17. August 200422 J. Hallo allerseits, ich habe folgendes Problem mit meinem XM V6 Y3 Automatik aus 1991: Wenn ich den Wagen beschleunige (aus dem Stand), dreht der Motor bis max. 4000 1/min. Auch die Enddrehzahl geht nicht höher, was bedeutet, dass mein XM höchstens 185 km/h fährt(Tachoanzeige). Gibt es eine Lösung, denn angegeben ist er schliesslich mit 220 km/h. Ach ja, der gute XM hat inzwischen 283000 Km runter. Alles andere funktioniert immer noch prächtig. XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Meiner lief lt.Tacho mit 240000 km noch über 230. Da stimmt was nicht bei Deinem.
18. August 200422 J. Ersteller Das mit meinem Xm irgendwas faul ist, befürchte ich. Eine Sache ist noch auffällig: Der Verbrauch liegt bei konstant Tempo 140 km/h bei ca. 5 ltr. Superkraftstoff. Laut Besitzer anderer Xm, müsste meiner eigentlich so um 10 ltr/100 km liegen. XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Typische Telefondiagnose: 4000U/min? 185 Spitze? 5 ltr bei 140? Achten sie darauf, dass sie immer Diesel tanken ;-)) sorry - nicht hilfreich, aber manchmal packts mich... Uwe
18. August 200422 J. Ersteller Vielleicht liegt´s daran...:-) Aber mal ernsthaft. Ich hab alles durchgesehen und mir fällt nichts mehr ein. Irgendwer hat vielleicht doch noch was nützliches inpetto. Mich foppt es halt, dass der Xm könnte aber nicht will! Mich packt´s auch manchmal, Uwe. Ich musste bei der Antwort doch schmunzeln. Danke Gruß, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. ou-ou-ou, son doofen Effekt hatte ich auch mal bei meinem Y3 V6.24 (genau genommen war es zwei Mal): ging nur noch 200 mit Vollgas und zeigte ewig wenig Verbrauch an (5-10 Liter an Stelle von 11- 20). Des Rätsels Lösung ?? Nockenwellen eingelaufen. D.h. die Ventile blieben fast komplett zu. Die Beschleunigung entsprach nicht mal ansatzweise dem vorherigen Können. Der dadurch nicht entstehende Saugrohrdruck sorgte in Verbindung mit der niedrigen Drehzahl für die sensationell niedrige Verbrauchsanzeige. Hat er Motor einen etwas unruhigen Leerlauf und tickert womöglich ein ganz klein wenig ?? Gruß von P.
18. August 200422 J. Ersteller Hallo Peter V, ruhig läuft er, und auf klackern hab ich noch nicht geachtet, werd das aber ganz sicher tun. Vielleicht ist das ja wirklich des Rätsels lösung, danke Gruß, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Ersteller Hi Florian, ja, die drosselklappe öffnet richtig. Danke, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Hi Bernd, auf eine solche Lösung hoffe ich jetzt mal in Deinem Interesse nicht ....... das heißt Motor kaputt, und zwar gründlich. Also nix von wegen einfach nur die beiden Nockenwellchens erneuern. beideDaumendrück. Gruß von P.
18. August 200422 J. @Peter: Das reicht nicht??? Was muß man denn sonst noch tauschen und warum? MfG, Benne
18. August 200422 J. Hi Benne, wenn dieser Fall eintritt, war lt. C folgendes fällig: bei einer Laufleistung bis zu 40 tkm: Nockenwellen erneuern, Kurbelwellen- und Pleuellager prüfen, Ölpumpendichtigkeit und -druck prüfen, alle Kettenantriebe prüfen. Alles ggf. erneuern. Ölkreislauf gründlich durchspülen bei abgenommenen Lagern. bei einer Laufleistung über 40 tkm: Motor komplett erneuern Grund: die Metallspäne der sich rasant abspanenden Nockenwellen verteilen sich überall im Motor und fräsen sich in die Lager ein. Ebenso kann die Ölpumpe undicht werden, womit sie nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Druck aufzubauen. Die Kettenantriebe können sich möglicherweise diese Späne "einverleibt" haben mit entsprechenden Dauerfolgen. Es gab damals auch noch eine kaufmännische Regelung, wie mit den Kosten umzugehen ist im Sinne einer Kulanzregelung. Die galt aber nur für den 4Ventiler. Da bei über 280 tkm der Motor deutlich über besagte 40 tkm ist, bliebe nur eines übrig...... Gruß von P.
18. August 200422 J. Ersteller Oh Gott, das klingt ja schrecklich...werd trotzdem mal nachschauen, wie die Nocken sich so verhalten. Schliesslich isset ein Xm. Ich lass es euch dann hier wissen. Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass die Nockenwellen nur gerne beim 200 PS 90° V6/24V einlaufen! Vom 167 PS Motor ist mir das nicht bekannt – oder verwechsel ich da was?
18. August 200422 J. Ersteller <<<Hoffnung keimt Gruß, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Vieleicht mal was einfaches. Hatte ich mal bei einem Audi 80 mit 75 PS. Gut, ist keinXM, aber vieleicht.... Also, Ein Gasseil ging vom Pedal zum Getriebe. Eines vom Getriebe zum Vegaser. Ersteres war irgendwie leicht verutscht. Derr Effekt war, der Wagen lief noch 120 und verbrauchte so 6 Liter. Ich wäre da nie drauf gekommen, wenn nicht das Seil gerissen wäre. Auch da merkte ich erst das es zwei davon gibt. Also neues Seil reingemacht, und siehe da er lief wieder. Nur weiß ich nicht wie es im XM mit Automatic ist, mit den Gasseilen. Viel Glück, Gruß, Arne
18. August 200422 J. Ersteller Das Mechanische hab ich soweit überprüft...hm Gruß, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Hallo Bernd, für den geringen Kraftaftstoffverbrauch habe ich keine Erklärung. Hast du den Verbrauch gemessen? Oder hast du nur auf die Anzeige vertraut. Für die geringe Höchstgeschwindigkeit und die niedrige "Abregeldrehzahl" könnte ein vertopfter Kraftstofffilter die Ursache sein. Gruß Dieter
18. August 200422 J. Ersteller Hallo Dieter, ja, den filter werd ich am Wochenende mal wechseln. Obwohl der erst vor ca. 15.000 km neu reingekommen ist. danke für den Tip, Bernd XM V6 Y3 123 k Automatik dunkelgrünmetallic mit schwarzem Leder aus ´91
18. August 200422 J. Hallo Peter, normalerweise geht in die Berechnung für die Verbrauchsanzeige nur die Motordrehzahl, die Öffnungszeit der Einspritzventile und die Wegstrecke (Tacho- oder ABS-Signal) ein. Der Saugrohrdruck bleibt m.E. unberücksichtigt. Davon abgesehen hat eine verschlissene Nockenwelle bei Volllast keinen Einfluss auf den Saugrohrdruck. Bei geöffneter Drosselklappe (Vollgas) entspricht der Saugrohrdruck immer annähernd dem Umgebungsdruck. Schöne Grüße Dieter
18. August 200422 J. Hallo Bernd, Deine Beschreibung klingt nach einer verwirrten Einspritzanlage. Ich dachte, das gäbe es nur bei prähistorischer Technik wie bei der D-Jetronic in der DS. Zieht er irgendwo Nebenluft? Bei der Gelegenheit auch alle elektrischen Leitungen checken...Ein XM von 1991 ist ja auch nicht gaaanz neu. Ich habe keine Ahnung, aber gibt es eine Möglichkeit, die Einspritzung insgesamt zu überprüfen? Bosch? Citroën? Jörg
18. August 200422 J. Wie wärs denn mal mit dem Auslesen des Fehlerspeichers. Entweder via Blinkcode (siehe FAQ -XM www.Citroen-Forum.de) oder mit einem Tester. Vieleicht läuft er im Notprogramm nach einer eingegangenen Fehlermeldung.
19. August 200422 J. Hi Sascha, das Nockenwellenproblem haben grundsätzliche alle PRV-Motoren mit der Ausgleichswelle, der 4Ventiler hats aber oft und gern (das ist auch allgemein geläufig), beim 2Ventiler ist das exotisch und erst bei sehr hohen Laufleistungen. Hi Dietrich, nicht ganz. Da die Einspritzung mit variablem Einspritzdruck arbeitet, und dieser Druck saugrohrdruckabhängig eingestellt wird, wird der Saugrohrdruck als Parameter mit in die Berechnung einbezogen. Eine verschlissene Nockenwelle hat zur Konsequenz, dass der Saugrohrdruck erheblich früher auf Umgebungsdruck kommt, weil der Motor nur noch sehr wenig Brennluft ansaugen kann. Der Zustand "Vollgas" tritt also deutlich früher ein. Da die aus den Parametern Drosselklappenstellung, TempLuft, TempWasser, Drehzahl, Saugrohrdruck berechnete Einspritzzeit und damit -menge dann viel zu hoch ist, weil erstens zu wenig Brennluft angesaugt wird und zweitens über den Saugrohrdruck erheblich mehr Last suggeriert wird, wird die Menge sofort über den Regelkreis Lambda kräftig nach unten korrigiert. Das wiederum sorgt für deutlich kürzere Einspritzzeiten, die wiederum sofort Auswirkungen auf die Verbrauchsangaben haben. Der Motor läuft interessanterweise "eigentlich" völlig normal, weil sauber ausgeregelt. Der Leistungsverlust hat den Charakter von "Nicht-richtig-Gasgeben". Insofern sind die obigen Bemerkungen "Drosselklappe öffnet nicht richtig" durchaus richtig interpretiert. Eher nicht richtig ist die Möglichkeit des verstopften Benzinfilters. Eine fehlende Benzinmenge kann die Elektronik nicht mit Luftmengenkorrektur ausgleichen (da müsste die Elektronik die Drosselklappe steuern können). Bei diesem Fehler würde bei kräftiger Belastung der Motor rumruckeln, weil viele Verbrennungsaussetzer wegen viel zu magerem Gemisch. Aber man sollte nie nie sagen per Ferndiagnose. Nebenluft regelt die Elektronik sauber raus über den Saugrohrdruckfühler. Deutlichstes Symptom sind ein etwas erhöhter Leerlauf, der zudem unruhig ist. (Die Motronik des PRV ist da "vom Typ Tschernobyl". Bei abgehobener Saugbrücke geht der Motor schlagartig auf Vollgas bis zur Grenzkennlinie, die durch "Drosselklappe = zu" gezogen wird. Das hat die Motronik mit der D-Jetronic noch gemeinsam. Neuere Motroniks nutzen den Saugrohrdruck "nur" noch als Korrektursignal zur Drosselklappenstellung (sog. Alpha-N-Halbe-Steuerung a*n/2). Ein Werkstattbesuch mit Elekonikprüfung und Selbsttest bringt v.a. mal Sicherheit über den elektronischen Zustand des Motors. Hilft sehr oft weiter bei der Fehlereinkreisung. Gruß von P.
19. August 200422 J. Peter V postete...Die Motronik des PRV ist da "vom Typ Tschernobyl". ... Gruß von P. Schlapplach, brauch' ich jetzt 'nen Beton-Sarkophag, oder erst, wenn er wirklich brennt?Aber wirklich verstehen musste ich das nicht alles? Erheitert: Jürgen
19. August 200422 J. Peter V postetebeim 2Ventiler ist das exotisch und erst bei sehr hohen Laufleistungen. Ojeee... Wo fängt denn da die "kritische Laufleistung" an? Ich habe immerhin auch schon knapp 190.000 runter...
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