5. November 20232 J. Na da bin ich ja mal echt auf deinen persönlichen Eindruck von der Dichtklebemasse gespannt wenn wir uns endlich wieder sehn ....aber das muss noch ein bissel warten denn mein XM macht diese Woche die 655000km voll weil ich darf mal nach Bukarest einen Multicar kaufen In ein paar Stunden gehts los.
6. November 20232 J. Ersteller 20 hours ago, Manson said: [...] deinen persönlichen Eindruck von der Dichtklebemasse [...] Bis jetzt kann ich nur was zur Verarbeitung sagen. Und das hat mir sehr gefallen. Ganz interessantes Zeug - zuerst hats praktisch garnicht geklebt, ließ sich daher 1A mit dem Spachtel auf meinem Flicken verteilen. Die Klebewirkung setzte dann allmählich ein. Meine Testwürste haben sich über Nacht gut festgefressen. Normalerweise arbeite ich mit MS-Polymer, das Zeug klebt überall, und zwar sofort, da braucht man nichtmal hinzugucken. Ruckzuck hat man da mehr Zeug miteinander verklebt, als einem lieb ist. Ein letztes Wort zu den Querlenkern: Wenn man sich ne halbe Stunde damit abgequält hat, das festgerostete Geraffel Runter- und Rauszukloppen, und sich dabei auch wie immer ein paarmal den Hammer auf die Pfoten gedeppert hat, findet man seinen Frieden wieder, wenn das Bauteil einem hernach tröstend demonstriert, dass auch schon weranders sich damit plagen durfte. Schöne Spuren mit Flex bzw Meißel wurden hinterlassen. Und damit ich nicht immer nur über andere meckere: Auch ich hab hier an einer Stelle nen kleinen (nicht der abgebildete) Schnitzer mit der Flex hinterlassen. Der Klassiker: Man schneidet ein. Meißelt. Nix passiert. Nochmal kurz mit der Flex drüber. Gucken. "Ach, einmal kurz geht noch"... Bei dem rostigen Zeug wollt ich mein teures Spezialwerkzeug nicht verdengeln. Aber sowas passiert einem doch normalerweise nur einmal? Hier war zweimal ordentlich ins Fleisch geschnitten. Naja, wenns wieder eingebaut ist, siehts keiner mehr. Ausbau hintere Lager: Ein "Tortenstück" aus dem Lager schneiden. Dann wie eine innere Lagerschale, mit der Flex einschneiden, mit dem Meißel in den geschnittenen Spalt klopfen. Wenn sich die Hülse beginnt zu drehen, hat man gewonnen. Ausbau vordere Lager: Mit einem flachen Meißel (Schlitzmeißel, Karosserietrennmeißel) unter den Blechrand und dann geduldig ringsrum rausklopfen. Beide Hälften. Das Blech ist zu dünn, um die zweite Hälfte von hinten ausschlagen zu können. Wenn der Blechrand weggerostet ist, muss man wohl zur Presse zum Ausdrücken. Leider keine Ahnung, welche Lager das sind, die es da so schön zerlegt hat. Jedenfalls wurde hier in der Vergangheit mal komplett Lager gewechselt. 2 Jahre glaub ich fast nicht, dafür zuviel Rost. Oder es wurde darauf verzichtet, den ollen Rost rauszukratzen. Dazu setze ich neue Lager immer mit Korrosionsschutzmittel ein. Mag sein, dass die Vorschrift eine andere ist, das ist mir aber vollkommen egal. Wenn Fett oder Antiseize drunter ist, dann bleibt der Rost erstmal ne Weile fern, und man rackert sich nicht so ab wenn man den Mist drei Jahre später nochmal machen muss, weil man aus Versehen wieder irgendeinen billigsten Schrott gekauft und verbaut hat. Bearbeitet (6. November 20232 J. von schwinge)
6. November 20232 J. vor 2 Stunden schrieb schwinge: Nochmal kurz mit der Flex drüber. Gucken. "Ach, einmal kurz geht noch"... An die Flex kann man sich eine Auflagefläche bauen, sieht dann aus wie ne mobile Tischkreissäge. Dann flext man nur so tief wie das Blatt rausguckt.
7. November 20232 J. Ersteller On 11/6/2023 at 7:22 PM, schwinge said: Ein letztes Wort zu den Querlenkern: Okay, einen hab ich noch. Hinteres Lager Lemförder 3627501 eingebaut, will den zweiten Lenker machen - passt nit. Lager innen "vergessen" auszubohren. 20mm soll es, 18 hat es. So wird meine Mülltonne auch voll. Bearbeitet (7. November 20232 J. von schwinge)
7. November 20232 J. Ihr XM Fahrer müsst eure Lager von 18 auf 20 aufbohren😂. Ach du sch... Mit Bohren bekommt man doch keine verbindliche Passungstoleranz hin. Das wird mit Reibahle aufgerieben, vorher mit Innenmeßuhr das 18mm Abmaß (ohne Lack) aufs hundertstel ausmessen, evtl. H7, und dann mit Reibahle aufs 20mm Abmaß übertragen. Wenn Bohren, dann vorbohren zB auf 19,7mm.
7. November 20232 J. Ersteller 54 minutes ago, matgom said: Mit Bohren bekommt man doch keine verbindliche Passungstoleranz hin. Ich fummel da nicht rum. Habe weder ne große Ständerbohrmaschine noch ne 20er Maschinenreibahle (oder was auch immer das exakte Innenmaß sein soll). Das Ding liegt jetzt neben dem Schreibtisch, damit ich bei Gelegenheit den Hersteller über seine tolle QA in Kenntnis setzen kann und ich hab einfach das nächste Lager aus dem Regal geholt und aufgepresst. Bearbeitet (7. November 20232 J. von schwinge)
7. November 20232 J. Lemförder ist auch nicht mehr das was es mal war - ich sag nur Traggelenk BX. Da war scheinbar ein ganz schlauer Sparfuchs bei Lemförder und hat gesehen daß das ja mit Xantia/XM quasi baugleich ist, bis auf den kleineren Konus der in den Querlenker kommt. Dummerweise hat man nicht beachtet daß beim BX die Einbautiefe im Achsschenkel begrenzt ist, das originale Traggelenk ist daher deutlich flacher ausgeführt als das vom Xantia/XM - bei Lemförder jedoch nicht, da sieht es so aus als hätte man die geichen Rohteile verwendet. Wenn man das Ding einbaut und festzieht dann bleibt ein 2mm breiter Spalt zwischen Achsschenkel und Traggelenk - was da passieren kann wenn es jemand einfach so verbaut ohne genau hinzusehen kann man sich denken...
7. November 20232 J. @schwinge Falls die Buchsen genug Fleisch haben zum ausreiben kann ich dir gern mal ne passende Reibahle vorbeibringen. Ne einstellbare 20er hab ich auf jeden Fall. Da kann man sich schön rantasten und sie sind nicht ganz für den Müll. Zum Thema hintere Querlenkerlager, ich habe die beim X7 mit einem handelsüblichen Lagerabzieher ganz ohne Winkelschleifer runter bekommen. Auf jeden Fall eine Methode die auch funktionierte und ich so vorher noch nie gemacht hatte. Der Abzieher baut durch die Gewindestangen genug Druck auf den Innenring aus um den runter zu zerren.
8. November 20232 J. vor 12 Stunden schrieb schwinge: Lager innen "vergessen" auszubohren. 20mm soll es, 18 hat es. So wird meine Mülltonne auch voll. Verstehe, der Hersteller hat das vergessen. Dann brauchst du keine Reibahle wenn du das normalerweise mit 20mm geliefert bekommst.
8. November 20232 J. 14 hours ago, schwinge said: Okay, einen hab ich noch. Hinteres Lager Lemförder 3627501 eingebaut, will den zweiten Lenker machen - passt nit. Lager innen "vergessen" auszubohren. 20mm soll es, 18 hat es. So wird meine Mülltonne auch voll. Bei mir wars beim C5 umgekehrt, das Lager soll ca. 0,2- 0,3 mm kleiner sein (Presspassung) war aber ca. 0 +... Es war ein Hersteller mit M. Aber er war so kulant noch ca. 3-4 Jahre später, mir den Kaufpreis der Neuen zu erstatten, immerhin. Also, wer sie kauft, gleich nach Erhalt messen.
8. November 20232 J. Benenne doch bitte den Hersteller. Es nützt niemandem wenn du das für dich behälst. Meyle? Monroe? Metzger? oder irgend ein anderer? Solche Informationen sind immer hilfreich und dienen ja nicht den Hersteller zu diskreditieren sondern um auf Probleme aufmerksam zu machen. Welches Lager, an welcher Stelle? Am besten wäre die Teilenummer. Bisher haben alle Lager die ich bestellt hatte sehr gut gepasst. Und ich habe fast alle am ganzen Auto ersetzt bzw. bin ich dabei. Bearbeitet (8. November 20232 J. von ZXdiesel)
13. November 20232 J. Ersteller Beim Einbau der Antriebswellen und Querlenker fällt mir auf, dass der Stabi außermittig sitzt. Und warum? Weil irgendeiner da seine Finger dran hatte, und nebenbei selbstgeschnitzte Stabilager verbaut hat. Apropos Antriebswellen - Thema Nachbau-Antriebswellenmanschetten: febi 100002 - Ersatz für OE 3293 02 (Gleichlaufgelenk) Manschette selbst macht einen guten Eindruck. Fett ist ne komplette Füllung dabei (im Gegensatz zur Originalmanschette, der nur eine Servicefüllung beigelegt ist). Nur die Schellen taugen weniger als nix, die eine zu klein, die andere zu groß (siehe Bilder). Schade, die Schellen machen sonst einen akzeptablen Eindruck. Unbedingt auf die Originalen Click R-Schellen aufpassen und diese wiederverwenden. Autofren D8205 - Ersatz für OE 3287 80 (Tripodengelenk) Manschette optisch OK. Fett viel zu wenig (80g statt 250g), und das falsche noch dazu. Die beiliegenden Einohrschellen von billiger Qualität. Universaldinger - ist billiger als 20 verschiedene Größen zu haben, und dazu nur 0,6 mm Materialstärke statt 0,8 mm. Bearbeitet (13. November 20232 J. von schwinge)
18. November 20232 J. Ersteller Gestern gesehen: XM ES9J4 BVA, falschen Kühler eingebaut, kurzerhand mit Schläuchen und selbstgelöteten Bögen passend gemacht. Wenigstens (so meine ich auf den ersten Blick) den originalen Kühlerschlauch nicht zerschnitten.
19. November 20232 J. Michael, hier wäre noch ein Objekt für dich 😉 Aus der Anzeige: "...die schweller gehören ein wenig geschweißt, schlimm ist es nicht..." https://www.willhaben.at/iad/gebrauchtwagen/d/auto/citroen-xm-y3-xm-2-1-td-740560346
20. November 20232 J. vor 12 Stunden schrieb badscooter: ...die schweller gehören ein wenig geschweißt, schlimm ist es nicht..." Kann ja nicht schlimm sein, sind ja hohlraumversiegelt.
20. November 20232 J. vor 4 Minuten schrieb Chöschi: Kann ja nicht schlimm sein, sind ja hohlraumversiegelt. Da wird das Schweißen dann nämlich auch sogar noch lustiger
25. November 20232 J. Schöne Bilder des zerfallenden Motorträgers. Ja ja, die Kisten ab 2000, das waren sie dann. Opel hatte ja mal einen Rückruf beim Zafira, da waren die Dinger schon nach 5 Jahren durch. Solche Zustände ansatzweise hatte ich nur bei meiner Schlachteva, Direktimport aus Vorarlberg, Bj 2001 oder so, einfach nur gefahren. Meine Träger sind konserviert. Jens
25. November 20232 J. Höchsterstaunlich wie lange das HU bekommen hat, die Durchrostungen sind schon Jahrealt. Wenn die Prüfer Blinde Kuh spielen und sich nicht unbeliebt machen wollen.
25. November 20232 J. Ersteller 3 hours ago, Kroack said: [...] wegen Getriebeschaden ausrangiert [...] Kann man ja nur froh sein, dass das Getriebe aufgegeben hat. Was für ein Schrotthaufen. Hat leider nicht genug Öl verloren, um den Rost zu verhindern. Heute hab ich nur einen Lötversuch, da hatte wohl wer keinen ordentlichen Lötkolben. Ist das 10 mm² Lichtmaschinenkabel (wenn man in den 2.1TD ne Valeo statt ner Mitsubishi einbaut, muss man die Kabel verlängern):
25. November 20232 J. vor einer Stunde schrieb schwinge: Heute hab ich nur einen Lötversuch, Nach solch außergewöhnlichen Reparaturen, sieht aus wie am Meeresgrund gefunden, sollte immer ein Voltmeter im Sichtbereich des Fahrers sein.
26. November 20232 J. Der Träger war beim letzten TÜV noch tragfähig. Der Wagen stand vom Getriebeschaden bis zur Fledderung ca 8 Monate auf einer nassen Wiese. Mit dem ganzen salzigen Schmodder vom letzten Winter hatten die Eisenmotten genug Nahrung
27. November 20232 J. Ersteller Zum sprichwörtlichen Keks scheinen sich die Heizungskästen des XM zu entwickeln. Und zwar dort, wo der Heizungswärmetauscher eingeschoben wird. Eigentlich wollte ich nur kurz nach dem Heizungswärmetauscher gucken, ob der leckt. Hier wars schon von außen zu sehen, meistens muss man sie rausziehen um sie genau anzugucken. Ich vermute, der Wärmeeinfluß ist hier der Übeltäter. Bei einem Wagen mit unter 200tkm hab ich sowas noch nicht gesehen. Man beachte die vielen feinen Risse (im ersten Bild in der "Ecke" über der Bruchstelle). Hier wird es das gute Steinband richten, solange bis das Armaturenbrett für allerlei Arbeiten rauskommt und der Kasten getauscht werden kann. Wenn einem beim Ausbauversuch des Wärmetauschers die Haltenasen beim Angucken direkt wegbrechen, Gebläsemotor ausbauen damit der Wärmetauscher zärtlich und ohne weitere Beschädigung des Kastens gewechselt werden kann. Auch hiernochmal mein Tipp, um Sauerei zu vermeiden, die Schläuche zum Wärmetauscher vom Motorraum aus mit Druckluft leerblasen, dann hats innen keinen einzigen Tropfen Kühlmittel.
27. November 20232 J. vor 3 Stunden schrieb schwinge: Zum sprichwörtlichen Keks scheinen sich die Heizungskästen des XM zu entwickeln. Und zwar dort, wo der Heizungswärmetauscher eingeschoben wird. Eigentlich wollte ich nur kurz nach dem Heizungswärmetauscher gucken, ob der leckt. Hier wars schon von außen zu sehen, meistens muss man sie rausziehen um sie genau anzugucken. Ich vermute, der Wärmeeinfluß ist hier der Übeltäter. Bei einem Wagen mit unter 200tkm hab ich sowas noch nicht gesehen. Man beachte die vielen feinen Risse (im ersten Bild in der "Ecke" über der Bruchstelle). Hier wird es das gute Steinband richten, solange bis das Armaturenbrett für allerlei Arbeiten rauskommt und der Kasten getauscht werden kann. Wenn einem beim Ausbauversuch des Wärmetauschers die Haltenasen beim Angucken direkt wegbrechen, Gebläsemotor ausbauen damit der Wärmetauscher zärtlich und ohne weitere Beschädigung des Kastens gewechselt werden kann. Auch hiernochmal mein Tipp, um Sauerei zu vermeiden, die Schläuche zum Wärmetauscher vom Motorraum aus mit Druckluft leerblasen, dann hats innen keinen einzigen Tropfen Kühlmittel. Eigenartig. Ich habe schon bei mehreren XM den WT getauscht, aber da war Versprödung kein Thema. Auch nicht Bei 300tkm Vielleicht war da mal jemand mit ungeeigneter und brutaler chemischer Klimaanlagen-Desinfektion am Werke.
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