18. Juni 20251 J. Ersteller Ja, im Cactus-Forum wurde tatsächlich schon von sollchen Laufleistungen von PT-Motoren geschrieben.
18. Juni 20251 J. Es geht doch eigentlich nur darum dem Kunden alles aufs Auge zu drücken, falsches Öl eingefüllt , tja das tut uns aber Leid, den Fall hatten wir aber noch nicht , wieder so ein Blöder 😀
19. Juni 20251 J. Ersteller Andersrum kann aber auch ein Schuh draus werden: Der Kunde hat bei Unterschreiben des Kaufvertrages nicht nur den Kauf des Autos unterschrieben. Der Kunde bekommt auch einen Wartungsplan und Wartungsheft in die Hand gedrückt, wo alle Informationen drin stehen, woran der Kunde sich halten muß, um bei möglichen Garantiefällen und Gewährleistungsfällen ein Schadensersatz bzw. Kulanz zu bekommen. Hält der Kunde sich nicht an die Vorgaben im Wartungsplan, ist das dem Kunden sein Problem - er hat den Vertrag nicht eingehalten. Und das ist nichts neues! Wenn ich alte Wartungspläne durchblätter (hab welche ab den 70ern) sehe ich, daß es schon damals einige Vorgaben gab, an die man sich halten mußte, um mögliche Garantieansprüche zu erhalten. Oft ist in alten Wartungsheften zu sehen, daß bei vielen Fahrzeugen ab 60.000km keine Wartungen mehr abgestempelt wurden. Dazu kommen noch die ungestempelten Flächen für die Rostschutzgarantie. Paßt ja auch nicht irgendwie zusammen: die Kunden schimpfen über rostende Autos, sind aber nicht in der Lage ihr Auto alle 2 Jahre zur Vorsorgeuntersuchung zu bringen, wo man mögliche Rostherde vielleicht hätte schon im Keim ersticken können. Meine Meinung: Bei einem Schaden kann ich doch beim Hersteller nur die Hand aufhalten, wenn ich mich an alle Vorgaben gehalten habe, die er für sein Produkt vorgibt.
19. Juni 20251 J. Naja, ein bissl Schweller schweißen kostet vielleicht 500€. Einmal nicht das richtige Öl (nurbeins von tausenden ist freigegeben) kann dich über 10000€ kosten, wenn der Riemen reißt. Bevor Motoren kaputt konstruiert wurden, konntest du ihn mit einem falschen Öl nicht nachhaltig zerstören. Allenfalls die Hydrostößel konnten klappern. Aber ob 5w30 oder 10w60, schmiert alles. Und beim Rost... Ich würde vermuten daß alle beim Vertragshändler "rostvorgesorgten" Autos durchgerostet sind. Denn was bringt das bißchen Wachs, das die vielleicht nachgesprüht haben... Die einzigen nicht durchgerosteten waren bei Spezialisten behandelt. Ist aktuell mit dem Öl ja nicht anders. Keins der im Handbuch genannten Öle ist noch zugelassen, oder? Das 5w30 rcp steht jedenfalls nicht drin... Nur 0w20 und 30. Da wird am Kunden experimentiert und er trägt das Risiko und die Kosten.
19. Juni 20251 J. Außerdem muss man ja dazu sagen, dass Ford wegen der EcoBoost - Motoren mittlerweile so verzweifelt ist, dass sie den Ölwechsel sogar 2x pro Jahr empfehlen, wie realitätsfern ist das denn bitte? Dann soll man keine Kurzstrecken damit fahren, ja klar, der Fiesta ist ja auch bekannt dafür, ein Langstreckenfahrzeug mit bis zu 25.000 km pro Jahr zu sein 🙄. Irgendwo hörts dann halt auch mal auf, da darf man die Technik dann auch einfach mal als Sch.... bezeichnen.
19. Juni 20251 J. In den 1960ern war ein Ölwechsel alle 3000 km gar nicht so unüblich... Ich frage mich ja, wie diese Riemen einmal getestet wurden, um die Freigabe zu bekommen. Wurden die im Motor getestet oder auf einem Prüfstand, der von einem Elektromotor angetrieben wird? Wurde da dann nur frisches Motoröl verwendet? Welche Last/Drehzahlprofile wurden da gefahren? Wie lange liefen diese Tests? 4000 h (etwa ein halbes Jahr) oder noch kürzer? Irgendetwas hat da mit den Testbedingungen nicht gestimmt. Gernot
19. Juni 20251 J. Die haben ganz sicher keine Kurzstrecken simuliert... Das Öl scheint ja weniger ein Problem zu sein als der Kraftstoffeintrag, der übrigens immer höher wird durch schmälere und schwächere Kolbenringe (siehe entsprechende Videos, wo Ringe aus der "normalen" Zeit mit aktuellen verglichen wurden, für den gleichen Motorblock) bei gleichzeitig steigenden verbrennungsdrücken durch Aufladung! Die geringere Federkraft ist nötig, um die Nachkommastelle beim Verbrauch zu senken und weil die Wasseröle (auch nur für den Verbrauch nötig) nicht genug schmieren. Alles in allem eine irre Entwicklung... Für etwas weniger Verbrauch. Der 100 PS Corsa meiner Freundin liegt um die 6,5 Liter real, und sie fährt viel langsamer als ich. Der 1,6er BX, der schlechteste Motor von allen, hat 7,5-8 verbraucht (oder 10L Gas). Dazwischen liegen über 30 Jahre Entwicklung!!!
19. Juni 20251 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb DanielW: Keins der im Handbuch genannten Öle ist noch zugelassen, oder? Das 5W30 mit der Freigabenummer B71 2290 steht zumindest beim PT82 seit min.2017 im Wartungsplan! vor einer Stunde schrieb DanielW: Das 5w30 rcp steht jedenfalls nicht drin... Nur 0w20 und 30. RCP hat nichts mit der Ölspezifikation zu tun. RCP ist der aktuelle Beiname des Öls von der Firma Total = andere Marke führen diese Abkürzung nicht. Total hat den Namen von First auf RCP geändert; Namensänderungen passieren bei manchen Ölkonzernen alle paar Jahre und haben nichts mit der Ölqualität zu tun. Der Stellantis-Konzern hat seine Freigabenummern vereinheitlicht: aus der PSA-Nummer B71 2290 wurde die Stellantis-Nummer FPW9.55535/03
19. Juni 20251 J. Ersteller vor 1 Stunde schrieb DanielW: Und beim Rost... Ich würde vermuten daß alle beim Vertragshändler "rostvorgesorgten" Autos durchgerostet sind. Denn was bringt das bißchen Wachs, das die vielleicht nachgesprüht haben... Die einzigen nicht durchgerosteten waren bei Spezialisten behandelt. Der Kunde kann mit seinem Fahrzeug natürlich machen, was er will. Nur wenn er aus Eigenantrieb sein Auto anders behandelt, wie es der Hersteller vorsieht, muß er damit rechnen, daß er alle Garantieansprüche verliert und nicht beim Hersteller die Hand aufhalten kann, wenn dann doch was ist. So auch beim Rostschutz: Wenn der Kunde sein Fahrzeug "extern" hohlraumversiegeln läßt, muß er davon ausgehen, daß seine werksseitige Rostschutzgarantie erlischt. Was aber auch bedeutet: der Kunde kann dann nicht bei einer Durchrostung sich beim Hersteller beklagen und Geld fordern um den Schaden repariert zu bekommen.
19. Juni 20251 J. Am 6.5.2025 um 11:18 schrieb DanielW: Rein optisch sieht der gut aus... Bei "meinem" hat man nur noch Risse auf dem Rücken gesehen. Vielleicht sah der letzte weniger gut aus und die Werkstatt hat sich die sehr lästige Demontage der verdammt gut verkleben Ölwanne gespart... Um die Ölwanne abzubauen braucht man also einen Flachmeißel und einen 5 Kilo Fäustel oder geht's auch mit Feinmotorik? Sollte ich mir demnächst etwas gebrauchtes mit PT-Motor anschaffen, wäre das meine erste Maßnahme.
19. Juni 20251 J. Keinen Meißel! Du brauchst theoretisch etwas super flaches und scharfes, auf das du trotzdem hämmern kannst. Also angeschliffener Spachtel mit durchgehendem Schaft. Oder halt den Spachtel opfern... Damit kommt man schon ziemlich gut durch den Kleber. An manche Stellen kommt man schwer. Ich habe zusätzlich meinen amerikanischen Bodenbelagschaber zum hebeln verwendet. Das ist ein ca. 2mm dicker scharfer Schaber, der extrem stabil ist und Stahl durchgehend, also kann man drauf hämmern soviel man will 😉 Vorsicht, an manchen Stellen sind Bauteile "in" der Ölwanne... Also soweit wie möglich nur an der Naht arbeiten. Alles was dicker als 1-2mm ist würde dir die Wanne verbiegen. Weiß jemand, was die Wanne kostet?? Wenn nur 10€, würde ich wahrscheinlich eine neue kaufen und tatsächlich die alte runter hebeln. Die Demontage war wirklich der lastigste Teil... Und daß ich die Nockenwellenräder abbauen mußte, weil der Riemen NICHT dran vorbei ging... Demontage aber nicht möglich mit dem teuren "Minimalinvasiv" Arretierwerkzeug, da muß die Vakuumpumpe ab. Also Geld für Werkzeug sparen und einfach Pumpe ab. Ist kein Drama...
19. Juni 20251 J. Vielleicht würde auch ein Ausglasungs-Schneidedraht funktionieren? Ich glaube aber, daß der Abstand nicht reicht.
19. Juni 20251 J. vor 3 Stunden schrieb DanielW: Keins der im Handbuch genannten Öle ist noch zugelassen, oder? Das 5w30 rcp steht jedenfalls nicht drin... Nur 0w20 und 30. Bei welchem Citroen steht noch das Öl in der Bedienungsanleitung? Seit ca. 2015 gibt es den Wartungsplan vom
19. Juni 20251 J. Bei Opel steht eine Zuordnung von Motor zu zulässigen Ölen. Welches Handbuch das war ist egal, oder? Das mitgelieferte jedenfalls. Serviceheft zeigt, daß vorher 1x 0W30 und einmal 0W20 rein kam, ohne Angabe des Typs. Ein 5W30 war für diesen Motor bis 2024 nicht freigegeben, im Handbuch war es für manche anderen Motoren möglicherweise gelistet. Aber eben nicht für ihren. Motoren, in die man nicht nach Anwendungsfall alles zwischen 5W30 und 10W60 oder 15W40 füllen kann, sind technisch Schrott. Schließlich haben solche Motoren bisher ohne Schäden mindestens 300tkm geschafft, meist sind irgendwann Ventilschaftdichtungen nötig (und andere Dichtungen), aber wenn mechanisch etwas kaputt ist, ist es eine Fehlkonstruktion.
19. Juni 20251 J. Ersteller vor 2 Stunden schrieb DanielW: Serviceheft zeigt, daß vorher 1x 0W30 und einmal 0W20 rein kam, ohne Angabe des Typs. Das ist leider das Problem, was einige Werkstätten machen. Damit ist nicht nachweisbar, ob das Öl mit der richtigen Spezifikation eingefüllt wurde. Nur wenn die Werkstatt die komplette Spezifikation dokumentiert, ist bei einem Schaden nachvollziehbar, ob in der Vergangenheit das richtige Öl eingefüllt wurde. Nur die Viskosität anzugeben, reicht seit 20 / 25 Jahren nicht mehr aus.
19. Juni 20251 J. vor 3 Stunden schrieb DanielW: Bei Opel steht eine Zuordnung von Motor zu zulässigen Ölen. Das ist bei PSA (ohne Opel) "Geschichte". Früher gab es das "allgemeine" Service/ Wartungsheft mit der Tabelle der Schmiermittelempfehlungen und Wartungsplan. Aktuell den individuellen Service-Plan:
19. Juni 20251 J. 😂 Und gleich ein offensichtlicher Fehler drin. Ich glaube kaum, daß das Intervall für den Riemen bei erschwerten Bedingungen länger ist 😂
19. Juni 20251 J. Das ist kein Fehler, das Intervall ist im Grunde identisch, damit es aber in den Rhythmus des kürzeren Grundintervalls passt ist es real minimal länger, denn bei 100tkm ist im 15tkm-Intervall nun mal nichts...
27. Juni 20251 J. Schön wären einmal Statisken, die zeigen wie viele Motoren ein Problem haben und wie viele nicht. So stellt sich das ja dar, als würden 100 % der Motoren eher früher verrecken. Ich denke, der Prozentsatz liegt im einstelligen Prozentbereich. Das ist dann immer noch ein Haufen, aber es ist nicht die von der Presse heraufbeschworene Katastrophe. Zumindest nicht bei Stellantis. Gernot
27. Juni 20251 J. Das könnte man allenfalls anhand der Zulassungszahlen wirklich ermitteln: Wie viele wurden davon zugelassen, wie viele gibt es nach mindestens 15 Jahren noch. Denn das ist das durchschnittliche Fahrzeugalter, meine ich. Das vergleicht man mit kerngesunden Motoren, die früher in dieser Fahrzeugklasse verbaut waren. Bei "uns" also mit TU und XU Motoren. Und ich wette, das von den Ölriemen schon nach 10 Jahren ein viel geringerer Anteil im Verkehr verblieb als bei den alten Motoren. Nur zu schauen, wie viele Motorschäden verzeichnet wurden, ist kein zuverlässiger Indikator. Aber schauen, wie viele frühzeitig abgestoßen wurden, wäre vielleicht einer...
27. Juni 20251 J. Ich denke nicht, daß so viele wirklich auf der Straße liegen bleiben mit gerissenem Riemen oder ohne Öldruck. Wobei - noch weniger der guten alten Motoren 😄
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