26. August 20197 J. Hatte übers Wochenende eine wunderbare Ausfahrt mit meiner Missis nach Brandenburg. Baden, Sonnen und, und. Perfekt. Doch kurz vor Berlin Stau, es wird dunkel und die Ladekontrollleuchte, das dicke Rote Ding in der Mitte, glimmt beim Stop and Go.Zuviele Verbraucher wenn man Licht und Zündung darunter versteht. Heute Morgen ist die neue Batterie platt. Hängt nun am Ladegerät. Welche Strategie schlagt ihr vor. Gefühlt würde ich mir als erstes die Kohlen in der Paris Rhone Gleichstromlichtmaschien ( G10C7 6V) ansehen und ggf. wechseln? Ihr seid dran!
26. August 20197 J. Ich würde als aller erstes mal alles durchmessen um der Sache auf die Schliche zu kommen: Ladespannung an der Batterie und an der Lichtmaschine, Ladestrom. Schaltpunkte des Reglers – ist der in Ordnung. Es wird wohl am Ende die Lichtmaschine sein, aber trotzdem würde ich Schritt für Schritt machen. Ist die Lichtmaschine auf der Kurbelwelle verbaut wie bei der 2CV? Ich hatte bei meiner 66er 2CV das selbe Problem. Wenn ich mich recht entsinne, hat Kirchhoff mir damals den Kollektor gereinigt / abgedreht und die Kohlen erneuert. Viel mehr kann man an so einer Lichtmaschine nicht machen, oder? Oder sie ist so schwach, dass man bei den Wicklungen aktiv werden muss. Bearbeitet (26. August 20197 J. von holger s)
26. August 20197 J. Kohlen und deren Anpressfedern prüfen (letztere erlahmt gerne, wenn es aufgrund springender Kohlen Hitzeentwicklung durch Bürstenfeuer gegeben hat), Kollektorplättchen putzen (idealerweise mit Trichlorethylen auf Leinen), Zwischenräume der Kollektorplättchen auskratzen. Viel mehr ist nicht zu tun, das jedoch alle 20.000 km. Im Anschluss daran die Funktion des Reglers prüfen: Ein herkömmlicher Bleiakku sollte mit einer Ladespannung von etwa 7 - 7,2 Volt bedient werden. lg ...hannes
26. August 20197 J. vor 5 Stunden schrieb ...hannes: Ein herkömmlicher Bleiakku sollte mit einer Ladespannung von etwa 7 - 7,2 Volt bedient werden. Ergänzung: Der 12V- Akku eines Ami6 benötigt eine Ladespannung von 13,9 - 14,4 V.
26. August 20197 J. vor 1 Stunde schrieb ...hannes: Ergänzung: Der 12V- Akku eines Ami6 benötigt eine Ladespannung von 13,9 - 14,4 V. Um es ganz korrekt auszudrücken: es ist umgekehrt so, dass die Lichtmaschine des Ami6 eine Ladespannung von 13,9–14,4V liefern sollte, wenn sie in Ordnung ist. Die Batterie braucht keine 14,4V. Mir wurde erklärt, das aktuelle Lichtmaschinen (gilt auch für die z.B. unserer XM) keine so hohen Spannungen mehr abgeben; jedenfalls nicht über 14V. Bearbeitet (26. August 20197 J. von holger s)
27. August 20197 J. Am 26.8.2019 um 12:37 schrieb holger s: Ich würde als aller erstes mal alles durchmessen um der Sache auf die Schliche zu kommen: Ladespannung an der Batterie und an der Lichtmaschine, Ladestrom. Schaltpunkte des Reglers – ist der in Ordnung. Ist die Lichtmaschine auf der Kurbelwelle verbaut wie bei der 2CV? Ich hatte bei meiner 66er 2CV das selbe Problem. Ich würde als erstes den Ventilator anschauen, dann den Keilriemen, dann die Batteriekabel. Es gibt keinen Ami 6 der die Lichtmaschine auf der Kurbelwelle hat.
27. August 20197 J. Ersteller Danke. Habe LiMa und Regler gemessen. Die Lima liefert bei kurzer Erhöhung der Drehzahl im Stand bereits 6,9 Volt an den Regler. Dort wird die Spannung von 6,9 Volt wird ab ca. 1100 U/min entsprechend weitergegeben. Wobei die Lampe dann innen erlicht.Im Standgas liegen zunächst 1,1 Volt an. Ich Versuch noch das ganze im Fahrbetrieb zu ermitteln. Am Regler selbst lässt sich ja nicht justieren soweit ich das sehe. 6,9 Volt wären sicherlich als Spannung auf Dauer zu wenig. Also LiMa mal sauber machen wir von Hannes beschrieben und nochmals messen.
27. August 20197 J. Ersteller ..ach ja wo beziehe ich die Kohlen für die LiMa Paris Rhone Typ G10C7 her. Habe auf Anhieb beim Franzosen nichts gesehen.
27. August 20197 J. vor 21 Minuten schrieb Valerius: Am Regler selbst lässt sich ja nicht justieren soweit ich das sehe. Wenn du noch einen mechanischen Regler hast, kannst Du den öffnen. Je nach Hersteller muß man zum Einstellen ein Rädchen oder ein Schräubchen drehen.
27. August 20197 J. vor 43 Minuten schrieb Valerius: ..ach ja wo beziehe ich die Kohlen für die LiMa Paris Rhone Typ G10C7 her. Habe auf Anhieb beim Franzosen nichts gesehen. Frag an bei Herrn Engelke, da habe ich bislang noch alles bekommen: https://www.autokohlen.de/ lg ...hannes
28. August 20197 J. Ersteller Hab die Kohlen bei Engelke bestellt. Sehr nett und Hilfsbereit. Danke für den Tip. Baue sie dann am Wochenende ein. Dann sehe ich weiter.
30. August 20196 J. Ich habe mal was auf Basis eines holländischen Textes zusammengeschrieben, was Dir vielleicht helfen kann, eigentlich für die AZ Lima gedacht und auch noch nicht fertig. Aber Du hast ja jetzt ein Problem. Für Dich ist der neue TYP II interessant. Die Feldspule sollte 1.8-3 Ohm haben bzw. direkt an die Batterie angeklemmt, 2-3A brauchen. PS zu Achtung: Man braucht natürlich nicht alle Reglerkontakte zu drücken, der Rückstromschalterkontakt genügt wenn man diesen erkennt (i.d.R. Wenige Windungen, dicker Draht). PPS: Neben dem Reinigen der Rotorkontakte würde ich auch die Leuchtmittel überprüfen und den Lichtschalter (Übergangswiderstände, Gehäuse schon verformt,beim Betrieb warm?), Fassungen (Übergangswiderstände, Korrosion,rotte Kabel, Spannungsabfall). Heute sieht man auch immer wieder, dass zu starke Leuchtmittel verbaut werden, z.B. 21W statt 15W, Bilux mit 40/45W (Falls 35/35W original) und wenn es dann auch noch regnet (Scheibenwischermotor), ist die LIMA Bilanz gerade bei niedrigeren Drehzahlen defizitär. Auch bei einem Neuaufbau wäre das so. Dazu kommt bei alten mech. Reglern deren hoher Eigenverbrauch (Gehäuse nach längerem Betrieb wam) Bearbeitet (30. August 20196 J. von Rosti)
30. August 20196 J. Dieses PPS ist ganz wichtig. Denn bei Valerius sind die Werte die er angab ausreichend. (6,9 Volt ab ca. 1100 U/min ) Batterie ist neu und trotzdem kommt er ins Minus. Einfach die Werte als "auf Dauer zuwenig" zu erklären wird nicht helfen. Bearbeitet (30. August 20196 J. von jozzo_)
30. August 20196 J. Stimmt, habe ich überlesen. Je nach Last ist das i.O., ebenso wie das Glimmen der Leuchte. Da wird das Wechseln der Kohlen eher weniger bringen. Also hopp auf, ran an die Verbraucher, auch an die parasitären ;-) Bearbeitet (30. August 20196 J. von Rosti)
8. September 20196 J. Alte Ladekontroll-Leuchten vergleichen nur Batteriespannung mit der Lichtmaschinenspannung. Ist die Null, Lampe aus. Wenn sie glimmt, heißt das nur, dass der Spannungsunterschied so groß ist, dass der Ausgleichstrom den Glühfaden soweit aufwärmt, das wie es als leuchten wahrnehmen, also auch Überladen. Daher muss die Wattzahl den Werksangaben entsprechen, da zu geringe Wattzahl einen Fehler vortäuscht, den es garnicht gibt. Entladen im ausgeschalteten Zustand hatte ich bei meines 2cv 16 PS mit defektem Regler, da dieser nicht vom Zündschloss spannungsfrei geschaltet wurde und so die Batterie über die Lichtmaschine entladen wurde, Kontaktproblem im Regler.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren