25. Juni 20251 J. Am 24.6.2025 um 00:55 schrieb WolfA: Bei mir waren es letztendlich die Einspritzdüsen. Danke für deine Rückmeldung WolfA. Die Piste scheint interessant. Ich könnte mir vorstellen, daß wenn sie warm sind, sie besser funktionieren. Das war wahrscheinlich der Fall als auf einmal die Regelung funktionierte und der Motor rund lief. Diese Woche komme ich nicht mehr dazu weiter zu machen. Ich müsste noch einen Satz Einspritzventile haben. Zustand unbekannt da von einem Schlachter. Ob man solche Ventile reinigen kann? Wenn nicht, halt neue. Vielleicht lassen sich vier gute aus den acht rausfinden. Mal sehen. Eine ganz andere Frage: Wozu gibt es den kleinen Schlauch vom Benzindruckregler zum Ansaugkrümmer? Was würde passieren wenn der undicht ist? Benzindruck höher oder niedriger? Bearbeitet (25. Juni 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
25. Juni 20251 J. Hallo, vor 31 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Ob man solche Ventile reinigen kann? Wenn nicht, halt neue. Ja, ich habe schon welche um Ultraschallbad so weit gereinigt, dass sie überhaupt wieder funktionierten. Die waren wohl durch längere Standzeit innerlich verklebt. Wie bereits geschrieben, das Demontieren soll einfach sein: vor 33 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Wozu gibt es den kleinen Schlauch vom Benzindruckregler zum Ansaugkrümmer? Was würde passieren wenn der undicht ist? Benzindruck höher oder niedriger? Damit teilt die Ansaugbrücke ihren Druck der Membran im Regler mit. Das heißt, bei niedrigerem Druck (offene Drosselklappe) sinkt auch der Benzindruck. Dadurch wird erreicht, dass das eingespritzte Volumen immer zur Einspritzzeit passt. Anders gesagt: Wenn der Ansaugbrücke starker Unterdruck herrscht, würde pro Millisekunde mehr Benzin fließen. Dies vermeidet man durch den Benzindruckregler. Ist der Schlauch undicht, so stimmt der Benzindruck nicht. Du kannst mal den Schlauch abziehen. Es darf kein Kraftstoff aus dem Regler herausfließen. Grüße Andreas
25. Juni 20251 J. vor 3 Minuten schrieb AndreasRS: Damit teilt die Ansaugbrücke ihren Druck der Membran im Regler mit. Das heißt, bei niedrigerem Druck (offene Drosselklappe) sinkt auch der Benzindruck. Dadurch wird erreicht, dass das eingespritzte Volumen immer zur Einspritzzeit passt. Anders gesagt: Wenn der Ansaugbrücke starker Unterdruck herrscht, würde pro Millisekunde mehr Benzin fließen. Dies vermeidet man durch den Benzindruckregler. Müsste es nicht so sein: offene Drosselklappe = niedriger Druck = hoher Benzindruck damit die Ventile bei Vollast auch genug Benzin bekommen?
25. Juni 20251 J. vor 38 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Müsste es nicht so sein: offene Drosselklappe = niedriger Druck = hoher Benzindruck damit die Ventile bei Vollast auch genug Benzin bekommen? Ich glaube nicht. Weil: Je weiter die Drosselklappe offen ist, desto stärker ist der Unterdruck in der Ansaugbrücke[1] und desto mehr Benzin wird pro Millisekunde aus der Einspritzdüse herausgezogen. Letzteres will man nicht. Das Volumen pro Zeit soll konstant sein. Egal bei welchem Druck. Das erreicht man, indem der Druckunterschied vor und hinter dem Einspritzventil immer gleich ist. Das heißt, wenn der Druck in der Ansaugbrücke sinkt, muss der Druck auf der anderen Seite der Einspritzventile um denselben Betrag sinken. Umgekehrt entsprechend, natürlich auch bei Motoren mit Turbolader. Grüße Andreas [1] Die Drosselklappe ist natürlich nur einer von mehreren Faktoren, die den Unterdruck beeinflussen. Bearbeitet (25. Juni 20251 J. von AndreasRS)
25. Juni 20251 J. Ich kenne es so, bei Vergasermotoren: Drosselklappe zu = hoher Unterdruck. Habe eine 123 Ignition mit Diagnoseprogramm an meiner DSuper5. Da kann man es sehen. Auch am Lexia: im Leerlauf: 500-600 mbar Unterdruck. Am Anschluss des Schlauches vom Druckregler zur Ansaugbrücke war dieser gerissen. Ob ganz durch weiß ich nicht. Habe ihn hinter dem Riß abgeschnitten. Wenn jetzt wenig Unterdruck ein höheren Benzindruck geben würde, kann das Erklären warum vor der Reparatur nichts zu bemerken war. Es könnte auch erklären warum viele Xantias mit SL96 ohne Probleme funktionieren. Weil der Schlauch am Knick unter der Ansaugbrücke einen Riß hat 😆. Wenn ich wieder zu Hause bin, ziehe ich diesen Schlauch ab. Mal sehen was passiert. 😉 Bearbeitet (25. Juni 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
25. Juni 20251 J. Hallo, vor 6 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Ich kenne es so, bei Vergasermotoren: Drosselklappe zu = hoher Unterdruck. Du hast natürlich Recht. Ich war gedanklich auf der anderen Seite der Drosselklappe, also zwischen Luftfilter und Drosselklappe. Die Funktionsweise des Kraftstoffdruckregler ist m.E. aber wie beschrieben, also die Druckdifferenz vor und hinter der Einspritzventile konstant zu halten. Grüße Andreas
25. Juni 20251 J. vor 15 Minuten schrieb AndreasRS: Die Funktionsweise des Kraftstoffdruckregler ist m.E. aber wie beschrieben, also die Druckdifferenz vor und hinter der Einspritzventile konstant zu halten. Ja, daß ist sicherlich so. Für irgendwas muß dieser Schlauch ja sein. Und wenn der Schlauch einen Riß hat, funktioniert diese Druckregelung nicht mehr. Es wäre interessant zu wissen ob der Schlauch bei WolfA's Xantia in Ordnung ist oder nicht 😀 Bearbeitet (25. Juni 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
25. Juni 20251 J. Moin, nach Euren Beiträgen, würde ich erst mal den Schlauch prüfen. Das erinnert mich an etwas: Bei meinem Astra F wurde Anfang der 2000er wegen nicht bestandener Abgasuntersuchung erst eine Lamdasonde getauscht, dann eine Zweite. Danach wollte die Opel-Vertragswerkstatt an die Einspritzung ran. Dazu wollte ich eine zweite Meinung. Schlussendlich war es der Schlauch, der den Druck übermittelte. Das hat eine Hinterhofwerkstatt herausbekommen, die kannten das Problem. Der Mechaniker hatte 2 cm vom Schlauch abgeschnitten und gut war. Dort sollte ich dann nur Geld in die Kaffeekasse legen. Viele Grüße Roland
25. Juni 20251 J. Hallo Roland, wie geschrieben, dieser Schlauch ist jetzt repariert, genau so wie du es beschreibst.
27. Juni 20251 J. Angeblich gibt es eine Anleitung über die sagem SL96. Eventuell von Peugeot? Hat die jemand? Als pdf?
1. Juli 20251 J. Heute Morgen konnte ich endlich weiter machen: Motorlauf mit/ohne den Schlauch von der Ansaugbrücke zur Benzindruckregelung. Erst den Motor mit Schlauch gestartet: wie vorher, Lambdaspannung bei ca. 0,06V Den Schlauch entfernt und gleich danach fing die Spannung der Lambdasonde sich langsam zu erhöhen bis das Pendeln anfing. Schlauch wieder drauf: 0,06V. Ohne Schlauch dreht der Motor runder, wenn auch nicht ganz rund. Mein zweiter Xantia ist auch wieder da. Mal sehen wie da der Motor im Leerlauf dreht. Ohne Schlauch gibt es auch keine Fehlermeldung mehr. Somit hat sich die Theorie in der Praxis erwiesen und ich danke WolfA für sein Tipp mit den Einspritzventilen. Jetzt grabe ich die 4 raus die ich irgendwo habe, tausche diese und dann sehen wir weiter. 😀 Ich möchte mich natürlich ebenfalls bei den anderen Teilnehmer dieser Diskussion bedanken, ohne eure Komentare wäre ich nicht so weit gekommen 😁 Bearbeitet (1. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
1. Juli 20251 J. Am 24.6.2025 um 00:55 schrieb WolfA: ..Bei mir waren es letztendlich die Einspritzdüsen. Da die originalen für diesen Motor nicht mehr neu erhältlich sind, habe ich 4 Stück 1984C5 (BOSCH 0 280 155 809, je ca. 25€) eingebaut, die für die Boschsteuerung vorgesehen sind. Funktionieren prima.... Dazu gab es doch mal ein Thread, oder nicht? Der würde mich interessieren weil auch über die verschiedene Einspritzsysteme diskutiert wurde soweit ich mich erinnere .
1. Juli 20251 J. Heute habe ich beobachtet wie mein zweiter 1,8i 16V mit Bosch Einspritzung MP7.3 sich im Leerlauf verhält: gleich nach dem Starten des Motors, dreht dieser ruhig. Kein hin und her Wackeln wie der aktuelle Patient. Ich habe mir die Einspritzdüsen angeschaut die ich noch hatte. Sahen aüßerlich schlimmer aus als die am Motor. Habe die Filter rausgenommen. Alle 8 waren sauber. Ich gehe davon aus, daß die Einspritzventile was haben. Schwergängig? Verschmutzt? Da ich keine Lust habe diese mehrmals ein und auszubauen bis ich finde was nicht tut habe ich vier neue bestellt. Die von Bosch die WolfA vorgeschlagen hat. Bearbeitet (1. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
4. Juli 20251 J. Gestern kamen die Bosch Einspritzventile. Habe sie Abends eingebaut und den Motor gestartet: er dreht jetzt rund 😆 😊 💥. Konnte ihn aber nicht lang laufen lassen um zu sehen was die Lamdasonde sagt und ob wieder ein Fehler kommt.....Nachbar war auf der Terrasse...wollte nicht stören.
4. Juli 20251 J. Ich habe den Zyklus der Lambdaspannung gemessen: ca 2,5 s. Das wäre: 0,5 Hz. Hella sagt: 0,5 bis 4 Hz. Wäre also zu tauschen. Hella Lambdasonde prüfen Bearbeitet (4. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
4. Juli 20251 J. Was ist denn der Zyklus der Lambdaspannung? Ist das die Zeit, die die Sonde braucht um von 0,1V auf 0,9V zu springen?
7. Juli 20251 J. Heute Morgen habe ich, zum Test, die Bosch Labmdasonde vom zweiten X2 1,8i 16V in den Patient eingebaut. Diese ist 8 Jahre alt und seit 90 000 km im Auto. Tja, das Verhalten ist nahezu das gleiche: nacm Start, geht die Lambdaspannung von 0,45 V auf 0,08 V runter.und bleibt ewig so bis der Fehler kommt, daß die Gemischregulierung am Anschlag ist. Irgendwann steigt die Lambdaspannung bis die Regelung dann richtig arbeitet. Die Schwingungsdauer betrug jetzt 2,0 s. Ein bisschen besser als die 2,5 s, aber auch nicht überwältigend. Ich lasse es Mal so bis mir was einfällt was ich noch probieren könnte.
7. Juli 20251 J. vor einer Stunde schrieb GuenniTCT: Hattest du nicht eine neue Sonde bestellt? Noch nicht. Wollte es machen, dann kam mir die Idee, die vom zweiten Xantia zu nehemen da er gerade da ist. Habe die Lambdasonde wieder in der 1,8i 16V mit Bosch MP7.3 zurückgebaut und das Lexia dran gehängt. Da dauert ein Zyklus 2 Sekunden mit der selben Lambdasonde. Diese Zeit hängt also nicht nur von der Sonde ab sondern ebenfalls von der Ansteuerung, also Motorsteuergerät. Die EInspritzzeit bei der Bosch MP7.3 beträgt im Leerlauf ca. 4 ms. Bei der Sagem SL96 ca. 2 ms. Deswegen ist es möglich, die gleichen Einspritzventile zu verwenden, mit der gleichen Einspritzmenge. Bearbeitet (7. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
8. Juli 20251 J. vor 21 Stunden schrieb ACCM Claude-Michel: Ich lasse es Mal so bis mir was einfällt was ich noch probieren könnte. Neuer Test heute Morgen: original Lambdasonde mit 100 000 km eingebaut und den Unterdruckschlauch vom Ansaugkrümmer entfernt. Da kommt die Lambdaspannung vieeel schneller zum pendeln. Schlauch wieder aufgesteckt: Lambdaspannung fällt auf 0,08 V und bleibt da. Schlauch weg: Lambdaspannung pendelt. Es sieht also so aus, daß immer noch zu wenig Benzin ankommt und die Regelung daher nicht funktioniert. Es stellen sich mehrere Fragen: _ Liegt es an dem 50% Anteil E85, 50 % E5 den ich im Tank habe? _ warum erhöht das MSG nicht die Einspritzzeit um mehr Benzin zu bekommen? _ die Bosch 0 280 155 809 Einspritzdüsen sollen eine Einspritzmenge von 137g/min Haben. Hier: Injektoren steht aber: 126,6 g/min. Die originalen D3172MA Einspritzdüsen sollen laut dieser Liste: 129,5 g/min haben? Sind die Bosch 0 280 155 809 doch zu klein? Funktioniert WolfA's Xantia so gut weil der Schlauch Ansaugkrümmer-Benzindruckregler auch gerissen ist kurz nach dem Anschluß am Ansaugkrümmer? Bearbeitet (8. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
8. Juli 20251 J. vor 37 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: _ die Bosch 0 280 155 809 Einspritzdüsen sollen eine Einspritzmenge von 137g/min Haben. Hier gefunden: Bosch Einspritzventil 809 Bearbeitet (8. Juli 20251 J. von ACCM Claude-Michel)
8. Juli 20251 J. Hallo, ich habe nicht den ganzen Inhalt des Fadens im Kopf, hast Du mal einen neuen Benzindruckregler und eine andere Benzinpumpe ausprobiert? Wenn der Druck zu gering ist, fließen natürlich weniger Gramm pro Minute. Oder Du kaufst ein Werkzeug, um den Benzindruck zu messen. Außerdem kann es bei hoher Laufleistung nicht schaden, den Benzinfilter zu erneuern, der hinter dem Tank sitzt. Das Steuergerät hat ein Maximum der Einspritzzeit. Ist dieses erreicht und das Gemisch trotzdem zu mager, kommt die Motorkontrolleuchte und die Meldung, dass der Anschlag der Gemischbildung erreicht ist. Grüße Andreas Bearbeitet (8. Juli 20251 J. von AndreasRS)
8. Juli 20251 J. Hallo Andreas, Ja, heute morgen auch einen anderen Druckregler probiert: das Gleiche. Gut er ist auch nicht neu. Der Benzindruck wäre hoch genug wenn er nicht durch den Unterdruck aus dem Ansaugtrackt runtergeregelt würde. Deswegen gehe ich davon aus, daß sowohl Druckregler als auch Benzinpumpe funktionieren. Das Verhalten ist so: gleich nach Motorstart gibt es eine bestimmte Einspritzzeit. 2,... ms. Diese Einspritzzeit geht langsam runter und auch die Lambdaspannung (Richtung mager). Also gibt das Steuergerät eine zu kleine Einspritzzeit vor. Ich könnte mir vorstellen, daß ein bestimmtes Einspritzzeitfenster vorgegeben wird. Dieses Fenster wandert nach unten abhängig von Temperatur, Unterdruck etc... Die Einsprizzeit scheint ständig am oberen Limit dieses Fensters zu liegen. Deswegen der Fehler.
8. Juli 20251 J. vor 2 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Die Einsprizzeit scheint ständig am oberen Limit dieses Fensters zu liegen. Deswegen der Fehler. Willste vielleicht mal den Tank leer fahren und dann 20 Liter Super E5 oder Super Plus rein und dann nochmal schauen? Vielleicht sind 50% E85 doch zu viel...
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