4. Oktober 20196 J. Jünger der Xantia! ich versuche gerade das Kreuzgelenk/Lenkung auszubauen. Oben natürlich kein Problem. Unten ist die Schraube raus, aber ich bekomme das Teil nicht vom Kunstoffteil (Lenkventil?) los. Auch nicht mit dem Hämmerchen. Keinen mm! Mache ich was falsch? Oder einfach zu fest... Wer hat die Idee des Tages?? Gruß Jürgen
4. Oktober 20196 J. Ist das Kreuzgelenk von der Lenksäule gelöst ? Im Innenraum bzw. Fußraum, 13er Bolzen herausnehmen. Dann läßt sich das Kreuzgelenk nach oben schieben und anschließend in den Motorraum herausfädeln.
4. Oktober 20196 J. Wenn oben die Schraube schon raus ist wird es unten auf der Spindel festgerostet sein. Vorsichtig hämmern und hoffen dass das Lenkventil es nicht mit spontaner Inkontinenz quittiert. Ist beim BX häufig so wenn man die Hardyscheibe wechselt.
4. Oktober 20196 J. Wenn es dann anfängt zu lecken, war es bereits vor dem Hammer beschädigt. Beim Xantia ist meist die Lenkspindel verrostet und der Simmerring wird deshalb beschädigt. Dann ist es Zeit für den Ausbau des Lenkventiles und dessen Überholung, sofern die Spindel das noch erlaubt.
4. Oktober 20196 J. Ersteller vor 8 Minuten schrieb TorstenX1: Ist das Kreuzgelenk von der Lenksäule gelöst ? Im Innenraum bzw. Fußraum, 13er Bolzen herausnehmen. Dann läßt sich das Kreuzgelenk nach oben schieben und anschließend in den Motorraum herausfädeln. Ich schrieb doch: Oben kein Problem... Und der Bolzen ist ein 8mm Teil. Machst misch janz wirr..! Danke trotzdem, Torsten
4. Oktober 20196 J. Ersteller vor 1 Minute schrieb Jürgen 72: Ich schrieb doch: Oben kein Problem... Und der Bolzen ist ein 8mm Teil. Machst misch janz wirr..! Danke trotzdem, Torsten
4. Oktober 20196 J. Ersteller Übrigens, das mit dem tödlichen Unfall wegen festem Kreuzgelenk (nach WD 40 spraying), Aussage von Torsten, kann ich mir technisch nicht vorstellen... Kannst du das mal bildlich erklären? Vielen Dank! Jürgen Bearbeitet (4. Oktober 20196 J. von Jürgen 72) grammatik
4. Oktober 20196 J. Ersteller vor 15 Minuten schrieb bx-basis: Wenn oben die Schraube schon raus ist wird es unten auf der Spindel festgerostet sein. Vorsichtig hämmern und hoffen dass das Lenkventil es nicht mit spontaner Inkontinenz quittiert. Ist beim BX häufig so wenn man die Hardyscheibe wechselt. Hat ich ja schon so gemacht und beschrieben. Und das nach wochenlangem WD40 treatment. Will das ventil nicht versauen.
4. Oktober 20196 J. vor 2 Stunden schrieb Jürgen 72: das mit dem tödlichen Unfall wegen festem Kreuzgelenk (nach WD 40 spraying), Aussage von Torsten, Ich weiß nicht mehr, ob da WD40 oder was auch immer eingebracht wurde. Wahrscheinlich wußte ich es auch nie. Der Punkt ist, daß ein klemmendes Kreuzgelenk defekt ist und ausgetauscht werden muß. Schmieren ist lebensgefährlicher Unfug, ich kenne inzwischen mehrere Fälle, bei denen die Lenkung wegen defektem Kreuzgelenk blockierte. Ich stelle mir das so vor, daß die Nadeln der Lager sich wegen entstandenem Spiel verkeilen und so zum Blockieren führen können. vor 1 Stunde schrieb Jürgen 72: Hat ich ja schon so gemacht und beschrieben. Und das nach wochenlangem WD40 treatment. Dein treatment hat wahrscheinlich als result, that deine Lenkspindel ist voll von rust der sie und den Simmerring destroyed.... Bearbeitet (4. Oktober 20196 J. von TorstenX1)
4. Oktober 20196 J. Ersteller vor 1 Minute schrieb Jürgen 72: Meistens... Ich wusste, was gemeint war, aber ein Neuling? Is aber kein Thema...
5. Oktober 20196 J. Ein Neuling wäre an dieser Stelle böse auf die Nase gefallen und hätte sicher versehentlich das Armaturenbrett ausgebaut
5. Oktober 20196 J. vor 7 Stunden schrieb Jürgen 72: Übrigens, das mit dem tödlichen Unfall wegen festem Kreuzgelenk (nach WD 40 spraying), Aussage von Torsten, kann ich mir technisch nicht vorstellen... Kannst du das mal bildlich erklären? Vielen Dank! Jürgen Hier das Innere eines Kreuzgelenks (symbolisch, nicht Xantialenkung, sondern gute massive Ausführung). Die Nadeln gehen natürlich rundum und stehen dicht. Bei sehr viel Spiel (wenig Fett und Rost und winzigen Nadeln dank Kostenrechnern in der Produktion) kann eine Nadel verkanten und das Gelenk blockieren. Bearbeitet (5. Oktober 20196 J. von jozzo_)
5. Oktober 20196 J. Ersteller vor 5 Minuten schrieb TorstenX1: Ich weiß nicht mehr, ob da WD40 oder was auch immer eingebracht wurde. Wahrscheinlich wußte ich es auch nie. Der Punkt ist, daß ein klemmendes Kreuzgelenk defekt ist und ausgetauscht werden muß. Schmieren ist lebensgefährlicher Unfug, ich kenne inzwischen mehrere Fälle, bei denen die Lenkung wegen defektem Kreuzgelenk blockierte. Ich stelle mir das so vor, daß die Nadeln der Lager sich wegen entstandenem Spiel verkeilen und so zum Blockieren führen können. Dein treatment hat sicher als result, that deine Lenkspindel ist voll von rust der sie und den Simmerring destroyed....
5. Oktober 20196 J. Ersteller vor 6 Stunden schrieb jozzo_: Hier das Innere eines Kreuzgelenks (symbolisch, nicht Xantialenkung, sondern gute massive Ausführung). Die Nadeln gehen natürlich rundum und stehen dicht. Bei sehr viel Spiel (wenig Fett und Rost und winzigen Nadeln dank Kostenrechnern in der Produktion) kann eine Nadel verkanten und das Gelenk blockieren. vor 17 Minuten schrieb Jürgen 72: Hallo Pudel Jozzo, sehr gute Demo! Vielen Dank dafür. Ist es nicht so, dass das Gelenk hauptsächlich gegen die Auswirkung eines Frontal-Crash auf die Lenkspindel helfen soll? Früher hatten wir nur die "Hardy-Scheibe", die in d e m Falle sehr wenig geholfen hatte. Also, im Normal-Betrieb brauchen wir das Gelenk ja "nicht wirklich", oder? "Nur" - im Falle eines Bruches des Gelenkes haben wir natürlich den Super-Gau...Solange das Gelenk gerade drauf sitzt und nicht gebrochen ist, sollte die Lenkung doch einwandfrei funken, oder habe ich da was übersehen? Gruß J.
5. Oktober 20196 J. Ersteller vor 37 Minuten schrieb Jürgen 72: Meinst du, mit geduldigem, leichtem Hämmern bekomme ich ich das Gelenk runter? Und noch mehr WD als Vorbereitung dazu? Gruß J.
5. Oktober 20196 J. Du übersiehst dass die Lenkdäule mit 2 Kreuzgelenken nicht exakt senkrecht auf der Spindel sitzt - dann bräuchte man die Gelenke nämlich nicht. Und wenn in einem Kreuzgelenk ein Lager festsitzt dann behindert es massiv die Drehbewegung der Lenksäule. Wenn sich das Lenkrad schwer drehen läßt dann ist das Kreuzgelenk von Hand bereits unbeweglich, das Lenkrad ist ein ordentlicher Hebel. Und irgendwann bricht man mit diesem Hebel das fest sitzende Gelenk in 2 Teile und hat dann nur noch ein Glücksrad im Cockpit an dem man lustig lurbeln kann während der Wagen z.B. frontal in einen 40tonner oder geradewegs in eine Menschenmenge fährt.
5. Oktober 20196 J. Ersteller vor 12 Minuten schrieb bx-basis: Du übersiehst dass die Lenkdäule mit 2 Kreuzgelenken nicht exakt senkrecht auf der Spindel sitzt - dann bräuchte man die Gelenke nämlich nicht. Und wenn in einem Kreuzgelenk ein Lager festsitzt dann behindert es massiv die Drehbewegung der Lenksäule. Wenn sich das Lenkrad schwer drehen läßt dann ist das Kreuzgelenk von Hand bereits unbeweglich, das Lenkrad ist ein ordentlicher Hebel. Und irgendwann bricht man mit diesem Hebel das fest sitzende Gelenk in 2 Teile und hat dann nur noch ein Glücksrad im Cockpit an dem man lustig lurbeln kann während der Wagen z.B. frontal in einen 40tonner oder geradewegs in eine Menschenmenge fährt. Das ist der "Knackpunkt"! Dann sind wir uns ja einig... Schönes Wo.E.! P.S. Wieso z w e i Gelenke? Bearbeitet (5. Oktober 20196 J. von Jürgen 72)
5. Oktober 20196 J. vor 13 Stunden schrieb Jürgen 72: Meistens... Ich wusste, was gemeint war, aber ein Neuling? Is aber kein Thema... Ein Neuling hat auch nix an der Lenkung zu schrauben...
5. Oktober 20196 J. vor 3 Stunden schrieb Jürgen 72: Ist es nicht so, dass das Gelenk hauptsächlich gegen die Auswirkung eines Frontal-Crash auf die Lenkspindel helfen soll? Früher hatten wir nur die "Hardy-Scheibe", die in d e m Falle sehr wenig geholfen hatte. Weder das Kardangelenk noch die Hardyscheibe haben irgendetwas mit dem Crashverhalten zu tun.
5. Oktober 20196 J. vor 18 Minuten schrieb jozzo_: Weder das Kardangelenk noch die Hardyscheibe haben irgendetwas mit dem Crashverhalten zu tun. Ergänzung: Das Kardangelenk gleicht die beiden unterschiedlichen Winkel von Lenkventil zu Lenksäule während der Drehbewegung aus (Darum benötigt auch z.B. eine Antriebswelle ein "Gelenk"). Die Hardyscheibe als verbindendes Gummielement dient der Entkoppelung des fest am Fahrzeug verschraubten Lenkgetriebes mit der "gefühlten" Lenkung. Ein Chrash- Vorteil besteht allein darin, dass das Lenkgetriebe hinter der Achse sitzt und keine starre Lenksäule direkt in den Innenraum führt. Gruß Holgi
5. Oktober 20196 J. vor 1 Stunde schrieb Entenholgi: (1) Das Kardangelenk gleicht die beiden unterschiedlichen Winkel von Lenkventil zu Lenksäule während der Drehbewegung aus (Darum benötigt auch z.B. eine Antriebswelle ein "Gelenk"). (2)Die Hardyscheibe als verbindendes Gummielement dient der Entkoppelung des fest am Fahrzeug verschraubten Lenkgetriebes mit der "gefühlten" Lenkung. zu (1) richtig zu (2) sagt wiki "Im Gegensatz zum funktional ähnlichen Kardangelenk sind Hardyscheiben nur einsetzbar, wenn kaum Winkelversatz und Fluchtfehler auszugleichen sind. Eine Hardyscheibe, die sich umlaufend stark verwindet, würde in kürzester Zeit durch innere Wärme aus der Walkarbeit zerstört. Zulässig ist ein Winkelversatz von bis zu 3 Grad bei Gelenkscheiben mit Gewebeeinlage, bei Hardyscheiben aus reinem Gummi noch weniger, weil die Drehmomentübertragung nur über das Elastomer stattfindet. " und ich : ein kleiner Winkelversatz lässt sich auch mit der Hardyscheibe ausgleichen. Ob es beim BX mit der Hardyscheibe um Entkoppelung ging, bezweifle ich, den bei Xantia, XM, CX und 2CV ging es ja auch ohne. mfg Klaus der eine leicht schwergängige Lenkung bei einem Xantia X1 schón mal durch vorsichtiges Einspinseln des Kreuzgelenks mit Kriechöl beseitigen konnte ( nachdem ich gelesen hatte, dass bei einem Ford dieses Problem mal in einer Markenwerkstatt durch Nachfetten gelöst wurde ). Zur Entspannung der Puristen & Hardliner sei gesagt, das der besagte X1 ca 2-3 Jahre nach der Behandlung verschrottet wurde (wg Rost am hinteren Kotflügel , aber die Lenkung funtionierte bis dahin wieder problemlos ) - also Ihr braucht keine Angst zu haben, dass Euch die Kiste entgegenkommt und in den Tod reisst während ihr gerade mit dem Stammhalter unterwegs seid ... mfg Klaus Bearbeitet (5. Oktober 20196 J. von Citroklaus)
5. Oktober 20196 J. vor 2 Stunden schrieb Citroklaus: ein kleiner Winkelversatz lässt sich auch mit der Hardyscheibe ausgleichen. Ob es beim BX mit der Hardyscheibe um Entkoppelung ging, bezweifle ich, den bei Xantia, XM, CX und 2CV ging es ja auch ohne. Umkehrschluss: Weil es bei den anderen Modellen auch ohne ging, ist es eben nicht die Aufgabe der Gelenkwellenscheibe, einen Winkelversatz auszugleichen. Auflösen kann es wohl nur der Ingenöör, der das Teil damals gerade für den BX als notwendig erachtet hat. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass eine Hardyscheibe in einer Lenkübertragung hauptsächlich dazu dient, negative Einflüsse aus dem Bereich der Achse nicht in den Bereich der oberen Lenksäule weiterzuleiten bzw. dies zu vermindern. Gruß Holgi
5. Oktober 20196 J. Der Xm hat ziemlich genau die gleiche Lenkung wie der Xantia, aber im Gegensatz zum Xantia eine Hardyscheibe. Ich spüre das als Entkoppelung und sehe sonst keinen Grund, sie zu verbauen. Gefallen tut es mir allerdings nicht, ich hab es gern direkt.
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