12. August 20197 J. die Funkfernbedienung habe ich verlegt / verloren. Mit dem praktisch unbenutzen 2.-Schlüssel hat sich das Zündschloss erst nach langer Fummelei betätigen lassen. Vorsichtshalber lasse ich diesen Schlüssel nun immer im Schloss stecken. Das ist natürlich auf Dauer kein Zustand, ich beabsichtige daher das Schloss zu öffnen und zu reparieren. Wer hat das schon mal gemacht und kann mir Tipps geben? Alternativ: Wer verkauft mir ein Schloss, es darf defekt sein, damit ich mal üben kann. Gruß Gerd
12. August 20197 J. Ich hab das schon mal gemacht, allerdings habe ich mich nur um den elektrischen Teil des Schlosses gekümmert. Schau mal hier bzw. der komplette Bericht hier.
12. August 20197 J. Ersteller Deinen prima Bericht kenne ich, sehr ausführlich und hilfreich. Mir geht es jetzt aber um den mechanischen Teil des Schlosses selber. Gruß Gerd
12. August 20197 J. Ein Schloss, bei dem der elektrische Teil Schrott ist, hätte ich noch. Ich weiß nur gerade nicht, ob das bei mir ist, oder ob ich das @sprotte geliehen habe. Kommst Du zum Brandenburger Schraubertreffen?
12. August 20197 J. Ersteller - kein Schlüssel? Kein Problem. Ich möchte ja nur erstmal ein Versuchsobjekt zerlegen. Versand an mich wäre prima, wieviel und wohin soll ich schon mal überweisen? Meine Adresse: Gerhard Kruse, 51491 Overath, Waldenburgerstr. 10, gerhard-kruse@ntalk.de Grüße Gerd
12. August 20197 J. @Gerd Kruse persönliche Daten lieber wieder wegeditieren und Sprotte per PM kontaktieren. Schlösser zerlegen steht mir auch noch bevor, habe so zwei, drei die nicht mehr so wollen wie sie sollen.
12. August 20197 J. vor 45 Minuten schrieb Gerd Kruse: - kein Schlüssel? Kein Problem. Ich möchte ja nur erstmal ein Versuchsobjekt zerlegen. Versand an mich wäre prima, wieviel und wohin soll ich schon mal überweisen? Du kannst das defekte Schloss gerne umsonst / gegen Versandkosten haben. Ich glaube aber, dass es sinnvoller ist, wenn der Schlüssel dabei ist. Sonst kann man ja gar nicht sehen, was sich da wie bewegt. So oder so muss ich jetzt erstmal schauen, welches der Schlösser bei Max und welche bei mir sind. Ich seh heute Abend mal nach – auch ob ich sonst noch was habe, was als Schlachtobjekt taugt.
12. August 20197 J. vor einer Stunde schrieb sprotte: Ja, liegt bei mir. Allerdings ohne passenden Schlüssel Max, welches Schloss hattest Du mitgenommen? Das mit dem aufgebrochenen Schaltteil? Wirklich ohne Schlüssel?
12. August 20197 J. vor 1 Stunde schrieb sprotte: Ich hab 2 Stück von Dir. Eins total kaputt, eins noch ganz gut. Foto? Ich erinnere mich jetzt, weil ich vom total kaputten den mechanischen Teil samt Schlüsseln gefunden hab … Vom kaputten hattest Du den (kaputten) elektrischen Teil als Anschauungsobjekt mitgenommen und das andere hatte ich Dir als Backup mitgegeben, falls Dir die Reparatur nicht auf anhieb gelinkt. Gerd, ich hätte also folgendes für Dich: Bearbeitet (12. August 20197 J. von holger s)
13. August 20197 J. Ersteller Hallo Holger, nehm`ich. Überweisung habe ich bereits veranlasst. Ganz herzlichen Dank für Deine Mühe. Ich werde dann über das Zerlegen berichten. Übrigens, ich beabsichtige keine wirkliche Reparatur mit Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion / Sicherheit, sondern lediglich eine künftig unkaputtbare Funktion mit scheinbarer Sicherheit. Also mit reduzierten Schließungen. Grüße Gerd
17. August 20197 J. Ersteller Dank Holger konnte ich probeweise ein Simplex-Schloss zerlegen, der elektrische Schalter war bereits entfernt: Benötigt wird ein gut passender Kreuzschlitzdreher mit möglichst langer Klinge, geeignetes Werkzeug zum Aufbiegen der Bördelung der Blechkappe und der zum Schloss passende Schlüssel. Nach Entfernung der Blechkappe (vorne), steckt man den Schlüssel in den Zylinder und demontiert den Mitnehmer (hinten) des elektrischen Schalters. Nun kann man den Zylinder nach vorne herausziehen und es purzeln einem 9 federbelastete Stifte aus dem Schlossträger entgegen, die Federn verbleiben vorerst im Schlossträger. Doch keine Panik, diese Stifte sind alle identisch. Im Zylinder sind nun die an den Schlüssel angepassten Stifte unterschiedlicher Länge sichtbar, die bei passendem Schlüssel alle bündig mit der Zylinderoberfläche abschließen und damit das Drehen des Zylinders im Schlossträger erlauben. Nach Entfernung der Kunststofffederhalter im Schlossträger lassen sich nun auch die Federn entnehmen. Der Zusammenbau erfolgt nun sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge. Im Prinzip stellt die halbwegs beschädigungslose Entfernung der Blechkappe die größte Herausforderung dar, die Funktion der einzelnen Elemente ergeben sich automatisch. Sinnvoller Weise erledigt man alle Arbeiten auf einem großen weißen Laken, das evtl. wegspringende Teile wieder unverliebar einfängt, Ich werde mein Schloss auf nur eine funktionierende Zuhaltung umbauen - sicher ist sicher, und vermutlich auch die Lenkradverriegelung ausser Gefecht setzen. Und ein letzter Gedanke: Die gute Funktion des Schlosses, bei ansonsten intakter Mechanik, beruht auf der Gängigkeit der federbelastetn Stifte. Da könnten dann fett- und schmutzlösende Mittel, wie z.B. WD 40 durchaus hilfreich sein. Gruß Gerd
18. August 20197 J. vor 13 Stunden schrieb Gerd Kruse: und vermutlich auch die Lenkradverriegelung ausser Gefecht setzen. Das wird bei der HU nicht gern gesehen und kann zum nichtbestehen derselbigen führen!
29. Juli 20206 J. @holger s @sprotte @all hat jemand noch ein defektes Schloss abzugeben? Der Körper sollte noch heil sein.
29. Juli 20206 J. Was ist denn überhaupt ein defektes mechanisches Schloss ? Wenn die Mechanik schwergängig wird spült man den Metallischen Abrieb raus und die Schaltpunkte rasten wieder sauber ein. Die Mechanik selber muss dazu nicht zerlegt werden, das Schloss muss aber raus.
29. Juli 20206 J. vor 2 Stunden schrieb Dr.Jones: @holger s @sprotte @all hat jemand noch ein defektes Schloss abzugeben? Der Körper sollte noch heil sein. Ich hatte den Überblick verloren, was ich noch an Schlössern habe … ein Blick ins Forum und ein Blick ins Regal: Vom oben beschriebene geknackten Bastelobjekt, was bei Sprotte war, ist der elektrische Teil im Müll und der mechanische bei Gerd. Dann hatte ich als Komplettbackup von Chris eine komplette Schlossausstattung bekommen, bei der noch ein einsames Zündschloss ohne Schlüssel bei war. Nach den Steckerfarben (braun-schwarz-grau) ist das ein Y4-Schloss bzw. das nach der ORGA-Grenze. Aber das wird wohl für den mechanischen Teil egal sein. Der Körper ist noch komplett in Ordnung, ich weiß aber nicht, ob Du den Schließzylinder ohne Schlüssel rausbekommst (– ja, mit der Bohrmaschine vermutlich). Das kann ich Dir gerne gegen Erstattung der Versandkosten (DHL-Päckchen €5) schicken.
1. August 20206 J. Hier man ein paar Bilder was bei meinem kaputt war: Das Teil was zerbrochen war, ist Führung für die Sperrklinke und hält gleichzeitig den Elektroteil in Position. Wenn der nicht mehr an seinem Platz sitzt wird d#er nicht mehr vom eigentlichen Schloss mitgenommen. Das war hier der Fall. Das Führungsdingsbums lässt sich vom vorderen Teil des Schlosses abnehmen (man sieht die Torx-Schraube) und austauschen. Bearbeitet (1. August 20206 J. von Dr.Jones)
2. August 20206 J. Der Mechanikteil ist beim Xantia auch so dimensioniert. Diese Führung für die Sperrkinke ist beim Xantia viel massiver und zieht sich bis über die Hälfte des Durchmessers runter. https://www.ebay.de/itm/ZUNDSCHLOSS-ZYLINDER-INKL-2-SCHLUSSEL-FUR-CITROEN-AX-SAXO-XANTIA-BREAK-/131111146048 Wenn es möglich wäre so eine Xantia Sperrklinke an Deine Mechanik zu verbauen (evtl. in Verbindung mit dem Xantia elektronischen Teil) dann bricht dann nie wieder was. Zu prüfen wäre ob sich das Massive Ding im XM montieren bzw. einschieben läßt. Den mechanischen Teil kannst Du jetzt Spülen, mit WD 40 ,Schlüssel Drehen, 20 x wiederholen. Wenn die Abriebbrühe heller wird von WD 40 auf gutes Öl wechseln.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren