18. September 20196 J. Hallo, ich habe einen Citroen X5 III Kombi von 2015 mit einem 2.0 HDi Diesel-Motor mit 133 KW/163 PS. Die Reifen sind 225/55R17-Reifen. Da ein normales Rad als Ersatzrad nicht in die entsprechende Mulde im Kofferraum passt, überlege ich mir, so ein Notrad zu bestellen. Dieses ist schmaler und passt daher problemlos in die Mulde im Kofferraum. Hierzu habe ich einige Fragen: 1. Darf man mit dem Notrad wirklich nicht schneller als 80 km/h fahren? 2. Ist so ein Notrad nur für die Fahrt in die "nächste Werkstatt" geeignet, oder kann ich meine Reise, die schonmal ca. 1.000 km sein kann, normal fortsetzen? Wer hat hier Erfahrungen? Viele Grüße, David. Bearbeitet (18. September 20196 J. von Citroën XM)
18. September 20196 J. Zu 1: genau Zu 2: man sollte damit so wenig wie möglich fahren, das Fahrverhalten ist damit suboptimal und die Notreifen haben kaum Profil
18. September 20196 J. Zusätzlich mußt du bei einem Schaden am Vorderrad zwei Räder wechseln, denn das Notrad gehört hintendrauf motiert. Alles andere ist lebensgefährlich. Mit Schutzbrief/ADAC etc würde ich mich mit so einem Mist nicht rumquälen. Bearbeitet (18. September 20196 J. von schwinge)
18. September 20196 J. David wann hattest du den letzten Reifenschaden? Mein letzter war 2004 oder 2005
18. September 20196 J. Ich hatte 2010 gleich 2 Stück innerhalb weniger Wochen, beide auf längeren Fahrten auf der Autobahn. Da war ich sehr dankbar für das vollwertige Ersatzrad das unter meinem BX hängt...
18. September 20196 J. Wenn ich In der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Autobahn in Ostungarn mit einem Platten stehe, hilft mir der ADAC/Schutzbrief kolossal weiter. Und wenn jetzt jemand argumentiert, er sei nie in Ostungarn unterwegs, dann frage ich, wer ihm in einer entsprechenden Situation in Frankreich Sonntag früh 3 Uhr den passenden Reifen verkauft und aufzieht. Hat bei meinem C6 vor vielen Jahren nicht mal Montags in Deutschland geklappt. Und schließlich: Wenn es mich auf einer normalen Hundertkilometerstrecke zu einem beruflichen Termin erwischen sollte, verliere ich durch den Wechsel auf das Notrad allenfalls 15 min und vielleicht nochmals soviel Zeit, weil ich langsamer weiterfahren muss. In 15 min ist in der Regel nicht einmal der ADAC an Ort und Stelle. Einen fertig montierten Reifen hat der dann noch lange nicht dabei. Ich würde nie ohne Ersatz- oder wenigstens Notrad überhaupt den Stadtbereich verlassen, auch wenn ich Reifenpannen bislang vielleicht aller 10 Jahre hatte.
18. September 20196 J. Ein Ersatzrad ist besonders an einem Samstagnachmittag oder Sonntag sehr nützlich, denn wer an diesen Tagen einen Reifenschaden erleidet, hat unter Umständen einen Hotelaufenthalt bis Montag vor sich, schlimmer noch, am Montag ist dann der notwendige Reifen nicht sofort verfügbar. Ich hab schon mal mein Ersatzrad einem Durchreisendem gegeben, dem ich auf der A5 helfen wollte. Trotz guter Beziehungen zum örtlichen Reifenhandel war kein Reifen verfügbar. Ein Peugeot RCZ hat kein Ersatzrad aber er hat den selben Lochkranz wie mein C6. Und so konnte der freundliche Herr von der Rhön seine Fahrt nach Hause fortsetzen. Ich habe dann sein Rad beim örtlichen Reifenhändler instandsetzen lassen und er kam nach 14 Tagen vorbei und wir tauschten unsere Räder wieder aus. Soviel zum Ersatz das man spart. Schlau geht anders, Gruß der Bachmayer
18. September 20196 J. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Ich bin meist alleine unterwegs, da würde mich eine "Pause" durch Reifenpanne nicht groß stören. Mit Kindern oder wer beruflich mobil sein muß, der hat ein vollwertiges Rad (kein Notrad) dabei, logisch. Und ich bin auch öfters in Ungarn, aber nicht in Ostungarn. Die Straßen sind dort aber überall gleich gut (oder schlecht). Der TE hat hier schon in ein Ersatzrad investiert, welches nicht passt. Nun kommt noch ein Notrad dazu. Und das hilft dem TE nicht weiter, wenn er auf Reisen ist. Ob man nun mit dem Notrad oder per Abschlepper in die nächste Werkstatt kommt, da sehe ich keinen großen Unterschied. Vielleicht eine Überlegung wert: Wenn der Platz im Kofferraum ausreichend ist, könnte man eine Erhöhung für den Kofferraumboden bauen (mit Ausschnitt für das Ersatzrad), damit man wieder eine ebene Fläche hat.
18. September 20196 J. vor 31 Minuten schrieb schwinge: Nun kommt noch ein Notrad dazu. Und das hilft dem TE nicht weiter, wenn er auf Reisen ist. Ob man nun mit dem Notrad oder per Abschlepper in die nächste Werkstatt kommt, da sehe ich keinen großen Unterschied. Mit dem Notrad kann man notfalls auch noch aus dem Urlaub bis nach Hause fahren wenn es vor Ort keine Möglichkeit gibt einen passenden Reifen aufzutreiben. Das ist in jedem Fall um Längen besser als nichts denn man bleibt mit dem Wagen definitiv mobil, wenn auch mit kleinen Einschränkungen.
18. September 20196 J. Wer solche Strecken fährt, sollte sich überlegen, ob er nicht anstelle des Notrades ein richtiges Rad mitnimmt. Der Stauraumverlust durch das Rad im Gepäckraum ist jetzt nicht soo groß, da die Notradmulde ja dann auch als Stauraum frei wird. Und: Auch mit einem vollwertigen Ersatzrad würde ich aus Ostungarn nicht einfach nach Hause fahren, sondern nur so weit, bis ich das defekte Rad repariert/getauscht kriege. Bei einer weiteren Reifenpanne steht man nämlich sonst blank da...
18. September 20196 J. Laut Reifenrechner sind die Durchmesser der Noträder vom C5 Original 135/80 R18 (67 mm) bzw. die "Fälschungen" 135/80R17 / 135/90R16 ( 65 mm) entsprechend der Serienbereifung 225/55R17 (68 mm), so das die Fuhre nicht einknickt. Braucht man für das Notrad 135/80R17 bzw. 135/90R16 eigentlich eine ABE oder dergleichen? Ronald
18. September 20196 J. vor 8 Minuten schrieb C6per: Der Stauraumverlust durch das Rad im Gepäckraum ist jetzt nicht soo groß, da die Notradmulde ja dann auch als Stauraum frei wird. Ich würde dann eher den Ladeboden entfernen, durch eine Decke/ Matte ersetzen und das Ersatz-/Reserverad samt Bordwerkzeug in die Notradmulde legen. Das Schwerste soll/muss nach unten! Ronald
18. September 20196 J. Ich weiss ja nicht recht aber Auch in Ostungarn gibt es Werkstätten. Wenn die keinen passenden da haben schaut man im Altreifencontainer und zieht den am nähesten Reifen raus. Der kommt auf die Felge und weiter gehts. Immernoch besser als mit einem Notrad das 15cm schmäler ist aus Ungarn heimfahren und dieser Altreifen wird dann eben Auch als NOTRAD betrachtet und entsprechend behandelt, also nicht mit 220km/h auf der Heimfahrt. Ich habe jahrelang in einem Abschleppdienst gearbeitet, keiner blieb wegen einer Reifenpanne länger als 1h auf dem Hof und ins Hotel ging Auch keiner. Bearbeitet (18. September 20196 J. von CX Fahrer)
18. September 20196 J. leider kann ich den Optimismus vom CX Fahrer nicht teilen. 17 und 18 Zoll Reifen sind nicht immer irgendwo in einer Schrottplatzecke zu finden, zumindest nicht am Wochenende. Und bei einen Schlitz in der Karkasse nützt auch das ganze Notfallpaket mit Luftpumpe nichts. Und ein kleineres Rad kann man nicht unbedingt auf die Radnabe schrauben, denn auch da muß die Einpreßtiefe passen und ein Freilauf gewährleistet sein. Ein Auto ohne Not- bzw. Ersatzrad ist für mich einfach indiskutabel. Bin halt diesbezüglich oldschool. Gruß der Bachmayer
19. September 20196 J. Ihr werdet es nicht glauben, heute hatte ich eine Reifenpanne. Kein Ersatzrad, kein Flickzeug, nicht mal eine Luftpumpe, nichts. Ich musste zu Fuss ins Geschäft laufen und mir ein anderes Auto ausleichen um meinen reifen flicken zu gehen. Das ist jetzt die 2. Panne innerhalb von 2 Wochen nachdem ich hier was dazu schrieb, zuerst Kupplung jetzt Reifenpanne. Ich glaube ich steige hier aus das wird mir zu gefährlich.
1. Dezember 20251. Dez Weiß evtl. einer, um wie viel ein 225er Rad aus der 'Reserverad'-Mulde übersteht, wenn man es da reinpackt ?
1. Dezember 20251. Dez Ja, das liegt auf dem Boden der Wanne, unter der Felge der Träger mit Aussparung für den Adblue-Einfüllstutzen inkl. Wagenheber, Abschleppöse und Radschlüssel.
1. Dezember 20251. Dez Man möge mich berichtigen, falls mich meine Erinnerung trügt ... aber meines Wissens gibt es beim C5 III zwei verschieden große Reserveradmulden: eine für ein "richtiges" Ersatzrad für die Modelle bis 163 PS und dann eine nur für ein Notrad für die HDI 200 und HDI 240. Wie es sich bei den letzten Baujahren mit Euro6 Norm verhält ist mir nicht bekannt. Bearbeitet (1. Dezember 20251. Dez von Andi)
1. Dezember 20251. Dez Ich habe direkt mal nachgeschaut. Also mein 225/60 R16 Ersatzrad passt jedenfalls ganz locker in die Mulde bei meinem ollen HDI 140. Da steht nichts über. Seltsam, dass es ausgerechnet bei den „großen“ nicht passen sollte. Was musste man da denn noch unterbringen, dass es für eine normale Reserveradmulde nicht mehr gereicht hat? Bearbeitet (1. Dezember 20251. Dez von Aakim)
1. Dezember 20251. Dez Ich meine das liegt unter Anderem an der zweiflutigen Abgasanlage der HDi 200 und 240, die mehr Platz benötigt.
1. Dezember 20251. Dez vor 27 Minuten schrieb Aakim: Was musste man da denn noch unterbringen, dass es für eine normale Reserveradmulde nicht mehr gereicht hat? Ab 2015 de AdBlue-Tank für Euro 6.
1. Dezember 20251. Dez Ich finde es jedenfalls sehr angenehm, mit dem sauberen Reserverad in der Mulde. Bisher habe ich es glücklicherweise nicht gebraucht, aber ich hatte bei meinem Xantia mal das „Vergnügen“ das total verdreckte Dingen unter dem Auto herholen zu müssen, ohne sich hinterher die Finger waschen zu können. Das war kein Spaß!
1. Dezember 20251. Dez Beim HDi 165 Tourer mit Euro 5 paßt jedenfalls ein Rad in 225er Breite problemlos in die Mulde. Wurde die tatsächlich wegen des AdBlue-Tanks verkleinert? Puh, noch ein Grund, froh zu sein, das ältere Modell zu fahren.
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