30. April 20206 J. Hallo zuammen, mit geht schon seit längerem ein Gedanke im Kopf herum: Wie leidgeprüfte C6-Piloten wissen, sind die anfälligen vorderen Federbeine mit AMVAR extrem teuer bzw. teilweise schon schwer oder im Extremfall gar nicht beschaffbar. Die H3+-Pendants für Viezylinder und C5III hingegen sind in ausreichender Menge verfüg- und auch bezahlbar. Defekte rühren ja in der Regel von Korrosion am Kolbeneingang unten am Federbein her. AMVAR hat sich meiner Erkenntnis zufolge als zuverlässig gezeigt. Ohne den genauen Aufbau der Federbeine vor Augen zu haben, keimt in mir seit geraumer Zeit der Gedanke, die AMVAR-Module bzw. den Gusskopfl mit der AMVAR-Aufnahme umzubauen, und somit aus günstigen H3+-Teilen AMVAR-Teile zu konfigurieren. Was denkt Ihr darüber? Oder weiß jemand, ob die Teile untrennbar verbördelt, verklebt oder sonstwie verbunden sind? Siehe auch dieses Video: Ich recherchiere zeitgleich mal weiter... Viele Grüße Henning
30. April 20206 J. vor 4 Stunden schrieb M. Ferchaud: Defekte rühren ja in der Regel von Korrosion am Kolbeneingang unten am Federbein her. das galube ich nicht unbedingt. Ich habe eher den Eindruck, daß die vorderen Federbeinzylinder im Lauf der Zeit "bauchig" werden und es dann zu den starken Undichtigkeiten kommt. vor 4 Stunden schrieb M. Ferchaud: keimt in mir seit geraumer Zeit der Gedanke, die AMVAR-Module bzw. den Gusskopfl mit der AMVAR-Aufnahme umzubauen da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Es ist sicherlich einfacher H3+ Federzylinder einzubauen und AMVAR auszuprogrammieren. vor 4 Stunden schrieb M. Ferchaud: Oder weiß jemand, ob die Teile untrennbar verbördelt, verklebt oder sonstwie verbunden sind? du hast verschweißt vergessen. Schon allein den AMVAR-Einsatz rauszuschrauben ist ein Akt. Das ist schon alles so gemacht damit nicht einfach repariert werden kann. Du sollst neu kaufen und wenns nichts mehr an Ersatzteilen gibt wegwerfen Die Polen haben wohl mal versucht zu reparieren... mehr oder weniger erfolglos.
23. Mai 20206 J. Am 30.4.2020 um 20:53 schrieb Icksemm: ... Ich habe eher den Eindruck, daß die vorderen Federbeinzylinder im Lauf der Zeit "bauchig" werden und es dann zu den starken Undichtigkeiten kommt. Wie könnte sich eine "Bauchigkeit" auf die Dichtbuchse des Federzylinders auswirken?
23. Mai 20206 J. Gibt es irgendeine Maßnahme (außer MoS2 im LDS), die den Tod des Fedebeines hinauszögern könnte? z. B. die Manschette mit Fett füllen?
23. Mai 20206 J. Erstmal die Löcher der Manschette oben verschließen. Und beim Abstellen nach einer Regenfahrt in Tiefststellung abstellen.
23. Mai 20206 J. vor einer Stunde schrieb fantaweather: Erstmal die Löcher der Manschette oben verschließen. Mir ist aufgefallen, dass nur die neuen Federbeine größere Löcher mit dem Schaumstoff dahinter haben, die alten, originalen haben nur ganz kleine. Meinst Du die?
23. Mai 20206 J. Ersteller Ein Wasserablauf unten würde auch helfen, so dass die Suppe nicht unten stehen bleibt, wenn sie oben eingetreten ist.
23. Mai 20206 J. Unten ist aber auch eine Art Schaumstoff, meinst Du einfach ein paar Löcher "bohren"?
23. Mai 20206 J. Unten ist ein Plastikpuffer. Die Manschette ist unten eh nicht dicht. Dort kann Wasser raus und rein in den Teller, wo es schön nach oben geschleudert wird.
23. Mai 20206 J. Bei mir werden im Juni vorne beide ausgetauscht. Den linken hab ich schon liegen und der rechte ist angeblich lieferbar. Kann ich mit meinen alten Federzylindern wem dienen? Würde sie zum Unkostenbeitrag für den Versand gerne als Versuchsobjekte zur Verfügung stellen. Sagt bescheid. Dann lass ich mir die aushändigen. Vielleicht würde so ein Umbau ja gelingen und man könnte in Zukunft anderen Leuten helfen. Bearbeitet (23. Mai 20206 J. von Reeens)
23. Mai 20206 J. vor 3 Stunden schrieb fraunie: Mir ist aufgefallen, dass nur die neuen Federbeine größere Löcher mit dem Schaumstoff dahinter haben, die alten, originalen haben nur ganz kleine. Meinst Du die? Wenn das Foto den oberen Bereich der Manschette zeigt, dann ja..
23. Mai 20206 J. Ersteller vor 5 Stunden schrieb Dieseltourer: Unten ist ein Plastikpuffer. Die Manschette ist unten eh nicht dicht. Dort kann Wasser raus und rein in den Teller, wo es schön nach oben geschleudert wird. Bei meinen alten Federbeinen waren sie dicht. Links lief die Brühe sogar oben raus. Und das Schadensbild auf dem Foto bestätigt das. Bearbeitet (23. Mai 20206 J. von M. Ferchaud)
23. Mai 20206 J. Eieiei. Das ist ja ein ordentlicher Murks. Hat aber immerhin 10 Jahre gehalten, was will man mehr. Die Federbeine am XM rosten ja auch nach 20+ Jahren ganz gut vor sich hin, dort geht die Korrosion von dem Bereich des Plastikrings aus, an dem der untere Teil der Manschette befestigt wird. Da ists auch mit Sandstrahlen allein nicht getan:
23. Mai 20206 J. vor 24 Minuten schrieb M. Ferchaud: Bei meinen alten Federbeinen waren sie dicht. Links lief die Brühe sogar oben raus. Und das Schadensbild auf dem Foto bestätigt das. Das ist nicht normal. Die Manschetten sind unten nur leicht gesteckt und werden vom Puffer der Kolbenstange unten gehalten. Und Wasser dringt da unten definitiv ein. Wenn sich erstmal solch eine Pampe aus den Resten der unteren Ferderbeinhülse da drin gebildet hat, ist natürlich alles zu. Ich habe etliche Zylinder gesehen, die nur im unteren Bereich feucht waren. Das Problem ist, dass die Feuchtigkeit so oder so nicht heraus kommt, da sie ständig hochgepritzt wird und sich hinter der unten aufgepressten Hülse sammelt und diese hinterrostet, bis sie weg ist. Die Hülse ist der Pufferanschlag. Bearbeitet (23. Mai 20206 J. von Dieseltourer)
24. Mai 20206 J. Einspruch: bei meinem neuen Federbein ohne Amvar ist die Manschette unten verklebt gewesen (und damit zumindest im Neuzustand ziemlich dicht). Außerdem gibt es schon ab Werk eine Entwässerungs-/Belüftungsöffnung unten am Federbein. Allerdings ist die so klein, dass sie vermutlich im Laufe der Zeit recht schnell zugeschmoddert sein dürfte. Zufriedenstellend ist das Konstrukt irgendwie nicht so richtig, mir wars aber zu blöd, da irgend eine fragwürdige Modifikation dran vorzunehmen. edit: Fotos dazu hier: Bearbeitet (24. Mai 20206 J. von XM_Boris)
24. Mai 20206 J. Die Belüftung / Entlüftung dürfte wohl auch der Grund der oberen Löcher sein. Wenn der Balg pumpt, muss ja die Luft irgendwo hin. Das oben abzudichten, ist schon von daher Quatsch. Entweder drückt / zieht die Luft oben durch oder eben unten am Balgende, wenn ich oben dicht mache. Das kleine untere Löchelchen reicht da nicht. Entweder ist die obere "Klebebandlösung" ohnehin nicht dicht bzw. wird durch die Ventilation wieder geöffnet, oder der Balg lässt unten massiv Luft / Wasser durch. Wer dem entgehen will, der muss im Trockenen fahren ...
24. Mai 20206 J. Ersteller Dann wäre am unteren Abschluss vielleicht eine größere Bohrung mit einem ins Trockene geführten Schlauch hilfreich...
24. Mai 20206 J. Am 23.5.2020 um 13:54 schrieb Dieseltourer: Wie könnte sich eine "Bauchigkeit" auf die Dichtbuchse des Federzylinders auswirken? die Dichtung der Kolbenstange nach außen ist sicherlich pillepalle. Aber wenn das Material des Hydraulikzylinders und was anderes ist der Federzylinder ja nicht, sagen wir mal etwas weich ist würde der Zylinder sich durch den Druck etwas ausbeulen was dann wieder zu stärkeren Ölverlusten führen könnte. Aber das ist alles nur graue Theorie und ohne aufgeschnittene Federzylinder wird es sich auch nicht klären lassen. Wer weiß ob es sich überhaupt klären läßt. Am 23.5.2020 um 19:41 schrieb Reeens: Sagt bescheid Aber ich melde schon mal Interesse an den von @Reeens angebotenen Federzylindern an und dann sehen wir weiter.
24. Mai 20206 J. Meine Frage deshalb, weil die Kolbenplatte gelocht ist (umspült wird) und ohnehin ständig der LDS-Druck auf die Dichtbuchse am unteren Zylinderende wirkt. Die Kolbenplatte führt nur die Kolbenstange im Zylinderrohr und hat von Haus aus minimal Luft zur Wandung.
25. Mai 20206 J. vor 20 Stunden schrieb Dieseltourer: Meine Frage deshalb, weil die Kolbenplatte gelocht ist (umspült wird) und ohnehin ständig der LDS-Druck auf die Dichtbuchse am unteren Zylinderende wirkt. Die Kolbenplatte führt nur die Kolbenstange im Zylinderrohr und hat von Haus aus minimal Luft zur Wandung. Bist du sicher, daß der Aufbau so ist ? Ich mag das so recht nicht glauben bevor ich das live gesehen habe. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß der volle Druck am Simmerring nach außen anliegt.
25. Mai 20206 J. Ich habe einen aufgeschnitten liegen. Kolbenscheibe mit mehreren Löchern rundum, ca. 5 mm Durchmesser, keine Dichtung zur Zylinderwand. Darunter eine Pufferscheibe und dann eine Feder bis unten. Die Kolbenstangendichtung besteht aus einem mehrteiligen Block mit einem mittleren Bronzering und oben wie unten je einem Teflonring mit Gummidichtlippe davor. Das LDS kann durch die Löcher in der Kolbenplatte am Puffer vorbei bis nach unten an den Dichtungsblock strömen, bzw. es steht bis dort.
25. Mai 20206 J. vor 7 Minuten schrieb Dieseltourer: Ich habe einen aufgeschnitten liegen. Bilder kommen immer gut
6. Juli 20206 J. Mein C6 hat ja links vorn ein neues Federbein. Mir ist beim letzten Drucklos machen aufgefallen, das das alte rechte Bein manchmal wie hängenbleibt, sprich nicht flüssig absenkt. Man sieht ein leichtes stocken. Bringt es Punkte, innerhalb der Manschette etwas MOs2 zu verteilen oder ist das Federbein bald ebenfalls hinüber? Gesamtheitlich wollte ich eigentlich kein MOS2 einfüllen.
6. Juli 20206 J. Hi@ all , kann mir jemand evtl. Detailbilder von einen AMVAR Dämpfer liefern? Nur das obere teil wo der Ventil sitzt, 4 seiten Bilder für 360° Ansicht
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