21. Oktober 20241 J. Bei denen haben auch mehrere Stehbolzen gefehlt. Und trotzdem war der Krümmer dicht. Deswegen habe ich ja auch mal gefragt, was die Reserven da sind, bevor es kritisch wird Bei dem ersten Austauschmotor habe ich alle Stehbolzen repariert bekommen. Und beim zweiten bis auf einen auch alle. Das jetzt bei meinem "perfekten" den ich in stand setze auch einer nicht mehr gut ist, ist schon schade. Aber egal jetzt. Werde deswegen jetzt nicht einen Zylinderkopf der anderen nehmen denke ich. Das ist zu pingelig.
24. Oktober 20241 J. Was haltet ihr denn von dem Zündverteiler? Also der Dichtring scheint seinen Job gut gemacht zu haben bis jetzt. Da ist kein bisschen Öl drin. Aber die einzelnen Abnehmer sehen finde ich schon ziemlich geschrubbt aus. Oder ist das ok so? Habe noch nie mit mechanischen Zündverteilern gearbeitet.
24. Oktober 20241 J. Für 31 Jahre sieht er doch noch super aus 😄 Kappe und Finger einmal neu bitte... 😉 Bearbeitet (24. Oktober 20241 J. von TorstenX1)
24. Oktober 20241 J. 31 minutes ago, Hubble said: Was haltet ihr denn von dem Zündverteiler? Nix. Ebensowenig vom Verteilerfinger. Wenn ne Kerze derart verbrannt ist, fliegt die ja auch in die Tonne. Bearbeitet (24. Oktober 20241 J. von schwinge)
24. Oktober 20241 J. Hab ja noch zwei Austauschmotoren schaue mir die ein mal an, bevor ich die +100€ ausgebe.
26. November 20241 J. So, hab mich mal wieder aufgerafft. Die beiden Wellendichtringe für die Nockenwellen sind auch da. Ab rein damit dachte ich. Aber sagt mal… wie soll man diese beiden 10er Innensechskant denn bitte los bekommen? Weil man kaum vernünftig die Nockenwelle kontern kann, habe ich mir aus einem alten Inbus und einer 10er Nuss einen Aufsatz für meinen Schlagschrauber gebastelt. Aber das ist schon ein normales Rechtsgewinde, oder? Habt ihr da Insider Tricks? Ich gehe bestimmt nicht mit einer Rohrzange an die Welle dran
26. November 20241 J. Am 24.10.2024 um 13:22 schrieb Hubble: Was haltet ihr denn von dem Zündverteiler? Also der Dichtring scheint seinen Job gut gemacht zu haben bis jetzt. Da ist kein bisschen Öl drin. Aber die einzelnen Abnehmer sehen finde ich schon ziemlich geschrubbt aus. Oder ist das ok so? Habe noch nie mit mechanischen Zündverteilern gearbeitet. Dir ist schon bekannt, dass der Verteiler ein Standard-Boschteil ist, das z.B. auch bei BMW-Reihensechsern zum Einsatz kam? Da könnte ein Preisvergleich lohnend sein...
26. November 20241 J. Klar. Die Nummer steht auch drauf. Aber wenn einer der anderen beiden gut aussieht, gebe ich nicht so viel Geld aus. Günstig finde ich die nämlich nicht. Aber aktuell muss ich erst mal die beiden Inbus Schrauben los bekommen. Laut Handbuch sind die nur mit 80Nm angezogen. Muss ich die ganze Nockenwelle wohl mal irgendwo einspannen. Aber habe Angst, sie kaputt zu machen.
26. November 20241 J. passendes langes Flacheisen nehmen, großes Loch für den 6 Kant und passende Löcher für die drei M6 bohren und damit gegenhalten. So würde ich mir das nötige Spezialwerkzeug anfertigen. Eventuell ist Schraubensicherung auf dem M8er Gewinde der Inbus. Jens
26. November 20241 J. Interessante Idee. Wäre jetzt nicht darauf gekommen, direkt an dem Bauteil vorne zu kontern. Aber ja, spricht eigentlich nicht dagegen. Wenn da Schraubensicherung drauf ist, kann ich der mit Hitze ja den Rest geben. Und wie würdet ihr am anderen Kopf vorgehen? Da ist ja die Riemenscheibe von der Hydraulikpumpe dran.
26. November 20241 J. vor 59 Minuten schrieb Hubble: Nummer steht auch drauf. Aber wenn einer der anderen beiden gut aussieht, gebe ich nicht so viel Geld aus. Günstig finde ich die nämlich nicht. Für 30-40 EUR bekommt man China-Nachbauten. Übrigens sehen neue Verteilerkappen und -läufer bald wieder so aus, nicht erst nach 30 Jahren Bearbeitet (26. November 20241 J. von Dr.Jones)
26. November 20241 J. Du hast doch nen Schlagschrauber. Welle in alten Stoff einwickeln an irgendeiner Stelle die man einwickeln und gefahrlos festhalten kann. Mit der einen Hand festhalten. Mit der anderen Hand den Abzug vom Schrauber betätigen.
26. November 20241 J. vor 20 Minuten schrieb schwinge: an irgendeiner Stelle die man einwickeln und gefahrlos festhalten kann. Mit der einen Hand festhalten. Mit der anderen Hand den Abzug vom Schrauber betätigen. Mach mal eine Zeichnung. Ich stolper gerade über das »gefahrlos festhalten«. Wo ist da der Übergang zu »nicht gefahrlos«, wenn man ein zu bearbeitendes Werkstück »festhalten« soll. Ich weiß, der Landmann denkt da etwas rustikaler, aber die entsprechenden Arbeitsunfallfotos aus der BG-Zeitung kennst Du?
26. November 20241 J. vor 1 Minute schrieb holger s: Mach mal eine Zeichnung. Ich stolper gerade über das »gefahrlos festhalten«. Wo ist da der Übergang zu »nicht gefahrlos«, wenn man ein zu bearbeitendes Werkstück »festhalten« soll Naja man sucht sich eine Stelle aus, wo genug Luft ist, dass einem der Nocken nicht die Finger einquetscht, falls die Nockenwelle unter dem Lappen durchrutscht.
26. November 20241 J. Gerade eben schrieb Dr.Jones: Naja man sucht sich eine Stelle aus, wo genug Luft ist, dass einem der Nocken nicht die Finger einquetscht, falls die Nockenwelle unter dem Lappen durchrutscht. Allein die Kombination »drehendes Werkstück« und »Stoff« ist ansich schon verboten. Aber wer seine Finger nicht mehr braucht … ich wollte nur drauf hingewiesen haben.
26. November 20241 J. vor 7 Minuten schrieb holger s: Allein die Kombination »drehendes Werkstück« und »Stoff« ist ansich schon verboten Soll sich doch gerade nicht drehen. 😉
26. November 20241 J. 21 minutes ago, holger s said: [...] die Kombination »drehendes Werkstück« und »Stoff« [...] Es geht hier nicht um eine Drehmaschine oder große Ständerbohrmaschine oder dergleichen. Ein Schlagschrauber gibt Impulse, viel festzuhalten gibts da nicht. Vor allem nicht, wenn man so eine winzige Schraube rausdrehen will. Nimm dir mal ein Brettl in die Hand, und klopf dort nen Nagel mit nem Hammer rein. Das geht ja auch problemlos mit der Hand festzuhalten. Anders, wenn du den Nagel mit der Presse reindrücken willst, da kannst nicht gegenhalten. Wenn man sich da um irgendwas Sorgen machen sollte, dann eher die Augen, wenn man keine für Schlagschrauber geeignete Nüsse oder Bits verwendet. Wenn die Nockenwelle noch eingebaut sein sollte, muss man, wie Jonas schrub, nur aufpassen dass man sich nirgendwo einquetschen kann. Weniger wegen des Schraubers, mehr wegen der Ventilfedern, die die Welle unverhofft drehen können (je nach Stellung). Bearbeitet (26. November 20241 J. von schwinge)
26. November 20241 J. Das kann man schon machen mit dem Schlagschrauber. Funktioniert wunderbar. Der arbeitet ja wie schon geschrieben nicht ohne Grund mit der Massenträgheit der Dinge. Da dreht sich nichts. Habe das natürlich auch schon probiert. Aber alleine ist das trotzdem schwierig. Da sehe ich richtig, wie sehr viel Moment einfach in meiner Hand verpufft. Gelöst hat sich da nichts. Die Nockenwelle ist nicht mehr eingebaut. Habe die mit Verteilerfinger-Gehäuse und Wellendichtring hier lose liegen. Rückblickend hätte ich die alten Wellendichtringe vermutlich lieber drinnen gelassen und den Kopf so montiert
28. November 20241 J. Meine Güte… Hab beide los bekommen. Aber das ist ja nicht mehr normal. Da hilft kein Haltewerkzeug und kein Schraubstock. Habe die Nockenwellen in einer Holzwerkbank eingespannt. Eine zweite Person hat mit einer Rohrzange zum Todschlagen an einer entbehrlichen Stelle der Nockenwelle festgehalten, während ich mit meinem kompletten Gewicht und langem heben die Dinger gelöst bekommen habe. Nur eine der beiden hatte Schraubensicherung drauf. Hat sich angefühlt wie ne Radnabe An dem Inbus Profil kann man erahnen, wie sehr ich mich da rein legen musste. Das Teil soll doch nur den Verteilerfinger halten Da reicht auch ne M6 mit Sicherungsblech. Die spinnen doch alle… Nach 2 Tagen kann ich endlich die blöden Wellendichtringe einbauen. Bearbeitet (28. November 20241 J. von Hubble)
30. November 20241 J. Also. Endlich. Alle Flächen so sauber wie möglich gemacht und die beiden Zylinderköpfe fest geballert. Die Kopfdichtungen von Glaser machen einen guten Eindruck. Auch wenn sie sehr dick wirken. Aber das passt schon. Überall wieder nach Handbuch vorgegangen. Erst alle schneckenförmig von innen nach außen mit 60Nm, dann alle wieder lösen. Erneut alle wieder fest machen, aber dieses mal mit 40Nm. Zuletzt dann noch mal 180° Winkelanzug. Wirkt alles ziemlich gut. Augenscheinlich... Mal sehen, ob mir die Laufbuchsen die 0,08mm verzeihen ^^ Ja, jetzt das mit den Steuerketten... Ich bin mir relativ sicher, dass das alles so stimmt. Aber um 100% sicher zu gehen mache ich nicht weiter, bis mir das hier mindestens eine Person bestätigt Das die Gleitschiene noch fehlt, ist mir klar. Hier geht es jetzt erst mal nur um die Markierungen. Erst ein mal die Totale zum orientieren: Bei den Nockenwellen gehört die Kerbe der Kettenräder ja zwischen die beiden Markierungen. Hier ein mal links die hintere Zylinderbank, rechts die vordere. Bisschen versteckt hinter dem Ausgleichwellen-Geraffel. Und an der Kurbelwelle teilen sich beide Ketten eine Kerbe. Und die gehören genau in Flucht gesetzt. Ist das so auch korrekt? Was ich etwas wild finde ist, dass die Markierungen unten an der Kurbelwelle, wenn man etwas weiter dreht, oben bei den Kettenrädern der Nockenwelle perfekt fluchten. Ist das extra so dimensioniert worden, dass man sein Zusammenbau abschließend überprüfen kann? Naja, soviel erst mal dazu. Einen Klopfsensor brauche ich auch noch, sehe ich gerade auf dem Foto. Aber eins nach dem anderen.
14. April 20251 J. So. Lange nichts passiert. Dann alles auf ein mal. Motor zusammen, eingebaut, verkabelt, gefüllt, entlüftet, Nase dran und angeworfen. Springt super an und läuft auch für mein Empfinden sehr gut. Bisschen lautes rasseln höre ich noch. Aber vielleicht bin auch auch einfach überempfindlich und mache mir zu viele Sorgen. Kann auch keinen weißen Rauch mehr sehen. Und kein Wasser im Öl. Laufbuchsen habe ich dementsprechend wohl vernünftig eingebaut. Soviel zu den guten Nachrichten. Allerdings bekomme ich beim Gas geben etwas bläulichen Rauch... Auf dem Bild sieht es weniger schlimm aus. Aber ich finde es in Person schon merklich. Im Leerlauf ist allerdings alles gut. Ventilschaftdichtungen sind alle neu. Kann ich mir nicht wirklich erklären. Werde am Wochenende mal eine Längere Probefahrt machen. Die Auspuffanlage ist ja auch neu. Und stand jetzt ja auch 2 Jahre. Vielleicht brennt sich da noch etwas frei. Sonst irgend welche Ideen? Wenn es die Ventilschaftdichtungen nicht sind, können es ja eigentlich nur die Kolbenringe sein. Wenn die Probefahrt nichts ändert, mache ich erst mal einen Kompressionsverlusttest. Kenne Öl über die Kolbenringe im Brennraum aber eigentlich auch nur bei Schubbetrieb. Also bei Motorbremse. Naja, soviel erst mal als Update.
14. April 20251 J. Schön das du dein Auto nach dieser Oyssee endlich wieder fahren kannst! Und das würde ich auch, mit allmählich steigernder Leistungsabforderung, tun und das Qualmproblem dabei aufmerksam beobachten.
19. April 20251 J. Zwei Fragen: wo sitzt am ZPJ eine Kühlwasserablassschraube am Block? jetzt nochmal zu den Krümmerstehbolzen: ich konnte nichts zu Anzugsmomenten finden. Also wieviel haben die Stehbolzen und wieviel die Muttern?
20. April 20251 J. vor 5 Stunden schrieb Dr.Jones: wo sitzt am ZPJ eine Kühlwasserablassschraube am Block? Bei der hinteren Bank rechts hinten unten - wenn man unter dem Auto steht und auf den Motorblock schaut rechts neben/hinter der Halterung für das Zwischenlager der Antriebswelle. Ist ein Auslasshahn, auf den ein Schlauch gesteckt werden kann ... nur die Mutter vom Hahnstück lösen; nicht die ganze Einheit aus dem Block schrauben. Für die vordere Bank weiß ich es nicht.
24. April 20251 J. Am 21.10.2024 um 15:00 schrieb Hubble: Also. Nachdem ich 5 Bohrer stumpf gemacht habe und eine Hand voll Muttern angeschweißt habe, bin ich irgendwann durch gekommen. Leider nicht perfekt konzentrisch. Der harte Linksausdreher hat die Bohrrichtung etwas verpfuscht. Aber passt schon. Der Stehbolzenrest ist dennoch nicht raus zu bekommen. Bin dann mit einem M6 Gewindeschneider rein und habe mir einen in M7 bestellt, um damit dann hinterher zu gehen. Mein Dremel hat spontan entschieden, dass er jetzt kaputt gehen möchte. Weswegen die Fräsemethode auch ausgefallen ist. Die Idee hatte ich auch. Ich bin nicht 100%ig zufrieden. Das Schweißgerät hat natürlich auch seine Narben am Alu hinterlassen. Hätte alles besser laufen können. Ist wirklich etwas ärgerlich. Vor allem weil alle anderen Stehbolzen nach stundenlanger Arbeit nun sehr schön sind jetzt. Der verbleibende ist schon ein ziemlicher Dorn im Auge. Bis der M7 Gewindeschneider geliefert wird, werden erst mal die ganzen Ventile eingeschliffen. Ist es normal, dass die Einlassventile nicht so schön raus gehen? Auf höhe der Ventilkeile haken die ziemlich in den Ventilführungen. Bringt Dir jetzt zwar nichts mehr, aber: Ich hab gerade den vorderen Krümmer am ZPJ abgemacht, ein Stehbolzen war sichtbar abgebrochen, zwei weitere hab ich erst bei der Demontage festgestellt: Bruch etwa 1 mm im Loch des Kopfes. Leider habe ich mich erstmal 'nen Tag lang mit Ausbohrversuchen beschäftigt und zum Schluss auch 'nen Linksausdreher abgebrochen. Als dann das Schweißgerät zum Einsatz kam, war es ganz einfach. Die beiden Bolzen waren auch locker, nur eben nicht zugänglich. Wo man schon mal dabei ist, mach ich dann alle neu. Mit wieviel Drehmoment hast Du die Stehbolzen und mit wieviel die Muttern angezogen? Bearbeitet (24. April 20251 J. von Dr.Jones)
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