6. April 20206 J. vor 24 Minuten schrieb thomasmu: nicht Alle.. der C5III mit V6 hat auch die aktive Steuerung. Das wäre mir neu. vor 15 Stunden schrieb klavierfisch: Alle moderen HP´s waren sehr holzig abgestimmt, durften gar überhaupt nicht mehr schaukeln und hatten mit "weich" eigentlich nichts mehr zu tun, weil die kurzen Stöße überdeutlich durchgereicht wurden. Um die uralte Diskussion wieder aufzubringen: Nein, das Fahrverhalten der HPler mit McPherson-Vorderradaufhängung (BX, XM, Xantia, C5 I und II) hat mit dem des C6 und C5 III so sehr viel nicht zu tun. Insofern kann man "alle modernen HPler" nicht in einen Topf werfen, da das Federungsverhalten eines C6 wesentlich näher am D-Modell als beispielsweise am C5 I dran ist. Der Reifenquerschnitt spielt andererseits sicher eine Rolle, aber m.E. nicht die entscheidende. So empfinde ich persönlich den Komfortunterschied zwischen 17- und 18-Zöllern beim C6 als nicht so gewaltig. Im Übrigen gab es schon zu Zeiten des D-Modells Menschen, die das Ansprechen der HP auf kleine, harte Unebenheiten kritikwürdig fanden: "Wer zum ersten Mal mit einem DS 19 fährt ist enttäuscht, weil bei langsamer Fahrt über schlechte Straßen ein Vorteil gegenüber sehr guten Stahlfederungen kaum festzustellen ist." Motor-Rundschau 1963 "Durch die verhältnismäßig schweren Räder spricht die Federung auf kleine Unebenheiten bei langsamer Fahrt nicht sehr leicht an (Weshalb die Wagen dicke Teppiche erhielten und die sitze superweich wurden)..." Motor-Rundschau 1967 Auch damals sicher eher Einzelmeinungen und vielleicht dem Umstand geschuldet, dass die wenigen Rückmeldungen des Fahrwerks angesichts des ansonsten überragenden Federungskomforts besonders auffallen. Das ist auch meine Theorie zur Kritik am Federungskomfort des C6. Insgesamt natürlich eine eher akademische Diskussion...
6. April 20206 J. vor 52 Minuten schrieb knuddli: In diesem Fall sind das nur die Grundkörper für die Dämpfungselemente. Ich habe neulich den Härteregler aus einem C5I auseinandergemommen. Da waren auch die Tellerfedern und der "Niet" drin. So wie in den meisten Kugeln. Die Dämpfung erfolgt in "2 Stufen". Bei leichten Bewegungen entscheidet der Durchmesser der Bohrung im Niet (mittleres Loch). Wenn es heftiger wird (Schlaglöcher) werden die Tellefedern aktiv. Diese arbeiten aber immer nur in eine Richtung. Somit kann man mit den beiden Tellerfedern die Zug- und Druckstufe getrennt einstellen (auf jeder Seite eine - unterschiedlich kräftige Tellerfeder). Leider sieht man hier nur den Grundkörper ohne Dämpfung! Von welchem Modell sind denn die Fotos? Vorn oder hinten? Hmm - so wie es auf dem Foto in Einbaulage aussieht, liegt der Dämpferkörper tatsächlich nur in der Bohrung und kann einfach herausgenommen werden. Die erwähnten Tellerfedern scheint es dort nicht zu geben. Die Frage nach Herkunft und Einbaulage des Härtereglers ist berechtigt.
6. April 20206 J. vor 1 Stunde schrieb bx-basis: AMWAR gibt es nur beim C6 mit V6, der C5 III hat nur die normale Hydractive 3+, auch als V6. und warum hat dann der C5 III von meinem Bekannten elektronische Anschlüsse auf den Hydraulikzylindern ?
6. April 20206 J. Vielleicht ein Umbau? Alle nötigen Steuergeräte des C6 sind auch im C5 III V6 vorhanden. Fehlen normalerweise nur die AMVAR-Ventile auf den Federzylindern und die vollständige Software im CSS-Steuergerät.
6. April 20206 J. vor einer Stunde schrieb Dieseltourer: Vielleicht ein Umbau? Alle nötigen Steuergeräte des C6 sind auch im C5 III V6 vorhanden. Fehlen normalerweise nur die AMVAR-Ventile auf den Federzylindern und die vollständige Software im CSS-Steuergerät. nö der ist devinitiv kein Umbau, ist aber auch egal, hier gehts um den C6 ? Bearbeitet (6. April 20206 J. von thomasmu)
6. April 20206 J. vor 4 Stunden schrieb knuddli: Von welchem Modell sind denn die Fotos? Vorn oder hinten? AMVAR-C6, die Einsätze liegen sowohl im vorderen als auch im hinteren Härteregler. Da es ja keine Dämpfungselemente sind sind es eben nur "Dämpfereinsätze".
6. April 20206 J. vor 2 Stunden schrieb thomasmu: und warum hat dann der C5 III von meinem Bekannten elektronische Anschlüsse auf den Hydraulikzylindern ? da wäre ja mal ein Bild interessant auch wenn es kein C6 ist.
6. April 20206 J. Nur noch so am Rande - ich fahr ja nun C5/1 mit H3 mit höheren Drücken statt H3+ Radkugeln und Mos2, die Kiste ist im weichen Fahrmodus nun leicht unterdämpft, was man mögen muss (ich mag es eigentlich nicht), dafür kommen die kurzen Stöße weit weniger durch als in meinem neubekugelten Ex-C6 mit AMVAR und 18". Und das mag ich. Ein himmelweiter Unterschied zur Einser Originalbekugelung, die einfach deutlich zu stramm ist. Und von vorne kommt sogar weniger als von hinten, von da rumpeln die tieferen Kanaldeckel. Bei völlig intakten Schwingarmlagern und ohne Beladung 2 bar (statt der vorgeschlagenen 2,5) versteht sich. Und er sinkt hinten schön ein beim anfahren - herrlich Aber wurschd - mein C6 war trotz bekannter AMVAR Unterdämpfungsneigung bei gemütlicher Normalfahrt deutlich rumpeliger. Dafür war er doch wesentlich geiler... Aber ist ja letztlich auch wurschd. Grüße Chris
6. April 20206 J. Ja, Chris, ich hatte jetzt auch nur über Autos im Serienzustand geschrieben, die ich selbst mal gefahren bin und deshalb vergleichen kann, wobei Eindrücke über die Jahre auch verblassen. Direkter Vergleich vor ganz vielen Jahren: BX vs. CX - Welten! Vor etwa 10 Jahren: Xantia und C5 I vs. C6 - Flashback, ein C6 musste her. Aktuell C6 vs. ID19 - schwer zu vergleichen. Eine andere Welt, aber auch, weil es ein wirklich altes Auto ist (das sich aber erstaunlich alltagstauglich bewegen lässt) und ein schon ewig gehegter Wunsch dazu. Dass Doppelquerlenker nicht alles sind, habe ich vor geraumer Zeit erfahren dürfen, als ich in einem mit irgendwelchen Komfortkugeln bestückten Xantia mitgefahren bin. Das war ordentlich schaukelig. Hat mir gefallen. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie das bei höherem Tempo funktioniert. Beim AMVAR-C6 überzeugt einfach das Gesamtkonzept. Mit keinem anderen Auto lässt sich so zügig und gleichzeitig so komfortabel über osteuropäische Landstraßen sausen. Rumänien ist für mich dabei immer dir Benchmark. Das wird diesen Sommer wohl leider ausfallen...
7. April 20206 J. Spannend finde ich aktuell den direkten Vergleich zwischen meinem C5 III und meinem C6 ohne AMVAR, also technisch identische Fahrwerke. Der C6 ist wirkt gefühlt etwas behäbiger, souveräner, größer als der C5. Liegt vielleicht auch am 34 PS schwächeren Diesel des C6, aber der C6 fühlt sich deutlich mehr nach großer Limousine an.
7. April 20206 J. 85 mm mehr Radstand und vielleicht 100 kg mehr Masse. Mehr Unterschiede fallen mir jetzt nicht ein. Vielleicht macht es der längere Radstand?
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