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Retro Citroën 2CV

Hervorgehobene Antworten

Vom Konzept her sehe ich folgende Reihe: LN, LNA, AX, Saxo, C2. Zumal der C2 die Sitzkonfiguration vom LNA erbte.

  • Ersteller

...DS3? Also alles die kleinen 3-Türer.... 

Lächerliche Diskussion !

  • Ersteller

...und immer wiederkehrend. Die Modellpolitik  ist halt verwirrend...schaut euch mal bei Wikipedia an, wie dort die Ahnenreihe definiert wird. Richtig kreativ ;)

https://de.wikipedia.org/wiki/Citroën

 

Guten Tag.

Eben lese ich diese Discussion die ich findet sehr interessant.

Was ich nicht kann verstehen ist warum hier eine Person dies als laecherlich nennt - ist das eine übliche Art de Communication hier?

Cordialement
P. Lacombe

Bearbeitet ( von Patrick Lacombe)

Man ist hier gern auch mal direkt :). Ich finde auch, bei der wenig stringenten Modellfolge bei Citroen, es wenig sinnvoll, die Modellfolgen zu synthetisieren.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

  • Ersteller

So isses, und trotzdem neigt man dazu. ;)

Aber eigentlich gings ja um die Retro-Ente...

43778390sj.jpg

Geil! :D

Bleibe dabei: das Ding soll gebaut werden, dann steigen auch wieder die Absatzzahlen....

Und bitte den für E-Autos mittlerweile obligatorischen Soundgenerator mit gesampelten 2CV-Geräuschen ausstatten. Kann ja gerne leiser sein als das Original, aber der Effekt wäre klasse.

Dann noch die Räder ein Stück weiter nach innen versetzen, hinten abdecken, sich der Ungereimtheiten im Design annehmen, und das könnte was werden. Man darf ja mal träumen.

vor 19 Minuten schrieb Kirunavaara:

 

Dann noch die Räder ein Stück weiter nach innen versetzen, hinten abdecken, sich der Ungereimtheiten im Design annehmen, und das könnte was werden. Man darf ja mal träumen.

Also genau so, nur völlig anders 😁

Gerade bei der Perspektive des gelb-schwarzen Teils sehe ich starke Ähnlichkeit zum Fiat 500.... Kann auch an den Rädern liegen. Aber eine Reinkarnation kann es nur mit abgedeckten Hinterrädern geben.

Nee, nicht völlig anders. Es geht vor allem um Details: Der Entwurf ist im Grunde gut, die Proportionen passen (abgesehen von der Spurbreite), aber die Ausführung inkonsequent bis schlampig. Da werden drei Formensprachen miteinander vermischt: An der Seite flache Scheiben, geometrische Formen und spitze Winkel. An Front und Dach werden stattdessen die Flächen gewölbt und die Ecken sanft ausgerundet. Dazu dann noch ein Oval als Lufteinlaß.

  • Ersteller
vor 7 Stunden schrieb silvester31:

Aber eine Reinkarnation kann es nur mit abgedeckten Hinterrädern geben.

Was war eigentlich der Nutzen der verdeckten Hinterräder? Die Aerodynamik? 🤣

Klar - anders wären die atemberaubenden Höchstgeschwindigkeiten der A-Modelle nie und nimmer möglich gewesen.

Am 9.6.2022 um 15:33 schrieb Patrick Lacombe:

Guten Tag.

Eben lese ich diese Discussion die ich findet sehr interessant.

Was ich nicht kann verstehen ist warum hier eine Person dies als laecherlich nennt - ist das eine übliche Art de Communication hier?

Cordialement
P. Lacombe

Lass dich nicht von einem (oder ein paar) Beiträgen irritieren. Hier tummeln sich mehrere Tausend Leute, zig Tausend Beiträge pro Tag und da können halt auch schon mal Kommentare dabei sein, die man eher nicht als positives Beispiel für einen guten Umgangston nimmt 😉

Am 9.6.2022 um 00:25 schrieb Vulcan:

...DS3? Also alles die kleinen 3-Türer.... 

Seh ich persöhnlich nicht so als in der Reihe dazugehörend. Meiner Erinnerung war der Gedanke von Citroën damals,  2 Serien nebeneinander laufen zu lassen: die C-Serie mit all ihren Konfigurationen für die große Masse an "Durchschnitts"-Kunden und die DS-Serie für Kunden, die auf Individuelles und  etwas Luxus setzten. So konnte man die Modelle der DS-Serie oft mit individuellen Dachmustern, Lackkombinationen oder speziellen Applikationen und Optionen konfigurieren, die es bei den Modellen der C-Serie nicht gab. Bei der DS-Serie gab es unter den Sondermodellen auch viel luxeriösere Sondermodelle als bei der C-Serie.

Erst als DS zu einer eigenen Marke abgekoppelt wurde, konnte man nach und nach erkennen, daß sie bei Citroën ihrer C-Serie immer mehr Optionen zur Individualisierung  gönnten: Dachfarben/Dachdesigns, farbige Akzente an der Karosserie, Innenraumfarben, Polsterstoffe, etc.

Ja, DS 3 und DS 4 waren als parallele Luxus-Alternative gedacht. Dabei beerbten sie gleichzeitig den C2 und den C4 Coupé, die ja beide schon mit einem Hauch von Exklusivität ausgestattet waren gegenüber den profanen Fünftürern C3 und C4.

So richtig Nachfolger im Geiste des AX ist für mich der C1, zwischen den Modellen gibt es trotz des großen zeitlichen Abstands recht viele Parallelen: Reduktion aufs Wesentliche, sehr klein/leicht/sparsam, dabei trotzdem hoher Nutzwert, man sitzt zumindest vorne nicht beengt. Dazu als Design-Detail die rahmenlose Heckscheibe. Alles in allem zwei sehr ähnliche Autos, auch wenn sie beim C1 den Federungskomfort vergessen haben.

Der Saxo paßt da irgendwie nicht ganz rein. War halt ein Peugeot, der gerade vorhanden war, so daß man erstmal keinen echten AX-Nachfolger entwickeln mußte. Als Zwischenschritt vom AX bis zum spürbar größeren C3 ergibt er doch wieder Sinn.

  • 3 Wochen später...
Am 9.6.2022 um 15:28 schrieb Vulcan:

...und immer wiederkehrend. Die Modellpolitik  ist halt verwirrend...

Ja. Eine seriöse Quelle zur "korrekten Ahnenreihe" wurde allerdings bislang nicht geliefert. Wikipedia zählt für mich nicht dazu.

Dadurch,daß Autos meist von Generation zu Generation größer wurden, gibt es einige Überschneidungen von Vorgänger und Nachfolger. So rutschen manche lang gebaute Modelle eine Etage tiefer, weil Motor und Karosse im Laufe der Bauzeit immer kleiner wirkten. Bei Citroën kommt noch hinzu, daß Vorgänger und Nachfolger paralell gebaut wurden (GSA und BX Serie1) oder zwischen Vorgänger und Nachfolger ein paar Jahre liegen (XM und C6). Bei Citroën gab es auch Modelle mit gestreckter Motorpalette. So ist der Visa mit dem kleinen Boxer der Vorgänger des AX, aber der Visa mit dem großen Motoren eher der Vorgänger des ZX. Dito der GS/GSA, der als Mittelklasse-Fahrzeug auf einer Seite der Vorgänger des BX war; aber durch die lange Bauzeit mit seinem Motörchen Mitte der  80er nicht mehr wirklich Mittelklasse war - so war er auch der Vorgänger des ZX.

Hier nun also die offizielle Deutung, wo man auch gut ein paar Überschneidungen sieht:

https://www.citroenorigins.de/de/autos/xantia

BX - Xantia - C5

https://www.citroenorigins.de/de/autos/bx

GS - GSA - BX - Xantia

https://www.citroenorigins.de/de/autos/zx

Visa (und GSA) - ZX - Xsara - C4

https://www.citroenorigins.de/de/autos/visa

Ami8 - Visa- ZX

https://www.citroenorigins.de/de/autos/c15

AK - Acadiane - C15 - Berlingo (C15 und Berlingo wurden 10 Jahre parallel gebaut; Berlingo1 wird bis heute in Argentinien gebaut)

https://www.citroenorigins.de/de/autos/ax

LNA und Visa - AX 2-Türer (LNA) und AX 4-Türer (Visa) - Saxo

 

Und dann gab es Modelle die zwischen geschoben wurden, da komplette Neuinterpretationen, wie z.B. der C3, der XsaraPicasso oder der Cactus. Wobei der C3 sich nach paar Jahren unter den C4 einordnete und somit zum Kleinwagen unterm C4 wurde.

Der Stammbaum der Kompaktlimousinen trennte sich beim ZX, der in Europa den Xsara als Nachfolger hatte. In Asien wurde er weiter entwickelt und war später ein Zwitter von ZX und Xsara und hieß Elysée, dessen Nachfolger wiederum als C-Elysée auch in Europa wieder angeboten wurde. So sind trotz komplett unterschiedlicher Modellkonzepte  der C4 wie auch der C-Elysée direkte Nachfolger des ZX.

 

 

Bearbeitet ( von EntenDaniel)

  • 3 Jahre später...

Da ist es mal wieder! Ein neues Gerücht über einen „neuen 2CV“. Wenn die Studie von Monsieur Leclerq gezeichnet wird, wird sie wohl eher an einen SUV erinnern:😊

https://www.passionnement-citroen.com/post/citroen-prepare-la-renaissance-de-la-2cv-ce-que-l-on-sait-sur-le-futur-concept-electrique

Citroën bereitet die Wiedergeburt des 2CV vor: Was wir über das zukünftige Elektro-Konzept wissen

Die Rückkehr einer Ikone: Wenn der Traum vom modernen 2CV Wirklichkeit wird

Die Wiedergeburt des Citroën 2CV zu erleben, ist ein Traum, den viele von uns schon einmal gehegt haben, genährt von einer berechtigten Nostalgie für das Auto, das Frankreich auf die Straße gebracht hat. Dieser Wunsch, der lange Zeit nur in der kollektiven Vorstellung existierte, scheint sich heute angesichts des rasanten Erfolgs des elektrischen Renault 5 zu verstärken, der beweist, dass sich eine Ikone der Vergangenheit perfekt in die heutige Automobilwelt einfügen kann. Nach einem ersten stilistischen Versuch im Jahr 2009 mit dem Konzept Revolte, das eine eindringliche, aber luxuriöse Hommage an den „Deuche“ darstellte, scheint Citroën nun bereit zu sein, einen entscheidenden Schritt zu gehen. Die Gerüchte werden immer dringlicher und deuten auf eine wichtige Ankündigung hin: die Präsentation eines ersten Konzeptfahrzeugs auf dem kommenden Pariser Autosalon. Dieser Termin würde einen historischen Wendepunkt für die Marke mit dem Doppelwinkel markieren, die fest entschlossen ist, wieder in den Bereich der beliebten und erschwinglichen Autos einzusteigen und sich gleichzeitig den Herausforderungen der Elektromobilität von morgen zu stellen.

Ein ewiger Platz in den Herzen der Liebhaber und ein strategischer Neuanfang

Der Citroën 2CV ist zweifellos fest in den Köpfen vieler von uns verankert und steht für weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, nämlich für eine Lebensart, die von Einfachheit und Freiheit geprägt ist. Die Vorfreude auf eine moderne Version dieser Legende ist so groß, dass jedes neue Gerücht eine Welle der Begeisterung in ganz Europa auslöst. Dennoch hat Citroën historisch gesehen eine einzigartige Position eingenommen, indem es sich vom Neo-Retro-Trend fernhielt. Im Gegensatz zu einigen seiner Konkurrenten hat die Marke stets versucht, durch Innovation und stilistische Brüche zu überraschen, anstatt einfach nur die Vergangenheit zu wiederholen. Der aktuelle Kontext der Energiewende und die steigende Nachfrage nach erschwinglichen Elektrofahrzeugen scheinen jedoch die Lage innerhalb der Konzernleitung verändert zu haben. Die Idee eines neuen 2CV nimmt konkrete Formen an, was darauf hindeutet, dass der Hersteller einen Weg gefunden hat, sein Erbe neu zu interpretieren, ohne in reine Nostalgie zu verfallen. Dieser Paradigmenwechsel könnte bereits im kommenden Oktober Gestalt annehmen, wenn ein brandneues Konzept vorgestellt werden könnte, das diesen Willen unterstreicht, den ursprünglichen Geist mit modernster Technologie zu verbinden.

Das grüne Licht von Xavier Chardon und die Designphilosophie von Pierre Leclercq

Die Signale aus der Markenleitung stehen nun auf Grün. Hartnäckigen Gerüchten zufolge soll der neue Citroën-Chef Xavier Chardon dem Projekt des neuen 2CV offiziell seine Zustimmung gegeben haben. Auf seine Initiative hin arbeitet das Designteam mit Hochdruck daran, ein Konzept fertigzustellen, das einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Allerdings ist nicht mit einer bloßen ästhetischen Aktualisierung der Silhouette von 1948 zu rechnen. Der Ansatz von Citroën konzentriert sich auf eine tiefgreifende Wiederaneignung der Grundwerte des ursprünglichen 2CV. Wie Pierre Leclercq, Designchef der Marke, betont, besteht das Ziel darin, die Essenz des historischen Modells in einen modernen Kontext zu übertragen. Leclercq erklärt, dass es von entscheidender Bedeutung ist, dessen Philosophie zu bewahren: „Wenn wir diese Werte in einem heutigen Auto neu interpretieren können, dann sollten wir das tun.“ Dieser zukünftige Citroën wird daher darauf abzielen, Zugänglichkeit, Geräumigkeit, Fahrkomfort und einen geringen Energieverbrauch zu maximieren. Der Einsatz der Smart-Car-Plattform, die sich bereits bei den neuen Modellen C3 und C3 Aircross bewährt hat, würde eine optimale Wirtschaftlichkeit gewährleisten und gleichzeitig die erforderliche Robustheit bieten – vielleicht sogar für ein versenkbares Stoffdach, eine unverzichtbare Anspielung auf den Vorfahren.

Das M1E-Segment und die Synergien innerhalb der Stellantis-Gruppe

Auch die europäische Rechtslage spielt bei diesem ehrgeizigen Projekt eine treibende Rolle. Wie Sie wissen, arbeitet die Europäische Union aktiv an der Schaffung eines neuen regulatorischen Segments namens M1E, das die Produktion und Vermarktung erschwinglicher Elektroautos auf europäischem Boden fördern soll. Dieser Rahmen, der Auflagen hinsichtlich der Abmessungen und der lokalen Fertigung vorsieht, stellt für Stellantis eine einzigartige Chance dar. Der Konzern arbeitet tatsächlich an einem Fahrzeugprojekt für dieses Segment für seine Marken Citroën und Fiat. Während Fiat offenbar eine neue Interpretation des Panda anstrebt, die sich vom aktuellen Grande Panda unterscheidet, scheint Citroën, nachdem zunächst eine Rückkehr des C1 angedeutet wurde, nun den Weg eines elektrischen 2CV zu bevorzugen. Letzterer wäre stilistisch keine exakte Kopie des historischen Modells, sondern eine moderne Neuinterpretation, die von den Werten der Schlichtheit und des Einfallsreichtums geprägt ist. Das Ziel ist klar: ein Fahrzeug anzubieten, das zwischen dem Vierrad Ami und dem Stadtauto C3 angesiedelt ist und dank wettbewerbsfähiger Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP) eine ausreichende Reichweite für den täglichen Gebrauch bietet, während es gleichzeitig unter der symbolischen Preisgrenze bleibt, die derzeit von der Konkurrenz praktiziert wird.

Fazit: Eine elektrische Zukunft, die schon heute Gestalt annimmt

Auch wenn die genauen technischen Details noch unter Verschluss gehalten werden, schien das Projekt eines Citroën 2CV des 21. Jahrhunderts noch nie so greifbar wie heute. Es ist noch nicht mit absoluter Sicherheit bekannt, was Citroën unter diesem legendären Namen tatsächlich plant, doch die Häufigkeit und Genauigkeit der Gerüchte lassen vermuten, dass hinter diesen Ankündigungen ein Funken Wahrheit steckt. Die Strategie der Marke scheint nun auf die Erwartungen des Marktes und die europäischen Vorschriften abgestimmt zu sein. Wir müssen uns noch einige Monate gedulden, bevor wir bei der nächsten Veranstaltung in Paris erfahren, was die Design- und Ingenieurteams tatsächlich für uns bereithalten. Eines ist sicher: Mit diesem Projekt will Citroën einen großen Coup landen und seine Rolle als Marktführer im Bereich der Volksmobilität bekräftigen. Der 2CV von morgen wird vielleicht nicht so aussehen, wie wir ihn uns vorstellen, aber er wird die Aufgabe haben, der Öffentlichkeit wieder Lust auf ein intelligentes, einfaches und entschieden zukunftsorientiertes Auto zu machen.

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