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100.000 und immer noch kein Ende


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Dave Dudley

Heute ist es passiert und ich habe die 100.000 km (alle selbst gefahren) geknackt.

Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist die Bilanz durchwachsen. Mal das Auto ohne Motor betrachtet, kann ich wirklich nicht meckern. Außer einem ausgefallenen Blinkergeräusch und dem damit verbunden Wechsel der ganzen Baugruppe fällt mir nix ein.

Der Motor geht gut und macht Spass, die eingebauten Mängel eher nicht. Neben den Leistungseinbrüchen und Zündkerzenwechseln erwischte mich der Zahnriemen. Dem bekam das Ölbad nicht und die Zähne gab es nicht mehr. Hatte einen neuen Rumpfmotor zur Folge.

Trotzdem überwiegt das Positive, wahrscheinlich auch deshalb, weil die (verlängerte) Garantie alles übernahm. Auf jeden Fall fahre ich weiter mit dem C4, weil er super Sitze hat und auch auf Langstrecken nicht nervt sonder schön entspannt ist.

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Hi,

dann scheint der Citroen C4 Shine, Puretech 130, 01/2016 ja doch recht gutmütig zu sein.

Keine sonstigen Macken gehabt am Fahrzeug?

Allerdingsi st er ja noch nicht alt .... respekt bei 100tkm in 3 Jahren.
Hätte sich ein Diesel eigentlich gelohnt oder bist du in deiner Gegend von zuviel Greta-Grün geplagt?

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Der C4 ist schon ein ganz solides Auto. Wie sich das mit meinem Zahnriemen entwickelt, kann ich natürlich nicht sagen. Ich bin jetzt bei etwa 45.000 km. Wahrscheinlich erlebt das erst der zweite Besitzer bei meinem Auto und der hat ja wieder Garantie...

Ich plage mich derzeit eher mit der Überlegung, in ein bis zwei Jahren wieder Puretech oder Elektro zu kaufen. Das Auto, in dem der Motor steckt, ist auch unklar, da PSA die Autos, die ich kaufe, gerne ohne Nachfolger einstellt.

Gernot

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Ok, 100000 KM sind immer noch irgendwie eine nennenswerte Zahl. Dennoch ist die Bilanz doch wohl eher grottenschlecht. In der heutigen Zeit sollte auf so einer Strecke außer ein paar Leuchtmittel und Bremsklötze ( zur Not auch Scheiben vorn ) gar nix vorfallen. Alles andere ist leider nix Gutes.

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Dave Dudley

Diesel hätte sich gelohnt, zum Kauf hatten wir jedoch den ersten Höhepunkt der Dieselkrise. Damals war noch gar nicht absehbar, wie das so weiter geht. Ich hatte einige Zeit einen C4 Diesel als Werkstattwagen. Der war etwas lauter und straffer gefedert.

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ACCM Helmut Bachmayer

Davon sind die meisten Hersteller nicht weg. Meine CXe,  XMs alle und auch zwei C5 haben die Entfernung mittlerweile ohne große Umstände und mit der ersten Kupplung gepackt. In meiner Nachbarschaft gibt es auch einig Golfs und mehrere Mercedes die das gepackt haben. Leider fiel jetzt einer der Mercedes diesem neumodischen Sonderrabatten für alte Diesel zum Opfer. Superzustand, Rost nur an einer Tür, zur Presse verurteilt. Nicht einmal Schlachten ist erlaubt - es lebe der ,,Umweltschutz“. Gruß der Bachmayer 

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100tkm sollte ein Auto wirklich ohne irgendwelche nennenswerten Reparaturen schaffen, vor allem wenn diese Klimometer in einem relativ kurzen Zeitraum  abgespult werden. Ist aber heute wohl nicht mehr selbstverständlich. Ich selber habe noch nie ein Auto mit derart wenigen Kilometern besessen, die waren alle bereits jenseits der 200tkm als ich sie kaufte und wurden (bzw. werden) dann von mir 30-40tkm im Jahr gefahren. Wenn bei denen erstmal der übliche Fünfthand-Altwagen-Wartungsstau beseitigt war liefen die aber auch die nächsten 100tkm ohne nennenswerte Defekte, und auch bis zu ihrem Ende nach selbst gefahrenen 300 bzw. 380tkm waren die Instandsetzungsarbeiten durchaus überschaubar. Motorschäden hatte ich zwei, beide weit jenseits der 600tkm, der zweite sogar durch eigene Blödheit provoziert. Aber auf fast 800tkm hatte ich zum Beispiel noch keinen einzigen Schaden am Zahnriemen, Kupplungsschäden 2x, aber nach jeweils über 400tkm und eine undichte Einspritzpumpe nach 550tkm (wobei die jetzige schon mehr drauf hat und immer noch dicht ist). Selbst an der ach so anfälligen Hydraulik hat bislang kaum ein Bauteil wirklich versagt. Ein Rücklaufleitungsbündel mußte ich mal ersetzen sowie diverse durchgerostete Leitungen an über 20 Jahre alten Autos. Und zwei oder drei hintere Federzylinder sowie ein vorderer Höhenkorrektor sind mir durchgegammelt, allerdings auch erst nachdem die halbe Million km überschritten war. So Sachen wie Bremsscheiben, Auspuffanlagen, Achsgelenke und Radlager verbuche ich als Verschleißteile, das sind für mich bei sechsstelligen Laufleistungen keine Defekte.

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Naja, diese Zahnriemen im Ölbad sind ja ne neue Geschichte, da muss man auch mal mit höheren Ausfallraten rechnen.

Ansonsten kann ich über die Zuverlässigkeit bis 100tkm bei modernen Fahrzeugen auch nix nennenswertes berichten - von dem was ich so im Umfeld mitbekomme. Danach wirds aber interessant: eco-boost Moppedmotor mit Pleuellagerschaden und Kompressionsverlust auf einem Zylinder über die Kolbenringe nach 130tkm (über die Nummer muß ich heute noch lachen) und X1 mit kleinem Benziner Autoboxschaden nach gleicher Laufleistung. Totalschaden. Beide Fahrzeuge in Vertragswerkstatt gewartet.

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Nun in den 70igern war es eine Leistung 100tkm zuerreichen. Dann kamen die 80-90 und es war gar kein Thema mehr Auch mal 300tkm zu erreichen ohne nennenswerte Problem. Heute ist das ganz anders. Entweder man hat ein Auto das absolut problemlos läuft; unser Berlingo 3 ist so ein Beispiel 330tkm ohne irgend etwas oder man hat eine Grotte am Bein bei der ständig irgend etwas kaputt ist. Dabei spielt die Marke heute gar keine Rolle mehr. 

Wenn man so ein ständig kaputtenes Auto hat hilft nur eines: sofort weg. Der hier so gelobte C4 der auf 100tkm schon Ölverlust, Zahnriem, Motorschaden, Com2000 verschlissen hat scheint mir zu der Kategorie zu gehören, die cih abstossen würde Auch oder besonders wenn bisher alles auf Garantie ging.

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vor 52 Minuten schrieb jozzo_:

Passend dazu was zum Nachdenken ob die gute alte Zeit wirklich so toll war

Also wenn ich die unteren zwei Bilder ansehe: Ja, toll! Und der Obere ist ja immerhin orange.

Oder meinst du die 20'000 km, die bereits als "Dauertest" bezeichnet werden? Für mich läuft das ja eher unter Einfahren.

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vor 57 Minuten schrieb jozzo_:

Passend dazu was zum Nachdenken ob die gute alte Zeit wirklich so toll war

 

36389474qn.jpg

Ja, war sie. :)

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vor 3 Minuten schrieb 5imon.:

Oder meinst du die 20'000 km, die bereits als "Dauertest" bezeichnet werden? Für mich läuft das ja eher unter Einfahren.

Die Tests waren damals kürzer und es war mehr kaputt. Keine Frage. Später hat AMS 40000 KM getestet. Alles keine Marken heutzutage. Dennoch waren viele Macken auch Kleinkram. Und kaum war die Garantie rum ( das war sie schnell ) hat man eh selbst oder an der Dorftanke repariert. Zu meist überschaubaren Beträgen.

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vor 38 Minuten schrieb 5imon.:

Also wenn ich die unteren zwei Bilder ansehe: Ja, toll! Und der Obere ist ja immerhin orange.

Oder meinst du die 20'000 km, die bereits als "Dauertest" bezeichnet werden? Für mich läuft das ja eher unter Einfahren.

Ja, die 20.000 meinte ich

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Unser zweiter GS (von 1974) ging mit 106.000km nach weniger als 10 Jahren in den Schrott. In diesem Zeitraum war bis auf den Motor so ziemlich alles an dem Auto kaputt gegangen was dran war, sogar ein neues Getriebe hat er bei der geringen Laufleistung gebraucht. Am Ende war er dann auch noch überall durchgerostet. Der war schlicht und einfach fertig nach dieser Distanz. Mit 10 jahre später gebauten Autos sieht die Welt ganz anders aus. Unser 84er BX hat heute (nach 35 Jahren!) 105.000km auf der Uhr und dem fehlt trotz des deutlich höheren Alters so gut wie nichts, vor allem die Mechanik fühlt sich (im Vergleich zu meinem BX) geradezu jungfäulich an. Dem traue ich die gleiche Laufleistung ohne weiteres und ohne größere Reparaturen nochmal zu.

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unser erster (73er) GS ging sogar schon nach 7 Jahren in den Schrott - vollkommen durchgerostet !   Mechanisch war der noch fit,  hatte > 200.000 km auf der Uhr.  Allerdings hatten wir zwischendrin auch etliche Mark in Reparaturen "investiert".

Bei heutigen Fahrzeugen neige ich auch zu der Erwartung,  10 Jahre oder 200.000 km sollten eigentlich selbstverständlich sein;  ein teurer Motorschaden bei < 100.000 km wäre für mich ein sofortiger Trennungsgrund.

Dennoch - wenn der TE den C4 so sehr mag das er ihm das 'verzeiht' finde ich das irgendwie auch wieder gut,  besser, als wenn er gesagt hätte 'Sch**? Franzose' und zum VW Händler gerannt wäre :wacko:

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naja, der Motor bzw. die Zylinderköpfe können doch nichts dafür wenn Öl auf den Zahnriemen gelaufen ist?

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ACCM Helmut Bachmayer

Ne, der Zahnriemen läuft im Ölbad, wenn man da das falsche Öl nimmt ist halt Schluß mit Lustig  Gruß der Bachmayer 

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vor 22 Minuten schrieb Dreher:

naja, der Motor bzw. die Zylinderköpfe können doch nichts dafür wenn Öl auf den Zahnriemen gelaufen ist?

Das Öl ist nicht auf den Zahnriemen gelaufen, sondern umgekehrt :D 
Und das gehört so bei den neuen Motoren, Stichwort „Zahnriemen im Ölbad“. Ford und VW haben das auch bei ihren Dreizylindern.
 

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ACCM Helmut Bachmayer

Trotzdem ist es eine blöde Konstruktion, aber so langsam werd ich half zu alt für solche Neuerungen. Gruß der Bachmayer 

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Daß ausgerechnet die Fahrer von Autos mit dem größten Hydraulikschlauchanteil ein Problem mit Öl und Gummi haben ist schon kurios.

Das muß gehen. Neuere Riemen haben Zähne aus einem anderen Polymer. Man spart Motorlänge und einen Dichtring (Reibung, Ölverluste) mit dem Riemen im Ölbad.

Gernot

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Naja, nen KW-Simmerring muss der doch trotzdem haben hinter dem Schwingungsdämpfer, oder?!

Aber ansonsten bin ich bei dir. Das muss gehen. 

Die Effizienz dieses Motors begeistert mich immer wieder. Heute vollgetankt nach 900 km und 1/4 Rest im Tank: 4,91 Liter/100 km. 

Schade nur, dass er nicht in einem leichtgewichtigeren und zierlicheren Auto steckt, da würde noch ganz schön was gehen. Durch die aufgeblasenen Karosserien, unverkleidete Unterböden oder unsinnige Höherlegung (Cactus) wird noch gehörig Potenzial verschenkt.

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