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Neue Argumente für Tempolimit!

Hervorgehobene Antworten

Hi Flo, keine Sorge. Ich kenne Frankreichs Highways auch comme ça. :)

Italien hat auch was.

Trotzdem ist es mir nur in diesen beiden Ländern mit Speedlimit gelungen, einerseits Minimalverbrauchsrekorde einzufahren, die in Deutschlad auch bei größtem Bemühen nicht mal annähernd erreichbar waren, und andererseits habe ich es mal in Italien mal 450 KM lang geschafft, nicht die Handbremsenleuchte des XM zu verlieren. Das bei Tempo: 130-150. Kenner Wissen, dass diese Lampe erlischt, sobald man erstmalig nach dem Losfahren das Bremspedal betätigt. :)))

Das war ein Argument gegen Geschwindigkeitsunterschiede in einem Rahmen von 60 bis 320, die hierzulande nicht nur vorstellbar, sondern auch erlebbar sind.

Gruß

Holger

>Trotzdem finde ich die Aussage Das kann Dir doch egal sein, Du mußt ja nicht

>180 fahren. sehr treffend und sie unterstützt meine Ansicht der Leute, die sich

>selbst für unfehlbarer als diese 130-Schleicher halten.

Ich weiß jetzt nicht wie Du es verstanden hast. Im Grunde ging es um Deine Rechnung (ob 24 oder 50 Minuten ist da jetzt wirklich egal). Manch einem reichen die paar Minuten "Vorsprung" und das kann Dir eben egal sein. Genauso wie es mir egal ist. Nicht unbedingt egal ist, wie dieser Vorsprung herausgefahren wird (z.B. durch arge Drängelei).

machmers doch ganz einfach:

autobahn limitieren, aber nach unten, net nach oben, sprich 130 mindestgeschwindigkeit, nach oben offen, absolutes rechtsfahrgebot, LKWs, v.a. der transit => durchfahrverbot ohne deutsche end-destination, auf die schiene, autobahngebühr und zwar richtig sowohl fürt LKW als PKW, dass die strassen auch endlich mal in gutem zustand sind, wenn man mit 250 drüberplatzt. ausgebaute bundesstrassen auf 120kmh aufmachen und gebührenfrei.

und abfahrt.

Ich bin für MPU für alle, dann macht Autofahren wieder Spaß.

Ich fahre einen BX19TRD mit 47kw,

der hat das Tempolimit ab Werk eingebaut........:))))

ACCM BXTOM postete

Ich fahre einen BX19TRD mit 47kw,

der hat das Tempolimit ab Werk eingebaut........:))))

..ist ja auch ein vernünftiges Auto ;-))

gruss helge

Hallo,...

habe gerade Nachrichten geschaut, dort wurde ein altes Thema aufgewärmt. Und zwar kommt die Abschaffung der KFZ-Steuer und die Umlage dieser auf die Benzinpreise wieder ins Gespräch.

Mal abgesehen davon das dies saemtliche Umweltpolitischen Regelungen

unterlaufen wuerde, da wir ja bewusst steuerbeguenstigte Fahrzeuge kaufen, wuerde es mit einer Einführung eines Tempolimits noch andere Probleme mit sich fuehren.

Wir sind uns sicher einig, das der Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge

bei Einhaltung eines Limits, sinken wuerde.

Das Land hätte nun schon wieder ein Problem, naemlich das es zu wenig Steuern einnimmt, weil die Kalkulation denn wohl nicht mehr stimmen wurde, und die Einnahmen entsprechend geringer ausfallen könnten.

Ob das so ganz überdacht wurde, glaube ich nicht. auch wuerden die Probleme mit den Grenznah wohnenden Autofahrern sicherlich zunehmen,

denn keiner wuerde mehr in Deutschland tanken. LKWs im Transitverkehr sicher nicht mehr,...

MfG

Andreas

Die KFZ-Steuer wird fallen, allerdings erst mit Einführung der PKW-Maut. Und die kommt, sobald das Mautsystem für die LKW’s funktioniert. Und dann kommt sicher ein schlauer Politiker auf die Idee, was auf der Autobahn funktioniert wird auch auf der Landstraße und in der Stadt funktionieren. Was dann zur Folge haben wird, dass die Ökosteuer auf die Maut erhoben wird und nicht mehr aufs Benzin. Das würde dann auch die Grenznahen treffen. Theoretisch könnte ich dann sämtliche Benzinsteuern auf die Maut umlegen, was im Umkehrschluss zur folge hätte, dass wir in Deutschland die günstigsten Benzinpreise weltweit hätten und der Tanktourismus den umgekehrten Weg gehen würde. Und die Überlegungen hat die Regierung sicher schon lange. Sie braucht dafür nur ein funktionierendes Maut-System. Und ein straßenumfassendes Maut-System hätte auch eine Verkehrsberuhigung ohne vermeintliches Tempolimit in D zur Folge: Durch die dann lückenlose Überwachung des Verkehrs, kann sich eigentlich keiner mehr eine Verkehrsüberschreitung leisten ohne gleich zur Kasse gebeten zu werden. Wenn ich mir das System so anschaue wäre es auch genial geeignet die Maut nach Fahrzeugklassen und Geschwindigkeit zu staffeln. Mal mit 230 Km über die Autobahn und schon kostet der Spaß das X-Fache.

Das wären Einnahmequellen ohne Ende -))

... yo, und zweimal abschütteln nachm pinkeln kost dann auch gleich aufpreis ...

kein erstrebenswertes ziel, die totale überwachung.

Gestern auf der Autobahn...

3 Spuren, teilweise begrenzt, teilweise unbegrenzt. Max. Tempo war 110km/h (auf den begrenzten Teilstücken). Die Verkehrsdichte hätte auch mehr zugelassen, aber: Rechts war praktisch leer, Miitte ok, Links eher voll. Interessant dabei war daß die "Polo-Klasse" fast ausschließlich ganz links gefahren ist (kaum Mitte). Rechts war wohl zu stressig. Der 7er BMW fand das wohl nicht so, ihm war es rechts lieber (ein paar wenigen anderen auch).

Als es sich dann anfing zu stauen sind wir auf die Landstraße ausgewichen. Und siehe da: ein Auto hat doch tatsächlich einen kleinen Stau verursacht - auf einer aufgerissenen Straße (wird neu gemacht) ist er in Schrittgeschwindigkeit um jedes Schlagloch herumgefahren. Das fanden die anderen wohl zu stressig. Na ja, da wir die letzten waren hatten wir ihn auch nachher noch ein Stückchen vor uns. Landstraßen haben ja die Eigenart nicht immer schnurgerade zu sein, da ist überholen nicht immer möglich. Nun ja, nach der Baustellenstraße war er wenigstens ein wenig schneller, hat aber bei jeder abfallenden Steigung dauerhaft gebremst. Alles weit unter Tempolimit-Geschwindigkeit.

Die Erlebnisse der Rückfahrt spare ich mir, bis auf die eine unbegrenzte Stelle der Autobahn, wo ein kleines Auto mit ca. 120 konsequent ganz Links fuhr während Mitte und Rechts frei war. Da war tatsächlich mal kein anderes Auto in der Nähe.

Wenn ein Tempolimit die Intelligenz der Autofahrer steigern könnte wäre ich vermutlich auch dafür.

Was den Spritverbrauch angeht: da sowieso die meisten Autobahnen überwiegend begrenzt sind wäre die Ersparnis nicht so hoch wie hier einige immer wieder versuchen darzustellen. Rechnet einfach mal nach wie oft man wirklich wie lange schnell fahren kann. Abschalten der Klimaanlage (und anderer eletronischen Gimmicks) würde da mehr bringen. Wenn also Tempolimit u.a. wegen Spritverbrauch dann aber auch Verbot von Klimaanlagen usw.

hallo,

du sprichst mir aus der seele, das ist das typische autobahn-szenario das auch ich kenne. mein auto (205 GTI 1.9) braucht letzlich eh immer seine 9 bis 9,5 liter im schnitt, die stellen hinterm komma, variieren nur durch die häufigkeit bremsen und beschleunigen und anfahren und stadtverkehr, bei vollgas braucht er weniger als in der stadt und auf der landstrasse nimmt sich das auch nix. wenn ich langstrecke konstant 110 fahr - o.k. dann braucht er nur 7,5, ausprobiert bei strömendem regen von düsseldorf nach lübeck, aber wer will 110 fahren - ich net.

gruss, kris

Damit es nicht mißverständlich wird (zum Editieren ist das Zeitlimit schon überschritten):

>Max. Tempo war 110km/h (auf den begrenzten Teilstücken).

sollte besser heißen:

Max. Tempo war 110km/h (auch auf den (höher) begrenzten Teilstücken).

Die 110 waren also keine vorgeschriebene Begrenzung sondern durch die Verkehrsdichte (links) verursacht. Rechts hätte man problemlos überholen können.

ein sehr guter beitrag, der sich mit meinen generellen und aktuellen erfahrungen deckt.

war am wochenende mit zwei C3s auf der bahn unterwegs. am freitag wurde ich bei recht voller bahn (auf allen 3 spuren: rechts LKW, mittig PKW und wohnwagen und so ein zeugs, links der rest der PKW) erst von einem BMW ungebremst von hinten weggeschubst (ich fuhr verkehrsbedingt ca. 140 wie der rest vor mir auch), danach kam ein golf, der das gleiche vorhatte, woraufhin ich ihm mit einem tritt auf die bremse einen kleinen auffahrunfall angeboten habe (nicht die feine art, ich weiß). danach hielt er kurz den mindestabstand, bald kam die zweite attacke, der ich dann ausgewichen bin. danach hat er dann meinen vordermann und dann dessen vordermann von der spur geblinkt und genötigt.

das war ein abschnitt auf der A7 ohne limit.

am sonntag: dieselbe situation wie oben, diesmal ein passat, wie bekloppt auf alles, was sich bewegt, ungebremst bis zur fastberührung auffahren. meinen vordermann hat er zum hektischen rüberziehen in die mitte mit fast-auffahren auf den davor fahrenden PKW verleitet.

das war ein abschnitt auf der A7 mit limit 120.

auf einem späteren abschnitt der A7 ohne limit: fast alles frei, gut einsehbar. ich gebe gas, um mal zu testen, was der kleine 68PS-HDI so hergibt. erstaunliche 184 km/h laut tacho. gefährdet habe ich dabei niemanden. in der mitte gefahren und einen halben kilometer sicht nach vorne, der nächste PKW vor mir ein paar hundert meter entfernt.

und davor am freitag: hatte mich noch nicht richtig an das etwas andere geschwindigkeitsempfinden im C3 gewöhnt (im xsara ist es doch ein wenig anders, wobei ich bald den verdacht habe, dass der tacho im C3 doch einiges obendrauflügt - wer hat da erfahrungen gemacht?) und lag plötzlich nach der einfahrt in eine baustelle bei unabsichtlichen, aber sehr peinlichen 110 tacho. imselben moment, in dem ich abbremsen und mich nach rechts einordnen will, drängelt von hinten ein dunkler BMW mit lichthupe draufzu. wie gesagt: ich laut tacho 110 schnell, was viel zu viel war, weil das limit 60 betrug.

aus diesen szenen von deutschen autobahnen darf sich nun jeder selbst sein bild machen. wer daraus argumente für ein tempolimit ziehen möchte: bitte sehr. wer dagegen weiterhin der meinung ist, dass es das fehlverhalten einzelner ist, dass gefahr bringt, völlig unabhängig vom limits, darf sich getrost bestätigt fühlen.

wer wirkliche argumente für ein generelles limit glaubhaft machen will, der muss meines erachtens:

1. nachweisen, dass es auf den nicht-limitierten autobahnstücken in deutschland (von denen es wahrlich nicht so furchtbar viele gibt), siginifikant mehr und schwerere unfälle gibt als auf den limitierten strecken und diese dann auch wirklich auf hohe geschwindigkeiten über 130 zurückzuführen sind.

2. weiterhin erklären, warum die autobahnen generell (also limitierte und freie) nachweislich als sicherer gelten als die limitierten landstraßen.

3. erklären, warum er nicht zuallererst die beseitigung der schlechten straßenzustände auf deutschen autobahnen, die nachweislich ein großes unfallrisiko darstellen, mindestens ebenso lautstark fordert wie ein limit.

4. innerhalb der verbrauchsdebatte mit seriösen zahlen arbeiten. niemand wird bestreiten, dass ein fahrzeug unter vollgas mehr verbraucht als bei fließenden 130. leider ist das aber ziemlich realitätsfremd: auch ein limit verändert nicht die hier seitenlang beschriebenen zustände beim fahren, die aus beschleunigen, bremsen, wieder beschleunigen bestehen und eben nur ganz selten den optimalfall des ruhig fließenden verkehrs ermöglichen. und das beschleunigen kostet - jeder, der einen bordcomputer mit momentanverbrauchsanzeige hat, wird das bestätigen, nun mal den meisten kraftstoff.

kraftstoffeinsparung ließe sich viel eher realisieren, wenn sich jede® an die überall und immer wieder aufgelisteten ratschläge des kleinen einmaleins des schonenden fahrens halten würde: das fängt beim rechtzeitigen hochschalten an, geht über das vorausschauende fahren mit blick nach vorne und hört beim verzicht auf überflüssigen ballast im auto noch lange nicht auf.

so lassen sich meiner meinung nach viele argumente gegen ein generelles limit finden. und mir als wochenendfahrer ist es auch nicht egal, ob ich 30 min früher oder später ankomme.

Damit sich die vielen Holländer auf der A61 beim Wochenendausflug nicht so unsicher und fremd fühlen hat man das Verkehrsleitsystem dieses Wochenende bis kurz vor Westhofen auf 130 gestellt.

War ein wirklich sehr angenehmes Fahren. ICh war sehr entspannt. Man konnte am Freitag auch mal eine ganze Weile links mit 140 bleiben weil rechts viele LKW und Gespanne unterwegs waren.

Der einzige Drängler war ich einmal selber. Ich mußte einen älteren Herrn mit der Lichthupe darauf aufmerksam machen, daß man bei 110 doch nach rechts kann, wenn der nächste Wohnwagen 800 m weit weg ist und der restliche Verkehr die 130 fahren will die er auch darf.

René

Ich warte noch darauf, daß noch einer sagt "die Frau wäre selber schuld, wenn sie nicht austofahren kann, hat sie links nicht zu suchen und es nicht besser verdient".

so nicht, ich sage weder die Frau ist selber schuld, noch, daß sie generell links nichts zu suchen hat.

Aber es muss doch in abgeschwächter Form die Frage erlaubt sein, ob es normal und nachvollziehbar ist, daß jemand dermassen schreckhaft reagiert.

Schliesslich leben wir nicht gerade in einem Land, wo Schreckmomente selten sind - eher völlig normal und alltäglich

Das einem da der Schreck in die Glieder fahren kann, kann ich durchaus nachvollziehen. Und dass, obwohl ich seit über 20 Jahren auf den Straßen dieser Welt unterwegs bin und nicht gerade wenig fahre.

Erst vor ein paar Monaten hatte ich ein ähnliches Erlebnis mit einem Benzfahrer (liegt’ s an der Marke?). Folgende Situation: Biege von einer Autobahn in die andere ein, vor mir fährt ein LKW. Schaue in den Rückspiegel und sehe kein Fahrzeug (Man konnte die linke Spur knapp 1000 m einsehen. Fahre also rüber und bekomme auf halber Höhe des LKWs wilde Lichthupe von einem extrem schnell auffahrenden PKW mit quietschenden Bremsen. Da wird Dir schon ganz schön mulmig. Hatte in dem Moment keine Chance die Spur zu wechseln (Geschwindigkeit ca. 130 km/h). Also weiter gefahren und den Knallkopf vorbeigelassen. Keine 800 m weiter bog er dann bei der nächsten Ausfahrt ab……..

genau das ist das problem: auch erfahrene autofahrer sind vor (fehl)reaktionen nicht sicher. es lässt sich auch nicht trainieren, auch nicht bei sicherheitstrainings, wie man reagiert, wenn plötzlich einer von hinten wie eine rakete drängelnd ankommt. soll keiner sagen: da bleibe ich immer besonnen und es kann mir nicht passieren, das lenkrad zu verreißen.

ich formuliere das bewusst so allgemein, da ich zu dem konkreten prozess nichts mehr sagen möchte. ich beobachte die sache seit fast einem jahr und habe meine meinung mehrfach gewechselt im laufe der zeit.

... eben. Und man kann den Spieß genau so auch umdrehen:

Bei Limit 130 (z.B.) wäre JuergenII oder ein anderer genauso eingefädelt.... und niemand rechnet mehr mit höherem speed.... und wenn nun doch einer schneller fährt... kann es auch krachen.

  • 3 Jahre später...

Die ganze Diskussion über die Geschwindigkeitsbegrenzung ist doch reiner Populismus. Die Frage ist doch viel zu komplex, um einfach so beantwortet zu werden. Sieht man ja deutlich an den Meinungen, die hier geäußert werden. Ich gebe Dirk Pinnschmidt recht, dass, wenn die 130-km/h-Begrenzung kommt (und die WIRD kommen, dafür sorgt schon die EU, verlasst Euch drauf), dann auch ganz scharf über die 0,0-Promille-Grenze nachgedacht werden sollte! Was nützt es, wenn einer zwar "nur" 100 km/h fährt, mich aber mit 2,8 "auf'm Kessel" von der Bahn räumt??

Ich sehe ohnehin das größere Gefährdungspotential nicht in der zu hohen Geschwindigkeit, sondern eher im Suff. Wieviele am hellichten Tage mit über 1 Promille unterwegs sind, das ist schon nicht mehr feierlich. Aber das ist in Deutschland genau so ein Tabuthema wie die Geschwindigkeitsbegrenzung, nur sind es dann die Lobbyisten von Krombacher, Warsteiner & Co., die Druck auf die Bundesregierung machen.

Den Umweltaspekt kann man getrost bei dieser Diskussion vernachlässigen - wir reden hier über lächerliche 1% des Gesamt-CO2-Ausstoßes in unserem Land, welcher so gesenkt werden würde. Diese Menge ballern die Chinesen und die Amis locker in einer Woche in die Athmosphäre. Stellt sich die Frage: wie sollen die restlichen 99% CO2 bei uns gesenkt werden (ganz eingedämmt geht ja schlecht - da haben die Naturgesetze der Physik und Biologie was dagegen). Das eine Prozent allein wird die globalen Umweltprobleme dann auch nicht lösen.

Und wieso sollen eigentlich nur die "deutschen Premium-Hersteller" etwas gegen ein generelles Tempolimit auf den Autobahnen haben. Was ist mit den Importeuren? Regelt z.B. ein Volvo V70 bei 120 ab, nur weil es in Schweden nicht schneller gehen darf?? Genau! Die haben alle den deutschen Automarkt auch im Aspekt der hohen Geschwindigkeiten im Visier. Für deren Marketing ist es genauso wichtig, dass ihr entsprechendes Fabrikat 200 und mehr rennt ... müssen dann Mazda, Coyota und so ihre Mittelklasselimousinen einstampfen, werden in F Tausende arbeitslos, weil bei PSA oberhalb vom C4 / 307 Sense ist ... ich glaube nicht.

Die ganze Diskussion über die Geschwindigkeitsbegrenzung ist doch reiner Populismus. Die Frage ist doch viel zu komplex, um einfach so beantwortet zu werden. Sieht man ja deutlich an den Meinungen, die hier geäußert werden. Ich gebe Dirk Pinnschmidt recht, dass, wenn die 130-km/h-Begrenzung kommt (und die WIRD kommen, dafür sorgt schon die EU, verlasst Euch drauf), dann auch ganz scharf über die 0,0-Promille-Grenze nachgedacht werden sollte! Was nützt es, wenn einer zwar "nur" 100 km/h fährt, mich aber mit 2,8 "auf'm Kessel" von der Bahn räumt??

100% Zustimmung - Bußgelder runter, die bringen dem Autofahrer nix - die Löcher im Asphalt bleiben.

Punktekonto Flensburg auf 50 Punkte erhöhen.

Für Geschwindigkeitsübertretungen und Alkohol null Toleranz und fühlbar schmerzhafte Punkte vergeben. Nach einer bestandenen Wiederholungsprüfung (auch Idiotentest genannt)

ist dann endgültig Schluss.

Wenn Brüssel Druck macht, wird sich bei unseren Exportweltmeistern vielleicht was ändern.

Die Autolobbyisten arbeiten dann gezwungenermaßen an neuen Bedürfniskonzepten, die sich u.a. auch am Haushaltsgeld des Durchschnittsbürgers orientieren.

Hybridantriebe sollten die den (abkupfernden ?) Asiaten überlassen. Die sind eh nicht mehr technologisch einzubremsen. (4 Jahre Entwicklungsvorsprung)

Gruss

xantiboy

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