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Mercedes-Benz + Elektronik = Horror


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Salût,

weil der "arme" C5 ja einige Prügel in Sachen Elektronikmängel einstecken mußte, hier mal ein Erlebnisbericht von der Konkurrenz:

Hab' nämlich just eben mal wieder den fast noch brandneuen, 4 Wochen und 11,000 km alten E-Klasse-TAXI-Benz der neuesten Baureihe in die Werkstatt gebracht. Naja, umso früher hat mein Wochenende begonnen... :)

Folgende Mängel sind bislang (4 Wochen!!!) aufgetreten:

- Totalausfall Navigation

- Totalausfall SRS-Airbag-System

- Heckklappe läßt sich nur noch per Fernentriegelung öffnen

- Totalausfall Taxameter

- Ölgefederte Deckelchen der Ablagen im Innenraum öffnen nur noch mit Gewalt

- Plastik-"halterungen" der Billigstabdeckung über Reserverad im Kofferraum abgebrochen

- Schalter der automatischen E-Fenster arbeiten schwergängig und nur sporadisch

- Manuelle Neigungsverstellung des Fahrersitzes arbeitet so schwergängig und widerwillig, daß sie nur unter Gefahr von Frakturen der Bedienhand benutzt werden kann

- Das Problem der Bocksprünge durch plötzlich einrastende Fahrstufen der Automatik bei Stillstand z.B. an Ampeln, das schon bei der alten E-Klasse auftrat, gibt's auch immer noch

- Anfahrschwäche wird trotz nominell stärkerem 200er CDI immer eklatanter (Rodeo-Gefühl bei Stop-and-Go-Verkehr: erst kommt gar nix, dann gibt die Automatik abrupt mehr Drehmoment ab)

So, und jetzt dürft ihr wieder über den C5 jammern. *lach*

Gruß,

Stefan

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ACCM Holger Schulzen

Ich habe auch schon über Verarbeitungsmängel und teilweise billige Anmutung beim C-Benz berichtet. Bei VW sollen ja die Zahnriemen reißen usw. Hilft das - ich sage jetzt: einem Alfa-Fahrer, der wieder mal in die Werkstatt fahren muss? Ich finde solche Vergleiche nicht sehr hilfreich.

Es gibt einige Modelle, nicht nur japanische, die Ihre Kunden mit der erwarteten Qualität belohnen. Dies auf einer fein skalierten Bandbreite von individuellen Eindrücken. Dazu gehörte für mich z.B. in seiner Preisklasse der Berlingo. Oder Moni denkt so mit recht über ihren C5. Das zählt. Und umgekehrt auch. Poltern bleibt Poltern und Zahnriemen ist ein Garantieteil - aus Verbrauchersicht. Wenn andere Modelle auf den Markt auch Probleme machen kann man vielleicht sowas wie ein gemeinsames Mitleid, oder geteiltes Leid erzeugen - vielleicht aber auch von der sachlichen Problematik ablenken. Im Extremfall verzichten auf diese Weise Verbraucher freiwillig auf ihren Verbraucherschutz.

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Ach, ich werde nach Lektüre solcher Berichte nicht auf meine Rechte verzichten. Ich überlege immer mal, die Marke zu wechseln, aber die Erfahrungsberichte wie der von Stefan sagen mir, dass ich doch bei Cit bleibe, auch wenn mich mein C5 weiterhin - allerdings nur was seine Qualität, nicht was die Konzeption angeht - nervt.

Gruß, Martin.

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ACCM Klaus Koepke
Monika postete

Und was sagt uns der Bericht von Stefan? Es wird überall nur mit Wasser gekocht.

Moni

Genau ! Moni,

ich warte nun seit 17.5. auf meinen C3.

Mein ZX 1,9 TD 3-Türer (EZ 22.7.97) wartet damit auf seine Ablösung. 202.000 km mit nur einigen "Kinderkrankheiten": Lackschädchen innen an der Fahrertür, Undichtigkeit an der Lenkhilfe, Mikroriss am Getriebegehäuse. Das alles innnerhalb der ersten 3 Monate. Alles behoben/ausgetauscht und seidem war nix (ausser normalen Verschleissteilen) !

Citroenisten ist eine gehörige Portion nonchalance eigen.

Und so freue ich mich auf den nächsten Doppelwinkler.

Euch allen gute Fahrt.

Klaus Köpke

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Guest gelöscht[107]

Hehe,

wahre Fans sind halt überall gleich. Fußballfans zB. verbrennen die Vereinsfahne, wenn die Stars wieder mal "versagt" haben. Am nächsten Wochenende wird aber wieder prozessionsartig hingepilgert, mit neuer Fahne versteht sich, oder die alte ist zum 23. Mal geflickt..

Ein Normalo wechselt kurzerhand die Marke, um kurz danach erneut Gründe für den nächsten Wechsel zu haben.

Das Citroenisten eine gehörige Portion Nonchalance eigen ist, habe ich hier noch nicht feststellen können. Hier sind zum Großteil die Fans online.

hoho

Gruß von P.

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Auch wenn ich mit meinem C5, steht seit heute wieder beim Händler, nie einen Totalausfall hatte (bis auf einmal ne leergesaugte Batterie) wünsch ich niemandem zwei Urlaube mit insgesamt 7 Ausfällen. Das Leben ist zu schön um es sich durch ein Transportmittel versauern zu lassen.

Sicher ist es zu einem hohen Prozentsatz so, das man wieder die Marke kauft die man hatte. Schließlich haben ja die spezifischen Eigenschaften eben jeder Marke durchaus etwas mit den eigenen gemein...

Ich werde mir jetzt wohl einen Babberl für meinen Xantia basteln: C5? Das Vergnügen hatt ich schon...

Oder ich werde mich noch ein wenig mit dem Wörterbuch rumschlagen. C('est) cing ... c'est ne pas... hört sich nach einem tollen Wortscpiel an;-)))

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Salût,

ich denke, mein Beispiel zeigt vor allem zwei Dinge:

1.) die vielgerühmte Qualität deutscher Automarken ist bei weitem nicht so überlegen (genauer gesagt: überhaupt nicht überlegen) gegenüber französischen Marken, wie Presse und Stammtisch immer noch glauben. Ich gebe jedem recht, der sagt, ein 123er Benz sei noch wie eine Burg gebaut gewesen, während die gleichalten CX teilweise auf abenteuerliche Billiglösungen setzten. Von diesem Ruf zehren deutsche Autos heute noch, obwohl das einfach nicht mehr gerechtfertigt ist und der Realität nicht stand hält.

2.) der inflationäre Einsatz von Elektronik in modernen Kfz ist absolut kontraproduktiv, weil diese Technik einfach nicht ausgereift ist und fehlerfreies Arbeiten nicht drin ist. Was in unseren neuen und alten E-Klassen über die letzen 4-5 Jahre alles an kleinen & großen Elektronikmacken aufgetreten ist spottet jeder Beschreibung.

Natürlich hilft das demjenigen wenig, der mit seinem C5 7x liegen bleibt. Aber es zeigt eben auch, daß ein Markenwechsel keine Lösung darstellt... es sei denn, man wechselt zu Lada, wo Chips höchstens im Kofferraum im Einkaufskorb liegen (die von Chio).

Gruß,

Stefan

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DirkPinschmidt

Ich empfehle jedem die Lektüre des mot Profi Spezial. In jeder dieser Beilagen ist immer ein Beispiel von kniffligen Fehlern, die durch kuriose Ursachen entstehen. Zum Beispiel Steuergerät in hinterer Tür defekt, dadurch fährt die vordere Scheibe bei Regen nur zur Hälfte noch. Beim dritten Werkstattbesuch wurde dieser Fehler entdeckt. Die Marke wurde in diesem Thread genannt und es ist kein Citroën gewesen.

Zum anderen habe ich ein sehr interessantes Zitat von Ferdinand P. in Bezug auf Mängel neuer Autos gefunden: "Die Marken müssen den Kunden sehr verletzen, ehe er wechselt."

Amen.

Beste >> Grüße

Dirk

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Holger Schulzen

So neu ist es nicht, aber ich habe gerade den diesbezüglichen Artikel in der Autobild gelesen. Der deckt sich mit Stefans Darstellung. Citroën fehlt leider (Gott sei Dank?) in der Entblößung von Autobild.

Die stellen dort sogar die These auf, dass so mancher Hersteller mit schlechtem Kulanzverhalten richtig Geld verdient: Wenn der Kunde reklamiert, zahlt er bei einigen Herstellern z.B. 60% selber, der Hersteller nimmt aber seinen Zulieferer für dessen Gewährleistung bzw. Spezifikationstreue in vollem Umfang in Anspruch. Die 60% steckt dann der Hersteller ein.

Als Grund für die Misere bei den sog. Premiumherstellern sieht die Autobild den enormen Preisdruck seitens der Hersteller auf die Zulieferer. Die würden dann zwangsläufig nur so viel wie nötig tun um die Spezifikation des Herstellers gerade so zu einzuhalten.

Ein Ritt auf Messer's Schneide.

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@Klaus Was ist ein Babberl?

@Dirk war das zufällig ein BMW? Beim 740er eines Bekannten öffnete sich die Scheibe hinten rechts gern, sowie die 170 Kmh überschritten wurden, der Fehler wurde nie wirklich gefunden, erst nach Austausch von Steuereinheit (2x) ZV, Hebermotor usw. war plötzlich Ruhe.

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Michael Strauchmann

Wie sagte schon mein Grossvater ( da gab im Auto noch keine Elektronik, sondern nur Elektrik, häufig nur 6Volt !): wo viel dran ist, kann viel kaputtgehen! Stimmt nach wie vor 100-prozentig!! Leider!!

ACCM Michael Strauchmann

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Babberl ist mein Ausdruck für Pickerl, Plakette, Aufkleber... nur mit dem Wortspiel bin ich noch nicht weiter. Sitze einfach zu viel im Xantia und habe jede Menge Spaß. Und nicht nur das. Im Vergleich zum C5 vermisse ich jetzt im Nachhinein doch den Schritt nach vorne... Sicher der Xantia ist ein wenig enger, allerdings nur subjektiv. Dafür ist er sehr viel übersichtlicher, sehr viel handlicher, nicht ganz so komfortabel aber mit einer Heizung gesegnet die es einem richtig warm an die Hände pustet; und zwar schon nach der 2 Ecke... Beim C5 kam das nicht vor und es hat eine gute Stunde gebraucht bis das Lenkrad (im Xantia Leder im C5 Plastik) zumindest etwas warm wurde.

Das mit dem Schritt nach vorne ist wohl der Unterschied zwischen Diesel und Benzin. Der 2.1 TD war nun mal sehr laut; wenn auch schon sehr gut gedämmt. Der 2Liter 121PS ist natürlich auch ein wenig lauter als der 2Liter 136PS im C5; aber durch die Automatik dreht er ja auch ein wenig höher... und schaltet natürlich auch immer sofort in den höchst möglichen Gang. Nur getankt habe ich noch nicht. Da wird man dann (vielleicht) einen Fortschritt merken... allerdings sprechen für den Xantia ~200KG Mindergewicht. Das sollte sich einigermaßen ausgehen.

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Klaus FFM postete

... nur mit dem Wortspiel bin ich noch nicht weiter.

Hallo Klaus !

Was hältst Du von : C5 - c'est dingue !

Oder: Ceci n'est pas une voiture - c'est une C5 !

A la prochaine

Hannes

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Hi Leute

@ Hannes

Kannst du das für mich mal Übersetzen. Ich bin leider der Französichen Sprache nicht mächtig. Und ich will doch nicht Dumm sterben. Gott sei Dank muß ich ja nicht mit meinem C5 reden ;-)

Und wenn er mal was zumelden hat dann macht er es ja in Deutsch

@alle

Ich gehöre zu der Sorte C5´ler der ganz Zufrieden ist, und mit anderen Marken schon Richtige Abenteuer hinter sich hat.

Da ist mein C5 das reinste Goldstück gegen. (nobody is perfect) ;-)

Doppelwinkelige Grüß Gerd

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@Dirk, komme erst jetzt zum lesen, also Wetterbericht:

gestern trüb, heute einzelne Aufklarungen und Sonntag gehts in dei Sonne.

Bis dann, Heinz

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@Holger Schulzen: Im Französischen sind Autos immer weiblich; also: une C5.

@Gerd:

C5 - c'est dingue = C5 - total verrückt (oder bekloppt, oder neben der Spur).

Das Wortspiel besteht darin, dass sich C5 ( C cinque [sseh ssähnk])und c'est dingue ([sseh dähng]) in etwa reimen.

Ceci n'est pas une voiture - c'est une C5 = Dies ist kein Auto - sondern ein C5.

Hier liegt das Wortspiel in der Anspielung auf einen Spruch zur die Ente (Ceci n'est pas une voiture - c'est un art de vivre = Dies ist kein Auto, sondern eine Lebensphilosophie).

Deinen C5 kannst Du bestimmt auf Französisch umrüsten, tut mein XM auch; da musste ich nur eine Sicherung umstecken. Auf die Weise kannst Du während des Fahrens französisch lernen - das hat doch was !!

Allen C5-Fahrern viel Spass und pannenfreie Kilometer

Hannes

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Holger Schulzen

@ Hannes

Danke - une oder la C5 finde ich auch viel schöner!

Schade, dass *die C5* auf deutsch (noch) ein bisschen komisch klingt. Auch *die CX* konnte sich nicht durchsetzen. Nach der französischen Logik müsste es gar heißen: das C5. :)

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