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XM: Detailfrage zu Druckregler Revision (wie neuen, grösseren O-Ring ohne zu zerstören einbauen)

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xmds2cv

Hallo Zusammen

 

Ich wollte heute meine undichten Druckregler neu "abdichten" und habe dazu den original Dichtsatz con Citroën verwendet.

Demontage ging (dank den Tips hier wegen dem seitlichen Loch bohren) problemlos.

Mir ist aufgefallen bzw. war es augenscheinlich das der neue O-Ring von der grossen Kammer grösser ist als der alte/ bestehende.

Ich habe beim alten 2.75mm gemessen und beim neuen 3mm (Dicke des Ring/ Faden)

 

Wie ihr hier seht hatte ich keine Chance den O-Ring ohne "Gewalt" und Zersörung zu montieren:

 

Meine Frage in die Runde an euch:

a) was mache ich falsch?

b) wie geht ihr vor?

c) Wie lauten die Dimensionen bei "euren" Dichtringen? (um zu vergleichen und ev. einen neuen zu bestellen)

 

Ich kann mir im Moment nicht vorstellen wie der grosse/ neue O-Ring ohne Zerstörung des selbigen eingebaut werden kann.

 

Danke einmal mehr für eure Tips!

 

Gruss, Stefan

bearbeitet von xmds2cv
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TorstenX1
vor 20 Minuten schrieb xmds2cv:

habe dazu den original Dichtsatz con Citroën

Sowas gibt´s nicht, und der maßgebliche Dichtring ist nfp. Maß wäre 29x2,7, Material nbr90. Alternativ funktioniert 28x3, auch in nbr70.

Das sitzt alles sehr stramm, man muß darauf achten, daß keine Grate den Dichtring beim Einsetzen beschädigen können und daß er schön gerade, ohne zu verkanten, eingebaut wird. Schmierung ist erforderlich, sehr gut geht Silikonfett. Wenn es beim Einpressen des Deckels mit dem Dichtring knackst, darf man den nächsten nehmen.

bearbeitet von TorstenX1

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xmds2cv

Danke Torsten für die rasche Antwort! Das mit dem  "Knacksen" ist genau passiert :-(

Der Tip mit dem Silikonfett ist sehr gut!

Mit den Massen kann ich nun Dichtringe besorgen und weiter üben!

Der Dichtsatz kam in einem original Citroën Beutel mit allen benötigten O-Ringen, aber klar, Cit stellt den besagten O-Ring sicher nicht selber her.

 

Also habe ich grundsätzlich nichts falsch gemacht sondern habe schlicht und einfach keine Erfahrung und das nötige Gefühl dafür!

-> Wenn ich den Regler vor dem Einbau auf die Dichtigkeit prüfen möchte, was benötige ich dazu? Eine HD Pumpe habe ich, das nötige Rohr/ Verbindung Pumpe -> Regler auch, würde es genügen wenn ich die beiden Abgänge am Regler verschliesse und den Regler "unter Druck" setzen würde? Oder ist das zu aufwändig?

 

Danke und Gruss, Stefan

bearbeitet von xmds2cv
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schwinge

Hallo Stefan,

ich habe meinen Druckregler mit einem O-Ring 29x3 für den Stopfen abgedichtet. 28x3 wie von Torsten geschrieben geht auch. Wichtig ist wie schon geschrieben beim Zusammensetzen: gut geschmiert, sonst zerlegt es dir den Ring wieder. Und den Stopfen per geeignetem Werkzeug möglichst gerade ohne zu Verkanten eindrücken.

Normalerweise merkt man es, wenn man einen O-Ring beim Einbau zerstört. Ist aber auch eine Erfahrungssache. Meinen Druckregler habe ich nach dem Abdichten direkt verbaut. Prüfen bedeutet ja auch Aufwand... Das lohnt meiner Ansicht nach nicht, ausser man will die Dinger verkaufen - da wird aber eher hauptsächlich geprüft ob Ein-/Abschaltdruck innerhalb der Toleranz liegen, die Dichtheit zeigt sich dann ja ebenfalls.

Gruß,
Michael

edit: Hab mir grad das Video angesehen. Die Nut in der der Sicherungsring sitzt schaut ordentlich vergrießgnaddelt aus. Kann nicht schaden, da nen bissl mit (nicht zu groben) Schleifpapier drüberzugehen. Vorher Papier in den Druckregler stopfen, um Kontamination zu vermeiden. Hinterher ordentlich saubermachen.

bearbeitet von schwinge

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ACCM Jan Goebelsmann

Ich hatte die Nut des Stopfens angepaßt, um einen anderen O-Ring verwenden zu können.

Gut, den Luxus hat nicht jeder mangels Technik im Haus, Hof oder Garten....

Aber: Ist die Nutfüllung durch den O-Ring zu hoch, wird dieser, verrückt, wie das klingt, irgendwann und plötzlich undicht, weil zu sehr verpresst.

Die Fläche des O-Ringes sollte dabei ca. < 84% der Fläche der Nut sein. Wird sie zu klein, bewegt sich der O-Ring zunehmend ausgeprägt in der Nut - und zerschnipselt sich in der Anwendung.

Sofern halbwegs Dehnung oder Stauchung vorliegt, kann man natürlich andere Maße nehmen. Nimmt man die Scheunentortoleranzen der Gummifertigung im Vergleich zur Drehbearbeitung hinzu, erweitert sich der Spielraum.

Klar: wird auf Stauchung ausgelegt, wird die Montage bei der Kolbendichtung (wie hier) mühseliger, weil ein Abscheren bereits bei der Montage möglich ist.

Bei Stauchung sollten 3% nicht überschritten werden, bei Dehnung sind es 5 - 8%. Warum hier der Spielraum größer ist, weiß ich nicht. So jedenfalls die Aussage eines Herstellers, wiederum auf einen speziellen Fall bezogen.

Wird jedoch zu stark auf Dehnung ausgelegt, kann bei der Kolbendichtung das Dichten erst unter Druck oder auch gar nicht einsetzen.

Kleines Teil, aber sehr wirksam. Negativ wie auch positiv.

 

Jan

 

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