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Er ist wieder da: Corona - Bier, Auto oder Virus?


didomat

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Ebby Zutt

FAZ.net:

Eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt: Die Übersterblichkeit ist im November kontinuierlich gestiegen – bis auf 14 Prozent in der letzten Woche des Monats. Mit Abstand den schlechtesten Wert verzeichnet Sachsen mit 55 Prozent.

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Ja- genau!
vor 21 Stunden schrieb RalphB:

Alter Schwede, wenn man nach einiger Zeit hier mal wieder eine halbe Stunde liest, ist man doch ganz schön erschüttert. So ein öffentliches Forum ist schon was feines - blöd nur, das andere das auch lesen können.

Mmh, eigentlich mehr so junge bis alte Franzosen und Französinnen...

Ach komm, welches Selbst- oder Fremdbild gilt es denn krampfhaft aufrecht zu erhalten?

Je höher die Leistung, desto breiter der Riemen.

 

_R_

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Ja- genau!
vor 4 Stunden schrieb Auto nom:

https://www.deutschlandfunk.de/kulturwissenschaftler-ueber-impfgegner-spuren-einer-para.886.de.html?dram:article_id=490088

Ein Ereignis wie die Pandemie mache „auf recht irritierende Weise“ den großen Anteil derjenigen sichtbar, die sich grundsätzlich von der Vernunft der Institutionen und der Vernunft der medialen Berichterstattung abgekoppelt hätten, sagte Andreas Bernard.

Für mich ist das bei diesen Menschen der Selbstschutz im Overload. Am Anschlag, nix geht mehr. Ausblenden, abstreiten.

Wenns hilft....

_R_

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surlaplage

Was der "irritierte" Schmierfinke in dem DLF-Interview mit unterjubelt ist eine nicht ungeschickte aber auch nicht mehr besonders originelle Form von Diffamation.
In grenzenloser Arroganz und Großschnäuzigkeit die Dinge so darstellen als würde es sich bei "der Vernunft der Institutionen" und "der Vernunft der medialen Berichterstattung" um einfach überhaupt nicht zu bezweifelnde Tatsachen handeln. Wer da etwas in Frage stellt ist Coronaleugner, Impfgegner und überhaupt völlig verantwortungsloser Vollidiot und Gegner des Gemeinwohls. Insgeheim wissen solche Berufsdemagogen sehr wohl worauf die glücklicherweise zunehmend kritische Haltung intellektuell keineswegs minderbemittelter Bevölkerungsteile beruht. Nicht auf Abstreiten der von Corona real ausgehenden Gefahren. Vielmehr darauf diesen "Institutionen" anhand zum sehr eheblichen Teil unlogischer und überhaupt nicht nachvollziehbarer (häufig auch direkt beleidigender) Entscheidungen die Fähigkeit und nicht selten sogar den Willen zur qualifizierten Bewältigung des Problems zu haben. Je mehr jede Form öffentlicher Debatte über Maßnahmen und Prioritäten verdrängt und durch demonstrative Repression gepaart mit dem Aufbau von Feindbildern ersetzt wird, desto größer sollten die Vorbehalte gegen alle aufgezwungenen Entscheidungen werden. Die "etablierten" Medien tragen viel Mitschuld an der zunehmenden Freiheitsvernichtung. Es reicht nicht keine offensichtlichen Fakes zu verbreiten. Wer seine Rolle als Journalist ernst nimmt darf sich nicht scheuen gerade auch über auch nur möglicherweise begründete Vorbehalte gegen Entscheidungen und Empfehlungen breit zu berichten. Auch dann wenn dies absehbar zur Verminderung der Akzeptanz und Erschwerung der Durchsetzung führt. Soll jetzt nicht irgendwie speziell gegen den DLF sein, der ist sogar noch weniger schlimm und hat zuweilen lichte Momente - wie z.B. beim heutigen Kommentar zu Schulöffnungen.

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Ja- genau!
vor 2 Stunden schrieb surlaplage:

Was der "irritierte" Schmierfinke in dem DLF-Interview mit unterjubelt ist eine nicht ungeschickte aber auch nicht mehr besonders originelle Form von Diffamation.

Mmmh, sind das ähnliche Zusammenhänge wie bei Isolation und Isolierung? :)

 

Ernsthaft, da ist Dir wohl dezent die Intention verrutscht.

Braucht man wirklich zu jedem dümmlichen Aktionismus von Kanzlerhoffnungsvollen, Pseudolibärtären etc. die 'passende Relativierung' und Einordnung??

Und 'Aktionismus' sagt erstmal nichts über die Stoßrichtung aus...

 

_R_

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Juergen_
... nicht mehr besonders originelle Form von Diffamation...

WasIss'nDas?

Kann man das essen?

 

Im übrigen kann ich deinem Beitrag nix abgewinnen. Keinem einzigen Satz kann ich inhaltlich zustimmen.

Das zitierte Interview ist um Welten sachlicher als dein Beitrag.

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surlaplage

@Juergen_
Auch wenn ich tatsächlich nicht übermäßig viel Wert auf Rechtschreibung lege:
Im Gegensatz zu dir kennt der Duden (und andere Werke zur deutschen Sprache) "Diffamation" , Substantiv, feminin
als verleumderische, herabsetzende Äußerung. Somit auch in der Sprachanwendung kein Fehler meinerseits.

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magoo
vor 4 Stunden schrieb surlaplage:

... kennt der Duden (und andere Werke zur deutschen Sprache) "Diffamation" , Substantiv, feminin
als verleumderische, herabsetzende Äußerung. Somit auch in der Sprachanwendung kein Fehler meinerseits.

Das heißt, mit "Schmierfink" hast du Herrn Bernhard bewusst diffamiert? ;-)

Ist das eigentlich wirklich so, dass man bei kritischen Äußerungen zu Corona Maßnahmen gleich als Corona-Leugner diffamiert wird? Es gibt doch eine riesige Spanne von denen, die behaupten Corona gäbe es gar nicht (das darf man dann leugnen nennen, oder?) bis zu denen, die beispielsweise Masken für ein untaugliches Mittel halten (da kann man diskutieren, ob Masken überflüssig sind oder ob es bessere Masken braucht).

Nenn doch mal eine kritische Anmerkung, bei der du sofort als Corona-Leugner diffamierst wurdest, hast du ein Beispiel?

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fluxus
vor 12 Stunden schrieb surlaplage:

Die "etablierten" Medien tragen viel Mitschuld an der zunehmenden Freiheitsvernichtung. Es reicht nicht keine offensichtlichen Fakes zu verbreiten. Wer seine Rolle als Journalist ernst nimmt darf sich nicht scheuen gerade auch über auch nur möglicherweise begründete Vorbehalte gegen Entscheidungen und Empfehlungen breit zu berichten.

Aha ja, Du siehst also "zunehmende Freiheitsvernichtung". Wo gibt's denn sowas? In Deutschland nicht, denn wir haben einen der Pandemie geschuldeten relativ lockeren Lockdown, mit dem zeitlich beschränkte Einschränkungen einhergehen. Nicht mehr und nicht weniger. Traurig, dass es so ist, aber ich habe keinen alternativen Vorschlag, weil wir wir ja irgendwie von den horrenden Zahlen der Infizierten und Toten weg kommen müssen. Wieviele Tote willst Du in Kauf nehmen?

Den DLF-Beitrag finde ich klasse - mir aus der Seele geschrieben. Wer seine Rolle als Journalist ernst nimmt, hat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, den Impfgegner*innen klar zu machen, welche Folgen ihr Verhalten hat. Der DLF fällt mir nicht  nur bei diesem Beispiel sondern immer wieder mit seiner betont sachlichen und ausgewogenen Berichterstattung auf.

fl.

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bx-basis

Erste Mittagspause nach Weihnachten und Jahreswechsel, da war mal wieder Zeit ziel- und planlos bei Tante Google zu stöbern. Gleich vorweg, ich kenne nicht den Hintergrund des Autors, vielleicht entlarvt ihn ja gleich jemand als Querdenker, Corona-Leugner oder gar als Nazi. Ich verlinke trotzdem mal seinen Artikel bei Heise Online in dem die offiziellen Sterbefallzahlen der letzten Jahre mal auf etwas andere Art und Weise verglichen werden, nämlich unter Berücksichtigung des stark ansteigenden Anteils der sehr alten Menschen an der Bevölkerung in Deutschland. Besonderes Augenmerk wird auf die bei den COVID-19-Toten besonders auffällige Altersgruppe 80+ gelegt die zwischen 2015 und 2019 um etwa 20% zugelegt hat (von 4,7 auf gut 5,6 Mio. Menschen) - das hätte ich in dieser Größenordnung ehrlich gesagt nicht erwartet. Mit diesem Anstieg von 5,8% auf 6,8% an der gesamtbevölkerung steigt natürlich auch die Anzahl der zu erwartenden Todesfälle von Jahr zu Jahr an, denn mit 80+ ist das Risiko zu sterben ungleich größer als zum Beispiel mit 40.

Nach dieser Betrachtung liegen die Sterbefälle 2020 auf dem zu erwartenden Niveau bzw. leicht darunter, ob und wie irgendwelche Maßnahmen hier einen Einfluss hatten lässt der Autor offen, mangels Vergleichsgruppen ist das statistisch ja auch kaum verifizierbar. Vielleicht ist die Situation die wir heute unbestritten in vielen Krankenhäusern sehen gar nicht primär COVID-19 geschuldet sondern einem gewissen Versäumnis die Kapazitäten des Gesundheitssystems an den rasch ansteigenden Anteil alter Menschen anzupassen.

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Juergen_
vor 9 Stunden schrieb surlaplage:

... Im Gegensatz zu dir kennt der Duden (und andere Werke zur deutschen Sprache) "Diffamation"...

Das wird trotzdem von keinem Deutsch-Muttersprachler verwendet. Falls Deutsch nicht deine Muttersprache ist, bist du natürlich entschuldigt. 😀

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zitrone25

Mann kann sich die Belegung der Intensivbetten im Divi Register ansehen.  Es gibt dort nichts dramatisches zu sehen. Natürlich gibt es regionale Unterschiede.  Ab März letzten Jahres sind übrigens 17 Krankenhäuser in diesem Land geschlossen worden. 

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Ebby Zutt
vor 15 Stunden schrieb surlaplage:

Wer da etwas in Frage stellt ist Coronaleugner, Impfgegner und überhaupt völlig verantwortungsloser Vollidiot und Gegner des Gemeinwohls

Übliches Totschlagrgument

vor 15 Stunden schrieb surlaplage:

Je mehr jede Form öffentlicher Debatte über Maßnahmen und Prioritäten verdrängt und durch demonstrative Repression gepaart mit dem Aufbau von Feindbildern ersetzt wird, desto größer sollten die Vorbehalte gegen alle aufgezwungenen Entscheidungen werden. Die "etablierten" Medien tragen viel Mitschuld an der zunehmenden Freiheitsvernichtung

Kannst du das beweisen? Beispiele für  vernichtete Freiheit, welches Feindbild hängt bei wem an der Wand? Wie repressiv ist die Exekutive eingeschritten ( außer bei den Gegendemonstranten - das ist hinreichend belegt). Was sind etablierte Medien ( gern auch ohne „“)? Compact/ junge Freiheit/National-Zeitung? ( alle schon lange genug am Markt)

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fluxus
vor 3 Stunden schrieb bx-basis:

...

 Artikel bei Heise Online

...

Nach dieser Betrachtung liegen die Sterbefälle 2020 auf dem zu erwartenden Niveau bzw. leicht darunter, ob und wie irgendwelche Maßnahmen hier einen Einfluss hatten lässt der Autor offen, mangels Vergleichsgruppen ist das statistisch ja auch kaum verifizierbar. Vielleicht ist die Situation die wir heute unbestritten in vielen Krankenhäusern sehen gar nicht primär COVID-19 geschuldet sondern einem gewissen Versäumnis die Kapazitäten des Gesundheitssystems an den rasch ansteigenden Anteil alter Menschen anzupassen.

Der Autor geht tatsächlich nur indirekt  auf die Maßnahmen ein. Er schreibt:

Zitat

Selbstverständlich bleibt abschließend anzumerken, dass wir nicht wissen können, wie viele Tote es 2020 in Deutschland gegeben hätte, wenn keine Eindämmungsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus Sars-CoV-2 erfolgt wären. Insofern mag man die ausgebliebene Übersterblichkeit vielleicht als Erfolg der Gesundheitspolitik und ihrer Eindämmungsmaßnahmen interpretieren.

Genau das ist aber einer der Schwachpunkte seines Textes. Die Wirkungen des Lockdowns finden in seiner Analyse nicht statt, und das stellt er ja auch zu Recht ganz nüchtern selbst fest. Ansonsten fehlt  mir sein aktueller Blick nach Sachsen, wo es inzwischen leider eine statistisch sehr wohl nachweisbare Übersterblichkeit gibt - bei entsprechend hohen Inzidenzzahlen. Ich habe immer den Eindruck, dass alle diejenigen, die das Virusgeschehen (wie auch immer, ob beabsichtigt oder nicht) relativieren, via Berechnung der Zahl der Toten, der Inzidenzzahlen usw. etwas ganz Entscheidendes vergessen. Ich meine die Tatsache, dass die neuartigen Coronaviren sich exponentiell verbreiten, wenn eben nicht gegengesteuert wird. Was exponentielles Wachstum wirklich bedeutet, kann man berechnen, aber das Ergebnis einer solchen Berechnung wollen viele Leute offenbar nicht wahrhaben. Das potentielle Unterbleiben des Gegensteuerns bedeutete doch dann, dass die Herdenimmunität wesentlich zu spät erreicht würde und der Kollaps des sowieso schon belasteten Gesundheitssystems (Personalmangel, Privatisierung) drohte. 

fl. 

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Auto nom
vor 22 Minuten schrieb fluxus:

Ich habe immer den Eindruck, dass alle diejenigen, die das Virusgeschehen (wie auch immer, ob beabsichtigt oder nicht) relativieren, via Berechnung der Zahl der Toten, der Inzidenzzahlen usw. etwas ganz Entscheidendes vergessen. Ich meine die Tatsache, dass die neuartigen Coronaviren sich exponentiell verbreiten, wenn eben nicht gegengesteuert wird. Was exponentielles Wachstum wirklich bedeutet, kann man berechnen, aber das Ergebnis einer solchen Berechnung wollen viele Leute offenbar nicht wahrhaben. Das potentielle Unterbleiben des Gegensteuerns bedeutete doch dann, dass die Herdenimmunität wesentlich zu spät erreicht würde und der Kollaps des sowieso schon belasteten Gesundheitssystems (Personalmangel, Privatisierung) drohte. 

Wie oft haben wir das und die langsam bekannt werdenden Langzeitfolgen einer überstandenen Erkrankung hier schon durchdekliniert? 

Es scheint nicht anzukommen. Es wird immer wieder irgendein Teilbereich eines Teilbereiches herangezogen um den Eindruck zu erwecken, dass die Pandemie nicht so ist, wie sie ist. 

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suentelensis
vor 2 Stunden schrieb Juergen_:

Das wird trotzdem von keinem Deutsch-Muttersprachler verwendet. Falls Deutsch nicht deine Muttersprache ist, bist du natürlich entschuldigt. 😀

Diffamation begegnet einem durchaus in der deutschen Sprache, wenn auch die umgangssprachliche Diffamierung häufiger verwendet wird.

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