vor kurzem wurde hier im Forum ein optisch gutes Auto für 6TEuro mit knapp 200.000km auf der Uhr angeboten. Ist doch ein gutes Angebot für einen C6 Interessenten. Ja, er sollte wissen, daß Reparaturen nicht preiswert sind, daß der Kaufpris schnell wieder investiert ist. Und wenn es schief geht, dann gibt es einen Schaden, vielleicht einen Motorschaden und dann ist der Spaß zu ende. Aber man hat womöglich sein Traumauto gefahren und hat es ausprobiert. Ich fahre seit 2009 C6, inzwischen knapp 300tkm, freue mich noch immer über jeden km und hoffe, daß mir wenigsten einer meiner beiden C6 noch lange erhalten bleibt. Es gibt bei beiden Fahrzeugen keinen Wartungsstau, Themen die auftauchen werden sofort erledigt, jedes Jahr oder alle 15tkm Ölwechsel mit dem von Citroen vorgeschriebenen Öl, keine Zusätze etc. Meine Autos werden bewegt und danken mir die Pflege bisher damit, daß ich auf all den Fahrten keine Panne hatte. So soll es bleiben. Grüße Stefan
30. Juni 20188 J. vor 3 Stunden schrieb kr_c5f: Möge Dir dieses Glück noch lange erhalten bleiben! - Das galt jedoch bis zum Schadenseintritt für ausnahmslos jeden der havarierten Motoren. Ja, und jeder Verstorbene hat schon immer gewusst, dass er irgendwann dran ist. Hätte er sich gleich zu Beginn wieder zurückschieben lassen sollen? Einfach nur blöd, diese Bedenkenhaberei. Bearbeitet (30. Juni 20188 J. von Dieseltourer)
30. Juni 20188 J. vor 4 Stunden schrieb kr_c5f: - Das galt jedoch bis zum Schadenseintritt für ausnahmslos jeden der havarierten Motoren. Stimmt. Bevor der Motor kaputt ist, war er nicht kaputt.
30. Juni 20188 J. vor 14 Stunden schrieb kr_c5f: Quelle? vor 13 Minuten schrieb Thomas Hirtes: Das fragt der Richtige... Die Forderung nach belastbaren Fakten richtest Du also nur an andere.
30. Juni 20188 J. Wer selbst einen intakten HDI V6 fährt und nüchtern über die Sache nachdenken kann, weil er nicht in Revierkämpfe verwickelt ist und daher weniger zu hormonell induzierten Reaktionen neigt, der dürfte nachvollziehen können, dass es rein gar nichts zu bedeuten hat, ob der eigene Motor bislang störungsfrei lief. Die Tatsache, dass solche Probleme von den anderen in C5 und C6 verbauten Motoren so gut wie nie gemeldet werden, lässt zusammen mit den im Gutachten benannten Konstruktionsmängeln zur Vorsicht raten. Es kann jeden jederzeit treffen. Wie sich dagegen plausiblerweise vorbeugen lässt, können Interessierte in dem entsprechenden Thread nachlesen. Mission accomplished. Bearbeitet (30. Juni 20188 J. von kr_c5f)
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