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grad auf N-TV: die KFZ-steuer wird wahrscheinlich fallen ...

Hervorgehobene Antworten

... kam grad auf n-tv: die regierung überlegt, die kfz-steuer komplett abzuschaffen und die mineralölsteuer dementsprechend anzupassen. der hohe verwaltungsaufwand soll der grund sein.

*dafür* dann kann jeder seine steuerlast endlich selbst bestimmen, wer ein grosses auto 4x im jahr fahren will kanns endlich ohne im konflikt mit evtl. 07er-nummer zu stehen. wer ein grosses auto mit hohem verbrauch fährt zahlt mehr, sparsame autos werden begünstigt, wer viel fährt, zahlt mehr, wer wenig fährt eben wenig.

gruss, kris

Wenn das mal keine Ente ist, die im Tümpel des Sommerlochs schwimmt...

Was soll denn dann aus der Besteuerung nach Euro-Norm werden?

Es ist für mich kaum vorstellbar, daß plötzlich Kat-lose Fahrzeuge wieder gleich viel

Steuer kosten sollen, wie Euro 4 Autos. Bei dem Mineralölmodell wäre das ja der Fall.

Obwohl - dann wäre für mich vielleicht auch ein Serie 1 CX bezahlbar. ;)

Grüße,

Oliver

andererseits ist die Regierung mittlerweile bei 23 % angelangt, tendenz eher nach unten, <20 %. insofern: in Verzweiflung geborener wilder und unsinniger Aktionismus.

Die werden auch noch Kaffee und Freibier verteilen am Ende.

  • Ersteller

na ja, in frankreich funktionierts ja auch. und der anteil an autos ohne kat ist mittlerweile nicht mehr ausschlaggebend, die euro-normen werden dann nur noch bei der zulassung eines fahrzeugtyps eine rolle spielen.

Ja klar, aber man würde sich doch mit der Kfz-Steuer auch eines Steuerungsinstruments für den Markt begeben. Rot/grün liebt doch aber Steuerungsinstrumente;-)

Ich halte das für eine zwar hübsche aber einigermaßen unrealistische Idee, die zwar nicht den Aufschwung aber immerhin steigende CX-Preise brächte, weil plötzlich jeder einen will. ICH AUCH!!!! Einen? Viele!

Wenn das kommen sollte (glaube ich nicht) muß wohl jeder einen Kredit zum Tanken aufnehmen....

Was bin ich froh das sich mein kleiner nur 5l auf 100km genehmigt...

Wenn ich da an den Benz meiner Eltern denke.... 17l im Stadtverkehr....

Ich finde den Ansatz grundsätzlich richtig. Allerdings muß man auch an die Leute denken, die irgendwo in der Fläche arbeiten bzw. wohnen und einfach Auto fahren müssen - weil es dort einfache keine ernstzunehmende Angebot an anderen Verkehrsmitteln gibt. Fahrgemeinschaften sind i.d.R. auch nur begrenzt praktikabel und werden schon bei heutigen Kraftstoffpreise genutzt, wo es sinnvoll ist.

Diese Menschen wären wieder einmal die Verlierer bei einer solchen Reform. Es kann und will nun einmal nicht jeder in einer Großstadt leben.

Gruß Hansefux

Hallo!

Wenn jemand in der Stadt arbeiten aber nicht dort wohnen will, dann ist das Luxus. Ein Luxus der für jede Menge Umweltveschmutzung sorgt und akustisch die Lebendbedingunger derer verschlechtert, die sinnigerweise in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen. Die Pendelei wird hier in Deutschland oft quasi als gottgegeben betrachtet. Ich sehe da keinen Grund, warum man das durch niedriegere Spritpreise auch noch noch fördern sollte.

MFG

dann zieh halt jedesmal um, wenn du den arbeitgeber wechselst.

viel spaß!

@ ZX volcane Automatik: oh, oh, das ist aber ein gewagter Gedanke. Was z.B. ist mit Paaren, die in unterschiedlichen Städten arbeiten? Es gibt auch genügend Städte, in denen die Mieten so hoch sind (z.B. München), daß es sich finanziell durchaus rechnen kann, ins weitere Umland zu ziehen.

Der Arbeitsmarkt sieht zur Zeit nicht wirlich so aus, daß man sich aussuchen kann, wo man arbeitet. Ein Umzug in die Stadt, wo man arbeitet ist aber in vielen Fällen, wie in den erwähnten Beispielen nicht sinnvoll. Das Pendeln als Luxus zu bezeichnen finde ich hart. Erkläre das mal bitte Leuten, die täglich 2 Stunden zu ihrer Arbeitstelle fahren und dadurch keinen 8-, sondern einen 12-Stunden-Arbeitstag haben, oder sich eine weitere Wohnung nehmen müssten, wo sie dann in der Woche von ihrer Familie getrennt leben. Die weitere Wohnung würde natürlich auch Geld kosten.

Unsere Bundesregierung hat ja auch immer wieder erklärt, daß die Menschen bei der Suche nach Arbeit flexibler werden müssen und auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen sollen. Dafür gibt es ja die "Pendlerpauschale". Vielleicht sind ja mittlerweile genügend Menschen dieser Aufforderung nachgekommen, so daß es sich sich jetzt lohnt, die Steuern so umzustellen, daß man an den Pendlern auch was verdient. Immerhin wurde die Pendlerpauschale bereits gekürzt. Ein Schelm, der böses dabei denkt...

Viele Grüße

Stefan R.

JörgRowohlt postete

Ja klar, aber man würde sich doch mit der Kfz-Steuer auch eines Steuerungsinstruments für den Markt begeben. Rot/grün liebt doch aber Steuerungsinstrumente;-)

Wozu braucht man noch Steuerungsinstrumente? Alle neuen Autos kommen mit KAT auf den Markt. Mit dem bisherigen Steuermodell ist den KAT-losen Autos schon vor einigen Jahren das Wasser abgegeraben worden. Selbst wenn man jetzt über den Sprit besteuern würde, wäre es kein Nachteil für die Umwelt: Die meisten Autos ohne KAT sind längst verschrottet. Was jetzt noch rumsteht und -fährt sind die traurigen Reste.

Gruß

Fred

Ich persönlich hätte nichts dagegen. Dann müsste ich nicht alleine deshalb schon Kohle für meine CX S. 1 abdrücken, weil das Auto nur da STEHT.

Hallo Fred,

ja klar - aber was ist mit Euro 1,2,3 etc? Meiner Uralt-XM hat zwar einen Kat, der erreicht aber nur Euro 1. Nach bisheriger Regelung müßte ich dafür immer mehr Steuern zahlen bis mir endgültig die Lust an dem Auto vergeht. Käme die Minerölsteuerumlage würde ich das Auto aber womöglich behalten - oder gar einen katlosen CX GTI Turbo kaufen *lechz*. Aber die Regelung würde erhebliche Löcher in die Kassen reißen und wird schon deswegen nicht kommen. Beispeil: Meine DS hat zwar ein H-Kennzeichen, wäre aber mit der Minerölumlage nochmal deutlich billiger.

Gruß Jörg

@Stefan R.

Genau das ist ja der Haken, daß es sich momentan finanziell durchaus rechnen kann, ins weitere Umland zu ziehen, und zwar auf Kosten der Umwelt. Wäre der Spritpreis höher, so würden eben weniger 2 Stunden zu ihrer Arbeitstelle fahren sondern lieber näher hinziehen. Da wäre der Umwelt geholfen, und ihre Familien hätte auch mehr von ihnen.

Bei der Pendlerpauschale sind doch eher die C-Parteien die, die sie abschaffen wollen, oder?

Gruß,

Martin.

Der Ansatz ist grundsätzlich richtig, und funktioniert anderswo auch längst gut. Wer fährt, bezahlt - und wer dabei besonders viel Sprit verbraucht, zahlt mehr. Ganz einfach eigentlich.

Die Verbesserung der Schadstoffausstöße kann man auch bei Anschaffung bzw. Nachrüstung staatlich fördern. Besitzer älterer Fahrzeuge nur für diesen Besitz zu bestrafen ist Unfug, zudem auch diese älteren Fahrzeuge einst das technisch beste waren, was so zu haben war.

Peter M. postete

Der Ansatz ist grundsätzlich richtig, und funktioniert anderswo auch längst gut. Wer fährt, bezahlt - und wer dabei besonders viel Sprit verbraucht, zahlt mehr. Ganz einfach eigentlich.

Alles schön und gut. Hast Du mal an die gedacht, die mit dem Auto ihren Lebensunterhalt verdienen müssen!!!! Was glaubst Du, was bei den derzeitigen Spritpreisen noch übrig bleibt! (beim gleichen Umsatz die doppelten Spritkosten...)

Grüße

Taxi Barbara

Schonmal daran gedacht, dass es exakt diese Leute sind, die auch den größten Anteil an der Luftverschmutzung - vor allem in den Innenstädten - haben?

Es steht dir frei - und es wird allem Anschein nach weiterhin gefördert werden - ein Erdgastaxi statt einem Diesel zu fahren, oder einen Dieselmotor mit einem Pflanzenölprodukt zu fahren. Und schon ist der Sprit wieder billig, und die KFZ-Steuer ist immer noch weg. Genau das soll ja passieren, dass vor allem die Viel-Verbraucher nach Alternativen zu suchen anfangen.

Diesel soll um 10, Benzin um 14 Cent ja Liter teurer werden. Wer hat das denn ausgerechnet? Und ich dachte immer, dass die Mineralölsteuer auf Diesel niedriger ist als die auf Benzin weil der Kfz-Steuersatz weit höher liegt.

Grundsätzlich natürlich ein längst überfälliger Schritt, weil einfach wenig dagegen spricht.

Über Eines muss man sich im Klaren sein: Von deutschen Autofahrern, die in Grenzgebieten beheimatet sind, wird der Staat kaum noch Geld sehen. Die tanken bei dann noch höheren Preisen in D alle im nahen Ausland.

Trotzdem: Eine Steuer weniger - daran kann ich nichts Falsches finden.

Hallo!

Das ist so nicht ganz richtig. Autos ganz ohne Kat werden schon seit längerem nichtmehr teurer in der Steuer. Das ist zunächst wiedersinnig. Die Ursache: es gibt einen KFZ-Steuer Höchstsatz, der aus verschiedensten Gründen nicht überschritten werden darf. Dieser Höchstsatz ist bei Auto, die nichtmal Euro-1 erfüllen bereits erreicht. Daher werden die eben nichtmehr teurer. Irgendwann ist auch bei Euro-1 der Höchstsatz erreicht. Spätestens dann ist Schluss mit der Erhöhung für euro-1. Gut möglich allerdings, dass dieser Höchstsatz nicht langfristig konstant bleibt...?

MFG

JörgRowohlt postete

Hallo Fred,

ja klar - aber was ist mit Euro 1,2,3 etc? Meiner Uralt-XM hat zwar einen Kat, der erreicht aber nur Euro 1. Nach bisheriger Regelung müßte ich dafür immer mehr Steuern zahlen bis mir endgültig die Lust an dem Auto vergeht. Käme die Minerölsteuerumlage würde ich das Auto aber womöglich behalten - oder gar einen katlosen CX GTI Turbo kaufen *lechz*. Aber die Regelung würde erhebliche Löcher in die Kassen reißen und wird schon deswegen nicht kommen. Beispeil: Meine DS hat zwar ein H-Kennzeichen, wäre aber mit der Minerölumlage nochmal deutlich billiger.

Gruß Jörg

Wichtigste Frage: Wie werden die PÖLer besteuert? Kfz-Steuer auf Salatöl???

Gruß

Fred

Ja, ist denn schon wieder Sommerloch? Aus dem Vorstoß wird auch dieses Jahr nichts werden. Das scheitert schon daran, daß die Mineralölsteuer dem Bund und die Kfz.-Steuer den Ländern zufließt. Bei einer Umlegung würden die sich niemals einig über den Verteilungsschlüssel. Wie das Bund-/Länder-/Kommunen-Gerangel abläuft, sieht man ja gerade bei Hartz4.

Nur eins ist sicher: die Leidtragenden sind wir.

e-kris postete

die euro-normen werden dann nur noch bei der zulassung eines fahrzeugtyps eine rolle spielen.

Mit Ausnahme des Partikelfilters bei Diesel sind die Euronormen ohnehin nur noch Ziffern hinter dem Komma.

Selbst ich als "Grüner" sehe es nur noch als Steuerungelement der Industrie die Leute durch Strafsteuern zu zwingen neue Autos zu kaufen. Der Wertverlust und die verfrühte Entsorgung von ansonten noch guten Fahrzeugen ist unsozial und ökologisch eher kontraproduktiv. Die Leute werden sich trotzdem immer noch neue "schöne" Autos kaufen. Welche Normen erfüllt werden braucht sie nicht zu interessieren. Aber es werden hoffentlich weniger SUV und andere Spritschlucker verkauft. Beim CO2 Ausstoß ist noch deutlicher Handlungsbedarf, das ist aber ein reines Verbrauchsproblem. Und hier Ist es Unsinn Autos pauschal hoch zu besteuern, die viel verbrauchen würden, wenn man sie in Betrieb nähme.

René

Hallo!

Zwei Legenden: wegen der deutschen Steuerpolitik komme es zu inflationärem Wertverfall und verfrhter Entsorgung. Dazu: jede Menge deutsche Altautos werden im Ausland meist noch lange weitergenutzt. Citroen-HP-Modelle, einige britische Marken, Fiats und generell Kleinwagen sind da vielleicht eine Ausnahme. Letztendlich sorgen die Euronormen für ein Fortschreiten der Abgastechnik. Ist der Fortschritt allerdings für die europ. Hersteleller (vermeintlich) zu teuer, dann wird das eben hingebogen: Dieselmotoren haben bekanntlich viel laschere Grenzwerte zum Erreichen ein und derselben Euro-Norm: damit wird gezielt suggeriert, ein Euro-4-Diesel sei genauso sauber wie ein Euro-4-Benziner.

MFG

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